Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 166 Donnerstag den 21 Juli 1887. Meßmer Anzeiger Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. B«re««r Schulstratzc 7. Betreffend: Die Enteignung von Gelände des Friedrich Zöller von Gießen zur Ausführung des Ortsbauplans. Nachdem die Stadt Gießen zum Zwecke der Erwerbung des zur Ausführung des Octsbauplans erforderlichen Geländes des Friedrich Zöller von Nieben die Einleitung des Enteignungsverfahrens wegen des nachverzeichneten Geländer auf Grund des Art. 69 der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 Flur I, Nr. 376°/,g Hofraithe in der Stadt Gießen an der Stadtpforte, „ „ „ 375a8/10 Hoftaithe daselbst, „ „ „ 375a4/,o Hofraum daselbst, H-antraat hat, so wird der Plan nebst Eingabe der Stadt Gießen M in der Zeit vom 1. August bis 15. August 1887 uuf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen zu Jedermanns Einsicht offengelegt und wird Tagfahrt vor der Local-Commisfion auf Montag den 29. August I. I., Vormittag» 11 Ubr, auf das Bürgermeisterei-Bureau zu Gießen zur Verhandlung über den Plan und die zu leistende Entschädigung hierdurch anberaumt. Der Eigenthümer des obenverzeichneten Geländes und etwaige Nebenberechtigte werden hierdurch ausgefordert, a) Einwendungen gegen den Plan bei Meidung des Ausschlusses und Annahme der Einwilligung in die beanspruchte Abtretung oder Beschränkung, b) Erklärung auf die angebotene Entschädigungssumme bei Meidung der Unterstellung der Annahme des Angebotes, c) Anträge aus Ausdehnung der Enteignung bei Meidung des Ausschluffes mit solchen, d) Anträge aus Aufrechterhaltung bestehender Lasten (Art. 19) bei Meidung des Ausschluffes mit solchen, e) Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen im Sinne des Art. 14, f) etwaige noch unbekannte Ansprüche und Rechte an das zu enteignende Grundstück, im Termin vorzubringen. , , ,, , „ ,rr. Sofern sich die Beteiligten vor der Tagfahrt über Bestellung der Sachverständigen einigen und dieselben der Commission vor dem Termme bezeichnen, iikh Einwendungen gegen Zweck und Plan, sowie die damit in Verbindung stehenden Anträge in der Tagsahrt nicht vorgebracht werden sollten, dann wird in !(tm genannten Termin Montag den 29. August l. I. zugleich über die Höhe der Entschädigung und die mit ihr zusammmenhängenden Fragen mhandelt werden. Andernfalls werden die Sachverständigen in dem Termin von der Local-Commission ernannt werden. Gießen, den 16. Juli 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen- Dr. Boekmann.. Gießen, am 18. Juli 1887. Betreffend: Das Reichsgesetz vom 14. Mai 1879 über den Verkehr mit Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglicherr Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, werden an Erledigung der Verfügung vom 5. Juli l. I. Anzeiger Nr. 156 mit Frist WN 8 Tagen erinnert. Dr. Boekmann. _______________________ Betreffend: Die Regulirung der Gewerbsteuer. Gießen, am 18. Juli 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, werden an Erledigung unserer Verfügung vom 1. Juli l. I. Anzeiger Nr. 152 mit Wst von 3 Tagen erinnert. Dr. Boekmann. Politische Ueberficht. Gießen, 20. Mai. Der Kaiser verließ am Montig Vormittag die Insel Mainau nach 'berzlicher Verabschiedung von den Großh. Badischen Herrschaften und setzte die Weiterreise zunächst bis Bregenz, der Hauptstadt Vorarlbergs, fort. Hier ^urde der erlauchte Reisende vom Prinz-Regemen Luitpold von Bayern begrüßt, welcher sich zu diesem Behufe mittelst Extradampsers von Lindau nach Bregenz gegeben halte. Alsdann fuhr der Kaiser mittelst Extrazuges von Arlberg nach Innsbruck, woselbst Nachtquartier genommen wurde; am Dienstag Nachmittag loSrsts die Ankunst in Gastein erfolgt sein. Das Befinden des greisen Monarchen w erfreulicher Weise fortgesetzt das befriedigendste. Von Mainau wird noch ^lchträglich berichtet, daß der Kaiser daselbst den Besuch des Königs von Württem- empfing. r. Die Entwickelung der bulgarischen Frage erscheint in tiefe Finsterniß z Wllt. Nach den ausweichenden Erklärungen, welche Prinz Ferdinand von Murg in Schloß Ebenthal der bulgarischen Deputation gegenüber ertheilt hat in Anbetracht der ablehnenden Stellung Rußlands zu der bulgarischen ^Hron-Candidatur des „Koburgers" ist es wieder sehr fraglich geworden, ob ^linz Ferdinand noch nach Sofia geht. Allerdings liegt die bekannte Wiener Meldung vor, daß Prinz Ferdinand sich nach Petersburg zu begeben gedenkt, ; persönlich seine Sache beim Czaren zu betreiben, aber daß diese Reise eine ; vergebliche sein wird, kann man mit Sicherheit voraussagen; übrigens soll in | Petersburger maßgebenden Kreisen von dieser angekündigten Reise noch ; Rts bekannt sein. Ob aber der koburgische Prinz den Muth haben wird, i '■ gegen den Willen des Czaren den bulgarischen Thron zu besteigen, ist stark | ^ bezweifeln, denn der neueste Erwählte des Bulgarenvolkes scheint es mit dem ^len Ritter Falstaff zu halten, dem ja die Vor ficht das beffere Theil der ^apserkeit ist. In Sofia selbst will man angesichts der schwankenden Sachlage «'qenbar nichts überstürzen, wofür die einstweilige Vertagung der Sobranje und die für diesen Mittwoch angekündigte Rückkehr der Minister und der Regentschafts-Mitglieder von Tirnowa nach Sofia spricht. Heftige Erderschütterungen haben am Sonntag sowohl einen Theil des griechischen Insel-Archipels, als auch Italiens betroffen. Dieselben reichten sogar bis an die kleinasiatische Küste hinüber, denn auch aus Smyrna werden Erdstöße gemeldet. Auch aus den Inseln Chios, Rhodus und Kreta wurden Erderschütterungen beobachtet und was Italien anbelangt, so meldet man solche aus den Städten Catania, Lecce, Livorno und Parma, sowie von der Insel Ischia, welche bereits einmal der Schauplatz eines furchtbaren Erdbebens war. Aus dem Aetna steigen dichte Rauchwolken auf, was daraus hindeutet, daß die sich so weithin erstreckenden Erderschütterungen in directem Zusammenhänge mit der vermehrten Thätigkeit des Aetna stehen. Deutschland. Darmstadt, 19. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 5. Juli den Profeffor Dr. Kittler für die Zeit vom 1. September 1887 bis dahin 1888 zum Direktor der technischen Hochschule, auf Vorschlag des Lehrer-Collegiums, zu ernennen. . r Darmstadt, 19. Juli. Dem Vernehmen nach werden e>e. Kömgl. Hoheit der Großherzog zu Anfang der nächsten Woche aus England hierher zurückkehren. „ . - c Berlin, 18. Juli. Die Frage, ob die freien Mfskaffen auf Grund des Krankenversicherungs-Gesetzes vom 15. Juni 1883 verpflichtet feien. oer Aufsichtsbehörde Mitglieder« Verzeichniffe einzureichen, ist von den ^nnern oia Handels und des Innern, welchen von dem Reichsamte des Innern ie -ö» fügung übertragen worden war, einer eingehenden Prüfung unterworfeni mv dahin entschieden worden, daß die örtlichen Verwaltungsstellen elngeschrieben r Hülfskaffen nicht verpflichtet find, der Aussichtsbehörde Mitglieder-Verzeichniffe einzureichen oder von dem Beitritt neuer Mitglieder Anzeige zu machen; vielmehr ist nur das Ausscheiden von Mitgliedern der Aussichtsbehörde oder der von derselben errichteten gemeinsamen Meldestelle anzuzeigen. — Im deutschen Eisenbahnverkehr tritt der Mangel einheitlicher Frachten und Gebühren-Bestimmungen für die Viehbeförderung fühlbar hervor, weil die auf den verschiedenen Landesbahnen bestehenden verschiedenen Bestimmungen hierüber zu den mannigfachsten Weitläufigkeiten und Schwierigkeiten Veranlassung geben. Der ständige Gebührenausschuß hat fich nebst den deutschen Bahnen mit dem Gegenstände eingehend beschäftigt und der eigens bestellte Unterausschuß des erstern Anträge zur Einführung empfohlen, denenzusolge die Frachtberechnung für Viehbeförderung nach dem Flächenraum des zum Versandt benutzten Wagens nach den betr. heutigen Grundpreisen berechnet werden soll. Darnach wird die bestehende Frachtberechnung für halbe Wagenladungen abgeschafft, außerdem noch eine ganze Reibe Einztlbestimmungen beantragt. Sämmtliche Anträge bedürfen zunächst der Zustimmung des ständigen Ausschusses und dann noch der Genehmigung der Hauptversammlung der deutschen Eisenbahnen. — Die obersten Landes'finanz»Behörden find durch Bundesraths-Beschluß ermächtigt worden, für westindischen Honig Privat-Transitlager ohne amtlichen Mitverschluß zuzulaffen, wenn ein Verkehrsbedürsniß dasür anzuerkennen ist. Oesterreich. Innsbruck, 18. Juli. Der deutsche Kaiser ist heute Abend um 9 Uhr hier wohlbehalten eingetroffen, am Bahnhofe vom Statthalter Wittmann empfangen und nach dem „Tyroler Hof" geleitet worden. Die Bevölkerung begrüßte den Kaiser mit sympathischen Zurufen. Einen osficiellen Empfang hatte der Kaiser abgelehnt. Die Abfahrt von Bregenz war um 4 Uhr 25 Min. erfolgt. Von Mainau bis Bregenz gab auch das Erbgroßherzogs-Paar dem Kaiser das Geleit aus dem Verdecke des Schiffes „Wilhelm", woraus die Begegnung des Kaisers mit dem Prinz«Regenten Luitpold stattsand. Der Kaiser, der Prinz- Regent und die badischen Herrschaften nahmen dann den Thee ein. Arankreich. Paris, 19. Juli. Senat. Der Kriegsminister Ferron legt die Vorlage, betr. die versuchsweise Mobilifirung eines Armee Corps vor und beantragt die Dringlichkeit. Nachdem daraus zweimal mit zweifelhaftem Resultate abgestimmt worden, wird die Dringlichkeit mit 137 gegen 92 Stimmen erklärt. Die beiden von der Deputirtenkammer bereite angenommenen Gesetzentwürfe Ferron's, betr. die Bildung neuer Kavallerie-Regimenter und die Reorganisation der Infanterie, werden vom Senate gleichfalls angenommen. Deputirlenkammer. D6lisse bringt einen Antrag ein, die Regierung zu ermächtigen, während der Abwesenheit der Deputirtenkammer alle Maßregeln zu treffen, welche zum Schutze der einheimischen Industrie gegen die Einfuhr des deutschen Alkohols nothwendig seien. Die Dringlichkeit wird erklärt und der Antrag der Zoll'Commission über wiesen. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Corresponderrr-Brrreair. Wien, 19. Juli. Die „Wiener Abendpost" schreibt: Der innigen Freundschaft gedenkend, welche die beiden Katserhöfe und deren Reiche segensooll verbindet, begrüßen dre Völker Oesterreich-Ungarns mit Freude den Beherrscher des befreundeten deutschen Reiches auf österreichischem Boden. Für den Aufenthalt des kaiferlichen Freundes und Gastes empfinden wir doppelt warme Segenswünsche, da ihm vergönnt war, nach den Tagen des Unwohlseins wieder das österreichische Alpenland aufzusuchen. Das „Wiener Fremdenblatt" begrüßt gleichfalls den Kaiser Wilhelm als Friedensfürsten und allver- ehrten Freund und Bundesgenossen des österreichischen Monarchen. „Oesterreichs Volker werden mit sympathischer Theilnahme den Kurverlauf verfolgen, welcher von segensreicher Einwirkung auf die kostbare Gesundheit des greisen Herrschers fern möge." an irr ' 10. Juli. Kaiser Wilhelm traf um 1 Uhr Nachmittags in bestem Wohlsein ein und nahm das Diner hier ein. Die Abfahrt nach Gastein erfolgt um 41/2 Uhr. ö Bad Gastein, 19. Juli. Kaiser Wilhelm ist Abends 71/4 Uhr wohlbehalten Zier elngeUofien. Ein officieller Empfang war verbeten, nur der Statthalter Thun, Bürgermeister Straubinger und der Ortspfarrer waren im Vestibüle oes Badeschlosses zur Begrüßung anwesend. Gastein ist festlich geschmückt. Die Kurgäste empfingen den Kaiser mit enthusiastischen Kundgebungen. Der Kaiser erschien wiederholt am Fenster. , ... Innsbruck, 19. Juli. Der deutsche Kaiser begab sich Morgens vom „Tyroler rum Bahnhose, auf dem Wege von einer dichtgedrängten Menge ehrerbietigst begrüßt. Auf dem Bahnhofe sprach der Kaiser dem Siatlhalter Dank für den Empfang aus, bestieg darauf, die auf dem Bahnhofe Anwesenden huldvoll grüßend, den Salonwagen und fuhr um 9 Uhr ab. cv Bern, 19. Juli. Nach hier eingegangenen Nachrichten sollen bet Besteigung der „Jungfrau sechs Touristen verunglückt sein, die Nachforschungen nach denselben seien bis letzt vergeblich gewesen. 19.,3uH. Heute Nachmittag feuerte ein von Metz ankommender Reisender tm Zollsaale aut den Polizeicommissar Reoolverschüsse ab, von denen zwei drang in^die Wandachten Arm und einer in die linke Seite gingen; ein Schuß ™ Das Unterhaus nahm die Regierungsvorlage in Betreff Gewährung kleiner Pachtguter an Bauern in erster Lesung an. , ~ Die diplomatische Correspondenz über Egypten umfaßt den Reitraum vom 4. November 1886 bis zum 17. Juni 1887. Aus derselben sind folgende ActmL hervor,»heben: 3» einer britischen Note an Rustem Pascha wird erklärt, daß England oerlange bte DtfupaHon burd) die britischen Truppen länger sortdauern zu lassen als nothwendig sei- die Beendigung der Okkupation sei aber erst festzusetzen bis die bereits bekannten Bedingungen gesichert seien. Eine Depesche Lord Salisdurp's vom i ’s Tf' enthält die Instruktion au Sir H. Drummond Wolff für seine Mission n Konstantmopel, worin es heißt, das Ziel der Mächte und Englands se" die Nem tralistrung Egyptens; England müsse sich dabei Vorbehalten, die durch Opfer Englands ™ H“9/ aufrechtzuerbalten; England müsse im Falle von Ilnorb- nungen das Recht der Intervention in Egypten behalten, aber es werde hiervon nur ber zwingender Rothwendlgkeit Gebrauch machen. Die Pforte bezweifelte daß die ^^ mÄ^^f^rung bezüglich der Eapitulattonen zustimmen würden und'verlangte ^Mtzung einer emiährigen Frist zur Räumung Egyptens von britischen Truvmn und Ersetzung der britischen Üfficiere in der egypttschen Armee durch türkische. Der darauf folgende Depeschenwechsel betrifft den Vertragsentwurf über die Neutralisiruna Egyptens, wofür die Pforte eine größere Geneigtheit zeigte, sowie die Zaherna* der Räumung Egyptens durch dre britischen Truppen zu bildenden eannZn W°lff °°llte die Zahl aus 10,060 Mann festgesetzt wiffen^während ' Pforf- 7,ne Erhöhung der Heeresziffer au, 12,000 verlangte. Gegen die Bezeichnuna Neutrnrt- fatwn Egyptens" wurden vom Sultan »ebenten erhoben und Wolff ersetzte dos .Neutralisation" deßhalb durch den v°,u Sultan verlangten Ausdruck TerrO^.o Sicherheit" Von der Pforte wurde endlich auch Widerspruch erholen gegm d °Be - Gewalten ^^'nanzrathe bet der egyptrschen Regierung und gegen die ihnen gewähtte» ^onKott; 19. Juli. Unterhaus Fergusson erklärt, die Unterhandlungen 6e- re,f§ die Rattstkation der egypttsch-turktschen Convention rückten jetzt nicht vor^es sei Lokales. Gieße«, 20. Juli. Das sechste Abonnements-Eoncert bringt uns außer der seither gewöhnten Militärmusik einen Theil Streichmusik und »war selben eine Novität ersten Ranges. Es kommt zur Aufführung die Subii?.,^ Ouvertüre" von Siegfried Ochs, welche zur 500jährigen Jubelfeier der Univ^ Heidelberg von genanntem Autor componirt worden ist und mit unserem mnr/Ik Eoncert die dritte Aufführung erfährt (das erstemal in Heidelberg, dann Berlin rc; akademie) und zum drittenmal in Gießen). Dem Meisterwerk, welchem die > „Alt Heidelberg du feine" sowie „Eine feste Burg rc." zu Grunde liegen, dokum^? Siegfried Ochs, der sich durch die Bearbeitung des Volksliedes „'S kommt ein geflogen" jedem deutschen Ohr zugänglich gemacht hat, als vollendeter 6omponiffl Meister des Jnstrumentirens. p nqt Außerdem folgt ein Wagner-Theil, in welchem uns das Vorspiel zu Trauermarsch a. d. Götterdämmerung, eine große Fantasie a. d. Walküre und?' Tannhäuser-Ouverture zu Gehör gebracht wird. Da die vorzügliche Ausführuna 2 Wagnermusik unserer Capelle hinlänglich bekannt ist, machen wir ein mufitliebenU Publikum auf diesen uns morgen bevorstehenden Kunstgenuß ganz besonders mit merksam. uu'- auch eine Wiederaufnahme derselben in Kurzem nicht wahrscheinlich Drumn.^^ cm übergab der Königin die Ratifikation nicht, daher könne dieselbe auch^n gezogen werden. Die Frage wegen Zustimmung zu der Wahl des Prinzm vn» entstehe für dre Stgnatarmachte erst, wenn der Sultan dieselbe fanctionirt hnb/' butg( — Gestern erfolgte ein Zusammenstoß zwischen den Panzerschiffen a „Devastation" bei Portsmouth. „Devastation" ist stark beschädigt und muß inm»!?? mouth an Dock gehen. B m Ports Montevideo, 19. Juli. Der Minister des Auswärtigen demissionirte t f Garcia Lagos wurde zu seinem Nachfolger ernannt. ' ^Ibefofe Vermischtes. Darmstadt, 18. Juli. Auf dem Felsenkeller des Herrn Fay hat sich beut, ein entsetzlicher Unglücksfall ereignet, indem ein sogen. Sattelfaß in's Wanken aen,! und auf zwei Arbeiter fiel. Der 19jährige Peter Pfeifer aus Bierbach i. O roeltS heute seinen Geburtstag feierte und deßhalb gestern seine Eltern in seiner HeimM besucht hatte, wurde von dem schweren Faß förmlich zerquetscht und war sofort tobt Der andere Arbeiter, dkamens Wilhelm Herzog aus Bayern, kam mit starken fiaut- verletzungen und einem zerquetschten Daumen davon. Aus dem Großherzogthum. Die Beilage Nr. 20 des Großb. Hessisch«, Regierungsblattes enthält eine Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwafiuna der Wittwen- und Waisenkasse der Volksschullehrer vom Jahre 1885/86 betreffend Nach dieser belaufen sich die Einnahmen auf 388 181.28 JL, welche sich wie folgt zusammen setzen: Von Gebäuden und Grundstücken 130.60 JL, Antrittsgelder 8216 jähriu.' Beiträge 102 465 Jt, Kapitalzinsen 37 033.53 M., Zuschüsse von Großh. Rentamt Gießen 53.57 JL und aus den Provinzialschulfonds 90 000 verschiedene Einnahmen 2945.58 je, Kassenvorrath 144 678.14 JL, Ausstände aus vorderen Jahren 658 86 jl zurückempfangene Kapitalien 2000 JL Die Summe der Ausgaben betraat 203 339.07 JL und kommen hiervon auf die Rubriken: Zurückbezahlte Antrittsaelda und Beiträge 495 07 JL, Pensionen 195 487.54 JL, Kasseverwaltung und Rechnunas: führung 4664.61 JC, Nachlässe und uneinbringliche Posten 140 JL. verschiedene Ausgaben 511.59 JL, Steuern und öffentliche Lasten 40.26 JL., neu ausgeliehene Kapitalien 2000 JL Dre Gesammteinnahme mit der Gesammtausgabe verglichen ergibt einen Rest von 184 842.21 JL, welcher in 728.36 .X liquidirten Ausständen unb 184113.85 JL baarem Vorrath besteht, welcher jedoch theils bei der Rentenanstalt zu Darmstadt depomrt, theils zu Ausgaben für 1886/87 verwendet wurde. Das verzinsliche Kapitalvermögen der Kasse betrug Ende März 1885 895 621.49 dt und das Immobiliarvermögen repräsentirte einen Werth von 4450 JL Während des Jahres 1885/86 wurden zuruckempfangen 2000 JL und neu ausgeliehen ebenfalls 2000 Groß-Eichen, 17. Juli. Ein bedauerlicher Unglücksfall trug sich vorgestern . ucachmittag in der 9tähe unseres Ortes zu. Die Knaben Zulauf und Weizel gingen zusammen nach dem Walde, um Erdbeeren zu suchen. Unterwegs beschäftigt sich der 6jahrige Zulauf damit, von dem Rande des im Felde gelegenen Steinbruchs, an welchem sie vorüber kamen, Steine in die Tiefe herabzuschleudern, wo sich eine JJltnjt Wasser angesammelt hatte. Weizel hatte sich von seinem jüngeren Gefährten entfernt uno als er denselben eben zum Weitergehen aufforderte, sah er ihn in den Steinbruch strirzen. Der im Felde beschäftigte Großvater des Zulauf eilte auf das Geschreibes Weizel herbei, leider jedoch zu spät. Er konnte nur den leblosen Körper aus dem Wasser ziehen. ., △ R^ainz, 19. Juli. Die hiesigen Lokalblätter bringen heute Abend in verschiedener Darstellung die ebenso überraschende wie wenig glaubwürdige Mittheilung, daß man unter den aus dem Elsaß und Lothringen stammenden Truppen der Garnisonen Mainz und Kastel eine Verbindung mit der französischen Patriotenliga ermittelt habe, ritach den von uns eingezogenen Informationen ist an der Nachricht soviel richtig, daß letzter Tage tn den hiesigen und Kasteler Easernen, in welchen Elsässer und Lothringer liegen, Durchsuchungen stattfanden, deren Resultat war, daß man bei 4 Soldaten französische Lieder und allerlei Papiere in französischer Sprache fand. Die 4 Soldaten öeinfteUen in das Militärgefängniß nach Mainz verbracht. Wie wir hören, gab Anlaß zu den Casernendurchsuchungen die Thatsache, daß ermittelt worden, daß mehrere elsaß-lothringische Soldaten an einem bestimmten Tage in einem bestimmter total hier regelmäßig zusammenkamen und sich bei diesen Zusammenkünftm mit der Abstngung französischer Lieder befaßten. Alle anderen Mittheilungen in der Sache sinl mu.der größten Vorsicht aufzunehmen, zumal über die Untersuchung, da sie von dem Militärgerichte geführt wird, so gut wie nichts in die Oeffentlichkeit dringt. 1 itt. T t wird gemeldet: Heute Nachmittag mS ,„^h^ vegab sich der Thierbandiger der Böhme'schen Menagerie in den großen Löwen- kafig, um mit den Thieren die tägliche Dressur vorzunehmen. Das eine derselben geberdete sich unbändig und schlug ihn mit der Tatze nieder. Nun begannen auch du anderen über den Darniederliegenden herzufallen, um ihn in der gräßlichsten Weise z« zerrleischen. Nur der Geistesgegenwart der Frau Böhme ist es zu verdanken, daß der- selbe noch lebend aus dem Zwinger gezogen wurde. Sie warf nämlich Fleisch in bei Käfig und mit der Hilfe herbeigeeilter Niänner wurde der Aermste fast nackt aus dem Zwinger gezogen. Derselbe wurde durch die Freundlichkeit des Herrn Schuhfabrikantei ^Que in dessen nahe Wohnung verbracht, wo er verbunden wurde. — ßinct -r11,, 6 zufolge ist der verunglückte Thierbändiger Herr E. Schöpfer, genannt „^iniHo , am 16. d. M. seinen gräßlichen Leiden erlegen. Ueber 100 Bisse und Kraß. k ^*ie Bestien dem armen Manne beigebracht, die zwar im Einzelnen nityi todtlich, icdoch in ihrer Gesamrntheit verhängnißooll werben sollten. Herr Schöpf war der Schwiegersohn der Frau Böhme. Aus Franken, 15. Juli. Eine Anzahl Professoren, Aerzte und Capitalistem — es werden die Herren Bankier Seuffert, Hofrath Professor Dr. Schönbom unto Professor vr. Leube in Würzburg, dann Hofrath Streit, der Pächter der ME« Kalmen, sowie Brunnenarzt Dr. Scherpf in Kissingen genannt — haben eine Acticn. gesellschast gegründet, um nach dem Beispiele des schwedischen Arztes Dr. Zander ün-i Jiutalt für mechanische Heilgymnastik (Massage rc.) in's Leben zu rufen. Das^ctlem kapital ist vorerst auf 200,000 JL bemessen und werden Jnhaberscheine ä 1000^ aus gegeben. Die Anstalt selbst soll vom 15. Mai bis 20. September in Bad Ktssinge» die übrige Zeit in Würzburg sich befinden. Heilbronn. Die hier erscheinende „Neckar-Ztg." bringt nachstehenden w I merkenswerthen Artikel: „Die vom hiesigen Gewerbeverein gebildete „Commission ! Gewerbeschutz »welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Publikum über den wahr« I Werth der zahlreichen von auswärts in hiesigen Zeitungen erscheinenden großartige I Anpreisungen von billigen Maaren aufzuklären, hat eine Sendung der neundings oc>. I Hamburg, Altona, Wien und anderen Städten angekündigten Bettfedern zur Pro ir I kommen lassen. Von der Firma Schliemann-Kähler in Hamburg wurden 9 Psuiv I „neue, reine, gute Bettfedern für 6 JLU bezogen. Nach dem Unheil der Sachvei-» ständigen bestehen diese Federn nicht etwa aus Gänse- oder Entenfedcin, sondtir stammen von Geflügel der verschiedensten Art ab. Sie zeigen nicht eine einzige pei- jenigen Eigenschaften, die man bei uns an „gute" Bettfedern in Beziehung auf Gewtc^ Haarwasser v. Retter, München 1989 HESS3 Wiener Hof. Vorläufige Anzeige Auf ihrer Concert-Reise wird die Capelle dcS 1. Schlefischen ; aren-Regiments Nr. 4 auch Gießen berühren und Samstag ! aa Nroaramm aussübren. <>439 Neue Grünkern KLeiderkattune «7 5400 5466 Ferd» Drebes Marktplatz 21. Lindenplatz. 5471 Steinhauerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, II n ff ff tt tr ff ft ff ff ff ff rt n ?u 42 Pfg. pr. Mir. Julius Klippstein Großh. Ortsgericht. Lüdeking. . 327,20 401,80 209,40 128,10 53.05 3106,15 vergeben Bedingsollen im Submissionswege werden. 5479] 3000 bis 4000 Mk. gegen absolute Sicherheit, zu 5% verzinslich, öuf brei bis vier Jahre zu leihen gesucht. Offerten werden eub L. L. 3 durch die Wb. d. Bl. bef. Bauarbeiten. Die zur Veränderung des Haupteingangs und Instandsetzung des Fayadenputzes am Anatomiegebäude zu Gießen erforderlichen Arbeiten, Husaren-Regiments —- —- — -.... und Sonntag ein gewähltes Programm ausfuhren. Wegen vorg. Saifon verkaufe meine noch vorrathigeu ächtfarbigcn welches statt Oel ob- Pomade täglich gebraucht, das Haar bis m's höchste Alter glanzend, geschmeidig und Scheitel haltend macht, die Kopfhaut von allen Unreinigkeiten, Schuppen 2c., befreit und dadurch die Thätigkeit der Kopfhaut und Haarwurzeln erhöht. Zu haben um 40 H und 1,10 bei I. H. ^uhr, Sonnenstraße, Gießen. Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Recumur gemessen am 20. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17 Grad, Luft im Schatten 16 Grad. L. Ehr. Rübsamen. nämlich: Maurerarbeit, veranschl. zu JL ' 5473] Nene Kartoffeln werden ver- ! I kauft. Kaplansgasse 5. l Pläne, Voranschlag und ungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis zum 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, einzureichen sind. Gießen, den 20. Juli 1887. Großh. Kreisbauamt Gießen. Walter. 5460 Zur Haarpflege! Von unübertroffener Wirkung ist das vom königl. Staatsministerium u. Ober- medicipalausschuß geprüfte u. genehmigte, sowie von allen Autoritäten begutachtete Bekanntmachung. Bau- u. Nutzholz- verfteigerung im Licker Gemeindemald. Mittwoch den 27. d. M, Vormittags 9 Uhr beginnend, sollen im Licher Gemeindewald 57 Stämme Eichen-Schnittholz mit 55,28 Festm- Inhalt, sowie ca. 130 Festm. Eichen-Bauholz von 19—35 Ctm. mittlerem Durchmesser u. 2 bis 10 Mtr. Länge unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Hatten- röder Vicinalweg vor dem Walde. Lich. den 18. Juli 1887. Großh. Bürgermeisterei Lich Walz. 5450 Tüchtige solide Cigarren- macker finden in «.»er b.-- figen Fabrik dauernde und lohnende Beschäftigung. Näheres in der Exped. 54b4x hastig geworden wie die Fabrikanten. Sie brauchen nicht mehr kostspielige unverkäufliche Meisterstücke anzufertigen, können ebenso wie der ungeprüfte Fabrikant gelernte und ungelernte Arbeiter beschäftigen, können sechs und mehr verwandte oder nicht verwandte Handwerke nebeneinander betreiben und auch Fabrikate verkaufen, die sie gar nicht selbst gefertigt haben. Aber die Gewerbefreiheit hilft nicht Allen und ist Vielen unbequem, sie bringt nicht blos Licht, sondern wirft auch Schatten. So ist man denn daran, es wieder einmal mit dem Zwange und der Bevormundung zu versuchen. In Oesterreich hat man vor 4 Jahren wieder mit dem Befähigungsnachweis angefangen und was ist die Frucht? Die neueste Nummer des „Oesterreichischm Ökonomist", Nr. 26, beschreibt in einem Aufsatze unter dem Titel: „Vom Befähigungsnachweise" einige wichtige Erfahrungen der letzten Jahre. Danach zeigt sich als Frucht der Einführung der Befähigungsnachweises in Oesterreich, und zwar als stark heroortretende Erscheinung: der Kampf der befugten Gewerbtreibenden untereinander, der nicht mehr einzeln, sondern in Masse von Handwerk gegen Handwerk geführte erbitterte Streit um die sogenannten Gewerberechte. Man nennt das „Regelung der Gewerbe", obwohl nur Unkenntniß und Selbsttäuschung es so heißen können. Manche bestehende Gewerbegenossenschaft betreibt diesen Kampf mit einer Energie, als ob sie ihn als ihren Hauptzweck ansehen würde und bet mancher neugebildeten Genossenschaft ist er fast das erste Lebenszeichen, die auf seine Erfolge gesetzte Hoffnung der Anreiz, welcher die Abneigung gegen den Beitrittszwang überwinden helfen muß. . . . „Sollte sich einmal, so schließt der Verfasser, die Einsicht Bahn brechen — und sie muß es — daß auf diesem Wege doch nur blutwenig zu erreichen, eine durchgreifende und definitive Regelung des Umfanges der Gewerbe jedoch mehr als je ein Ding der Unmöglichkeit ist, dann werden voraussichtlich die Gewerbtreibenden von dem aufreibenden Bruderkampfe abstehen. Dann wird aber auch der Befähigungsnachweis in ihren Augen seinen Werth verloren haben, weil er sich ihnen als eine zwar Vielen hinderliche, Wenigen aber förderliche Einrichtung enthüllt und namentlich weil er sie in der eitlen Hoffnung auf die „Regelung der Gewerbe", auf eine Abgrenzung der Gewerberechte, so wie Jeder sich dieselbe von seinem Standpunkte eben wünscht, getäuscht haben wird." ____________________ Biiigesi a« Ito» Hotel zum deutschen Haus. Vollständig neu hergerichtet. Bei mässigen Preisen gute und reelle Bedienung. — Reine Weine. 4952 C. Weher, Weinhandlung. Allgemeiner Anzeiger. Ortskrankenkaste Gießen. Donnerstag den 26. Juli d. I.: ordentliche Generalversammlung Abends V29 Uhr Restauration Postkeller bei Schütz. Tagesordnung. 1) Abnahme der Rechnung von 1886. 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. 3) Statutenänderung. Die gewählten Vertreter der Arbeitgeber, ebensowohl die Vertreter der Arbeitnehmer werden dringendst gebeten, ihren übernommenen Pflichten durch pünktlichen Besuch nachzukommen. ^stand ° " —' Die „Regelung der Gewerbe". her Gewerbe" ist für viele Handwerker unserer Tage eine Zauber- , , um unliebsame Erscheinungen ver Cvncurrenz und Pfuscherei wieder 'Sie glauben, daß einige neue Gesetzetzparagravhen. wenn auch nicht * 2x9 doch einige gute Seiten derselben zuruckiuhren wurden. Sie uber- m " äi der Staat selbst schon vor der Einführung der Gewerbeireiheit die mel= en Ordnungen des G-w-rbelebens langsam z--st°ren half weil er von gMili-nkN . Weltwirthschaft dazu gezwungen wurde. Obne daß der ^ndwttstrs^an^Ä"merkie, erthciUe der Staat schon seit zwei M-nsch-na tern «ne dm* der anderen an Handwerker auf dem Land- und an Fabrikanten IN s sfnbt welche fcchs und mehr Gewerbe auf einmal fabrikmäßig betrieben, ohne dcr Swdt, wetche techs unv m-m $ic concessionirte Großindustrie SaÄ™ der neuen Freche« und das Kl-inhandwerk siecht- dahin in da alten H-dund-nheit. Jetzt sind doch wenigstens auch die Handwerker ders-lben^Frechelt^th^ Samstag den 23 Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden auf hiesigem Ortsaericht die den Ag. Fdch. Planks Erben gehörigen Grundstücke: Nur IX Nr. 47: 1712 Mtr. Acker auf der großen Weide, o IX Nr. 48: 725 Mtr. Acker daselbst versteigert. Gießen, Juli 1887. „ t ro. zu stellen gewohnt ist. Zur Füllung von guten Betten ssMi-itat, Abgang . • gjtinbeften zu verwenden und es ist daher nicht »u viel diese F-dern mcht > verausgabte Geld als nutzlos ausgegebcn bezeichnet puptet, diese F-dern sehr schlecht gereinigt sind und sich me - mit Blut MU kommt noch, °°b enthaltende Federn darin vorstnden 1° daß es >Wff«n ist; es wurde aber auch ferner -stg°st°llt daß einen Bezirk von etwa 12 Morgen eingenommen Hal und daß er --Mb- sch°u eine z vorhanden ist. Die Pächter der Grundstücke gestehen omigsims schau i-n drittmJ-h« varyan^ Gefährlichkeit gekannt. Oberförster il* auch zu, «awn id)On uor io Jahren dl- V-rtligungsarbelt-n m ki'iew aus Se''.r(b Beieitet hat, wird auch im jetzigen Falle dieselbe leiten. Er H Mh-im bei S* ge cb.£ ebung des verseuchten Ackers durch Frauen ab- °>u ^ 'lj?v^um dadurch das Verbreitungsgebiet genau festzustellen. 'Rachdem di-f- firden ru lass , sollen Q Kgvtoffelpflanzen dieses Bezirkes ge ammelt, mit aibe", "Äf unb”Vrbrannt roerten. Darauf soll der Acker bis zur notblg-i, T-es- getränkt und verbrEl- $enio[ getränft werden. Vor zehn Jabr-n Hai lj,fltÄrenm und Tränkmittel Petroleum verwendet, da fid) aber herausgesteUt bat Äcker durch diefe Behandlung auf lang- Zeit -rtragsunfahfg gemacht wird, Hal °?? ür d'-smul eben zum Benzol gegriffen._______________ — Forcellan. und Glaswaaren decorirte Kaflee-Service von 5 an, 0310 -B-B « »rl Put»» Bahnhosftrahe. Buckskins \ in allen Qualitäten, sowie Stoffe für Waschanzüge empfehle zu außerordentllch i billigen Preisen. Anfertigung nach Maß unter Garantie guten Paffens. j 5376 Julius mipatem, Andenplah ■; Grrhesßslht Eisenbahnen. Wir bringen hierdurch zur Kenntniß Publikums, daß mit dem 1. September !.J. der Tarif für die directe Befor- 1-rrung von Leichen, Fahrzeugen und libenben Thieren im Main-Neckar-Ober- krfsifchen Verkehr vom 1- Ium 1880 Mangels Frequenz außer Kraft gefetzt Wird- Gießen, den 20. Juli 1887. 5456 Großherzogliche Tirectton. Ausgebot. Die Lieferung des Bedarfs an Menagebedürfniffen für das untenge- > mannte Bataillon vom 1. October 1837 Ibis Ende October 1888 foll im Wege ! des öffentlichen Ausgebots vergeben ? werden. Angebote mit der Aufschrift J „Angebot aus Lieferung von Menage- ; bedürsniffen" sind verschlossen und ; portofrei bis spätestens den 29. Juli j d. I, Vormittags 8 Uhr, an das ; untengenannte Bataillon einzureichen. \ Die Eröffnung findet an vorbemerktem \ Tage Vormittags 11 Uhr, durch die ; unterzeichnete Kommission statt. Die Liesenmgsbedingungen können : aus dem Bataillons-Bureau — Lud- wigsstraße 30 — täglich während der Bureaustunden eingefeyen und Abschriften gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden. 5454 Gießen, den 19. Juli 1887. Die Menage-Kommifsion des Füsilier-Bataillons 2. Gr. Heff. Jnf.-Regts. (Großherzog) Nr. 116. X Chr. Bieker, «ruflaht 55. 5467 Gas-, Wasser™ und Canalisations-flnlagen. 4796 Aachener Badeofen Steinl Garten. 5459 Zitherclub Cbr. Duill. Aedaction: A. 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I 5 o rx Qnbem ich bitte, das mir seither in so reichem Maße geschenkte Vertrauen auch auf mein neues Lokal ru übertraaen , 1 K Zusicherung promptester und reellster Bedienung zahlreichem Besuche entgegen und zeichne achtungsvoll * übertragen, fehe ich unter | 5468 5455 5469 Ein junger gewandter Nechtsan waltsgehülfe sucht alsbald Stellung au irgend einem Bureau. Salair Nebenfach« Off. u> H. 100 bef. d- Exped. b. Gesucht eine Remise fu» einen Wagen, und Stall für ein Pferd vom 13. Lct- an. Offerten erbeten untea Chiffre H L,. an die Exped ds. Blatte-. 545? Verein)» V» FG,. Sonntag den 24. Juli d. J.r Waldfest verbunden mit Coneert und Tanr QTt; crx Ludwigsbrunnen. ® ORtr marS Nachmittags 2 Uhr vom Ludwigsplatz. 5470 25 6 Um "cht Zahlreiche Betheiligung. Freunde tonnen eingeführt werden ------—------------------------- Der Borstand. iitisch^r Hof* Sonntag den 22. Juli: »ür Winters-,Nester ge- lucht- Offerten sub L. k. m nn Exped. d. Bl. erbeten. Zeugnisse. Dir Wasserstr.-ITeizapp. ist ausgezeichnet. Gasanstalt Luzern. Ihr W.-Heizapp. functionirt ausgezeichnet. Gasanstalt Hannover. Ihr W.-Heizapp, ist von ausgezeichneter »Virkung. Gasanstalt Kaiserslautern. Ihr W.-Heizapp. bew. sich ausgezeichnet. Gas- und Wasserwerk Ratibor. Ihr W.-Heizapp. functionirt ausgezeichnet Gasfabrik Hengeloo. J. G, Houben Sohn Carl AACHEN. . WlederYerkftufAr gesucht. ^rau Earl Schüler. K- 111 an bie toäMfoÄ « -_______—__Zu erf. bei der Exped. b. Bl. 5478 ( 5.f64l Ordentliche LauffrauHiH^ fortiaen Eintritt gesucht. aum ,0' Näheres in der Exped d. Bl.