Nr. $71. Erstes Blatt. Sonntag den 20. November 1S87. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r S ch n l st r a ß e 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. _________________ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheik. Betreffend: Maßregeln gegen das Vagantenthum hier di» Errichtung von Naturalverpflegungsstatimen^iin Kreise^Gieß 1887' Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Grotzherzogliche» Bürgermeistereien des Kreises. „ . Die zur Beseitigung des Vagantenthums zu Gießen, Hungen und Grünberg errichteten Naturalverpflegungsstationen sollen denjenigen Reisenden welche Seit Arbeit nicht finden können, Naturalverpflegung und Unterkommen gewähren, um dieselben hierdurch vor dem Betteln und den daraus entspringenden Nachthellen zu bewahren. Eine Unterstützung der gewerbsmäßig vagabundirenden, arbeitsscheuen Personen wird dagegen nicht beabsichtigt. Gegen derartige Personen muß nach wie vor mit allen gesetzlich zulässigen Mitteln und mit der größten Strenge eingeschritten werden. Sie haben deßhalb bettelnde Vaaa- bunden zur Anzeige und an das Gericht zur Bestrafung verbringen zu lassen. a Da von dem 20. d. Ms. an den armen Reisenden auf den Stationen die uöthige Naturalverpflegung und Nachtlager gewährt wird, ist eine Unterstützung derselben, Nothfälle ausgenommen, an den einzelnen Orten nicht mehr erforderlich. Sie haben deßhalb vom 20. d. M. an an arme Durchreisende keine Ortsgeschenke mehr zu verabreichen, sondern dieselben an die Naturalverpflegungsstationen zu verweisen. Wenn aber die Belästigung des Publikums durch die Vaganten aushören soll, dann ist vor allen Dingen erforderlich, daß die Einwohner des Kreises die Vaganten weder durch Verabreichung von Geld, noch von Nahrungsmitteln, noch in sonstiger Weise unterstützen. Wir beauftragen Sie daher, die Einwohner Ihrer Gemeinde durch öffentliche Bekanntmachung zu ersuchen, sich jeder Unterstützung armer Reisenden gänzlich zu enthalten und die um eine Unterstützung Nachsuchenden an die zu Gießen, Hungen und Grünberg errichteten Naturalverpflegungsstationen zu verweisen. Erkrankte oder arbeitsunfähige Personen sind von Ihnen aber nicht an die Verpflegungsstationen zu verweisen, sondern nach § 28 des Gesetzes über den Unterstützungswohnsttz vom 6. Juni 1870 vorläufig von demjenigen Ortsarmenverbande zu unterstützen, in dessen Bezirk sich dieselben bei dem Eintritt der Hülfsbedürftigkeit befunden haben und zwar vorbehältlich des Anspruchs auf Erstattung der Kosten durch den hierzu verpflichteten Orts- oder Landarmenverband. Sollten Sie derartige Personen an die Naturalverpflegungsstationen verweisen, dann verletzen Sie die Ihnen in Gemäßheit des § 28 der Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz obliegenden Verpflichtungen. Wir erwarten von Ihnen, daß Sie die zur Unterdrückung des Wanderbettels angeordneten Maßregeln pünktlich und gewiffenhaft ausführen. Dr. Boekmann. Betreffend: Die Veranstaltung von Verloosungen innerhalb des Großl/.zogthums. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Verein für Geflügel- und Vogelzucht zu Mainz beabsichtigt, in der Zeit vom 10. bis 13. März k. I. eine Muster-Ausstellung von Geflügel, Sing- und Ziervögeln, Geräthen rc. abzuhalten und damit eine Verloosung von Ausstellungsgegenständen zu verbinden. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Verloosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 15,000 Loose ä 50 Pf. ausgegeben werden dürfen und mindestens 66% des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Loose im Großherzogthum gestattet worden. Gießen, am 16. November 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. lb Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Montag den S. k. M., Vormittags 8% Uhr, findet in unserem Saale Nr. 18 in öffentlicher Sitzung die Ausloosung der Schöffen für das Jahr 1888 statt. Gießen, den 17. November 1887. Großherzogliches Amtsgericht. Langsdorfs. Gefunden: 2 Taschenmeffer, 1 Uhrgehänge, 1 Kahn, 2 Taschentücher, 1 Buch, 1 Spazierstock, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Kinderstiefel, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Zugestogeu: 1 schwarzes Huhn. Gießen, am 19. November 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Darmstadt, 18. November. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 12. d. Mts. den Pfandmeister bei dem Rentamt Groß-Gerau, Christoph Stell wag, in gleicher Diensteigenschaft an das Rentamt Darmstadt, — den Pfandmeister bei dem Rentamt Nidda, Ferdinand Brauns zu Schotten, in gleicher Diensteigenschast an das Rentamt Groß-Gerau — beide mit Wirkung vom 1. December d. Js. — zu versetzen; — den Steuerausseher Friedr. Küster zu Offenbach zum Psandmetster bei dem Rentamt Nidda mit Wirkung vom 1. December d. Js. zu ernennen. Darmstadt, 18. Novbr. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 12. d. Mts. den Districts» Einnehmer der Districts-Einnehmerei Gedern, Heinrich Kemps, in den Ruhestand, — den Districts-Einnehmer der DistrictS- Einnehmerei Reichelsheim, Heinrich Fix, in gleicher Diensteigenschaft in die Districts-Einnehmerei Gedern zu versetzen. Berlin, 18. November. Ueber den Kronprinzen liegen heute zum Thetl wiversprechenoe Privatnachrichten vor. Während dem „Berl. Tagebl." die neuliche Entleerung aus dem Kehlkops des Kronprinzen als das Product der bereits eintretenden Erweichung des Krebses geschildert wird, worüber übrigens die heute oder morgen stattfindende Untersuchung Virchow's wohl Ausschluß geben wird, versichert der „Voss. Ztg." zufolge Mackenzie's Asststent, es gehe Alles nach Umständen gut; die jüngste Krtsts sei glücklich überwunden. Herr Dernburg, Redacteur der „Nat.-Ztg.", der den Kronprinzen auch aus seiner spanischen Reise begleitete, depeschirt von gestern aus San Remo: j Heute die Villa Zirio besuchend, wurde ich vom Kronprinzen bemerkt und J angesprochen. Sein Aussehen war vortrefflich, der Blick klar und freundlich, ; die Farbe gesund, der Ausdruck der einer herzgewinnenden Heiterkeit, die Stimme verschleiert, doch durchaus verständlich. Der Kronprinz erwähnte mit humoristischer Betonung seinen leidenden Zustand, dann mit inniger Bewegung: „Sagen Sie den Berlinern, wie gerührt und dankbar ich über die unzähligen Bewvffe der Liebe und Theilnahme bin, die ich von dort und aus ganz Deutschland i erhalte." Auf meine Bemerkung, daß Deutschlands ganzes Herz jetzt in San Remo weile und das Gefühl hingebender Liebe in der Nation nie so heiß wie in diesen Tagen gewesen, antwortete der Kronprinz: „Diese Empfindungen find i gegenseitig." Auf meinen Ausdruck des Vertrauens auf die Herstellung seiner ! Gesundheit und glücklichen Heimkehr in das Vaterland erwiderte der Kronprinz: I „Das hoffe ich auch/ Der Kronprinz erinnerte alsdann daran, daß heute der Jahrestag der Ausschiffung im Vatikan bei der spanischen Reise sei und gedachte der eigenthümlichen Vorgänge dabei. Der Hosmarschall interoenirte jetzt wegen des Sprechens. Der Kronprinz erinnerte daraus nochmals: „Vergessen Sie meine Grüße an meine lieben Berliner nicht." Freundlichen Lächelns und ! leichten Trittes entfernte er fich nach diesen Worten. Berlin, 18. November. Seine Majestät der Kaiser fuhr gegen 10 Uhr nach dem Hotel der russischen Botschaft, um Kaiser Alexander zu empfangen. Dichtgedrängte Menschenmaffen füllten die Straße Unter den Linden bis nach dem Lehrter Bahnhofe. Um halb 11 Uhr kam das russische Kaiserpaar in Begleitung Sr. Kgl. Hoheit des Prinzen Wilhelm an. Kaiser Alexander mit Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzen Wilhelm in russischer Uniform bnbcit. Vluöurn aus den StandtSamtSregtstern des Standesamts Giehen- (Nachdruck nur mit vollftilnbifler Ouellenangabe ßcftattel.) Uonurntlon. Rom, 17. Dtovember. bh Mil« hiiKibnIb einei Unmik vnlplht. Schaven V; 1 MV — ——— Hl, Woveiiibev ein Sohn, Karl Gustav. Evans f)lo»emb«i: 12. Voten, «ovni *l*e" 41 pal.re b^i«. 1SL 3uUe smmic. । \uhV alt. loitcr uou fforbiMtubei August Wermr dahier. 10. Pylupp Lm'., W 3«Dti ol./tofllöbner dahier 16. Wiabethe Junger IS Ja^r a , Tochter von (lllenbnbimvbctter 1 beobov Jünger dahin, 18. Dr. WirbnxD iisupnm AuSjun auS den Kirchendiichern der Stadt Gichcn. (L v a n a e l l s ch e G e in c I 11 b e. Getraute. k Den 12. November. Christian Decbcrl, Kaufmann zu Frankfurt a. M., unv Anna Maria Dambler, Tochter bet VocomoÜofüUm-3 Philipp Dambtn zu ^1^. Drn in, November. Heinrich Jahn, Schneider zu Gießen, und Ntaria rZink an-L ^tomboif.. (jjuftao Adolf Lalchinger, Schuhmacher zu Gießen, und Christine yhienrl Locht er von Ackermann Heinrich Wvtcflel zu Garbenteich. De» in Vkovember. Philipp Jakob Debu«, Nesiauratenr XU Gießen, unb I Auausie Katharine Geier, Tochter des ähausseeansseher« a. D. Georg Geier zu Metzlar. 1 Bitaufti. U)ctober. Den 15, November. Lorenz Formhal«, Postschaffner, alt 41 Jahre, starb den I V7. ’Uouetubtr. Philipp Kümmel, Gärtner, ein Wittwer, alt 86 Jahre, I starb Msohelh Jünger, ledige Tochter bcö MaschlnenpuherS Jbeobov Sftnflgi oll iSJadre. starb dm 18 oucihbev i wWA 717 Cclobev) bla heule wurden im Ganzen geschlachil. l Schlett, I ^aicnwir, 2 Ni aber r? Pfeibe, 6 Kälber und tzämmel, 53 Schweine und l ^pansnkel Da« Nese,voir der KltnikSwasseitrilung bel der schönen Aussicht ist dieser 'tage vollendet ivorden.-- ------- ju Men. . ^ain, 18. November. In Kostheim herrschte aesiern Nach .»Illaa^tnc förmliche Panik, ähnlich als wenn sich bet einem großen Gtagang n‘Ä Eine s J ‘ g t der heftigen Ikälte hatte man nämlich r: 'Adsim »au! 7n?ben Schleüien ble Nabeln gedoben, modurchder Main b t k, r- ir -rf.- non «.lürübetm bitz zum Auttfluß in wenigen Minuten über einen Meier stieg unb ble Ä'ii mii riesiger Gewalt gestürzt kamen. Von den »ahlreichm -Lnhi Jimen fonnlc sich nicht en e nzigeS an seinen Ankern halten. W"w be°L'bKMANtK'L'»»dj««, 5h!h, n/irhbeii 'Nur ganz wenige konnten trog aller Anstrengung noch im Ma n ^^ÄitA. nu^e.. wie auch der größte Lhetl des Holzes in dem Rhein nicht mehr in bviiMefife der SigenihÜmer kommen dürfte, so baß dieselben einen erheblichen Schaben •In Hdherann am Aetna wurden heule srüh 8 llhr ruiri ^„..uL 2 hefllge Glchftvße mit wellensärmtget Bewegung t^"Lm.'L'" "Ä'e 7A«,ch7' „Petersburger .sieltmm" ärftzer.: . . .inftdi.k ten Ä de! UUrlt, welche durch 'Nachbar» Die »Ilenll dK WIrUiü b.r > ‘i u". bu.iben sind, werde beute »melflUo« In tntevefleii unb 7 7 ,t Ih , u rl en buh die lieunbfdni llldte Tiefleanun« bei Miun!!rch:!"Ä7m7'Lpm 'an, dn'fremchsthasMchc» po.mfchen liegen der beiden Atdlkcr hlulktiasseu tuöflr. nerfflftt daß bnö vorstihrige Budget ............... -■ h"l'k" wird. «»nnfiiibev Nachrichten aus Memphis zufolge verbrannten W "leit ... M«..br desilunn. nun, Der "•'lu'»n2tn7rt 7HlXn!i,e7(" S 'ääÄ I sä: LÄ'L 3SÜ SÄ' Ä“ ÄÄ be< floifer« Wilhelm zur Veradschiedii»!, rinmeleM' nmirv. KHeuereln.l Bel der «estrigen i.rdsinung der Elsbah, zeigte eg sich, das, .... .„„’Jk« nielfad) ble irrige «n icht verbreitet war, die Vereins,eichen feien un'7 de M Kderu "rMgeflihrien Beikmten stet« auf bau Els mit " merbeii müffen stur AufNärmig macht man daher darauf aufmerksam, datz L L r7e» 7e- Ws ohne sichtbare« Tragen des «erelnszelchen« bet Meldung von »Irak« l icht «estallel Ist und blt Beikarten nur »u etwaige» Eontroien bienen, ob die Wreinszeichen nicht von Unbefugte» beimtst werden.________________ ___HIIMII—I II— 7----------- " * ' ' Kutotboh. ulllDCMlber 16 Georg Adam Reich von Nencheiheim in Bapern Miiller dahier, mit Äta« «astrmLm. von Wallroth Wnnibal Gd e Maurer zu ,iiil Wllhrlmlne schwarz, Dienstmagd daselbst. 1«. Vcunta) «unner, au Gießen, mit Margarethe Albach zu Daubringen. svrtm-mhi-i 12 (Xbitfthui '4)ed)cU, Kaufmann zu Frankfurt a. M., mit Anna Dtaria^Dambier von hier. 12. Gustav Äbols Laichlnaer von Stuttgart dahtn, mit Ghiisilne ^riegel von Garbentelch, wohnhaft dahier Iodannes SchLftt von 'llchibinboljiiln, Schneider dahier, mit Margarethe Thomas hln clbft. 10. Iunm Gottsried Vein Schuhmacher dahier, mit Luise Schackert von Hambach in bei 4-salz, wohnhaft dahier. 18. Philipp Jacob DcbnS von Niederbiel, Restaurateur dahicr, mit Auguste Katharine Geier von Weßlar^ November) ti. Dem Nevisor ^uUi”*®” Mer '«ne Tochter, 'b. ,^M Buchbinber toalonum Suiibheimer ein Sohn, Voul». 15. DemProfesior ve. -Idols Pirch tzlischstld yiütfdmftohule ei I, wo y” - ■ kieivierteisitindtaem Verweile» zurück u’*1.1’- Mini" iiutm lebhaften 'JlfHamatlotun de-, masienhafien Publikums. s “ v . “Il VÄ SÄ5.M* M U n,«M, «II« «-» »» «"•'»»•« W einen Vesuckd bcr ^idjatanjlcr Fürst Bismarck begab sich um ul/ llhr nun riilflfdien Kaiser nach dem Volschastcholel und empstng im Tscheremin. t. [ yorricUmlg ,nurbe auf Wunsch des Kaisers Alexander ,n ®l“ «aiftrl. ,, W. WI d.. a 'Ml a l n a 18. November. Durch den eingetretenen Frost ist feil gestern der metrld) in de u'Mainkanal einmslellt. Wegen nothwendiaer Baggerungen mutzte d r Betrieb i» der Moßrinue de» Kanal« schon vor einiger sseit unterbrochen werden, der Bell leb tu °er -e [)|fr fle|elede rsutenbergsjubttäuni hat durch den tiil„ ew..(nh k„r .teUidirUl einen finanzieUen Ueberschuß von 874 Mark ergeben, ^er Betrag wird al« eine GuteubergSstislung bei der hiesigen Volksbank angelegt und aus dem Änsenerirügnttz bas hiesige dSuienbergSmonument attsährlich am ^ohan»i«tag bamlt "'^'^^bernahme der Direktion für ba« kiesige Siadttheater haben sich 17 ürmeibrl Bo» denselben werden indetz, wie man hört, nur drei tu Betracht ? mne» unb ‘war her dermalige Direktor unsere« Theaters, HerrPreynra er, unb ble ^rr», Schirmer unb Nuhn. Besonder« dem letztgenannten Herrn, der längere .sieil V.rhU .Hnr in Elberfeld war gehl derüluhm eine« treulichen BtlhnenlelierÄ voraii. j6,altA Ä sibeiiiHfen 18 November. Die Stadtverordnete» von Alzey Nabe» Tn Ihrer nestrigen Sitzung einstimmig beschlosfen, »I, dem Bau der »tebenbahn VUze" Odernheiin üach dem Nhein da» ersorderliche Gelände unentgeltlich zur Verfügung Allgemeiner Anzeiger. Zur bnvuritohmidmi HäInoii tunpfohlü iiiolii gan/. nun uuHtfoslfttloloH l.ugor m tIhren» «old-w. Mllbcrwimmi, sowie AUcuhle und vcmllberieii TiwfeliteriUiieii* lli'NoinhuN mutilu' Ich auf mein Luger in 86-lti Granat- und Cnrallwaaren tuihliorkNuiih worin Kntton von 1.50 Jt bin ru den folnsUui sich bcllndcn. |)lo noch mit dem allen l’robolk'iiipol vcischcimn Wiinron vorknufo ich bis vui Linie dlosoN Jidircs au bodouhmd hcndig<'Ncl/.tcn Vrolson. Soltorswoll JK ollf SoltorswoQ 53. Juwollor. Gold u. Silberarbolter. 53. 3rticii-3udicildbrik BiiSiiigxn in jStüdiljciiii. Diejenigen Herren Landwirthe, welche für die nächste Campagne für hiesige Fabrik Kauf rüde» zu den bekannten (hier aus den, Büreau eiuzufchendcu) Bedingungen zu bauen gedenken, wollen ihre Anmeldungen, unter gleichzeitiger Angabe de>< gewünschten Quantums Kunstdünger bid spätestend 15 Dezember a. c. aus uuserm Fabrikbüeeau mündlich oder schriftlich bewirken. Stockheim, den 14. November 1887. 8671 Vorstand der Actlen-Zuckerfabrik Büdingen in Stockhelm. II Die KirchbaukomMisfion. 8449 Unterröcke, Peluchekappen, Muffe 8661] Fh- Ellinger 8665 Zur lliiitcrfflifon 1887 habe mein Lager in sännntlichen Neuheiten der 6900 Marktplats 9. Marktplatz 9 Ausverkauf. kürzester 8504 2.50 4.- 6.- empfiehlt in großer Auswahl sehr billig: Tücher, Pellerinen Großher^ogs! In der PrivatKlagesache des Ernst Iughardt, Gastwirth in Gießen, Privatklägers, Eine Liste zur Einzeichnung wird demnächst zirkuliren. Gießen, am Geburtstage Dr. Martin Luthers 1887. V. R. W. gez. Dr. Schäfer. F- d. 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Sonnenstraße 30 ---- gegen den MeierHammerschlag, Handelsmann zu Trais a/Lda., Angeklagten, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 16. September 1887, an welcher Theil genommen haben: 1. Amtsrichter Dr. Schäfer als Vorsitzender, 2. Georg Dern VI. von Leihgestern, 3. Philipp Jung HI. von Heuchelheim als Schöffen, 4. Gerichts-Accessist Schliephacke als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt: Angeklagter wird wegen Vergehens gegen §. 185, 200 St.-G.-B.'s in eine Geldstrafe von 5 Mark eventuell zwei Tage Ge- fängniß und in die Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger erwach! enen noth- wendigen Auslagen verurtheilt. Dem Privatkläger wird die Be- fugniß eingeräumt, binnen vier Wochen von 'Eintritt der Rechtskraft des Nrtheils ab den entscheidenden Theil des Urtheils durch einmaliges Einrücken im Gießener Anzeiger zu veröffentlichen. Es werden im Ganzen 6 Varträge gehalten werden und zwar werden sprechen ore Herren: 1. Prof. Dr. Harnack-Marburg über Augustin, 2. Privatdocent lic. Dr. Krüger-Gießen über Athanafius, 3. Prof. Dr. Müller-Gießen über Franziskus von Aisist, 4. Prof. Dr. Lenz-Marburg über Ullrich v. Hutten und Lutber 5. Prof. Dr. Oncken-Gießen über Ein Kampf um Rom im Jahre 1848, Der 6. Vortrag wird später bekannt gegeben werden. Die Vorträge finden in der gütigst überlassenen großen Aula des Uni- versitatsgebäudes statt und nehmen am Freitag den 2S. November (Prof. Harnack) ihren Anfang. Zm Namen des! Borträge MM Bestesdes Baufonds für ' eine zweite evarrg. Kirche zu Gießen. Auch str diesen Winter haben wir eine Reihe von Vorträgen zur Forderung des Verständnis,es kirchlicher Fragen und zum Besten des Kirchbau- fonds zusammengestellt. J Aeilgeöotenes. Feine Holzschnitzereien und Stickereien empfiehlt billigst 8674 O. Schmidt, norm. Pauly & Schmidt. Bratbückinge empfiehlt Carl Schwaab'S 8664________Delicateffenhandlung. § PelzwaarenH jeder Art, in größter Auswahl und bester Qualität, zu außergewöhnlich billigen Preisen empfiehlt Die Mal z-Extract-Präparate Malz-Extract u. Caramellen v. L. H. Pietsch & Co., Breslau. Engros k Flasche Mk. 1, 1,75 u. 2,50. Caramellen nur in Beuteln (niemals lose) a 30 und 50 Pfg. Nur echt, wenn auf jeder Flasche und jedem Beutel diese Schutz-Marke steht. MWNeK Bezogen haben von uns: in Giessen 8643] Ferd. Drehe*. Der schweizerische Arzt Tissot, welcher durch seine populär-medicinischen Schriften, welche in alle europäischen Sprachen übersetzt sind, sagt, dass mehr Menschen am Schnupfen u. Catarrh, als an der Pest stürben und es ist somit der Umstand bezeichnet, dass so viele Menschen durch V e rn ach 1 ässigungihres Catarrhs und durch die Leichtfertigkeit, womit sie sich der öfteren Wiederkehr und den Folgen verschleppter Erkältungen aussetzen, ihre Gesundheit untergraben, denn ein vernachlässigter Husten kann der Keim vonUebeln werden, welche in ihrer Entwickelung das Leben bedrohen. prima Schellfische zu sehr billigem Preis, la. Zander und Bratbückinge empfiehlt 8676 C. G. Meinhenn. Gumniischuhei in allen Größen zu bMgsten Preisen empfiehlt 8651 D. Schmall, ________Schloßgasse._________ 8666 Ein noch wenig gebrauchter Füllofen billig zu verkaufen. __________Ludwigsplatz5, Hinterhaus.D S Alle S Sorten feines Tafelobst, sowie alle feine und geringere Gemüfe empfiehlt _ j. Weisel. Obst- und Gemüsehandlung, 8668 Kaplansgasse 3. Frischer Pariser Kopfsalat, prachtvolle Trauben frisch eingetroffen.___________________________ Pianoforte. 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Bl.__________ 8663 Ein braves tüchtiges Mädchen, welches kochen kann, wird auf Weihnachten gesucht. Näheres Südanlage 13. Wohnungsveränderung. Meine Wohnung und Geschäft befinden sich jetzt im Hause des Herrn Chr. Bieker Neustadt 55. t baldmöglichst an mich gelangen zu lassen- Insbesondere büte ich, Kinder - Aufnahmen sowie größere und colorrrte • Bilder, welche mehr Zeit und Mühe in Anspruch nehmen, gefl. j schon jetzt anmelden zu wollen. Stein’s Garten. | Sonntag den 20. November: GROSSES COV ERT anSaeführt von der Kapelle des 2. Großh. H-ff.-Jnsi-Rgts. (Großherzog) 9lr8 116, unter Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn G Krauß - Anfang <«/a Uhr. Entree 30 Pf. rjjjÄ* Bier im GlaS. WWWWWWGGOGGOWGOOGdddGOGGG | photographische Anstalt • V Ä e Wilh. Becker G. Backofen, e 5 Hierdurch erlaube ich mir, meine werthen Kunden sowie ein D 8 geschätztes Publikum Höst, zu ersuchen, • G Weihnachts-Aufträge Telegraphischer Coursbericht der Berliner Börse vom 19. November 1887. 446.00 Disconto-Com.-Antheile Wermietyungen. 8648 Familienwohnunri u- Mansarden, wohuung zu vermiethen, sofort zu beziehen bei B. Katzeustein, Marktplatz. “ 8654 Eine Wohnung, 3 Zimmer nebst Zubehör im 1. Stock zu vermiethen pro 1. December bei A,ri -n Hch. Ruckstuhl n„ Asterweg 5O._ 8667 Zwei Stuben mit Küche zu vermiethen. Tiefenweg 4- 8652 Ein Stübchen mit Pett zu vermieden^_____________ßinbengaJeJL_ 8638 Eine Wohnung von 4 Zimmern, nebst Küche und sonstigem Zubehör pro 1. December zu verm. SchiUerstratze 2/. Zu erfr. b. B. Katzenstein, Marktpl. 19. schnelle Fahtt«?, Me" DewNarwg^Migft? Preise. M Jeden Dienstag, ▼on Stettin nach Newyork alle 14 Tage. von Hamburg nachWestlndien monatlich 3 mal, TOn Hamburg nach Mexico monatlich 1 mal. Die Post-Dampfachlffo dor Oeaellwt.an bitten bei aaegezeichntitor Verpflofiuna, vor- zygUohe Rei^eKPlygenheil Rowutü (Ur Cajtii»- Gesangverein Eintracht Sonntag den 20. November: j Ljahr. Stiftungsfest mit Tanzkrünzchcn auf dem Lahustein. Karten an der Kaffe. Der Borstand. ^tadt Marburg, Marburgerflraße 68. Sonntag den 20. November, Nachmittags 6 Uhr: Tanzmusik. Zöpfe, Tuffen, Dreher, Puppen-Perrücken, Uhrretten und Brachen in feinster Ausführung bei Fr. Lehrmund, Friseur, 2822 Sonnenstraße 7. Elegante Concert-Mher zu verkaufen [8649] Ludwigsstraße 30. Die ModenweSt» Illust rirte Zeitung für Toilette und Handarbeiten. Monatlich 2 Nummern. Preis vierteljährlich 1,25 ä 75 Kr. Jährlich erscheinen: 24 Nummern mit Toiletten u. Handarbeiten, enthaltend gegen 2000 Abbildungen mit Beschreibung, welche das ganze Gebiet der Garderobe und Leibwäsche für Damen, Mädchen und Knaben, wie für das zartere Kindesalter umfassen, ebenso die Leib^ wasche für Herren untr die Bett- und Tischwäsche rc., wie die Handarbeiten tn ihrem ganzen Umfange. 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern für alle Gegenstände der Garderobe und etwa 400 Muster-Borzeichnunaen für Weiß- und Buntstickercr, Namens Chiffren rc. Abonnements werden jederzeit angerwmmm bei allen Buchhandlungen und Pofta anstalten. — Probe-Nummern gratis u^> franko durch bit Expeditton, Berlin W. Potsdamer-SV rße 38; Wien I, Opern« gaffe 3.__________________ 8656 Ein Primaner des Realgymnasiums wünscht an 1—2 Schüler Unterricht stundenweise zu ertheilen. Näheres in der Exped. b. Bl. Jechtverband Gießen. Sonntag den 2V. November, von Nachmittags 5 Uhr ab: Gesellig- Zusammenkunft im -Rheinischen Hof". Musikalische Unterhaltung.8659 Ilvlße Sterrr Lime BelL.P2ft-kunpfer.vo1t ®ütwerpe nach Redaetto«: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige ftsnttnei eutdält 3 Blätter m 1 Beilage.