Amts- und Anzeigkblatt für den Kreis Gießen. 1887. Donnerstag den 2V. October M. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Mreaur Schulstraße 7. ui L 1 5 F X 1 i 5 > a a i «BrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Rolls gespielt. Als Vicar von Ostrowo war der Prinz in mehrfache Conflicte mit der Maigesetzgebung gekommen, der gegenüber er den ultramontanen Standpunkt entschieden versocht und diesen kehrte er auch al» Mitglied der Centrum«, partei de« Reichstage«, dem er seit 1874 angehörte, hervor. Prinz Eomurd ist der drittälteste Sohn de« Fürsten Bogurlav Radziwill, Mitglied der preuht. schen Herrenhäuser (gest. 3. Januar 1873) und geboren am 6. Septbr. 1842, er steht mithin im 46. Lebenrjahre. .... Prinz Wilhelm von Preußen wie sein Bruder Heinrich trafen, ersterer von Wien, letzterer von Darmstadt kommend, im Lause der Montag in Baveno ein und ist er somit dem deutschen Kronprinzen vergönnt gewesen, einen 57. Geburtrlag im Kreise seiner gesammten Familie feiern zu können. Wie lange di? prinzltchen Brüder in Baveno bei Eltern und Geschwistern ver- weilen werden ist noch nicht bekannt; jedensallr wird aber Prinz Wilhelm zur Begrüßung seiner kaiserlichen Großvater« bet der Heimkehr von Baden-Baden wieder in Berlin anwesend sein. _ .. . Die aus Schloß Fredenrborg aurgebrochene Masern.Epidemie scheint immer bedenklicher um sich zu greisen. Bon den Kindern der Czaren- paare« sind jetzt auch der Großfürst Georg und die Großfürstinnen Tema und Olga an den Masern erkrankt, dagegen befindet sich Großfürst Michael aus dem Wege der Beflerung. Außerdem sind nicht nur die Kinder der dänischen Kron« vrtmen von dieser nicht ungefährlichen Krankheit befallen worden, sondern auch die Töchter der Prinzessin von Wale«, die Prinzessinnen Maud und Louise. Da» fröhliche Treiben auf Schloß Fredenrborg hat demnach mit einem Male der Stille der Krankenstube Platz machen müssen. Am Sonntag haben in ganz Belgien die Gemeindewahlen stalt- aefunden, bei denen sich der Hauptkamps, wie bei den Deputirtenwahlen, wie- herum zwischen den Klerikalen und den Liberalen abspielte. Nach den bisherigen Berichten haben beide Parteien ihre Stellungen im Allgemeinen behauptet, ob- Mch In kleineren Gemeinden verfchiedenlliche Verschiebungen in der seitherigen Zusammensetzung der Gemeindevertretungen sich vollzogen. In der Hauptstadl Brüssel wuroen die sämmtlichen liberalen Candtdaten wiedergewählt, mit Au«, nähme einer der fortschrittlich radikalen Coalilion angehörigen Candtdaten; auch in Lüttich und Antwerpen siegten die Liberalen mit sehr großer Majorität. Immerhin geht au« den Gemeinderathr-Wahlen hervor, daß die Stellung der klerikalen Partei in Belgien noch immer eine ziemlich feste ist und er erscheint daher ,weiselhast, ob bei den nächsten Kammerwahlen die Liberalen wieder d>e Mehrheit in der belgischen Repräsentantenkammer erlangen werden. Der Kriegsminister Ferron entwickelt einen bemerkenrwerthen Eifer in Dienstreisen nach dem Osten und Südosten des Lande«. Erst kürzlich weilte er an der französisch-italienischen Grenze und soll seine Anwesenheit vornehmlich Terratn.Studien bezüglich der geeigneten Verwendung der von Ferron geplanten Alpenjäger.Compagnien, al« Settenstück zu der betreffenden italienischen Special- truppe, gegolten haben. Am Sonntag ist nun der Kriegrmintster nach der Ostgrenze, nach Nancy, abgeretst, um di- neu errichteten Jnsanterie-Regimenter ,u besichtigen und dann die Festungen an der Ostgrenze zu inspictren. 3 Z Z .0 5 iS' i Deutschland. Baden-Baden, 18. October. Anläßlich de« Geburtiseste« der Kronprinzen findet beim Kaiser eine Famlltentasel und gleichzeitig eine Marschalltasel für die Umgebung und einige geladene Gäste statt. Vormittag« empfingen die Majestäten die Großh. Badischen Herrschaften zur Beglückwünschung. München, 18. October. Kammer der Abgeordneten. Beratung de« Militär-Etal« Eine Generaldebatte sand nicht statt. Bei der Specialdebatte verficherte der Kriegrmintster gegenüber den Erörterungen der Abgg. Franken- bürget, v. Stauffenberg und Ortetet wegen Mißhandlung von Soldaten, datz er jeden derartigen Fall bedauere und daß der Weg der Beschwerde stet» offen stehe. Betreff« der Klagen über die Brodverpflegung der Soldaten verspricht ver Kriegrminister, Erhebungen anstellen zu lassen. Arankreich. Paris, 18. October. Das „Journal osficiel" veröffentlichil Dekrets welche Anam und Tongking, die bislang dem Ministerium der Äeußern z g theilt waren, fortan dem Ministerium der Marine überweisen unter Kren ung eines Civil-General- Gouverneurs sirr die indisch-chinesischen Besitzungen. « » UM 1,6 unb bM «MWM i k Politische U-Serskcht. Gießen, 19. Oclober. Dar Gerücht von einer Zusammenkunst zwischen Kaiser Wilhelm und ».ll-r Alerander lebt plötzlich von Neuem auf. Aur dänischer Quelle, hem Ritzhaur schen Bureau" in Kopenhagen, kommt die Mitlhetlung, er sei L2WLch daß der Czar in 8 bi« 14 Tagen über Warnemünde -Preisen und Werbet den Kaiser Wilhelm besuchen werde. Bekanntlich hat sich $orae bet Masern-Erkrankung mehrerer Kmder de« russischen Kaiserpaares -^Aufschub in der Abreise der Czarensamilie von Schloß Fredeu«borg nöthtg ' «nacht- ec scheint nun dieser Umstand mit dazu beigetragen zu haben, das SerüLt'von einer Begegnung beider Herrschet wiederum auz wachen zu lassen, EalKasser Wilhelm in dieser Woche au« Baden-Baden nach Berlin heim- «chrt Ritzbau»' Bureau" soll mit den Kopenhagener Hoskreisen Fühlung haben Md insosern hätte seine Meldung allerdings einen gewissen^nt-rgrund; aber etz. ™re selbst ist einstweilen noch so unbestimmt und zurückhalteno abgefaßt, daß »ii aus Weitere» ihr gegenüber noch Vorsicht geboten erscheint. Jedenfalls dürfte er da gerathen erscheinen, alle Combinationen und Coniecluren über dar in diesem Jahre schon so ost aus der politischen Bildfläche erschienene ProM der Zusammenkunft unserer Kaiser« mit dem Czaren bei Seite zu lassen, bi« bestimmtere Meldungen kommen. Slaatrsecretär v. Bötticher ist Anfangs dieser Woche von dem Besuche, den er dem Reichskanzler in Friedrichsruhe auf desi-nEmadungabge- stattet, wieder nach Berlin zurückgekehrt und wird man nun hoffentlich Bestimm Ute« über den Termin für die Einberufung des Reichstages, sowie-über, die patlawintarischen Dispositionen insgesammt hören Speciell. soll die Fn°drichs- ruher Reise des Staalrsecretärs mit der Berichterstattung über denStand der Vorarbeiten »um Alters- und JnvaliditSts.Verficherungr.Entwurse gegolten haben und steht demnach auch nach dieser Richtung hin eine endliche Klärung der Lage zu erwarten. Was die Verlängerung der L-girlatur-Perioden und di- Erhöhung der Getreidezölle anbelangt, so wird versichert, baß die Regierung dem Reichstage weder in dieser noch in jener Beziehung eine Vorlage zu machen, sondern demselben die Initiative zu einem Vorgehen zu uberlaffen gedenke. Ueberhaupt ist, abgesehen von dem angeblich nahezu fertiggestellten Re chshaus Haiti-Etat, noch gar nichts Sichere« über die eigentlichen Vorlagen bekannt und nur hinsichtlich des im nächsten Jahrs ablausenden Socialist-ngesetzes weiß man bereit» daß die Regierung wiederum die einsache Verlängerung deff.lben vor Wagen wird. Wenn in jüngster Zeit hie und da die Vermuthung au«^- Wochen worden ist, e« sei die Aushebung de« Socialistengesetze« in Aussicht genommen, unter gleichzeitiger Verschärfung einzelner Sttasvoychnftenderge. meinen Recht«, so muß dem entgegengehalten werden, daß sich die hierbei in Frage kommenden Verhältnisse seit der letzten Verlängerung, de«. S°ci°"stenge setzes so wenia mm Besseren verändert haben, daß der Reichsregierung wohl : schioerlich der Gedarke an eine Aushebung dieses Gesetzes, dessen Rothwendrgkeit ja zu beklagen ist, imputirt werden kann. Der Reichs-Anzeiger" brachte kürzlich den amtlichen Bericht über die Ueberreichuna der 50,000 JL, welche die deutsche Regierung der Fannlie des erschossenen Brignon als Entschädigung gewährt hat, durch den deutschen »otschastsr in Paris an den Minister Flauten«. W^s, mit denen Gras Münster diesen Act bealeitete, stnd in weiteren Kreisen nicht bekannt geworoen, ßLerlick werden sie aber dem Inhalt der mit überreichten Rote nur entsprochen Wen ^n derselben spricht die deutsche Regierung nochmals ihr Bedauern über dm Vorfall am Donon aus und versichert, daß derselbe durchaus nichts ksolae des bösen Willens sei, wohl aber wird der Vorsall als ein Ergebniß der diesseitiaen Institutionen bezeichnet, unter denen sranzöstsche Staatsangehörige unLL m leiben gehabt hätten und spricht die Note unumwunden^aus, das deshalb die deulschs^Regierung die moralische ®“Pr}*1’8 9et)aM 6abe, ein des gegen Letzteren ergeben zu haben, sonst hätte man doch schon etwas ernommen. ronhiimill ist in das Benedictinerkloster Beuron bei “Ä Novize, welcher sich nunmehr in die Einsamkeit der ^ermauern zutü^ in der politischen Vergangenheit des letzten Jahrzehnts ne ch U-ben Generalversammlung gegrünbctm Eonhim"« ^°,"°^°b!en ersten orbent.- jine er Verkaufsstellen bef^Ioffen S®K nÄ®*S’n* ",u-b- die Errichtung großer Majorität gewählt 5 ^twcfor wurde Herr Ph. Hildebrand mit \ brach deute früh in' dem' nahenAstheim'ein"inächtiaes bf8 "TOttin8er Tageblatt" Beit zwei Wobnbänlen S.i'“."1?*1 8.e8 S4ai)mftuer au§, ba§ in Weise Beunruhigung und Be- lokales. ä»%£fcÄÄÄVfts -AM «»•mwä'äWä ms! te Zeit zwei Wohnhäuser, Asche legte. m=6rCre- l-b-nsfr sch gezeichnet, di- einfache Handlung nterestrt ^m n n ;mb anschaulich üub Melt- K'*“' von freiem, gesundem Geiste geboren, ohne krankbast-U-brigen ist die Dickün»° « Mann hatte, fdtocr' rdn« L°ndluft wohlthuenb durchweh?!'' S-ntimen.-lität, con einem j figürlich'unmöglich L'*“ '-ben, wie sie sich ernähre' Als Lehrerin war - Kind. Und es von sich .u neben hindert- si- ihr 1 »u 8eoen, nein, das konnte st- nicht, war doch sein Lächeln von Chr. Lolha?y°m Co^'in^W^nau ^und^^/ bet!- bedeutenden Stein-Kalkgruben Mannheimer Actien-Gesellfchast überae.mn^n Mainz ist durch Kaus in Besitz einer schäft umgewandelt. $ 9Qn0en und wird nun auch in eine Actien Gesell- GroßLks^PrLzestsin ÄÄ % «S* He« des nadj London abgereift, von wo sie sich ru Scüiüe vif-pr ihrem -^ödjtercfapn 9fr " MKMLLZMUWLW ,T^V^mtc H°lb-in'sch- SRabonna me d£f dtfia fa bier‘Ä «st gestern Nachmittag wieder hie her u?u^u° K°6e3 b-r-chj Unsere Theaterleitung, welche in bieten gfinkJ m < ^uckgebracht morben „Don Juan"-Jubiläums die sieben Mozart'schen Cpern -^hnn119 ^vorstehenden aus dem Serail", „Figaros Hochzeit" Don ^uan" ^'?^^neus", ,En.sühr^ und „Zauberflöte" zur Aufführung brinat hat iu rUa^n es Alle", bestehenden Abonnement noch ein besonderes für b^estn^ .nebcn dem bereits gebenden Mozart-Cyclus eröffnet Die Veituna UHnt h ; 5 r3mct ^btheilungen n willigenden Arrangement ein erfreuliches Geschäft^zu^mache^ billigere Preise be= Vorstellung zergte em bis zum letzten Plätzchen ausoerka7f?es ^^^'bffnungs- pSÄHiÄ-SÄft ff .Trf«®'®8!Sr,,i irou-rct In München mslic Hacken Telegraphische Depeschen. SSolff’ö telegr. Correspondenz -Burearr« Gemeinden und die eigenen hervorhob. Mit einem Segen beendete er h A?or0C” der si&u.tfö“Ä'äasÄ“i”ab,&,-“"^^Ä' WSSSWWW MMZEMM-WS Jur Invaliden- und Altersversorgung der deutschen Arbeiter «efm “r^rTtoetÄS?u6^ soeben durch (einen Geirerolsecrttär 0^ ReEckÄGr" Verdienst, indem er Sstevtlicht, an welcher sich 326 Firmen bttbeil m b/b.k ^b."'^daer Untersuchung v-r- Altersoersorgungskassen besitzen" während''104'Firmen soich?^vck>^^Ä^^ bereits haben. Der über die eingegangenen Antworten prfrntM. .noch nicht eingerichtet Pensionskassen der deutschen Eis-nindustrstDi--rml.e5e?°behandelt 86 Arbeiter- Kassen bethctligten Mitglieder belief ft* bet hmS e^t)l der bereits bet solchen Maschinenbau auf 105 413 DiLh I berSniShS.o?U 73 532' bei dem mit solchen Kassen versehenen Hüttenbetrieben Anfang 1887 bei den Die Jahresausgabe für einen 1?i“a?iben h?r,»nL n \Fd^ma|ci,fnent,ai1 °uf 943. laffen des Hüttenbetriebes auf 205 38?x W Sn 3 * M-be?, 5-! Pensions- auf 275,11 x, bei den Knappschaftskass-'n ftem fi*Uki r rl 8un98£aflen dieses Betriebes Werke auf ca. 210 X Im Masthtnenbau betrSnt's H na=* ?n8abe einiger großen Taffen 191,84 bei den 7 UnU^ bei den 6 Pensions- ziffern sind a^s GruMage^sü"den°^ gewonnenen Durchschnitts- Aufbau einer Normal-P-nsionskasse allerdings'nur zuverlässigen :ä w» «■ und des Maschinenbaues ^fast^ bi^ä^f te° ber^fämmtHA V ft® Eisenindustrie ohne daß eine gesetzliche BeÄtaa' Dor^lieat .»^^oer Stelle die Nachricht ieder thaisächlichen sorgniß Hervorrufe. " ®erbrettun8 unnothtger W-ise B-unrubigung und s" ®ießett/ 19. October. Am kommenden stdu* «■ Antispiritist 31 g o ft o n Hierselbst eine Vmstelluna^a b« 26' Mis „lrS , S-nsat onsmagie, Klopsgeist-rei unb Gedankenlesen ae6 ?e^ ®cb*t,c des Spstst',-b feien hierauf aufmerk,am gemacht. ' 0ebcn* Freunde dieser Sßorftea ™ 8 — Einem raffinirten Betrüger ist aefiem orr» , Un0el Opfer gefallen. In Begleitung des jungen Hausb.n^^ C n hefiger £abenbeHfa,r flegen 8 Ubr dn sr-md-r Herr und bat, man mö“ ^" cinc5 «'«8» Ä' J"1' von fünfhundert Mark in Paviergeld wechseln 8 -r>b 0e?en Silbergelb den «4ir" nur 350 x dieses Geldes in Besitz und' -rMrte ««’■»«» Ä’ mit zusrieben unb beauftragte bcrselbe ben SanVbfJ^ ber Fo-wde auch kt^ Oberkellner das Silbergelb^ zu Bolen (5r ourfeben, im \jDhr i I ?lec Jung- eilt fort unb währitzb bi-ser Zeit ^bemEe btt°E» bkOtt uied^rgeleg^ bte Post unb ben Betrag bort einzahlen sonst m "irhp ^Emde, er muffe rol-f» Hausbursche würbe ja gleich da fein. Jn unbeareistli^ Fostschalter geschlossen^ Besitzer den Mann mit dem Papiergeld ziehen und — N^^^losigkeit läßt ber^nh11” SÄ von Baron v. Roberts, und „Portepeefähnrich Schadius", von Detlev Freiherr v. Liliencron, allerhand interessante Artikel, die zum Theil auch der Aktualität Rechnung tragen, ferner bietet das Heft eine reichhaltige Spielecke, Für's Haus rc. Der Preis des Heftes beträgt 40 H. Schiffs nachrichten. Bremen, 18. October. sPer transatlantischen Telegraph, j Der Postdampfer Fulda, Capitän R. Ringt, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. October von Bremen und am 9. October von Southampton abgegangen war, ist gestern 12 Uhr Mttags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 16. October. sPer transatlantischen Telegraph, j Der Postdampfer Amerika, Capitän H. Heineke, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. October von Bremen abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Notiz! Man kann bei den sich massenhaft mehrenden zweifelhaften Mitteln gegen Haar- leiden nicht genug auf das bereits 19 Jahre sich bewährende, von Autoritäten empfohlene, sich durch Güte und Billigkeit auszeichnende Haarwasser v. Netter, München aufmerksam machen, welches wirklich leistet, was es verspricht: Conservirung und Kräftigung der vorhandenen Haare, Reinigung von Schuppen, weich und glänzend machen der Haare nebst Festhalten des Scheitels. 1305 Zu haben um 40 Pfg. und Mk. 1.10 bei I. H. Fuhr, Sonnenstraße. Das Vorkommen von Viehseuchen im Grohherzogthum Hessen während des Monats September 1887. Milzbrand wurde festgestellt in Mühlheim im Kreise Offenbach, und in Griedel im Kreise Friedberg am 2. September, ferner in Ostheini und Wölfersheim in demselben Kreise, am 14., bezw. 16., und in Eichelsachsen im Kreise Scholten am 12. September bei je einem krepirten Rinde. Lungenseuche. In Dirlammen im Kreise Lauterbach stehen wegen Verdachts der Ansteckung 6 Rinder unter polizeilicher Beobachtung. Der Bläschenausschlag des Rindviehs in Heblos im Kreise Lauterbach ist erloschen. Die Seuche besteht fort in Hainstadt im Kreise Offenbach, in Stammheim im Kreise Friedberg, und in Frellaubersheim im Kreise Alzey. Festgestellt wurde die Seuche in Schaafheim im Kreise Dieburg am 1., in Nieder-Klingen und Lengfeld in demselben Kreise am 9., bezw. 28 , in Groß-Gerau am 9., in Klein-Gumpen im Kreise Erbach am 19. und in Vockenrod im Kreise Alsfeld am 30. September. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orten des Kreises Alsfeld: Altenburg, Ober-Breidenbach, Rülfenrod, Eudorf, Zell, Vockenrod, Reibertenrod, Elbenrod, Strebendorf, Romrov, Schwabenrod, Leusel, Renzendorf, Hopfgarten, Hergersdorf, Unter-Sorg, Ober-Sorg, Brauerschwend, Rainrod, Heidelbach, Fischbach, Seibelsdorf, Eichen, Schwarz, Eulersdorf und Windhausen; in den Orten des Kreises Büdingen: Nidda, Wallernhausen, Fauerbach, Schwickartshausen, Lißberg, Eckartsborn, Altenstadt, Rodenbach, Blofeld, Rieder-Mockstadt, Ober-Mockstadt, Leidhecken, Ortenberg, Lindheim, Himbach, Marienborn, Bergheim, Wenings, Ronnenburger Hof, Lohrbach, Vonhausen und Aulendiebach; in dm Orten des Kreises Lauterbach: Rixfeld, Weid-Moos, Nösberts, Altenschlirf, Frisch- born, Herbstein, Freiensteinau, Rudlos und Hutzdors; in den Orten des Kreises Friedberg: Burg - Gräfenrode, Heldenbergen, Büdesheim und Ilbenstadt. ii ii Ifl i r 2 t S E * l B I £ 1 d. - V r v - i. Ibr einziges Glück. Da besann sie sich, daß sie früher ganz gut gesungen habe und — «or etwa einem Jahre trat sie in einem der Leipziger Eoncenlokale atS Sängerin aus. Wohl wankten ihr die Kniee, als sie da zum ersten Male vor dem fast ausschließlich «us Männern bestehenden Publikum stand, wohl preßte es ihr Herz zusammen, als sie tzte Blicke ihrer Hörer auf sich gerichtet sah, aber der Gedanke an ihr Kind ließ sie illes vergessen, und, sie hatte es ihren Genossinnen gut abgeguckt, ihr gewinnendes Lächeln versprach den Männern da unten ach so viel, und diese johlten und riefen ein Aber das andere Mal: „Bravo! Bravo!" Und so ist es geblieben seit jenem ersten «uftrittsabend; die „schone Wanda" hat ihr Stammpublikum, und dahin, wo sie mgagirt ist, folgt es ihr nach; sie ist deßhalb eine von den Wirthen vielbegehrte Per- iiönlichkeit. Eines Tages in der verflossenen Woche saß in dem kleinen, aber sauberen Stübchen einer Miethskaserne an einem Bettchen ein schönes, aber bleiches Weib; sie horcht auf Den Athen: des kranken Knaben. Der Arzt hatte ihr gesagt, daß er aus- ytjteidmde Pflege haben müsse, wenn er „durchkommen" solle. Heute ging es aber ^sonders schlecht mit ihm und mit wenig Hoffnung hatte sie der Arzt soeben ver- Iiissen. Dem Arzt war ein anderer Mann gefolgt; es war der „Director", dem das junge Weib hatte sagen lassen, daß sie heute Abend ganz unmöglich singen könne. Nun oar er gekommen, um sie um alles in der Welt zu beschwören, doch nur ja zu kommen, werde seine Frau zur Pflege des kranken Kindes senden, und sie sei ihm doch Dank huldig, denn sie solle nicht vergessen, daß er es war, der ihr das erste Engagement, bm ersten Lebensunterhalt in verzweifelter Lage geboten. Fräulein „Wanda", wie ße mit ihrem „Künstlernamen" heißt, ging und sang; aber mit welchem Gefühl sang Ke heute, da ihr Liebstes auf der Welt zu Hause schwer krank darniederlag; aber wer Wußte das von den Vielen da unten im Publikum? Niemand . . . Heute Abend War das Lokal besonders voll; es herrschte die beste Stimmung. Der Elavierspieler «erkundete mit heiserer Stimme: „Auftreten des Fräulein Wanda: Der Hahn und Kie Henne in Kamerun!" Fräulein Wanda sang und wenn der nach einer prikelnden Melodie zu singende Schlußresrain kam, so sang das ganze Publikum mit: „Na, was Käst Du Denn, verrücktes Huhn, in Ki Ka Kamerun, in Kamerun zu thun!" Der Jubel hatte seinen Höhepunkt erreicht; da entstand in der Nähe des Einganges eine tärmenöe Scene. Ein Unbekannter von vagabondenhaftem Aussehen war gewaltsam üi den Saal gedrungen und versuchte, sich den Weg zum Podium zu bahnen. „Sie H hier — ich muß sie sehen" — hörte man ihn rufen; zehn und zwanzig Hände griffen nach dem Eindringling, um ihn zurückzuhalten, man schrie durcheinander, man ichob und stieß, der Menschenknäuel kam in's Wanken — da, ein abgerissener Aufschrei — der Fremde war mit Dem Kopfe gegen eine Tischkante geschleudert worden und sank zusammen. Man tief nach einem Arzte, es meldete sich ein solcher, man brachte den Verunglückten noch einige Schritte nach vorn in die Nähe des Podiums umd legte ihn auf einen Tisch nieder. Der Arzt war bald zur Stelle, zuckte indessen mach einigen Augenblicken die Achseln — der Fremde war eben tobt. Die Musik hatte zu spielen aufgehört, die Sängerin stand rathlos auf der Bühne. Da löste sich die Gruppe von Menschen um den Tobten — ein Blick der Sängerin aus bas bleiche Antlitz — ein jäher Ausschrei unb sie fällt ohnmächtig neben ber Eoulisse nieder. Die Unselige hatte in dem Todten — ihren Gatten erkannt. — Als Schutzmittel gegen die Diphtheritis empfiehlt Dr. Oskar Johannsen, ;Dfaaram Stadthospital zu Liebau, dafür zu sorgen, daß die Kinder jeden Abend, Ueoor sie schlafen gehen, den Mund mit einer destnsicirenden Flüssigkeit reinigen. e>inb i n Laufe des Tages die betreffenden Bakterien, welche die Krankheitserreger der Diph- kteritis sind, in die Mundhöhle gelangt, so haften sie noch nicht fest und werden leicht ibgespült. Läßt man sie jedoch Die ganze Nacht hindurch sich ruhig „eingrasen", so ist nn Morgen die Krankheit da. Bei der weit verbreitern Sitte, den Mund stall am Abend erst am Morgen zu spülen, gehen die Speisereste, die regelmäßig im Munde mrücfbleiben, im Laufe der Nacht in Fäulniß über und begünstigen damit wesentlich Me Entwickelung der Bakterien. Während des Tages, wo fortwährend Schluck- Vcwegungen gemacht werden, sind die Bedingungen für das Anwachsen der Parasiten überhaupt nicht günstig, wohl aber während ber Rächt, wo ber Stoffwechsel auf einen geringen Grad beschränkt ist, weßhalb man auch die Krankheit meist am Morgen entwickelt vor findet. Als bestes Spülwasser eignet sich übermangansaures Kali, weil man bei diesem den Zeitpunkt ersehen kann, wann die Desinfection beendet ist — wenn naatfid) die hellrothe Wasserlösung desselben völlig roth die Mundhöhle wieder verläßt, wr. Johannsen glaubt auf Grund langjähriger Erfahrungen in seiner Hausarztpraxis Has neue Verfahren als durchaus wirksam auf das Angelegentlichste empfehlen ;zu müssen. _______________________ Literarisches. — Das zweite Heft der neuen illustrirten Zeitschrift „Aur guten Stunde" (Berlin, Deutsches Verlagshaus, Emil Dominik) ist soeben ermnenen. Auch hier fesselt eine vortrefflich ausgeführte Aquarell Kunstbeilage das Auge des Lesers. Das Bild stellt eine Sommerlandschaft vor, eine getreue Nachbildung eines Gemäldes des bekannten Landschafters Julius Wrntscher. Die von dem neuen Blatte in dieser Hinsicht gebotenen Leistungen beweisen, daß die deutsche Aquarell-Technik jetzt auf derselben Höhe steht wie die vielgepriesene englische und französische. ■ Die werteren Kunstbeilagen des Heftes sind: „Neugierige", von Ludwig Passini, ein höchst interessantes oenetiantsches Genregemälde, „Gute Freundschaft", von Paul Höcker, und „Das Vogelnest", von Fr. Heyscr, zwei reizende Kinderbilder, ferner „Unschuld unb Liebe, von W. Bader, und „Zwei Großväter", von John R. Rcid. Der reichhaltige Text bringt außer den Fortsetzungen aus Heft 1 von „Doris Sengeberg", von Paul Heyse, „Der Bergrath", von Sophie Junghaus, „Aus Mitleid", Wöchentliche Nederflcht der Todesfälle in der Stadt Meßen 41. Woche, Vom 9. October bis 15. October 1887. Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 8,2 %q. Kinder Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Es starben an: Gehirnschlagfluß Lungenschwindsucht Entzündung der Bronchien Zusammen: 1 1 (I) 1 Erwachsene: 1 1(1) im 1. Lebensjahr: 1 vom 2.-15. Jahr: Summa: 3 2 1 — weiche am Tage ber Aufgabe erscheinen sollen, lbitten wir bis längstens Vormittags 10Ub* 5^3? v i v an uns gelangen zu laffen. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Bekanntgabe genöthigt. Die Expedition des „Gießener Anzeigers". Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Aus der Stiftung des Friedrich Bücking sind für das Jahr 1887 an zehn bedürftige und würdige Bewohner Gießens, Familienhäupter oder, einzeln stehende Personen, Unterstützungen von je 100 «A zu vergeben. Bewerbungen haben bis zum 15. November 1887 bei der unterzeichneten Behörde zu geschehen. Gießen, am 18. October 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 7862 ScBSne Mussiciit. Die Uebernahme der Wirthschaft zur Schönen Aussicht zeige ich hiermit ergebenst an und empfehle ein vorchgliches Glas Gießener Actim-Bier, sowie kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Die Abhaltung von Familienfesten kann jeder Zeit übernommen werden. Hochachtungsvoll J» JPo Soryea*. . SÄ* Ein gut beleuchteter, leicht gangbarer Weg von der Actien- : Hauerei aus ist hergestellt. __■ 7863] Pferdeknecht aesucht. I 7841 Eine Frau empf. sich im Kochen, ! Licherstraße 5. I Nähen und Flicken. Näh. Lindengasse 1. Zu Damenkleidergarnituren empfehle besondere Neuheiten in Pelusch, Moire, Sammt u. »faconse’S, sowie verschiedenes in Seidenstoffen etc. in großer Auswahl und zu billigen Preisen. 6866 , Fangmann, Kirchenpsgtz. Giessen ynd Umgebung, neueste photographische Aufnahmen, von Sophua Williams Berlin, Cabinet 75 Visites 35 ™n Panoramen, Stereoscop en etc. — Elegante Albums mit 12 Visites-Ansichten . . . 3 JL „ „ »12 Cabinet- , ... 5 'ü'u:. j I 1052 G. D. Gebaucr A Seltersweg 67. , 7358] gaben n^it Logis zu oermiethen bet I. Klein, „Stadt Berlin". Vermischte Anzeigen. 7851 Fräulein M. S. Sonnenstraße 1 herzl. Glückwunsch z. Geburtstage. L. u. M. 7864 Ein Gesellschaftslokal für einen Verein von 30—40 Personen noch einige Abende frei auf der Schönen Aussicht. Coursdericht der frankfurter Börse. Reichsbank-Disconto 3% 18. Qetober 1887. Franks. Bank-Disconto 3°/« I3M8T Stellensuchende jeden Berufs vlacirt schnell Reuters Bureau in Dresden, Reitöahnstr. 25. 5904 Regenschirme werden bei mir sofort reparirt und überzogen. J. WeitzenJxora. 104 Schulstraße 9. Aechte Würstel, Kieler Bücklinge, ger. Lachs, Sardellen, Sardinen, Rollmöpse, Caviar, neue Maronen, neue Feigen, Citronen, empfiehlt in ganz frischer Sendung 7869 C G Kleinkenn 7723] Möbl. Zimmer mit Cabinet öer= mrethet H. Kühn, Selterswcg 36. 7604] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__Ederstraße 3. ^7765 Ein möbl. Zimmer mit oder ohne Pension btlltg zu oermiethen. ________Neustadt 71, Körners Garten. Restaurant OenkerTzTStern Mäusburg, Gießen P771 ' empfiehlt sehr guten Mittaastiscb ru kN t&w' Auch sind daselbst drei bestens renootrte Kneip-Lokale zu oermiethen. 7796 Für ein braves fleißiges Mädchen, in häuslichen Arbeiten erfahren, welches auch etwas kochen kann, pro 15. November eme Stelle gesucht. Näheres durch Frau Buchhändler Otto Roth, Marburgerstraße 20. ™ 6tnd- ü'chi Prtvat.Mittä^. ttsM* Offerten an dte Exped, d. Bl. Ia. Dirrirheimer Weinhaus sucht als Vertreter in den besseren Privat-Ges-llschaftskreisen emgeführte Herren bei hoh. Prov. Offerten eub L. 61180b an Haasenstein & Bögler, Mannheim erbeten. 7113 7844] Tüchtige Rockarbeiter bei dauernder Beschäftigung gesucht von __I» Trupp in Wehlar. . 7846] 1400 Mark zu 4'/2 eoent. 4% auf erste Hypothek auszuleihen. Näheres in der Erped. d Bl. j Derberühinte lllosionist Agostottkommt. j Scfenlzeulior. Donnerstag, 20 October: 7422 Zwei ineinander gehende, sowie zwei einzelne gut möbl. Zimmer zu ver- miethen._____Bahnhofstraße 61 1L 286 In meinem Hause, Seltersweg 71, ist der Eckladen mit Logis zu oermiethen. __________A. Keller. 7759 Ein möbl. Zimmer mit Cabinet zu oermiethen bei ______A^Wallach, Marktplatz 8. 7702 Ein gut möblirtes Zimmer ver- mrethet C. Roth II., Wallthornr. 5. . Rcdaction: A. Schcyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei Wr. Chr. Pietsch) in Gießen. Die heutig. Mummet enthält 1 Blatt *. 1 Beilage. m . ii ii 3 i! n Personenblllets......ä „ Kassenpreis.......ä —.50 ®er Anfang der Concerte wird im „Gießener Anzeiger" bekannt aemaLt. Die Abonnements-Ltste circulirt. Gießen, im October 1887. Hochachtungsvoll 7868 C. Urausse, Großh. Musikdirector. WermietHungen. 7848 Ein Familienlogis mit allem Zu- behor und Wasserleitung zu oermiethen. _________ Frau M. Mette Wwe. 7845] Schön möbl. Zimmer vcrmiethet August Weidig Wittwe, Westanlage 15. 7847] Zimmer und Eabinel in der Nahe der Kliniken zu oermiethen. Näheres b. d. Exped. d. Bl. ^7849 Ein möblirtes Zimmer in schöner freier Lage, für einen, auch für zwei Herren passend, zu oermiethen bei _____ _______ Dr Weber; 7850] Freundlich möbl. Zimmer mit Cabinet zu verm. Wilhelmsiraße 3 III. 78o7] Schön möbl. Zimmer zu ver- miethen.__________Ludwigsstraße 27 III. 7856] 2 srdl. unmöbl. Zimmer zu ver- mtethen. G. Vogel, Sonnenstr. 3, part. 7855] Möbl. Zimmer zu oermiethen. Neustadt 1, Ecke der Bahnhofstr. ,7865 Ein möblirtes Zimmer zuH^ miethen. Ludwigsstraße 12 eine Stiege. 7867] Möbl. Zimmer eo. mit^Cabinet zu oermiethen. Bahnhofstr. 64 ob. St. Fst. neuen Zwetschenhonig „ „ Apfelgelee empfiehlt ___7852______L. KaIkhof. Fst. Straßburger Münsterkäfe, Iä. Emmeuthaler-, Edamer, und Roquefortkäse, fst. Alpenkräuter- und Harzkäfe empfiehlt 7859 A. Koch Rachf., Hamburg^Fisch- u Delikatessen-Handlg. Fst. Goth. Cervelatwurst, m Salamiwurst, m Frkft. Leberwurst, Forderungen an den Nachlaß der Herz Wallenstein’s |. Wittwe und Tochter können binnen 8 Tagen bei Unterzeichnetem geltend gemacht werden, ebenso wie noch Ausstände in derielben Frist noch ohne Kosten an denselben berichtigt werden können. Löb Wallenstein 2,842__________in Großen-Buseck. W ohTüngs verandeFüngT“ Meinen werthen Kunden zur gefälliaen Nachricht, daß sich meine Wohnung mit dem Heutigen Weidengaffe 10 befindet. 7812 Achtungsvollst Friedrich Magnus, Schuhmacher. Ein goldenes Medaillon, schwarz emaillirt, verloren. Dem rcdl. Finder eine Belohnung von 5 Seltersweg 45. [7816 4% Preußische Consols 106.80 oV?/o do. 100.60 4% Nassauer Oblig. 102 20 4o/o Bayerische Oblig. 105*50 4% Badische Oblig. 104 90 4% Hessische Oblig. 105*30 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. Ol/n/ t alte 101.00, neue 102.20 672% do. 9730 W/o Franks. Landwsch. Creditbk.- Oblig. 103 00 4°/« Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. 10£00 ^72% do. 97.40 | 5% Buderus Oblig. 104 30 3 V-o/g Solms-Braunf. Oblig. 9490 4°/o Gießener Oblig. 103.90 4% Oesterr. Goldrente 9120 4Vs% Oesterr Silberrente 67.10 5o/o 1871/1873 Russen Oblig- 9410 5% Portugiesen Oblig- 9560 Darmft. Bank-Actien 139-20 Geldforten. 20 Francs-Stücke 16.11-16.14 do. in Vt 16.07-16.11 Engl. Souvereigns 20.33—20.37 Dollars in Gold 4.16—4.20 Telegraphischer Coursberick Oesterr. Creditactien 227V« Oesterr. Staatsbabn-Actien 183.00 1880 40/0 Russen Oblig. 8(120 4% unrf. Egypter Oblig. 75.10 Tendenz: für Fonds fest. Banken hatten Leipziger Discontogesellschast zu jt vom 19. Oktober 1887. Disconto-Com.-Antheile 196.60 Lombarden-Actien 70V2 4% Ungar. Goldrente 80.70 3% Portugiesen Oblig. 57 70 noch immer durch den Zusammenbruch der leiden. Bahnen vernachlässigt. ft li i t i i ri li ii Di n Q V t I <