Samstag dm 19. November 1887 Mchener AnzeiM Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Wurcaur Schulstraße 7. Politisch« UeberfichL. Gieße«, 18. November. ©ie tkfgeöettbe bem innigsten Mitgefühl entsprungene Erregung, 'welche Welt finden, haben eine ehr naheliegende Erwättruna ^du^°"bi" V°lke» durch die zur schmerzlichen Gewiß- Fürbitten erhalten, welche an zahlreichenOrten° n UnterDb ± Ä!” in allen Hietoe8fihiHm«r^ » r k 11 '^ endlich von seinem jüngsten Unwohlsein, ber ungünstigen Witterung,-Verhältnisse ungewöhnlich » vollständig wieder genesen. Auch die den greifen Monarchen tief n r,dichte au» San Remo haben den Gang seiner Wiedergenesung und hat der erhabene Herrscher den oben erwähnten Bericht Lir. L>chmwt s über das Leiden des Kronprinzen zwar tiefernst, aber in vollkommener Fassung entgegengenommen. Dagegen scheinen bet der Kaiserin ote Angst und die Sorge um den 'geliebten Sohn bedenklicher eingewirkt zu haben; ote Nachrichten aus Koblenz über den Gesundheitszustand der hohen Frau lauten noch immer unbefriedigend und ist daher auch über ihre Rückkebr nach Berlin noch nichts Bestimmtes festgesetzt. für m .ööen ^ilen des Reiches vorliegenden Sympathie-Bereuaunaen SM"*se ■»» *» »>- * n. i« i’ÄSSE täglich mit Ausrmhme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlobn. bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Mr di° Genesung de« hohen Kranken stattfinden Fortg sitz gehen a„7 " Berlin wie in San Remo elbst unzählige Beweise reinfter \ n B-stnben des edlen Kaisersohnes ein in be? ö ernu« erhellt, wie das tiefe Mitgefühl für den ritterlichen Hohen,Mrn Vrime! " b ° weitesten Kreise gedrungen ist. Unter Anderm wär von ^er in D°K,rus°'nmengetretenen Westpreußischen Synode eine Adresse-n den Kais ä hi» t 70n.Ti,em Monarchen unter dem Au,drucke herzlichstenDankeSür w rden ist CfTe °u»g-spr°chenen Wünsche für den Kronprlnzeä be n mo te heil gewordene Nachricht von dem bösen, krebrartigen Kehlkopfletoen der deutschen Kronprinzen hervorgerufen worden war, hat jetzt einer etwas ruhigeren Stimmung Platz gemacht, nachdem weitere Mlltheilungen eine unmittelbare Lebenrgesahr für den theueten Kranken als ausgeschlossen erscheinen lassen. Aus dem Vortrage, welchen Dr. Schmidt am Sonntag dem Kaiser über dar Ergebniß der entscheidenden ärzllichen Beralhung gehalten hat die am 11. November in San Remo stattsand, ist der Beschluß nochmal, hervorzuheben daß an dem erlauchten Patienten nur ein Luflröhrenschultt vorgenommen werden wird, um die in längerer oder kürzerer Frist vermuthlich eintretende Athemnoth 1« beseitigen. Da sich unter den gegenwärtig beim Kronprinzen wellenden Staaten kein eigentlicher Chirurg befindet, der diese, eine geschickte und geübte Hand erfordernde, Operation mit unbedingter Sicherheit vornehmen könnte, so ist Dr. Bramann, der erste Asfistenzarzt In der Klinik de» Professors o. Berg- mann in Berlin, nach San Remo abgereist, um bis auf Weitere, in der Umgebung de, Kronprinzen zur evenluellen Vornahme de, Lufttöhrenfchnitte, zu verbleiben. Da, Allgemeinbefinden der Kronprinzen ist nach wie vor ein befriedigende« und feine seelische Sllmmung gegenüber dem schweren auf ihm lastenden Geschicke ein; geradezu wunderbar gefaßte. Nach Ansicht der Aerzte ist er da« Beste, wenn der hohe Herr auch den Winter noch int Süden verbringt, da der Aufenthalt daselbst er eher ermöglichen wird, die Körperkräfte aus dem jetzigen Dl- b-r!!ranl-.terstch-,ft, Waisenlehrling,. „ u a„ml„ Das Großherzogliche Kreisamt Gießen m xntttt die Grotzh-rzogttch-n Bürgermeisterei«« des «reikeS Nachstehendes An.schrech,» Sra,herrsch» P,-»l»>iMr--st^S,^ mir zh„» „,b Betreffend: Wie oben. Die Großherzogllche Provmzial-Direction Starkcnbum""^'' “ ’’ 18S7' au die Großherzoglichen Krei-ämter. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat mittelst Verfüauna nnm 91 r et m ™ der in Gemäßheit unseres Schreibens vom 15. März 1886 vergüteten Hwei Drittel der nnn hon o i 3- 24932 genehmigt dak nn Mahlten Krankenverstcherungsbeiträge aus der Kaffe der GroßherzoglichenLandes-Waüen^stattdenLebrmi'^^^st^n vermögensloser Waisenlehrlinae ein- -..-.halst»,.«&W65»--»»«- -d Zur Ausführung dieser Einrichtung find die nachstehenden Vorschriften erlassen worden • ‘ “ •tl*” Me l" -» d-m --h.»,.„- wlrb. j, s , bet ä“ ssesäf. “wa'ÄÄ ...»- @„e6„WI„m I Ür Ehrling zur Gemeinde-Krankenversicherung oder zu einer Orts-, Betriebs- (Fabrik-') Bau^nd^^^ uach gesetzlicher oder statutari- d-° s»b“ 8*"*r' '™ta'«*“'•« bl- u-'-q-l..«,«SWb», Dl- V-rpstichft«, für -»„.hall»», b« Seid»,« in --lb»-,ch- «dhr-ad ter Daa-r ter -,hrM ffl,„ j-feite »--psllcht-l sich. ««« ter ihm «ach S 5 »»« ber Sraßh-r,»,stch-a L»»te-.W»is-ft-st- befahl,» G-fammto-rgüftng sasar, e ‘ ä «sää ssstffuussÄ*-- - sowie für Krankenverfichemng) tn einer Summe zu guttliren. 8 pr 8 ^ejammtunierstutzung (Vergütung für Leibwäsche rc --Hdl./LL Lmd-l«-l-l---- b« Ist Wer te. te-g-h-M-. J i?S ÄW“”"" *' ®”b --»M» W ft. dl- Dauer te. --hr.erh-lst.lst,. ^o^ejenbe Seftimmungen treten an Stelle der unterm 13. März 1886 erlassenen in Kraft. 2Btr ersuchen ©ie ergebend, die Großherzoglichen Bürgermeistereien hiernach in geeigneter Weise bedeuten m mn(Ton k t etroatger Uebernahme von Eintrittsgeld auf die Landes-Waisenkaffe uns in jedem einzelnen Falle diesbezüglich^ ' ba§ wegen ________________________________v. Marquard. B 5 ^en rsfir 17K.. - ^r~ t3 der Reichz-Gesetzblatts, ausgegeben den 15. d. M., enthält: ---- 12. «.Ä S ““*”*»«• “'"f”1 «»—«» --- »--«-»»- »■. «l-j-tz,- «ter b« B-Mr „I, Erft«E-ft f81 au„,r. „„„ ®ie§en, am 18. November 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ... inIIIIIJU,. ,„ Dr. Boekmann. e t 3 Darmstadt, 14. November. Die „Darmst. Ztg/ bringt nachstehende Mih- thetlung: Mehrere Zeitungen haben vor Kurzem die Mittbeilung gebracht, oop sammr- Uchen Sparkassen detz Deutschen Reichs gestattet worden sei, für "Ue von ihnen ausgehenden nicht sranktrten Postsendungen fidrbcr Aufschrift „Portopflichtige Dreustsach zu bedienen, wodurch den Empfängern die Zahlung des Zuschlagsportos eripanwer e- Diese Angabe ist, wie wir von zuständiger Sette erfahren, unrichtig. Dn Lrchnfr- wechsel in Sparkassen - Angelegenheiten darf nach den bestehenden Bestimmungen n r von solchen Sparkassen unter der Bezeichnung „Portopflichtige Dienstsache abgefanv werden, welche die Eigenschaft einer öffentlichen Behörde besitzen. Dieses Erforoerr v trifft aber durchaus nicht bei allen Sparkassen zu. r , Mainz, 17. November. Die hiesige Handelskammer hat sich in ihrer letzten Sitzung wiederholt gegen jede Erhöhung der Getreidezvlle ausgesprochen, ebenso gegen das Verlangen, bei der Ausfuhr von Getreide aller Art ohne jede Eontrole eine L r- gütung in der Höhe des Eingangzolles geleistet zu sehen. Die Handelskammer vesur wortet dagegen die Abschaffung des Identitätsnachweises, welches zum^weae^e^ „nx „„bekannt - wird in Berlin der Zug mit den russischen Gästen de. Kaiser«, van Fridericta (Jütland) kommend, -intreffen, wenn !h»n ro» in letzter Stunde die R-if-b-ftinmnmg-n eine Abänderung erleiden Kaiser Wilhelm sendet seinen Enkel, den Prinzen Wilhelm den rullb icken Lerrscha t-n zur Begrüßung bi« Wittenberge entgeg-n. Er selbst gedachtt ,um Empsange derselben aus Bahnhas Jriedrichstraße anweien zu ein doch bänat die« ganz von der Witterung ab, da trotz der errolgten glücklichen Wieder Erstellung der kaiserlichen Herrn ,-lbstv-rständlich noch Schonung und Borscht erscheinen Mit Rücksicht aus die Krankheit de« Kronprinzen wird da« ^esivropramm anläßlich de« Lzarenbesuche« am Berliner Hose nur ein beschränkte« Kn u7d nur em Galadiner bei Hof-, sowie eine G-la-OpernoorsteUung al. her- OOna°flinCInä4ltcntC®onner.tog findet die Eröffnung de« Reich.tage« statt und in Anbetracht der nur noch kurzen Zwischenz-il bis dahin sputet sich der Bum hesratb, wenigsten« den Reichsetat brr zum Zusammentritt de» Paria mente« noch fertig zu bekommen. Zum größeren Th-il ist denn auch der Etat zur Stunde schon erledigt und kommt in denselben nun auch allmälig die noch' wendige Klarheit. Zunächst bestätigt sich die unang-nehme Thatsache. daß der neue Etat in ein Deficit von 76 SM X au.läust, welche« hauptsächlich daher kommt, daß der Ertrag der neuen Branntweinsteuer den Einzelstaaten zufließd Da« Mehr von Ueberweisungen an die Einzeistaaien beträgt in Folge deffen 116 Mill X (im Ganzen machen viermal diese Ueberweisungen 266 Millionen au«), d-m aber die wegen de« Reichrdeficil» nothwendig gewordene Erhöhung der Matricularbesträge um 40 Millionen gegenübersteht, so daß zur Vertheilung an di- Einzelstaaten nur 76 Millionen von dem ursprünglichen Mehr von 116 Millionen übrig bleiben- — Angesichtr der vor der Thür stehenden Reich.« taars-sfion mehrt sich im Bundesrath- endlich da« ges-tzg-berffch- Material und ist ihm in diesen Tagen außer dem Vogelschutz-Gesetzentwurs die in voriger Session unerledigt gebliebene Vorlage, bett, die unter »ur chluß der Oeffentlich. leit stattfindenden Gerichtsverhandlungen, in etwa» veränderter Gestalt, wieder Pigegangem^ polnischen Landertheilen scheint fich eine Bewegung gegen die Aufhebung des polnischen Sprachunterrichtes an den Volksschulen heran» bilden zu wollen. In der Stadt Posen sand am Dien.tag eine von circa 3000 Polen aller Stände besuchte Versammlung statt, welch- gegen die Aus« bebung protisiirte und eine Ergebenheitr.Adreffe an d-n Papst beschloß, m welcher die B-'heu-rung enthalten sein soll, an der polnischen Sprache sestzu« halten Leo XIII. wird bei den gegenwärtigen guten Bezi-Hungen zwischen Dem Vatikan und Berlin die beabsichtigte Hincinziehung in die polnisch« Eprachbe« wegung schwerliche sehr angenehm sein. _____ Frutjchlanv. Berlin, 17. November. Der „Reich«.An,.' schreibt: Nu« Anlaß der iünast bekannt gewordenen betrübenden Nachrichten über die Krankheit de» Kron« prinzen hat sich im ganzen deutschen Vaterland- und ro.it über dessen »t.njen bin au« die wärmste Tbeilnahrne kundgegeben. Nicht nur da, schwere Geschick, welche» über den künsligen Thronsolger verhängt ist, sondern auch die harte «rü'ung welche dadurch über den Kaiser rote über da» ganze königliche Hau, gekommen ist. hat aller Orten tiefe« Mitgefühl h-rvorg-ruscn. Daffelbe ha in zahlreichen Eingaben, welch- nicht nur au« allen Theilen de« deut chen Reich«, sondern auch au» dem Aurlande, insbesondere au» Oesterreich, Rußland, Frank, reich, Belgien. Holland, England, Italien und Spanien bei dem Kaiser in diesen Tagen einaeaangen find, unzweideutigen Ausdruck gesunden. Dem Kaiser werden die verschiedensten Heilmittel und Heilversahren für den Kronprinzen empfohlen, eigene Lebensersahrungen bei ähnlichen Leiden mitgetheilt. sowie Rathschläge sür die fernere Behandlung des Kranken gegeben. Der Kaiser ist von dieser allge- meinen Theilnahme und Liebe für seinen Sohn tief gerührt und hat befohlen, hier zur Kenntniß aller Bethelliglen zu bringen. c - Gutem Vernehmen nach ließ der Eultu.minister und Oberkirchenrath wegen Abhaltung einer Fürbitte in den evangelischen Kirchen für S-. Kömgl. Hoheit den Kronprinzen an die Provinzial«Confistorien eine Verfügung ergehen. Breslau, 17. Novbr. In dem hier verhandelten Socialisten-Proceffe find durch heute pudlicirte» Urtheil 8 Angeklagte freigesprochen, 29 Angeklagte zu Gefängnißftrasen von 4 Wochen bi« zu einem Jahre verurtheilt worden und werden in Bezug auf 5 Angeklagte die erkannten Strafen durch die Unter« suchung.haft als verbüßt erachtet. Der Gericht.hos beschloß, särnrnlliche Auge« klagte bi. auf Drei der Hast zu entlaffen. Erfahrungen und Wünsche jur deutschen Krankenversicherung. Man schreibt der „Social-Eorrespondenz" aus Westfalen: Es dürfte ft» em5 pfeMen, wenn von Arbetterfreunden in der nächsten Reichstagssession die Retchs- regierung darüber interpellirt würde, wie weit die im Gesetz vom 15 Juni 1883 vorgesehene Gemeinde - Krankenversicherung durchgeführt ist, und webhalb, wo dies nicht ae chehen, die Einführung unterlassen ist. In Westfalen sind die Gemeinde-Kranken- kaffen wohl noch nicht oder nur ausnahmsweise in's Leben getreten, wahrend sie doch ein dringendes Bedürfniß sind. Im Regierungsbezirk Minden sind fogar die Amtmänner überhaupt noch nicht mit Weisunaen dafür versehen worden. Die Bestimmungen des Gesetzes bedürfen auch noch der Ergänzung. Es stellt sich eine Ealamität heraus, an die die Gesetzgeber anscheinend nicht gedacht haben uuv die noch schlimmer werden wird, wenn daS Gesetz auch noch aus ländliche Arbeiter all- aemein ausgedehnt sein wird. Alle Krankenkassen nämlich dringen darauf, daß nur Gesunde, d. h. nicht allein Nichttranke, sondern auch Nichtkrankliche, aufgenommm werden, und die Folge davon ist, daß kränkliche Arbeiter (und deren gibt es doch eine große Zahl) sehr schwer Arbeit finden. Jetzt suchen solche Leute in der Landwirtschaft oder im Kleingewerbe unterzukommen und fallen häufig den Ortskrankenkaffen zur Last, weil die kleineren Betriebe diesen angehören, und das ist entschieden em Mitzstanv. Es müßte ein Zusatz gemacht werden, wonach kränkliche (schwtndsüchstge rc.), aver arbeitsfähige Arbeiter auf Grund eines ärztlichen Ältestes den Gemeinde-Krankenkaffen überwiesen werden können, auch wenn sie in Betrieben beschäftigt sind, welche eigene Krankenkassen haben. Jetzt fallen solche Arbeiter oft der Armenkasse zur Last, weilJte I keine Arbeit finden oder entlassen melden, und die Gemeinde muß sie ganz unteryauen, während sie im anderen Falle nur die Kurkosten und da« Krankengeld zum «r.yei z tragen hätte und die Kränklichen produktiv befchästigl wären, und das ist von großer Bedeutung für das moralische Wohl der unglücklichen Kränklichen. Nach anderer Richtung freilich muß das Jnoalidengesetz c5 unmöglich machen, im Betrieb traniua, Gewordene einfach ohne Entschädigung zu entlassen. machen und später die hier anwesenden pUnzlichen und fürstlichen Herrschaften ebenfalls SÄ Um 1 Uhr findet Dejeuner in der Botschaft, um 5 Uhr ein Diner im Z ierlichen Palais statt, wozu etwa 90 bis l00 Einladungen ergangen find. An Stelle der Gala7»er welche auf Wunsch Alexander'« unterbleibt, tritt wahrscheinlich ein ^nmiHcntbee beim Kaiser ein. Die Abreise s,llte Abends 11 Uhr vom Potsdamer Bahnhose si-Ufiuden, doch sind hierin noch Aenderungen möglich. Kaiser Wilhelm sprach dm Wunsch aus, auch die jüngeren Kinder der Stallet famllie zu sehen, so daß nmlirfcheinllch ebensalls nach Beilin kommen werden. ° a 17 November. Vom Nelchegetlcht wurde auf den Revisionsanlrag. des StaalSanwalls hin das Erkennlulß de« Samgemünder Landgerichts vom 12 August aufgchobeu, tuobnrd) drei junge Leute wegen Absingens b-r Marseillaise und auf Grund de« französischen Gesetzes wegen auiruhrerischer Ruse verurtheilt wurden. Der Staats- Anwalt batte aeltend gemacht, daß jenes Gesetz veraltet wäre. GÜaßVu-S, 17. November. Der Bischof Andreas Naeß ist heute im 94. Lebens- jahre ^^nü«aen, 17. November. Der Ezar mit Familie, sowie die Prinzessin von Wales find deute Nachmittag um halb 3 Uhr adgereist. Der König, der Kronprinz, die Minister und die Mitglieder des diplomatischen Eorps waren bei der Ab- relse öu^cn 17. November. Der höchste Gerichtshof bestätigte die Entscheidung der ersten ^nttaiu wodurch die Stockholmer Wahlen zum Reichstage kassirt werden. Die von der Minorität gewählten und der Schutzzollpartei angehörenden Deputaten treten ^mit t ^n^Reichswg ew.^Untcrhl^unQ§ri^ter vernahm gestern den Secretär Wilson's der nur ausweichende Antworten gab. Die Untersuchung soll nunmehr geschloffen und die Akten dem Sta.tsprokurator eingelandi werden. Dem „Sournal des Debat«" »isolge dürfte der Prokurator keine Entscheidung darüber treffen, vielmehr dle e7h^ °°r die Enauete Commission bringen. - Eine „Laoas"- Melbung laßt: Es wirb vielfach angenommen, daß gegen Gragnon, Goron, W son und dessen Secretär gerichtlich vorgegangen wird. Die Blätter KubeN/ dw heutige Kammersitzung sei entscheidend. Es wird eine Minister-, wenn nicht Präsidentschaft«- itrlsis besudlet.üerwtete h„i Individuen, welche gestanden, Geld dafür erhalten >u haben, um den Direetor des .19. Sidcle' niederzuschlagen. - Das Gerücht von der gerichtlichen Verfolgung des .Gaulols' ist bisher unbestätig. 9 Mehrere Blätter melden, der Ministerrath habe gestern Sitzung gehalten. Die Entschlüsse desselben sind unbekannt. , . . „ c . «art», 17. November. Der Minister des Innern hatte ^n Polizerprafecten Gragnon aufgefordert, seine Demission zu geben, Gragnon ^ic Aufforderung des Ministers ab, letzterer hat darauf den Direetor im Ministerium des Innern, I Bourgeois, beauftragt, an Stelle Gragnon's die Geschäfte des Polizeipräfecten zu übernehmen.^ ^^mittag stattgehabten Ministerrathe Justizminister I an, daß er den Kammern den Antrag auf Ermächtigung zur sertchtlichen Derfolguns I Wilsons vorlegen würde. Die Minister Rouoier, Fallidres und I^ron erschienen I heute Mittag vor der Enquetecommission, Fallidres legte die Grunde dar, dre rhn I zur Enthebung Gragnons von den Geschäften der Polizetpräfectur veranlaßt hätten. I Die Gerüchte von einem Rücktritte Grövys und des Eabinets entbehren der Be I 91 ü* Paris, 17. November. Deputirtenkammer. Der Antrag aus gerichtliche Unter- I suchung gegen Wilson wurde eingebracht. Die Rechte zog ibrcn Antrag auf^Jntn- I pellation zurück. Die Deputaten begaben sich daraus in bte Dureaus, um d e mit er I Prüfung deS Antrages auf Eröffnung der Untersuchung gegen Wilson zu beauftragende I ^ommiffion fand zwischen Rochefort und dem Redacteur des ,,Cri du peuple^, I Marouck, ein Duell auf Degen statt, in welchem Letzterer am Unken Schenkel verwundet I roUrtl< 17. November. Der Kriegsminister hat seine Demission eingereicht. I Ministerpräsident Brattan« übernimmt interimistisch das Kriegsministerium. I . Kairo, 17. November. Baker Pascha ist heute am Fieber in Tel - el - Mir 1 gestorben. Berlin, 18. November, 11 Uhr 45 Min. fPrivatdepesche.^ Tas russische I Kaiserpaar ist soeben hier eingefahren. Der Kaiser Alexander fubr mit dem Prinzm I Wilhelm, welcher in russischer Uniform erschien, in offenem vierspanmgem Wagen, ote I Kaiserin von Rußland mit der Prinzessin Wilhelm in geschlossenem Wagen. San Remo, 18. November. (Privatdepesche). Der I Zustand des Kronprinzen bat stch verschlimmert; die Diagnose I stellte Weichkrebs fett. Nach Ansicht der Aerzte ist d»e Ge° I sahr imminent. tzuglaud. London, 17. Novernb-r. D-legirt- be« Londoner radikalen Elub« I hielten gestern Abend eine Versammlung, in welcher beschlossen wurde, bi« zur I legalen Entscheidung der Frage keinen weiteren Versuch ,u machen, ans dem Trasalgar-Square eine Versammlung abzuhalten, i-doch nächsten Sonntag im I Hydepark eine Kundgebung zu veranstalten, um gegen die Einsperrung O Wien« ju ptolefiinm @enera(i^rocurator st^te die gerichtliche Verfolgung be« am 11. November auf dem Trasalgar-Square verhafteten William Launder« ein. — Eine große Anzahl Personen aller B-völk-rungSklaffen find heute zu Spezial Constablern für den Polizeidienst bestellt worden. Telegraphische Depeschnu Wolff'S UUfct* Eoerespondenr • ©uttstu Berlin, 17. November. Die gestrige Spazierfahrt ist Sr. Majestät dem Kaiser gut bekommen. — Der Kaiser nahm Vormittags die Vorträge Perponcher's, des Kriegsministers und Albedyll's entgegen, empfing um 1 Vs Uhr den General Werder, machte um 2 Uhr eine Spazierfahrt und empfing um 3 Uhr den Prinzen Wilhelm. — Bei der Ankunft des russischen Kaisers werden nach den vorläufigen Bestimmungen sämmtliche Prinzen, Generale und Flügeladjulanten auf dem Bahnhofe anwesend sein; die Prinzessinnen versammeln sich in der russischen Botschaft. Berlin, 17. November. Die Ankunft des russischen KaiserpaareS ist jetzt definitiv auf morgen Vormittag IO1/* Uhr festgesetzt. Am Bahnhofe werden sämmt- ltche pieutzische Prinzen und Prinzessinnen und andere Fürstlichkeiten, die Generale deS Ehrendienstes, die Flügeladjutanten rc. anwesend sein. Im Falle der Kaiser Wilhelm, bau dringenden Wunsche des Kaisers Alexander folgend, nicht am Bahnhofe erscheint, macht derselbe dem Kaiser Alexander in der russischen Botschaft sofort nach dessen An- tunft einen Besuch. In der Botschaft werden ferner die anwesenden nichtpreutzischen Prinzessinnen das Kaiserpaar begrüßen. Unmittelbar nach dem Besuch des Kaisers Wilhelm dürfte d»S russische Kaiserpaar im hiesigen kaiserlichen Palais einen Besuch Steu-rruckoergutung bei der AuSfubr importirten ausländischen Getreides sowohl für he Waa.e als lür die Person des Exporteurs jetzt erfordert wird. Weiter empfiehlt die Kammer den Nachweis der Identität der Maare ebenso wie die Identität der Person des Getreide-^ »führenden und Wt-d-raassührenden durch die Einführung eines auf den Jnh^er lautenden übertragbaren Berechtigungsscheines zu ersetzen. Q- c Ä^7C ^?^AA ^bneralVersammlung des deutschen Mülleroerbandes wird in den Tagen des 17. bis 20 Juni nachfle» Jahres hier staitfinden. Für die berathendcn Aussicht'" enommen 1 b ^kademicsaal und für bie Festsitzung die Stadthalle in —Kälte hier noch bedeutender als in voroergangener ganzen Umgegend tragen bereits eine dicke Eisdecke und hier ; kW der Rhein aus den Nebenflüssen schon dünnes Eis. Mit Rücksicht darauf, daß bei fortdauerndem Frost die Nadeln der Matncanalisation gezogen werden, zu^ kommur b e auf dem rechtsrheinischen Ufer haltenden Flöße, in den Sicherheitshafen q. v.„ △ Rhein, 17. November. Da die Räumungsarbeiten an dem „Binger h ftc t nocl de/nd gt werden, i|t von morgen der Floßoerkehr wieder eröffnet. Der eingetretene Frost wird dem Floßoerkehr leider voraussichtlich jetzt noch ein größeres ! In der 328h?fL«"pL?.e.r. e'abL3u 9 ist neuerdings wieder eine sehr beunruhigende. i so das! bie hUn0f§?kbttUöe6" mün erhebliche Senkungen wahrgenommen, «Ufa ™ «"aumt und an einen sicheren Ort gebracht werden dings Untersaat nmt verbesserten Wohnungen ist von den Behörden neuert Sn bem^Kb\w QrV DieIen Drten vorgenommenen Bohrversuche Hast überallzufolge, durchaus kein beruhigendes Ergebniß gehabt. iTnnrr.,# U§t ®acHe"' ?5- ^oember. Ein auch für Geologen bemerkenswertbes 0nCte Jld) dieser Tage in einer der großen Silbergruben bei Freiberg Dort 'öfr0lc“!e wit Bohren beschäftigt, als plötzlich aus einem unterirdischen St$$gn[,u?c£t^™i,t W°ss-rmenge mit so großer Gewalt hereinbrach, daß die — Bürgermeisttr Brüning zu Osnabrück ist zum Generaldirector her ßs n f n ? r ^MÄSäniepU®meUnW‘“nb ®e6alt 15’000 •* »-wählt worden c, , ~ „Hessische Blätter, Organ der Hessen in den Bereinigten Staaten", betitelt sich ein neues m Cleoeland, O., erscheinendes Blatt, deffen Aufgabe es sein soll, „das r W • Ke,n Landsleuten der neuen und der alten Heimalh fester zu knüpfen und sich ernzuführen bet denen, deren Wiege in den prächtigen Gauen des Hessenlandes gestanden hat oder deren Vorfahren cinft von dort über das große Weltmeer Mögen in ein neues Vaterland". Die vor uns liegende Nr. 1 der „Hessischen Blatter rst recht mannigfaltig und bringt eine Fülle Nachrichten aus dem Groß- herzogtbum. D Frankfurt a. M. Das „frankfurter Journal" theilt mit, es werde in einiger Zett aus dem Eigenthum der Frankfurter Verlags- und Druckerei-Gesellschaft in die Hände des Verlagsbuchhändlers Moritz Schauenburg in Lahr übergehen r “L sSchaltjahr.) Das bevorstehende Jahr 1888 zeichnet sich vor vielen seinesgleichen dadurch aus, daß es nicht nur 53 Sonntage, sondern auch 53 Montage bringt. C A?br mit einem Sonntage beginnt und das gewöhnliche Jahr einen Tag mehr als 52 Wochen hat, so hat es 53 Sonntage. Weil aber das Jahr 1888 ein Schaltjahr rst, so bringt es noch einen Tag mehr und also auch den 53. Montag. m ~ Das Radfahren in sanitärer Hinsicht, schreibt das „Berl. Tgbl." ist jetzt Gegenstand lebha ter Erörterungen in ärztlichen Kreisen. Übertrieben kann es, wie Alles, schädlich sein; maßvoll geübt ist es der Gesundheit entschieden zuträglich. Einer unserer Berliner Radfahrer, der im Allgemeinen nicht mehr als zwei Meilen in der Stunde fahrt hat die seltsamsten Folgen an sich verspürt. Die Thättgkett aller Muskeln, dre frische Luft und das stärkere Athmen in derselben wirken zusammen, um den Körper £u kräftigen Und die praktische Wollkleidung schützt vor Erkältungen. Ein englischer iOat lclf r',eirnc Erfahrungen über die günstigen Wirkungen des Radfahrens beim weiblichen Geschlecht gegen Bleichsucht und dergleichen veröffentlicht. Die englischen Fahrrad-Fabrikanten haben sich diese Erfahrungen zu Stutzen gemacht und bereits Fahrräder für das weibliche Geschlecht construirt. Die Zahl der Radfahrer wächst Übrigens auch in Deutschland ganz gewaltig. Schätzte man sie vor einem Jahre auf 20 000, so fehlen jetzt bereits nicht viel an 30 000. , — sEhrentafelJ Ein wahrhaft fürstliches Geschenk hat Herr Theodor Schlum- berger in Mülhausen i. E. der Industriellen Gesellschaft dortselbst gemacht. Er hat nämlich von den Erben des verstorbenen Jean Dollfuß dessen an den Palast der ^ianAAlcÜen Gesellschaft grenzendes weitläufiges Wohnhaus um den Preis von 112,000 JL erstanden und es der Industriellen Gesellschaft 'angeboten. — Der Com- merclenrath Fr. W. Haniel in Ruhrort, in Firma Franz Haniel u. Co., hat aus Veranlafsung der Hochzeit seines Sohnes der bereits bestehenden Pensionskasse der Arbeiter und Beamten der Firma 30,000 JL überwiesen. -- ^Neuntausend Menschen ertrunken.) Aus London wird telegraphirt: Hier sind Nachrichten aus Shangat eingetroffen, welche von einer entsetzlichen Katastrophe berichten, herbeigeführt durch eine große Ueberschwemmung des Hoang-ho-Flusscs. Die Fluthen des Hoang-Ho nahmen in der letzten Woche in erschreckender Weise zu und mtt dem Aufgebote aller Kräfte wurde von vielen Tausenden von Menschen an der Ausbefferung der Dämme gearbeitet. Den herandrängenden Fluthen vermochten sie aaaa halten und an zwei verschiedenen Landstrichen wurden im Ganzen V000 Menschen von ben über die Dämme mit furchtbarer Gewalt fortstürzenden Wogen hinweggeschwemmt. Die Ueberschwemmung hat mehr als 100 000 Chinesen der tiefsten Nothlage preisgegeben. —* [(Sin^t unb jetzt im Studentenleben.) Zu großer Heiterkeit kam es am vorigen Donnerstag in einem Hörsaale der Berliner Universität. Professor Hinschius, welcher ist diesem Halbjahr über Ctoilproceß liest, erinnerte nämlich in dieser Vorlesung an die einstige akademische Gerichtsbarkeit, welche er in launiger Weise mit dem jetzigen Zustande verglich. „Sie wissen, meine Herren", so ungefähr äußerte er sich, „daß Sie der^neueri ^Gerichtsordnung Ihre eigene, gesonderte Gerichtsbarkeit verloren haben, wob« Sie nicht eben gut weggekommen sind. Wenn früher ein Student lange auf der Kneipe gesessen hatte, beim Nachhauseweg zu laut sang und vom Nachtwächter festgenommen wurde, so gab er seine Karte ab und wulde später vom Universitätsrichter vermahnt, künftig nicht forte, sondern nur piano zu fingen. Und selbst wenn man schlimmstenfalls in den Carcer wandern mußte, so war das Kämmerchen in der Uni- vcrsitat auch noch nicht so übel. Heute aber müssen Sie zahlen, nicht unter 3 Maik und Geld bezahlen ist für Studenten meistens viel unangenehmer, als in den Carcer zu spazieren." Minutenlanger Beifall folgte dieser Bemerkung und wiederholte sich von Neuem, als Hinschius weiterhin erzählte, in welcher unangenehmen Weise er selbst praktisch die neue Civilproceßordnung gleich nach ihrer Einführung kennen lernte. Eines schonen Tages nämlich versiegelte ihm behufs Pfändung ein Gerichtsvollzieher das Prano; die dunkle That geschah, weil der Mann einen Befehl mißverstanden hatte; der Richter, der den Befehl erließ, hatte seinerseits die neuen Gesetze mißverstanden „und dieser Richter war dazu noch ein Schüler von mir". Die Heiterkeit der Zuhörer bei diesem Schluffe war natürlich überwältigend. — sDas Elend in London.) Vor einiger Zeit wurde in London ein Mann verhaftet, der vor einer Thür einen Korb mit Wäsche stehen sah, denselben sich auflud und die Wäsche sofort verkaufte. Der Mann wurde erwischt unb machte vor dem Richter folgende Aussage: „Ick bin ein Arbeiter, der trotz aller Mühe, die er sich gegeben, keine Arbeit findet. Meine Frau und meine Kinder sterben vor Hunger. Um ihnen Brod zu verschaffen, habe ich gestohlen." Der Richter schickte in das von dem Angeklagten bezeichnete Haus und man fand dort in der That Frau und Kind in einem bejarnmernswerthen Zustande, dem Hungertodte nahe. Der Chef des nächsten Polizeibureaus traf sofort Anstalten, bie arme Familie zu versorgen. Der Mann würbe zu 21 Tagen Zwangsarbeit »erurtheilt. Literarische-. ~ , ®rt?er DOn Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier Handel und lverkehr. ..?^"burg, 16 Nooember. Rother Wetzen pro Malter1475, weißer Weizen Koni 10.15, Gerste M 9.80, Hafer M 5.75, Erbsen M 00.0), _ Frankfurt, 16. November. Auf dem heutigen Markt kosteten' Kartoffeln ver Matter X 340-3:80, das Gescbeid 10-12 Eier das Hundert ^ 0^0M da, 8 ^.Butter im Großen M. 00.00-0000, im Detail das Pfund M. 1.00 6i® ~?2'fa?eiVroUtr?lrt Stü,§ 1°—I5 'S), Rothkraut per Stück 20—25 Kohlrabi s Ochsenfletsch per Pfund 45-70 Kuh- u. Rindfleisch 45-00^, Kalbflelsch 45-55 ä, Schweinefleisch 65-75 H, Hammelfleisch 40-65 1 Hahn 35-'6O Ältäe fco^S * 1-5°"3'00' ®an§ W 65~70* Zur Haarpflege! . Von unübertroffener Wirkung ist das vom königl. Staatsministerium u. Ober- medtcrvolausschuß geprüfte u. genehmigte, sowie von allen Autorftäten begutachtete Haarwasser v. Retter, München, 1989 welches statt Oel ob- Pomade täglich gebraucht, bas Haar bis in's höchste Alter glänzend, geschmeidig unb Scheitel haltenb macht, bie Kopfhaut von allen Unreinigkeiten, Schuppen rc., befreit und baburch bie Thätigkeit ber Kopfhaut unb Haarwurzeln erhöht- -3u haben um 40 unb JL 1,10 bei I. H. Fuhr, Sonnenstraße, Gießen- Kirchliche Anzeigerr Ver GMKt WieGe«. Gvangelifche GeMeinör. n. _ Gottesdienst. 24. Sonntag nach Trinitatis, 20. Nov.ember (Todtensonntag). Kirchliche Feier zum Gebächtniß ber Verstorbenen. , Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmrttags SUHr in ber Friedhofkapelle: Pfarrer Dr. Naumann. Abends 6 Uhr in der Kirche Abendandacht: Pfarrer Dingeldey. Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser- _ r ^utas, den 21. November, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 12, bie undankbaren Weingärtner; ber verworfene Stein; Pfarrer Dr. Naumann. ' , ... Am Sonntag, ben 27. November, als am 1. Advent, findet Beichte und h e i l i a e s A b en dm a h l im V o r m i t t a g s aottesdienst statt; nach den Gottesdiensten wird eine Kollekte für die Kirchenkasse zur allmählichen Erhöhung des Kapitalvermögens der Gemeinde erhoben werden- m£ Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 20. bis 26. November besorgt Pfarrer Schlosser. Katholische GeWetnüe. 25. Sonntag nach Pfingsten. Von 7 Uhr an Beichte. Um 8 Uhr: Frühmesse und Austhellung der h. Communion. „ ValO Uhr: Hochamt und Predigt- v 2 Uhr: Andacht. Am nächsten Sonntag beginnt die Adoentszeit und ein neues Kirchenjahr. «sttesSienft m drr Sypgaige. Freitag Abend 4eo Uhr, Samstag Morgen 8^ Uhr, Samstag Mittag 3 UHr, Samstag Abend 560 Uhr. Allgemeiner Anzeiger. 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