M. ns. Erstes Matt. Donnerstag den 19. Mai 1887. Gießener Anzeiger Arnis- und Anzergeblatt für den Kreis Gießen. »lireattt Schulstraße 7. Erscheint täqlick» mit Ausnahme beS Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring« £)ur(h die Prist Mooen vierteliäbrlich 2 Mark 50 i Amtlicher Hheil. Gießen, am 14. Mai 1887. Betreffend: Die Aufnahme der Kinder in die Volksschule; insbesondere das zur Aufnahme erforderliche Alter. Die Großherzogliche Krcis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Indem wir Ihnen nachfolgende Verfügung Grobherzoglichen Ministeriums der Innern und der Justiz, Abteilung für Schulangelegenheiten, zur -Kenntniß und Nachachtung zugehen lassen, verweisen wir Sie, wie dieses schon mehrmals von uns geschehen, auf das Ausschreiben derselben hohen Behörde 28. December 1882. Aus diesem heben wir hervor: . „Die Aufnahme von Kindern, welche erst nach dem 30. September des bett. Jahres das sechste Jahr zurücklegen, ist unbedingt ausgeschlossen. Gesuche um Dispensationen von fernerem Schulbesuch, welche darauf gestützt sind, daß das betr- Kind den Bestimmungen des Gesetzes zuwider eine verfrühte Aufnahme in die Volksschule gefunden habe und demgemäß den achtjährigen Schulbesuch bereits in dem Jahr vollende, in dem es bis zum 30. September noch nicht das 14. Lebensjahr zurückgelegt, werden für die Folge feine Berücksichtigung mehr finden-" Wie Sie aus nachfolgender Verfügung ersehen, wird gegen Schulvorstände und Lehrer, die noch nach Erscheinen obiger Verfügung Kinder ein Jahr zu früh in die Volksschule ausgenommen haben, mit Disciplinarstrafen vorgegangen werden. Sie wollen strengstens nach dieser Verfügung bei Ausnahme der Schulkinder verfahren und insbesondere die Lehrer dahin bedeuten, daß ihnen für sich allein überhaupt nicht das Recht zusteht, ein Kind in die Schule aufzunehmen. Es hat dies erst zu geschehen, nachdem ihm die von dem Schulvorstand .aufzustellende Liste über die aufzunehmenden Kinder zugegangen ist. Es ist für die Folge ganz zwecklos und ungehörig, in Gesuchen sich auf den achtjährigen Schulbesuch des Kindes zu stützen, wenn es ein Jahr zu früh ausgenommen worden ist. . . Zugleich empfehlen wir Ihnen, Eltern, die Entlaffungsgesuche einreichen wollen, dahin zu bedeuten, daß nur in den dringendsten Fallen, wenn etwa Familienverhältnisse besonder» trauriger Art es erheischen, bei gutem Betragen und guten Leistungen des Kindes Aussicht vorhanden ist, daß seine vorzeitige Entlassung aus der Schule genehmigt wird. Wo dies nicht zutrifft, wollen Sie den Eltern eröffnen, daß ihre Gesuche keine iKusjidjt auf Erfolg haben. Sie wollen den Lehrern von unserer Verfügung besonders Kenntniß geben v.nb Abschrift zu den Schulakten nehmen. Dr. Boeimann. Betreffend: wie oben. Darmstadt, am 25. Aprll 1887, Das Großhcrzogllche Ministerium des Inner» und der Justiz Abtheilung für Schulangelegenheiten an die Großherzoglichen Kreis Schul Commissionen. Wiederholte Erfahrungen der neueren Zeit veranlassen uns, unser Ausschreiben vom 28. December 1882 unter gleichem Rubrum (f. Amtsblatt 5 Don 1882) auf's neue in Erinnerung zu bringen und Ihnen die nachdrücklichste Einschärfung desselben gegenüber den Schulvorständen und Lehrern Ihres Kreises zu empfehlen. Sollten demungeachtet weitere Verfehlungen gegen die betreffende Bestimmung vorkommen, so wird es unerläßlich sein, gegen die Renitenten mit Disciplinarstrafen vorzugehen. m . von Knorr. von Beauclarr. Betreffend: Aufsicht über das Fasselvieh. Gießen, am 17. Mai 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der nachbenannten Orte. Die Besichtigung der Gemeinde-Zuchtstiere und Zuchteber durch die für Ihren Bezirk von dem landwirthschaftlichen Bezirksverein gewählte Commifsion wird an folgenden Tagen stattstnden: 1) Montag den 23 Mai in Wieseck, Alten-Buseck, Trohe, Rödgen, Großen-Buseck, Beuern, Bersrod, Winnerod und Reiskirchen; 2) Dienstag den 24. Mai in Daubringen, Mainzlar, Treis a/Lda., Allendorf a/Lda., Staufenberg, Ruttershausen und Lollar; 3) Donnerstag den 26. Mai in Gießen, Heuchelheim, Allendorf a/Lahn, Großen-Linden, Lang-Göns, Lechgestern und Klem-Lmden. Sie wollen die Bullen- und Eber-Halter anweisen, daß sie zur angegebenen Zeit zu Hause sein müßten, um die Thiere der Commission vorzuführen. Auch empfehlen wir Ihnen selbst, zur Hand zu sein, um etwa verlangt werdende Auskunft zu ertheilen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. wofür noch Die Proviuzial-Fohlenweide zu Merlau wird Mittwoch den 1. Juni l. I. zwischen 10 — 1 Uhr Mittags eröffnet und endet am 30. September 1. I. um dieselbe Tageszeit, wobei die Besitzer der Fohlen gehalten sind, beim Einfangen derselben behilflich zu sein. Jedem Fohlen muß eine gezeichnete Kette und dito Halfter beigegeben sein- Das Weidegeld beträgt pro Fohlen und Tag 32 Pfg., also 39 Mk. 4 Pfg- für die ganze Weidezeit, wofür die Fohlen neben Weide, Verpflegung und Kleegras oder Heu auch 1'/- Pfund Hafer täglich pro Stück erhalten. Weiterer Zusatzhafer von l>/2 Pfund täglich wird bei Gesammtfutterung mit 7 Mk. pro Gentner besonders berechnet; es steht jedoch jedem Besitzer frei, seinem Thier auch getrennt mehr Hafer um diesen Preis geben zu lassen, " ein Zusatz für besondere Bedienung von 3 Mk. für die ganze Weidezeit berechnet wird. Kurkosten werden von den Eigenthümern getragen. „ ,, ~ , ... , . - „ . „ Geschlechtlich entwickelte Hengstfohlen sowie kranke oder bösartige Thiere, welche Storungen des Betriebs verursachen, können zuruckgewlesen werden. Anmeldungen müssen bis zum 30. b. Mts an Gr. Baurath Dr. Dieffeubach in Grünberg geschehen, an welchen auch bte Hälfte der Weide- zeldes beim Eintrieb, unb die andere Hälfte bis zum 31. Juli l. I. zu zahlen ist- n, , - . Der Präsident des landwirthschaftlichen Verein« für Oberheffen: Adalbert Freih err Nordeck zur Rabenau. — Bekanntmachung. « r ...je AvrJ..... X/«*♦ m rtTTarr frtf ütMttan 1 ffQnAatt Spr ItWfPriMÄnCtCn Behörde vorbringen- Diejenigen, die Ansprüche an die Kuh und Kälber zu machen haben, wollen solche binnen 4 Wochen bet der unterzeichneten weg« pidrigenfall« nach Lage der Sache über dieselben verfügt werden wird. Gießen, am 13. Mai 1387. Grotzherzogliches Polizeiamt Gießen- 3944 Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 17. Mai. Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Victoria, Prinzessin Ludwig von Battenberg, haben keine gute Nacht gehabt. Die Krankheit ist ihrer Natur nach in der Zunahme begriffen. Die Abend-Temperatur am 16. Mai betrug nahezu 40°, die Morgen - Temperatur am 17. Mai war 390«. Dänemark. Kopenhagen, 17. Mai. Der König hat den Director des Retchs- postamts in Berlin, Sachse, den Geh. Postrath Kraetke in Berlin, den Ober- posidirector Ritzler in Schwerin, den Präsioenten der Eisenbayn-Direction in Altona, Krahn, und den Oberregierungsrath bei der Effenbahn-Direction in Berlin, Wittich, zu Commandeuren des Danebrog-Ordens ernannt. Rußland. Petersburg, 16. Mai. In Nomo-Tscherkask, wohin der Czar gereist ist, wurde eine neue Verschwörung gegen denselben entdeckt, in Folge deffen 24 Personen verhaftet worden find. Geplant war ein Attentat in Nowo- Tscherkask selbst oder falls dasselbe dort vereitelt werde, auf der weiteren Reise des Czaren. Die Verschwörung wurde von Petersburg aus geleitet, von wo Nihilisten nach dem Don geschickt waren, um das Attentat in Nowo-Tfcherskask zu organifiren. Die Entdeckung des Planes erfolgte durch Beobachtung eines dieser wegen eines früheren Unternehmens compromittirten und deshalb unter Polizeiaufsicht stehenden Nihilisten, welcher den telegraphischen Befehl erhalten hatte, abzureisen und die Verschwörung in's Werk zu setzen. Die beobachtenden mitreisenden Polizei - Agenten hoben die Verschworenen noch recht- °us- (Fr. Ztg.) Reich» taa- P. Berlin, 17. Mai 1887. (30. Sitzung.) Eingcgangen: Vorlage bctr. den Schutz der Telegraphenkabel. Debattelos werden in dritter Berathung angenommen: Die Nachtragsconvention deuttch-rumamschen Handelsvertrag und der Gesetzentwurf betr. die Rechtsver- hältnrffe der Colonialbeamten. Es folgt 3. Berathung des Gesetzentwurfs betreffend den Verkehr mit blei- und zinkhaltigen Gegenständen. Commission schlägt vor, dm Zeitpunkt für das Inkrafttreten des Gesetzes auf den 1. October 1888 festzusetzen. Abgg. Retemeyer und Goldschmidt beantragen hierzu, daß über diesen Zeitpunkt hinaus bestimmten Gegenständen der in 88 1-3 bezeichneten Art, insbesondere Conseroenbuchsen, sofern sie bei Erlaß des Gesetzes vorhanden sind, Verkehrsfreibett unter sachdienlichen Controlemaßregeln durch Anordnung des Reichskanzlers gewährt werden können. Falls dies abgelehnt werden sollte, wollen die Antragsteller den Termin für, das Inkrafttreten des Gesetzes dis zum 1. April 1889 hinausschieben. Dle Antragsteller begründen ihren Antrag damit, daß namentlich Conseroenbuchsen auf Lager hergestellt wurden und daß die vorhandenen Bestände bis zum 1. October 1888 uocf) nicht aufgebraucht sein dürften. -n r. Director im Reichsgesundheitsamt Dr. Köhler spricht sich gegen eine fiinaus- ffchiebung des Termins für das Inkrafttreten des Gesetzes aus. $ Der Antrag Retemeyer wird abgelehnt und das Gesetz in der. Fassung der Zweiten Lesung angenommen. u 1 0 Es folgt erste Berathung der internationalen Literarconvention. . -> K^m (cons.) spricht seine Freude über das Zustandekommen des Verlages aus und bittet, denselben ohne vorherige Commissionsberathung in zweiter Lesung anzunehmen. Redner wünscht ferner eine künftige Differenzen ausschließende Interpretation der Bezeichnung „musikalisches Arrangement" in Artikel 10 des Vertrags. Geh. L-gationsrath Reich ar d t erwidert, daß nach den stattgefundenen Verhandlungen die fragliche Bestimmung keine Schwierigkeiten veranlassen werde. Es wird sofort in die zweite Lesung eingetrcten und die Convention im Einzelnen angenommen. 14CUlC4‘ « c En die erste Berathung des Gesetzentwurfs betr. die Verwendung Lefundhettsschadlrcher Farben bei der Herstellung von Nahrungsmitteln, Genußmitteln und Gebrauchsgegenstanden eingetreten. “ Äff"“"°L WIW „ Annahm^d"f-lb-m" fPd4t ,tin Ein°°rst°ndnib mit der Vorlag- aus und bittet k ?Erector im Reichsgesundheitsamt vr. Kohler erklärt, daß die Vorlaae das Product eingehender Vorbereitungen sei. Er hoffe, daß die Verhandlungen über dieselbe rinen positiven Erfolg haben würden. Für die Bedenken des Abg. Siegle gewähre Rücksi°ch!°g-n°mmm bit ®cbÜrfniffc d°r Interessent«» f«’ naÄöÄ , .. Abg. Kalle (natlib.) glaubt, daß die Bedenken Siegles doch nicht so leicht obzuthun leien und in der Commission eingehend erörtert werden müßten. Die Vorlage wird an eine Commission verwiesen. ^r Tagesordnung stehen endlich Wahlprüfungen. , , Si x 'S» ßttltiß werden erklärt die Wahlen der Abgg. Lucius (4 Düsseldorf! Ho brecht (3. Marienwerder), Stütze! (5. Düsseldorf) Diebe H x ^?br(8.Baden^ a ®ü,fe[bor|)M tmbUr8 ' @ra Sigmaringen) und Graf von und zu Ho cnsbro^ch Gleichfalls für gültig erklärt werden die Wahlen der Abgg. S ch u st er s5 Badeul ve Hammachcr (6. Düsseldorf), Menten (2. Cöln) und Kleine t6 ' im X? b-iuglich dieser Wahlen gleichzeitig die Anstellung von Erhebungen üb» °n den eingcgangenen Wahlprotesten behauptete Thatsachen beschlossen. 8 m Wahr > h”8“? ^r Wahl des Abg. Böhm (5. Hessen) beantragt die Commission die aBa.^ iu beanstanden und über verschiedene in den Wahlprotesten bcbauvtete S™ gerichtliche rc. Erhebungen zu veranlassen. b Vorgänge Dieser Antrag wird mit einem Amendement des Aba enrien^r Ä“Cbtr?ub0'b|btÄ Ä.aUf elni8t DOn btr nicht berL- Nachste Sitzung morgen 2 Uhr. Petitionen, Arbeiterschutzanträae. Telegraphische Depeschen. Wolfes telegr. Correspondenz • Bureau. d-s P°Uzes"räsidente?en.geam-u^d'^ab'sich"'L-nnmÄ“Ä'" ÖBswBä« mit ben Anträgen Schultz-Uhden angenommen; hiernach sol? die SertSnunn°^la0‘ routtngentirendm Jahresmenge des Branntweins nach dem Durchschuiti re. ?? jnbren 1879/80 bis 1885/86 unter Streichung der 0erin6f^ ber gezahlten Steuerbetrage eintreten. Zum brüten Absatz des Paragraphen 2 bie g7eubemefiung der Jahresmenge des nur mit 50 H steuerbaren Branntweins nnn beantragt Buhl, den in der fraglichen Bestimmung gemachten Untersebies von landwirthschaftlichen und gewerblichen Branntweinen zu beseitigen. Der ^inanr Minister und der bayerische Bundescommisfar Geiger sprechen sich aeaen den sin?™' aus, der Bayerns Beitritt gefährden würde. Der Ans^g wird nach länaer^r M rathung abgelehnt. Schließlich beantragen Miquel, Buhl und Genossen, hinter dem Paragraphen 3 einen neuen Paragraphen einzuschieben, wonach der KartoffUspiritirs nur in gereinigtem Zustande zum Genuß zu verabreichen sei. n P u9 ~ 17-Mat. Sc. Majestät der Kaiser traf in Begleitung I. K H der rfrau ^rokherzogm von Baden heute Vormittag 111/2 Uhr auf der Wildpark-Station fi^Hnun^h0Td? ^baIb ru Wagen nach dem Neuen Palais, vor welchem die Be- sichtigung des vom Masor v. Natzmer kommandirten LehrinfanteriebataiSons stattfand' Un^k bcr ^^onprmz, I. K. Hoheiten die Prinzen Wilhelm und Alexandei, der Prmz Komatsu von Japan, die fremdherrlichen Militär-Bevollmäcv- eln Uzendes Gefolge wohnten der Besichtigung bei. Nach dem Schlüße derselben nahm ^eine Maiestat das Dejeuner im Neuen Palais ein und trat dann naVs^lin a!T " schloß Babelsberg und Neu-Babelsberg die Rückreise Budapest, 17. Mai. Tisza erklärte in der Conferenz der liberalen Partei btr König werde das ungarische Parlament am 26. Mai schließen + ' 1 die We^im?nn V* Deputtrtcnkammer Der Finanzminister Dauphin bekämpft die Resolution dec Budget - ComnnsNon und weist auf das Ungewöhnliche in deren mÄr?i*en ®er Minister vertheidigi seine Bubgetoorlagc, weiche alle nur irgend möglichen Ersparungen enthalte und die Wiederherstellung des Gleichgewichis durch -ine Einkommensteuer und eine Zuschlagiaxe auf Alkohol herbeiführe 8 ’ Gobl-t Überreichte Grevy die Demission des Cabinets. 17-,-D7a‘- Das Oberhaus erledigte gestern nach siebenstündiaer Hierauf wu^e'bw Dkbatt "v-!ta^ Bodengesetznovelle ohne wichtige Abänderungen, indischesSMa?sschulbb.°n'wett" ier ^roeentigem Mons, 17. Mai. Der Strike in Lalouviere und Boisleduc dauert fort- daaeoen idjeinM eartobelt ’n 2?artan,°"t n,i=ber ausgenommen. Der Strike dürfte jetzt wahr- scheinlich größeren Umfang nicht mehr annehmen. 17, Die Zahl der Strikenden in Chatelet, Pantdeloup und BoufftoulH betragt gegen 2100; dieselben verhalten sich ruhig, dagegen fand heute früh 'n Lacroyere im Bassin des Centre, ein Zusammenstoß der Gensdarmen und der Strikenden statt, wobei 2 Strikende getödtet wurden. Un0 Der 2Irbeifer Anführer der heute zerstreuten Bande strikender «amenS ^.oor, wurde in Lacroyere wegen Aufwiegelung verhaftet. fri.AH-»* ax" Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung die Novelle ium 3*„"? mb"™‘" *“ d„ e.U Creditinstitute keinerlei Vorschüsse in laufender Rechnung. Im Laufe der Sikuna dünste ^anläutt^ dNltimmig den Antrag an, kommenden Sonntag einem Dankgolleä bd^S ? Regierungs-Jubiläums der Königin in ber V- Tas Kaiserpaar ist mit seinen Söhnen Mittags hier ein- fnVhPhRrhUnb D°m Adelsmarschällen, sowie von den Spitzen der Cioil- und Mili- die^Retse^rt.'" $aW°fe bcßru6t morden. Dieselben setzten ohne weiteren Aufenthalt bierge^«^Be^statiön^Razdiclna^ch^^'8'"^^ 0eftern 3lbenb bic unweit von lokales. ^'.Mai. [3um Himmelfahrttage.l Nach langem Höaern bat der Blüttelunhb^n'.thtnEinzug bei uns gehalten und Wald und Feld in herrlichen münen^'unbhb^ben^nb’b”^ 8»Ic,,bet 2B,it .ar"en Menschenkinbcr sehen cs brausten uu° n-uden unb bennoch können wir bes Lenzes nicht froh werben, ba rauhe mürben b Drinm v«bünbet haben, uns ble Freube an ber Statur zu »«x rben‘ t ♦ "Eich einmal em Sonnenblick hinter den düsteren Wolken hervor ,uub ^"unt-rtuns ,».einem Spaziergange, so kann man sicher baraus rechnen baß f Stddn“*unä mr Ktabt eine „Schloße" mit den dazu gehörigen Die Sonne belächelt zwar einige Minuten lang leiat^eiiie^Nerstnst^rniiaber kaum hat derselbe sein Heim erreicht, so SSS’SS&wlrJÄ** ........... l™ Das ist ber heurige, wonnevolle Monat Mai! ,, 2öir wollen unseren Lesern mit biefem trüben Stimmungsbilde bas SSen nicht k.nn sie sehnen sich gewiß alle mit uns nachOben^schönen,^^sonni ?n Frühlingstagen, bie wir leider so lange entbehren müssen. Und morgen ist ia auck cCg an "'blchcm „jung unb Alt hinaus wandert in den duftigen ^Wald um fick ^atur zu freuen. Wenngleich uns auch ^r Himmel in an diesem Tage fast stets mit einem sanften Regen bedacht hat so mochten wir jedoch diesmal recht gerne darauf verzichten und lieber aus aanrem firnen wumchen, daß uns ein warmer sonniger Maientag beschieden lein® Ehr. Brenn er's Kunstausstellung in Oswald's Garten hier oehä»-t mit zu den empfehlenswerthesten Sehenswürdigkeiten, welche bis jetzt hier aereiat hiesiaen Austntbatt ^ b^n^reCxenb >°ud) Besuch derselben während des jetzigen hiesigen Aufenthaltes ein befriedigender gewesen. Die Ansichten sind alle klar and deutlich und haben, was bei derartigen Geschäften die Hauptsache ist, immer die ricktiae ftnh Pp^C neuesten Zeitereignissen, die hier im Bilde miedergegeben sind auf0enommene verschiedene Landschaften und Städteansichten die d.e Bewunderung der Besucher erregen. Einige davon sind sogenannte^^Mondlaub- schaften, wobei besonders die Transparente effectooll wirken Wir möchten di- Bewohner von hier und Umgegend auf diesen Kunstgenuß gQnTbebnber§ uXrf^am Universttäts - Ghronik. ' . r. ~ >3ahk der an der Kaiser-Wilhelm-Universität in Str aß bura daß sich die Gesammtzahl der Jmmatrikulirten auf 836 beläuft. Von diesen ©ange befinbli^en HfiJn des^P^sona^ w^der sttz.t im „^um Horen der Vorlesungen berechtigt" ausgenommen worden. R^ichthnm^nan0 von Mainz dürfte unter seinen Bewohnern einen^solchen Reichthum von wirklich hervorragenden Meisterwerken aufzuweisen haben wie dieser zur Beurtheilung der -Zßertbfrfiniiittin ^ii,,, ,11,,rund genügt es ncbcn -tn-ra?°stcn^b ^.Ausstellung an,»führen, baß ber Katalog Wouverminn 8?onter^ - .®iIb,ie »at? unb^futarScb auf^dft 8 d°^"b°»rgh, Ostabe, Holbein, Gagen, ^7* ^Rai. Der mit einer Kellnerin von hier stüchtig gewordene Concursoerwalt^ DOn He"bronn hat, wie sich aus den bei dem schlaaen ws ^otbcrungen ergibt, ganz bedeutende Beträge untere schlagen. Bis heute Mittag waren bereits Forderungen im Betrage von 160000 jH «mgemeldet, denen nur eine sehr geringe Activmasse gegenübersteht. Von hier erleidet die Juwelenhandlung der Gebrüder Mayer einen Verlust von 12 000 jl Obwohl Boleg hier nur für ganz billige Sachen einen Absatz hatte, hat sich derselbe in den letzten Tagen von verschiedenen Btjouteriefabriken die werthvollsten Auswahlsendungen von Sckmucksachen machen lassen, die er sämmtlich bet seiner Flucht mttnahm. Das Tagesgespräch bildet hier der Uebcrtritt einer Dame aus einer ersten hiesigen strenggläubigen israelitischen Familie, der Tochter des Rechtsanwalts Dr. Reinach, zu dem Katholtcismus. Die Taufe wie auch die kirchliche Einsegnung des vor einigen Tagen von der Dame mit einem Sohne des bekannten Kunstverlegers Albert in München eingegangenen Ehebundes erfolgte durch den Domkapitular Thomi in dessen Hauskapelle. Die hiesigen Stadtverordneten beschlossen beute Abend anläßlich der Budget- derathung für das für hier projecttrte allgemeine Schlachthaus mit Viehhof eine öffent- üiche Concurrenz auszuschreiben. A Dom Rhein, 17. Mai. Auf der Sandbank direct oberhalb der „Pfalz" bei Cauv ist heute Morgen abermals ein Schiff gesunken. A Mainz, 17. Mai. In der von dem Landtagsabgeordneten Jöst gegen seinen früheren Parteigenossen, den Schuhmacher Bell, angestrengten Beleidigungsklage, üiber welche wir vergangene Wocke berichteten, wurde heute von dem Schöffengericht das Urtheil puvlicirt. Bell wurde von dem Gericht der verleumderischen Beleidigung des Abgeordneten Jöst für schuldig erklärt und unter Annahme inildernder Umstände hu einer Geldstrafe von 50 JL, eoent. 10 Tage Gefängniß verurtheilt. Das Gericht nahm an, daß der Jöst in dem Wahlflugblatte gemachte Vorwurf, Parteigelder für sich behalten zu haben, durch die Beweisaufnahme als vollständig unwahr zu Tage getreten. A Mainz, 17. Mai. In der vorgestrigen Sitzung des Provinzialausschusses k'am die Beschwerde, die eine Anzahl Binger Bürger gegen die Errichtung einer Gas- abrik in der dortigen Mainzer Straße erhoben hatte, zur Verhandlung. Der Provinzialausschuß hob die Entscheidung des Kreisausschusses auf und ermächtigte die Gemeinde Bingen unter Abweisung der Beschwerdeführer zur Anlage der Gasfabrik an der projectirten Stelle. — Für diejenigen Leute, welche auf dem Gebiete des Gemüses Feinschmecker lnnd — und es gibt deren eine erkleckliche Menge — beginnt jetzt eine schöne Zeit, die s«chönste Zeit des ganzen Jahres. Zwar hat man es in der Kunst des Conservirens 1 o weit gebracht, daß man den ältesten abgekrähten Hahn unter der Etiquette „junges Huhn" in Blechbüchsen aufbewahren kann, aber der vollendetste hermetische Verschluß, der her Luft nicht ein einzig Zugangspförtchen offen läßt, kann dem eingekapselten Gemüse doch nicht denselben Wohlgeschmack erhalten, den die würzige Frühlingsluft Dem aussprießenden in so reichern Maße verleiht. Nicht lange wird es dauern, dann * erscheinen in den Zeitungen wieder jene berühmten, unsterblichen Notizen, daß und wie man Gemüse essen soll, und die mit geringer Initiative ausgestattete Hausfrau wartet dis dahin, schneidet die gedruckten Rathschläge aus, klebt sie in ihr Kochbuch und setzt kann ihrem Eheherrn eine grüne Schüssel vor, die so zubereitet ist, „wie es im Buche steht". Ob sie auch so mundet, ist freilich eine andere Frage. Die verständige, SchiffSuachrichten. Bremen, 17. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Poftdampfer Fulda, Eapt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. Mai von Bremen und am 8. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. .eL%n,c,5ou8frou °b-r, glücklicherweise di- Mehrzahl, ist weit früher dabei, sie schöpft hrung nicht ans dem Buche, sondern verfolgt mit Aufmerksamkeit den Speise- 2 a ur brin6t schon jetzt die köstlichen frischen Gaben auf den Tisch, UtLrh» und Beete in den Tagen des Frühlings bieten. Etwas theurer sind sie allerdings als spater, aber auch hier gilt der Satz, daß das Theuerste das Beste sei; .umntt mellelcht ein klein wenig, wenn er den Preis erfährt, und sagt crafrtMA i hast Du auf Deine Rechnung und Gefahr gethan, mehr W ^^h'chastsgeld gibts nicht", aber wenn er sich erst dem näheren Studium des ihm vorgesetzten Grünzeugs gewidmet hat, weiß er sehr wohl den Unterschied herauszufinden und i|t zur Bewilligung eines kleinen Nachtragsetats auch bereit. Dem erfrischenden, grünen ^asttt den der Kenner erst bei Tische selbst mit den nöthigm Ingredienzien versieht, reiht sich der zarte junge Kohlrabi und der Spinat an, doch „mit keinem zu vergleichen und von keinem zu erreichen" bildet der Spargel die Krone der Genüsse. Spargel ist em Gemüse, das mit einer gewissen Andacht genossen werden muß; wer sich dazu mckt aufschwingen kann, für den erfüllt eine dicke Nudel, in Butter gewälzt, um der Saison willen Spargel essen, ohne ein tieferes Ver- standnitz seiner köstlichen Vorzüge — das sollte eigentlich unter den „groben Unfug; Paragraphen fallen, ganz abgesehen davon, daß so ein Frevler dazu beiträgt, die m l1^QU ctI.Icr Höhe zu halten, die dem Würdigen nicht immer zu erschwingen möglich ist. Denn die Würde und der Verdienst laufen nicht immer parallel. Mögen die Spargel-Bootier in sich gehen, den kundigen Spargel-Thebanern zum Nutzen aber schließen wir nut einem aufrichtigen „vivat, floreat, crescat aspargus.“ ,, ™ Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheisen - Production des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat' April 1887 auf 314,621 Tonnen, darunter 159,617 Tonnen Puddelroheisen und Spiegeleisen, 36,763 Tonnen Befsemerroheisen, 80,067 Tonnen Thomasroheisen und 38,174 Tonnen Gießereiroheisen. Die Production im April 1886 betrug 291,221 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. April 1887 wurden producirt 1,200,439 Tonnen gegen 1,145,336 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres. „ — (Berlinische Lebens-Versicherungs-Gesellschaft von 1886.] Der uns vorliegende Geschäfts-Bericht der „Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft von 1836" weist wiederum günstige Resultate auf. Ende 1886 betrug die Versicherungssumme 123 461204; der Garantie- und Reservefonds wuchs um 2 033 826 auf Jü 38 646 127. Seit 1868 ist die an die Versicherten vertheilre Dividende von 17'/r auf 32*/?o/o gestiegen, lieber die solide Fundamentirung, die vorsichtige Geschäftsleitung und die gesunde Entwickelung dieses Instituts braucht solchen Zahlen gegenüber gewiß nichts weiter gesagt zu werden. Bekanntmachung. Samstag den 21. Mai l. I., Nachmittags 6 Ubr, (soll die Klee- u. Grasnutzung won einem Stück Land am Wismarer- meg an Ort und Stelle nochmals versteigert werden. Gießen, den 18. Mai 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Keller, Beigeordneter. 3935 Zur Vergebung der Lieferung der ffür das neue Kasernement in Gießen »erforderlichen 32 Stück eisernen 'Kochheerde für die Wohnungen Ler Verheiratheten rc., veranschlagt zu :1805 ist ein unbeschränkter Sub- misstonstermin auf Freitag den 27. Mai er., Vormittags 10 Uhr, Hm Garnison-Verwaltungs-Bureau an- Iberaumt, woselbst die Lieferungs-Be- 'dingungen ne6ft_ Kostenanschlag zur 'Einsichtnahme aufliegen. 3920 Gießen, den 16. Mai 1887. 'Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Iieilgeöolenes. Hamburger Msch- u. Delikatessen- Handlung A. Hoch. ITachf. empfiehlt heute und Freitag früh eintreffend : Lebendfrische Schellfische ir. Maifische, frischen Wesersalmen, Seezungen. Hechte, leb. Karpfen, frische Backfische, Suppen- u. Tafelkrebse, itat. Iunggestügel.3941 Fussbodenanstrich. Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und bart trocknend, Lcinölficcativ, zum Einölen, Futzbodenlack ■ Oelfarbe, nach wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, Weiugeistsutzbodenlack, mit und ohne Farbe, sofort trocknend, Wichse für Parquet- und gewöhnliche Fußböden, 1832 empfiehlt in besten Qualitäten Emil Fischbach. 3896] Erbsen-Reiser sind zu haben Mühlgaffe 7. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Jagdpächter des Distrikts „Schiffenberg und Herrenwald" haben uns mitgetheilt, daß sie in genanntem Jagdbezirk zur Verhütung der Ueber- handnahme des Raubzeugs Fangeisen und Fangbrocken auszulegen beabsichtigen. Wir bringen dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß mit dem Bemerken, ! daß es sich für Waldbesucher empfehlen dürfte, etwa mitgenommene Hunde, \ um diese vor Schaden zu bewahren, innerhalb des Waldes stets an der Leine I zu führen. Gießen, den 17. Mai 1887. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. | Wpr ein gutes Glas Apfelwein |trinken will, KW Neuen Baue 5 der gehe in den bei 3546 Kühlen «rund AM z. Albold. 3546 Ifokoljniiiii oder Schutzhüte empfehle in großer Auswahl und neuesten Formen. 3942 PhiEEIinger. Stenographie - Unterricht, Der unterzeichnete Verein läßt in diesem Sommersemester durch seinen II. Vorstand öffentlichen Unterricht in Gabelsbergerscher Stenographie in 2 Kursen, für Anfänger und Vorgeschrittene ertheilen. Der Anfänger- Kursus findet zweimal wöchentlich, Montag und Donnerstag, Abends 8—9 Uhr, der Fortbildungskursus Donnerstag, Abends 9—10 Uhr im Vereinslokal (Caf6 Ebel, oberes Zimmer) statt. Beginn; Montag, 23. Mai Abends 8 Uhr bezw. Donnerstag 26. Mai Abends 9 Uhr. Anmeldungen werden in der Ferber'scheu Universitäts- Buchhandlung sowie auch am Eröffnungsabend im Vereinslokal entgegengenommen. Das Honorar beträgt für Nichtmitglieder im ersten Kursus 5 Mk., im Zweiten 3 Mk. pränumerando. Für Mitglieder unseres Vereins, denen außerdem die Bibliothek und der stenographische Lesezirkel zur Verfügung steht, ist der Unterricht unentgeltlich und sind Anmeldungen zur Aufnahme schriftlich an den unterzeichneten L Vorstand (Wolsstr. 8) zu richten. Der (Babels bet^rr Sleiwgraphen-Verein ju Gießen. Albach, Reallehrer Wagner 3926__I. Vorstand. _________________Schriftführer._________ O.L....:... öl' I • - in solidester Ausführung, ohne Apprvt, Handarbeit uCllWßlZßr utlCKßrßlßn vollständig ersetzend, habe ich von einem der UUIIIIUILGI UlluKul GIG» l-istungss°higst-n Fabrikanten in Commission, und verkaufe dieselben in Stücken von 4,20 Meter zu Fabrikpreisen. 3i53 J. Kaan Jun., Kreu?platz 10. Beste weisse Kern* Seife per Pfund 27 H, 10 Pfund JL 2.oO, 25 Pfund JL 6.—, Prima gelbe Harz-Kernseife, per Pfund 26 X Beste weifte Schmierseife (Silber-Seife), per Pfund 23 Glycerin-Schmierseife, per Pfund 22 sowie Fst ReiS- u. Weizen-Stärke, Stärkeglanz, Borax, Calcinirte und crystallisirte Soda, Mayer's verbesserte Bleich-Soda, Bestes engl. Wascherystall, „Marke Sholl", Fettlangenmehl, Verschiedene Sorten Waschblau in Pulver, Kugeln und Stangen, Azurblau empfiehlt in nur besten Qualitäten zu billigsten Preisen 3927 Fr. Seibel. Vorfiiglichen Apfelwein empfiehlt Restauration ««»er, 3938 MEborstraße 33. . 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Programm: Sinfonie B-dur von Haydn, Concert D-dur op. 61 für Violine und Orchester von Beethoven, Concert G-moll für Streichorchester von Händel, Ciaconna für Violine von Bach, Adagio von Spohr, Ouvertüre Nr. 3 C-dur op. 72 von Beethoven. Nummerirte Billets JL 3.—, nichtnummerirte J-L 2,— in der N. G. El- wert’schen Universitätsbuchhandlung und an der Kasse. 3918 Pyrophosphorsaures Eisenwasser, stärker als Schwalbacher Stahlbrunnen, den Zähnen unschädlich; Bromwaffer, 1 Fläschchen 5 Gramm Bromsalze enthaltend (Nerven- waffer nach Dr. Erlenmeyer); Selter- u Sodawasser; letzteres enthält 1,5 Gr. doppelkohlensaures Natron. Zu beziehen durch die Mineralwasseranstalt von Dr. A. Mettenheimer, 2431 Sonnenstraße. Guten Aepftlwein et Georg Jung Wittwe, 3914_____________Kaplansgasse 19. Konfirmanden-AnMge billigst bei LouiS Rothenberger, 1917_____________Neuenweg 22.______ Cichen-Hauspäne Haar-Ketten Brochen u. Bouquets in feinster Ausführung bei Fr. Lehrmuud, 2822 Sonnenstraße 7. 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Hinterhaus Alicenstraße 13. ~ Di- Nr. 32 enthält: lertlKS: Der Hexenrichter von Pader- "t?; Erzählung aus der zweiten Halft-des xvn. Jahrhunderts. Son Minna Frenn von Reineck. sffort- setzung.) — Neue Hausmittel. Von ?nU9Hrif? me- « £>ie bel,tWe Mission TO? 7 9% Ji?" y' M-r-nskn. (Schluß., S 7 Abbildungen. - Am Familien- VisalsgaL UnfCrtr Spi--°-ke. Mit - Ausder Zeit - für die Zeit. Frauen-Daheim- Mit Preisfrage. dildlichf-rn-r: Verkehrte Welt. G-mäld- - Das erste ö Motographie aus _Js. Lindes Kunstverlag in Berlin. Vermischte Anzeigen. IV2 Morgen ewigen Klee bei der Schönen Aussicht und 1 Wiese von 2 Morgen im Heegstrauch sind zu verpachten- 3940__________________LouiS Lotz. 3934 Für eine alte pflegebedürftige anständige %rau wird ein Zimmer gesucht. Verpflegung und Beköstigung erwünscht. RähereS in der Exped. d. Bl. 3928 Ein ehrloser erbärmlicher Schuft ist der, welcher mich durch anonyme Briefe zu beleidigen suchte. ausgesührt von der Capelle des 2. Grohh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 116 unter Leitung des Großh- Mustkdirektors Herrn C. Krautze. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. 3945_______ Bier im Glas. VÄdenKürgl Am Himmeltahrttage: TOBISmuSik 3924_______________________J. Duill. Am Himmelsahrttage: gutbesetzte Tanzmusik im „Schönhof" )u Lollar, wozu ergebenst einladet_________________L. Schön „Zum Schönhof". Westphäiischer Hof. Am Himmelsahrttage: Tanzmusik. 3828 ' Ehr. Duill. 3931 Die trauernden Hinterbttebenerr. ei*: Fahrplan. Abfahrt von Gießen nach:- 3925 Ein Lorgnon verloren. Abzugeben Bahnhofstraße 56. Marie Simon sagen den besten Dank Danksagung. > Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unserer lieben Schwester, Schwägerin und Tante Mein Eiswagen geht Vormittags täglich. Auch aus Verlangen der Ab- nehmer Nachmittags. Jacob Hclfonboin 3656 Marburgerstraßr Motto: Bin ein fahrender Schüler. Unserem hochverehrten Landrathe Herrn Zänker zu seinem Wiegenfeste die besten Glückwünsche. 3937 Seine Getreuen. Gebackene Fische in der Pulvermühle. 3948 3752 Ein junger Mann (18 Jahr alt). Jud,t Beschäftigung in schriftlichen Arbeiten. Näheres in der Exped. d. Bl. Frankfurt 2", 4°s, 5^*, 6», 818*, 11« l*6, 4«, 7«*, 8". Marburg 12 *, l2d, 3", 9 '* 11«, 121*, 444# AU* ß55. Caffel 12 *, I29, 3«, 8«, 951*, 11« 121* 444, ß44*. Wetzlar 5» 6", 82'*, 9« n» 12* 4« 450 7°e, 8'5 Weilburg), 91 (bis Betzdorf). Ems-Eoblenz 530, 82i*, 9« 115i 411 7’-. Deutz 6J< 12«, 450. Fulda 610, H50, 730. Alsfeld 6'0, 11», 5, 7*. Gelnhausen 8d, 1210, 4". Nidda 8.i, 12io, 4", 7«. Ankunft in Sießen von: Frankfurt l13, 8, 939*, 11", iu* 2«, 432, 7-5, 836* IO", 123 ♦. Marburg 226, 6« *, 6«, 8°», 11» zu, 656* 800, lf25. Cassel 226, 521*, 8»*, 11», 4«, 6*e, 800, 1125. Wetzlar 7,u (von Weilburg), 7" (von Betzdorf), 9