9lr 217. Drittes Blatt. Sonntag den 18. September 1387. Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. i «chvlßraße 7. Erscheint ILglich mit «e«n*6me M «onlagS «reis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. Dureb die Poll bt*ioofln viertesfäbrlich Amtlicher Hheil. Betreffend: Den Rundgang der Feldgeschworenen. Gießen, am 16. September 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzogltchen Bürgermeistereien des KreiseS. Wir empfehlen Ihnen, die Feldgeschworenen zu veranlagen nach § 20 der Instruktion vom 23. Februar 1833 (Regierungsblatt S 105) im Laufe (ommenbcn Monats die Gemarkungen zu begehen, um sich von dem Zustande der Grenzen zu unterrichten und über den Befund m chr Tagebuch em Protokoll wü'unehmen. Wir machen dabei darauf aufmerksam, daß zwar zu einem Steinsatze wenigstens drei F-ldgeschworene beisammen sein müssen, daß aber zu dem Rmdaanae wenn dabei nicht zugleich Steine gesetzt werden sollen, eine geringere Anzahl Feldgeschworene genügt. Wegm Beseitigung der vorgefundenen Mänael wollen Sie das Geeignete veranlaffen, wobei namentlich die Ausräumung, Geraderichtung und Erneuerung der Grenzsteine »ns Auge zu fasten ist. An dm Dreiecks-, Gemarkungs-, Flur- und Gewann-Grenzsteinen darf jedoch keine Veränderung ohne Mitwirkung eines Geometers I. Elaste vorgenommen Eden. Die Wahl und Zuziehung deffelben bleibt Ihnen überlassen; doch wollen Sie da, wo es sich um Grenzsteine mehrerer Gemarkungen handelt sich unter einander desfalls benehmen Für die Erhaltung der Parcellengrenzsteine des Gemeindeelgenthums ist auf Gemeindekosten von Ihnen Sorge zu tr^en. Wo noch keine Aussteinung des Gemeinde-Eigenthums stattgefunden hat, beauftragen rotr Sre, den Gememderath desfalls zu vernehmen und dessen Beschluß u» vollziehen. Die an den ParceÜengrenzsteinen der Privaten Vorgefundenen Mängel sind den Betherlrgten zur Beseitigung zu eröfftien. Im UebrMN ver- weisen wir Sie auf das Gesetz vom 23 Oktober 1830 (Reg.-Bl. S. 463) und die vorgenannte Instruktion vom 23. Februar 1833 (Reg.-Bl- S. 105), Mgen der Kostenverzeichniffe auf die Bekanntmachung vom 18. December 1874 (Reg.-Bl. S. 784) und auf unser Ausschreiben vom 29. Januar 1-35, änjei9er »u'Anfang des auf den Rundgang folgenden Monats sind uns Abschriften der in die Tagebücher der Feld geschworenen aufgenommenen Protokolle mit Bericht über Ihre desfalls getroffenen Anordnungen sammt den Kostenverzeichnissen von Ihnen vorzulegen. Dr. Boekmann. . 3—t—— —— vericyteoenarttge Haren zum AUfyangen von T^ieiiajiycuen uejeingi. tfußuuuai uci in ocr 1tZtZuhnfle sind auS (Zement; Schlachthalle ist mit gerieften, sogen. Mettlacher Plättchen belegt, die einen festen Die Fußböden der Kaldaunenwaschen und Pferdeschlachthalle stno aus fernem Standpunkt gegen Ausgleiten gewähren, sehr reinlich aussehen, guten Wasserabfluß beton hergestellt. ± ... (Sroftnieb Schatten und sonst wegen ihrer Dauerhaftigkeit anderem Material vorzuziehen sind. Weiler findet an der Westfronte ein Stall für 20 S einaeftent werden Das zum Reinigen des Fußbodens rc. benöthigte Wasser wird aus 10 an den i in welchem die zum Schlachten bestimmten Thre«^"othmenf 6 Umfangswänden angebrachten Zapfhähnen aus Zuleitungen entnommen, die mit den I können. Krippen und Raufen wie auch ein geräumiger <5 ' $ nQ rt (( rt** v* a C am vt X«« kl) Y\OV rt L> 11 P TT Wasserreservoirs in Verbindung stehen. vergessen. versehen. Betritt man von dem oberen Thore an der Ostseite den durchweg gepflasterten, gut entwässerten und sehr geräumigen Hof, so steht rechts zunächst der Rodheimerstraße das von drei Seiten mit abgegrenztem Vorgarten umgebene Verwaltungsgebäude. In demselben befinden sich (über geräumigen Kellern) im 1. Stock ein Protokollzimmer, ein Zimmer zum Aufenthalt der Metzgermeister und Händler, zwei Zimmer für den Fleifchbeschauer und im Bedarfsfälle für einen Arzt, fodann ein Zimmer für die eigentliche Verwaltung. Der 2. Stock begreift die nette Wohnung des Verwalters, aus 4 Zimmern nebst Küche bestehend. Außerdem sind in den Giebeln des Gebäudes noch 2 Zimmer mit prächtiger Aussicht eingerichtet. Eine Waschküche liegt neben den Die Räume des Verwaltungsgebäudes sind, wie alle übrigen Lokalitäten sämmt- licher Bauten, hell und luftig angeordnet und in ihren einzelnen Theilen solide, sauber und mit guten Materialien ausgeführt. Elf Meter von dem Verwaltungsgebäude entfernt steht die stattliche Hornviehschlachthalle, in welcher zunächst links ein Zimmer vorgesehen ist, in dem der Verwalter verschiedene Geräthe aufbewahren, wie auch von hier aus die vor diesem Bau liegende Viehwaage überwachen kann. Rechts ist ein Zimmer zum Aufenthalt der Metzgerburschen angeordnet. Genannte Zimmer sind unterkellert. Die angrenzende 22,50 Meter lange, 11,50 Meter breite und 6 Meter hohe in Etsenschienen überwölbte Halle mit 3 großen Schtebethoren aus verzinktem Eisenblech, 2 großen über Dach ragenden mit Jalousie- und Blendläden geschlossenen Ventilationsschächten ausgestattet, wird durch 15 hohe Fenster erleuchtet, die mittelst sinnreicher Aufzugvorrichtungen auf ’/s ihrer Hohe geöffnet werden können. Zum Aufziehen des geschlachteten Großviehes dienen 22 Patentaufzugwinden. Zwei Abtheilungcn am südlichen Ende der Halle mit den nöthigen Hakenrahmen sind für's Schlachten der Kälber und Hammel bestimmt. An den Tragsäulen sind verschiedenartige Haken zum Aufhängen von Fleischtheilen befestigt. Der Fußboden der außerhalb angebracht. , , e, t rr Nördlich von dieser Kaldaunenwäsche befindet sich die Pferdeschlachthalle, mit einem Aufzuge, den nöthigen Haken, Ringen und einem Waschgefäß mit Entfettungstisch ausgestattet. Daran schließt sich eine Wagenremise und nach dieser folgt ein Krankenstall für 1 bis 2 Stück Vieh, welches etwa in sesundheitsoerdach-. tigem Zustande ankommen sollte. Um im Nothfalle daselbst auch em Stuck lieh - schlachten zu können, ist 1 Aufzug und die weiter noch erforderliche Einr chtung wie in der Pferdeschlachthalle getroffen. Vorgenannte 3 Räume bilden 1 Avauoe. Die Schlachthaus-Anlage zu Gießen- Die hiesige städtische Schlachthaus-Anlage, welche nach jahrelangen Vorverhandlungen zuerst im August 1885 in ihren Fundamenten und den damit verbundenen, mitunter bis zu 3,80 Meter hohen Hof- und Wegauffüllungen begonnen werden konnte, soll nunmehr am 15. nächsten Monats dem Betriebe übergeben werden. Da diese Anstalt einem sehnlichst gewünschten, gemeinnützigen Zwecke entsprechen soll, so wollen wir nicht verfehlen, unseren Lefern die Gefammt- und innere Einrichtung der 10 Gebäude, welche alle in Backstein-Rohbau aufgeführt sind, hier näher zu befchreiben. Der Schlachthof dehnt sich auf einer jenseits der Lahn gelegenen Fläche aus, die längs der Rodheimerstraße (westlich der Pulvermühle) 50 Meter Breite und senkrecht auf die Straße 100 Meter Tiefe etnnimmt. Das Areal ist gegen die Straße mit eisernen Staketen, im Uebrigen, insoweit nicht die Gebäude selbst die Grenzen bllden, mit Mauern eingefriedtgt und auf der Ostseite mit Ein- und Ausfahrtlhoren Blut und Schmuhwasser gelangen mit flottem Gefälle — wie auch in den anderen Schlacht- und Stallräumen — in offenen Rinnen und Zweigkanälen in einen größeren Eementrohrkanal vereinigt unter dem Hohletchweg her unterhalb des Unter- mühl wehrs in die Lahn. Die Abflüsse aus den verschiedenen Gebäulichkeiten sind mittelst praktisch eingerichteter Wasserverschlüsse gegen zurücksteigende lästige Dünste und Ungeziefer abgesperrt, während zur Absonderung der festen Bestandtheilc in Sammelschächten zweckdienlich gesorgt ist. „ Die den Sonnenstrahlen ausgesetzten Fenster der Schlacht- und Waschraume können durch äußere, leicht bewegliche Fächerläden aus verzinktem Eisenblech theilweise und ganz verdeckt werden. Schreitet man von dem südlichen Ausgange der Hornoiehschlachthalle über den Hof, so gelangt man an einen 7 Meter tiefen und 2 Meter weiten Brunnen, welcher genügend und auch gutes Wasser für die ganze Anstalt liefert. Dem Brunnen zunächst steht das Maschinen- und Kesselhaus. Dasselbe enthält in seinem vorderen Theile Haushaltungskeller, dann zu ebener Erde ein Zimmer für einen Taglöhner (zugleich kleine Werkstätte für den Maschinisten), einen Raum für mehrere hundert Centner Kohlen und einen Reservekesselraum für unvorhergesehene Fälle. Im 2. Stock ist die Wohnung des Maschinisten, nämlich 2 Zimmer nebst Küche, wozu noch 1 Zimmer im Dachstock gehört, in welch' letzterem zwei je 10 Cbm. Wasser fassende Hochrescrooirs aufgestellt sind. Von diesen aus werden fämmtliche Schlacht- und Waschräume rc. mit Wasser gespeist. In der der Rodheimerstraße zugekehrten Gtebelspitze befindet sich die von Weitem sichtbare, Viertel- und Vollstunden schlagende Hofuhr. Der hintere einstöckige Theil des ebenerwähnten Hauses, woran sich ein 21 Meter hoher Kamin anlehnl, nimmt einen etngemauerten liegenden Eornwall-Kessel mit 14 Qm. Heizfläche und 6 Atmosphären Druck auf. Mittelst der Kesselfeuerung wird eine Dampfpumpe mit 14 Ebm. Leistung pro Stunde, sowie ein Reserve-Pulsometer in Betrieb gesetzt und der nöthige Dampf zum Bereiten des Brühwassers rc. erzeugt. Die Dampfpumpe hebt das Wasser aus dem vorerwähnten Brunnen in die Reservoirs, aus welchen dasselbe durch unterirdische galoanisirte Rohrleitungen, wie vorbemerkt, den betreffenden Räumen zugeleitet wird. Die mit Kieselguhrcomposition eingehüllten Dampfrohrleitungen führen oberirdisch nach der Schwetneschlachthalle und den Kaldaunenwäschen. Südlich vom Maschinenbaus ist die Helle, geräumige, über 6 Meter hohe und bis an's Dach offene, mit einem Ventilationsschacht versehene Schweineschlachthalle nebst Auswasche aufgeführt. Die Schweine werden in dem größeren Raume getödtet, vermittelst eines leicht zu handhabenden Drehkrahnens in die 2 zum Gebrauche stehenden runden Brühbottiche gehoben, nach dem Abbrühen auf fahrbaren Schrägen enthaart, sodann durch 2 auf Schienen laufende Wägelchen (Laufkatzen) mit Diffe- renttalflafchenzügen an die Hakenrahmen transportirl und daselbst ausgeweidet. In jedem Brühbottich können bequem gleichzeitig 3 bis 4 Schweine gebrüht werden und an den Wänden und Säulen sind Hakenrahmem zum Aufhängen von 36 Schweinen angebracht. Ter Fußboden ist mit Mettlacher Plättchen belegt, die Wände auf 2 Meter Hohe ^^anschließende kleinere Raum zunächst der Ausfahrt ist mit 14 Waschgefäßen und ebensoviel Entfettungstischen versehen, um die Eingeweide der geschlachteten Schweine reinigen zu können. Zuführungen und Zapfhähne für das benöthigte kalte und warme Wasser sind in entsprechender Anzahl vorhanden. Zum Auswaschen der Eingeweide vom geschlachteten Hornvieh ist am westlichen Ende des Hofes eine Kaldaunenwäsche mit 13 Auswaschgefäßen, ebensoviel Entfettungstischen, 1 Brühbottich und 1 Warmwasserbereiter eingerichtet. Ein über Dach ragender Ventilationsschacht und 7 Aufzugfenfter spenden rechlich Luft und Licht. Die beiden Schiebthore aus verzinktem Eisen sind wie in den anderen Schlachträumen Romrod, 16. September. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog wohnten ! gestern mit Prinz Heinrich und Fürst Alexander dem Manöver der Großh. (25) Division bei. Das Ostcorps, die 50. Brigade, geführt von Oberst v. Golomb, ging über Oberbreidenbach gegen Romrod vor, wo die 49. Brigade des von Generalmajor v.. Wulffen geführten WestcorvS auf dem Bergrücken an b(t Wait." südwestlich von Romrod seine Stellung vertheidigte, aber geßtn die Uebermacht ausgeben mußte. Der Rückzug ging über All. Vorgestern lag das Ostcorps dicht bei Romrov im Biwak. Oberst v- Golomb, Oberst Johannes und Oderstlieu'enant SLultze waren zur Großh. Tafel geladen; während betidben concertüte die Musik des Infanterie-Regiments Nr. 118. Im Laufe des Nachmittaas ritten der Großherzoq mit Prinz Heinrich und Fürst Alexander zu den Vorposten der 49. und 50. Brigade und zu Sr. Königl. Hoheit dem Erbgrohherzog zur Leib'Compagnie des Infanterie-Regiments Nr. 115 nach Vockenrode. An der Ostfronte, zunächst der Einfahrt, ist ein Stall für Kleinvieh zum Einstellen von ca. 30 Stück Kälber oder Hammel in 3 Abtheilungen und dabet eine complette Stallung für 4 Pferde erbaut. An derselben Front, zwischen dem Pferdeftall und der Schweineschlachthalle, der findet sich ein 2,80 m hoher, hübsch eingerichteter Schwetnestall, welcher durch Bohlenwände in mehrere Abtheilungen geschieden, mit recht praktischen Thür- und Futtertrog-Verschlüssen ausgestattet ist. Der Fußboden besteht aus einer Backsteinrollschichte mit Cement ausgegossen, ähnlich wie im Kleinviehstall. Sämmtliche Stallgebäude sind möglichst hoch construirt, mit in horizontaler Achse leicht verstellbaren schmiedeisernen Fenstern und innen angebrachten Schiebthüren aus verzinktem Eisen eingerichtet, die Wände sind 2 Meter hoch mit Cement verputzt und die Decken mit Backsteinen überwölbt. Alle Dachböden sind ccmentirt. Am südlichen Ende der Hofraithe liegen die Aborte nebst Pissoirs, rechts daneben eine Grube für den Stallmist und Kehricht, links ein tiefer geschlossener Raum zur Unterstellung zweier Kaldaunenabfuhrwagen. Ter Kaldaunendünger wird mittelst geschlossener Gefäße auf Wägelchen aus den verschiedenen Schlachträumen über die dicht verschließbaren Abfuhrwagen gefahren und durch Trichter in dieselben entleert. Ist der eine Wagen voll, so werden seine Trichteröffnungen geschlossen und diejenigen des zweiten Wagens zum Gebrauche hergerichtet, um inzwischen den ersten Wagen behufs Entleerung fortzufahrev. Die Beleuchtung in den eigentlichen Geschäfts- und Betriebsräumen geschieht mittelst Gas. Die Größenverhältnisse und Eintheilungen der einzelnen Gebäude gründen sich auf die in verschiedenen neuen Schlachthäusern angestellten Ermittelungen mit möglichster Berücksichtigung der hiesigen Verhältnisse. Es ist dabei insbesondere darauf Bedacht genommen, daß man zuerst zu einer Vergrößerung der Anlage schreiten muß, wenn die hiesige Einwohnerzahl sich um V< vergrößert hat und es ist zwischen den einzelnen Gebäuden so viel Raum reseroirt, daß man ohne Betriebs- und Verkehrsstörung anbauen kann. Dadurch, daß die Gebäude nicht zusammenhängend angeordnet sind, ist an und für sich schon eine besiere Luftreintgung möglich und größere Feuersgefahr weniger zu befürchten. Die speciellen Betrtebseinrichtungen und Geräthe sind gleichwohl nach den neuesten bewährten Erfahrungen gewählt. Obgleich man schon vielfach den Fortgang der Arbeiten an vorbeschriebener Anlage tadelte, so kann jetzt doch Jedermann leicht beurtheilen, daß bei dem Umfange und der Mannigfaltigkeit der einzelnen Gebäude sowohl als auch bei der ungewöhnlich hohen Erdauffüllung eine größere Beschleunigung recht unangenehme und für die Solidität der Anstalt nachtheilige Folgen hätte veranlassen können. Ungeachtet der stattgefundenen Wassereinschlämmungen wird sich die hohe Erdauffüllung mitunter noch etwas senken. Sämmlliche Arbeiten sind ausnahmslos solid, elegant und meisterhaft gefertigt, so daß den hierbei beschäftigt gewesenen Handwerksmeistern das beste Lob gebührt, welches jedoch auch ganz besonders auf die Bautechniker, die Herren Stadtbaumeister Stief und Bautechntker Allvater ausgedehnt werden muß. Beide Herren haben sich bet Erbauung dieser Anlage ein großes Verdienst um unser Gemeinwesen erworben und gewiß wird einer oder der andere der Herren, welche vom nächsten Monat an ihr Beruf in die Schlachthallen führt, im Stillen Abbitte für manche Kränkung thun, welche die Bauleitung während des Erbauens der Anlage erfahren. Letztere selbst wird ein Segen für unsere Stadt sein. An unsere geehrten Abonnenten. Wiederholte Beschwerden, welche in den letzten Tagen uns kund wurden, veranlaffen uns, die geehrten Abonnenten unseres Blattes zu bitten, jede Unregelmäßigkeit der Austräger uns mit kurzer Notiz gsfl. direct tu melden. Nur dadurch sind wir in Stand gesetzt, Abhilfe zu schaffen. Die Austräger sind angewiesen, den Anzeiger in die Wohnung der Abonnenten zu bringen und nicht, wie vielfach zu geschehen scheint, auf Treppen und Fluren abzulegen. Dir Exved deS Gießener Anzeiger. — (Der schlaue Fritzi Fritz soll von seiner Mutter Schläge bekommen