Nr. '41. ^rcitdfl den iS. Februar Gießener Anzeiger Amts- und Anzcigklüatt für den Kreis Gießen. flhtrean: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobv. Durch die Palt beraqen vierteljährlich 2 Mar? SO Ps. Amtlicher H h e i l. Das Großherzoglichc Steuer-Commissariat Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks. Bei Rücksendung der Gewerkspatente wollen Sie ein Verzeichmß derjenigen Spezereihändler und Spezereikrämer beischließen, welche: a) Salz in ganzen Säcken und b) Salz in einzelnen Pfunden «erkaufen wollen, damit das Erforderliche noch in den neuen Patenten gewahrt werden kann. Gießen, den 16. Februar 1887. Süssert. Politische Uebersicht. Gießen, 17. Februar. Es scheint, daß die letzten Tage der Wahlbewegung noch in- I k reffanles Material zu der Angelegenheit der Jakobini'schen Schreiben in der 7 Ssptknnatrsrage bringen sollen. Die Münchener „Neuesten Nachrichten", welche 51 sich über die Vorgänge im Vatikan anläßlich dieser Frage gut unterrichtet - eiwiesen haben, bringen eine Zuschrift von competenter Seite, wonach die Ver- kjffentlichung der Jakobini'schen Noten aus directen Befehl ter Papstes geschehen „ ist. Jetzt seien beide Actenflücke den sämmtlichen deutschen Erzbischöfen und Bischöfen mitgetheilt worden und sollte das Centrum in seiner Ovposttion gegen - bie päpstlichen Wunsche verharren, so stehe ein neuer und entscheidender Schritt bs8 Papstes bevor, wodurch mindestens das imperative Mandat gegen das Sep« temrat beseitigt würde. — Bi« jrtzt haben die leitenden Preßorgane der Cen- wumspartei immer die Anschauung vertreten, daß sich Leo XIII. nur widerwillig ; ur.b erst auf das wiederholte Drängen des preußischen Gesandten beim heiligen Stuhl, Herrn v. Scblözer, zu seinen Kundgebungen in der SeptennotsAngele- ■ x«nheit entschlossen habe, welche Behauptung durch die erwähnte Mitthcrlung l ber „Neuesten Nachrichten" allerdings entschieden dementirt würde. Bezüglich s ds« angekündigten neuen Schrittes des Papste« muß das Weitere abgewartet D m erden. Die mancherlei über die signalisirte kaiserliche Proklamation ■ on die Reichstagswähler umlaufenden Gerüchte erhalten jetzt sämmtlich ein " Dementi durch die anscheinend aus autoritativer Quelle stammende Nachricht der ,.National-Zeitung", daß eine solche Proklamation nicht erfolgen wird. Wenn x wir nicht irren, war es Fürst Bismarck selbst, welcher im Reichstage die erste b Andeutung von einer zu erwartenden Kundgebung des Kaisers machte und scheint man demnach an leitender Stelle in Berlin von einem derartigen Ein- $ greifen in die Wahlbewegung aus irgendwelchen Gründen definitiv Abstand ge- - irouimen zu haben. Hiermit erledigt sich auch das erst in diesen Tagen ausge- bauchte Gerücht, wonach die kaiserliche Proklamation am 19. Februar, also zwei t Tage vor dem Wahltermin, gleichzeitig in allen Wahlkreisen zur Veröffentlichung ü g elangen sollte. ’ In Berlin ist das Abgeordnetenhaus zeitweise durch das Her- ; 2 enhaus abgelöst worden, doch können deffen Verhandlungen gegenüber den l etzten eifrigen Wahlvorbereitungen, welche man allseitig trifft, nicht zur Geltung - gelangen. Das Wichtigste aus der Montagssitzung des Herrenhauses ist die Aufforderung des Präsidenten zur Biloung einer Commission, welcher eventuell t Der angekündigte ktrchenpolitische Entwurf überwiesen werden soll, da derselbe t wermuthlich in nächster Zeit dem Herrenhause zugehen wird. Die nun folgenden : Verhandlungen selbst betrafen zumeist den Entwurf einer Kreis« und Provinzial- Ordnung für die Rheinprovinz und entspann sich eine längere Diecusflon nur :über den w § 4 eingebrachten Abänderungs-Antrag, welcher die Seelenzahl । ffür die größeren Städte, welche aus dem Kreisverbande auszuscheiden befugt sind, statt 40,000, wie der Entwurf will, auf 30,000 Seelen seststellen will. r' Der Antrag wurde jedoch in namentlicher Abstimmung mit 78 gegen 16 Stim- li men abgelehnt und daffelbe Schicksal halte ein zu § 27 (PensioriS-Verhältniffe j der Landbürgermeister) eingebrachter Abänderung-'Antrag. Schließlich wurde ! der Kreisordnungs-Entwurf im Ganzen mit Einschluß einer Resolution ange- ilommen, welche die Hoffnung auf baldige gesetzliche Regelung der Pensions- ii and Anstellungs-Verhältnisse der Communal-Beamtcn der Landgemeinden im Rheinland ausspricht. Die Provinzial-Ordnung sand debattelos die Zustimmung J des Hauses. Die engen Verbindungen, welche die französische Patrioten-Liga mit der Protestpartei der Reichslande unterhält, haben dem Reichsgericht Ver- anlasiung gegeben, dieser Sache näher zu treten. In Straßburg haben jüngst auf Requisition des Ober-Reichsanwalte» in Leipzig Haussuchungen stattgefunden, von denen auch ein Mitglied des Comitös für die Wahl Kablv's, des pro- , testlerischin Reichstags-Landidaten für Straßburg (Stadt), betroffen wurde. Ueber das Resultat dieser Haussuchungen verlautet noch nichts Weiteres, nur - wird versichert, daß sie nicht mit der Wahlbewegung, sondern eben mit den zur Kenntniß der Reichsanwaltschast gelangten elsässischen Verbindungen der Patrioten- Liga zusammenhingen. Nun, jedenfalls werden die guten Freunde des Herrn Kablö jenseits der Vogesen im Stillen ihr Möglichstes gethan haben, auf die Alt'Straßburger im Sinne der Wiederwahl des bisherigen „bewährten" Vertreters der Stadt Straßburg einzuwirken und da ist es nur in der Ordnung, wenn die deutschen Behörden diesem verdächtigen Treiben nachspüren. Die österreichisch-ungarischen Delegationen werden, wie nun osficiell bekannt gegeben wird, am 1. März zu ihrer außerordentlichen Session zusammentreten. Zunächst verlangt die Regierung eine bestimmte Summe dou 25 Mill. Gulden behufs Anschaffung der unmittelbar nothwendig gewordenen Ergänzungü-Vorräthe für die Armee. Außerdem wird aber von den Delegationen noch ein zweiter, bis jetzt nicht festgestellter Credit verlangt werden, falls die bedrohliche Lage die nächsten Monate noch ar dauern sollte; nur würde die Regierung diesen zweiten Credit nicht unbedingt, sondern blos im Falle dringender Nothwendigkelt verausgaben. Wahrscheinlich wird es über diesen „unbestimmten Credit" in den Delegationen zu lebhaften Erörterungen kommen. Die deutsche Opposition im österreichischen Abgeordnetenhause hat sich nun glücklich in drei Gruppen gespalten, indem sich neben dem „deutsch-österreichischen" und dem ^deutschen" Club nun noch ein „deutschnationaler" Club „aufgethan" hat. Letzterer ist aus dem „deutschen" Club, der die Männer der „schärferen Tonart" umfaßte, hervorgegangen und besteht meistens aus den antisemitischen Mitgliedern der Opposition. Da sich dieselben mit der liberaleren Mehrheit des „deutschen" Clubs über das fernere Programm des Clubs nicht einigen konnten, so schieden sie einfach aus und gründeten eine dritte oppositionelle Gruppe. Das ist wieder einmal die berühmte deutsche Einigkeit — die Herren Slovaken, Czcchen, Polen u. s. w. werden sich da nicht schlecht in'S Fäustchen lachen! In der diplomatischen Welt Oesterreichs stehen verschiedene Veränderungen bevor, resp. sind zum Theil schon erfolgt. Zum Gesandten in München ist Graf Deym ernannt und hat dersilbe bereits seinen neuen Poften angetreten. Gesandter in Bukarest wird Graf Goluchowski, bislang Botschasts- rath in Paris; v. Biegeleben, früher diplomatischer Agent Oesterreichs in Sofia, ist zum Bolschafisrath in London und Legationsrath v. Eisenstein als solcher bei der Berliner Botschaft designirt. Der Rücktritt des ungarischen Finanzministers, des Grafen Szapary, ist nun zur Thatfache geworden. Der Ministerpräsident Tisza selbst hat die provisorische Leitung dieses wichtigen Refforts übernommen, während Baron Orczy, der Arbeitsminister, vom Kaffer mit der interimistischen Leitung des Ministeriums des Innern betraut wurde, welches Tisza bislang mit oer» waltete. Der Rücktritt der Grafen Szapary aus dem ungarischen Cabinet bedeutet einen Bruch mit dem ganzen, bisher im Lande der Stefanskrone vorherrschend gewesenen finanziellen Systeme und wird dieser Wechsel hoffentlich von günstigster Rückwirkung aus die wirthschastlicheu und finanziellen Verhältnisse Ungarns sein. Die Nachricht des „Standard" von größeren Concentrationeu russischer Truppen an der galizischen Grenze wird österreichischerseits al- gänzlich unbegründet bezeichnet. Den Widerstand, den die jüngst von Sir Drummond Wolfs der Pforte unterbreiteten englischen Vorschläge bezüglich Egyptens besonder- aus französischer Seite gefunden haben, hat die englischen Politiker zu einer Abschwächung dieser Vorschläge veranlaßt. Nicht um dir Aufhebung der sog. egyptischen Capitulationen, sondern nur um deren Umgestaltung im Sinne einer Erweiterung der Befugnisse der gemischten (internationalen) Gerichtshöfe in Kairo und Alexandrien soll es sich bei den Wolff'schen Vorschlägen mit handeln. Dieselben sind auch vom Unterstaatssecretär Ferguffon in der Montagssitzung des englischen Unterhauses ausführlich erläutert worden und ist aus den Erklärungen Ferguffon's besonders hervorzuheben, daß die Mächte der Aushebung der Frohnarbeit, die bi« jetzt von den egyptischen Fellahs geleistet werden mußte, im Prinzip zugestimmt haben. Dagegen hält Frankreich seinen Widerspruch hinsichtlich des Durchzugsrechts durch Egypten für die englischen Truppen in Kriezszeiten entschieden aufrecht. Die italienische Ministerkrisis wird ihren Abschluß durch die NeubUdung des Ministeriums Deprelis finden. Der bisherige Chef des römi» schen Cabinets hat nach längerem Zögern diese Ausgabe übernommen, unter der Bedingung, daß Gras Robilant an der Spitze des Auswärtigen verbleibe. Es scheint, daß letzterer sich inzwischen hierzu hat bereit finden lassen, obwohl er anfänglich aus feiner Demission bestehen wollte, und kann das Verbleiben Robilant's als Leiter der auswärtigen Angelegenheiten Italiens im Interesse de- guten Einvernehmens zwischen Italien und den beiden mitteleuropäischen Kaifermächten nur mit Genugthuung begrüßt werden. (Eine römische Depesche vom 15. d. Mts. bestätigt einfach, daß DepretiS den Auftrag jur 6ßbine öbUbung übernommen habe und denselben in Gemeinschaft mit Robt.ant pünktlich ausführen werde). Vermischte». Ä Kastel, IG. Februar. Lei der baulichen Veränderung c, t £ man gestern bei den, Ausgraben eines W-instockcs ander,hä°b ‘Öieter nn f?r J ia"b das wohlerhallene Skelett eines ausgewachsenen Menschen Auf htm LnnfVft1 r®}bt dn schwerer Stein, was in Verbindung mit der Tho,fache bnft an afl kdncr Rrif dne R-aräbnißstätt- war. die Annob.n.7-.^F.',-°?°. "" °er Fundstelle Kää!; HSffiÄ keine Spur von dem unentbehrlichen Ausrüstunasaeaenstand -Äs" .suchens mai SgS—5=SSS= Telegraphische Depeschen. ®»W» telegr. Korrespondenz - Bnrean. Berlin, 16 Februar. Der R-ichsanz-iger" meldet, der Kaiser leidet am «chnupfcn und an Heiserkeit und ist dadurch gehindert, das Zimmer zu verlassen - Der Kaiser nahm Vormittags die Vorträge Perponchers und Wilmowskts entgegen. «traßbur,, 16. Februar. Der Statthalter Fürst Hohenlohe erlich ein gfinbr- 7 aIS 7°^r Freund des Landes ein wohlgemeintes Wort an dchsdbe richte, Die Regierung forderte das Septennat. well sic übcrzcug, ist, daß Deut!» »ni> -m- Kriegsgefahr droht sobald ber kriegslustig- Theil der Franzosen Fraukre ch den deuticken Streitkräften für überlegen halt. Soll- Elsaß-Lotbringen nicht den Schreck '"'s-" emeS neuen Krieges ausgesetzt werden, fo möge man ruhige, versöhnliche Abgeordnete wählen, welche den Frieden von 1871 rückhaltlos anerkennen Dieieniaeu dagegen, wdche Protestler und Feinde des Septennattz wählten, wären v-rm twoMch ,u Unruhe und die Schädigung de? Handels und Wandels ünd bie Gesährdung des Friedens. Wenn cs in cinzelncn Wahlkreisen vorkommen sollte daN die Freund- des Friedens und der ruhigen Entwickelung des Landes unter dem Druck der bisherigen Führer zur Ausstellung eigener Kandidaten es nicht hätten brina u können, so mochten dieselben durch Abgabe weißer Zettel ihre Ansicht ausdrücken und dadurch die Meinung des Landes zu erkennen geben. Di- Wiederverciniauna kttob- Lothringens mit Deutschland sei unwiderruflich, so lange -in Deutsches Reicks bdE Das Manistst schließt: Höret in diesen -n.schddungsrdch-n Tagen nur au das was Gewlnen Vernunft, Liebe zu Helinath, Familie und Besitz euch rathen " ' 5 Stratzvurg i. E., 16. Februar. Ober-Reichsanwalt Mfenbnrf ÄtaÄ’S ’ä ®tr 6eß,ti,tnbe ^minal.Commi?sar^üsch nerbofteL 3" aRartit4 >°»rd- der Fabrikant Karl Blech, Mitglied des Bezirkstags, tärbcvEnächtigtcn^Sujcw. Kaiser empfing in Privataudienz den rusfischen Mili- . «em, '6. Februar. D-r Papst empfing den Katholikos der unirten Armenier Azanan, m -Instunbig-r feierlicher Audienz. D-r Papst trug di- Ihm von den armenischen Ehrist-n gespendete Stola und d-n ihm vom Sultan mit einem eiaZ tmndigen Schreiben übersendeten Ring. Der Papst dankte für d?e den Ka hottke 8d?r Turke, gewahrten Fr-ih-.ten und übergab sodänn drei Eardinälen, worunter Facobitfi lowic drcr Pralatm den'von Azaria» überbrachten Osmanlieordcn. "J 00 «em, 16. Februar König Humbert erlich an die in Afrika stebciiden Truvven autzerst b- obendeu Tagesbefehl: -r sandtc dem Kricgsministcr 120 E Fran s l.u w •“ » .......- »IW« Lokal«». Gießen, 17. Februar. Gestern wurde dahier eine Kelln.ri» . K°st«r man vor ihrer Abreise bei einer oorgenoinmcnci, vol.-e? £fren eine größere Menge Bonbon-Schachteln, Chocolade Ciaarrctten, Durchsuchung SS Ä’ ®"‘ »“ I” ”■* WtoÄÄ;,» „ .. „ -'N seiner Ansprache an Azarian beglückwünschte der Papst die Katholiken zu threr Untcrw-rfung unter seine Autorität, dankte dem Sultan für die Gewabruna religiöser Freiheit und sprach seine freundliche Gesinnung für die unirten Kütbottke>? ,ow,e den Wunsch für Wiederherstellung der Kircheneinhcit aus ' at9°llfei0 — Ein- Depesche des Generals Gent aus Massauah vom 13 b M D.e Situation ist noch immer di- gleiche. Di- Meldung von D°rkch?uumn >ur Errichtung -in--! Lagers in Gura bestätigt sich nicht. Rasalula verlieh am Mttm^b Asmara, um sich auf Berusung des Negus nach Monkullo zu begeben S?limb »7 ill am Donnerstag Morgen aus Asmara eingetroffen und überwache das münd ick» Verlangen Rasalula'S, daß Mohamed Bey, der ihn (Rasalula) aufg-rci,t Abe uns anzugreisen, um -mer Invasion unsererseits zuvorzukommen, angehal"n werde Da Salimbeni diese Anschuldigung bestätigte, habe ich Mohamed Ren n.Iu.757 i Rasalula geschrieben, daß ich allein ihn 1u strafen berufen bin da Unb oZtai&isVÄ ta'Äa6 unSmaxk nur g-wöhnW"''' ””5' Ä bm a'5 "--bist Mt. London, 16. Februar. Das Unterbaut verwarf mit inn . das Amendement Eameron zur Adresse, welches die schottischen K?efiibamrn betrifs, und wegen der lungsten Ereignisse aus d-n Jns-ln Sknc und Tyree dne erschöpfe, d- Untersuchung verlangt. Sexton beantragte Vertagung der Adreßdebatte 7*nt.l7 a Lord Smith ersuchte das Haus, die Adreßdebatte ,um Abschluß 7, brino.7^ m n ist dagegen, weil die -Nisten Zustände Irlands eine weitere Erörter t SämäSIS;?"’ Sä* ÄS8PÄ Dublin, 16 Februar. Unrocit Ballycar in der Grafschaft Clare wurde Abend aus dem Hinterhalte aus einen Gerichtsvollri»'-- ße’tfrn 3me brCi roUrben mundet, "fterrr tödtlich'. ' DiHhäHr'ls7b noch^i I Philadelphia, 16. Februar. Der Republikaner Fitle ronrh, mit von 20,000 Stimmen zum Mayor gewählt. mi c ner ^^sorrtät n • 16. Februar. Meldung der „Agence Lavas" I gestrigen Berathung zwischen den Vertretern der Pforte unb b n^Sriu der guten soll hinsichtlich der Zusammensetzung der ReaenlsfbaO U 8QllJ^cn ?cIe' erzielt sein, daß die Regentschaft ausAam^ " Einvernehmen dahin aus ncutralcn Persönlichkeitbestehenfoae'“"b'ie’ V L?,?" br,,lle" b-.'rd,= ®Ä‘.'8 roärC b*e GrnmnUnS tinc6 ncucu Kr.egsmstriLrs im "Kncch^zu'- eingetreten, so daß der Bahnverkehr mit Spanien unterbrochen wurd? 9L?*i« Spanten tft in den letzten Tagen außerordentlich viel Schnee gefallen und iroar^nnn »■, ttÄ? 's ä,J“ st,..,.3; b"s tn weniger geschützten Lagen zur Eisbildung führte anhaltenden Ostwind Alles starrte zudem von Schmutz und nicht der geringste Comfort manu leben Ä 7.Ä iftÄ'Ä ”Ä vollen Hause sich zu nähern. Nachdem aber seit Taaen w/der ^än' R; ÄS« schmutzigen Papier eingewickclt abermals 140 Dollars in Gold unter bem -b.5O,^da?G-s»dd ÄÄiÄ 2S bis 1.20, Iffidlf^aut ^e/etürf0^-20 2°’S^bfraut p7r Stück^O^Z^nd 0M p-r Stück 10-12 4, Ochsenfleisch per ^unb 45-70 Kl WMMMW 4 «äsäaM Sonntag Sttbenb dn -rschütI-rnber^Üngl^f^U^"welchc^r'-in-r^gan?cn8Familt^ b" 7° ' 7 Der Schiffsbaumeister Zicb, welcher am Slatfenfee be, ube? ührr U"k ? zweijähriges Kind im Schlitten nach Waltersdorfer über das Eis hinubergefahren. Abends bei der Rückkehr machte er einen Umweg, um die Stelle zu vermeiden, wo die Eiswerke bns tfia l UI?elbev b6a7off,na,7nfVtm E'nk-ubde'r Lockert zu'nah? und ger.eth' mtt°Frak »^"«1 d^' ^Eber den ganzen See hinüber hörte man das Hilfcaeschre"?^ Verunglückten, aber ehe man im Dunkel der Nacht Hilfe bringen konnte Otufe oerstummt Abends um 11 Uhr fand man die Leiche ^der Nau Kta blc 1 Uhr bte des Mannes. Er war 30, sie 20 ^abre alt Der (?>,- 6 um ^i^ bedeckt ist, von Tausenden als Uebergang benutzt. Man klagt aber aHaemein1 ungenügende Kennzeichnung der gefährlichen Stellen. 8 aUßcmwstst.^ n\abm>flsanrcn6a“^ ßd.tiafft worden, wo die Braut denselben als den Polytech^k!??' ÄÄ “**"••ÄÄÄ'gÄÄX ca fCT,9n Münster hat die Regierung für den 21. d.'Mts. alle Maskeraden nnd ftattnndcnden Ausstellung »on Lehrlingsarbeiten hat der hiesig- Gewerb-^°^' "^ g-ft-rn Ab-nd -ine Sitzung anberaum,, um über die Besch ck. no von m ai,f ^7‘Ä ^rit'e JU bc.ratbm' Gemäß bem Antrag d s »°rsta,°dctz J ' DDr: 'unachst bte Innungen mit der Entgegennahme von Anmeldungen ” tf‘S man bentn man ein- würdige Auswahl der zur Ausstellung bestim.uten Arbcst.» ' D,°n burft. Für bie Gewerbe, welche keine Innung bilben wu d P stcr ^ sich zur Annahme von Anmeldungen bereit erklärt haben TLn 717 gewählt, welche >um Mär, erfolgen. Di- Kost?,, übernimmt der XÄ“ bi6 Nach einer Prtoatmitthetlung aus Darmstadt soll Bürgermeister vr bet welchem nach einer Mittheilung des „Mainzer Journal" am g Oc$öncr' Staatsmlntster Herr Finger zu Gast wat' "vonTn70^a6bmüoklck> . „„v 6ltr bi< S-"-ren eines Verbrechens aus der ißel. geschafft worben find. 3nt)ren I b-st-h'Adts-ld^schen. Ma^nbehagen unb 'S"Unbmffiaffert t L 6 n li * k ■i tt 1 tt tr “ü «1 iit i| IN N Sr W I * uw h «r k ük Bß o ilit fal te Ab k ?! Ne m jrs Btt r T& k k Ml ft ia 18 di iis -N in :ls Bf 'tf 111 fp bc t» id ft ik )Ü d M riÄ * Ift Dfl 0 !>Hf V tr Ud ot :d jii ffi» Ä Kl >ll )! I f s F (Eingesandt Gießen, 17. Februar. Unserer bereits gebrachten Notiz betreffend das Winterfest des Turnvereins hier, welches am 5. März abgehalten werden wird, fügen wir noch hinzu, dah nutzer dem schon angeführten Turnen am Reck und Pvramidenbau, auch noch von circa 50 Sängern eine Operette zur Aufführung gelangen soll. Es dürfte somit allen Vorbereitungen nach zu urtheilen, das diesjährige Fest keinem der vorhergehenden zurückfteben und wird durch das neue Programm den Mitgliedern gewiß ein genußreicher Abend bereitet werden. X'urfiunb’ö Kinörrmitch, aus Alpenmilch unb Weizen-Extrakt, gibt, nur mit Waffer verdünnt, die träftUfte ttno leichtverdaulichste Nahrung, bet der die Kinder von der Geburt an sehr gut gedeihen; bei Darmkatarrh besonders zu empfehlen. JL 1.20 per Büchse te »en Apotheken, en gro* von Ed. Loeflund in Stuttgart. 937 Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast. ,,, Freitag Abend 5 Uhr Samstag Vormittag 8" Uhr, Samstag Nachmittai Uhr, Samstag Abend 610 Uhr. Allgemeiner Anzeiger. Submission. Die zur Schlachthaus - Anlage erforderlichen, zu 4781 29 H veranschlagten Schreinerarbeiten sollen mittelst Submission vergeben verden. Die Angebote hierfür sind spätestens bis Donnerstag den 24 l. M., Bormittags 10 Uhr auf dem Stadtbauamt einzureichen, woselbst vorher in den üblichen Amtsstunden die Voranschläge und Ueber- nahmtz-Bedingungen zur Einsicht offen Siegen. Gießen, den 17. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1184 Freitag den 18. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, -oerden im Saale des alten Rath- tzauses die an Großherzogliches Poli- zzeiamt Gießen abgelieferten gefundenen, Don den Verlierern binnen der gesetzlichen Frist nicht reclamirten Gegenwände, darunter goldene Brochen, Medaillons, Ringe, Armbänder, Perlen- amb Corallen - Halsketten, Uhrketten, Zigarrenspitzen, seidene und wollene Halstücher, Schirme, Stöcke u. s. w., Hu Gunsten der Armenkasse versteigert. Hiernach kommt noch eine Anzahl Kleidungsstücke: Herren- und Frauen- Deider, und einiges Hausgeräthe zur Versteigerung. Gießen, am 14. Februar 1887. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1138 Jligdvkrpachtung. Donnerstag den 24. Februar, Vormittags um 10 Uhr, sioll auf hiesigem Rathhaus die der Gemeinde Ettingshausen zu- stehende Feld- und Waldsagd un 2—3 Abtheilungen aus weitere 16 ahre verpachtet werden. Ettingshausen, 15. Februar 1887. Großh Bürgermeisterei Ettingshausen. Launspach. 1165 Cokes. Gegenwärtiger Preis in dem Gaswerk: Stückcokes..........Mk. —.95 pr. Gtr„ Nuhcokes, für Stubenheizung, zerkleinert „ 1.05 „ „ Der Transport an das Haus erfolgt von dem Gaswerk au, bei Abnahme von mindestens 5 Ccntncrn und werden für denselben 25 Pfg. berechnet; von Herrn Emil Pistor werden auch kleinere Quantitäten zugeschickt. 55 ________Städtisches Gaswerk Gietzen. Den Empfang meiner neuen Kleiderstoffe zeige hiermit ergebenst an. 1176 S. Weimersheim Nachfolger. Mein Geschäft befindet sich jetzt 753 MiSll'ilSSI' w«mr,me, vis — ä — vis dem Herrn Emil Pistor. M« flamt, Wäsche- uud Ausftattungsgeschäft. lliiskrii-liiziiffr 613 sowie Dominos in schöner großer Auswahl zu verleihen bei Gustav Gerhardt. 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Obgleich ich schon in der Gießener Wählerversammlung vom 5. October 1884 öffentlich erklärt habe: „Ich bin kein Anhänger der Staatsindustrie unb in Consequenz hiervon auch ein Gegner -es Tabnkmonopols, obgleich ich am 27 März 1886 mit meinen politischen Freunden gegen das Branntweirimonopot gestimmt habe, obgleich ich an allen Orten, in welchen ich während der jetzigen Wahlbewegung zu den Wählern gesprochen Habe, mich unumwunden als Gegner der Monopole bekannt habe, wagen es gegnerische Agitatoren fort und fort, an meinem Wort zu drehen und zu deuteln. Ich bin daher gezwungen, die vorerwähnten Erklärungen nachdrücklichst zu wiederholen: Ich bin ein grundsätzlicher Gegner der Monopole und werde mich gegen etwa wiederkehrende Monopol-Vorlagen der Regierung grade so entschieden ablehnend verhalten, wie ich dies bezüglich des Branntweinmonopols gethan habe. Hirzenhain, den 12. Februar 1887. eitH04 Hugo Buderus. Das Ittgallalionsjreschäll ooii H. 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Sämwtliche Mitglieder obiger Kaffe, welche sich noch mit Beiträgen ' im Rückstände befinden, werden hiermit aufgefordert, binnen acht Tagen ihren i Verpflichtungen nachzukommen, widrigenfalls wir uns genöthigt sehen, die • §§ 5, 6, 7 u. 8 in Anwendung zu bringen, und werden außerdem von jedem uns zur Verfügung stehenden Recht Gebrauch zu machen suchen. 1182______________________________ä>ie Qrtsvcrwaltung____ Im Saale des Cafe Leib. Freitag den 18. Februar l. I., Abends 8 Uhr, Familien-Concert des Schweb. Sänger-Paares Hafgren in Landestrachten Schwedens und Norwegens. 1167 Abwechselndes Programm. — Entree 30 Pfg. Frischgeschlacbtetes Mastgeflügel: Poularden, Capaunen, Poulets, Enten billigst bei Hb5 A Koch Nachfolger Hamburger Fisch- u. Delicateffenhandl. la ächt Emmentb. Schweizerkäse, Edamer, Hohenburger, Nahmkäse Camembert, Schlohkäse, Roguefort emps. ii8i C. Q. ^leinhenn.. 1175 Ein Bäckerlehrling wird gesucht. Kreuiplatz 11. 1174 Ein reinliches Dienstmädchen gesucht im März. 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Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.