Sonntag bm 17. Juli Erstes Blatt. Kr. 16$ Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint täglich mit LvSmrhme bei Montag». ****** Sch.tstraß. 7. S ; ! a r l- l :ü 5 X Citieniaen junqen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werd« >rdurch aus die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständig» Z»eutschland. Darmstadt, 11. Juli. Am 11. d. Mt«. wurde der Bauaccesstst Loui» Moyal dahier mm Baumeister ernannt; an demselben Tage wurde der Hits«' bremser bei d-n Oberhesstschen Eisenbahnen, Johanne! Schlitt au! Ltederbach, zum Bremser bei diesen Bahnen ernannt. Berlin, 15. Juli. Der „Reichs-Anz." publicirt dar Zuckersteuergesetz und dar Gesetz, betreffend die Fürsorge für Beamte in Folge von Betrieb«' Unfällen. Konstanz, 15. Juli. Der Kaiser, der sich wohl befindet, hörte Vor. w'tiagz den Vortrog Wilmowrki'r, Nachmittag» ist Familiendiner, woran dar Nolge lh-ilnimmt. England. London, 15. Juli. Der deutsche Kronprinz wohnte der von der Königin vollzogenen Grundsteinlegung der Reiter-Standbildes der Prinz Gemahls im Park von Winvsor bei. - Ferguffon weist im Unterhaur den Vorwurf zurück, daß durch Ver- ungerung der Aufenlhaltr Wolff'r in Konstantinovel die Wurde und Ehre Eng. «ndr gelitten habe. Er bemerkt, er glaube, die Convention sei nicht ratificirt; Wolff reise heute Abend ab. Uebrigenr sei der Convention eine zu große Wichtigkeit nicht beizulegen. „Sie beruhte auf dem ehrlichen Wunsch, die Inter« nationalen Verpflichtungen zu erfüllen und den anderen Mächten, soweit er mit unserer Pflicht vereinbar, Zugeständniffe zu machen. Wir müssen diese Pfl cht erfüllen, ob die Convention ratificirt ist oder nicht; die Räumung Egyptens wird dadurch weder beschleunigt noch verlängert." Italien. Rom, 15. Juli. Der „Opinione" zufolge ließ die italienische Regie, rung bte Regierungen von Frankreich und Oesterreich-Ungarn wissen, daß ste geneigt sei, mit ihnen über neue Tarife und Handelsverträge zu unterhandeln und einer Miltheilung ihrer Intentionen hierüber entgegensehe. Da» Ministerium würde er vorziehen, daß die Unterhandlungen in Italien stattsänden nnv Die Initiative zu Vorschlägen von Frankreich unv Oesterreich-Ungarn aurgmge. l I 1 Ei wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach §. 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Provinzialaurschuß während der .Seit vom 21. Juli bis 1. September Ferien lM. m Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. Aus den Lauf der gesetzlichen Fristen sind die Ferien ohne Einfluß. , Gießen, den 15. Juli 1887. Der Provinzialausschuß der Provmz Oberheffen. Dr. Boekmann, Provinzial-Director. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach §. 10 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Kreisausschuß während der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. , r t Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind die Ferien ohne Einfluß. Gießen, am 15. Juli 1887. Der Kreisausschuß des Krerses Gießen- Dr. Boekmann. - Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen. Bekanntmachung. Gefunden: 1 Maaßstab, 1 Schürze, 2 Kinderschuhe, 1 Kinderweste, 1 Kinderstrumpf, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 eiserne Kette, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. „ , k , Gießen, am 16. Juli 1887. Großherzogliches Polrzeramt Gießen. Fresenius. ____ ttrburcy auf Nie naeyfOlgenoen, uci z*nui my Mche ohne Weiteres zurückgegeben werden. i Dai Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dana amubringen, wenn der sich Meldende im Grotzherzogthnm Hesse» »estellnngspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. , Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Zabres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende da« 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April deS- selben Jahres zu erbringen. I Das Gesuch muß von dein Betreffenden selbst geschrieben sein und ist * hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben o. ein UnbescholtenheitSzeugnih, welches für Zöglinge von höhere« Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen junge« Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; 4. dar Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung be< Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwillige» während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehle« darf. Zu pos. d : daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnis für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen ruck Reifezeugnisse für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ow., sämuttlich nach dem Schema 17 zur «rU-Ordnung CJ. Thell d« Wehr-Ordnung vom 2S. Septbr. 1875 — Mg.-Bl. Rr. to von 18TO) ausgestellt sein müssen. wirb. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. GeburtSzeugnih; c M u b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwillig« während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondeuz-Bureau. Breslau, 15. Juli. Die „Breslauer Zeitung" meldet: In Wotschnik (Ober- schlesien) brannten gestern 73 Gehöfte ab. 479 Bewohner sind Obdach o. Paris, 15. Juli. Die zur Feier des Nationalsestes v/ranstal eten F^ verliefen ohne störende Zwischenfälle. Die Morgenblatter constatlren feinen lcDC, daß nur vereinzelte Kundgebungen ohne Bedeutung vorkamen, dte je d) lutionären Charakter gehabt hätten. ... . ftrtrf.;shriaen Auslandspaß Petersburg, 15. Juli. Dre Steuer für den halbfahUgen v ist durch ein heute publicirteS Gesetz von fünf auf zehn 6reb Zufiantr. Petersburg, 15. Juli. Ciner Blättermeldung zufolge Hal na? oer statkow's verschlimmert. und zu verpflegen; c . Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der SS 88, 89, 90, 93 u*b 94 der angeführten Drsah-Ord. verwiese«. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. 1887. waren , _ ©erunglurfung in 8, Selbstmord in 6 Fällen; Masern 5? c' Scharlach m 15, Diphtherie 17, Rose 1, Croup 7, Keuchhusten 7, Unterleibstyphus 5, Kindbettfieber 3, Lungenschwindsucht 81, acute entzündliche Krankheiten der Athmungsorgane 60, Schlagflutz 60, Darmkatarrh und Brechdurchfall 19, andere bekannte Krankheiten 210, in 31 Fällen war die Tooesursache unbekannt. _ A. 907(110 3, 15 Juli. Das „Mainzer Tageblatt" erhält aus Groß-Gerau nachstehende sonderbare Mittheilung, die wir, ohne für deren Richtigkeit einzustehen, wörtlich wiedergeben: Dem Fuhrmann W. war ein Zettel durch das offene Fenster geworfen ba§ cin Zuberer Schrift ungefähr die Worte enthielt: „Heute Abend gegen 12 Uhr fahrt der Extrazug des Kaisers hier durch, seid bei der Hand." Die Sache wurde ruchbar und es ging das Gerücht, daß gleiche Zettel oder anonyme Briefe auch an anderen Orten abgegeben worden seien, namentlich bei einem Schlosser B. Der GenSdarmerie-Wachtmeister erhob den erstgenannten Zettel, erstattet Kreisrath v. Löw Meldung und dieser benachrichtigte sofort die Behörden von Mainz, sowie die Ver- waltung der Ludwigsbahn. Depeschen flogen hin und her, auf den Bahnhöfen waren höhere Betrrebsbeamten, in Groß-Gerau Kreisralh, Amtmann, GenSdSrmerie und PoUzer zur stelle. Die ganze Strecke Mainz-Darmstadt wurde mit den Bahnmeistern, Bahnwärtern und disponiblen Nachtwächtern, mit Gensdarmerie und Polizei besetzt und ständig abpatrouilltrt. Dem Extrazug des Kaisers wurde ein Separatzug, aus Wa^n 1. und 2. Elaste bestehend, vorausgeschickt, welcher hell erleuchtet war, gerade so schnell wie der Kaiserzug fuhr und für den Fall eines beabsichtigten Verbrechens den Glauben erwecken sollte, es sei der Zug mit dem Kaiser. Beche Züge paffirten indessen ohne Anstand dre Strecke. L-oweit das „Mainzer Tageblatt". Uns scheint die ganze Sache aus emen allerdings sehr schlechten Scherz zurückzuführen zu sein, den sich rrgend em müßiger Kopf mit einigen Angsthubern in Groß-Gerau erlaubt hat. , , A Mainz, 15. Juli. Die Weinhandlung Otto Prümm hier, ein ziemlich angesehenes HauS, hat stch heute bei dem Amtsgericht concurS erklärt. Mainz ist bei dem Falllment nur wenig bethetligt, Frankfurter Bankhäuser verlieren 33 000 Den groBten Posten, etwa 77 000 v* verliert der frühere Firmentheilhaber Senfter von Dppenherm. r 4C _anbei und Verkehr. u 07(1 neone%l6, 9uItl Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfluü pr- St. 5-6^, Enteneier St. 6-7^, Käst vr. St l-8^ 80 & kühner wr j/r*n^cr ^n^en 30 H, Tauben per Paar 60 bU ver Stück 1 60 0'85—1-00 Hahnen pr. Stück JL 0.50-U.90, 6nten 6? ^^0^ 00, Ganse per Pfund 00—00 Ochsenfleisch per Pfund 62 bii 62 ä' Kalbfleisch 40^0l 6fw' ^^w/inefleisch 54-60 Hammelfleisch 50 bll 19 iR *^0—50^, Kartoffeln per 100 Kilo JL 7.00—7.50, Milch per Liter 12-18 4, Zwiebeln per Centner JL 8.00-10.00, Kirschen per Pfund 10—18 4 relegraphischer SchLff-bericht m cn * der „Red Star Line" Antwerpen. Line" 1' 9%^li. Der Postdampfer „Westernland" der „Red-'Stln- angekommen 2* DOn Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hin Universttäts-Chronik. — Der praktische Arzt vr. Ludwig Riediger in Kulm (2Beftoreii6rn\ m- nte' Tlt0et^Ut wird, zum ordentlichen Professor der Chirurgie^n'^ Umversttat Krakau ernannt. Riediger, welcher eine Klinik in Kulm h>ibt Uwn!*"’“i?uä,^rul'8 schwieriger Operationen einen geochttfln Namen,n 'n äJ*« -rworben hat, hat schon früher von Kra°ka7 und °n7«r Ä ~ Der außerordentliche Professor der Theologie Victor Schultze tu Oteifä- lb,Jt!fannt burd) ^cinc Arbeiten über die Katakomben, hat einen ebrenDnlün £ nai ^^n als Nachfolger des berühmten Kirchenhistorikers Dr. v. Otto erhalten — Nachdem der Straßburger Prof, de Barn eine Beruiuna nnrfi „l- Lofratbs Vroi £ N' in Tübingen als Nachfolger atab* °C§ ^""iger botanischen Ganens unbbs A Bom Rhein, 15 Juli. Die vor Aßmannshausen liegenden Felsriffe werden aus Veranlassung der Strombaubehörde zu Eoblenz eben dur ch Bohrungen und Sprengungen beseitigt, sobald dieses Verkehrshtnderntß beseitigt, wird die jtMn? §nden^lasflnGeschäft eine Landebrücke errichten und die Mehrzahl der Boote hier blm Halsleiden des deutschen Kronprinzen ist selbstverständlich auch der Genuß des Rauchens fettens des hohen Patienten verboten. Der Kronprinz raucht s^?er ? Jahres nicht mehr wiewohl ihm, der seit Jahren ein ziemlich t ^^^ b ^ulhattsarnkeit anfänglich äußerst schwer ankam. Die kleine 2 nutzer Acttortat gesetzt. Bekanntlich ist jene Art des Rauchens w?ri^pnnprtllsiun be)onders bevorzugt worden, wie er denn überhaupt im Kriege, auf 5 n/cHl -O^novern und rm Eisenbahnwagen stets aus seiner „Ntutze" zu qualmen nur ^Palais geraucht. In dieser Beziehung hat der hohe bekann.jenem deS Fürsten Reichskanzlers gleich ift: auch dieser gibt dkei^rtU ^etÄna kta muT’ "Ur bem Un,crtoicbc' b°ß dieselbe mindestens Frankfurt a. M., 13. Juli. Für den Taunus wird Seitens eines deutschen nT T°9 * 1 Besetzung mit Birkwild geplant, das an verschiedenen W £etraonenart gut besetzten Orten ausgesetzt werden soll. Der ^öib' Värten .Anderem Nachstehendes mit: „Einige Jagdbesi'tzer er- Ä"en stch schon fetzt bereit, tm nächsten März im Taunus Birkwild gleichzeitia aus- sSäE l-Äpsa.- ■“ - <- Stutzen an dem oberen Ende mit Stroh^ist dagegen anzuwenden doch Un0 bc/ "ch. 7^ windigem Wetter nachzusehen' ob die schüXde S^ gerieben ist und einer Erneuerung bedarf. Im Allaemeinen ballen mir »st- 1 bl!r^; Hafter, die reichtragenden Aeste mittelst'©trirfe obÄJfS ,u befestigen, wobei natürlich die Stellen, an denen die Stricke ongtteg?werden mi Leder, Lappen oder Stroh zu umwinden sind, um ein Durchreiben her Mnk. ' baten. Durch di- Befestigung mit Stricken wird mehr als durch dakLn ?'' Abschlitzen einzelner Aeste verhindert. 9 x6) 6a§ Stutzen das - (Raupenverlilgung-s Der Schlehen sch wärm er, der sich jetzt faft n„f «n. Obstbäumen cingenistct und dessen Räupchen mit schwärzlichen'aus Wän*e, 5 n Goaren sich in den G-spinnsten an den Spitz-n ber ^X Ä .ammdt, ist leicht mit einem in Petroleum getauchten, angcbranntcn Stückchm Ki?n Düs f0 b-«-bk-. trotz aller Nachahmungen unübe» beautachtets welck"^Ückt München (staatliF geprüft uni Xft ÄV1 Hn bestens zu -Mpf-Hl-N ijs ^22—«Uhr, Sonncnstraße 25, Gießen. 121 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts (Stegen (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) emilAartb^ßtin^ Baltz, Buchhändler zu Gießen, uii mit wamnJSf l3 Heinrich Kleebergei, Taglöhner zu Roda Noack Gnm5as alleb7er^.. b3. Dr. Earl Friedrich Justus Emil Lud»s lt Johannas M^Uel AVr.h 6™'. Maria Eoeline Schelleckes zu Creftl! Grebenau 28 6 ' Straßenwarler zu Altenburg, mit Maria Hofmann »c c>,,si. Eheschlietzunge«. « ’«S? ÄSJÄÄ“ ** 8 Dem ^ärUeretK^?^" Schuhmacher Christian Hergenrother eine Tochter, Johamch-t Äi q Christian Wassenseis ein Sohn, Johann F-i-d« b-i^er Main-Weser-Bahn Konrad RauS eine^ eine Mtcr 12 T Tochter. 10. Dem Kaufmann Wilhelm M°h« 13 Dem Kations ®eor6 Reiber eine Tochier, Lin- M--'-- der M^.Weser Ra^> »rr.> Bedell eine Tochier. 13. Dem Schaff»" b-- Geschlechts. " ^tnii Franz Heilmann ein iodigeborenes Kind männlichr > Nicolau/Raul» ^m-r^sabeihe Ra^'ll^Stunden alt, Tochter von Taglöhn'- Sie?6?aner ßhrmi? ; -.'L ^ermann Paul Schnautz, 3 Monate alt, Sohn ®ne*t»uSÄ 9- Konrad Schäfer, 44 Jahre al des Lebrers Mäb^ ni ^n 91 fc M°hl, geb. Ritter, 89 Jahre alt, dahier, Witto Stern von Wetlbura 5Jahre alt, Tochter von Kaufmann Alexand t 11 Monate alt °' Margarethe Wilhelmine Kaiharine Johanna Veppe. 5 Jadre a t TÜcki^? »°» Maurer Johannis Lepper dahier. 11. Marie Kami alt kbia (Snen^r h^M •Cof*^crclär Earl Kaus dahier. 13. Georg Kimmel, 30Jahr , Bildhauer bähte? 14 Richarb Wiiihöft von Dresben, 20 Jahre al. ■ Friedrich Rosenbö,,m^ ^ffuline Emilie Rosenbaum, 4 Monaie alt, Tochier von S^reinr ReaurateurKor?^/?'^ . August Karl Achenbach, 4 Monate alt, Sohn««« nan aabnmarta Ä? bahier. 15. Philipptne Neuhaus, 14 Jahre alt, Tochlr a°, Tochter vor? ^?aus von Edingen. 15. Anna Maria Fleischer, 5Jahrs angofflteLoon Taglohner Heinrich Fleischer dahier. zu vertilgen, ebenso die großen Nester der weit ae, aber Abends. wctr Sesräßigeren Ringelraupe, am Jena, 6. Juli. Einen literarischen Fund von hpmnrrA r. Rector Dr. Pressel in einem alten Pult des Heilbronne?^Knm^?s'"bb? Interesse S71 entdeckte dort nämlich zwei Briefe Luther's an Brenr Qu§ ?emachr. S sowie fünf Briefe Melanchthon's aus den Jahren 1555 und 15"? Reformator Lachmann. Diese bisher unbekannten Briese sind^obne gäbe der Heilbronner „reichsftädtischen Bibliothek" an ba§ ®Dmnnfhrä - fcIrvbei Ucbr unbeachtet an das letztere gekommen. 3 Gymnasium tm Jahre 18*5 — fDas Kirschfeft.^ Alljährlich im Monat Juli wird Naumburg a. d. S., draußen auf der großen Vogelwiese ™Qa ein berühmtes altes Volks- und Kinderfest, das bereits 4V-Jah?buod r Ursprung bts zum 28. Juli 1432 zurück/eicht. Während des fncks t- p? ba ien — so erzählt man - lag einer der gefürchtetsten Anführer derÄssiten Naumburg, das stch ihm nicht ergeben wollte, bis der Hunger es endn^^°p'°°r trieb. Nun wollte der erbitterte Feldherr aber nichts mehr von Sckonnn? 4$ ba.® wissen und wies ,ede Gesandtschaft schnöde zurück. Da verfiel in der 2k k ein erleuchteter Kopf in Gestalt eines ehrsamen Schlossermeisters ^ölften^uiüt ^a4nf^bickUnmünbißcn ^inbIc M itn alten Rathhause versteigert i werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 856,65 i Steinhauerarbeit, „ „ 130,76 Basaltsteinlieferung, „ „ 66,00 Fuhrleistungen, „ „ 912,00 Chaussirarbeit, „ „ 318,00 Pfiafierarbeit, „ „ 1176,32 'Bachräumen, „ „ 100,00 Gießen, den 16. Juli 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 5375 Korb weiden-V erkauf. Montag den 18. Juli d. I-, Vormittags 8V2 Uhr beginnend, Ilätzt die Bahnverwaltung die dies- jjährige Weiden-Ernte an den Bahn- iböschungen im RodbergS - Einschnitt rzwischen den Wärterhäusern 164 und 165 M. W. B. öffentlich meistbietend verkaufen. Gießen, den 13. Juli 1887. .5347 Königliche Bahnmeisterei 14. Zeilgeöotencs. !!! Bademützen !!! Schwämme, Frifirkämme, Haarbürsten, Zahn- und Nagelbürsten empfiehlt zu billigen Preisen Georg Petri Wwe., Friseur-Geschäft, 227 Seltersweg 43. 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