Nr. ea M Donnerstag dm 17. März 1887. Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. ---—— . w ( » PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringer!odir. Bureau r Schul st raße 7. Erscheint tägl.ch nut Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen v'erteliährstch 2 Mark 50 Pi. Ami kicher Th eil. > Betreffend: Die Einsendung der Tagebuchs-Auszüge vom Monat Februar 1887. Gießen, am 15. März 1887. Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an die Gemeinde-Einnehmer, Kirchen- und Stiftungsrechner, sowie die Rechner der israel. Religionsgeweinden des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit Einsendung der Tagebuchs-Auszüge pro Februar l. I. im Rückstände sind, werden an deren Vorlage mit Frist von 3 Tagen, bei Meidung von Strafe, erinnert. u ö Dr. Boekmanri. Betreffend: Die Wahl von Sachverständigen zur Vornahme von Abschätzungen auf Grund des Kriegsleistungsgesetz vom 13. Juni 1873. Bekanntmachung. IV. Für den Bezirk Hungen: Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß zur Abschätzung des Werths aller nach dem Gesetze vom 13. Juni 1873 in Anspruch genommen werdenden Kriegsleistungen von dem Kreistag nachbenannte Sachverständige gewählt worden stnd. I. Für den Bezirk Gießen: IV. Für den Bezirk Hungen: Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. 1) Theodor Wortmann. Gießen. 2) Kreisveterinärarzt Professor Dr. Winkler, Gießen. 3) Stadtverordneter Kauf, Gießen. II. Für den Bezirk Großerr-Ltrrden: 1) Johs. Weber, Lang-Göns. 2) Heinrich Velten III., Großen-Linden. 3) Rechner Leidich, Grüningen. III. Für den Bezirk Lich: 1) Franz Gros jun., Gießen. 2) 8. Rehe, Lich. 3) Bürgermeister Görlach, Eberstadt. Gießen, den 14. März 1887. 1) Bürgermeister Bender, Hungen. 2) „ Köhler, Langsdorf. 3) „ Bopp, Bellersheim V. Für den Bezirk Grünberg: 1) Posthalter Reinhard Prinz, Grünberg. 2) Bürgermeister Schillinger, Queckborn. 3) „ Faulstich, Weitershain. 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) Ausstellung; Finanzperiode; rr c m die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, betreffend Bewrlllgung eines Betrages von 3000 Jü zum Zwecke der Entschädigung des Bauunternehmers Franz Becker zu Ludwigshöhe für die demselben bei Ausführung der Arbeiten am Dienheimer Bergrutsch entstandenen Verluste; die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, betreffend Bewilligung von 25,500 JL zu Lasten des hessischen Kaukapitals der Main-Neckar-Eisenbahn zum Zwecke der Anlage einer Haltestelle in Wixhausen; die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, betreffend Herstellung einer Winterhaltestelle für Neckarfahrzeuge am Langenwörth bei Neckarsteinach; die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die Nachweisung der deftnt- tiven Ergebnisse der Staatsschulden-Verwaltuug während der Finanzperiode 1879/80—1881/82 betreffend: die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, Bewilligung einer staatlichen Beihilfe im Betrage von 3400 zu den Baukosten der Nebenbahn Stockheim-Gedern betreffend; Antrag der Abgeordneten Ellenberger, Schaum, Sturmfels und Theobald, dte Linie Gießen—Gelnhausen der Oberhessischen Bahnen 12) die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, betreffend Einweisung der am 31. März 1886 vorhandenen hinterlaffenen Wmwen und Waisen solcher Civildiener, deren Stellen in Art. 1 des Gesetzentwurfs vom 9. September 1880 zur Aufnahme in eine neu zu errichtende Klasse Hb. des Livildiener-Wittwen-Jnftituts vorgesehen gewesen, in die Pension dieser Klaffe mit 1072 «4L jährlich, und das Gesuch der Wittwe des Professors vr. Dölp in Darmstadt um Einreihung in die entsprechende Klasse des Civildtener-Wittwen-Jnstituts; 13) den Antrag der Abgeordneten Ellenberger, Arnold, Haas, Schönberger, Pitthan, Dr. Schröder, Stephan, Schaum und Sturmfels, die Staatsunterstühung der Bienenzüchtervereine der drei Provinzen im Budget pro 1888—91 betreffend. Berlin, 14. März. Das Armee-Verordnungsblatt veröffentlicht eine königliche Ordre über die Errichtung neuer Truppentheile auf Grund des Gesetzes über die Friedenspräsenzstärke des Heeres. Darnach erhalten vier neu zu errichtende Infanterie-Regimenter, welche die Nummern 135, 136, 137, 138 führen, in Diedenhofen, Dieuze, Hagenau und Straßburg ihre Garnison. Von den neu zu formirenden vierten Bataillonen werden zwei nach Mühlhausen (Elsaß), drei nach Köln, je eins nach Rastatt, Neubreisach, Hanau, Kassel, Münster, Düsseldorf, Aachen, Gleiwitz, Straßburg (Westpreußen) und Jnowra- claw verlegt. Das Blatt veröffentlicht ferner eine Eabinetsordre über die Ein- sührung eines leichteren Infanterie-Gepäcks. VI. Berathung über: pr . _ - die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, betreffend Bewilligung von 8400 JL zur Herstellung der Vorrichtungen für Reinigung und Des- infection der Viehwagen gewäß den Vorschriften des Bundesraths und der damit in Verbindung zu bringenden Erbauung von Waschküchen aus den Stationen der Oberhessischen Bahnen; rr c m die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, betreffend Bewilligung der Mittel für die Beschaffung einer Locomottve für den Dienst auf der Oberhessischen Bahn mit 20,500 JL aus den Überschüssen der laufenden Darmstadt, 14. März. Auf der Tagesordnung der 47. Sitzung der zweiten Kammer der Stände vom 24. März steht: L Verkündigung neuer Einlaufe. II. Berichtsanzeigen (eventuell mündliche Berichterstattungen). III. Berathung über . , . , r _ , r 1) die in Folge der Ernennung des Landtagsabgeordneten Karl Hechler zum Milgliede und Rath bei der Großh. Brandoerstcherungs - Comimsiton am 20. Januar 1887 stattgehabte Neuwahl eines Landtagsabgeordneten für den 13. Wahlbezirk der Provinz Starkenburg (Darmstadt—Grotz-Gerau); 2) die in Folge der Ernennung des Landtagsabgeordneten Haas am 11. October 1886 stattgehabte Neuwahl eines Landtagsabgeordneten für den 10. Wahlbezirk in der Provinz Starkenburg (Darmstadt—Gernsheim-Zwingenberg). IV. Wahl eines Mitgliedes des zweiten Ausschusses, V. „ „ „ „ vierten „ r , . . (an stelle des aus der Kammer ausgeschieden gewesenen, aber wieder zum Abgeordneten gewählten Großh. Kreisraths Haas). Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspon-enr-Vrtreau. Stuttgart, 15. März. Der „Staatsanzeiger" meldet: Der Kaiser richtete am Tage nach der Annahme der Militärvorlage im Reichstage ein Telegramm an den König nach Nizza, worin er der so gut ausgefallenen Wahlen in Württemberg gedachte, welche den Sieg mitherbeiführen halfen. Paris, 15. März. Der Minister des Auswärtigen. Flourens, legte dem Ministerrathe ein Circularschreiben an die Mächte vor, worin dieselben zur Teilnahme an der Weltausstellung von 1889 eingeladen werden. — Wie die hiesigen Abendblätter melden, wäre vor Absendung der Einladungen zur Weltausstellung im Jahre 1889 bei allen Staaten wegen etwaiger Betheiligung unter der Hand angefragt worden. Den eingegangenen Informationen zufolge würden sämmtliche Staaten Amerikas und des äußersten Orients annehmen; wahrscheinlich würden auch die meisten europäischen Staaten vertreten sein. Oesterreich, Rußland und Deutschland würden, wenn sie keinen Generalcommissar ernennen sollten, doch ihren Industriellen gestatten, sich zusammenzuthun. In jedem Falle würden sich die selben an der Beschickung der Abteilung für Wissenschaft, Literatur und schöne Künste betheiligen. t c m t London, 15. März. Das Unterhaus setzte die Verhandlungen über das Budget des Kriegsministeriums fort. Der Kriegsminister Stanhope hofft, bald in der Lage zu sein, im Nothfalle ein völliges Armee-Corps in kürzester Frist einschiffen zu können; die Landesvertheidigung habe sich gebessert, sei aber noch ungenügend; die Wahl eines Repetirgewehrs werde hoffentlich vor dem Ablauf weniger Wochen erfolgen, das Heer müsse dann schleunigst damit bewaffnet werden, denn England müsse ein Gewehr haben, welches dasjenige jeder fremden Armee übertreffe. Die Posten in Betreff der Diai schaftszahl und Löhnung wurden angenommen. r , n. . - Der „Times" wird aus Wien gemeldet, daß tn Petersburg eine c>. schwörung entdeckt morden fei, welche auf den Sturz deS Absolutismus unidi Un- silhrung einer Constitution gerichtet war. Die Verschwörer se>m keine Nchillsten, sondern hochgestellte Großgrundbesitzer; ihr Plan war nicht, den Lj« 3 > betreffend; t p, die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Gesetz- Stwurf, die Abänderung der Bestimmung im Art. 84 des Volksschulgesetzes m 16. Juni 1874 über die Aufbringung der Reisekosten und Tagegebühren der ÄNalieder der Kreisschulkommission betreffend; 10) die Rückmrßerung der ersten Kammer bezüglich dsr Petition der akademisch gebildeten Lehrer an den höheren Lehranstalten des Grotzherzogthums um anderweitige Regelung der Gehaltsverhältmsse; 11) dte Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, betreffend Ueberweisung des im Staatsbudget pro 1885—88 unter Kapitel 57, Tit. 4, noch disponiblen Betrages von 4000 X an die Deutsche landwirthschaftliche Gesellschaft behufs Ertheilung von Prämien bet der im Juni 1887 in Frankfurt a. M. ftattfinbenben allgemeinen deutschen landwirthschaftlichen lonbern ihn zu zwingen, zwischen dem Erlaß einer Constitution oder Abdankung zu o7" '/^tai??ar^* erhält aus Berlin ein Telegramm, wonach 6 Studenten rn Petersburg in der Nahe des Anitschkow-Palais verhaftet worden seien; man habe der denselben Sprengstoffe gefunden. London, 15. März. Unterhaus. Balfour sprach sich zustimmend aus über den Plunkett gegebenen Befehl, den Angriffen auf die Polizei in Irland energisch, im rttothsalle mit Waffen zu begegnen. 15- März. Der „Regierungsanzeiger" meldet: Am 13. März, :' st°rk Lokale-. 161 ^rz. Ein Somit«, gebildet aus den Herren Dr. Bindewald Bürgermeister Bramm Goldarbeite: Brück, Prof. Dr. Buchner, Dr. Clemm Rechts hrUTt o:ank ^Emuth, RechtsauwaltDr.Dittmar, Unio.-MusikdirectorF^chner Fabrikant Heyltgenstaed. Aug! I n ^oUl)' Prof Dr. Naumann, Dlrector Nodnagel, Prof. Dr. Onckcn, Prof ^;t?Äh^?"afiaIIe6:rCr ^Qmm' Prof. Dr. Streng und Dr. Weiffenbach/versendet 3U udntI Samstag den 19. d. Mts., Abends 8 Uhr in ^tetn s Saalbau abzuhaltenden Vorfeier des neunzigsten Geburtstaas Seiner Maiestät des Kaisers. In der Einladung wird dte Thei^ ^).a^lCc‘ “ni)r d" Einführung von Gästen gewünscht. Was das Programm betrifft so wird das Hoch auf den Kaiser von Herrn Prof. Dr. Kattenbusch, d. 8. Rector der SflcU11)a Vier'flefoigt. rotrbtn‘ ®ur$ bic Regiments-Musik wird für den musikalischen ™ m ?^-^gangsworte der Einladung: „Das deutsche Volk schickt sich an htm I dO-. Geburtstag unseres Kaisers, ein Fest, das in der Geschichte aller Völker^ ohne I mfllbrn «a ffim r“ In nationalgesinnten Kreisen ist der Gedanke angeregt I roorbcn, ^ch diesmal mcht mit der sonst üblichen Feier des 22. März zu begnügen" — I wcrdm gewiß überall freudigen Wiederhall finbtn, fo ba§ einte red?t 1111^«!: '-^dt zur Ehre gereichenden Feier entgegengesehen werden darf. 9 ' 1 Ein deutsches Handmerker-Jubilaum. Fabrik 'b-g-gnml^Es föm'm77ichk daraus an" 7°? ^Mensch cr arbeitet und wie seine Leistung und Ges?nnung beschaffen ist i rbMle Dienste leisten ^kann^daKN» bcsch-id-nst- Kraft dem Polkswohle wütige ?nd"di° uns^einbar^st-n^AE-l^'des^Iä^ V-rbrauchs"m'Instrumenstn^d-s^k^n^^^ ^50916° ais ^eylting bet emem Spiegelmacher und Glasschleifer eintreten mufcfr BBsäSSä« Utzschneider ein berühmt gewordenes opffi IEmS «Stt Achenbach und SSSWAW Geb Ratb Vrasest'ar n . jm,en 'c Zkcyntrern und Staatsmännern sprach Bürge?,hums, auf den baW mit St^hiSeffen k7nn^^UM^'d°8 d-sdeutsch-n ZWWW-LL--L---ZZ den StkNes Erfinders uÄÄtaÄÄ ^°r G°°erbsgehllfe heutzutage werk ein- neu- Bllltbe bevor wenn es ni*f rfirfSä ? Jtc6t bem deutschen 6en£n Gegenden Maschmen-Ausstellung ist überreicht besedt mcht günstig. Di- Anmclbungtn in voller Ausdebniirrn ..er vorhandene Raum reicht nicht aus die sind bis jetzt im Wesentlichen Ding? anaemeldet^ welche der Producten-Ausstellunff Sdbtt uni°rschaben die Landwirts im^noch'den 02?^® UnLversttät- - Ghronik. I romanisihe Sprachen^ an der^Hoch^ckul? * kmt lV P^vatdocent für I halten. ES ist ihm die Profeffur welcke ^uLan dre hiesige Universität er- I bürg t. Br. abaebende der an Burgmann's stelle nach Frei- I worben Dr Mever ist 1861 L,ün r-1! au^ bekleidet hat, angeboten Zürich habllitin.b 1861 6tbOrcn ^b W !-» 1884 alsDocent an derUniv-rsität literarisch, H. | erschienkn:^" W *" bem $CtIa8C DOn C. A. Koch (I. S-ngbusch) in Leipzig Ratb am^Re^nung^^fe^des^)nttschen^Re?che*s """Qva?vn 8?u' s®ebeimcr R-chnungs- d-s Werkes kaum drei Jahre verfloffen «, d^ iö erftmi Erscheinen Auflage nothwendig gemacht, sicher ein Beweis hn6 rbo^ ^on cinc Zweite lässiger Rathgeber bei der Wahl des Lel>ensber>ifs°>n ^b^.!sf,n-n Zweck, ein zuver- bi-t-t in diesem, auf amtlichen Quellen "füllt hat. Der Beisasser schiedenen Laufbahnen der Reichs- und i,ncn Einblick in die Verdienstes und will dadurch denen^ bie R4 bem Ä?nh^®“itär: »nd Marine- Gebiete widmen wollen, die oft schwere Wahl besÄIr»?^ ® "i?!6-! auf ir6enb einem er gleichzeitig die in jeder Caufbabn ,u em Lnben®^, e ?’* «l-icht-rn, wobei haben aber in dem Werke auch noch bteienben «nrf*rm ^mstich macht. Außerdem in Bezug auf die wissenschafttich-n Enord-rniste gefunden, welche Aerzte, Apotheker, Zahn- und^^Thi-?ärzte d-r^^S s»«e?'E"bu,ns und Prüfung der m der Handels-Marine, sowie über die unlef Pb. 3^afti)inifk» Obst- und Weinbau-Lehranstalten aeaeben finh in (i-h-nden Gärtner-, besonderer Vollständigkeit Anspruch^^machen ^kann^unb w°hl aus das Zeugniß werden darf. 1 aa,en rann und daher mit Recht empfohlen Vormünder nich?fellm^ng^ “J® «uch Eltern und ersteren mit den von ihnen inderSchnle,rmnr^l welche Laufbahnen den so bat der Verfasser auch darüber in -sti7r dem Schulzeugnissen offen stehen, Aufschluß ertheilt. Das Werk ist zum Preise zu beziehen. 6 ct'c Don Jt. durch alle Buchhandlungen ihrer Producte an einer so hervorragenden Stelle. Der Anmeldetermin ist im Wesentlichen geschlossen, Pferde und Producte können noch bis 1. April angemeldet werden. Die Ausstellung hat in Süddeutschland eine gewisse Bewegung hervorgerufen, als Zeichen der Anerkennung für die Bestrebungen der Deutschen Landwirthschafts- Gesellschaft ist es anzusehen, daß die Souveräne der Länder des Hauptausstellungs- gebietcs, also Württemberg, Baden und Hessen, der Gesellschaft als Patronats-Mitglieder beigetreten sind. SkHiff-nachrLchten. Bremen, 14. März. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfe, Rhein, Capt. L. Jahns, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. Februar von Bremen abgegangen war, ist am 11. März, wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 14. März. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfrr Ems. Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. März von Bremen und am 5. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. telegraphischer SchiffSbericht der „Red Star Linie" Antwerpen. Newyork, 13. März. Der Postdampfrr „Nederland" der „Red Siar Linie" welcher am 26. tftbruar von Antwerpen -bging, ist heute wohlbehalten hier angc- W Unlust mancher Kinder prr Mh™ ,ni^«n 2«0beit oder Talentlosigk-it. Suchen wieder Jugend das schwere Studium der Tonkunst leicht u.intcressantzumachen. Es heißt: spielen, nicht^ aber; ,klavierarbeiten^ °t>«: ,violinschwitzen^ Die Musik muß ein lieber Spielkamerad werden, mit den? man sich gerne die Reit das Hauptstreben der mustkalijchen Iugendpost. Pr e is nebet vielen Musikstücken I Mark. Bestellungen nehmen alle Buch- u. Musiralienhandlungen, sowie sämtliche Postanstalten und deren Briefträger entgegen. Bering von p. I. Tanger.HSln. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Aus dem städtischen Pflanzgarten S S&iVüOj mjer Stuttgart 9 Auch die Preise aller anderen Artikel sind billigst gestellt. 1836- Herrn. Aug. Müller. Nedaction: A. 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Gegenwärtiges Vermögen: 60 Millionen JL ... „ Gegenwärtige Jahreseinnahme: 12 Millionen Letzter Jahresuberschuh 2605626 Größtmögliche Billigkeit, da die Ueberschüffe ohne Abzug den Versicherten durch die Dividende zufallen. Dividende 1855: 42%, 1886: 43%, 1887: 43% der ordentl. Beiträge oder steigend nach Dividendenplan B. Nähere Auskunft ertheilen auf Anfrage die Gesellschaft selbst, sowie deren Vertreter in Gießen: Jlüller y Schwarz und Theodor Haubach.1987 Zur Beachtung. Gemäß dem Beschluß des unterzeichneten Vorstandes und im Anschluß an den allgemeinen deutschen Bäckerverband „Germania" dürfen vom t. Januar 1886 au die Germania-Arbeitsbücher nur noch an solche Gehülfen ausgefolgt werden, die bei einem Mitgliebe des Verbandes gelernt und die Gesellenprüfung bestanden haben. Wir machen Eltern und Vormünder solcher Knaben, welche das Bäcker- Handwerk erlernen wollen, auf diese Bestimmung aufmerksam und rathen ihnen im Interesse der jungen Leute, diese nur bei Mitgliedern des Verbandes unter- zubrmgen, da. ohne die hierdurch erworbene Legitimation ihr ferneres Fort- kommen sehr erschwert sein würde. Der über's ganze deutsche Reich verbreitete „Germania. Verband" zählt zur Zeit an 18,000 Mitglieder, sie alle haben sich statutengemäß verpflichtet, möglichst nur mit dem betr. Arbeitsbuch versehene Leute in Arbeit zu nehmen ferner ist auf allen Herbergen der bedeutenderen Städte dafür gesorgt daß Gehülfen ohne Germaniabuch weder Geschenk noch Arbeit erhalten. ' Mr den Vorstand des Untcrverbandes gewerbtreibender Bäckermeister Hessen-Uassau-Waldeck. Frau» Itöbericii, Mainz, Vorsitzender. 1988 Zöpfe von ausgekämmtem Haar werden für 1 v4L schön und dauerhaft angefertigt von Fr. Weicker, 419 Neustadt 30. Aermietßungen. 2000] Kleine Familienwohnung zu ne mietben. 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