Rr. 267. Mittwoch btn 16. Novkmbcr 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bu^esur Schulstrrtze 7. TrschoiKt tL-lich mit Äv-vThmr k» Msnta-S. Preis vierteljLhrlich 2 Merk 20 Vf. mit Bringerlohn. Durch die Post be-sgen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheiü Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das 2. Bataillon der Großh. Infanterie-Regiments Nr. 116 nach Benachrichtigung vom 14. d. Ms. den 16., 17., 18. und 19. November l. Js. von 8V2 bis 12 Uhr Vormittags gefechtsmäßiges Einzelschießen in der Sandgrube bei Wieseck mit^ der Schußrichtung gegen den Hangelstein abhalten wird. In der angegebene« Zeit ist das Betreten des Hangelsteiner Waldes zwischen den beiden Straßen Wieseck—Alien-Buseck und Gießen—Daubringen im Norden begrenzt durch den Hangelsteiner Bergrücken untersagt. Gießen, den 14. November 1887. GroßherzoglicheL Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _________________________________ Politische «everstcht» GieHen, 15. November. Noch immer blickt das deutsche Volk mit banger Spannung nach San Remo, wo sich in diesen Tagen entscheiden soll, ob und inwieweit die fignali- strte, entscheidende Operation beim deutschen Kronprinzen ausgeführt werden soll. Die über das Halsleiden des hohen Herrn in den letzten Tagen eingetroffenen Nachrichten taffen leider kaum einen Zweifel übrig, daß es sich um ein krebsartige» Gebilde handelt, welcher beseitigt werden muß und nur über ren Zeitmoment und über den Umfang der Operation zur Entfernung des Gebildes steht eben die entscheidende Berathung der Aerzte noch aus. Dieselbe soll erfolgen, sobald die Anschwellung, die sich neuerdings im Halse de» erlauchten Patienten zeigt, soweit wieder geschwunden ist, um eine genaue Untersuchung de» Schlundes zu ermöglichen. Der Kronprinz selbst, welchem von den Aerzten un- verh hlen der Stan) der Dinge mitgetheilt worden ist, benimmt stch mit echt männlicher Fassung und erträgt sein schwere» Geschick mit heroischem Gleich- muthe, der die tiesinnige Thetlnahme des deutschen Volkes an der Krankheit des Thronsolger» nur noch vergrößern kann. Wenig will aber zu dieser Stimmung der Zeitungsstreit paffen, der stch darüber erhoben hat, wer eigentlich daran Schuld sei, daß es so weit gekommen ist und wa» nun weiter zu thun sei, zumal wenn hierbei bereits Verunglimpfungen de» bisherigen hauptsächlichsten ärztlichen Berathers de» Kronprinzen eine Rolle zu spielen beginnen; die ganze, so traurige Angelegenheit erhält hierdurch einen recht häßlichen Beigeschmack. Uebrigens lauten die letzten aus San Remo eingegangenen Meldungen wieder etwas beruhigender und ist auch da» Allgemeinbefinden de» Kronprinzen befriedigend. Begreiflicher Weise ist das Katserpaar auf da» Schmerzlichste von der ernsten Wendung der Dinge ergriffen und namentlich aus die Kaiserin haben die schlimmen Nachrichten über den Gesundheits-Zustand de» geliebten Sohne» bedenklich zurückgewirkt und wird von Schwäche-Anfällen der hohen Frau berichtet, doch soll dar Befinden der Kaiserin zu weitergehenden Besorgnissen keinen Anlaß geben. — Daß man auch außerhalb der Reichsgrenzen innigen Anthetl an dem herben Geschicke de» deutschen Kronprinzen nimmt, erhellt au» zahlreichen Aeußerungen in der europäischen Presse und besonders in den Wiener Blättern spiegelt sich dieses Mitempfinden in wohlthuendster Weise ab. Von einem Tag zum andern wird die Ankunft de» Czaren in Berlin verschoben. Die täglich wechselnden Nachrichten hierüber werden daher wohl nicht eher aushören, als bis der Besuch des russischen Herrscher» in der Reichs- Hauptstadt zur vollendeten Thatsache geworden ist. Ein merkwürdiger „Zufall" tit es nun, daß gerade kurz vor Eintritt dieses Ereigntffe» deutscherseits eine Maßregel versügt worden ist, welche ein eigenartige» Vorspiel zum Czarenbesuch in Berlin bildet, nämlich die Ablehnung der ferneren Beleihung russischer Werthpapiere seitens der Reichsbank. Es ist die» ein neuer Schlag gegen die russischen Finanzen unv wenn versichert wird, e» sei hierin zunächst die Antwort auf die Anordnung der russischen Reichsbank zu erblicken, wonach in Rußland keine in deutscher Sprache gezogenen Wechsel mehr gelaust werden dürfen, so kann man sich doch nicht des Gedanken» erwehren, daß bet der erwähnten Maßregel politische Motive mit unterlaufen. Für'» Erste hat dieselbe bereit» bedeutende Courrrückgänge der russischen Papiere an der Berliner Börse hervorgerufen und es ist nicht abzusehen, welche weitere Folgen der Vorgang noch nach stch ziehen wird; jedenfalls beleuchtet die Maßregel wiederum in drastischer Weise unsere handelspolitischen Beziehungen zu Rußland. In Dresden hat am Freitag die feierliche Eröffnung de» Landtages stÄtgefunden, und zwar durch König Albert selbst. Die Thronrede gedenkt zunächst der Erhaltung de» Friedens und erwähnt dann die Heimsuchung der südlichen Lausitz durch die große Ueberschwemmung vom Frühjahr; zur Wiederherstellung der hierdurch zerstörten Verkehrsmittel soll eine außerordentliche Staatsbeihülfe an die betr. Gemeinden gewährt werden. Weiter bespricht die Rede in allgemeinen Wendungen die Nothlage der Landwirthschast und des Freiberger Bergbaues, kündigt einen Gesetzentwurf über die Ausdehnung der Unfallversicherung auf die in den landwirthfchaftlichen und forstlichen Betrieben beichästigten Personen an, durch welchen die Ausführung dieses Re^stags- beschluffe» möglichst vereinfacht werden soll und weist außerdem atf e neJöortöße, betr. die Regelung der Fürsorge für geroiffe Ödtie68untailen, hin. Von sonstigem gesetzgeberischen Mater al kündigt dk Thronrede noch Vorlagen über Errichtung einer Penfionskaffe für ständige Eisenbahnarbeiter, über Abänderung einiger Bestimmungen der Landrentenbank und der Landescultur Rentenbank und über die Erhebung der Gerichtskosten in nichtstreitigen Rechtsangelegenheiten an. Weiter erwähnt die Thronrede die verhältnißmäßig günstige Finanzlage des Landes und dankt zum Schluffe für die von der Bevölkerung anläßlich der Vermählung der Prinzessin Maria Josefa wiederum bekundete treue Anhänglichkeit an das Königshaus. Die Weltlage hat in letzter Zeit eine Reihe von Beurthellungen von verschiedenen, aber stets sehr competenten Seiten her gefunden. Aus die ungarische Thronrede folgte die Turiner Programmrede Crispi's, an letztere schloffen sich wiederum die wichtigen Erklärungen des Grafen Kalnoky in den österreichisch-ungarischen Delegationen an und den Beschluß bildete die Rede Lord Salisbury'» auf dem Londoner Lordmayors-Banket. Ein gemeinsamer Zug durchweht all' diese Kundgebungen: Es ist der Ausdruck der Solidarität, der Übereinstimmung der Interessen der Friedensmächte und in Pesth wie in Turin, in Wien wie in London ist immer wieder die feste Entschlossenheit des politischen mitteleuropäischen Staatenbundes betont worden, der Welt die Segnungen des Friedens zu erhalten. Die» trat namentlich in den Auslaffungen Crispi's und Kalnoky'» hervor, die aber zugleich auch eine deutliche Verwarnung an die Friedensstörer im Osten und Westen enthielten, während die Sprache Salisbury'» nach dieser Richtung hin weniger energisch klingt. Es kann daher nicht gerade überraschen, daß da» „Journal de St. Pötersbourg" die Rede des englischen Premiers etwas günstiger cenfirt, al« e» die» gegenüber den Kundgebungen von Wien und Turin gethan hat; indessen, man wird stch in den leitenden österreichischen wie italienischen Kreisen ob dieser Uebelwollen» des Petersburger Regierungsblattes zu trösten wissen! Darmstadt, 12. November. Wie sich voraussehen läßt, wird die am 24. d. Mt». beginnende erste Tagung de» 26. Landtag» nur kurze Zeit dauern. Am 24. d»., als dem ersten Tage, sind die Präsidenten und Schriftführer zu wählen. Die Eröffnung findet sodann am 25. dr., Vormittags, im Residenz- Schlosse durch den Großherzog selbst statt. Am 26. ds. erfolgt in der zweiten Kammer zunächst die Uebergabe des Haupt-Staatsvoranschlags für 1888/91, die Berathung der Adresse, und die Ueberweisung der Vorlagen und Einläufe an die Ausschüsse. Dann tritt eine Vertagung ein, bis die Berichterstattung über den Hauptvoranschlag den Wiederzusammentritt ermöglicht. Bei dem vorigen Landtag dauerte die» bis zum 27. Januar. Berlin, 14. November. Aus Grund einer Unterredung mit einer in der Angelegenheit maßgebenden Persönlichkeit kann ein Berichterstatter der „Frkftr. Zeitung" über die in Betreff der Krankheit de» Kronprinzen getroffenen Entscheidungen authentisch Folgende» mittheilen: Die Aerzte find nach der letzten Untersuchung einstimmig zu dem Resultat gekommen, daß da» Leiden Krebs ist, und sie sind ebenso einstimmig, daß die einzige Operation, die möglich wäre, in Exstirpation de» ganzen Kehlkopf» bestände. Denn da» Krebsgeschwür greift auf beiden Seiten de» Kehlkopf» über. Die Chancen einer totalen Kehlkopf- Exstirpation find aber sehr unsicher und auch, wenn die Operation gelingt, ist die Möglichkeit von Rezidiven nicht ausgeschlossen. Andererseits weiß man, daß Krebs des Kehlkopfe» zuweilen mehrere Jahre lang bei verhältnißmäßig gutem Allgemeinbefinden andauert, ohne das Leben zu gefährden. Nachdem der Kronprinz über den Stand der Sache vollkommen aufgeklärt worden war, hat er stch entschieden, daß die Operation nicht stattfinden solle. Dr. Schmidt aus Frankfurt a. M. hat gestern in einer langen Audienz dem Kaiser aussührlichen Vortrag über den Stand der Sache gehalten. Der Kaiser war tief erschüttert, aber gefaßt. Daraus erstattete Dr. Schmidt auch in einer Sitzung des Staatsministeriums Bericht, und daraufhin ist nunmehr definitiv entschieden, daß keine Operation stattstnden solle. Es wird von keiner Seite mehr auf den Kronprinzen eingewirkt werden- Auch Eingriffe von Innen, die das Uebel nur verschlimmern könnten, sollen nicht mehr stattfinden. Eine etwa neu austretende Entzündung oder Schwellung würde zunächst durch gewöhnliche Mittel bekämpft und, fall» einmal Erstickungsgefahr eintreten sollte, ein Luströhrenschnitt gema^ werden. Da- ist der definitive Stand der Sache, die nunmehr hoffentlich, auch im Interesse aller Betheiligten, den polemischen Erörterungen in der Preys entrückt ist. Im Uebrigen kommt es jetzt daraus an, daß das Allgemeinbefinden des Kronprinzen so vortrefflich bleibt, wie es zur Zeit ist; denn in^diesem Falle wird um so langsamer das Krebsleiden fortschreiten. Deshalb bleibt de - prinz auch in San Remo, da» von sämmtlichen Aerzten für einen vorzüglichen Aufenthaltsort erklärt worden ist. Der Kronprinz, der so wohl aussteyt, daß Dr. Schmidt ihn seit 2 Jahren nicht verändert gesunden, hat die entscheidende Mittheilung angehört, ohne mit den Wimpern zu zucken. Er trägt sein Geschick mit heroischem Muth. (Fr. Ztg.) TÄegrapyische Dr-eschea. Wolff'» trlc-r. 6#tref• Bnttmt« Verlin, 14. November. Se. Majestät der Kaiser, der recht gut geschlafen hat, wird Mittags den Prinzen Wilhelm empfangen, welcher heute früh von San Remo zurückgekehrt ist. Berlin, 14. November. Seine Majestät der Kaiser stand um 11 Uhr auf, empfing um lls/< Uhr den Prinzen Wilhelm und später den Herzog und die Herzogin Albrecht von Mecklenburg. Um l‘/i Uhr hörte er den Vortrag Wtlmowski's und empfing um 3 Uhr den Grafen Stolberg. Berlin, 14. November. Die zu Ehren der Anwesenheit des Kaisers und der Kaiserin von Rußland ftattfindenden Festlichkeiten werden dem Vernehmen nach in einem großen Galadiner bet dem Kaiser und einer Galavorstellung im Opernhause bestehen. — Die „National-Zeitung" meldet: Dem Empfange Dr. Schmidt's auS Frankfurt bet Sr. Maj. dem Kaiser im Beisein der Generalärzte Dr. Leutholdt, Professor v. Bergmann, folgte gestern eine Berathung unter Haudmintster Grafen Stolberg seitens der Aerzte Dr. Wegele, Professor v. Bergmann, Dr. Gerhardt, Dr. Toboldt und Dr. Schmidt. Dieselben erklärten einstimmig, das Halsleidcn Sr. K. u. K. Hoheit des Kronprinzen als Krebs und fanden eine teilweise Entfernung des Kehlkopfes nicht mehr angemcsien. Die in San Remo einstimmig empfohlene Herausnahme des ganzen Kehlkopfes ist durch den Kronprinzen nach einstündiger Bedenkzeit abgelehnt. Gegen das San Remoer Gutachten wurde von den im Hausministerium anwesenden Aerzten nichts eingewendet. Bern, 14. November. Die gestrigen Nachwahlen zum Nationalrath in Zürich, Bern und Jnnerhoden sind sämmtlich freisinnig ausgefallen. — Bei der Wahl des Staatsrathes in Genf ist die radikal-liberale Liste mit Carteret siegreich durch- gedrungen. Pari-, 14. November. General Boulanger ist heute Morgen hier eingetroffen. — Der „Temps" und „National" melden gerüchtweise, daß die gerichtliche Untersuchung der Wilson-Affaire abgeschloffen sei und daß der Antrag auf gerichtliche Verfolgung Wilson's werde gestellt werden. — General Boulanger begab sich heute^nach dem Kriegsministerium, um an den Beratungen der Commission für die Classifictrung der Officiere theilzunehmen. Es fanden keinerlei Kundgebungen statt. — Dem „Journal des Debats" zufolge erklärte Grevy heute Vormittag, er werde nicht zurücktreten, selbst wenn der Antrag auf die gerichtliche Verfolgung Wilson's in der Kammer eingebracht und angenommen werde. Pari-, 14. November. Die Enauete Commission vernahm heute Laurent, den Redacteur deS „Paris", welcher sehr wichtige Enthüllungen gemacht haben soll. — Mehrere Abendblätter melden unter Vorbehalt, Rochefort habe in der Enquete-Commission Wilson beschuldigt, beträchtliche Geschenke von der Familie Seilltöre als Bestechung erhalten zu haben. Einige Mitglieder der Commitsion hätten nach der Sitzung erklärt, die Angelegenheit nehme eine ernste Wendung. Pari-, 14. November. In dem Proceß wegen des Ordenshandels verurtheilte das Zuchtpolizeigericht den nicht vor Gericht erschienenen General d'Andlau in contumaciam zu öjährigem Gefängniß, 3000 Frcs. Geldbuße und lOjährigem Verlust der Ehrenrechte, Frau Ratazzt zu 13monatlichem Gefängniß und 2000 Frcs. Geldbuße, Bayle zu 4monatlichem, Frau Courteuil zu 2monatlichem Gefängniß. Frau Saint Sauver wurde freigesprochen. Loudon, 14. November. Bei dem gestrigen Zusammenstoß der demonstrirenden Volksmenge und der Polizei auf dem Trafalgar-Square sind viele Verwundungen vorgekommen. In die Hospitäler allein sollen 75 Verwundete ausgenommen worden sein. Ein ernsterer Zusammenstoß fand auch bei Westminsterbridge statt, ganz nahe am Parlamentsgebäude. Als daselbst ein Zug von etwa 8000 Personen aus dem L>üdcn Londons mit Musik und Fahnen eintraf, fand sich derselbe einer beträchtlichen Poltzei- macht gegenüber, welche den bestimmten Befehl hatte, dem Zuge nicht zu gestatten, Trafalgar-Square zu betreten. Es entstand ein erbittertes Handgemenge, jedoch gelang cs der Polizei, die Menge zurückzudrängen und zu zerstreuen. An 400 Personen ins- gesammt sind auf demjTrafalgar-Square verhaftet worden, darunter das Parlamentsmitglied für Cunnigham, Mr. Graham, und der bekannte Socialist Burns. London, 14. November. Die wegen der gestrigen Ruhestörungen Verhafteten wurden theils zu Geld-, theils zu Gefängnißstrafen bis zu einem Jahr verurtheilt. Der Deputirte Graham wurde gegen Caution aus der Haft entlassen. Brüssel, 14. November. In der vergangenen Nacht ist das obere Stockwerk des Ministeriums der Landwirthschaft niedergebrannt. Gegen 4 Uhr Morgens wurde das Feuer beschränkt. Der Schaden ist bedeutend. Florenz, 14. November. Heute Morgen fand in der Richtung von Norden nach Süden eine kurze, aber starke Erderschütterung statt. Santiago (Chile), 14. November. Hier ist die Cholera ausgebiochen. Gestern waren 39 Todesfälle zu verzeichnen. Lokales. Bietzen, 15. November. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 17. November 1887, Nachmittags 4 Uhr. 1. Klage gegen den Landarmenoerband Gießen. 2. „ „ „ „ Alsfeld. 3. „ n n „ Mannheim. 4. „ « „ Armenverband Frankfurt a. M. 5. Klage der Heinrich Becker Eheleute und Consorten gegen die Stadt Gießen. 6. Verbringung des Karl Feuster in eine Besserungsanstalt. 7. Desgl. des Heinrich Renker. 8. Desgl. des Georg Reichwein. 9. Verbringung des Eberhard Schmidt in eine Anstalt für Epileptische. 10. Die Errichtung einer Desinfectionsanstalt. 11. Uebernahme der Vorschule des Gymnasiums zu Gießen Seitens der Stadt Gießen. 12. Die Quellwasserleitung betreffend. 13. Das Feuerlöschwesen. 14. Anlage von Sammelplätzen und Lagerräumen für thierische Abfälle. 15. Enteignung von Gelände des Friedrich Zöller dahier. 16. Gesuch der Actienbraueret Gießen um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes. 17- ftabrifanten Julius Hahn um pachtweise Ueberlassung städtischen 18. Die Straßenbeleuchtung. 19. Herstellungen im alten Realschulgebäude. 20. Einrichtung einer Badeanstalt in der Stadtmädchenschule. 21. Das neue Schlachthaus betreffend. 22. Gesuch des Fellhändlers I. Klebe um Erlaubniß zur Anleauna eines Steges. ö ö 23. Gesuch des Heinrich Debus um Bauerlaubniß. 24. Gesuch des Jakob Debus um Erlaubniß zum Wirthschaftsbetrieb. 25. Die Friedhofsaufseherstelle. 26. Unterhaltung der Grabstätten der verlebten Professor Dr. Perls Eheleute 27. Niederschlagung von Schulgeld. 28. Die Verwerthung des Eichenstammholzes pro 1888/89. Gie ßen, 15. November. In die durch Fortsetzung der Gasleitung an der Licherstraße entstandene Ausschachtung stürzte gestern Abend ein hiesiger Metzgermeister und brach ein Bein. (2) Nachdem durch den theilweisen Ausbau der Ostanlage der Pfad ungangbar geworden ist, der im vorigen Winter an der N^ll'schen Besttzung vorüber nach der Wiefeckbrücke deS Etsveretus führte und somit nur noch wenige Mitglieder, die a» dem Wallt hör und einem Thetl der Ostanlage wohnen, Nutzen von diesem Zugang haben können, hat sich der Vorstand deS Vereins mit Rücksicht auf die erheblichen Kosten eines zweiten Kassiers dafür entschieden,- das Thor an der Brücke der allgemeinen Benutzung zu verschließen. Dagegen sollen diejenigen Mitglieder, die aus der Lage ihrer Wohnung ein Bedürfniß dafür nachweisen können, gegen Entrichtung von 30 & einen Drücker für das Thor erhalten, den sie im Frühjahr gegen Rückerstattung von 20 H zurückzugeben haben. Bet dieser Gelegenheit sei an eine Annehmlichkeit erinnert, die im vorigen Winter bereits den Mitgliedern des Vereins geboten war, aber noch wenig benutzt wurde. Es können nämlich Mitglieder gegen eine am Schluß des Winters zu entrichtende Gebühr von 50^ ihre Schlittschuhe vom Vereinsdiener in der Garderobe aufbewahrt bekommen- sie erhalten eine Marke und werden in eine vom Vereinsdiener zu führende Liste ein- actragen. Der Diener besorgt das Reinigen und Trocknen der Schlittschuhe, bringt dieselben im Frühjahr den Etgenthümern in ihre Wohnung zurück und erhebt den Betrag. Der Neudruck der Statuten einschließlich Eisordnung, Statut der Abtheilung für Kunstlauf und Polizeioerordnung ist nunmehr vollendet, und können dieselben vom 30. November ab unentgeltlich gegen Vorzeigen der Mitgliedskarte bet Herrn E. Balser, Mäusburg, in Empfang genommen werden. Doch sind auch später noch Exemplare an der Kasse zu haben. Der in der Generalversammlung vom 1. November gewählte Vorstand ist folgendermaßen zusammengesetzt: 1. Dtrector: Noack, 2. Director: Fromme; Rechner: E. Balser, Eiswart: LaSpeyres, Dietz; Laufwart: Steffahny, Großmann; Geräthewart: Kirch, Wiener; Kartenoerwalter: H. Schirmer, Wiener; Festausschuß: Fromme, Steffahny, E. Balser, Dietz; Herr Poltzeirath Fresenius wird den Ordnungsdienst an der Eisbahn letten. Vermischte-. — Das Geschick des Kronprinzen, schreibt die „Jen. Ztg.", ist vom rein menschlichen wie^politischen Standpunkte ergreifend zu nennen. Einem ruhmgekrönten Vater, der die Großthaten der Vergangenheit und die Errungenschaften der Gegenwart verkörpert, steht er als die Hoffnung der Zukunft zur Seite. Kaiser Wilhelm gleicht einem majestätischen Erzbtlde, zu dem das Volk mit verehrender Bewunderung emporschaut, während der Kronprinz Friedrich Wilhelm in seinem Charakter gewissermaßen die Eigenschaften der bürgerlichen Herzlichkeit und Milde vereinigt, durch welche sich die Volksseele unwiderstehlich in inniger Zuneigung angezogen fühlt. Der deutsche Kronprinz! Sein Bild schwebt der Nation gleich demjenigen eines human denkenden, von moderner Auffassung erfüllten Bürgers vor Augen, der, wenn ihm das Schicksal dereinst gestatten wird, den von seinem mächtigen Vater gezimmerten Katserthron zu besteigen, sich auch! auf diesem hohen Sitze als ein Schützer des Friedens, als ein Förderer der Aufklärung und des geistigen Fortschritts, als ein Mehrer der Volks- fretheit und des Volksglückes erweisen wird. Er hat als Feldmarschall und Armeeführer im Franzosenkriege Schlachten geschlagen und gewonnen, aber die Nation weiß, daß sein Sinn den Werken des Friedens und der ruhigen Wohlfahrt zugewendet ist, und es würde sie mit schmerzlicher Klage erfüllen, wenn ein unerbittliches Verhängniß ihr den zukünftigen Herrscher rauben sollte, dem ihr Herz so sehr in Liebe zugewandt ist. Als es kurz nach der Schöpfung des Reiches galt, den Sonderstolz der einzelnen Bundesfürsten und das Staatsbewußtem der verschiedenen deutschen Volksstämme mit Wohlwollen und Sanftmuth zu bezwingen, hat die schlichte Liebenswürdigkeit des Kronprinzen manche wunderbare Eroberung gemacht, von welcher die Geschichtsbücher dereinst Kunde geben werden. Wie es ihm gelang, auf solche Weise die Herzen in Bayern zu erobern, sicht ja noch heute lebhaft vor dem Gedächtnisse der Zeitgenossen. Kürzlich machte in engeren Kreisen Deutschlands ein Wort des Kronprinzen die Runde, welches von der rührenden Resignation und dem schmerzlichen Entsagungsgedanken des Kaisererben beredtes Zeugniß ablegr. „Wer der Sohn eines so großen Vaters und und zugleich der Vater eines so tüchtigen Sohnes ist" — soll der Kronprinz, der „M.^ Z." zufolge, geäußert haben — „der ist, wenn es sein muß, für sein Volk überflüssig." Welch ergreifende Selbstverleugnung weht durch dieses Fürstenwort und welch' edle Hingebung der eigenen Persönlichkeit klingt aus demselben hervor! Allerdings auch der berechtigte Stolz auf den „tüchtigen Sohn", der in nationaler Gesinnung und männlicher Kraft bereits herangereift und befähigt ist, „wenn es sein muß", jeden Augenblick als Herrscher seines Amtes zu walten. Die Feinde Deutschlands lauern vergebens, daß dem Reiche aus dem Verluste dieses oder jenes kostbaren Lebens Unglück und Ruin erwachsen könnte. Ein gütiges Geschick aber möge es trotzdem fügen, daß der greise Kaiser und sein jetzt mit schwerem Leid ringender Sshn dem deutschen Volke noch lange nicht geraubt werden, denn sie verkörpern den Stolz und die Liebe der Nation, die mit ihrem Herrscherhause durch so herrliche Ruhmesthaten und Errungenschaften verbunden ist. △ Mainz, 13. November. Der Meldetermin für die Uebernahme unseres Stadttheaters war gestern abgclaufen. Die Zahl der Uebernahmslusttgen ist eine ziemlich große und sind unter den Bewerbern auch mehrere Direktoren von gutem Klang. Inzwischen wird in einem Theil der hiesigen Presse dafür Stimmung gemacht, die Directton wieder dem dermaligen Leiter unseres Stadltheaters, Herrn Preymaier, zu übertragen, dessen künstlerisches Wirken in verflossener Saison von verschiedenen Setten stark befehdet wurde. △ Mainz, 14. November. Der Verkehr in unserem neuen Zoll- und Binnenhafen hat sich derart entwickelt, daß schon im nächsten Frühjahr wettere Lagerräume gebaut werden müffen. Als Neueinrichtung ist zunächst ein ausgedehnter Getreidespeicher (sammt Elevator) und in besten Unterkellerung ein Keller für ausländische Weine wie Oelkeller vorgesehen. A Aus Hessen, 13. November. Gestützt auf eine Untersuchung des Orts- gesundhettsralhs in Karlsruhe warnt daS Polizeiamt in Darmstadt vor einem Geheimmittel, welches ein gewisser Bremicker, angeblich praktischer Arzt in Glarus, gegen die verschiedenartigsten Krankheiten in marktschreierischer Weise anpreist. Ein an Blasen- ftetn leidender Patient habe sich das Mittel kommen lassen und gegen theures Geld nur ein vollständig werthloses Mittel von chemisch unnachwetsbaren Bestandtheilen erhalten. A Aus Rheinhessen, 13. November. Der Herbst ist jetzt in ganz Rheinhessen beendet. Der Ausfall desselben läßt sich dahin charakterisiren, daß die großen Hoffnungen, die man sich im Sommer von dem Weinstsck in quantitativer wie qualitativer Beziehung gemacht hatte, nicht erfüllt wurden, daß anderseits aber die Befürchtungen, welche man bei Eintritt der schlechten Witterung vor dem Herbste hegte, nicht gerechtfertigt waren. Durchschnittlich war der Ausfall ein „halber Herbst", theil- weise auch „dreiviertel Herbst". Die Qualität läßt sich als „guter Mtttelwein" bezeichnen. A Vom Rhein, 13. November. In Folge des allseitigen Drängens hat die Strombauverwaltung in Koblenz jetzt die sofortige Freimachung der Fahrstraße an dem „Brnger Loch" angeordnet und die Firma Rutrof in Caftel mit der Hebung des gesunkenen Schiffes beauftragt. Die Hebungsarbetten, gegen welche mehrere Assekuiranz- gesellfchaften nochmals vergebens protestirt haben, werden morgen beginnen und ist während deren Dauer der gesammte Verkehr, auch für Schiffe, gesperrt. A Aus der Rheinpfalz, 13. November. Der Hilfsarbeiter Horn von Frankenstein wurde heute Morgen im Tunnel „Kehre" bei Kaiserslautern vom Schnellzug überfahren. Der Tod des Unglücklichen trat sofort ein. < , x Berlin. Der Abgeordnete Hasencleoer ist, wie man der „Fr. Z." berichtet, heute hier geisteskrank geworden und Abends in die Matson de Santö überführt worden. Er war heute mit seiner Frau von Dessau hierher gekommen und in einem Hotel abgestiegen. Er führte wirre Reden, hielt seine Frau für geisteskrank und behauptete, er müsse Virchow sprechen, damit dieser ihm ein Attest gebe, daß er gesund und seine Frau krank sei. Seine Freunde sahen sich gezwungen, ihn in die Heilanstalt zu bringen. Lübeck, 9. November. Heute wurde hier die Schwester Maria Ermentrudis Stenzel vom Orden der katholischen Barmherzigen Schwestern mit militärischen Ehren beerdigt. Die Verstorbene war Inhaberin des Eisernen Kreuzes am weißen Bande, das sie sich in den Jahren 1870/71 durch unermüdliche Krankenpflege in Feindesland Einwohnerzahl: 19 001 1 2 in der 8538 § im Zapf. rkifcheS eumus i i i 2 1 1 2 1 2 1 td o vom 2.-15. Jahr: im 1. Lebensjahr: ta k- o s o M Es starben an: Organischer Herzkrankheit Lungenschwindsucht Lungenentzündung Bauchfellentzündung Altersschwäche Krämpfen Keuchhusten Rachenbräune ‘ Paar 40 bis -0-70. Enten Pfund 58 bis Mein Wohnhau» mit Ladeneinrichtung ist zu verkaufen. Christian Noll, 8540 Schlosser. „ empfiehlt 8296 e. Roth, Wallthorstraße 5. «rworbcn hatte. Eine Abordnung des biefiaen seterlichkeit Theil. 9 "8en MWercorpj nahm an der Trauer- » m (K. Z.) Apfelsin©n, Agonen, neue Mandeln, Rosinen Corinthen, Citronat, Orangeat rc- ein- getroffen bei C. G. Kleinhenn. Täglich frisch: Schellfische, Zander, Brat- vucklnge, Roheßbückinge, Lachs rc. [8549 Allgemeiner Anzeigers Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe. Besondere Aufmerksamkeit wolle man meinen noch vorrathiaen Wmterpaletots, Iaguettes und Havelocks schenken, da dieselben, gute moderne Sachen, mr «Tvilitt Ernkaufpreises hcrgebe- 9 ] ir des Winterpaletots von Mk. 5.- an Havelocks „ „ lo._ I Normalwäsche. _________5164 Ein großes Spielwerk sechs Stücke aus Opern spielend, billia zu verkaufen. Reflectanten belieben ihre Adresse sub „Sptelwerk" in der Expedition d- Bl. niederzulegen. 8344; - Wagenladungen von mindestens 35 Ctr., auf einmal beroacn ÄS HK«? 3?“'"w,n * - “■ ?. pk. Ctr. berechnet; von Herrn Cmil DiKov werden klornere Quantitäten zugeschickr. U roerben Städtisches Gas- und Waisenwerk G-eßen. Gießen, 15. November- Auf dem 6Lo,7r°^ Ent-mi-r St.' Küiematie o—0 Erbsen pr. Liter 17 z» Wttr»« on 60 A. Hühner per Stück M 0.^ 90 Sahnen nr »er Stück * 1.30-1.60, Gänse o-r ?r' Summa: 1Ö ß----k Ieilgeöoteues. - „ C-Ntrifugirt« 8536 JLimioIIii - Sehwefelmllehflelfe Ach den neuesten Forschungen ist diese Seife überraschend in ihrer Wirkung gegen alle Hantunreiniskeite« als Mitesser »lütbchen, Röth« des Gesichts, Hanh schürfe rc. und gibt der Haut einen zarten, vleudendweitzen Teint. Vorräthia Stuck 50 Pfg. bei Carl Schwaab. i Orangen Z°ner großer Fmcht eingetroffen bet Ferd. DrebeS, Marktplatz 21. Cervelatwurst I Arnold, Zum deutschen Hof. Lachsschinkens .8-^--J« Stein, Restauration Dusch. I Denaturirten Spiritus | öesten Qualitäten b per Schoppen 35 H osterirt I l] Emil Elschbach. I 8545 ’ PP S. Msoffer. !per ' I VS j ~ — — Möchentliche Neberficht der Todesfälle in der Ztadt GWm^ Einwohner,abt' "voember bis 12. November 1887. (incl. 1600 Mann MUitar). Sterblichkeitsziffer: 27,3-/^. Zusammen r« Erwachsene: • Äintier 60 A, Kalbfleisch 40-46 A, Kartoffeln vertmÄ. M Hammelfleisch 40 bis 12-18 4, Weißkraut Stück 6-9 TÄeln >er trieben^waren^401 Ochsen^cg^28 BrMn "ca Befahren. Ange- * 16,75—17,00, ffe'mde'r JC n500-18afS« eff. hiesiger u. Wetterauer •M 00,00—,00,00 Gerste estectio ßf,nm> /.„s 13,25—13,50, fremder ^00,M^,M,Hafe?effV^L fremde Gegen Hüfte«, Heiserkeit re. find die wirksamsten «Wittel- Isländisches Moos, Bestandtheile des Brustthees, Salmiak,Lakritzen, Sodener-, Emser- und Vichy- Pastillen, verschiedene Husten- bonbons, Malzextract, Alaun Chlorsaures Kali, Borsäure' Salicylsäure u. s. w. Zu haben in der Drogerie von Otto Schaaf, 8546] Seltersweg 39. 8539 H’ s®hneiäer, Pforzheim, -----11- Durlacherstraße. Duma englische Gummischuhe ~ empfiehlt billigst FK Schlatter. F. Holbersr. ÄS) • TT „ / —_____ Kirche?; plstz. 3« Feftgeschenken: ÄLHtksl urteil Jliafnga unö SfHTrn SÄ' in tteinen D*a[WnS 16 und 32 Liter, versendet"' ! Bert. Rollmöpse, | »Ruff. Sardinen, Mariairte Häringe empfiehlt Ferd. DrebeS, ! ?o9? Marktplatz 21. ! Als besten und bMgsten Ersatz für gebrannten Kaffee empfehle Korn-Md ärztlicher Vorschrift geröstet, gesund und wohlschmeckend, 7928 per Pfund 20 Pfg. Fr. Seibel. Ia. neues Slpfclkraut, la. neues Apfelgelse, cth« gern. sowie la. neuen Zwetschenhoniu empfiehlt billigst 8156 Ohr. Ludw. Thomas 10 Neuen Baue 10. Gaedke’s Cacao I TpabArik^itäte? de'Medlcin Chemie Fett^d AiChnet 8i°h ziehen en groß von P. W. Gaedke — Hamburg. Detail-Verkauf in den besseren Geschäften. — Man verlange [5760, Gaedke’s Cacao. Linoleum-Kork-Teppiche, Sh A ^^sches Fabrikat, empfiehlt billigst 8214 M. Weißbäcker. Anerkannt besteHd^billiMZ wasserdichtes Äderfett in Dosen von 100 Gr ä 20 250 Gr. 40 und 500 Gr. ä 70 & bei Wilh. Herbert, Marktplatz 2. PrimaGuiniiiiscHe Würzburger Hofbräu in jeder Größe und Fa§on billigst bei | O MvllFI UU Herbert, 8543 Marktplatz 2. 7 Kauzleiberg 7 ÄJ? berrm kee?" SP«rifum größte Auswahl in Gold- und Politur- l-iffen, alle denkbaren «val- und Stellrahmen, sowie das Einrahmen --Pon »ildern und Spiegeln, g533 Cokes. Gegeuwartiger Preis in deui Gaswerk: Stückcokes w _aft. K. Nußcokes, für Stubenheifunq, zerklefttert 1 - 6tr" Mitsg den 18. d. Mtg., Nachmittags 2 Uhr, Em fen.0ern Ortsgericht die Jmmo- MnderPhttipp Pfeiffer Eheleute: ^tur I Nr. 364 Hofrarthe rm kalten Loch, ,, i „ 366 „ daselbst, nochmals versteigert werden. Gießen, den 16. November 1887. Großh. Ortsgericht. Lüdeking. 8535 MttwochUn^övbr? , , Nachm. 2 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau: Sophas, Kommoden, Schränke, Tische, eine Anzahl Wirthstische, 1 Stoßkarren, 2 Kühe u. a. B oR1Q Geißler, 8019 Gerichtsvollzieher. - 8531 Gebr. Vaer, Neuenweg 17 s 5930 8403 J. Happel, empfiehlt billigst 8394 3‘/a°/o Solms-Brauns- Oblig. | 4% Gießener Oblig. Geldsorten. Telegraphischer CourSbericht der Berliner Börse vom 15. November 1887 Defterr. (Srebitactien , M?.OO Dis--nt°-C°m.-Anth°il- ™ 87.00 Laura Tendenz: fest. Die in I wird aus Weihnachten in Dienst gesucht. I Näheres Marktstraße 2 im Laden. besonders hingewiesen werden. - Druck und Verlyg der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Redaction: A. Scheyda. 106.20 100.20 102 CO 105.20 104.50 105.10 104.00 90.50 66.50 9L00 95.00 134.60 16.11-16.14 00.00-00.00 20.29-20.34 4.16-4.20 ‘ 7302 Ein sreundliches Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern Et Zubehör zu vermietben. Marktstraße 3-.— 8406] Für 2 Jungen von 9 und 12 Jahren wird ein tüchtiger Lehrer für Privatunterricht gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 8509 Ein Mädchen für Küchen- und Hausarbeit wird aus sofort gesucht. Mo? sagt die Exped. d. Bl. Oesterr. Staatsbabn-Actien 1880 4°/o Russen Oblig. 4% unif. Egypter Oblig. 4% Oesterr. Goldrente 4v6% Oesterr. Silberrente 5% 1871/1873 Russen Oblrg. 5% Portugiesen Oblig. Darmst. Bank-Actien Ferd. DrebeS, Marktplatz 21. 7152] Möbl. Zimmer zu vermiethen. Merweg 1. 103.00 101.80 97.40 104 00 Fleißige Personen finden lohnende Beschäftigung als Agenten sür unsere Tterbecafsen- und Kinderver- ftcherung. Meldungen sind zu richten an das General Agentur- Bureau von Theodor Dchuo, Kranlfurt a. M., lkirchner. ftratze 7. 6493 Vorzügliches Sauerkraut (selbst eingemacht) Bekanntmachungen | von AetleN'G«s