Samstag den 16. Juli 1887. Ar. 162 für dm Kreis Gießen. Amts- und Vureanr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. rcid vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. >urch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. BetreffendSterblichkeits-Statistik. Gießen, am 15. Juli 1887. Das Großherzogliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Nödgen und Steinheim. Wir ersuchen um umgehende Einsendung der Sterblichkeitsnachweise für die Monate Mai und Juni d. I., beziehungsweise nur für letzteren. Dr. Köhler. Politische Ueberficht. Gießen, 15. Juli. Seit Donnerstag ist Kaiser Wilhelm der Gast der Großh. Badischen Familie auf der idyllischen Bodensee-Jnsel Mainau, der bevorzugten Sommer- Meggiatur der Badischen Herrschaften. Hier gedenkt stch der greise Monarch »in den Anstrengungen der langen Eisenbahnfahrt von Koblenz nach Constanz tUls einige Tage auszuruhen, um, soviel bis jetzt seststeht, am 18. Juli die Äckerreise nach Gastein anzutreten. An letztgenanntem Tage wird der Kaiser fiine bereits stgnalistrte Zusammenkunft mit dem Prinz-Regenten Luitpold ron Bayern in Lindau haben, welches Städtchen diesmal zum Orte der Begegnung beider Fürsten gewählt worden ist, um dem Kaiser die Anstrengungen, Mche sür ihn ein Rendez-vous mit dem Prinz-Regenten in der Hauptstadt München immerhin zur Folge haben würde, möglichst zu ersparen. Die Lin- icauet Zusammenkunft selbst wird, ohne daß man ihr gerade einen politischen Charakter unterzuschieben braucht, als ein abermaliger Beweis der zwischen Den □Öfen von Berlin und München bestehenden ausgezeichneten Beziehungen wie tzeciell der fortvauerndern persönlichen Freundschaft zwischen dem erlauchten Schirmherrn des Reiches und dem fürstlichen Verweser Bayerns zu gelten scheu. Der Reichskanzler Fürst Bismarck ist Anfangs dieser Woche von seinem lauenburgischen Tusculum Friedrichsruhe wieder in Berlin eingetroffen mnd man wird wohl nicht sehr fehl gehen, wenn man die Rückkehr des leitenden Staatsmannes nach dem Mittelpunkte der politischen Geschäfte mit der allmälig Mieder verwickelter gewordenen Weltlage mehr oder weniger in Zusammenhang bbrtngt. Nur darüber dürften noch Zweifel herrschen, ob die Wiederanwesenheit wes Kanzlers in Berlin als ein beruhigendes oder aber bedenkliches Zeichen zu kbetrachten ist. Petersburger Privatmeldungen wollen wiffen, daß Rußland doch wicht ganz unbedingt gegen die Erhebung des Prinzen Ferdinand von Koburg Wm Fürsten von Bulgarien sei und daß man von der vermittelnden Thätigkeit Les Fürsten Bismarck schließlich einen Ausgleich in der bulgarischen Frage srhoffe. Demnach würde die Rückkehr des Reichskanzlers aus Friedrichsruhe mit der Wiederaufnahme seiner Rolle als „ehrlicher Makler" Zusammenhängen Md bei dem ausgeprägten Fciedenszuq, welcher durch die deutsche Gesammt- rpolitik geht, erschiene eine derartige Auffaffung wohl nicht als unberechtigt. Bei aen zweifelhaften Erfahrungen, welche unser Reichskanzler bei Ausübung seiner Rolle als europäischer Vermittler gemacht hat, wird er sich diesmal freilich Ktntger Zurückhaltung befleißigen, trotzdem steht zu hoffen, daß auch jetzt wieder Me zu erwartenden Bemühungen der Deutschen Politik zur Erhaltung des euro- Mchen Friedens von Erfolg gekrönt werden. Neben den auswärtigen Angele- Mheiten werden wohl auch verschiedene Vorgänge der inneren Politik die 'Mmvärtige Anwesenheit des Fürsten Bismarck in der Reichshauptstadt mit veranlaßt haben, in erster Linie die Abgabe des zeither von ihm mit verwalteten preußischen Handels-Ministeriums. Reben seinen Aemtern als Kanzler des Ruches unv preußischer Ministerpräsident sührt Fürst Bismarck seit 1880 auch oie Geschäfte als preußischer HanvelS'Minister, da sich für diesen Posten nach Übertritte des Herrn v. Hofmann in Den reichsländischen Dienst nicht igleich eine geeignete Persönlichkeit finden wollte. Der Kanzler empsand aber mehr und mehr die Last dieser verschiedenen Aemter und so hat er sich denn M entschlossen, das preußische Handels-Ministerium abzugeden; wahrscheinlich wird der Slaatssecretär im Reichsamte des Innern, Herr v. Bötticher, diesem '"effort mit vorstehen, lieber die Kissinger Badereise des Reichskanzlers find M immer bestimmtere Mtttheilungen abzuwarten. General-Major v. Wißmann, Commandeur der 1. Garde-Jnf.-Brigade, p die einstweilige Führung der Großh. Heff. Division erhalten, deren bisheriger pmmanbeur, Prinz Heinrich von Hessen, bekanntlich das Commando niederge- ^3t hat. Außerdem ist Oberst Gras Finck v. Fincken stein, Flügeladjutant Oes Kaisers und Commandeur des 2. Garde-Regtments z. F., unter Belastung m diesen Stellungen, zum Jnspector der Jäger und Schützen und Commandeur 868 reitenden Feldjäger-Corps ernannt worden. Die Würzburger Landtagswahl ist noch immer unentschieden, «uch die Wahl vom Montag hat wiederum Stimmengleichheit ergeben, 44 St. W den klerikalen Candidaten Stamminger und 44 St. für den liberalen Can- pmaten Regierungsrath Burkhardt, welcher an die Stelle des Herrn v. Stauffen- t3r9 getreten ist. Die nächste Wahl ist nunmehr auf den 27. d. Mts. anberaumt Horden; die bayerische Regierung scheint wirklich kein Mittel zur Verfügung zu urden, diesem seltsamen Schauspiele ein Ende zu machen! Das bayerische Budget für die nächste Finanzprriode läßt die Finanztuge Bayerns in sehr günstigem Lichte erscheinen und um so ungehinderter dürfte sich daher auch der Anschluß Bayerns an die norddeutsche Branntweinsteuer-Gemeinschaft vollziehen. Die französische Deputirtenkammer hat es sehr eilig mit der Berathung der Vorlagen des Kciegsministers Ferron über die Errichtung neuer Kavallerie'Regimenter und über die Organisation der Infanterie, indem schon am Mittwoch die Verhandlungen über diese Vorlagen begannen. Die Gerüchte, wonach die englische Diplomatie ihr Spiel in Konstantinopel wegen der egyptischen Convention Rußland und Frankreich gegenüber verloren habe, scheinen wirklich nicht unbegründet zu sein. Wenigstens läßt die Mittheilung Ferguston's im englischen Unterhause, der Sultan habe den englischen Bevollmächtigten Sir Drummond Wolff in voriger Woche nicht empfangen können, „tief blicken" und auch die sonstigen Erklärungen des Unter* staatssecretärs deuten auch in ihrer verclausulirten Form daraus hin, daß die Frage der egyptischen Convention sich gerade nicht nach den Wünschen Englands abwtckelt Es ist daher leicht möglich, daß Sir Drummond die türkische Hauptstadt verläßt, ohne die Unterschrift des Sultans erlangt zu haben und ohne diese bedeutet der englisch-türkische Vertrag natürlich nichts als ein werthloses Stück Papier. Uebrigens scheint die Befürchtung, die egyptische Frage könne sich durch die Einmis^ung Italiens noch mehr verwickeln, nicht gerechtfertigt zu sein, denn die als osficiöses italienisches Preßorgon geltende „Tribuna" dementirt halb und halb die Behauptung, Italien gedenke sich irgendwie an der Action Englands t« Egypten zu betheiligen. Kaum find wir in Die eigentliche heiße Jahreszeit eingetreten, so tauchen auch aufis Reue die Cholera-Bulletins aus dem Süden Europas auf. Wiederum ist es Italien, wo sich der unheimliche Gast aus den Dschungeln Indiens eingestellt hat und zwar schickte er sich an, von ©teilten aus seinen heurigen Rundgang durch Europa anzutreten. Schon jetzt lauten die Berichte über die Cholera-Epidemie auf Sicilien äußerst besorgnißerregend und die heiße Witterung einerseits, die traurigen sanitären Zustände der Insel anderseits eröffnen die bedenklichsten Aussichten. Von der italienischen Regierung sind mit bemerkenswerter Schnelle die erforderlichen Maßregeln gegen die Weiterosr- fchleppung der Cholera getroffen worden; trotzdem scheint die Seuche bereits nach dem benachbarten Sardinien übergesprungen zu fein, von wo mehrere cho!eraverdächtige Krankheitssälle gemeldet werden. England. London, 14. Juli. Das deutsche Kronprinzen-Paar ist gestern Nachmittag auf der Yacht „Victoria und Albert" in Cowes angekommen, wo dasselbe verbleiben wird, bis Schloß Norris für seine Ausnahme hergerichtet ist. — Das Oberhaus nahm ohne Abstimmung nach vierstündiger Debatte in zweiter Lesung die irische Zwangsbill an. Wutzlaud. Petersburg, 14. Juli. Das „Journal de St. Pötersbourg" erinnert daran, daß die Erklärungen des Koburgers selbst und die kürzlich dargelegtea Ansichten der Mächte dahingingen, daß die erste Bedingung für eme zulässige Candidatur die Genehmigung Rußlands sei. Der Prinz werde sich nicht durch die Deputation nach Sofia jühren lasten; thäte er dies, so w^r^e^weit entfernt, die Lage zu verbessern, sie noch mehr verwickeln. Was die Mächte angehe, so würden dieselben, wenn einige Cabinete geneigt wären, die Wahl zu sanctio- niren, schließlich doch einsehen, daß dies nur die Lage verschlimmerte und die Pläne der Regenten unterstützte, welche nichts mehr wünschten, als sich aus den eigenen Verlegenheiten zu befreien, indem sie die Mächte unter sich veruneüllgten. Die Pforte habe sich übrigens in dieser Frage noch nicht an die Machte gc- wendet; es sei mehr als wahrscheinlich, daß sie die Dispositionen der Mochte abwarte, ehe sie sich äußere. Kurz, die ganze Angelegenheit scheine ein vergeb- liches Unternehmen der ihrem Ende entgegengehenden Regentschaft zu lein. Wenn dasselbe auch die Lösung Der Schwierigkeiten Der bulgarischen Frage mar herbeisühren könne, sei doch zu hoffen, daß weitere Complicationen zwischen den Mächten dadurch nicht entstehen würden. Was Rußland angehe, so mure io von der bisher befolgten Linie nicht abweichen. __ Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr- Bureau. Konstanz, 14. Juli. Der Kaiser traf beute Morgen hier ein; er wurde von dem Grotzherzog^und Erbgrobherzog und deren Gemahlinnen cmMng-n und nach der Mainau geleitet. Der Kaiser, auf dem Schiftsdeck stehend, wurde von äußerst zahlreichen Menschenmenge begeistert begrüßt. Berlin, 14. Juli. Fürst Bismarck ist heute Morgen nach Varzin abgereist. Berlin, 14. Juli. Anläßlich der durch die Erklärung der „Coburger Zeitung" hervorgerufeneu Zeitungserörterungen darüber, ob der Prinz von Coburg zur Annahme der bulgarischen Fürstenwürde der Zustimmung des Herzogs von Coburg und des deutschen Kaisers bedürfe, sagt die „Nordd. Allgem. Ztg.": Ob der Prinz der Zustimmung des Herzogs von Coburg als Hauschefs bedarf, entscheidet sich nach dem uns nicht bekannten Coburg'schen Hausgesetze, dagegen ist aus der Reichsverfassung nicht erfindlich noch erklärlich, daß der deutsche Kaiser mit der Angelegenheit etwas zu thun hätte. Nach dem Berliner Vertrage hat der Kaiser bet der Gutheißung der Wahl eines Bulgarenfürsten mitzuwirken, aber nur als Mitunterzeichner des gedachten Vertrages und nicht mehr und nicht weniger als die übrigen Unterzeichner; seine Mitwirkung bei der Fürstenwahl ist also lediglich eine Folge der Großmachtsstellung des deutschen Reiches zu dem von den Großmächten unterzeichneten Berliner Vertrage. Aus irgend welchem anderen Grunde ist dieselbe nicht herzuleiten. Esten, 14. Juli. Der Geh. Commerctenrath Alfred Kiupp ist heute Abend auf seiner Villa Hügel bei Essen gestorben. Wien, 14. Juli. Prinz Ferdinand von Coburg empfängt die bulgarische Deputatton morgen Nachmittag auf Schloß Ebenthal. PariS, 14. Juli. Die republikanischen Blätter sprechen die Hoffnung aus, die Bevölkerung werde sich am heutigen Nationalfeste aller Kundgebungen enthalten. — Anläßlich des Nationalfestes fand am Vormittag auf dem Stadthausplatze eine Revue der Schülerbataillone statt. Minister Svuller, der Seinepräfekt und der Vorsitzende des Municipalrathes wohnten der Feier bei. Die Volksmenge brachte lefs hafte Hochrufe auf die Republik aus. Der Abmarsch der Truppen zur Revue nach Longchamps erfolgte durchaus ruhig. Der Himmel ist bedeckt und regendrohend. — Ein aus der Patriotenliga und anderen Gesellschaften bestehender, etwa 2000 Personen zählender Zug, mit Doroulöde an der Spitze, marschirte Vormittags nach der Place de la Concorde und legte an der Statue der Stadt Straßburg Kränze nieder. Die auf dem Platze versamnielte Menge nahnt die Kundgebung mit Beifallsbezeugungen auf. Anderweite Demonstrationen fanden nicht statt. Dann begab sich der Zug zu der Statue der Jeanne d'Arc, wo ebenfalls Kränze und Blumensträuße niedergelegl wurden. Pari-, 14. Juli. Gr6oy verließ Nachmittag um 31/* Uhr das Elysse, um sich »ur Truppenrevue zu begeben. In der Begleitung Grövys befanden sich sämmtliche Minister. Auf dem Wege nach Longchamps wurde der von Kürassieren escortirte Zug mehrfach mit Hochrufen auf Gräoy begrüßt. — Bei der Ankunst Gröoys und der Minister in Longchamps wurde aus der Volksmenge an einigen Stellen der Ruf „Vtve Boulanger", auch einiges Pfeifen laut. Die Kundgebung war aber vereinzelt und unerheblich und wurde weit überwogen durch Hochrufe auf die Republik. Der Vorbeimarsch der Truppen begann um 4 Uhr 10 Min. und endete um 5 Uhr 40 Min. Die Volksmenge begrüßte die Truppen wegen ihrer guten Haltung. Giöoy kehrte um 6 Uhr 10 Min. zurück. Das Wetter war während der Revue trübe, der Himmel bedeckt. — Als Gräoy in Longchamps ankam, begann eine Gruppe, worin Rochefort, Laisant, Laguerre, Michelin und andere Intransigenten sich befanden, zu pfeifen. Die umgebende Menge erstickte die Kundgebung aber durch Hochrufe auf Grövy und die Republik. Bei Gräoys Tribüne wurde ein pfeifendes Individuum verhaftet. Beim Ausgang aus dem Bois de Boulogne versuchte ein etwa 300 Personen zählender Haufen Wagen anzuhalten und die Insassen zu Hochrufen auf Boulanger zu nöthigen; die Polizei schritt sofort ein und verhaftete etwa zehn Personen. Gräoy wurde bei der Rückfahrt aufs Lebhafteste begrüßt. — Gräoy richtete an den Kriegsminister folgendes Schreiben: Die Revue, welcher ich beiwohnte, war eine glänzende, ich habe die kriegerische Haltung der Truppen und die vollendete Bestimmtheit ihrer Bewegungen bewundert und bitte Sie, denselben meine Glückwünsche zu übermitteln und hohe Anerkennung aus- -usprechm. — Depeschen aus den Departements constatiren, daß das Nationalfest dort ohne lebe regierungsfeindliche Kundgebung verlief. Sofia, 14. Juli. Der Prinz von Coburg antwortete auf die Glückwunschtelegramme der Bevölkerung, daß die Sympathien Europas und eine verständige Haltung Bulgariens allein im Stande seien , den bulgarischen Wünschen Erfolg zu verschaffen und daß er auf die Einsicht und Ergebenheit des bulgarischen Volkes rechne. Lokales. Gießen, 15. Juli. Aus Anlaß des Geburtstages Sr. Großh. Hoheit des Alexander von Hessen, des Inhabers hiesigen Regiments, waren heute die Mllttar-Dienftgebaude beflaggt. Gießen, 15. Juli. Justizminister Friedberg trifft heute Abend mit Familie und Dienerschaft hier ein. Die Herrschaften haben Quartier im Hötel Einhorn bestellt. . v An der Aufstellung des neuen Orgelwerks für unsere evangelische Stadlkirche ^^N bald 4 Wochen eifrig gearbeitet Dasselbe ist von der berühmten Firma Stuttgart erbaut und hat drei Claoiaturen und 40 Register mit 2150 Pfeffern Gestern war der Sachverständige, Herr Kreisschulinspector Dosch aus Worms hier, welcher spater das Werk prüfen und übernehmen soll. Er wollte die Orgel schon wahrend des Aufbaues einsehen und äußerte bei seinem Weggehen, die bts letzt fertigen 26 Register enthalten wunderbar schöne Töne und Klangfarben- er freue sich sehr auf den 6 August, an welchem Tage die Orgel als vollendet von ihm geprüft und gespielt werden dürfe. .r. 1J' 14> 9ulLLCU"tcribcm Personal des Personendampfers „Merkens" entstand heute kurz vor der Abfahrt des Schiffes ein Streit, der erst endigte, nachdem der Rudergänger einen Kellner derart verschlagen hatte, daß dessen Verbringung in einem Wagen nach dem Spital nothwendig wurde. Der Rudergänger wurde alsbald von der Polizei in Haft genommen. «T wir mitgetheilt haben, hat sich die hiesige Stadtverordnetenversammlung gegen die Einführung emes Gewerbeschiedsgerichts in Mainz ausgesprochen. Anläßlich ^°on waren gestern Abend die Vorstände sämmtlicher hiesiger Fachvereine versammelff um wiederholt die segensreichen Seiten der gewerblichen Schiedsgerichte für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu betonen. Es wurde der Beschluß gefaßt die Büraer- mersterei um Ueberlassung der „Stadthalle" zum Zwecke einer demnächst'zu berufenden Versammlung zu ersuchen, wo die weiteren Schritte beschlossen werden sollen △ Aus dem Rheingau, 14. Juli. Wie der „R. A." mittheilt bat die ^Pi^^^CbrilDCr fcL tn- ^ranffurt "ne Restpartie von ca. 200 Flaschen 1881er ^ ^^lwer zu dem bis letzt noch nicht dagewesenen Preise von 105 JL die Flasche an eine amerikanische Firma verkauft. Muiwc Hüll. In dem Marktflecken Oberelsbach, im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken, wütbete gestern ein Brand; 80 Wohnhäuser und 120 -Nebengebäude wurden ein Raub der Flammen. Die Roth daselbst ist groß * c »ÄorbJau!en' 131 2lUi. Ein höchst bedauerlicher Unglücksfall, der die Mütter und Kinderpflegerinnen von Neuem zu erhöhter Vorsicht mahnen mag hat sich in den Mn Tagen hier ereignet Die junge Gemahlin eines Officiers vom 11. Feld? Artillerie-Regiment befand sich seit einigen Tagen hier zum Besuch ihrer Mutter der verwittweten Frau Justizrath Berndt. Ihr 2jähriges Töchterchen das sie ntttgebracht überlleß ste zum Baden einem Dienstmädchen. Ein zweites Dienstmädchen h? te das Wasser herbei und g°ß zuerst das kochende Wasser tn die Badewanne. Während ste ».eder hinausgina, um kaltes Wasser zu holen, Netz das erste Dienstmädchen das Kind vom Schootze in das kochende Wasser fallen, wodurch cs derart verbrüht wurde däb es einige Stunden darauf starb. M Mainz, 13. Juli. [Unfall.] In einem Hause des Boulevard stürtte Morgen um 9 Uhr ein 18jähriges Mädchen aus Dienheim im dritten Stockwerke »um Fenster hinaus und blieb auf der Stelle tobt; der Kopf war vollständig zerschmettert Die Unglückliche wollte ein Stück, welches vor dem Fenster auf einem Gestell bina in bie Küche holen, das Gestell, auf welches sich das Mädchm stützte, brach aber durch -worauf sich der Unglücksfall ereignete. \ — Der „Berliner Börsen-Courier" schreibt fiBpr bi- x ™ Gesellschaft gegen Wasserleitungsschäden in Nr. 324 Folgendes 9Iifnn Versicherung^ frist die Frankfurter Versicherungs-Gesellschaft gegen Wrti a. M. in's Leben gerufen wurde, fand biefeö aett^mäfeXSm " Frankfur- sympathische Aufnahme, weil es einem Ihatsächlich vorhandenen Bedü?fnist mV ein.! gewähren versprach. Wer jemals von einem Wasserschaden betroffen zu bie Unannehmlichkeiten eines solchen und bezw. die ^ne^mlichkeiten X / ' rocii Versicherung zu schätzen, weil die letztere allen ärgerlichen Differe^ Hausbesitzern und Miethern vorbeugt. Wie außerordentlich zahlreich die bm schäden sind beweist die bereits statistisch feststehende ^atla^ leitungsfchäden noch nicht ein Feuerschaden in den nfft Wasserleitung verffbemn lSV" entfällt. Trotzdem sind die Prämien für die »erficfterttngS« gpgen schaden wesentlich niedriger wie die Feuerversicherungsprämien sie betrarln rUnQ§= bäude durchschnittlich nur 3/10 pro Mille von der Versicherungssumme neues Unternehmen auf einem völlig neuen Afsekuranzgebiete sich naturaemfiti » . T malig einfuhren kann, so ist es der Frankfurter VersicherungsrGesellschaff ^en M leitungsfchäden doch gelungen, im ersten Jahre Gebäude im Werthe von jl 14R zu versichern. Das ist ein sehr respektables Anfangsresultat, welches zu ben F. a92 Hoffnungen für die Zukunft berechtigt. Eine große Annehmlichkeit bietet bir racT schäft den Hausbesitzern auch dadurch, daß sie auf Wunsch die fämmtlidjenft raturen der Wasserleitungsanlagen zu einem festen und mäßigen Jahres - übernimmt."^ ' 'puuW- _ [Schrecklicher Unglücksfall.] Der Lehrer Gerlach in Rügenwalde Templin) hatte am 7. d. M. gegen Abend auf seinem Acker Schwarzwild bemprftL holte in Folge dessen den ihm befreundeten herrschaftlichen Secretär, das toi /? zuschießen. Der erste Schuß, welchen derselbe abgab, schien erfolglos; als ber abgegeben, lief auf den Schützen wehklagend ein Knabe zu, seine Schwester fei prfZrr Der Fall klärte sich folgendermaßen auf: Vier Kinder waren gegen Aden?°, „Krebsen" (Krebse fangen) gegangen. Als der Jäger kam, in dem sie den erkennen glaubten, liefen sie über das Feld des Lehrers in geduckter SteHuna hn™ Jener, im Glauben, das Schwarzwild vor sich zu haben, feuerte und schoß Knaben einen Theil seines Holzschuhes ab, der zweite Schuß ging dem durch den Kopf, so daß der sofortige Tod erfolgte. Das Kind war im Alter V neun Iahten. D01t — — Das neue Kranken-Jsolirhaus in Westerland auf Sylt, auf Kosten W L>eebade-Direction hergestellt und eingerichtet, ist dieser Tage eröffnet worben. Unfern eines für diese Zwecke reservirten Theiles des Meeres-Strandes aont getrennt von dem Badeorte, liegt einsam in freundlichem Gärtchen das kleine sauber^ Haus. Außer den nöthigen, complet für einen Haushalt eingerichteten $ßirtBfd* raumen enthält es mehrere zweckentsprechend und behaglich eingerichtete Zimmer deren Wände den den Aerzten wohl bekannten Oelfarbenanstrich fragen. Sobald die mafc- gebenben Persönlichkeiten den Ausbruch einer während der Jncudationszeit von einem Sabegaft cmgeschleppten Jnfectionskrankheit erfahren, wird dem Kranken, aus Wunick mit feinen Angehörigen, dieses Haus ganz oder theilweise zur Verfügung geftellt eine der hier ftationirten Diaconfffen zur Pflege beigegeben. Nun steht es in derWadi der Angehörigen, dort einen eigenen kleinen Haushalt zu führen oder durch eine betgegebene Aufwärterin sich mit den nöthigen Mahlzeiten :c. aus einem der @af» versehen zu lassen. Diese Einrichtung hat von Autoritäten die günstigste Beurtheilung erfahret und es sicht zu hoffen, daß sie — und sei es obligatorisch — bald in allen Kurorter eingeführt wird. Eine gleich große Sicherheit existirt thatsächlich nirgends! — Eine gräßliche That wurde, wie aus London berichtet wird, am Samstor von einem Irrsinnigen in der Nachbarschaft von Rathfriland, tn der Grafschaft ^qrone, verübt. Er verließ um 5 Uhr Morgens feine Behausung, bewaffnet mit einer Hauhechel, mit welcher er zuerst zwei Ziegen, die ihm in den Weg kamen, den Garaus machte. Dann betrat er ein Heufeld, auf welchem mehrere Frauen arbeiteten. Wüthend schwang er seine Mordwaffe, trennte zwei Frauen beinahe den Kopf vom Rumpfe und verwundete drei andere dergestalt, daß eine seitdem gestorben und die anderen nicht wieder aufkommen dürften. Die Begebenheit wurde sofort der Polizei in Ralbsrilanö und Ballyud gemeldet und sofort rückte eine Anzahl Schutzleute aus, um auf ben irr- ftnnigen Mörder zu fahnden. Sie fanden ihn endlich in einem Teiche bis zum Halst JJJ1 wo er nicht ohne Schwierigkeit festgenommen, und gefesselt wurde. Der Mörder heißt Hislop, ist feines Zeichens ein Sattler und-war bis vor Kurzem. Insasse einer Irrenanstalt. . _ ~ [Brand.] Die Ortschaft Babaszek (Ungarn), eine der blühendsten Gemeinden des Zalarer Comitats, ist am Montag vollständig ntebergebrannt. Spielende Kinder zündeten in einem Schweinesiall Feuer an. Dasselbe griff mit furchtbarer Schnelligkeit um sich und da im Orte fortwährend Wassermangel herrscht, konnte an's Löschen nicht gedacht werden. Nur 11 Häuser blieben verschont. Eine Frau ist erstickt, mehrere Kinder werden vermißt; 122 Häuser und 102 sonstige Baulichkeiten, ebenso viele Stallungen und 89 Scheunen sind ntebergebrannt. .eiena unb bie Kemmerich'sche Fleischextractsabrik.] In bei Entwischen Provmz Entre Rios liegt bicht am Ufer bes Parana ein Heiner, kaum 800 Einwohner zahlenber Ort, ber gleichwohl als einer der interessantesten und durch Industrie als einer der hervorragendsten Plätze der großen argentinischen Revubli! betrachtet werden kann. Nicht nur, daß die herrliche Lage dieses den Namen Santc Elena rührenden Qrtes eine solche ist, wie sie in dem an Naturschönheitcn äußers flj’öentinien vielleicht ganz vereinzelt dasteht, befindet sich dort auch das bebeutenbftt tnbuftrieue Unternehmen des Landes, nämlich die Kemmerich'sche Fleischextractfabfil Dieses Unternehmen ist, wie wir hier mit Genugthuung constatiren, ein rein deutsches bie Eigenthumerin von Santa Elena und allen dort befindlichen Immobilien uni ^obulen, bie Compagnie Kemmerich nämlich, ist eine deutsche Gesellschaft, alle b Santa Elena ansafsiaen Beamten sind Deutsche und echt deutsch ist vor Allem be u2lb Verschönerungssinn, der dort überall zu Tage tritt unb der in einen !° ^"^"^.^^ensatze zu dem auf den romanischen Ansiedelungen des Landes herrschenden Geiste steht. Das Etablissement mit seinem drei deutsche Duabratmetlei umfassenden Grundgebiete, den colossalen, massioen Fabrikgebäuden, den elegante -BtUen für die Beamten und den Hunderten von Arbeiterwohnungen hat einen WerE non mehreren Millionen und die Ausgaben, welche der betrieb der Fabrik erforber. linb ebenfalls ganz enorm. Man wird hiervon eine ungefähre Vorstellung sich machs können, wenn man erfahrt, daß die Compagnie für jedes geschlachtete Stück Vieh allei r^^ner von 1 /, Pesos (etwa 6 <,M) zu entrichten hat und daß in der Schlag ! Ochsen täglich geschlachtet werden. Das Leben und Treiben, welches uw diese Zeit in Santa Elena herrscht, ist in hohem Grade interessant. In Heerde» wk Tausenden kommt das Rindvieh dort an, begleitet von zahlreichen berittenen Eim bes Landes, welche, den Lasso schwingend, die Heerden im Galopp umkreise» Das Vieh welches das Blut in dem Schlachthause wittert, ist wild unb erregt, d Ar.a^.F.Un* rennt nnruhig hin unb her, einzelne ber Thiere suchen auch aus der Heerb" :Wer?en °ber sofort von den Reitern zurückgejagt und schließlich wirbbbi n ÄsN großen, mit Balken umschlossenen Raum, einem sogen. Eorrall btnetngetrteben. Mit bewunderungswürdiger Gewandtheit fangen jetzt die EingeboreneR der an das eigentliche Schlachthaus stößt, ein Thier nachdem k Cm^raus und spannen an den letzteren zwei Pferde, welche b® h ?em ?opfe fest gegen einen in dem Eingänge zum Schlachthause angebrachte Balken ziehen. In dieser Stellung empfängt es den Todesstoß in's Genick und wi»! sofort abgehautet und zerlegt. Das Einfangen, Tödten und Zerlegen ein»ö Ochsen erfordert insgesammt keine 10 Minuten und hieraus erklärt es sich, daß etT 0 *e b^ftlben an einem Tage für die Fabrikation des Fleischextractes ve:- roct^r.c! rocrb^l ^nn. Diese Fabrikation, welche in von dem Schlachthaufe stre2L k!? ?or ftch geht, ist im Princip eine sehr einfache. Man befr^- nämlich das Fleisch sorgfältig von dem Felle unb ben Knochen, zerhackt es iwj Maschinen, kocht basselbe zu einer äußerst kräftigen Bouillon vollstänbig aus unb 6« ?a"n o^Etzteren vermittelst eines sehr sinnreichen Verfahrens, um bas in ihr eil- baltene Wasser zum Verbunsten ru bringen, bie Gestalt ber zähen, braunen Masse, « ?e r E SFiSf? n den Hanbel kommt. Der Kemmerich'sche Fleischbouillon, eme ^nbensirte Fleischsuppe, wirb auf bie Weife gewonnen, baß man ber Fleischbrühe 8"^oEmrautercxtracte zusetzt, über bie Fabrikation bes Fleischpevtons dagegen beobachiar die Leiter der Fabrik bem Fremben gegenüber bas tiefste Schweigen. Es ®crbri außerbem in Santa Elena noch fabridrt: confcrvtrtc Zungen, conferoirteS Fleif^i Neuester l'likiil-Fihriiliii Auktionator- 5345 60,— n LS Wilh. Noll beginnt soeben ein neues Guartal Lindenplatz. 197 Schiostrrarbeit, Maurerarbeit, ©laferaxbeit, n ti H 82,63 8,— 66,06 12,30 s s D £ O r—I M zu ff ff tt td p s a> v gute Taffe Kaffee. 4420 _________ aller in Gießen ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge in der Expedition des „Gießener Anzeiger", sowie bei den ^eitungstrngern zu haben Preis 20 Psg. mit der Erzählung von Rudolf Lindau „Der lange Holländer". Zu beziehen in Wbch-n-Knmm-rn «PreisM^ . «0?«i-rtchahrlW oder in 14 Äeflen L 60 Pf. oder 28 Katbkcften a 26 Pf. durch alle Buchhandlungen. Die Wochenausgabe auch durch die Postämter. Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Reaumur aemesfen am 15. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 20 Grad, Luft im Schatten 22 Grad. L. Ehr. Rübs amen. ,, die Häute werden eingesalzen und nach Europa ^ischpulver, Knoch-nauv , oerIortn- was irgendwie zu verwerthcn ist, und diese rportirt, kurzum, nMs^o $eftanbtbeilc be8 geschlachteten «i-hes tti Verbindung mit siirgsältige A>Enu? selben (ein ausgewachsenes Stück Rindvieh kostet dort etwa l«nt billigen Pr ist ^"ebenn valld) t,£n Fabrikanten, ihre Fleischpraparate zu einem 30 M eS„ üb't dessen Niedrigkeit man erstaunen muß, wenn man steht, roic ^riIkim§1 Quant “m ei'tract aus dem Fleische von mehreren vunderi Ochsen ge- wnncn wird längere Zeit frisch auszubewahren, stille man sie, wie uns von — .UnT geschrieben wird, wenn sie eben reis vom Baume gepflückt, in s,ch°erstand,ger Se te g ßut unb gtabc st- ziemlich tief in die Erde N düst Weise bebandelte Kirschen waren ,u Weihnachten noch st sch und *”'[i4meienb. Man wähle aber zum Ausbewahren nur Kirschen mit s-stem gltW- «ei der Feldarbeit im h-itz-n Sommer wird in der Regel viel zu viel -, „L, „nb dadurch nicht nur das Schwitzen noch befördert, sondern auch Sll’|eV0fflefunbbeit geschädigt. Wir empfehlen daher folgendes Getränk das an- * ’.| E Durst läscht, zugleich auch stärkend wirkt und die Kräfte aufrecht kocht 50 Gramm gemahlenen Kaffee wie gewöhnlich, dann setzt man bem= Ä n so viel Wasser zu, daß die Flüssigkeit 2 Liter ausmacht; hieraus fugt inan aO Gr, SjX und 80 Gramm Branntwein zu. Eis n. Eisschrllüke das neueste, feinste, beste und bMgste bei 3524 H. Schxnall, Hess. Hof. Mein Eiswagen geht täglich. Bitte Bestellung per Postkarte. 5327] Trockene eichene und tannene Bohlen in verschiedenen Dimensionen, sind billig abzugeben bei K. Jung in Klein-Linden. Weiche Kekamümachung. Dem verstandessckwachen Gerson ißinterlanb zu Großen-Buseck WGottschalk Rosenberg daselbst ia[6 Curator betgegeben worden, Rechtsgefchäste mit jenem können , Mig nur mit Zustimmung dieses ab* i Mossen werden. ^Gießen, am 6. Juli 1887. Großh. Amtsgericht Gießen. Stammler. 5328 'MeitsdeMgenmg^ Iieikgeöotenes. 5326 Ein gebrauchter Fahrstuhl zu verkaufen._________Marburgerstraße 22. Neue Kartoffeln, neue holl. Dolldäringe heute wieder frisch eingetroffen bei 5344 C G Kleinhenn Montag den 18. d. Mts, des Vormittags um 9 Uhr, soll nachverzeichnete Arbeit auf dem Rathhaus zu Garbenteich wenigst- nehmend versteigert werden. Weißbinderarbeit, veranschl. liefert als Specialität: Weichen, Herzstücke, Drehscheiben, Schiebebühnen, Barrieren für normale und schmale Spur. 1293 Tragbare Geleise, eiserne Tran Sportwagen für jeden Zweck. _______Projecte u Anlagen von Fabrikgeleisen. Wegen vorgerückter Saison verkaufe Sonnenschirme zu außergewöhnlich billigen Preisen. 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Ms.^ Nachmittags 2 Uhr. in. der Louis Flett'schen Hofratthe zu Gießen sollen gegen Baarzahlung ver- steigett werden: 1 Herren-, 1 Damen-Schrerbttsch, 1 Commode — alles neu — 1 Sopha, 1 Kleider-, 1 Küchenschrank, 1 Gewehr, 1 großer Koffer, einige Stucke Buckskin rc. Gießen, den 14. Juli 1887. „ Engel, 5341 Gr. Gerichtsvollzieher. Versteigerung am Samstag den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, gegen baar: Eine Parthie vrenn« u- Nutzholz, darunter Nußbaum, und ein Schreinertarre«, gut erhalten 5336 Neuenweg 2, im Hinterhaus. von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheun aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Laicht- löslichk^it, KoÄsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere m Salinenkanneu, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorraimg und zu den billigsten Preiien zu beugen bei Herrn Kaufmann J. <*. D- ans dem Markt in Gießen. Grossh. 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Juli 1S87, Abends 8 Uhr, Bankett tu Ehren der kurzen Anwesenheit unseres Zfachen ersten Preisturners (Gießen, London, Leipzig) Herrn Hermano h’aosteia aus Chicago. und (£,^rDÄ?^eircutatT List- ist sehr unvollständig d-n ßfÄü™ °.°h°r alle Turner und gewesenen Turner und Freunde aus den 60er Jahren hiermit noch aus diesem Wege zu allgemeiner Betheiligung ein. Das provisorische Eomite. Freiidctiberg’scoes CoBservatorium für teik ZU Wiesbaden (Rheinstrasse 50). I V?U|Stäudig? Ausbildung für ausübende Künstler sowie Musik- Lehrer und Lehrerinnen im Clavierspiel, Violine, Violoncello Gesmn e?cnE0^?ei8phrin8orumr"16"’ Harmonielehre, Contrapunkt, Composition durch Proslecte ‘ ' October und L April.’ AUesP” ——----------------- 3783 I Ä‘ .ÄÄE.“,' Mx. , 8Ä-— ÄS, »,'u .SÄ ■* N-ih-reS im Frankfurter Hof. ., W bestehen. I. Missionsfest 3Olunbadi Sonntag den 17. Juli, Nachmittags 2 Uhr Festprediger: Herr Pfarrer Vogel von Beuern, Herr Missionsprediger ThummvonFrankfurta M Herr Pfarrer vr. Naumann von Gießen. ' 5246