1887 Mittwoch dm 16. März Nr. 63 Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS binnen 3 Tagen erinnert. Dr. Boekmann. behalten. PreiS vieneljährlicb 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn- uvrti die Poü betonen orerieliadi!ich 2 Mark 50 M. Politische Ueberficht. Gieße«, 15. März. Der Kaiser empfing am Donnerstag Mittag Herrn v. Lessep» und batte der berühmte Franzose auch die Ehre, zu der bet den kaiserl. Majestäten am Donnerstag stattgesundenen Soiröe eingeladen zu werden. Der Kronprinz, welcher mit anwesend war, unterhielt fich längere Zett sehr lebhaft mit Herrn v Lessepr und erinnerte er denselben daran, daß er bereit» bei der Einweihung des Suezkanals seine persönliche Bekanntschast gemacht habe. Al» «rund seiner Berliner Reise hat Herr v- Lessepr die Ueberretchung der Insignien al» Groß. O'ficier der Ehrenlegion an den französischen Botschafter. Herrn Herbette, bezeichnet und soll er hierbei erklärt haben, daß die große Mehrzahl seiner Land», [eute ganz entschieden frievlich gefinnt sei und daß man in Frankreich die Thätigkeit des Herrn Herbette zur Erhaltung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Cabineten von Part» und Berlin sehr wohl zu schätzen wisse. Die auszeichnende Ausnahme, welche Herrn v. Lessep» in der Reichrhauptstadt und spectell am kaiserlichen Hose zu Thetl geworden ist, hat in den maßgebenden Pariser Kreisen sehr angenehm berührt. Die Geburtstagsfeier der Kaiser» von Rußland (11. März- Hat den äußerlichen Anlaß zu einer mehrfachen Betonung der zwischen Berlin und Petersburg bestehenden osficiellen Beziehungen gegeben. Vom Ezaren wurde dem Staatssecretär Grasen Bismarck der Weiße Adlerorven verliehen und außerdem hatte Fürst Bismarck eine längere Unterredung mit dem russischen Unter den Mitgliedern der kirchenpolitischen Commission des Herrenhauses ist eine Verständigung bezüglich einer Modification der Kopp - scheu Anträge unter Zustimmung der Regierung erzielt worden und güt nunmehr die Annahme des neuen Kirchengesetzes als gesichert. Im Potsdamer Stadtschlosse hat am Samstag tue seiemche Taufe des jüngstgeborenen Sohnes des Prinzen Wilhelm von Preußen im Beisein zahlreicher fürstlicher Persönlichkeiten stattgesunden. Dec Rücktritt des Staatssecretärs für Elsaß-Lothring.en, v. Hofmann, toiro als das Zeichen eines bevorstehenden gründlichen Systemwechsels im Reichende anläßlich oes schlechten Wahlaussalles und zwar im Sinne eines strengeren Regiments betrachtet. r , t , Dre Melinit-Explosion im Belsorter Arsenal hat mehr Opfer gefordert, als die ersten osficiellen Berichte Qttgc^n. Von den mit der Manipulation — dem Füllen von Granaten mit Melinit — beschäftigten 16 Militörpersonen wurden drei sofort getödtet, vier tödlich verwundet und die übrigen neun erhielten schwere Verletzungen. Die Explofion ist dadurch herber- geführt worden, daß das zur Füllung bestimmte Melinit überhitzt war. Ostens bar ist cs eins seltsame Fügung, daß französische Soldaten zuerst die Wirkungen dieses furchtbaren Sprengmaterials erfahren mußten. In der Provinz Porto Maurizio fand am Freitag abermals em Erdbeben statt, doch scheint dasselbe keinen weiteren Schaden angerichtet zu haben. Auch der zweite Act des Strafgerichtes von Rustfchuk ist nun beendigt. Am Freitag verurtheilte das dort eingesetzte Kriegsgericht den Marine-Capitän Kissimow und zwei Civilisten, welche der Theilnahme an dem Ausstande beschuldigt waren, und zwar ersteren zu einjähriger Festungshaft und die letzteren zum Tode. 300 jüngere Soldaten wurden begnadigt, 125 ältere zu eüv bis dreijährigem Gefängniß verurthellt. Wie es heißt, überreichten drs Letzteren ein Gnadengesuch. — Zur diplomatischen Situation, resp. über die Verhandlungen der Mächte über die Rustschuker Hinrichtungen liegt Nichts Neues vor. ______ — Vurearr r Schul strahe 7. ießenck Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Deutschland. Berlin, 14. März. Der Kaiser nahm Vormittag» einen längeren Vortrag Wilmowski'» entgegen und machte Nachmittag» eine Spazierfahrt. England. London, 14. März. Da» Oberhaus nahm in zweiter Lesung die Regierung»-Vorlage, betr. den Eisenbahn- und Kanal-Verkehr, abstimmungs. 106 ^London, 14. März. Der „Standard" veröffentlicht ein Telegramm nach welchem ein erfolgloser Mordversuch auf den Kaiser von Rußland ge- macht worden sein soll. Der „Standard" giebt an, daß ihm da» Telegramm in Chiffern zugegangen sei. Ob demselben ein wirklicher Vorgang zu Grunde liegt, läßt sich zunächst nicht feststellen. An anderen Stellen liegen keine Mit» theilungen vor. (In unserem gestrigen dierbezüglichenTelegrammistemLamsus unterlaufen, welchen wir zu berichtigen bitten. Durch mangelhafte NiederschE de« Telegramm» ist au« dem Worte apogryph ein Apothekergehil e entfiand n welcher sein Dasein der Flüchtigkeit des Handwerk» verdankt Wir bitt,i d.o den Apothekergehilsen zu streichen und apogryphe Meldung de» „Standard Ufe- Die hiesige russische Botschaft erklärt die Nachricht des „Standard- von einem angeblichen Attentat aus den Kaiser Alexander von Rußland für völlig unbegründet. __ Gießen, am 12. März 1887. Betreffend - Maßregeln gegen Landstreicher und Bettler, hier die Errichtung von Naturalverpflegungrstationen- Das Großhrrzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherjoglichen Dür-ermetstereie« des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände find, werben an Erledigung unserer Verfügung vom 24. Februar 1887 - Anzeiger Nr. 47 - Reichstag. E. K. Berlin, 14. Marz 1887. imptfp Beratbuna des Etats wird beim Marine-Etat fortgesetzt. Abg. Rickert (5fr.) bittet, die Arbeiterentlassungen aus den Danziger Wersten auf i,a§S^ibnfSrft2lÄlhä?^6"priüi beklagt dies, kann aber bei dem Mangel an Arbeit keine Aendenmg schaffen; in Frankreich und England seren d,e Entlapungr, zehnmal größer. . Beim Etat der Justiz-Verwaltung fragt cva6rcn von ihm angeregte Abg. Frhr. v. Mirbach (cons.), rote weit das vor Jahren von Genossenschaftsgesetz mit Theilhaft gediehen sei. Vorarbeiten noch nicht ab- Staatssecretär v. Schelling erwidert, daß die Borarv-uen |m gagc, gefchlosfen seien; die verbündeten Regierungen wurden die Angerege y ” Gießen, am 8. März 1887. Betreffend- Die Wahl der Einschätzungs-Commisfionen für die Veranlagung der Einkommensteuer und der Kapitalrentensteuer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen arr die Großherzoaliche» Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme von Gießen- m v- w l5in^mmt»nstt>neraesetzes und Art 17 des Kapitalrentensteuergesetzes, beide vom 8. Juli 1884, ist zur Einschätzung in die Stelle.'- „ . Smkom^M'üu g f 6 b be^ Kapitalrentensteuer für jede Gemeinde eine örtliche Commission von dem betreffenden Ortsvorstand ^auf"dre^Jahre zu wählen^ Da die Dienstzeit der ^im Jahr 1884 gewählten Commissionsmitglieder demnächst abläuft, so beauftragen w.r Sie, entsprechende Neuwahl vorzunehmenund d-s^rwachse^b^Prot°koll bis^um ^^MbJ^anunnnzuenden. Ersatzmänner zu wählen Hierzu bemeren mr, bafe für fammb«n Gemeindevorstand selbst angehören, wenigstens ein Mitglied muß aber d7mselb?n"MgehörenE^bleibt der Bürgermeister, welcher als solcher ständiges Mitglied der Einschätzungs-Commission und Stellveitrtt^r^bes^Vorsitzenden^lst^au^^Eo^^TOOflen Sie angeben, welche der Gewählten dem Ortsvorstand angehoren. 'XJ 0 Dr. Boekmann. ------ Nr. 8 des Reichs-Gesetzblatt», ausgegeben den 12. b. M., enthält: sNr 1703.] Gesetz, betreffenb bie Friedenspräsenzstärke de» Deutschen Heeres. Vom 11. März 183,. ' Gießen, den 14. März 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen- Dr. Boekmann. Lokale-. 2 Anm. fleiyilf-ü iiadi Maas Är?^Äl" -» «wo i 7?7 ?— ---—-----------2 911 tm hi<* Qlv>rt«r« ^rv... , < 1836 !’ i Ein tüchtiger Schmiedegesette * ‘ gesucht. K. Walther, Neustadt 3. 1 1 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Zusammen: 1 (1) 111) 1 1 1 1 1 Erwachsene: 1 (1) 1 (1) 1 1 1 1 Es starben an: Krebs Entzündung der Bronchien Gehirnentzündung Lungenschwindung Lungenentzündung Gehirnschlagfluß Keuchhusten Unbekannter Todesursache 1734 Eine fast neue Ladeneirrriäs. wng, für Colonialwaarengeschäft passend zu verkaufen. H.Ätzern er. ' 1903] Schöner Saathafer n. Saät^ rrbsen bei Phil. Schwan, Neustadt 43. Sterblichkeitsziffer: 21,8%». Kinder ■t « r vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:. Auch die Preise aller anderen Artikel sind billigst gestellt ----------------Herrn. Aug. Müller 1888] Tüchtige Maurer und " “ "—---- l^ger sucht I. Wagner, Hamnchr 4 Summa: 8 ' g-- . W» Seien Telegraphische Depeschen. Wolff's tclcgr. Correspondenz»Bureau. Hamburg, 14. März. Für den verstorbenen Bürgermeister Kirchenvauer wurde der bisherige zweite Bürgermeister Versmann zum eisten Bürgerm^ste? und der Senator Hayn zum zweiten Bürgermeister gewählt. gee meiner uno der 14- März. Die Rettungsstation „Putgarden" telegravhirt- Am 14. Marz von dem deutschen Euer „Gesiene", Cavitän Roeser aeftrnXf h,i Sä b"‘ »--»»ÄSV'ÄS -Äft, »VÄ w stockung ist ledoch nur vereinzelt eingetreten. -oerreyrs- « asaa ';:;SÄ,g±&g Brennholz ftpden und klein gemacht, sowie Ztwwerfpähne bei 1769 Zimmermeister Pitz, — __ Grünbergerstr. 14. 1901] 25- 30 MaureHnd Hand- langer, sowie mehrere Krdardeiter halt1 n1 Jf %nfnbe Beschäftigung er- I)aItul bei W» Steinbach, Löberstraße 3. Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in der Stadt Gieken „ 10. Woche. Vom 6. März bis 12 Marr 1887 Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär) ' 1887‘ Handel und Verkehr. O.82-O°8b'Hühner?ie°?'per Sst 4-5 /fefSeitt ^nd am&s 1ts jr.r &h?» per Stü^^l I^O-IVO G^fe per^Munb OO^"oo ^^'ück O.7O-1.3O, Enten 64 A, Kuh- und Rindfl isch 54-56Schi^mestei^' 56 "'r Pfund 62 bis 66 Kalbfleisch 40-46 Kartoffeln uer tm M? Hammelfleisch 50 bis 12-18 ,3, Zwiebeln per (OrtnerT?00-0 “ *“° ** 4 50~4^ Milch per Liter Beim Etat des Reichsschahamts beleuchte^ ?• Girbach (cons.) in eingehender Weise die im vorigen Jahre erfolgten öUDerDerfaufe; es wäre besser gewesen, die Silberoorräthe zur Herstellung der vielfach Mangelnden Scheidemünzen zu verwenden. Die Rückkehr zur Silberwähruna sei allein M Stande, der bedrängten Landwirthschaft zu helfen. Diese haben ein Recht aus Schutz; er bitte die verbündeten Regierungen, bei der im vorigen Jahre ungeordneten ötjurung der Sllberverkause zu verbleiben. Staatssecretär vr. Jacobi legt die Gründe dar, welche die Regierung bei den Srlberverkaufen wie bei deren Siftirung geleitet und weist nach, daß die Regierung Irch vollstandlg tm Rahmen der rhr ertheilten Vollmachten gehalten habe ™ „ Adg- vr Bamberger (dfr.) verweist darauf, daß seit Jahren eine allgemeine Besserung der Verhältnisse etngetreten, die nur durch die Verfinsterung des politischen Horizonts etwas in Stillstand gerathen war. Man mache nicht Scheidemünze, weil < As" Silber vorrathig habe, der Silbervorrath sei dabei nicht ausschlaggebend. Eine Aenderung der Munzwahrung in England sei unwahrscheinlich. , Abg. v. Kardorff (Reichspartei) bedauert die abwartende Haltung der Regierung; m England sei die bimetallistische Bewegung jedenfalls sehr bedeutend. « ^bg. Wo ermann (natlib.) bestreitet, daß seine vorjährige Ansicht durch den Bericht der Handelskammer widerlegt sei; dort sei gerade ausgeführt, daß Handel und ^-werbsthatigkeit sehr darmederliegen; erst in der zweiten Jahreshälfte sei ein Auf- Ichwung emgetreten, gleichzeitig mit diesem aber ein Weichen der Silberpreise und ebenso «rne Steigerung in landwirthschaftlichen Producten. (Widerspruch rechts.) Der Rück- gang des Zinsfußes ist der Landwirthschaft sehr förderlich gewesen und dieser sei durch Aolbwahrung bestimmt Diese jetzt abschaffen wäre Gift für Deutschland, wo es ffch hierbei höchstens um eine vorübergehende Krankheit handelt. ... 2wg. Lohren (Reichspartei) geht vom Standpunkte der Gegner der Gold- rinfuhrI9einamCnt l<^ nQ^er au^ bcn Zusammenhang zwischen Währung und Getreide- Beim Post-Etat weist ieaetäre&bSrieMS"6“ Mner 5raction) auf ba§ 0Crin6e behalt der Post- Geh Ober-Postrath Fischer hält diese Klagen für unbegründet; es sei die finanzielle Lage des Reiches zu berücksichtigen; die meisten Angaben des Vorredners seien falsch und seme Quellen unzuverlässige. 1 Auf eine Wiederholung der Anfragen des zugung^wlsier Systemk X* T-l-graphenlinien und Bevor- l tn/H>8 k^taat??'eC^tärrcDr' J‘&®Acp^.ön» ba& ^it dem Bestehen des deutschen Reichstages das erste Mal sei, daß ihm eine fachmännisch klingende Bemerkung mit so ae- nnger Sachkenntnis^ gemacht werde. Jedes Wort des Herrn Abgeordnete ist ein \ ' Jcbc Behauptung falsch. (Stürmische Heiterkeit auf allen Seiten des Sockel (Antisemit) sucht den Staatssecretär unter steigendem ironischen Whln* 9fh @crIa^tcfr des Hauses zu widerlegen und ruft dann mit Emphase: Sie k—« ^bdenken Sie, es gibt einen höheren Richter, als der deutsche Reichstag I das ist die öffentliche Meinung! (Anhaltendes Gelächter.) ö' den Beschlüssen der Budgetcommission genehmigt. Nächste Sitzung Mittwoch. Anträge aus dem Hause. 1. Die Quellwasserleitung. 2. Die Holzversteigerung vom 31. Januar d I 3. Erbauung eines Schwesternhauses. 4- eines Bauplatzes an der Sicher Chaussee Gesuch des Restaurateurs Geländes. -assuna MhÄ.6''”'1* E.ertanzer um käufliche lieber, Die ^nnbSertou®£erCiCrPla6£3 CiPilpersonen. Ä °°n Abfallwasser. Desgleichen des M-urermeMe?s Martin Lanasdor7 ]3 n”~ 14: ÄbekuÄ ' °CUfCr roe8Cn En-s-rnung von Baumen. 15. Das Marktstandgeld. 16. Die Herstellung des alten Steinwegs. ’7' lurS"9 Glasabschlusses in der H-usmeisterwohnung der städtischen war die Folge Lieser Handlungsweise; es wurden jedoch weitere Streitigkeiten durch das Eingreifen des Wirths Sann und seines Schwiegervaters Heinrich Decker oerT c ' welche den Reitz tn den Hof führten. Papst folgte denselben dorthin; Konrad Sann wollte dasselbe thun, wurde jedoch von seinem inzwischen hinzugekommenen Bruder davon abgehalten. Er blieb deshalb noch eine Weile in der Wirthsfiube und schickte sich dann an nach Hause zu gehen. Im Hofe angelangt fand ? ^t emgelelteten Untersuchung gestand die Schneider ihre Schuld rU-B L Ztz-L krF*s "• Mur smsjs* «ÜWSSJ. tungsKMANen 5n6aa:U,e *We 0,Ia”0tc 3 Ve-wal- L 24U5ebrnar 188?®*' ®*Un3 be§ Kreistags des Kreises Gießen vorn 2' ?6eff3ebraaCr®88T8 Mopmjialausschusses der Propinz Oberhessen pom 3' MiniiifcFS'"8 D Jnn-rn und der Justiz in Betreff befehl Gi oßb Kreisamts Sünder in Harheim gegen einen Polizei- an der limermühle Friedberg wegen Unterhaltung des Mühlgrabens : ;:ääb- 18. Die Gemeindeumlagen. Mattgen Session btlde!e°die Ankiagi"gegen'“ben 2?Jah're°atten^Mite§= ®anntl’on Burg-Gemünden, wegen Versuchs der Tödtuna ^"urer ®onrab Abend des 3. November p. A, mit mebreren Rurüb». ? 'ich am Johannes Sann in Burg-Gemünden^ in welche?e? \ o Attrthschast des ?°r"elbst anwesende Heinrich iüapft f ^te fi» „ bem Der Allgemeiner Anzeigerfi gänzlich zu räumen, gebe schwarze Cachemir« in r.icher AuSwakl, Grossh. Realschule und Realgymnasium zu Giessen. Dos Fest des fünfzigjährigen Bestehens der Großh. Realschule, mit der fett 1579 das Realgymnasium in Verbindung getreten ist, soll Freitag den 25. März d. I., Abends 7V2 Uhr, durch eine gesellige Vereinigung in Steines Garten und Samstag den 26-, Vormittags 10 Uhr, durch einen Festaktus in der städtischen Turnhalle, sowie Nachmittags 2 Uhr durch ein Festessen im St ein* sch en Saal (3 M. inet. Musik) begangen werden. Zu unserem Bedauern ist es nicht möglich, an alle ehemaligen Schüler beider Anstalten persönliche Einladungen gelangen zu lassen. Wir bitten es daher freundlichst zu entschuldigen, wenn wir nur auf diesem Wege die ebenso dringende als herzliche Aufforderung an dieselben ergehen laffen, sich recht zahlreich an dem Feste detheiligen zu wollen. Gießen, den 14. März 1887. Der Direktor uni) das Lehrer-Collegium: Ätodnagcl. 1974 Der engere Festausschuß: Dr. O. Bindewald, Realgymnasiallehrer. Friedrich Büchner, Schulrath. Louis Petri III., Bauunternehmer. Bekanntmachung. Die zum Neubau des hiesigen Infanterie - Kasccnements erforderlichen 113 St- große gußeiserne Säulenöfen, 25 „ nüttelgroße „ „ 39 „ kleine „ „ 6 „ zweizellen Schachtöfen, 4 „ einzellen „ 1 Bügelofen, 2080 kgr Ofenrohre, 360 Stück Rohrhalter und 50 „ verstellbare Ventilationsklappen, sollen in unbeschränkter Submission an den Mindestfordernden zur Lieferung verdungen werden. Hierzu ist Termin auf Donnerstag den 2ZL März, Vormittags 10 Uhr, im Bureau der untengenannten Verwaltung auberaumt, woselbst die Lieferungsbedingungen zur Einsichtnahme aufliegen, auch gegen Erstattung der Eopialienkosten in Abschrift bezogen werden können. 1949 Gießen, den 12. März 1887. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Holzverkauf. Montag den 21. d. MtS., von 3 Uhr ab, wird nachoer-. Holz a. d. Kinzenbacher Gem.-Wald im Rathhause au Kinzenbach versteigert: Eichen: oO Stämme Hi Kl- mit 2451 Festm, 13 Rm. Schtkpl., 138 Rm. Reiser u. 33u Rm. gemischte Reiser. Crofdorf, den 14. März 1887. Das Bürgermeisteramt. 1946___________________(Sc Ino t._________ Freiwillige Versteigerung Wegzugshalber läßt Herr Land- rath a. D. von Oven Hierselbst den größten Theil seines Mobiliars, feine und gewöhnliche Möbel, Porzellan, Glas, Kupfer-, Alfenide- u. Brttannia- metall-Geschirr, Küchen- und Garten- geräthe, Luxusgegenstände rc., einem eleganten 6sitzigen leichten festen Break-Omnibus mit Halbverdeck und Sommerverdeck zum Abnehmen, einem Coupswagen, beide mit Patent -Axen und Büchsen und Sperrmechanik, einen Jagdwagen, 7sitzig, am 24. März d I. in der Königlichen Reitbahn hier und folgende Tage von Vormittags 91/t Uhr durch den Unterzeichneten meistbietend versteigern. Dillenburg, 12. März 1887. Der Bürgermeister: 1911 Schäfer. 1965] Dickwurz verkauft Emil Lotz. Holz-Versteigerung. In den Waldungen der Gemeinde Staufenberg Distrikt Mark, Maistrauch und Eichenheege kommen nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar: Donnerstag den 17. d. M.r 18 Eichen-Stämme mit 8,74 Fm. 148 Fichten-Stämme „ 49,85 „ 1778 Fichten-Derbstangen mit 67,64 Fm. 3187 Fichten - Reisstangen mit 36,37 Fm. Freitag den IS. d. M.: 180 Rm. Buchen-Scheit, 38 „ Eichen-Scheit, 102 „ Buchen-Knüppel, 77 „ Eichen- u. Nadel-Knüppel, 6950 Wellen Buchen-Neisholz, 2300 „ Eichen- „ 39 Haufen Nadelreisholz, 85,5 Nm. Buchen- u. Eichen-Stöcke. Der jedesmalige Anfang ist Vormittags 9 Uhr an der Straße nach Hachborn beim Pflanzgarten. Staufenberg, am 11. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. ________Vogel._____1165 Bekanntmachung. Montag den 21. März c., von 8 Uhr ab, wird tm Gemeindehause zu Atzbach nachverzeichnetes Hol; aus dem dortigen Gemeindewalde, Distr. Untere Reidel, Taubenhütte, Taubenhütte und Leitsheck, Obere Reidel, Auim Kopf, Häring, Obere u. untere Pferdshecke, Obere Pferdshccke, Gr. Eichelsstück, Eselspfad, Streitwald u. Totalität versteigert: I. Stämme r a) Eichenr 4 Stck. 2./3. Kl. = 4,58 fm, 106 Stck. 3. 4. Kl. = 45,91 fm; b. Fichten r 3 Stck. 3/4. Kl. — 0,95 fm; c. Kiefernr 21 Stck. 4. Kl. — 3,13 fm; 1 rrn Eichen- Nutzholz. II. Brennholz: rm: a) Eichen r 31,5 Scheit, 8 Scheit u. Knüppel, 9 Knüppel, 65 Stöcke, 232 Reiser; b) Buchenr 104 Scheit, 26 Scheit u. Knüppel, 4 Knüppel, 682 Reiser, 1,25 Sprockholz; c) Kiefernr 6 Scheit u- Knüppel, 21 Knüppel, 8 Stöcke, 152 Reiser, 0,5 Sprockholz; d) Fichten r 1,5 Scheit u. Knüppel. 311 Reiser; e) Weichholz 32, Dörner 26, Ginster 32, gemischte Reiser 1108 rm. Crofdorf, den 14. März 1887. 1939 Das Bürgermeisteramt. Äiegler’s I*atent- Uhrfeder-Corsetts in verschiedenen Qualitäten empfiehlt 1611 I. Kaan jr., Kreuz. Zimmerspähne sehr schön, in größeren und kleineren j Quantitäten abzugeben bei Heinrich Nuckftuhl n., . 1820 Aster weg 50. Nquidations Ausverkauf » HW-mIlWÄlW Durch Trennung eines Compagnie-Geschäftes wurde ich beauftragt, einen Theil des großen Waaren-Lagers zum Verkauf zu übernehmen. 1825 Es kommen zum Verkauf mehrere 100 Stck. feinste Damen- und Kinver-Äonnenschirme, einige WO Stck. elegante Damen - und Herren-Regenschirme. Sämmtliche Schirme sind aus besten Stoffen und nur von guter Ausführung und werden bedeutend unter Preis abgegeben Die Sendung trifft in einigen Tagen ein und werde ich dann bestimmen, wann der Ausverkauf beginnt. Prima Portland - Cement aus der Fabrik Chr. Lothary Wwe. öt Co. in Weisenau bei Main;, unter Garantie für Volumbeständigkeit, höchster Bindekrast, Reinheit rc. 1947.___________J, Happel, Neustadt 49. Z) der E&'port-