1887. Dienstag dm 15. März Nr. 62 Vrrrcarr r Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme bev Montig^ IW Preis U'.eritl jährlich L Dhiif 20 Pf. mit Bringei loirn. 4 j! d) bi? Post bewgen Diccteljäbilid) 2 Mark 50 Bi. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. In Gemäßheit der § 9 des Gesetzes vom 13. Febmar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete nachstehende Durchschnittsmarktpreise vom Monat Februar 1887 veröffentlicht: w 9 Hafer JC. 12.42, Heu JL 6.— , Stroh 5.50 pro 100 Kilogramm. Gießen, am 11- März 1885. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Macht im Frieden werden hiermit Betreffend: Sterblichkeits-Uebersichten für die Monate Januar und Februar 1887. Gießen, am 14. März 1887. Das Großh erzo gliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen att dr- Großherzoglichen Bürgermeistereien Ettingshausen, Geilshausen, Lumda, Rödgen, Steinheim. Wir ersuchen um umgehende Einsendung der Sterblichkeitsnachweise für rubr. Zeitraum. Dr. Köhler.___________________ Deutschland. Darmstadt, 12. März. Se. König!. Hoheit der Grobherzog werden Sich mit Ihrer Großh. Hoheit der Prinzesstn Irene am 20. d. Mts. zur Feier des Geburtsfestes Sr. Moj. des Kaisers nach Berlin begeben. — (Militärdienstnachrichten.) Er wurden: v. Sturmfever, Seconde- lieutenant vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Grobherzog) Nr. 116, zumPremierlieutenant befördert; Baur, bisher Studirender einer militärärztlichen Bü- oungsanstalt, zum Unterarzt ernannt und beim 1. Großh. H-ff. Drag.-Regt. (Garde-Drag-Regt.) Nr. 23 angestellt. Berlin, 12. März. Der Kaiser conferirte Vormittags mit Albedpll und begab stch darauf mit der Kaiserin per Extrazug nach Potsdam, um der Taufe des jüngsten Sohnes des Prinzen Wilhelm beizuwohnen, von wo Aller- böchstderfelbe Nachmittags 3 Uhr hierher zurückkehrt- Morgen Früh 10 Uhr findet im kaiserlichen Palais für die Majestäten und die Mitglieder des kömz- tichen Hause, ein Gottesdienst statt, wobei der Oberhosprediger Dr. Kögel eine Predigt halten wird. r. ... Berlin, 12. März. Der .Reichs-Anzeiger" publicirt dar Gesetz über die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres. t m ; Potsdam, 12. März. Die Tause der züngsten Sohnes des Prinzen Wilhelm sand Mittag« im Stadtschloffs in Gegenwart der kaiserlichen Paares, sämmtlicher anwesenden Prinzen und Prinzessinnen, fremder Fürstlichkerten, der Generalität und der Minister statt. Die Taufe vollzog Herr Kögel unter Zu- arundeiegung der Textworte: .Ich will dich segnen und du sollst em Segen fein." Der Prinz, erhielt die Namen: August Wilhelm Heinrich Günther Victor. Arankreich. Paris, 12. März. Die Meldung der Blätter, daß der Kriegrmimster eine versuchsweise Mobiltsirvng des ganzen 11. Armee-Corv«, besten General- Commando sich in Nantes befindet, angeordnet habe, wird für unbegründet erklärt. , „ _ , Mentone, 12. März. Gestern Nachmittag um 3 Uhr 10 Secunden erfolgte ein heftiger Erdstoß, welcher Möbel und vielfach auch Manern umstürzte. Der Erastoß wurde von Savona bis Nizza verspürt. Unter den Fremden in Monaco herrscht panischer Schrecken. England. London, 12. März. Die „Morning Post" dementirt entschieden dar Gerücht, daß über die projectirte Landbill im Cabinet Differenzen entstanden seien. — Die Königin reist am429. März über Paris nach Cannes, wo ste einige Tage verweilen wird; von da nach Atx-les-BainS und Ende April zurück nach England. Mulgarien. Sofia, 10. März. Der „Köln. Ztg." wird telegraphirt: In meinen Händen ist solgendes Schreiben, welcher der Ausschuß der bulgarischen Flücht- l nge vertraulich an den Präfecten von Küstendil gesandt hatte. „Indem der Ausschuß der bulgarischen Flüchtlinge in Rußland, der Türkei und Rumänien Sie »um strengsten Geheimniß verpflichtet, macht er Ihnen bekannt, daß Sie mit Ihrem Kopse dafür hasten, salls Sie diesem geheimen Befehl nicht folgen. Dar Land befindet stch gegenwärtig in der schwierigsten Lage, in welche er durch einige Landstreicher und moralisch verkommene Menschen gestürzt wurde. Diese Leute wollen entschieden ihre schlimme Sache bis ar.’s Ende durchführen und dar Land der vollsten Anarchie preisgeben. welche unbedingt blutige Folgen haben muß. Denn diese Leute haben keine Möglichkeit, einen Schritt zurück zu thun, es giebt für dieselben keinen anderen Ausgang, als einen solchen von extremer Natur; sie wollen nicht anders fallen al« mit Lärm. Indem sie aber vo aurfehen, daß die Sache so enden wird, haben die jetzigen bulgarischen Machthaber große Summen, die sie dem Schweiße der bulgarischen Volkes abge« rungen haben, aus die Namen Natschewitsch, Stranski u. s. w. in Bukarester und Wiener Banken hinterlegt, um etwa« für schwere Zeiten zu haben. Weck diese Leute nun sich vor dem Volke über ihre verrätherischen Handlungen und über alle Mißbräuche und Gräßlichkeiten verantworten müssen und well der Ausschuß sichere Beweise hat, daß die ganze Bande gewillt ist, au« dem Vaterlande fortzulaufen, um nicht in die Hände der Volktjustiz zu fallen, so therlr Ihnen der Ausschuß mit , daß Ste als Mitschuldiger behandelt werden un» wegen Nichterfüllung Ihrer Pflichten gegen dar Vaterland Ihren Kopf riskiren, falls Ste nicht alles Mögliche thun, um die Regenten, Minister und andere große Schurken bei ihrer Flucht über Ihren Bezirk zu fangen. Die« ist Ihnen mitgetheilt worden, weil bald wichtige Ereignisse zu erwarten sind und trü duich Ihren Bezirk, der ganz an der Grenze liegt, die bösen Geister des Vabr- kande» möglicherweise flüchten werden." Diese« Schreiben beweist, wie sicher die Verschwörer diesmal ihrer Sache zu sein glaubten. Man nimmt an, daß die Minen, die an den verschiedenen Punkten sorgfältig gelegt worden waren, an einem bestimmten Tage, wahrscheinlich am Gedächtnißtage des Frieden« von San Stefano, entzündet werden sollten. Irgend ein Zufall veranlaßte dann wahrscheinlich zunächst die Verschwörer in Silistria und dann die in Rustschuk, die Lunte zu früh anzulegen und dadurch den ganzen Plan zu verpfuschen. (Die „Moskauer Zeitung", die es wissen kann, behauptet, der Ausstand sei zu früh ausgebrochen, da ein Brief abgefangen worden.) Sofia, 12. März. Gestern wurden Karawelow, Zanow, Nikiforow und Stantschew gegen Caution aus der Hast entlassen. Rumänien. Bukarest, 12. März. Der „Agence Havas" wird au« Rustschuk gemeldet: Da« Kriegsgericht v-rurtheilte den Marine-Capitän Kissimow und z mi Ctvilpersonen, welche der Thellnahme an dem Ausstande beschuldigt sind, ersteren zu einjähriger Festungshaft und dis letzteren zum Tode. 300 jüngere Soldaum wurden begnadigt, 125 ältere zu ein- bis dreijährigem Gssängniß verurtheilt. Es heißt, die Letzteren hätten Goadengeiuche überreicht. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. vorccsponden, ° Burca«. »riedbrrg, 13. März. Nach amtlicher Feststellung wurde bei der Nachwahl zum Reichstage Direclor Brand (Jil.) mit 8603 von 15,477 abgegebenen Stimmen gewählt. Major a. D. Hintzc (dfr.) erhielt 6866 Stimmen. . ... . Kopenhagen, 13. März. In Folge anhaltenden heftigen Schnecsturmcs ist der Postverkehr landwärts und seewärts momentan unterbrochen. . Birkarest, 13. März. (Telegramm der „Agence Havas'.s Nach Berichten aus Rustschuk fand gestern daselbst in Gegenwart der Garnison die Degradnung der aui- ständischen Unterosficiere statt. Oberst Filow ist seinen Wunden erlegen. Die beiden gestern vom Kriegsgericht zum Tode verurlheilten Civilpersonen wurden zu Ibjahriger FestunMmst^bcgnadi^t.^ geier Jahrestages der Thronbesteigung des Kaisers Alerander findet heute ein Festgottesdienst in der hiesigen Kathedrale statt. Athen, 13. März. Die Kammer hat den Adreßentwurf mit 86 gegen 38 Stimmm angenommen. __________ Berlin, 14. März, 11 Uhr 40 Mn. Mittags. sPrivatdevesche s Hier und in London liegen keine Nachrichten vor, welche eine Meldung des „Standard bestätige^, daß von einem Apoth-k-rg-hils-n ein angeblich ohne Erfolg auf den Kaiser von Rußland geschehener Mordversuch verübt worden sei. Lokales. Gießen, 14. März. lbOjähriges Realschuljubiläum.j Wie wir hören, ist es, um ein möglichst vollständiges und von Jrrthümern freies Vcrzeichmv der früheren Schüler der Realschule und des Rcalgymnasiums ausstellen zu können, rcw erwünscht, wenn solche frühere Schüler, soweit es noch nicht geschehen , im Laufe dieser Woche, »Uratb welker ienefi theilungen über sich selbst oder über freunde und Bekannte,, dumb unbbirect namentlich über Wohnort und gegenwärtige Lebensstellung Vers . Nedaction an Herrn vr. Bindewald dahier einsenden wollten, der die endgUlrge jenes Verzeichnisses übernommen hat. öIpTp Metzen, 13. März. Ter Gleibergverein ist seinem erstrebten Ziele, Dr. Naumann. UnivetfitätS - ChronLk — Regierungsrath Dr. med. Wolsshügel, Mitglied des Reichsgesundheitsamts, ist zum Professor und Direclor des Instituts für medicinische Chemie und Hygiene an der Universität zu Göttingen ernannt worden. me8« ßttöew bci Sleriten »nS in Anstalten die Sodener 6egen Katarrhe der Athmungs- und Verdauuugsorgane Eingang s/bugnisse über gute Wirkung häufen sich, deßhalb sollten in keiner Famili? ^ 85 geroorbenen qSafHaen fehlen (Erhältlich in allen Apotheken die Schachtel) Herr B. Lrll, prakt. Arzt in Würzburg, ^okpbDlah 4 e mir übersandten Sodener^ Pastillen haben mir bei meinem eigenen chronischen Rachen-Katarrh bisher sehr gute Dienste gethan. Da ich augenblicklich noch nicht weiß, in welcher Apotheke dieselben hier erhältlich, wäre mir eine weitere Sendung meüÄ&^^to?eLeiame i6ret L-istungssähiEt hin dieselben juristische Rechte zu erlangen und damit in den unbestrittenen Besitz der Ruine Gleiberg zu kommen, wieder einen wesentlichen Schritt näher gerückt. Die gestrige Generalversammlung des Vereins auf dem Gleiberg war trotz des am Nachmittag immer schlechter werdenden Wetters von 20 Herren aus Gießen, Wetzlar und Krofdorf besucht; leider waren einige der einflußreichsten und um den Verein ^verdientesten Männer durch Krankheit verhindert, zu erscheinen. Herr Landrath v. Tieschowitz eröffnete die Sitzung und übertrug den Vorsitz an Herrn Dr. K l^wi tz. Es wurden b’e mit der König!. Regierung in Coblenz vereinbarten neuen Statuten — von den alten, die vor 50 Jahren sestgestellt wurden, konnte kein Wort bestehen bleiben — ein- ' immig angenommen und ist zu hoffen, daß nun die statutengemäß im Mai d. I. siattfindende Generalversammlung des Vereins nicht nur fein fünfzigjähriges Bestehen feiern kann, sondern mehr noch das wichtigste Ereigniß während seines Bestehens, die Erlangung juristischer Rechte, so daß dann der Gleiberg als sein Etgenthum,in's Grunbbuch eingetragen werden kann. Es ist dann auch nicht mehr zweifelhaft, daß auch der Vetzberg in sein Eigenthum übergehen wird. Freilich erwachsen damit dem Verein neue Pflichten und große Kosten, aber es ist bestimmt zu erwarten, daß auch die Anzahl seiner opferbereiten Mitglieder wesentlich zunehmen wird. — Von dem altrömischen Butzbach ist wieder ein großes, vorher ganz unbekanntes Stück aufgedeckt worden. In der Nähe wurden schon im vorigen Jahr- blmdert römische Reste gefunden, und die Bezeichnung Hüneburg für das ganze weite Gebiet zwischen der Landstraße Butzbach—Gießen einerseits und dem Schrenzer- wald andererseits spricht dafür, daß sich aus alter Zeit eine Ueberlieferung erhielt, welche für die geschichtliche Bedeutung dieses Gebietes spricht. Im westlichen Theil d.fselben wurden im Laufe des Winters Drainagearbeiten vorgenommen, welche eine Masse von römischen Resten zu Tage brachten. Dem historischen Verein ist es gelungen, an Ort und Stelle eine große Menge von Topfscherben der verschiedensten Art, Ziegelstücke und selbst einige Bronce- und Silbermünzen, sowie Schmuckgegenstände aus Bronce zu sammeln. Wichtiger aber ist, daß sich die Kenntniß über das römische Butzbach sehr wesentlich erweitert hat, wenn auch bis jetzt noch nicht der Platz des alten Kastrum festgestellt ist. In der Generalversammlung des historischen Vereins am nächsten Donnerstag Abend wird ausführlicher darüber berichtet werden, als hier der Raum gestattet. — Freund Langbein, der Storch, ist am Samstag Nachmittag auf seinem hohen Quartier eingetroffen. Leider hat er nicht das ersehnte Frühlingswetter mitgebracht, sondern ein gut Stück Winter. Eingeleitet durch einen tüchtigen Schneefall am Samstag Abend ist wieder bittere Kälte eingetreten. In der Nacht von Samstag zum Sonntag sank das Thermometer auf 10 und heute Nacht sogar 11 Grad unter 0. Armer Storch! Repertolr der vereinigten Stadtthcater zu Frankfurt a. M Opernhaus. Dienstag den 15. März: Die Jüdin. Kleine Preise. Mittwoch den 16. Marz geschloffen. Donnerstag den 17. März: Tannhäuser. Große Preise. Freitag den 18. März geschlossen. Samstag den 19. März: Der Maskenball. Mittelpreise. Windfar Mitt-^-kse.' Wirt: ®ie lustigen Weiber von au p* L Schauspielhaus. Dienstag den 15. Marz: Doctor Klaus. Große Preise Mittwoch den 16. März: Der Hofnarr. Große Preise. Donnerstag den 17. März geschlossen. Freitag den 18. März: Romeo und Julia. Große Äreife Samstag den 19. März: Die Journalisten. Große Preise. • Sonntag den 13. Marz: Romeo und Julia. Große Preise.' Kirchliche Anzeigen der wangeL Gemeinde. K°-. Ä ÄÄ Markus - -Mw-» »en 16. März, '^b-nd?6 4 $ aff? 0 n§ “n b “ dj t‘, Pfarrer gelegen und bekannllich zu dem Antrag geführt, die Großh. Regierung zu ersuchen, ein Gesetz vorzulegen, welches die Immunitäten der Abgeordneten, von welchen der Art. 84 der Verfafsungsnrkunde redet, neu geregelt werde. Die von der Regierung in dem Gesetzgebungsausschuß entgegen der Ansicht der Mehrheit der letzteren ver* tretene Anschauung, daß der Art. 84 der Verfassung nur von der Untersuchungshaft rede und unter den Worten „wahrend der Dauer des Landtages" nur die Zeit der wirklichen Versammlung der Stände zu verstehen sei, hat dem federgewandten ultra- montanen Abgeordneten nunmehr Veranlassung zu einer ausführlichen Denkschrift an das Ministerium und an die Kammer gegeben, worin die Interpretation, welche die Regierung dem Art. 84 gegeben, mit der Anführung einer Reihe von Beschlüssen anderer deutscher Kammern und mit dem Hinweis auf die Entstehungsgeschichte der hessischen Verfassungsgeschichte zu widerlegen versucht wird. — sFalsche Nonnen.) Vor dem Pariser Zuchtpolizeigericht stand dieser Tage eine Belgierin, Namens Sophie v. Mayer, eine ehemalige Modistin, welche es bequemer gefunden hatte, sich in ein geistliches Gewand eigener Erfindung zu stecken und als petit soeur des pauvres vom „Franziskaner-Orden" Hausbettelei zu treiben und treiben zu lassen. Sie hatte nämlich eine Schaar junger Mädchen geworben, welche ihr ein Kostgeld bezahlten oder eine größere Summe auf einmal entrichteten das Ordensgewand trugen und bei Privatpersonen oder Marktweibern betteln gingen um einige Kinder zu erhalten, für welche die Verwandten wenigstens 15 bis 20 Franken monatlich bezahlen mußten. Das ging eine ganze Weile so fort, bis Fräulein v. Mayer so unvorsichtig war, eine hübsche Nichte, die sie hatte aus Belgien kommen lassen, m ihre^Geschafte einzuweihen, auszubeuten und mit ihr zu geizen. Diese oer- ?^?inen Lpaß, ging zum Polizeicommissar, erzählte, sie hätte an manchen Tagen 60 bis 70 ^ranken für ihre Tante gesammelt und nun verweigere ihr die fromme Muhme den verabredeten Lohn. Damit kam die Geschichte an die Oefsentlichkeit und die falsche Franziskanerin vor Gericht. Sic suchte sich für ein Opfer einer neidischen Geistlichkeit und böser Verwandten auszugeben, verfing aber damit nicht verutthei?/ ^onatcn Gefängniß, sowie in eine Geldstrafe von 2000 Franken in.„, ~ Zu. dem Arzt Geheimrath Henoch in Berlin kam ein Schutzmann mit seinem lOiahrigen Sohnlem und klagte, „es muß mit ihm etwas nicht in Ordnung sein Im Kopf?" frag e der Arzt. „Nein, in der Brust!" Der Arzt untersuchte den Knaben und richtig, es war 'was nicht in der Ordnung; denn das Herz saß dem Knaben nicht auf dem rechten Fleck: in der linken Brustsette, sondern aus der rechten Brustselte, was sehr selten vorkommt und mancherlei Uebelftände mit sich bringt — Den Gipfel des Geschmackes bildet eine Erfindung, die ein Engländer als Ovation zum 5O;ahrigen Regierungs-Jubiläum der Königin Victoria zu sruktificiren s Nkt. Es handelt sich um nichts Geringeres, als um eine Jubiläums - Toumürc. u f f?a^"Good-8?veJA® 5ueen“ seierlichst erklingen läßt, sobald die Trägerin sich hinsetzt. Der gemale Erfinder hat ein Exemplar der Königin bereits nach Osborne Sm fe* beJ ?ndige Engländer bei dieser Musik-Tournüre aber übersehen: D^e patriotische Gewohnheit nämlich, daß die Huldigungshymne nur stehend vorgetragcn wird. Dre Trägerinnen vermögen den Vortrag aber nur sitzend zu bewirken, denn sobald sie sich erheben, hort die Musik auf. Vermischte-. Friedberg, 13. März. Am Mittwoch Abend fand im Hotel Trapp dahier eine von hier und Umgegend zahlreich besuchte Vereinigung statt, um den für die nationalliberale Partei so glänzenden Sieg festlich zu begehen. Der neugewählte Reichs- r igsabgeordnete, Herr Director Brand von Mainz, wohnte dieser Versammlung bei An Se. König!. Hoheit den Großherzog wurde folgendes Telegramm abgesandt' Der zweite Oberhessische Wahlkreis schätzt sich glücklich, Ew. Königl. Hoheit von der Wiederwahl emes nationalgesinnten Reichstagsabgeordneten gehorsamst Mittheilung zu geben Sieben hessische Wahlbezirke haben für Kaiser und Reich gestimmt. Die Festversamm- Ung unterer Wähler ruft: Es lebe unser Grobherzog! Der nat.-lib. Wahl-Ausschuß Jockel", worauf folgende Antwort einlief: „Freue mich, daß Ihre 'Bemühungen mit Erfolg gekrönt, möchten Sie zur Erhaltung des Friedens beitragen Jetzt gilt es, sich wieder mit Wählern der anderen Parteien zu ver- y."11- Ludwig." Ebenso wurde ein Begrüßungstelegramm an den Reichskanzler Fürstene Bismarck abgesandt. 3 , -r Ä 2lu§ ffen 13. märi- Im Auftrage des Ministeriums bringen di- beistschen Polizciauster wieder eine Reihe Publikationen des Ortsgcsundheitsratbs von Karlsruhe zur Veröffentlichung, durch welche verschiedener G-h-tmmtttelschwindel aus- gedeckt wird. Zuerst wird vor einer „Deutschen Gesundhettscompagnie" in Berlin ncwarnt, welche sich in Annoncen anbtetet, Kranken verschiedenster Art Rath und Arzneten zu vermitteln. Die Inhaber dieser Kompagnie seien der bekannte Kurpfuscher Rlcharb Mohrmann und ein Literat Bernhardt. Das von dem Ersteren au 10 Lm verabfolgte Mittel repräsentirt einen Werth von 1.20 und das von Bernhardt gegen ^chwachezustande angeblich erfundene Medikament, für welches derselbe nebst einer Zuweisung M.60 verlange, sei weiter nichts als drei Flaschen Honigwasser im Werthe U'OnJM* ^iter wird vor einem gewissen F. Neter in Frankfurt gewarnt, welcher em Mittel gegen Harnleiden anpreise, welches Mittel sich bei der Untersuchung als eine werthlose Flüssigkeit gezeigt. b A Mainz, 13. März. Der ultramontane Landtagsabgeordnete Wasserburg mürbe vor etwa Jahresfrist in einem Preßproceß vor das hiesige Amtsgericht citirt b^- Abladung der gedruckte Vermerk enthalten war, daß im Falle des Richterscheinens die gefängliche Vorführung verfügt würde. Auf Grund des 84 der hessischen Verfasiung welcher bestimmt, daß während der Dauer des Landtags gegen Ä r?cb £.cr Kummer ohne Genehmigung der Ständeversammlung irgend eine Urt Slrreft verhängt werben barf, hatte ber genannte Abgeorbnete gegen die angebrohte fTbLbeL bcfm Amtsgericht als auch bei ber Kammer Protest erhoben \e_v!erer Protest lungst dem Gesetzgebungsausschuß ber zweiten Kammer vor- Aberhess. VereinfirMalgeschichte. Donnerstag den 17. März, Abends 8 Uhr ttn Cafe Balzer (Ebel). Grabungen bei ^utzbach^ HerrWolf's^übeV alt^^ 2Iuä’ Mit Vorzeigen von Fundstücken H “ber aIte ^°ntali,che Münzen. Brauer Akademie Worms. 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Heyer. 1831 Schwarz. 1915 1919 Ausgebot: abgehalten und kommen hierbei zum Durchmeffer und 1914 ii n n Reisig rm Stöcke rm rm w 1 H n if auf der Trips. 1910 Mütter Schäfer. 193» 1911 247 390 34 217 11 22 52 35 64 95 51 9100 115 61 8 2 41 95 Buche Eiche 3062 369 806 825 2200 1975 2394 2394 2237 2238 1781 2844 M II ff 296 252 2 7 4 17 15 61 129 11 370 1550 2950 98 Der Oberförster: Baumann. ff tr it cm n tt H m n ii if Rmtr. if ii H ii n n 4—19 3—13 5—10 6-10 Länge, u X/6to X/5 X/6 X/7 X/8 X/9 X/ll X/12 X 13 X/14 X/15 X/16 X/17,3 Scheiter rm 151 2 Holzversteigerung. Freitag d-n 18. d. M., von Morgens 9 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald, Distr. Veckertswald, Johannes- Hölzchen und Höhlerkopf, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Knüppel 112 44 Qualität. Distrikt „Bretzebaum": Eiche 3. Klaffe mit 0,31 Fstm. Grobherzogliche Oberförsterei Grünberg. Nigel ius. Diens!äg den 26. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht btc Immobilien der August Weidig Wwe. In den Staatswaldungen der Ober- sörsterei Strupbach sollen Freitag den 23. März c. aus den Distrikten des Schntzbezrrks Bieber: Saurüffelschlag, Eulenkopf, Schluft, Kl. Dünsberg, Lammert und Sirupbacher Wäldchen öffentlich versteigert werden: Eichen: 7 Stämme mittlerer Stärke, 16 rm Scheite und Knüppel, 12 rm Reiser. Buchen: 2 Stämme mittlerer Stärke, 240 rm Scheit und Knürpel, 2800 rm Reifer L, IL, III u. IV. Classe, 11 rm Stockholz. Nadelholz: 40 Stangen I, II. u. III. Classe, 2 rm Knüppel und ipO rm Reiser. Zusammenkunft: Morgens genau 9 Uhr im Holzschlage bei Holzstoß Nr. 41 an der Wegekreuzung in der Schluft. Kaustiebhaber wollen das Holz vor dem Termine besichtigen. Montag den 21. März L I. kommen im Distrikt Breiteloh bei Beltershain zur Versteigerung: 39 Eichenstämme mit 9,76 Fstm., 112 Fichten-, Kiefern- und Lärchenstamme mit 86,20 Fstm., 61 Fichten-Derbstangen mit 3,25 Fstm. Sodann Eichen- und Nadelholz: 79 Rmtr. Scheiter, 181 Rmtr. Knüppel, 352 Rmtr. Reiser, 45 Rmtr. Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Holzschlag bei Stamm Nr. 1. Es wird mit der Versteigerung des Bauholzes begonnen und von etwa 11 Uhr an mit dem Ausgebot des Brennholzes fortgefahren. Grünberg, am 12. März 1887. Durchmeffer mit 22,14 Festm. Der Anfang ist im Distrikt Beckerts- wald an der Salinenstraße bei Holz Nr. 227. Um 1 Uhr kommt das Buchen- u. Eichenholz zur Versteigerung. Der Anfang ist im Johanneshölzchen am Vicinalweg von Garbevteich nach Lich, Schluß der Versteigerung im Höbler- kopf. Garbenteich, am 12. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. auf der Kreisstraße. Hohensolms', den 10. März 18H7. Der Bürgermeister: von 5—13 Meter Länge, Nadel-Derbstangen mit 9,30 Fm. Nadel-Reisstangen mit 2,87 Fm. Rmtr. Nadel-Scheit, „ „ Knüppel, unter welchen 36 Rmtr. von 3 Meter Länge, Rmtr. Nadel-Stöcke, Nadel-Wellen. 60 Festm-, 700 Fichten-Reisstangen, 11,60 Fstm. Rm. Buchen-Scheiter, Rm. Buchen-, Kiefern- und Distrikt „Emmerland": Kiefern mit 3,90 Festm. und Eichen - Stangen mit 0,44 Fm. Zusammenkunft oberhalb Blasbach Eichen-Knüppel, 6000 Desgleichen Wellen, 114 Rmtr. Buchen- und Kiefern- Stöcke. Zusammenkunft im Hinterwald bei der Holzhauerhütte. Bettenhausen, am 13. März 1887. Gr. Bürgermeisterei Bettenhausen. 1928 Rückel. Holzvcrsteigerung. Es werden versteigert Donnerstag den 17. März aus den Districten Brauhof la, 1b, 2a, 3a, Hasenkopf 5, 6, Schiffenberg 30, 31, 32, Beunde 33a, 33b, Brauhofsberg 43: Buchen 88 rm Scheiter, 80,3 rm Knüppel, 9920 Wellen, 147,8 rm Stöcke; Eichen 121,8 rm Scheiter, 108,4 rm Knüppel, 3840 Wellen, 142,8 rm Stöcke; Nadel 10 rm Scheiter, 23 rm Knüppel, 4480 Wellen, 33 rm Stöcke; Erlen und Aspen 2 rm Scheiter, 6,8 rm Knüppel, 1340 Wellen, 2 rm Stöcke. Das Holz aus den Abtheilungen Schiffenberg 32, Beunde 33a und b und Brauhossberg 43, sowie dasjenige aus Schiffenberg 31 von Holznummer 810 bis 1092 wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dasselbe kommt gegen 11 Uhr im Hasenkopf am Brauhossweiher zum Ausgebot. Nähere Auskunft ertheilt Forstwart Schlag zu Baumgarten. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Hausen an der Knickschneise. Gießen, den 11. März 1887. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Bau- und Nutzhoy- Bersteigerung. Im Gemeindewald von Blasbach kommen Mittwoch den 16. März er., Morgens V21O Uhr, zur Versteigerung: Distrikte „Hundskopf" und „Hellberg": 77,38 Festmeter Eichen-Stämme, 1. bis 4. Kl-, meist schön und guter ,, X/317 525 Mtr. Acker daselbst, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Mär- 1887. Großh. Ortsgericht. wald 9a. Kesselbach, den 12. März 1887. 1877 Freiberrlicke Oberförsterei Rabenau. Hylzversteigernng. Freitag den 18. März l. I-, Vormittags 9 Uhr ansangend, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 53 Nadelstämme mit 15,14 Festm., Holzversteigerung. Freitag den 18. dss. Mts., Vormittags von 9 Uhr an, werden im Bettenhäuser Mark- und Gemeindewald versteigert: 200 Eichen-, Kiefern- und Fichten- Stämme von 15—38 Centimtr. Durchmeffer, — 62 Fstm., 1450 Eichen- und Fichten-Derbstangen, n ii Mtr. Ack.rr Flur IX/19 956 Mtr. Acker auf dem kleinen und großen Grasweg, IX/20 1600 Mtr. Acker daselbst, X/43/10 700 Mtr. Hofraithe unter " b6T 6094^9:. Acker daselbst, Konsmnanden-Aryiige billigst bei Louis Rothenberger, 1917 Neuenweg 22. X/314,5 _____ Furth, über den Gärten, X/316 525 Mir Acker daselbst, Buchen-Wellen, Eichen- „ Nadel- „ Eichenstämme von 16—26 Ctm. Stück Fichten-Derbstangen, Reisstangen, Eichen-Stämme von 25—43 „ . 17-24 Buchen-Stämme „ 38—51 Kiefern- „ „ 41—52 HolzversteigerimK in her Frciherrlichen Oberförfterci Rabenau. Wegen Abhaltung anderweitiger Versteigerungen wird die auf den 17. März anberaumte Holzversteigerung in den Distrikten Eichwalo 11b, 9a und 12, sowie Krebskopf 1 Montag den 21. Märt Zusrnnmenkunft Vormittags 8 Uhr beim Pflanzgarten im District Eich- Buchen-Knüppel, Eichen-Scheit, „ Knüppel, „ Stock, Nadel-Scheit, Knüppel, „ Stock, Holz-Versteigerung i im Gießener Etadtwalde. - Montag den 21. Mär) 1887, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald m dem Distrikt Waldshute nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 4 Birkenstämme mit 1,13 Festm. 288 FMenstämme mit 83,37 „ (von 7—36 Ctm. Durchm.), 1491 Fichtenstangen mit 72,33 Festm. B. Brennholz. Scheith. Knüppelh Stockh. Reish. I Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Radel 166 468,5 172,1 6130 Die Zusammenkunft ist an der Licherstraße, 1. Schneise. Die Großh. Bürgermeistereien der benachbarten Orte werden ersucht, Vorstehendes im Interesse ihrer Orts- angehörigen bekannt machen zu taffen. Gießen, den 12. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m.______1908 | Bau-, Werk- und tozholzversteigerung. Freiton den 18. März 1887, von Vormittags 9 Uhr an, sollen'im Londorfer Gemeindewald, Distrikt Rückenstall und Katzengeheeg, versteigert werden: , 94 Eichenstämme mit 60,19 Festm. (von 20—44 Ctm. Durchm. u. 5—14 Meter Länge), 92 Nadelholzstämme mit 34,75 Fstm. (von 15—50 Ctm. Durchm. u. 6—15 Dreier Länge), 200 Nadel - Derbstangen mit 14,21 Festm. (v. 8 — 15 Ctm. Durchm.), 1605 Nadel - Reisstangen mit 13,82 Festm. Die Zusammenkunft ist im Distnrt Rückenstall am Pflanzgarten. Londorf, den 12. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Londorf. Aumann. 1906 Dienstag den 15. Mär), Nachmittags 2 Uhr, werden inderFlett' schen Hofraithe dahier verschiedene Pfandgegenstände, als: Schränke, Uhren, Kommode, Tlsche, Sovha's, Weißzeug rc. öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 14. März 1887. Bühner, 1932 Gerichtsvollzieher. Gute leere Oelfässer, zu Pfnhlfäncr geeignet, verkauft , P 9 0 Carl Bieler, Kreuzplatz 6, Zusammenkunft in Abtheilung Horst. Leihgestern, am 13. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. 1913 Freiwillige Versteigerung Wegzugshalber läßt Herr Landrath a. D. von So en Hierselbst den größten Theil seines Mobiliars, feine und gewöhnliche Möbel, Porzellan, Glas, Kupfer-, Alfenide- u. Brttannia- metall-Geschirr, Küchen- und Garten- geräthe, Luxusgegenstände rc., einem eleganten 6sitzigen leichten festen Break-Omnibus mit Halboerdeck und Sommerverdeck zum Abnehmen, einem Eoupewagen, beide mit Patent - Axen und Büchsen und Sperrmechanik, einen Jagdwagen, .7sitzig, am 2Ä. März d. I. in der Königlichen Reitbahn hier und folgende Tage von Vormittags 91/a Uhr durch den Unterzeichneten meistbietend versteigern. Dillenburg, 12. März 1887. Der Bürgermeister: Allendorf a. d. Lumda. Der heute dahier abgehaltene Markt war sehr stark besucht. Es waren aufgetrieben: 1860 Siück Schafvieh verschiedener Gattung und 285 Stück Schweine. . Der Handel war sehr lebhaft und wurden viele Käufe abgeschlossen. Nächster Markt, verbunden mit Verloosung und miirung, Mittwoch den 13. April l. I. Allendorf a. d. Lumda, am 9. März 1887. Großherzogl. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Bieber. 1912 Wiener Hof. Morgen Dienstag -en iS März, Nachmittags S Uhr, Salvator • Bieres beginnt der Ausschank des allein ächten 1668 Fussboden-Anstriche. 75 Bleichstraße 4. -0 <3> Hamburger Fisch-u. Delik. Handlung A Koch Nachf. e ♦ 4> -G Die Modenw-eiit. Jllustrirte Zeitung für Toilette und Hand-« arbeiten. Monatlich 2 Nummern. Preis vierteljährlich J4 1,25 = 75 Kr. Jährlich erscheinen: 24 Nummern mit Toi^ letten u. Handarbeiten^ enthaltend gegen 200(1 Abbildungen mit Be^ Streichfertige Oel- farben, Lacke, Lackfarben, Weingeistlacke, Bernüein- Glanzlack- färben, Trockenöle, Trockenfirniffe, Pinsel, Fußbodenwichse, Stahlspähne und alle sonstigen Material- waaren in besten Qualitäten bei Otto Schaaf, 1924 Seltersweg 39. 1937 Ein braver Junge als Hausbursche gesucht. Fritz Schreiner, Lindenplatz 4. _ 1926 Ein fleißiges, reinliches Dienstmädchen, welches auch etwas Handarbeit versteht, wird für Ende April in einer kleinen Familie gesucht. Ws? sagt die Exped. d. Bl. Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, dass ich die von meinem verstorbenen Manne betriebene Gärtnerei in derselben Weise weiter führe und bitte ich das demselben so reichlich geschenkte Vertrauen auch auf mich gütigst übertragen zu wollen. ^gg Unter Zusicherung der besten und promptesten Bedienung empfehle mich Hochachtungsvoll Friedhofs-Aufseher Jacob Holl Wwe. 1927] Aelteres Mädchen oder Frnrr 3u einem Kinde von 1 Jahr gegen hohen Lohn gesuM.___Marktstraße 8. 1929 Eine kleine ruhige Familie sucht eine Wohnung von 3 Zimmern nebst Zubehör. Offerten Littet man unter L. M. auf der Exped. d. Bl. niederzulegen. Hochachtungsvoll M. Burkhardt Bahnhofstraße 88 Statt besonderer Anzeige Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung von dem gestern Abend 11 Uhr im Alter von 36 Jahren erfolgten allzufrühen Dahin- scherden unserer lieben Gattin und Mutter Elifabetha Brömer, geb. Schäfer. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, am 14. März 1887. Die Beerdigung findet Dienstag den 15. März, Vormittags 11 Uhr, vom Sterbehause (Liebigstraße 63) aus statt. 1918 Darmstädter Pferdemarkt-^oofe Ziehung: 20. April 1887. Gewinne i. W. v. 24,000 Mk. Loose ä 2 Mk. versendet die General-Agentur 1922 L F. Ohnacker, Darmstadt und alle Looseverkäufer. Unserem lieben Freunde Karl T . g zu seinem 31. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch, daß der ganze Seltersweg wackelt. 1930 Seine durstigen Freunde. Geschafts Eröffnung. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum, sowie einer werthen Nachbarschaft die ergebene Anzeige, daß ich Bahnhofstrasse 58 eine HchwememetzgLrei mit Mirthschast eröffnet habe und werde, wie bekannt, nur mit guter Maare meine werthen Abnehmer und geehrten Gäste zufrieden zu stellen suchen. Statt besonderer Anzeige. r Verwandten und Bekannten die traurige Mittheilung, daß unsere lrebe Gattm, Mutter, Schwester und Tante Emilie Rosenbaum geb. Löher nach längerem Leiden heute Mittag 2 Uhr sanft entschlafen ist. Gießen, den 13. März 1887. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 15. März, Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause Löwengaffe 10 statt. 1933 1923 Zum Putzen eines Ladens wnd Jemand gesucht.Seltersweg 2b. Hantovtrlx in allen Qualitäten mit Firmendruck empfiehlt zu billigen Preisen Mi’sche Druckerei. | ^äSBiaiasehineM gegen Baar oder in Raten. [y Eigene Reparatirr-WsrkfiHtte. Feinstes Maschinenöl. M Da ich die Reparaturen selbst aus- I" führe und zum Verkauf keinen Laden halte, kann ich die weitgehendste Garantie leisten und die billigsten Preise stellen. Kraft, Mechaniker. 179 Neuenweg 46. <8> sckreibung, welche das ganze Gebiet der Garderobe und Leibwäsche für Damen- Mädchen und Knaben, wie für das zartere Kindesalter umfassen, ebenso die Leibwäsche sür Herren und die Bett- und Tischwäsche rc., wie die Handarbeiten in ihrem ganzen Umfange. 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern für alle Gegenstände der Garderobe und etwa 400 Muster-Vorzeichnun^en iü? Weiß- und Buntstickerei, Namens- Chiffren rc. Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Post- anftalten. — Probe-Nummern gratis und franko durch di: Expedition, Berlin W. Potsdamer-Sil aße 38; Wien I, Opern, aasse 3. Ehristjiine Apprl geb. Simon Mafen^st^" H U^r nac^ ^rzem aber schwerem Leiden sanft ent- Um stille Theilnahme bitten Louis Appel und Kindee. Gießen, den 12. März 1887. Die Beerdigung findet statt Dienstag den 15. März, Nach- mittögs 4 Uhr, vom Sterbehaus Neustadt 15. ^316 empfiehlt heute und täglich eintreffend: lcbenbfriscke Schellfische und Cab- Hau, Schollen, Seezungen, filets de Soles, grüne Häringe, lebende Karpfen und Schleien, Hechte, Zander, ächten Rheinfalm, Backfische, frische Kieler Sprotten, Bücklinge, Flunder, Lachs, fft. Geleeaal, Delikateßheringe in div. Saucen, Helgoländer Kronenhummer, ächt rusfischen Caviar, frische Bratbückinge. 1936 1925 Ein 15—17 Jahre alter Bursche vom Lande erhält in einem hiesigen Geschäft bei gutem Lohn dauernde Stellung. Näheres bei der Exped. d. Bl. 19‘j7] 2 Schüler finden gute Pension^ ___Grünbergerstraße 34 I. Auflage 344000; öna vervreUetflr uut* —hchen^latter^überhe apt; außerdem m scheinen Uebersetzungen in zwölf fremr./v' Sprachen. — ---------- nus ber 3a*«I’fdben Brauerei München, und dauert der Ausschank nur circa 8 Tage. 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