Nr. 239 Freitag den 14 October 1887. - J R 'V'(: ■■«5, Amts- und für den Kreis Gießen. Bureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Rringerlokm. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. *1 -1° z'Püy 'w.y 'l Politische Ueberskcht. Gießen, 13. October. Born Kaiser ist, um das Andenken des verstorbenen früheren commmv bircnbea Generals des 5. Armee Corps, Grasen v. Kirchbach, zu ehren, angeordnet worden, daß sämmtliche Osficiere dieses Armee-Corps drei Tage lang Trauer — Flor um den linker Unterarm — anzulegen haben. Die Zusammenkunft zwischen Fürst Bismarck und Herrn Crispt kann in der europäischen Presse noch immer nicht zur Ruhe kommen. So war, russtscher Quelle entstammend, dar Gerücht ausgetaucht, es sei in Friedrichsruhe auch die Frage von Gebietserweiterungen zu Gunsten Italiens und auf Kosten der Psorte erörtert worden. Die hochofficiöse „Agencta Stesani" weist nun diese Anschauung entschieden zurück und sührt das Organ des römischen Gesammt-Cabinets das Gerücht auf den Zweck zurück, bei der Psorte Mißtrauen gegenüber dem Einflüsse Italiens im europäischen Concert zu erwecken. Die Behauptung, man habe in Friedrichsruhe über territoriale Compensationen verhandelt, sei eine völlig willkürliche, indem auch Italien seit 1877 die Achtung vor den Verträgen vertheidige und sich gegen jede Theilnahme von Seiten der Großmächte an Ländererwerb auf der Balkan-Halbinsel erklärt habe. In. ähnlicher Weise spricht sich die „Agencia Stesani" auch gegenüber dem Brüsseler „Nord" aus und betont nochmals, daß zwischen Bismarck und Crispi keinerlei Unternehmung beschlossen worden sei, aus welcher eine Veranlassung zu territorialen Veränderungen hergeleitet werden könnte. — Mlt diesen Erklärungen de» römischen Regierungsblattes werden nun hoffentlich die Acten über die jüngste Mtnisterbegegnung von Friedrichsruhe geschloffen sein. Wie der „Voss. Ztg." mitgethellt wird, ist die staatliche Aufsicht über die Colonial-Gesellschaft für Südwest-Asrika, welche statutenmäßig von den Ministern des Handels und de« Innern ausgeübt ist, auf den Reichskanzler übergegangen. Die Erwerbungen der Gesellschaft sind vorbehaltlich einer näheren Bestimmung der Grenzen vom Reichskanzler anerkannt worden. Zur Feststellung der Ostgrenze, die theils durch die geographisch unzuverlässigen Bezeichnungen der Verkäufer, theils durch Ansprüche benachbarter und in Streit liegender Häuptlinge noch an mehreren Stellen unsicher ist, hat der Reichs- Commissar Auftrag erhalten, lieber die von britischen llnterthanen angemeldeten privaten Berechtigungen innerhalb des Landesgebietes der Gesellschaft ist durch ein Abkommen zwischen der deutschen und der großbritannischen Regierung jetzt endgiltig entschieden. Auf Antrag der Colonial-Gesellschast hat der Reichskanzler bescheinigt, daß sie „in Gemäßheit der von ihr geschloffenen Verträge seitens der Häuptlinge nicht blos private, sondern öffentliche Rechte erworben habe, deren Ausübung unter dem Schutze des deutschen Reiches späteren Bestimmungen vorbehalten bleibt." In einem anderen Erlasse erklärt der Reichskanzler ferner, daß die von Reichswegen beabsichtigte Erhebung von Zöllen und Abgaben auf die Gesellschaft übergehen solle, sobald sie in die unmittelbare Staatsverwaltung des Gebietes einzutreten in der Lage ist. Das „Journ. des Döbats" bemerkt zu der schmutzigen Affaire Cafsarel- Limousin, welche eben in Frankreich sich abspielt, Folgendes: Dieser Handel ist nicht blos eine vereinzelte Thatsache, sondern wirft ein Streiflicht auf gewisse Gewohnheiten, die sich seit einiger Zett in unseren öffentlichen Sitten eingeschlichen haben. In manchen osstciellen und parlamentarischen Regionen athmet man eine ungesunde Lust und verbreitet sich rings umher ein Fäulnißgeruch. Die bedenklichsten Gerüchte werden beständig im Publikum verbreitet und Die, welche das meiste Interesse daran hätten, ste zu zerstreuen und sich zu rechtfertigen, kehren sich nicht daran, sie machen sich nichts daraus, die allgemeine Achtung zu verlieren, wenn sie nur dem Gefängniß ent* gehen und die Aussicht auf ein Portefeuille bewahren. Sie gehen ruhig ihrer Wege und finden in ihrer Umgebung genug Feigheit, um nicht zur Vereinsamung verdammt zu sein. Sie sind mächtig genug, um nichts zu befürchten, gewöhnlich auch schlau genug, um keine materiellen Beweise gegen sich anzuhäufen und aus Denen, die sie verrathen könnten, Anthesihaber, Mitschuldige oder zu Dank Verpflichtete zu machen. Mit ein wenig Gewandtheit und Frechheit machen ste sich über die Gerechtigkeit und die Gesetze lustig, mit ein wenig Schamlosigkeit trotzen ste der öffentlichen Meinung, mit ein wenig Cynismus leben ste selbstzufrieden. Im Publikum verstärken sich indessen die Gerüchte, der Verdacht nimmt Gestalt an, gewisse Anschuldigungen kehren so oft wieder, daß sie alltäglich werden. Man weiß schon lange, daß anrüchige Persönlichkeiten, verkommene Leute und Kupplerinnen rings um die Administrationen Schleic^eschäste betreiben, daß Weiber, deren Herkunft in Dunkel gehüllt ist, in den Ministerien Zutritt haben, sich ihres Credits rühmen, ihre Protection versprechen, Gunstbezeugungen verheißen und für ihre wirklichen ober vermeintlichen Dienste Commissionen beziehen. Bon Zeit zu Zeit taucht ein Scandal auf, einige dieser Industriellen beiderlei Geschlechts werden wegen Schwindels gerichtlich verfolgt, denn sie haben fi- betrügerischer Manöver bedient, um ihre Kunden glauben zu machen, sie verfügten über eine „imaginäre Gewalt oder Credite oder haben die Hoffnung aus einen chimärischen Erfolg geweckt", wie es in Art. 465 des Str.-G.-B. heißt. Recht schön! „Chimärisch" beruhigt, „imaginär" tröstet uns: aber wenn man dann in den Archiven einer dieser faulen Agenturen Briese findet, welche Unterschriften tragen, die in der politischen und der Geschäftswelt bekannt sind, dann befallen uns Zweifel über das „Imaginäre" und das „Chimärische" der Verheißungen und Bemühungen. Ferner ist im Publikum der Glaube allgemein verbreitet, die Deputirten lebten weder von ihren Diäten, noch von ihren Renten, noch von dem Erträgniß bestimmter Berufsarten, sondern ste beuteten ihren „Einfluß" wie ein Geschäfts'Capital aus. Es war vor nicht gar langer Zeit bekannt, daß man in einem gewissen Ministerium ein Geschäft mit dem Minister oder einem der Bureau-Ches« abschließen konnte, sondern stch mit einem Mitglied des Budget-Ausschusses verständigen mußte. Es war bekannt, daß eine Gesellschaft kein Unternehmen gründen konnte, wozu es eines Kammer-Votums bedurfte, ohne eine gewisse politische Persönlichkeit bei dem Geschäft zu interesstren. Auch erzählt man überall laut von einem Geschäftshause, wo Alles in einer Hinterstube vertrödelt wird und man stch keinen großen oder kleinen Gewinn entgehen läßt. Das Alles muß einmal aufgeklärt und die Händler müssen mit Peitschenhieben aus dem Tempel vertrieben werden. Leicht wird dieses Geschäft nicht sein, aber es ist nothwendig. Am Sonntag wurde der General Caffarel au« dem Gefängniß der Rue du Cherche Midi nach seiner Wohnung gebracht, um hier einer Haussuchung beizuwohnen. Er vermochte kaum die vier Treppen hinauszusteigen und ließ stch, oben angelangt, in einen Lehnstuhl sinken, wo er, ohne ein Wort zu sagen, mit erloschenem Blick den Operationen der Polizei folgte. Diese bemächtigte sich einer Menge Briefschaften, welche in große blecherne Büchsen gepackt und naher Präsectur geschafft wurden. Es heißt, ihre Durchlesung werde mehrere Tage in Anspruch nehmen. Der österreichische Reichsrath ist am Dienstag zusammengetreten und es wird stch nun bald zeigen, inwieweit der „eiferne Ring" der flavifch- klerikal-feudalen Mehrheit noch zufammenhält. Bei den Czechen hat stch die Erbitterung über den Mittelfchul-Erlaß des Unterrichts-Ministers v. Gautsch noch immer nicht gelegt und die czechischen Organe kündigen dem Ministerium Taaffe offen den Krieg an, wenn dasselbe nicht bald den bekannten czechischen Wünschen stch geneigt zeigt. Bis jetzt haben die Wiener Regierungs-Organe für das turbulente Auftreten der Czechenpresse nur ein kühles Achselzucken, aber falls die Czechen Ernst mit dem gedrohten Abfall von der Regierungs-Mehrheit machen, dürfte stch die Sache denn doch etwas bedenklich für den Grafen Taaffe gestalten, denn ein „Umfall" der Czechenpartei würde thatsächlich die Sprengung des bisherigen Mehrheits-Ringes im österreichischen Relchsrathe bedeuten. Wahrscheinlich wird indessen der österreichische CabinetSchef zuletzt doch noch ein Mittelchen ausfindig machen, um seine bisherigen czechischen Freunde zu vermögen, am Regierungsstrange weiter zu ziehen, denn die Kunst, in kritischer Lage die Mehrheitsparteien immer wieder zu beschwichtigen, verstand Gras Taaffe bislang aus dem ff. In New-Dork stnd die Socialisten und die Anhänger de« Arbeiter- Führers Henry George thätlich aneinander gerathen. Die Socialisten wollten ein Meeting auf Union Square abhalten, wurden aber unterwegs von den Georgianern angegriffen, in Folge dessen sich zwischen beiden Parteien eine große Prügelei entwickelte. Schließlich trieben Socialisten die Kämpfenden auseinander und machten hierbei von ihren Knüppeln ausgiebigen Gebrauch, sodaß gegen 50 der Tumultuanten, theils zu den Socialisten, theils zu den Georgianern gehörig, Verletzungen erhielten. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspoirdenr-Birrearr. Baden-Baden, 12. October. Seine Majestät der Kaiser nahm beute Vormittag Vorträge von dem Militärkabtnet und von dem Wirklichen Geheimen Legationsrath v. Bülow entgegen. Mittags 1 Uhr stattete Se. Majestät auf dem Grotzherzogl. Schlosse einen Besuch ab und machte später eine Spazierfahrt. Zum Diner war Graf Vitzthum geladen. — Nach den bis jetzt getroffenen Bestimmungen wird Se. Majefrät Baden-Baden Mittwoch den 19. October, Nachmittags, verlassen und am Donnerstag in Berlin etntreffen. Aachen, 12. October. Die englische Post von gestern früh ist ausgeblieben, weil das Schiff wegen ungünstigen Windes in Ostende verspätet angekommen ist. Pari», 12. October. Das „Journal des Debats" sagt, Frankreich strebe keineswegs nach der Besitznahme Marokkos, da aber andere Mächte Kriegsschiffe nach Tanger entsendet hätten, müßten Frankreich und Spanien, die allein ein direktes bestimmtes Interesse in Marokko hätten, sich miteinander verständigen, um zu verhindern, daß Marokko ein zweites Bulgarien werde. — Die „Rep. franc." sagt, unter den bet Caffarel beschlagnahmten Papieren befand sich auch ein Resums des Mobtlisirungsplanes, so wie der „Figaro" denselben veröffentlichte. In Folge der bei General d'Andlau vorgenommenen Haussuchung fei eine Anzahl verschiedener Schriftstücke, besonders Agenden und Register, beschlagnahmt worden, in denen die für den Handel mit den Ordenszetchen gezahlten Summen ermahnt werden. Das Gericht habe darauf die Verhaftung d'Andlau's angeordnet; derselbe sei aber bekanntlich in seine Wohnung nicht zurückgekehrt. Der „Gaulois" meint, d'Andlau habe sich nach Brüssel begeben. Paris, 12. October. Greoy wird morgen hier eintreffen. — Wilson de- mentirt in einem neuen Schreiben formell, daß er weder an Frau Limousin einen auf den Ordenshandel bezüglichen Brief geschrieben, noch einen solchen Kreitmayer gegeben haben will. — Die „Agence Havas" bezeichnet die Meldungen' der „France", wonach Rou- vier sich der Caffarel'schen Angelegenheit bediene, um Boulanger zu kompromit irren und eine Demission Greoy's herbeizusühren, und daß er zu diesem Zwecke zahlreiche Depeschen mit Ferry gewechselt habe, als müßige Erfindung. Rouvier habe sich durchaus nicht in die Angelegenheit gemischt, er überlasse der Polizeiprasektur, sowie der gerichtlichen Behörde volle und ganze Freiheit in ihrem Vorgehen. London, 12. October. Auf dem Trafalgar-Squar fand heute eine Versammlung von etwa lausend beschäftigungslosen Arbeitern statt. Nachdem mehrere. -soclalistische Reden gehalten worden waren, bewegten sich die Arbeiter in geschlossenem Zuge nach der City unter Vorantragung einer schwarzen Fahne mit der Aufschrift: „Brod oder Arbeit!" Den Mantfesttrenden folgte unmittelbar eine größere Anzahl von Polizeimannschaft. Die öffentliche Ordnung wurde nicht gestört. Petersburg, 12. October. Der Senat verwarf die Berufung des Moskauer Kaufmanns Sperling (Ausländers) gegen das Urthetl des Moskauer Gerichtshofs, wodurch Sperling wegen Annahme von Versicherungen für die Leipziger Lebensoersiche- rungsgeselljchaft zu 500 Rubel Geldstrafe und zur Schließung feines Versicherungsbureaus oerurthetlt war. Der Senat entschied, daß ähnliche Agenturen in Rußland ohne Erlegung der gesetzlichen Geldkaution unzulässig seien. Rom, 12. October. Wie die „Riforma" meldet, spendete der deutsche Kaiser den Armen von Messina 10,000 v*. Algier, 12. October. Der „Vigie" zufolge hätte der Marineminister die Errichtung von Torpedoftationen in Algier, Oran und Bona angeordnet. Rewyork, 12. October. Auf der Chicago Atlantic Eisenbahn stieß unweit North Judson (Indiana) ein Güterzug mit einem Expreßzug zusammen, in Folge dessen vier Personenwagen, darunter ein Schlafwagen, umstürzten und in Brand ge- riethen. 17 Personen sind tobt und 25 mehr oder weniger schwer verletzt. Vermischte». △ Vom Rhein. 12. October. Der Wasserstand des Rheins ist jetzt bald da angekommen, daß aller Schiffsverkehr eingestellt werden muß. Größere belastete Schleppschiffe können schon seit einigen Tagen nicht mehr fort und seit gestern ist auch der Personenverkehr der Cöln-Düsseldorfer Gesellschaft theilweise eingestellt. Von boblenz befördert die genannte Gesellschaft rheinaufwärts keine Personen mehr und wird der Güterverkehr nach Mannheim lediglich durch die stachgehcnden Boote „Bismarck", „Moltke" und „Arndt" bethätigt. Die übrigen Schiffe bringen die Güter bis nach Coblenz, wo am „deutschen Eck" die Umladung stattfindet. — Die Eröffnung der „kleinen Gieß", für deren Schließung, beiläufig bemerkt, vor nicht allzu langer Zeit nahezu 100 000 tatsächlich in das Wasser geworfen sind, wird nunmehr bestimmt am 22. d. M. stattfinden und zwar mit einer Festfahrt, welche von Eltville nach Erbach erfolgen wird. Die Bevölkerung von Erbach, welches durch die Oeffnung der „kleinen Gieß" wieder an den Rhein zu liegen kommt, rüstet sich bereits, um den Tag festlich zu begehen. △ Aus Rhein Hessen, 12. October. Künftigen Sonntag wird unter großen Festlichkeiten in Anwesenheit des Bischofs in Gaualgcsheim die Grundsteinlegung zu einer neuen katholischen Kirche stattfinden. s - Mit dem Umbau des Kafteler Bahnhofes wird jetzt endlich Ernst gemacht. Das Königliche Eisenbahn-Betriebsamt Wiesbaden schreibt soeben die ersten Arbeiten aus. , , - 3n bem greife Oppenheim beginnt die nächste Woche fast in allen Gemeinden der Herbst. △ Mainz. 12. October. Rach drei langen Sitzungen sind unsere Stadt- verordneien heute Abend mit der Revision des städtischen Theatervertrags, durch welche man sich eine neue bessere Aera für unsere Theaterverhältnisse verspricht, zu Ende gekommen. Der Unterschied zwischen dem früheren Vertrag besteht in einer geringen, durch Anrechnung des Leuchtgases hervorgerufenen Verminderung der städtischen Sub- . einen Seite und der Einräumung einer freieren Bewegung für den künftigen Director in feiner GeschäftSleitung auf der anderen Seite. Vom H uns rücken, 9. October. Ein großes Feuer hat heute in aller Frühe gewüthet. Dasselbe ist dort in der Scheune einer Bäckerswittwe aus- gebrochen, hat in den angrenzenden Scheunen und angrenzenden Stallungen reiche Nahrung gefunden und sich so mit rasender Schnelligkeit über das ganze dortige angebaute Stadtviertel verbreitet. Im Ganzen sind 19 Häuser mit den dazu gehörigen Ctn. Raub der Flammen geworden. Da jetzt in Folge des Anbaues alle Wohnungen m Simmern oermiethet sind, wird es schwer fallen, den nHr m?t nr^rCb^n en ^exto.mmcn zu verschaffen. Zwei kranke Frauen konnten nur mit großer Muhe aus den brennenden Häusern gerettet werden. c . — felbstthätige Apotheke.j Ein industrieller Spekulant hat eine Er- findung gemacht, die der leidenden Menschheit die theuren Apotheken ersparen soll. Nach einer Meldung der „Pharm. Ztg." ist nämlich auf der amerikanischen Ausstellung in London von einer bekannten amerikanischen Firma, deren Specialität die Herstellung von allen möglichen Medikamenten in Pillenform ist, eine felbstthätige Apotheke aus- »■•r*60' /cf besonders in Deutschland stark verbreiteten felbstthätigen Verkaufs- kasten, die Cigarren, alle Arten von Zuckerwerk, ja sogar Sodawasser, durch' Einwerfen «ues Geldstückes abgeben, nachgebildet ist. Die Namen der Krankheiten sind auf dem H S und darunter em Knopf angebracht. Nach dem Einwerfen eines hettende^Pille Än°Pf Unb crbäIt cinc bie betreffende Krankheit „unfehlbar" “ .^"gemäßer Vereinssport.j Kein Sträßlein so vereinsamt ist. Daß nicht Tmiriftpn^’nn " ^^yklist. — Es ist kein Berg so steil und krumm, Es kraxel'n drauf Touristen rum. Es ist kern Flüßchen schmal und seicht. Daß nicht ein Rudcr- club drauf streicht. — ^ein' Einöd' ist, kein Bergesgrat, Wo nicht drei Männer @Cat‘ e~i " ist so unbeliebt, Wo nicht ein Clübchen Kegel fdjiebt. — Kein /"ich, wo s auch nur zweimal friert, Wo nicht ein Eisclub b^Dich Ä‘" äßäIbnmh Iie9t „in #‘acr Ruh', Gleich stngt's Ouartett: „2Be? SereÄta -' Kein^ü,m?in^ti b-nn C‘ü ?Brfd|cn klein, Das könnte ohn' ”c ist so grün unb bumm, Er kriegt doch ein Prä- fibturn. Es gehl kein Tag im Jahr vorbei, Daß es nicht gibt 'ne Sahnenroeib’ SÄSfflf'•"»‘■"i- - »ä* iJffi Wem W-rnb-mbch.-r tild-n, roSw"nbS'?eiiiw'’rlEdmBu.ft.bm W ZHWGWULTMO Statt des beabsichtigten „Weinlese" das ominöse Wort „Wein-EseU^"—T halten programmmäßig jetzt triunwbirenh ihr? mit roJi« otecntlftnen Tänzer präfenttren abermals ihre Schilde7dem eraötz en Dubl^m Ä”? ^r hoch und WH = ÜSf r Ä undneunzigjährige Herr aba™muer'^^^en^Vount^L^norbSftnd6 der älteste in Amerika befindliche Veteran ben9 beu& aefieiunlÄ.?“ den großen Napoleon fei. Genanntes Blatt djreibt: Alle A-Htüna v^/b-0 0 k Krieger Ab-m Müller. Aber Davenport kann wahrfcheinl.chbiT M»tn nehmen, den ältesten beutfdjen Krieger in seinen Mauern zu bergen welcher^nneüiT* Tagen in sein 98. Lebensjahr eingetreten ist. Jacob Orth geboren «m 1790 in Nidda im Großherzogthum Hessen, trat als Soldat unter Lubwia"l Ä"? Herzog von Hessen-Darmstadt, in bas Großh. hessische Leibregiment 2° 2 Compagnie, im Frühjahre 1813 ein. Commanbeur bes Regiments mär® Ä' ^uienant Zimmermann, Bataillons-Commandeur: Major Schenk, Compagnie^Che^: Landwirthschaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) . . ^?dsianzet Aepfelbäume.j Die beste Zeit für die Herbstpflanzuug naht mit lasten SSr b -V2a0e' bte keinLandwirth ungenutzt oorübergehm ^'sen sollte. Auf i dem Hofe, in jedem Garten finden sich sicher noch Stellen genug, Hhfthn±^aun? clnc Zierde sein würde, sondern die auch durch einen UeberstürittE^snat^b^-n ar fahren können. Wenn wir nun in unserer Überschrift gesagt haben. Pflanzet Aepselbaume, so ist damit noch keineswegs gesagt, desb^b ,nr °"^.0°^r schätzen, wir empfehlen den Apfelbaum nur «rc-J a£r, Okten, weil er bei der geringsten Pflege unb den geringsten fein? SrfAtP l efert‘ Jm Gegensatz zu Kirschen und Pflaumen sind DDr 93lrnen bat cr den Vortheil voraus, daß feine alä '«ÄOb ■< w‘: ant weit ergiebigere Verwendung finden können “ stch also nicht speciell mit Obstzucht befchästigen will, der pflanze LrroenbentP tl' U bere cn - I"1” W einmal roeac^b^ ?cr gefährlichste Feind der Wiesen ist das Moos, die es durch seine desselben und dann wegen d.er Schädigung, für sich ni^hritipn ^geuschaften der Grasnarbe zufügt. Besonders ist es auf an und ndem es alles großem Nachtheil, weil es dieselben feucht und kalt macht, LS L„„ ^e^an M Steht und es nur schwer wieder abgibt. Man sagt nicht ^abr/ eine» ^?ß ein Pfund herausgerissenen Mooses im nächsten Ä ^^^hrertrag von 20 Pfund Futter gibt Das Herausreißen, das im allein nnh? g^^ht mit einer scharfen Egge. Auf sehr vermoosten Wiesen zuharken und von nichts, es ist nöthig, das Moos zusammen- oder actrnrfnpfDnTa Ese zu entfernen. Es kann dann naß zur Compoftbereitung, oder getrocknet als Streu verwendet werden. die (Säafbrem^ Schafe.) Nach verschiedenen Berichten scheint leider der ©Anfherhfn Gegenden sehr zahlreich aufgetreten und zu einer Plage im Anm Kn‘ Dieses Jnsect, eine kleine gelbgraue Fliege, schwärmt npfnhri?* un^ wacht namentlich Waldwiesen für die Schafherden hi! Minn ^njcct bekanntlich feine Eier, oder wie auch behauptet wird^ schon ausgekrochenen Larven in die Nasenlöcher der Schafe, in denen die Thiere Kinderspielplätze und Kinderpaläste. ,, In Englanb besteht ein Gesetz, bas besonbcre Vorschriften für Anlage öffentlicher Spielplatz- gibt unb die Ortsbehorden verpflichte,, für bereu Ueberwachung und L-itan- t>er Spiele zu sorgen Daraufhin bilbeten sich zwei große, b-r Sache gewidmete einta werbende und wirkende Vereine. Diesen hauptsächlich ist es zu danken, daß die enal, ^? Weltstadt 28 öffentliche Plätze besitzt, auf denen Kinder unter Aussicht Spring- Laust Ball-, Turn- und Fechtsprele üben. Bradford hat 7 solcher Plätze mit' eimm Manchesters nQ^3U 4 ^^°"en Mark angelegt, Birmingham 9, Leeds 5, _ . Ein guter Spielplatz muß staubfrei fein, deshalb womöglich sein Boden aus Sand und Lehm hergestellt, mit feinem Sand bestreut sein und nach Bedarf bespritzt werden. Wo Bäume nicht Schatten geben, sollen Plachen dies thun. P 9 , , Städte, z. B. Berlin. Braunschweig, Coblenz, Bremen, Chemnitz haben sich die Einrichtung von Spielplätzen angelegen sein lassen, in Bremen besteht auch ein Verein dafür, in Dresden unb Magdeburg wird ebenfalls für Kinderspiele geforat P^Ä^i manKIt „c5 °ber bet uns noch ,-hr an biefer für bi-^Zukunft unferes Geschlechts so werthvollen Fürsorge. 3kbem aufgeweckten Jungen genügt bekanntlich aus bie Länge ber FamllienkieiK nicht, n will unb soll hinaus unter anbere seinesgleichen. „Da leinen bie Buben nur TOnfhmtrr * n n !!,^^ w Einwurf. AllerbingS pflegen mit ber Kaaieradschaft so hat bas niEcbt3mauf6fid>bCr0L n,ad,fcn' tft abcr nur bie gehörige Aufsicht zur Hand, ,,^‘r2lävnbi0e El/ern unb Erzieher werben freilich zu Gespielen ihrer Kinder nicht Alle und Jeden zulassen, auch wilden, ausgelassenen Streichen einen Dämpfer auizu- ^itabcil roö"^en' daß ihre Zöglinge gar keine Gelegenheit zu. so chern Thun boten. Unarten sind gewissermaßen das Rohmaterial für Charakter- btloung. Ist doch auch dem Schiffer widriger Wind lieber als völlige Windstille. Ein Kindersprelplatz erscheint uns auch weit besser als sogen. „Rtnberparabiefe* unb „Kinberpalafte , von denen kürzlich die Rede war. Für schlechtes Wetter, wen« 'Ve en «ehinbert stnb, bars man b-n Kleinen ja wohl gebeckte Räume gönnen. S 'l ?ber "°n dem in Buffalo geplanten „Kinberparabies" heißt, „Die Säl- Don S*autt[pferbcn, Kinberwagen, Bilderbüchern, Puppen, Schaukeln, Velocipeden, Carousscls, Kegelbahnen und anderem nur je erdachtem Spielzeug..... ti.nSnnHA ?iPPenf< e e,^?n gehalten werden, allen Kindern der Sladt frei 8ginnh n1*“" Lro- - können wir nur wünschen, daß nirgend anders-in solches mit SnfpHnJjp* QUti^n mk8*te-.. ®elln nichts ist pädagogisch verwerflicher, als Kinder M hpfptil * w s Freudcnanlasfcn zu überschütten. Was daraus entsteht, fch-n mir äh,r m-m,n =t^nmSpt0« 1 !"?ntberf sroßstädtifchen, reichen, an Bildung unb Versi-nd SÄ$c5Umü4ti9fdLbClt§Un,Uft' ®lafir,f,Cit' 3icroofitat- kbrp-rlich-, geistige unb i Hauptmann Eckardt. Jacob Orth biente bei diesem Regimente 9 Jahre nrtin , nahm in den Feldzügen 1813—1815 an den Schlachten bei Torgau an ber »nhh bei Leipzig u. s. w., sowie an^bem Gefechte bd Troyes in Frantteich unb Kämpfen um Straßburg Theil.I Decorirt ist er mit einer Denkmünze von lRiq ?c2 einer anber-n von 1815. H-rrlOrth lebt heute als ältester Mmn in L ^urnn m Iowa, und als geachteter Burger, Vater, Groß- unb Urgroßvater im ÄreHertJ!? zahlreichen Familie. Auch genießt er noch das schöne Glück, seine hochbetaate gefährtin Anna Elisabeth Orth, die im 81. Lebensjahre steh!, an feiner X u : Veteran Orth lebt mit feiner Gattin in Davenport in der Familie seimS Scbwi^' W Herrn I L Zöckler, eines hochgeachteten Geschäftsmannes Ton DL Dem Karnpfgenossen-Derern von 1870—71 gehört Orth als Ehrenmitglied an " P — sSchlimme ßaune.] In einer alten „Tübinger Chronik" ist ^olaenh^a lefen: „Anno 1674 als die^ayern in der Festung gelegen, wurde von dm Franzos n der Wall umermimrt unb gesprengt, worin über 18 Personen bayerischer Lesa!. umkamen. Als die Mine angezünbet, ist neben anderen auch ein Soldatmweib inÄ ^uft gejagt worden, eine Ackerlänge weit, ohne einigen Schaden zu Boden gefallen wieder aufgeftanben unb unversehrt.baoongegangen, hat aber arg geschimpft und schlimmer Laune gewest." . [ei,n Walfisch als G-fch-nk.j Der schw-difche Stern Fräulein Arnoldfon gab kürz.ich eine Reihe von Concerten tn Bergen. Der Enthusiasmus der N, war so groß daß die Fischer von Bergen der Sängerin einen Walfisch von 30 Fuß Länge überbrachten, den sie am Tage des ersten Concertes gefangen hatten Das ist wohl daß größte Geschenk, das eine Primadonna erhalten hat. bann hochkriechen und sich in den Nasengangen, Stirnhöhlen und den Hornzapfen festsetzen. Sie nähren sich vom Schleime und brauchen zu ihrer Entwickelung 9 Monate, so daß sie im Mai, Juni und Juli auskriechen oder von den Schafen durch Miefen und Schnauben herausgeschleudert werden. Die Krankheit tritt in ihrer ganzen Heftigkeit also erst im nächsten Jahr auf und kann, wenn die Larven den Ausweg nicht finden, in einigen Tagen zum Tode führen. In jenem Stadium ist dann die Schleuderkrankheit nur durch eine Eröffnung der Stirnhöhle oder durch Entfernung der Hörner und Herausnahme der Parasiten wahrscheinlich, aber nicht einmal sicher zu beseitigen. Nach Lage der Sache wrrd die Operation auch nur bet einzelnen werth- vollen Thieren versucht werden können. Das einzig richtige ist, da wo sich Anzeichen der Schleuderkrankheit zeigen^ schon jetzt vorbeugende Mittel anzuwenden. Solche Anzeichen sino Nasenausfluß, Schütteln des Kopfes und Reiben der Nase. Treten sie auf, so ist den betreffenden Thieren eines der den Schäfern bekannten Nietzmtttel zu geben, z. B. weißes Nteßwurzpulver, Schnupftabak u. dgl., damit die Schafe die Parasiten womöglich durch Schnauben und Niesen aus den Nasengängen hervorschleudern, ehe die Larven tiefer gekrochen sind. Schiffs nachrichten. Bremen, 10. October. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Eider, Capitan PH. Berdrow, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 1. October von Bremen und am 2. October von Southampton abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork aqgekommen. — Nur wahre- Heil beut die Natur I Welch' tiefe Wahrheit birgt dieser Spruch. Für jede der mannigfachen Krankheiten, die uns befallen, hat die gütige Statur ihre Gegenmittel und bietet uns dieselben in ihren unermeßlich werthvollen Mineralwassern. Eine solche Schatzquelle von Heilkräften ist u. a. auch das Bad Soden. Durch glückliche Zusammensetzung der destbewährtesten Wasser dieses BadeS ist es gelungen, Pastillen herzustellen, die von intensiver Heilkraft sind und das vorzüglichste Raturheilmitrel bilden für erkrankte Lungen, für Hals- und Brustleiden, für Katarrhe des KehlkoofeS, der Verdauungsorgane und bei Unterleibsstörungen. Diese kostbaren Pastillen sind in allen Apotheken die Schachtel h 85 H zu haben. 6950 — »Der Kaffee ist nicht mehr zu bezahlen!" Diese Klage unserer Hausfrauen wird jetzt immer allgemeiner und ist thalsächlich berechtigt durch die rapide Steigerung der Kaffeepreise, welche ihrerseits in Mißernten ihren Grund hat. Diejenigen Familien, deren Hausstand mit Berechnung und Sparsamkeit geführt werden muß, stehen nun vor der offenen Frage: Welches Genußmittel wählen wir, um den Kaffee, dessen Anschaffung uns erschwert worden, zu ersetzen? Welcher Trunk gewährt uns die gleiche Annehmlichkeit des Geschmackes, der Erfrischung und der mit keinen Umständen verbundeneu leichten Zubereitung? Die entscheidende Antwort auf diese dringende Frage hat nicht auf sich warten lassen. »Liebig's Meisch-Extraet", so lautet dieselbe, ist das einzige Genußmtttel, welches tm Stande ist, den „Kaffee" zu ersetzen, ja denselben theilweise zu verdrängen. Eine mit Liebig's Fleisch-Extract zubereitete Bouillon wird zu allen Tageszeiten ein willkommener Labetrunk sein. Sie ist weit schneller herzustellen als der Kaffee, denn sie bedarf ebenfalls nur des kochenden Wassers, ohne jedoch filtrirt werden zu müssen wie dieser, sie ist billiger, denn ein Pfund Fleisch-Extract genügt für 190 Portionen Brühe, sie ist schmackhafter, nahrhafter und gesünder, denn Kaffee kann wgar bekanntlich schaden, wenn er in größeren und starken Quantitäten genossen wird. Liebig's Fleisch-Extract ist mithin der vorzüglichste Ersatz des gegenwärtig allzu thcueren Kaffees. Handel und Berkehr. Limburg, 12. Octbr. Rother Weizen pro Malter JL 14.30, weißer Weizen X 00.00, Korn 10.05, Gerste Jt 8.70, Hafer v*L 5.80, Erbsen 00.00, Kartoffeln 0.00. Frankfurt, 12. October. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter AL 4.50-5.50, das Gescheid 8—10 X Eier das Hundert AL 5 00—.600, da« St- 5—7 H, Butter im Großen AL 00.00—00.00, im Detail das Pfund AL 1.00 bis 1.20, Weißkraut per Stück 10—15 H, Rothkraul per Stück 20—25 X Kohlrabi per Stück 3—4 H, Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45—60 X Kalbfleisch 40—55 Schweinefleisch 65—75 Hammelfleisch 50—65 H, 1 Hahn X 0.70-1.20, 1 Huhn AL 1.00—2 20, 1 Ente AL 1.50—2.50, Gans Pfund 50—70 X 1 Taube 35-50 X Welsche AL 10.00-12.00. Gottesdienst der israelitischen Retigionsgrsettschast. Samstag^A^ $b*5*o U5 ®am§taß Vormittag 880 Uhr, Samstag Nachmittag 330 Uhr, Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Betreffend: Konkurs der Firma N e n z e l und M a i in Gießen. Die Konkurseröffnung ist aufgehoben. Gießen, den 12. October 1887. Großh. Amtsgericht. Langsdorfs. 7669 Aeilgeöotenes. Ausverkauf fämmtlicher Uhren und Ketten zum Einkaufspreis bei 7660 Carl Mette Wwe. 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Oktober wird der schon lange geplante Bügel - Cursus U?^ ?ounen meine früheren Schülerinnen, welche darauf reflectirten, as Bügeln letzt mit erlernen. Der Unterricht wird von einer geübten Büglerin ertherlt. Zur näheren Auskunft gerne bereit, nehme jederzeit Anmeldungen entgegen. Auswärtige Schülerinnen können im eigenen Hause Pension zu mäßigem Preise erhalten. Achtungsvoll Coursbericht öer Frankfurter Börse. Reichsbauk-DiSconto 3°ch 12. October 1887. Franks.Bank-Disconto3°/» f„™71. Ein junges Mädchen n°m Lände sucht in einem achtbaren Hause zur Er» ernung des Haushaltes Stelle auf */, bis M/' Vergütung -Näheres bei Fritz Mlimm. Gießen. ,.7568] Einen Lehrling sucht unter günstigen Bedingungen A. Kr-g. §^s"stes Burk'sches Blüthenwehl, per Pfund 20 Feinsten Kaiserau»,ua, 18 „ Vorschuß wt. o ;; „ Vorschuß Nr. 1 je noch Duantum entsprechend billiger. Die Mehle "sind sämmtlich" trocken uno gejiebt. 7663 Ein Laufmädchen gesucht. 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Friedrich Sühne 8en., Waüthorstraße. 7275 Ein großes möblirtes Zimmer zu vermiethen im B urkha rot'scheu Hause, Ecke der Reuen Bäue u. Sonnenstraße, III. Stock. 4o/g Preußische Consols 0V2O/0 do. 4% Nassauer Oblig. 4% Bayerische Oblig. 4o/o Badische Oblig. 4% Hessische Oblig. 4% Franks. Hypothbk.-Pfandbr. Jünglingsvcrcin. c... Anregung junger Leute, die sich hier mit gleichgesinnten zu einem Junglmgsvereln verbinden möchten, lade ich diejenigen Jünglinge, besonders Gesellen und Arbeiter, die einem solchen Verein sich anzuschließen geneigt sind em, am nächsten Freitag den 14. Oktober, Abends 8 Uhr, m die Herberge zur Heiwath zu kommen. Als Gäste flnd auch Alle die ein- gelaüen, denen dre Jünglingsvereinssache am Herzen liegt und welche sie hier zu fördern gedenken. y Gießen, den 11. Oktober 1887. Dr. Naumann, Pfarrer. Geselligkeitsverein Gleiberg. Ordentliche Generalversammlung Samstag den 15 ©daher, Nachmittags 4 Ahr . . auf der Burg. A Mitglieder werden um recht zahlreiches Erscheinen ersucht. _22_. Die BerwaltungS-Gommtsfion 5458 Die Wohnung im 3. Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit Zubehör, neben Stein's Garten, ist wegzugshalber sofort zu vermiethen. Ernst Moeser. 6933 Mehrere kleine Logis an ordentliche Leute zu vermiethen im Darmstädter HauS. 7141 Ein Logis nur an ruhige Leute zu vermiethen bei Herrn. Euler.! 7169] Schönes Familtenlogis zu vermiethen bei Eduard Hanau, Marburgerstr. 44 7302 Ein freundliches Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. Marktstraße 32. 7456 Ein kleines Logis, für eine kleine Familie oder ein einzelnes Frauenzimmer geeignet, zu vermiethen. Eh^Wallenfels, Marktplatz 17. 5155] Mansarde zu verm7 Schulstr/ W 5801 Ein Logis im Vorderhaus vermiedet I. Mannberger Wwe., Neuenweg 40. 7451] Mansardenlogis per 15. Januar zu vermiethen. Schillerstraße 23. 6854 Der 3. 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