'S VN ;M Ä & 11 Sit 160 Erstes Blatt. Donnerstag bin 14. Juli 1887. Mchener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Steil vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Wege Durck die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark M) Erscheint täglich mit «nsnahme des Montags. „wmi 7~ Amtlicher Hßeil. Ml Setteffenb; Die Ausführung bei Gesetzes vom 27. April 1881, ben Bau unb bie Gießen, bett 13. Juli 1887. Unterhaltung ber Kunststraßen bett. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen KroSberroalichen Bürgermeistereien Bersrod, BellerShain, Daubringen, Göbelnrod, Lauter, Lollar, Oppenrod, Reinbardshain und Steinbach. Wit eröffnen Ihnen hietbutch, baß ber Kteisausschuß in ber Sitzung vom 25. v. M. bie nachstehenben Sttaßensttecken mit Wirkung vom 1. Aprtl b. I. als Kteiisttaßen übernommen hat: Von ber Kreisstraße Albach—Oppentob nach Stembach; Von Reinbatbsbain nach Winnetob mit ben zugehörigen Ortsburchfayrten; Son bet Gießen—Gtünbetger Staatsstraße durch Göbelntob nach Beltersham mtt ben zugehörigen Ortsdurchfahrten, Bon Lollar nach Daubringen, desgleichen; Von Lauter nach ber Kreisgrenze bei Wetterfelb mtt ber zugehöngen Ortsdurchfahrt. Dr. Boekmann. __________ «I i-t * A iti. hm ülß' Bekanntmachung. Es wirb hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß von ber Section VI. ber Süddeutschen Eisen- unb Stahl-Beruf-genoffenschast zu Mainz Herr Mmieut Julius Gunberloch zu Mainz zum Beauftragten ernannt worben tst. “ Gießen, ben 9. Juli 1887. Gtoßhetzogltches ßretäamt Gteßen. Dr. B oekmann._______________________________ Bekan ntmachung. 3n Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über bie Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Ftieben werben hiermit -W'* ... Sol 18« »*«>; M 6 66 pro 1W sw„m. Gießen, am 12. Juli 1887. Großherzogliches Kretsamt Gteßen. 0r. Boekmann. ________ _ " Nr. 23 bes Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben ben 9. l. M., enthält: . , ra , . ^r. 1731.) Gesetz, betreffend bie Verwendung gesundheitsschädlicher Farben bei der Herstellung von Nahrungsmitteln, Genußmttteln und Gebtauchs- > atgenftönben. Vom 5. Juli 1887. r. gQ7 (Nr. 1732 ) Gesetz, betreffend Abänderung der Gewerbeordnung. Vorn 6. Jult 1887. 1 Nr. 24 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 9. b. M., enthalt: rso, 17--!, z SRerorbnuna betreffenb bie Aushebung des Verbots der Ausfuhr von Pferden. Vom 8. Jult 1887. (Nr. 1734 ) Bekanntmachung, betreffend den Aufruf und die Einziehung der Einhundert-Mark-Noten der Colmschen Privatbank m Coln- Vom '7 1887 Gie'ßen, den 12. Juli 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ' vr. Boekmann. ---------------- ------ ---- Jfc Aeulschland. ■:fr Darmstadt, 12. Juli. Zur Feier des 25jährigen Jubiläums Sr. T" Großh. Hoheit des Prinzen Heinrich als Ches des 2. Großh- Dragoner- 'r l Regiments (L.ib-Dragoner-Regtments) Nr. 24 sand heute Vormittag aus dem N 1 hiesigen Exercierplatz eine Parade der drei hier garnisonirenden Eskadrons ge« nannten Regimen! s statt. Se. Großh. Hoheit der Prinz Heinrich hielten eme Ansprache an das Regiment, welche mit einem Hoch aus Se. Ma; den Kaiser L »nd Se. Königl. Hoheit den Grobherzog schloß, und überreichten darauf an verschiedene Regiments-Angehörige mehrere Orden, die von Sr. Komgl. Hohen \$* dem Großherzog aus Veranlassung des heutigen Tages verliehen worden sind. Die Ansprache Sr. Großh. Hoheit wurde durch den Commandeur des Regi- vents erwidert. Es folgte darauf ein zweimaliger Parademarsch, im Schritt 1 d und Galopp in Eskadronssront, an welchem stch auch Se. Hoheit der Fürst Alexander in seiner Eigenschaft ä la suite des Regiments stehend betheiligte. heute Abmd findet im Prinz Emils,Garten ein Diner statt, zu welchem Se. Großh. Hoheit der Prinz Heinrich das Ojficier- Corps des 24. Dragoner- Regiments und solche Osficiere, die früher dem Regiment angehörten, mit Em- Übungen beehrt haben. Auch bei der Parade heute früh waren viele früheren 15 t Ofpclere des Regiments anwesend. Aus dem Großherzogthum Hessen, 11. Jult. Am 20. d. M. d > stlloet bekanntlich in den Landtag-wahlkreisen, woselbst das Mandat der btsyerv Qtn Abgeordneten erloschen ist, die Wahl der Wahlmänner statt, woran stch darn in naher Zeit die Wahl der Landtags-Abgeordneten durch die letzteren an- Meßen wird. Unter diesen Umständen dürste es nicht ohne Interesse sein, 'y lnihutheilen. inwiesern die auSgeschiedenen 25 Abgeordneten mit Aemtern betraut Mesen find. Der Abg. Kugler war während des ganzen Landtags Erster r Präsident, Heinzerling Schriftführer und Präsident des zweiten, d. h. Gesetz« gebungs.Aurschusses, auch Mitglied des dritten, d. h. Petittons- und Beschwerde- , Ausschusses, Theobald Präsident de« ersten, d. h. Finanz-Ausschufles, Stephan Präsident des dritten Ausschuffes, Dr. Osann und Ellenberger waren Mitglieder Jjd des ersten, Küchler, Schade und Haas Mitglieder des zweiten, letzterer auch noch rgf Mitglied des vierten Ausschusses, Friedrich war im dritten, Möhn, v. Wedekind, Römer und Haustein waren im vierten Ausschüsse. Die übrigen Abgeordneten: (Mir* Soft, Weith, Tecklenburg, Pfannstiel, Schaum, Mathäi, Pttthan, Franck, Racks, # ®e(er und Wolz gehörten keinem der Ausschüsse an. Irankreich. Paris, 11. Juli. Deputirtenkammer. ReviÜon (äußerste Linke) wirft dem Cabinet vor, daß es angesichts der durch den Grafen von Paris gebilligten Umtriebe der Rechten sich neutral verhalte. Dies fei aber unmöglich, die Regierung muffe entweder zur Demokratie und Republik zurückkehren oder sich zuruckziehen. Der Ministerpräsident Rouvier erinnert daran, daß er, als er die Bildung des nahm, an die republikanische Majorität appellirt habe; er habe eine abschlägige Ant- wort bekommen, wett in dem neuen Mtnistcrtum cm Name fehlte. wolle nicht das Benehmen Boulanger's als strasbar bezeichnen, er constatire aber daß Boulanger^!-tt feiner Wahl zum Deputaten im Seinedepartement Gegenstand illegaler Kundgebungen geweicn (et. (Beifall.) Da war der geeignete Zeitpunkt gekommen ihn aus dem Mittelpunkte der Politik, in welchem er sich befand, zu entfernen und rhn in bie Armee wieder eintreten zu lassen. Hätte die bürgerliche Gewalt gezaudert, so wäre es um sie gefchehen gewesen. Das Cabinet wolle mit der republikanischen Maioritat regieren: und diese Majorität fei in der politischen Debatte gewonnen worden. Das Cabinet lei keine Regierung des Kampfes und wolle weder Jemand herausfordern noch perfolgcm fondern wolle nur der republikanischen Legalität Achtung verschaff-m Wenn and glauben, daß di- republikanische Regierung ejjae. Regierung d-r Verfolgung sei o mochten sie cs nur frei heraus,agen und eine M°i°rtt°t bilden Die Mitgli-der d-S Ministeriums seien Republikaner und Niemand habe das Recht, ihre republikanische Ergebenheit und Freiheit zu verdächtigen. (Beifall.) an Im weiteren Verlaufe der Sitzung griff Cl^menceau b ^ Re^erung heftig an, weil sie mit der Rechten gemeinsame Sache mache; die. .republikanische Partei str "i vollständiger Verwirrung und bei dieser Verwirrung sei die B?ulanger-Frage entstanden. Er tadele die jüngsten Kundgebungen, aber man könne sie doch mi: der Thatsach erklären, daß man in Boulanger nicht den Retter Frankreichs, wohl aber emen. zu sehen glaube, welcher von der deutschen Presse und von der Rechten angegristen wocd-Ü s-l. Seine Popularität sei -ine solche, wie N- di-Kammer haben würde wenn sie entschlossen den Weg von Resormen^elng-schtagen hatte. Di- östemliche Meinung sei irregeführt worden; man bedürfe Sichrer, welche für die^Rep 6 6 die Monarchie einträten; er begreife nicht die Spaltung zwischen Anhängern un Gegnern Boulangers. Boulanger habe eine Stellung rn^ der und musi^fle behalten. Der Conseilpräsident Rouvier erwiderte, die Gierung verlang noch eine republikanische Majorität. In der Kammer befanden rehPtere§ feine Wenn von diesen 200 gegen das Ministerium stimmen sollten, werde Entlassung nehmen. Schließlich wurde die von der Regierung ^enceau barte Tagesordnung mtt 382 gegen 120 Stimmen angenommen. Nach «ßoixlanßer zu Laisant unter großer Unruhe der Kammer die Tribüne bestiegen, Drucke von oertheidigen; er behauptete, das gegenwärtige Ministerium si i)iefe außen her entstanden. Der Conseilprasident Rouvier pro ssitte ^^dnung Behauptungen und drohte den Saal zu verlassen, falls der Präsident gerufen würde. Letzteres geschah hierauf. — Nach der Sitzung Floquet wäre entschlossen, seine Entlassung zu nehmen, es seien aber Anstrengungen gemacht, ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Kngkand. London, 11. Juli. Der Castle-Dampfer „Hawarden Castle" ist heute aus der Ausreise von Liffabon abgegangen, und der Dampfer „Pembroke Castle" ist gestern aus der Heimreise in Lissabon angekommen, sowie der Dampfer „Methwen Castle" heute auf der Heimreise in London angekommen. London, 12. Juli. Im Unterhaus thellte Fergusson mit, daß der Sultan außer Stande war, in der vorigen Woche Drummond Wolff zu empfangen; darum sei die Abschieds-Audienz auf nächsten Freitag anberaumt. Die Abreise länger auszuschieben, fei nicht beabsichtigt. Aus eine Anfrage von Bryce, ob der Termin definitiv sei, erwiderte Fergusson, er könne eine definitivere Erklärung nicht abgeben; sobald der bezügliche Schriftwechsel bekannt sei, würde man einsehen, daß weder die Würde noch das Interesse Englands irgendwie compromittirt seien. — Das Unterhaus nahm in dritter Lesung zwei Bills an, von denen die eine auf Gewerbe-Schutzmarken, die andere auf Ersatzmittel von Butter Bezug hat. welche nur unter der Bezeichnung „Butterine" in den Handel kommen dürfen. Italien. Nom, 12. Juli. Die „Tribuna" erklärt aus Grund von Informa- Honen, daß augenblicklich nichts die Gerüchte rechtfertigen könne, wonach Italien mehr oder minder direct an dem englischen Werke in Egypten oder an irgend einem Punkte jenseits des Suezkanals theilnehmen werde. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Korrespondenz-Bureau. Coblenz, 12. Juli. Dem Kaiser wurde heute frf:h eine Morgenmusik von der Capelle deS Augusta - Regiments gebracht. Um 10 Uhr machte der Kaiser mit der Kaiserin eine Spazierfahrt nach den Nheinanlagen und nahm dann den Vortrag Albedyll's entgegen. Zum Diner sind mehrere hervorragende Militär- und Cioil- perfonen geladen. München, 12. Juli. Der „Allg. Ztg." zufolge wird die Begegnung des Kaisers mit dem Prinzregenten in Lindau stattfinden. Paris, 12. Juli. Dem Vernehmen nach wäre der Kammerpräsident Floquet bei dem Entschluß, feinen Posten niederzulegen, geblieben und würde denselben dem Dicepräsidenten Anatole de la Forge heute schriftlich mitlheilen. — Die Morgenblätter heben hervor, daß sich die gestrige Kammerdebatte gegen Boulanger gewendet habe, der auch von Clemenceau in dessen Rede aufgegeben worden sei. — Wie die „Agence Havas" meldet, ist die von Kreta nach Konstantinopel entsendete Deputation zurückgekehrt. Das von der christlichen Bevölkerung eingesetzte Comii6 sah, da man auf das Wohlwollen des Sultans baut, von weiteren Schritten ab. Paris, 12. Juli. Die Deputirtenkammer hat den Antrag Ricard's, die Demission Floquet's zurückzuweisen und denselben zu bitten, auf seinem Posten zu verbleiben, einstimmig angenommen. Rom, 12. Juli. Das Pulvermagazin in Taulud (Massauah) ist nächtlicher Weile explodirt. Sieben Soldaten blieben tobt, fünfzehn sind schwer, mehrere leicht verwundet. Die Ursache der Explosion ist unbekannt. Genua, 12. Juli. Auch auf der Insel Sardinien sollen mehrere choleraverdächtige Fälle vorgekommen sein. Belgrad, 12. Juli. Die Königin ist mit dem Kronprinzen heute Mittag hier angetroffen; sie wurde am Landungsplätze vom König, von den Ministern und dem diplomatischen Corps begrüßt. — Die Meldungen über eine angebliche Ministerkrisis sind total erfunden. Lokales. Gießen, 13. Juli. Zu dem gestern von uns gemeldeten Unglücksfall auf dem Braunsteinbergwerk thellen wir noch mit, daß der Verlebte, welcher das scheu gewordene Pferd zum Stehen bringen wollte, unter die Räder seines Fuhrwerks gerieth- dieselben gingen ihm über den Hals und verursachten solch schwere Verletzungen, daß alsbald der Tod eintrat. Die Leiche des Unglücklichen wird nach dem Heimalhsorte desselben Harbach, verbracht werden. Gießen, 13. Juli (Neubauten.) In diesem Jahre werden in hiesiger Stadt wieder eine stattliche Reihe von Neubauten aufgeführt, deren Zahl bis jetzt 24 beträgt. Von diesen sind 22 Wohnhäuser, 1 Fabrikgebäude, 1 öffentliches Gebäude. Auf die verschiedenen Straßenoertheilen sich dieselben wie folgt: Ludwigstraße 4, Bleichstraßei Goethestraße 3, Llchersiraße 1, Wtesenstraße 2, Nordanlage 2 Steinstraüe V after1n,e« 2'f.®b(erftIa.6e 1- W-serstmß- 1, Schiller,trab- 1, Bahnhofstraße 3, Selters-' weg 1, Neustadter Toor 1. — Die Setonirnng des Schorgrabens nimmt nun auch auf der Ostanlaae ihren Fortgang. An dem der-,ts früher hergestellten Stü-k sind die Arbeiten aufgenommen worden und m den letzten Tagen bis zu dem U-bergang nach der Frauenklinik gediegen Gestern Nachmittag wllrde das gegenüber dem Justizgebäude aufgestellte Pumpwerk in Betrieb g-fetzsi von welchem das aus dem Graben gepumpte Wasser durch ebnen unter der Strage herziehenden Canal nach den Wiesen geleitet wird. Der herrliche Spazier weg unter den schattigen Lindenbäumen ist durch diese Arbeiten allerdings auf einige Zett nicht wohl vassirbar, man wird jedoch nach Fertigstellung des Grabens für den letzt entbehrten Genuß doppelt entschädigt sein. ’ur oen ,,r — 3roel Burschen eines hiesigen Restaurateurs wurden gestern wegen Unter- genommen. Sündengeldern in Hohe °°n ca. 200 in Unte"ÜchÜngshast Verwischte». t s $u!\. ?cj.bet Regatta standen am Sonntag einige Personen aus der Eisenbahnbrucke und lieh hrerbei eine Dame einem neben ihr stehenden iuna n M°nn ihr Opernglas. Nach dem Gebrauch steckt er dasselbe in feine SS £ wo es ihm entwendet wurde. Da die Dame nun den iunaen Mann von höchst achtbarer Eltern - im Verbackt hatte, bas Glas uXwaZ « ihm mit Verhaftung brohte, stürzte sich, wie ber M A" melhet 9 hor^.n^ Sn b tonfüber r-n der schwindelnden Höhe herab in den Rhein. Glück! cherweise gela^a^es rasch zur .Hu!,e Herbeieilenden, ihn dem nassen Element zu entreißen 8 8 8 △ Mainz, 12. Juni. Morgen finb es 10 Jahre baß Bisckas n r : Kapuzwerkloster in Burghausen das Zeitliche gesegnet hat.' 6 1 cler im u J1- $uIt Der ultramontane Landtagsabaeordnete N fr/tattete gestern in Gau-Algesheim seinen Wählern Bericht über 9die letzte Panhtnn^ sesston, wobei er nicht uninteressante Mittheilungen über die welche der Annahme der neuen Kirchengesetze vorausgingen 2Btr Behpn nuf ? n,5Wae' kührungen des Abgeordneten nur hervor, daß auße? der Ätiak?i fraktion in der Kammer diese Fraktion durch einzelne ihrerWaHeb^ serenzen und Pourparlers mit dem Ministeriumottva 0 °lt£6of Besetzung des bischöflichen Stuhles bezogen. Deßgleichen'hätten sick b^Äpnrh bereits im Jahre 1884 mit Rom in Verbinbung gesetzt wo sie namenHfA^n06^^^611 ftorbenen Carbinal Franzelin einen eifrigen Ubeier be§SWdSÄlÄ bT l“8 batten. In Bezug auf bas Gesetz selbst betontderAbgeordnete L der Revision und die schwierige Lage der Fraktion einem solchen Gesetze^geaenE persönlich sei darüber mit sich im Klaren gewesen daß nickts nnternnmmSn L k dürfe, was das Scheitern des Gesetzes hätte herbeiführen könnet, sondern daß im Gegen"- 'N. big; ß 11 — Der Ausbruch der Cholera in Italien wird nunmehr officiell zuaestand^ Die Zahl ber Erkrankungen in Catania unv Palermo hat sich vermehrt. Aucb Toulon werben Cholerafälle gemelbet. Ebenso munkelt man tn Mmseille vom Au^ bruch ber Epibemie, bie Behörben unterbrücken vorerst jebes bezügliche Gerücht Telegraphenschalter machte man bem Berichterstatter ber Kölnischen Zeitung die merkung, baß eine Choleradepesche voraussichtlich nicht über bie Grenze konimm würbe. Eine erbrücfenbe Hitze in Marseille ist allerdings dazu angethan, bie 6^2 zu befördern. In den genannten Städten ist bekanntlich bie Cholera noch kein W ausgeblieben. — Die Luftzwiebeln, bie sich bei vielen Zwiebelgewücksen, namentlich Lilien Bollen u. s. w. btlben, und zwar meist dadurch, daß sich die Blüthenknospen in iolLe Luftzwiebeln verwandeln, sind, was nicht allgemein bekannt ist, sehr gut zur W Pflanzung zu verwenden. Wenn sie reif geworden sind, werden sie adgelöst und aleick den übrigen Zwiebeln behandelt. <■ ® W» M iß- I $ ft*’ V w w w »bell dahin gewirkt werden müsse, baß diejenige Majorität der Kamm». Culturkampfgesetze mscenirt, auch durch Annahme dieses Gesetzes hpn WeI$e zur Beseitigung derselben thue. Eine andere sehr schwierige Frage sei : wesen, ob die katholischen Abgeordneten possitiv für ein Gesetz stimmen immerhin eine ganze Reihe von Bestimmungen enthielt, die gegen ba§ ' setzung scheint mehr unb mehr einzutressen, wie sich aus folgenden Zahlen ergibt: Cb waren unter je 100 Straßburger Studenten in den je 10 Semestern ~ „r. , . ... , 1872/73 bis 1877 1877/78 bis 1882 1882/83 bis 1K pro Semester durckichnlttlich 18,4 20 6 33,2 i;»n®eme|ter 35,2 Elsaß-Lothringer, d. h. der Procentsatz der Land^ g DCrorr)crt unb 1,1 gegenwärtig schon fast doppelt so groß als n Hn«afpm !s woblbebalten in N-wyork anßetommen.__ üifflunii'ü echlcs Malr CxtraKt " M J-Hien bewahrt, e Malz-Ertrakt mit elfen wird bei Bleichsucht und gawn« W bd-ebt Das Krankheiten, das mit L-bertftran tur M-rmuth, das M" Das neue Mittel, Locstund'S Raftrn-K-nserve, pM-blich° Mnd-r «upt°h ^ bestem Erfolge gebraucht. 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