Pk. 26S Zweites Blatt. Sonntag den 13. November 1887. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. •V ,1*Y K ßPetMtti Schulftraße 7. Erscheint täglich mit AuSnayme de< Msntaa«. 2 ^rtl^nö71ö™5’' Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Woche» - Ueberficht. Gießen, 12. November. Die politische Seite der Woche trat diesmal zunächst vor den betrübenden Nachrichten zurück, welche von jenseits der Alpen über dar Hals- letoen de» deutschen Kronprinzen eingetroffen sind und die in allen Kreisen de» deutschen Volke» die innigste, schmerzlichste Theilnahme erregt haben. Noch den von Dr. Mackenzie selbst, dem bekannten, den Kronprinzen behandelnden englischen Specialtsten, im „Reichs-Anzeigers veröffentlichten Mitthetlungen ist die Wucherung im Halse der hohen Patientin ganz plötzlich und sehr bösartig wiedergekehrt und aus eigenes Befürworten des englischen Arzte« find deutsche und österreichische Spectalitäten für Halsleiden nach San Remo berufen worden, um gemeinsam die Frage einer etwaigen neuen Operation zu erörtern. Kaiser Wilhelm ist begreiflicher Weise von den aus San Remo über da» Befinden seine» Sohnes und Nachfolgers eingetroffenen leider so ungünstigen Berichten tief erschüttert worden und legt hiervon die sofortige Entsendung de» Prinzen Wilhelm nach San Remo Zmgniß ab; hoffentlich überbringt Prinz Wilhelm bet seiner Rückkehr beruhigendere Nachrichten. Dem Vernehmen nach soll sich der Prinz bei seiner Abresse dahin geäußert haben, daß er, sollte stch bei seinem Vater wirklich eine größere Operation nöthig machen, alle Hebel a<- setzen würde, um die Vornahme derselben nicht in San Remo, sondern in Berlin bewerkstelligen zu lassen; ob die Lerzte unter den obwaltenden Verhält- -vissen und in der gegenwärtige Jahreszeit in die Rückkehr des Kronprinzen nach dem rauheren Klima der Heimath willigen würden, muß »och dahingestellt bleiben. Mit Bangen wie mit tiefem Mitgefühl blickt daher das deutsche Volk in diesen Lagen nach jenem Fleckchen italienischer Eroe, auf welchem der deutsche Thronfolger vollständige Genesung von seinem Leiden zu finden hoffte und wo nun ein so bedenklicher Rückschlag ewgetreten ist; daß der Höchste Alle» zum Besten wenden und dem ritterlichen Fürstensohn die endliche Genesung, zum Tröste seiner greisen Eltern und seiner Famllre, zur Beruhigung seiur» Volkes, verleihen möge, das ist der einstimmige Herzenswunsch unser Aller! In politischer Beziehung stand die Woche bereit» unter Dem Eindrücke jenes Ereignisses, über dessen Eintritt oder Nichteintritt die politische Welt Monate lang hin- und hergerachen hat und das sich nun nächster Tage in den Mauern der Reichehauptstadt vollziehen wird: de« Besuches des Czaren beim Kaiser Wilhelm. Ruch vorläufiger Bestimmung gedenkt Kaiser Alexander mit Familie am 17. d. Mts. von Kopenhagen nach Berlin abzureisen, eine endgtltige Festsetzung de» Ankunftstage» wird aber wohl erst erfolgen, wenn in Kopenhagen die Nachricht von der völligen Wiederherstellung Kaiser Wilhelms eingetausen ist, welche nach dem Berliner Hosbericht in kürzester Frist zu erwarten steht. Ja der deutschen Presse haben fich über die Bedeutung de« bevorstehenden Ereignisse« MeinungL-Verschiedenheiten hrrausgebildrt, die mit ziemlicher Lebhaftigkeit verfochten werden. Auf der einen Seite will man in der Czarenreise nach Berlin nicht« al« einen von selbst gebotenen Höflichkeitsact erblicken, während man aus der andern Seite bemüht ist, ihr einen großen politischen Rahmen zu verleihen. Jedenfalls beweist der Eifer, mit welchem die Blätter den fignalifirten Czarendesuch erörtern, immerhin, daß man in ihm kein alltägliche» Eceigniß erblickt und die» ist die Begrüßung zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Alexander III. in der Thal auch nicht. Aber trotzdem bürflen jene Recht behalten, welche der Meinung find, daß der Händedruck beider Monarchen in den gespannten politischen Beziehungen zwischen ihren Reichen kaum etwa» ändern werde; der Besuch Kaiser Alexanders III. in der Hauptstadt des deutschen Reiches mag als eine interessante Episode de« heurigen Spätherbstes gelten, aber eine weitergehende Bedeutung wird ihm schwerlich zuzusprechen fein. In Berlin tagte, wie in voriger Woche, so auch in dieser Woche eine Art Vorparlament zum Reichstage, und zwar diesmal in Gestalt des preußischen Landes-Oeconomie-Kollegiums. Die Verhandlungen betrafen zumeist Fragen, die im landwitthschastlichen Jnteressenkreise liegen, u. A. die Concen- tration des Wollmarkter, die Colonisations-Bestrebungen in den Ems- mooren u. f. w. In der belgischen Repräsentantenkammer gab der Cabinet»ches und Finanzminister Bernwert ein Expose von der finanziellen Lage Belgiens, die stch, wenn Herr Bernaert nicht etwa ein wenig schöngefärbt hat, al» ziemlich S erweist. Der Kammer-Prästdent ermahnte die Kammer, die von der ang einzubringenden social-reformatorischen Gesetzentwürfe möglichst beschleunigt durchzuberathen. In Frankreich spielte in dieser Woche der letzte Act der Casfarel- Affaire, die gerichtliche Verhandlung in Paris gegen die ursprünglichen Helden dieses seltsamen politisch-socialen Schmutz-Dramas. Der Gang de« Proceffe» gestattete nochmals einen tiefen Blick in die Verderbniß gewisser Pariser Gesellfchastskreise. General Courcy, der ehemalige Oberst-Commandirende des französtschen Exveditions - Corps in Tongking, welcher nach den anfänglichen Mißerfolgen desselben vom Commando abbrrufen wurde, ist gestorben. Die neue Afrika-Expedition der Italiener zieht jetzt die Blicke mehr und mehr auf fich. Der in diesen Tagen in Maffauah gelandete Oberbefehlshaber der Expedition, General Marzano, hat feine Operationen zunächst mit einem kräftigen Tagesbefehl eingeleitet, in welchem er den Entschluß Italiens, seine Rechte in Ostafrika gegenüber allen Ansprüchen zu wahren, ausspricht; gleichzeitig erließ der General ein beruhigendes Manifest an die italienische Colonie in Massauah. Auch wird von den italienischen Blättern dem NeguS von Abyfstnien sehr deutlich der Standpunkt klar gemacht und ihm erklärt, nur wenn er freimütig einen Theil seine» Gebiets an Italien abtrete, könnte vielleicht von einer Verständigung die Rede sein. Auch erklärt man italienischerseits, daß die militärische Action Italiens durch die im Werke befindliche Vermittelung Englands nicht im Mindesten gestört werden würde. Mit dieser Vermittelung scheinen übrigens die Engländer Unglück zu haben, denn ihre zum NeguS Johannes abgesandte Mission mußte in Folge der Treu- lofigkeit der Diener und wegen Wassermangel nach Maffauah zurückkehren. Sie ist indessen von da auf einem anderen Wege zum zweiten Male zum Negus aufgebrochen; der Erfolg ihrer beschwerlichen Reise ist jedoch sehr fraglich. In London hat am 9. November das herkömmliche LordmayorS- Banket, das officielle Diner, welches das neugewählte Londoner Stadtoberhaupt gibt, stattgefunden und es ist Brauch, daß die hierbei anwesenden Regierungsvertreter eine politische Rede halten. Dies hat auch Lord Salisbury am Mittwoch gethan, aber wenn man bei dieser Gelegenheit in Hinblick auf die ernste Welttage eine hochbedeutsame Kundgebung erwartete, so war dies eine Täuschung. Der englische Premier sprach hauptsächlich nur von der afghanischen Grenzfrage und als neu wäre da höchstens die einigermaßen überraschende Meldung hervorzuheben, daß fich Ejub Khan, der afghanische Thronprätendent, der indischen Regierung ergeben hat. Bezüglich der allgemeinen Lage sprach sich Salisbury recht optimistisch, aber nur flüchtig aus, begrüßte die Reden Crispi's und Kalnoky's sympathisch und gedachte mit Befriedigung der Regelung der Suezcanal- und der Hebridenfrage. Die befürchteten Arbeiterkundgebungen zum Lordmayorstage sind unterblieben, doch verbot der Polizeichef Warrens die weiteren Versammlungen auf Trafalgar-Square. In den Vereinigten Staaten haben am Mittwoch die Wahlen zu den gesetzgebenden Körperschaften und höchsten Staatsämtern der Einzelstaaten, welche das Vorspiel zur Präsidentenwahl bilden, stattgefunden. Bis jetzt lauten die Resultate der demokratischen Partei, aus welcher der jetzige Präsident Cleoeland hervorging, günstig. GerarifchteS. — In Aich heim (Meiningen) starb ein reicher Bauerngutsbesitzer; bei dieser Gelegenheit wurde gemunkelt, daß er sich einer Kapitalsteuerhinterziehung schuldig gemacht hätte. Nun kam vor einigen Tagen ein städtisch gekleideter Mann und erklärte im Namen des Gerichts, es müsse ihm alles baare Geld ausgeltefert werden. Es wurden einige Nachbarn herbeigeholt, welche als Zeugen dienen sollten, und dann wurde diesem vermeintlichen Gerichtsbeamten, der in Wirklichkeit aber ein Bauernfänger war, alles Geld, das in zwei Geldgurten verwahrt war, übergeben; er nahm auch einen Knecht mit, um das Geld leichter an die Bahnstation Thetsendorf zu bringen, wo er — verduftete. — Ueber die Heilung von Kopfschmerzen, Migräne und Gestchtsneuralgien durch Antipyrin, eines der neuesten Arzneimittel, hat der bekannte Pariser Arzt, Professor Germain S«e, jüngst in einer Sitzung der Academie de mSdicine Mittheilungen gemacht, die nicht verfehlen werden, allseitig erfreuliches Aufsehen zu erregen. Von den Kopfschmerzen gelang es hauptsächlich diejenigen zu heilen, welche schulpflichtige Kinder zu treffen pflegen und allgemein als Folge der Uebcrbürdung betrachtet werden. Als Ursache dieser Kopfschmerzen, die in der Stirn gewöhnlich ihren Sitz haben, äußerst heftig und hartnäckig sind und sich dadurch kennzeichnen, daß sie schon nach der unbedeutendsten geistigen Anstrengung auftreten, sieht Professor S^e ein im Verhältniß zur Körpergröße abnorm langsames Wachsthum des Herzens an. Durch Darreichung von Antipyrin in einer Dose von 3 Gramm täglich waren die Kopfschmerzen nach kürzerer oder längerer Zeit beseitigt und haben sich bei Schonung der Kranken nicht wieder eingestellt. Auch gegen die Kopfschmerzen bei der Migräne, welche sich von der oben geschilderten dadurch unterscheiden, daß sie nur einseitig auftreten und sich durch den GesichtSauSdruck des Erkankten deutlich kenntlich machen, hat sich das Antipyrin bewährt. Wenn der Kranke am Morgen beim Erwachen den Beginn eines Anfalles spürte, mußte er 1 Gramm des Mittels nehmen und nach einer Stunde wiederum dieselbe Menge in einem halben Glase Wasser aufgelöst. Nach 20 bis 30 Minuten war jede Andeutung eines nahenden Anfalles geschwunden. Gegen die Gesichtsneuralgien ist das Antipyrin selbst in den allerschwerften und schon als unheilbar angesehenen Fällen mit außerordentlichem Erfolge angewendet worden. Hier gebraucht er das Mittel nicht nur innerlich, sondern er spritzt es auch unter die Haut. Besonders wirksam war es in Vermischung mit einer kleinen Menge Cocain. Gleichzeitig mit Germain SLe hat auch kürzlich Professor Mendel, der bekannte Nervenarzt in Berlin, das Antipyrin bei einer ganzen Anzahl von Erkrankungen des Nervensystems als ein vorzügliches Bcruhigungsmittel der überreizten Nerven erprobt. Landwirthfchaftliche Nachrichten. (Nachdruck verboten.) — (Rüben als Schweinefutter.) Ziemlich häufig werden die Rüben als Schweinefutter benutzt, entweder allein oder in Verbindung mit Kartoffeln. Freilich ist der Nährwerth der Rüben nicht so groß als der rohen und nur halb so groß als der der gedämpften Kartoffeln. Jndeß ist auch der Preis der Rüben ein wesentlich geringerer als der der Kartoffeln und namentlich in Jahren, in denen der Kartoffelpreis ein hoher ist, empfiehlt sich die Verabreichung von Rüben. Bei der letzteren Art der Ernährung ist es auch noch ferner von Vorlheil, daß die Zubereitungskosten des Futters gleich Null sind. Das Dämpfen der Kartoffeln erfordert Zeit und Geld, die Rüben aber brauchen keine besondere Behandlung. Auch das Schneiden oder Zerquetschen der Rüben für die Schweine, wie es oft angewendet wird, ist durchaus unnöthig, die Schweine fressen die unzerkleinerten Rüben ebenso gern, man kann sie ihnen daber ganz vorwerfen. Neben den Rüben ist natürlich ein Kraftfutter von Bohnen, Gelsten- schrot u. dgl. zu verabfolgen. — (Vernichtung der Kellerasseln und Tausendfüßler.) Zur Vernichtung dieser lästigen Gäste, die sich in Kellern, Gewächshäusern und Mistbeeten oft in großer Zahl finden, wird das Aufftecken von Reisigbesen und das öftere Ausschütteln derselben, um die Thiere daraus zu entfernen und sie vernichtm. Dr. Overlach Kaffee! usverkauf pr. Pfd. pr. Pfd. Gebrannten Kaffee 7925 8202 K Installation 'Köln*/! H. Räibsamen, Mäusburg 16 Setbe'5™? v!Fm.n?i’‘ru r^‘‘0C’!;r^!?«b^,V,®Iac^ und Sommer - Handschuhe, Hosenträger, II. F. Nassauer, Neuenweg 15. ; ääm. A u ’Z's.ri S k,01“ ’ und Sommer-Handschuh«, Hosenträger, i Eravatten, Sonnen- und Regenschirme, ! f n'ftndt,,c. Hosenstreckcr, alle Arten Mützen, Hüt' > m bs n i'^lor«, sowie Normal-Unterkleid-r für Damen und Herr-n (Sostm ' nr .hMn, Jn ^/lglnai Preisen, R-form.«aumwoll.Hemd«n (System Pro!- i AnrL3 r <"-.- w‘)?'ne - seidene und baumwollene Unterkleider, Met- > "J“!?*, “J" Regenmäntel für Damen, Herren, Mädchen ! fonnen dieselben nach Wahl des Stoffes nach Maß angeftrtiflt i Sft,' n°n Hemden nach Maß unter Garantie guten Sitzes und \ Alles in anerkannt guten Qualitäten, re.cher Aus- Wegen Verkauf meines Geschäftes, welcher am 1. Januar an meinen Nachfolger übergeht, beabsichtige ich mein ganzlkcheS Waarcnlaaer b:s dahm zu raumen und verkaufe sämmtliche Artikel in Kurz-, Wove- u. Mereerie-Wauren zu erstaunlich billigen Preisen. ganz besonders auf eine große Auswahl der bekannten mer^am e<m ragenijfter Begabung tennjeiebnet. Seine Heldin, „Jantje V-rdrügge", die Tochter reichen Rotterdamer Kaufherrn, ist eine Erfcheinung oon herzgewinnender Lied? Das Hauptinteresse aber gruppirt sich von Anfang an um die Gestalt eines st u -ungeii Deutschen, eines Prachtmenschen, der seine Nationalität und feine $ rfon ™ bi-, Angriffe einer gehässigen holländischen Koterte in glänzender Weise zuwabrenN Beide Romane icheinen sich ihrer ganzen Anlage nach zu Werken ersten Ranges » J d)n)inßenju wollen, deren Seetüre Genüsse ganz aparter und ausgezeichneter Au, ' fpridtt. Hieran schließt sich ein reichhaltiges und abwechslungsvolles Feuilleton i'nk f° k°mien wir die „Deutsche Romandtbliotbek" allen unseren Lesern, welche dre i,i„ gemailte und doch zugleich auch billige Unterhaltnngsleetüre zu erholten wünsche» angelegenstichst empfehlen. (Preis oiertetjährlich 2 Mark, das Htägige fi“ft nui 35 Pfennig.) ö nut _ ?enn man 1 nale anzeigend. Diesem Umstande ist nun aber auch durch erhöhten „ «esthieht dlcs, indem \ scheinung Rechnung getragen. Gleich die wundervoll bufttq?unftS ber lullt, bleie damit aus'vult Tltelbtlb des weites entaenenarf:är fuhrt ‘.t.?c' Dlc - Wichtige Herbstarbeit für Obstzüchter ist das Legen von sogen. Klebgürteln um btt Stamme der Obftbäume. Diese Klebgürtel dienen zur Bekämpfung des gefährlichsten Feindes der Obstbäume, des kleinen Frostspanners (Cheimatobia brumata) der um Mitte October bis Mitte November erscheint. Das staubgraue Weibchen ha: verkümmerte Flügel und kann in Folge dessen nicht fliegen. Es kriecht aber behende am Stamm des Baumes hinauf und legt seine Eier — über 250 Stück — Qn die Knospen. Die Räupch-n schlüpfen im Frühjahre, April bis Mai, aus und fangen alsdann ihr Zerstorungswerk an, indem sie Blüthen und Blätter fressen, daß die Bäume oft kahl wie Beienreiser sind. Es versäume daher Niemand, gegen diesen gefährlichsten Feind mit Nachdruck vorzugehen. Der Erfolg wird nicht auSbletben und die kleine Muhe stch reichlich lohnen. Früher strich man Ringe von Steinkohlentheer, da aber dieser Theer verhält» nißmäßtg rasch trocknet und die Bäume sehr leicht brandig macht, so ist dem zu rvidebrathen. 0 .Man streiche mit einem Pinsel den Leim sorgfältig in einem Ringe non circa 10—15 Centtmeler Breite, bei alteren Bäumen direct auf den Stamm, in einer Höhe von A—J? vom Boden. Bei jungen, ganz glatten Bäumen lege man zuerst 10 bis 15 Centlmeter breite Papierstreifen fest wider den Stamm, damit das Weibchen nicht unten durchkriechen kann und streiche dann den Leim darauf. Bon Zeit zu Seit sehe man nach rznd reinige den Klebstreifen, damit nicht neu hinzukommende Schmetterlinge über die festhängcnden wegkriechen können, und streiche dann mit Leim frisch nach. Wir machen darauf aufmerksam, daß einzelne Gemeinden den Leim gemeinschaftlich und faßweise beziehen und so den Baumleim zu einem ganz mäßigen Preise erhalten. Die Kosten für einen Klebgürtel belaufen sich auf 6-7 es können dadurch aber Aepfel im Werthe von 20-30 JL und noch mehr erhalten werden ^itelblld des Heftes entgegengrugt fuhrt dasselbe in vornehmster Weist aus « g * einer Ro-elle oon Paul veyse und einem Roman oon Rudolph Lindau liegt J?6"1 mutbige ^oneDetk non yrgo Stiern in diesem ersten Heist bereit; abg totoff“c nan= Ludwig veoesi, Geheime,uth Dr. Koch, Emil Granichstädten, Earl G-Hrts u « r”< durch eine beträchtliche Zahl anziehender Aufsätze kürzeren Umfanges roürhin n. ruib ein Reichthum kleiner Artikel und Notizen gibt über 'alle Ä £»““• kurzen und schlagenden Ausschluß und eine Fülle der trefflichsten ^n.idr > Q0fR febmuefen das Heft, darunter vollendete Wiedergaben in Holzschnitt neuerer uiih i ’0"? Gemälde von Gabriel Max, Hans Makart, Emil Adam , A LÜben E. Zelter, Friedrich Htddemann und anderen Künstlern. Mit solch-r Tr.t^.^' des Gebotenen verbunden ist ein ungemein billiger Preis, nämlich für lt ?u-§9rAC «n ®r°6;9otio vierteljährlich (13 Wochen - Nummern) 3 JL ba5 idrT' f“v die Künstler-Ausgabe auf feinst Velinpapier mit jabtlf* r(T0C Kunstbeilagen 6 JL, ein weiterer Grund für uns, um das prächtige Journal warm empfehlen zu können. nai aUKiti8 »uh: Rothamel & Petry M en gros Kur)wsarrn-Handjiing en detail empfehlen ihr Lager in allen Sorten Bindfaden,Seilfrwaareß&WollgaroetM&W) V/Iustr. Franm 8328- „ Vorschuß Nr y „ Vorschuß Nr. 1 14 !tnbg1fie?tUQnhim brechend billiger. Die Mehle "sind sämmtlich" trocken und Geburtshelfer, Special-Arzt für Bit, schlechts-, Haut- und Arauen»Krankheiten, Aranl, » S'iWraße 22 I. Sprechst. lägl.'ogM 9 und 3—5 Uhr. Nach ausw. w. a brieflich. 6973 Pflastersteine. Für das neue Kreisamtsgebäude zu Friedberg in Hessen sind 6—8 cbm zugerichtete, 10—15 cm breite und circa 18 cm hohe Basalt-Pflastersteine I. Sorte erforderlich. Die schriftlichen Angebote sind bis zum 16. d. M, Vormittags 11 Udr, an die unterfertigte Behörde einzureichen. Friedberg, den 10. Novbr. 1887. Großh. Kreisbauamt Friedberg. 8472 Kranz. Verkeigerutttz. Montag den 11. und Dienstag den 13. November, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, werden in dem hiesigen Burghof aus dem Nachlasse des verstorbenen Wirths Vogel nachstehende Gegenstände als: 1 Pferd, 3 Kühe, 1 Rind, 2 Schweine, 12 Schafe und Lämmer, 90 Centner Heu, 30 Centner G rummet, 16Fuder Stroh, 70 Malter Kartoffel, Kohlrabi, Dickwurz, 3 Wagen, Pflug und Egge, 1 Häckselmaschine, 1 Dick- rvurzmühle, 1 Kelter, verschiedene große Fässer, 1 Parthie Brennholz, mehrere Betten, Kleiderschränke, Kleidungsstücke und sonstiges Haus- geräthe versteigert. Am ersten Tage kommt das Vieh und am zweiten Tage die Hausgeräthe iZur Versteigerung. Staufenberg, am 8. Novbr. 1887. Der Bürgermeister: 8415 Vogel. SertgeßEnes. und doch hochfeine Qualität Burgunder Punsch, Num-Punsch, j J-äs Arrac-Punsch, I Ananas-Punsch, / Erdbeer-Kunsch, ) micht aus Fayon-, sondern aus -Original- Waare bereitet, nicht Kopfschmerzen erregend, ebenso feinsten Rum, Arrae u. Cognae empfiehlt 6067 G. Kleinhenn. Die Obstbaum und Rofenfchule von Ernst Lüttich in Oberursel a. Taunus empfiehlt in großer Auswahl kräftige, gut bewurzelte OlrsthochftLmwe, Zwergovst- vL«me in den besten Formen, sowie RosentzochftLmme. — Verschiedene erste Preise in Frankfurt a/M. 1884 u. Berlin 1885. Preisoerzeichniß umsonst und postfrei 7080(H 65036 Loose. Darmstadt, Ziehung 20. Decbr. Weimar, , 17.—20. „ ä 1 „ Baden, „ 27. „ ä 2.10 JL «(SU11 3ulla» W.llach 0. Roth II. Wallthorstraße 5, VeinwirthschastLWeinhandl»«g Zfpfiehlt sein Lager in reingehaltenen Weinen. Weißwein pr. Flasche 80, 100. 120, m 150. 200 4 Rothwein pr. Fl. 100,120,150,2004 Tokayer pr. Flasche 2 und 3 Malaga pr. Flasche 2 at Sherry pr. Fl. 2 Samos pr. Fl. 1.50 JL Prtorato pr. Fl. 1.40 JL ic* ic* Moustirende Weine, __ 8h>m, Arrae, Cognac.^ 2648 ^oßte Auswahl, prachtvolle Muster, von E pr. St. an, Hausmacher Leinen- »ettücher oon^ 2 50 pr. St., empfiehlt 6350 3 Mark, Schulstraße 5. Zur 1887 habe mein Lager in sämmtlichen Neuheiten der 6900 Marktplatz 9„ Marktplatz 9. 135 Bahnhofstraße 57 für gewerbliche und Haushaltungszwecke. 7961 Gebr. Stamm Gießen. Sämmtliche Neuheiten in 8034 Bahnhofstraße 12. Wegen Ausdehnung unseres Buckskin-, Tuch- und Herren-Garderobe-Geschäftes beabsichtigen wir, unser Lager in Damen-Kleiderstoffen und Oamen-Mänteln gänzlich zu räumen, verkaufen deshalb diese Artikel von heute an zu bedeutend ermäßigten Preisen. 7769 für jedes Brennmaterial geeignet. Tischdecken und Gardinen im modernsten Geschmack, großer Auswahl und billigsten Preisen empfiehlt Erttst Blö-inki.«-,,- i»««W »»- •» «<“«' irttn? llnterbaltuna mit Gesang, Bibelwort und Erzählung. «Sä* «»<*<’ * •’S-SNMS? |“"b8en‘ Dr. Naumann, Pfarrer Ä«. I , LndwigWatz^. HarrscS, Frankfurterstratze v, ist zu vermiethen. ^^riurer^ ' 8176] Logis^sowie einelne Zimmer, gl. beziehb, zu verm- Neuen Baue2E 8180 Wohnung, 5 Zimmer im 2. Stock, versetzungsbalber ,u °ermi-th-w^^ monatlich 8 mal, von Hamburg nach Mexico monatlich 1 mal. - Die Poet-Dampfschiffe dar GeRell«*h»n M^n bei autaeieichneter Verpfleg zUjHche K.'iKC^eh-genhett sowohl lür Caj w- wte Zvil»fMe-irt»ok»-Poo;tgl«)re. Nähere Auskunft ertheilt 415 [167] der General-Agent L j, W>. Hillebrand in Mainz, sovrie Jos. Gottlieb in Nidda.--------- Inmiechmmm. !KL7'AL'""W'L«s7Niere«' und Blastnleid--.., Gries- ®Äd»t.il»nn«, Maacr.k°tarrh,V-rd°uu.,tr°st°rungr», 8020] Durch Versetzung des Herrn Major v St- Paul ist dessen Wohnung per 1. April 1888, ev. aud) früher zu v.r- mietben. Näheres bet A. Petri.------ 7899 Der mittlere Stock, fünf Zimmer mit Zubehör, alsbald oder später zu ver- 'miethen. Silgardt, Ederftraße^, "7565] Neue Wohnung, 6 Zimmer, 2 Mansarden rc-, sofort oder spater zu vermiethen. Btsmarckstraße^O. "8M]^Südänläge 11 ist der dritte Stock vom 1- April 1888 ab zu vermiet hm. Pros. Naumann. 82731 Stube mit Kabinet, Küche und allem Zubehör zu vermiethen. G. Unverzagt, Kaplansgaste 3-_ Bauer scker Gesangverein. Sonntag den 13. November: 84bl ftbendunterhaltiing in Stein s Garten. | Anfang '/»8 Uhr. Der Vorstand.----- 8329 In meinem House Ludwigsstraße Belletage und dritter Stock alsbald oder später zu vermiethen- 4 Og. Möhl, Bahnhofsttaße 26. "976 Ein fein möbl- Zimmer mit Cabinet zu vermiethen- F. Kühne, Selters weg 26. 76531 MöMirseZimmer zu vermiethen Nordanlage 29. 8319] Ein großes schön möblirles Zimmer zu verm. Babnhotstr- dl m. “8154 ZweHoblirte Zimmer in der Nähe der Aula zu vermiethen. Goethestraße, im Hahn'schen Hause.^ 8014] Möblirte Zimmer zu vermiethen- Ostanlage 9- 7525 Ein möblirtes Zimmer zuvH miethen. Nordanlage 20. 7732 Ein möblirtes Zimmer zu vermieten.______________Nordanlage.28^. 8112] Möblirtes Zimmer und Cabinet ev- mit 2 Betten sofort zu vermiethen Mausburg^- 8102 Ein eins- möbl. Zimmer billig zu vermiethen Kirchenplotz 4. 8474 Ein schönes möblirtes Zim- mer mit Cabinet per sofort zu oer- ^Frankfurterstratze 11, III Stock. 8433 Ein kl- Laden n. Wohnung, Boden- kammermKellers. Decchill^Marktstr 7- ~8429] Lagerraum und ein kleines Logis | zu vermiethen Wallthorstraße 20- 1) Ganzes Abonnement (für 6 Vorträge): - - h Für 1 Person . ... «A 4.— Für 1 Person . FamilienbilletS für 2 Personen „ 7 „ 3 /, H lv* n " (Sitte Liste zur Einzeichnung wird demnächst zirkuliren- Gießen, am Geburtstage Dr. Martin Luther« 1887. Q,.„ Die Kirchbaukomm»ffion. ■