Sonntag den 13. Februar ISST " 37 Drittes Blatt. tVurcaur Schulstrahe 7. ,, . , Preis olertklilUnlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme de» Montags. <, (,;U die Von bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheik. Gießen, den 10. Februar 1887. Betreffend: Die NeichstagSwahlen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreise». Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung vom 19. v- Mts. (Anzeiger Nr. 47, ertheüen wer Ihnen folgende Melsungen: I. üBriüßlid) de» Abschlusses der Wahlerltsten: a Die beiden Exemplare der Wählerliste, welche im Fall von Streichungen und Nachträgen in Folge erhobener Einsprachen gteichwaßrg be- » SftWltt Ä «SSt & **”’■ KttSSS ÄV SSS K KÄKÄ- SÄ* w a «i t M »Jl.WSÄ «»tt.gd-. »«.: 24. tu >«m 31. g--M- «ST- --d --ch d.. Datums ,» bm wlnotMer Sk-mpl-, ist »ach d-t --»»-<<„», W 2) «uf p.8, 4 d,s r«-mM-s di. A-Nd-Ui.« d.r *..Ä «ygn. **■;** KiTML» «*. *.•** treffenden Wahlvorsteher zuzustellen. ax„„.„,nnfiihr#r6 der Beider. der Wahlhandlung und des WablprotocollS: die WahthandlM^em^i^^^^^^'f^mllFm^-gchdr^en^Schriftstückmh (^mlich ddt ^S.nUste, K"ÄÄ”fc Ä «” ® d-- «--il-- *«f* d-b d-M- s»ä«-»-n« im M bi-,.- a*j-*AXS ÖÄÄÄM THQ^Ctl 5) <113ötttotif& T)OIt 1E^um Gebrauch und zur Auslegung im Wahllocal zustellen. " *« ÄWHh & Ä.t“ » » . aff« ®Ä" ».? d-° A»°.d--Ng--. .ich,-. «Ä“ Ä । M Ä» M ”“>«« «Xt“" •*** ' Bekanntmachung. II II n ii ii ii n ii ii ii ii ii n dritten vierten fünften sechsten siebenten achten neunten -- - zweiten Kreisrath Dr. Braden in Friedberg, „ Schönfeld in Lauterbach, Provinzialdirector von Marguard in Darmstadt, Kreisrath Haas in Offenbach, . Dr. Usinger in Bensheim. Freiherr von Gagern in Worms, „ Spamer in Bingen, Regierungsrath von Zangen in Mainz. die 3. 4. F„-I«g-», 6. »W, 6. «chM* 1- 9. «>»-" 1. 2. Der erste Wahlkreis besteht aus: Kreis Gießen. **fc8Ä*Ä** 3 W». 4 8»» D. «"SM .................... Ohmen, 10. Ober-Ohm-n, 11- Ruppertenrod, 12. Wettsaasen, 13. Zeübacy. Aus dem Kreise Schotten die Gemarkungen: , , Achen, g. Mittel-Seemen, 7. Rieder-Seemen, 8. Ober-Lai», i SÄ2' ÄÄ“ Ä' ÄS* 13. »“«•»-*- 9. Reichelsheimer Anthell an Bingenhenner 7 Srfarb6born 18 Effolderbach, 19. Fauerbach, 20. Geis-Nrdda, Hof, 14. Schleifeld, 15 Echzell, 16- EHeller Mar wav>, 17. Eckardsboni, Ain, 26 Kohden, 27. Harbwald, 28. Leid- 21./22. Gelnhaar (Jsenb. u. Doman ), 23^ Gettenau, §^9«^ 33%8ltenberg, 34. Ranstadt, 35. Schwickartshausen, ÄmÄ’“*««. w. UM«.»M.«h-im, 4«. Mmd-SchmMH-i», 41. Uf*««. 42. Der deutsche Mehrlader. Berlin, 7. Februar. Mit dem b-utiaen Tage beginnen 73,000 Reservemannschaften des deutschen Heeres eine Lehrzeit im Gebrauche des Mehrladers, s» d-ißt namUch nun ehr n ch amtlicher D-rsügung das mit einem Patronen- Magazin »er! b-n-, In °nt«.eg M/71. Dieser Mehrlader hat seine eigene Geschichte deren 2W41u6 yiU,tiirä Ztachbarn im Osten und Westen überraschend kam, als man dort die deutsch o-rwaltung immer noch mit Versuchen beschäftigt glaubtewährend> schon HiW« Qeit die Einführung der neuen Waffe thatsachilch beschlossen wa bannt ftn H-rbst- v. I. 100,000 Stü-k derselben ausg-geb-n werden konMen, des der Vorrath erschöpft gewesen wäre. Gegenwärtig lst bere Hauptsache blerbt, deutschen Armee-Corps mit d-mMchrlad-r ausgerüstet und was^dbeffdbtn vom 19. Februar ab werden ungesahr 250,000 Mann m ° nlmmt unterdessen vollkommen vertraut sein. Dre Vertheüung^^des n uen tn Hinsicht der weiteren raschen Fortgang, so daß wohl im Lause dieses J ei.«.., * ii. KL *"■ tr-tbung schuldig au machen, wenn wir bte Utbcr= dann di fett einiger Zeit von jenseits der Vogesen herübettömn in urfMHA^rQ,6(trUn8en£ bie Partien tringen mit der auch dort gewürdigten Tba sacke Zusammenhang hatte eil Zuge» des deutschen Heeres, dessen Vorsvruna in " ”on ?"deren Vor- Sic wat Reoanchelust vorläufig niederschlagend zu wirken ^ceime?i»°^Anck Ä der in s Anstrengungen, welche der mit Millionen so rtMIt®*“nnsLr «h i21“* die fieberhaften Der Hct macht, um diesen Dorsprung wieder eimufinLn rs aiIäSeftattetc General Boulanger schöne T ändern, da es allein nichts lobten n macht. Literarisches. scheinen bereits ber* SympE^n ^des aanren^^his^^E^^rtft, die beim ersten Er- hatten kann gehört immerhin zu bcn Trroäbiicnlro^hrn^^y1^1^ vergewissert Würdigung ber mannigfachen xu befriebMrXn^Ll^n ?SenMc?- 3n richtiger stch die rührige Verlagshandlung von D ^Ä'^^^bebürfnisse in jeber Familie, hat allbekannten Blätter „Neue „nh *ntW\en, die beiden finigt als „Musikalische Monatshefte" heraus^uaeh^n"^“S5n?poft" Qud) Bcr= scheinungLweise als das handliche Prrff^n n?* sowohl diese monatliche Er- combinirten Musik-Leitungen für Alt und 3utm bcrr *u dnem Journal Geltung verschaffenden Geschmacksrichtung Ä Cl,ner fld) heutzutage vielfach Monatsheften^ diejenige Beliebtheitm,d Verb^eitnn^^ barbcrx den Musikalischen beispiellosen Billigkeit (Preis pro Mf fioS? u ^^nostictren, die sie bet der L.uud.S-rn gerühmten.Inhalt d!r ,,S' Luüe^.^?°rzuglicheu, von uns Jugendpost" vollaus verdienen. Wir wüßten unb „Musikalischen te eine solche Vielseitigkeit und Reichhatt a?eit ä.ttmÄ/ M°»°tsschr«st^anzuführen, Gediegenheit so glücklich den Solenn traf. r,' Mnb b? unbeschadet der Monatshefte". -votrston träfe als gerade die „Musikalischen wÄÄ bürste, so günstig, losigkcit, mit welcher im Gegensatz zu anbemi 9[rmeJn hi1- 316 w 8er,abe bie Geräusch- wurde, und die folgerichtige0 Aenderuna der bit ^anze Angelegenheit betrieben bewaffnete Truppe,wiefteinÄ fOetai®ÄnB,,fe -b‘£ ,n“ 'bcm Mehrlader Bett Mi Leistungsfähigkeit d^^e^t^chen Gewe^ innerhalb kurzer abeÖTmOm^Mnri^Seri;nu bel^b wenn so bleibt für die deutsche Armee auch bann'noA h?r g? h^beigeführt wird, Ä Tit."WiftMSK “UJ tete'BunrüX"tung'üb°0rnehmen^wmn^'bo ^'ftelsweise schonen Tages vor das Land treten könnte mit hen/n" b°r*re.bti ^riegsministei eines Armee „dem Feinbe wirklich in einer ausschla'aaÄnd.n ^-/baften Nachweise, baß bie beßhalb verdient allein schon aus volitffchenGrünen t^ ?ung überlegen" sei. Und Dank für bie umsichtige und doch schneidige Durchsübruno^ Heeresleitung allen bedeutungsvollen Maßregel 0C Durchführung einer so tief emgrerfenden, dachte Bestimmungen, welche geeignet sind auch ?n^-^'^^6lement vortrefflich durch- fur den Werth der neuen Waffe zu fördern ^8 r?n f rciJcn daS Verständniß dmgungen zum Gebrauche des Mehrladers vorhanden 0e •a0 ' ®tnb bic Bein bie feindliche Stellung, Abwehr des seinhti^-» Vorbereitung zum Einbruch Cavallerie-Angriffen, sowie Ve"olgungsseuer?'"annÄT'5 obH Abwehr von I Anwendung kommen. Das Commando rn 5vnMagazinfeuer mit vortheil zur Larin des Schützenseuers übertönen. ES wird sic?da°b?r enmf rr'" s-Ur 'd,rocr bcn se-twarts und vorwärts der geschlossenen Abtbeil,,»?.??? empfehlen, die unmittelbar geben zu lassen, und zwar auf das an bie“SlXnen'Ä,®4“? «uch Salven Commando. Das Gewehr als Mehrlader.S®Ä"Iun-8Cn ^°rzu gerichtete Feuerbereitschaft, welche durch par ame zweck n svrcck^.E^^'' £,ne nachhaltig- rechtzeitige Nachfüllung des Magazins erbattenmrd^^beAnwenhungunb fortgesetzte, daß seine Waffe die Anforderungenan einsichere-eingedenk fein, Mehrladevorrichtung zur Erhöhung der TreffwEkun^n ck? 0 b steigert und daß die I nigung bei Feuers bestimmt ist. Die Führer tr^n E einseitigen Beschleu- ^n stets bereiter Rückhalt bleibt, welcher rur^bci"ö-?"^ daß bie Magazinfüllung I Geltung kommt. Es darf demnach auf benmittkren unh® '‘4eibun0 iur dem Magazmfeuer kein Gebrauch gemacht »S h, wetten Entfernungen von I des Einzelladers. In der Regel findet hier genügt die Feuerbereitschaft I mit dem Standvisir oder der kleinen Klavve fiur lebiglich in Verbindung I da, M-gazinseuer auch auf Entfernunaen -mL ann8' Nur ausnahmsweise darf Uen angewandt werden, in welchen^das Be ckkke^. Metern in solchen stch aus kurze Zeit beschränkt und in dieier -2 bcs-?ncn ° ®irtC§ 1nf möglichst größten Ruhe unb in ber Regel erst aus DC ~ b,c ober lr-t der I zugeben sind. 9 er|t auf cmc Entfernung von 800 Metern ab- fei« iui* fiiii6rF«F Hln-ipr« u.-b vio'in. a. . ---»''"'Nfl reicht u.int-ressautMmachen. CS heistl- A i »er: ,vioiinschwitzm'. V mit mait fid| °eru< die Zeit 3 nuiHijalndjenJuaendoolt I | SMifUuii"« । Mark* ........ Loeflund's fiiiiörruiikfi, Hnö Ui»wrrdaö>Ichfti' Raveung/Ebsi bugP-l".*1 n,thünn|. bie rr.filflfl« aut gebelben; bei Darmkatarrd dci-nb b DOn d-r Geburt an fehr dm Apotheken, kn^^ 1.20 p.r Buchst'L Schattenseiten hat, dst^vor' Allen? in°?er^Gef?h?^unn^ to ™.brIabcr au* stine bestchen. Nur eine festgefügte, mo6Ibi8dDlinirt? ttr *'r Munttionsverschwendung Mhrer ist, kann die Vorzüge' ba^a&s in ber ®“«b ihrer Truppe, die zur Jndisciplin und iuäShh. “ n Altung bringen. Eine schlecht zur richtigen Ausnutzung des^MebN-ärs^^wt,"" ^'lccht neigt, eignet sich deutsche Fußvolk w.hl das beftgetoulte unter oll,2 q,^b" bc66"16, weil das -s eine unerschütterliche Feuerdisewsin im 2,2mei'1 ,ft- und vor Allem, weil auch .m geeignetsten^ sein unter st nem sk 6tro&c" wissen wird, dürfte es neuen Waffe ihre richtige und^ntscheidmde'^WW« ?" sZ^'N''' der^furcktbaren S tr a - Untversktät« - Ghronik?^ llfün??^k^^"d^r>r"ns^der Kaise^WUHelm^-§nst>e^rst?Lt^?K^d^^Ä^/« Bersammlung L'L" 8-«< SffitÄ ÄJ Sj; km,Z b-,>„ re ch gallonirter Diener sprang vom Bock öffnet, hi, Eampage hielt. Ein betreßten Hut fast bis zur Erde afö 7in^ fü' b,e SBagentbitr und senkte den gold- dem Fuhrwerke entstieg'und ein'kleines Lederkäfick».' ^"2' °ussehender Herr bescheidene Wohnung des Korbmackers n bcv ^anb hastend, sich in bie Menge neugieriger Gesichter an bi^Fmster ber N^ckbarlcka7t°^'? batte einc wunderte sich ber Inhaber der rkuTLf Nachbarschaft gelockt unb am meisten ienetn Morgen von einer großen Anzahl »on ffl'äfkn^h r° Ai“*'0"' b“6 ,ein Cofa[ on p°n ber Equipage unb ber Wohnung bes ' 2* Ear' "eiche kein Auge vornehme Herr roieber dem ber ffn'rhmn*22°rb^m6 J6[ abwanbten. Balb erschien ber stieg in ben Wagen und fuhr ba^on6 lff.t,r htCrra-n" Bücklingen das Geleite gab, ein homerisches Gelächter los. 3n ber Wobnuna" d^s°sö"ob'^,biest°urants brach nun Mgenbe Scene abgespielt: 5Der'VOrne6me^ öerr ft&ent, f'* inj®ifd)en Graf So unb So vor, welcher im E » ? .stellte sich bem bteberen Meister als guten Staatsbürger, ber sich in manniafackc! Wett! bC§ xalfcrJ erscheine, um dem gewacht, den Rothen Ablermben 4 Cttffse übe^rcicken«'ä Gemeinwohl verbieut Decorirte aber nicht versäumen sich vünkttick „ Dor allen Dmgen möge ber jufinben. Dabei übergab b7r Herr dem v°r^F«nb, ,^h ,t"7 im Schlosse ein- das rnttgebrachte Leberetui unb'empfM sich mft ,L2?b U-berraschung sprachlosen L. warten. Nach seiner Entiernnna i nttt einigen warmen Begtuckwünschungs- drüb-r .Frau, ' meine 60nntagffti9e d8 lasse wick^^^^-un» Alles brun'ter und schicke schnell zum Barbier, lasse den 6ut aufh?n2rn t5 2 r ? r. b„§ btfte Oberhemb, Frau L. wußte nicht, wo ihr ber Kops stand Endtick ? oI?-c Befehl dem anderen, aus den vernünftigen Vorschlag, ben^^rben ber fick in h " °6* "was zu sich unb befanb, einmal anzusehen. Ihr Mann fnln'f, hL mVV “«eröffneten Etui unb nahm mit zitternben Fingern ben hübsch t"Jfncte baä Gehäuse etn grellrothes breites Banb befestigt^war berm?« Ehrenschmuck, an welchem leicht vor, er betrachtete die Kehrseite ber M dE rSb' ?tH.ha“"’) bm °?r auffanmb auf, benn er sah, baß ber Orben aus f'ebrr „,2r.r,tUnb p °,V d’.„8*n0 'hm ein Licht Augen die Fenster der gegenüberliegenden Nestaur^ti^^^' .^"^^kürlich trafen seine lachende, ibm nur zu bekannte Gesichter sah hnU™° l£n' »nbr a » cr hier Kopf an Kopf einer Mystifikation geworden Setoe Vreunbe" ht^r f5 'b'«? ar daß er das Opfer ietchnung kannten, hatten diese Schwäche -» dem b® J n2 Sehnsucht nach einer Aus- ernstes Nachspiel haben dürfte denn btr ^^nutzt, der aber noch ei» Unfugs stellen. 9 ÜCnn bcr ^foppte wlll einen Strafantrag wegen groben ZMLMWM s=gg -inzuführen. Dann ließen sie^wohl dm Xen Ä" ..W^^en Toch^ Don den Schönheiten und Vergnügen^«ernng8 fantn^Xrr^’.11'^1’.. c,n i°°'ales Mott und wieder die Photographie eines he.^thL^.r!- en, überreichten ihnen auch wohl bin , ir.-s SS Sg»1 £» L schöne Traum der giückiichen Bra.tt b°r Wtttwe. Bald aber war der rÄfi">Ä Iä graziöser Damen aus Dresden verstmmelt welck/d?/^ ?ar d,n halbes Dutzend junger Seite auffaßten, unb ba§ ift erflädf*'b^ ? , : ©od* me^r non ber humoristischen verheirathete „Frau Kammermusikus"^^Frau Kausmann tt"" '* inzwischen glücklich b'.'ihn-n zugebachten Freier mit fd)e[mitoenSnrf^ Sie musterten nicht baran gebucht hätten ibr fi,r» . V « "rrstcherten durchweg, baß sie gor zwei Fällen bie SerÄng eben Ä ®/r G-richtsh°f, welcher ch spiegetung falscher Thatsachen für nackm^^r nut «nem Falle bie Dor- 3 Monaten Gefänguiß ' nachweisbar und verurtheilte bie Angeklagten zu je nickst gelabkaÜf ffeuSft’»nF*’ beta™t'n V-rsöulichkeiten, bie Von München, wo fid> ber gMn. I r.TJLh nanbcr f^CK- b°i unlängst stattgefunben Bulgarien, zuletzt aufhieltz mach e' e“ m?t ffinem^®^™6^8' e,naI8 W? von begleitet, einen Abstecher nach Monte Earlö Ä ^ru.b?r' bet lb" auf seiner Reise Prinz burchwanderte mit nicht gerinaem Fntere^ hf^'r 4mmlr- stmirt. Der juletzt °°r einem ber dichturndrängten Spieltisch sieben d^°°r«"' unb blieb kurze Zett mit Spannung verfolaenh bcn Gang des „jeu“ eine Begleitung, doch auch einmal sein Glück an de? Rontptt?""^ drncJ $errn Don seiner nicht nach, er meinte lächelnd' der Roulette zu versuchen, kam der Prinz der Spielbank xur einen Louisd'or abzimeb nen^ Al" «^,n r'" 6,cin,‘nntn- al» beinahe mit einem elegant gekleideten Aerrn in § «11 ®aa[ DctHe6- wäre et der den Prinzen betroffen stritte mht m'ttleren Jahren zusammengestoßen, Arglos -erließ der Prin den" Saal aber nickt Verwirrung zur Seite trat, erfuhr, wer der elegant nefleibete'fierr in mu«C"8 cr dAustigt, als er später nämlich niemand Anderes, als der aleick?all?".»r°5 5a,6rcn .Spesen sei. Es war General Kaulbars. oct gst'chfaus zur Erholung in Italien weilende — sich Ende JanuarZahl ber‘int>6u5ntU,n8 b'8 Kreisarztes Dr. Lorenz belief Epidemie ist Gottlob jetzt im AbneLn ® ^"^^» dahier auf 158 Fällt DK nach der Argentinischen Republik. °° Nach'den' in"letzK7V -"m"' ^usw.nderung zusammengedrängten Menfchen/.elch^e'Ete^Noih"tt5"^^?,'r-urige; unter ben gefommen unb überhaupt seien bie in ber Mramtin f* J's« Jj?" ^h°lerasülle vor- Auswanberer» bestehenben Institute, als La-are b 5 Nepubltk zur Aufnahme von unzureichenb. Unter diesen Umständen 2Ib Auswandererhäuser, gänilick tinischen^Republik ganz entschieden abgerathen werbe" äte®anberunä nach der Argem datirten Prioatbriese entnimm/'die"^V $3 «“ Folgende'^"'»/"'"' ?*- ®tc,mber I. ist um einigen Tagen hier eingetroffen ä' (fl Eine erschütternde Nachricht v°n der Insel Malaita (Salomon-Jnselns ftamt™ ™? melanesischer Arbeiter, die tracts in die Heimath zurückgeliefert w„den^°Men £tnW} Ablauf ihres Con- Malaita die ganze Besatzung des Schiffes a ufn/fbcr. ^ife Mn Iffer nai) plunhert. Ganz Api« ist in größter Aufreauna e i C n w?b ba® Schiff ausge- gar nicht mehr dachten. Der Capitän und der^St-tt^m^ nn berarti6e Möglichkeit^ qwCtIarfCn ®mu unb Kinder. Die Besatzung bestand^,»?« to4rcn bier wohnhaft; sie i ^^"ksiern. Genaueres weiß man noch nfrfit m/!-s 1^51° on0anern und anderen § ~*Ä. SSTeKlffÄl* ?Ä?6 Briefes (in lateinischer Sprache gedruckt im^ab?/ lÄÄ" bc§ ^olumbus- bandchen aus vier Blättern wurde L u T lr ?? fcin- Das kleine Quart- I München um die Summe von 6600 m prm^ Antiquar Ludwig Rosenthal in I für jedeZeile etwa 25 Jt ausmacht."worben, was für jedes Blatt b°8 Treibender $eirat63eeS Einblick in I dem Berliner Landgericht gegen eine Frau Adelbttd ^'tick^ ^^ruflättnriage, die vor Günther verhandelt wurde. Beide Angeklagten betrieb^ ? l unb ben Agenten Franz I «in Vermittelungsgeschäft. Sie fluteten stetig die SeiratbZ^nsch-tstliche Nechnuiig st-h dann den Heirathslustigen mit sehr verlockenden unb näherten nur feiten die Wünsche der Betreffende er üll zu babeü h". ?.,e '»-men aber 1 «unben waren vor Gericht der Meinung, daß die Angeklagten^"«^ Ä'Ä I Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis; gebracht, daß die Wahlen zum Reichstage im ganzen Reiche Montag den 21. Februar 1887 stattfinden und daß die Wahlhandlung um 10 Uhr Vormittags beginnt und AM 6 Uhr Nachmittags geschlossen wird. Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke: Erster Wahlbezirk: die Bewohner der Wallthorstraße, der Lindengasse, der Hundsgasse, Zozelsgasse, Flügelsgasse, des Asterwegs, der Schillerstraße, Nordanlage, Steinstraße, Schottstraße, Ederstraße, Weserstraße, Damm- Praße, Marburgerstraße, am Rodberg und Wieseckerweg. Wahllocal: Schulhaus am Asterweg; Wahlvorsteher: Stadt- verordneter Homberger; Stellvertreter: Stadtverordneter Baist. Zweiter Wahlbezirk: die Bewohner des Kirchen- und Linden- Glatzes, auf der Bach, der Wetzsteingasse, der Brau- und Brandgaffe, des Brandplatzes, der Ostanlage und Wiesenstraße, der Schloßgasse, des Kanzleibergs, der Kaplaneigasie, der Schulstraße, der Waagen- und Dreihäusergaffe, Neue Baue, Erlen- und Weidengasse und Sonnenstraße. Wahlloeal: Schulhaus in der Schulstraße; Wahlvorsteher: Stadtverordneter Kauf: Stellvertreter: Stadtverordneter Schopbach. Dritter Wahlbezirk: die Bewohner der Gartenstraße, des Lud- wigsplatzes, der Grünberger- und Wolfstraße, in den Eichgärten, der Licher- straße, am Nayrungsberg, des SchiffenbergerwegS, der Ludwigs- und Löber- straße, sowie der Gemarkung Schiffenberg. Wahllocal: alte Realschule (Bürgermeisterei); Wahlvorsteher: Stadtverordneter Haustein; Stellvertreter: Stadtverordneter Vogt. Vierter Wahlbezirk: die Bewohner der Marktplatzes, Neuenwegs, der Südanlage, der Bismarck-, Göthe- und Bleichstraße, des Selterswegs, der Maigaffe und Plockstraße. Wabllocal: altes Rathhaus; Wahlvorsteher: Stadtverordneter Jughard; Stellvertreter: Stadtverordneter Wallenfels. Fünfter Wahlbezirk: die Bewohner der Mäusburg, des Kreuzplatzes, der Caplans-, Katharinen- und Burggrabengasse, der Marktstraße, der Wetter-, Sand- und Rittergaffe, der Neustadt, des Tiefenwegs, der Kornblumengasse, der großen und kleinen Mühlgaffe, der Lahnstraße, NodHeimerstraße, Hammstraße, Schützenstraße, der Krosdorferstraße und des Wegs an der Hardt. Wahllocal: Schulhaus in der Neustadt; Wahlvorsteher: Stadtverordneter Scheel; Stellvertreter: Stadtverordneter Aug. Noll. Sechster Wahlbezirk: die Bewohner der Wolkengaffe, Löwengasse, des Teufelslustgärtchens, der Bahnhofstraße, der Westanlage, Frank- furterstraße, Alice- und Liebigstraße, des Riegelpfads, des Leihgesternerwegs, der Wilhelmstraße und an den Bahnhöfen. Wahlloeal: Schulhaus auf der Westanlage; Wahlvorsteher: Stadtverordneter Hoch; Stellvertreter: Stadtverordneter Simon. Gießen, den 11. Februar 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1082 Bekanntmachung. Betr.: Die Spar- und Leihkasse in Lang-Göns. An Stelle des verlebten Anton Wagner V. in Lang-Göns wurde 2oh. Konrad Wagner daselbst provisorisch zum Rechner genannter Genossenschaft bestellt und gehört derselbe als Rechner auch dem Vorstande gedachter Kasse an. Gießen, am 9. Februar 1887. Großh. Amtsgericht. ________Gottwerth._____107L Holzverstelgerung. Dienstag den 13. d. MtS. wird in hiesigem Gemeindewald folgendes Holz versteigert werden: 51 Eichen-Stämme von 20—53 Ctm. Durchmesser, 170 Nadel-Derbstangen, 820 , Reisstangen, 18 Rm. Buchen-Scheit, 7 „ „ Knüppel, 18 H „ Stöcke, 96 „ Eichen-Scheit (hiervon 8 Rm. Nutzscheit), 102 „ „ Knüppel (hiervon 24 Nm. mit 3 Mir. Länge), 152 „ „ Stöcke, 2900 Eichen-Wellen, 10930 Nadel-Wellen (hiervon 4000 Stück 15 Fuß lang) zu Bohnenstangen geeignet). Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr beim Bergwerk Großen-Linden, 10. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. 1059 1043 Ein Tenorhorn u. eine Ziehharmonika zu verk. Wo? sagt die Erp. d. Bl- Holz-Versteigerung im Wiesrckcr Gemeindewsld. Freitag den 18. Februar, von Vormittags 9 Uhr an, soll in hiesigem Gemeindewald, im Distrikt Badenburgerwäldchen, nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 74 Eichenstämme mit 47,13 Festm., 5 Birken- und Buchenstämme mit 2,50 Festm. B. Brennholz. Scheith. Kniippelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 251,2 86 49,4 3850 Eichen 42 24 23,4 600 Nadel — — - 100 Bemerkt wird, daß das Stammholz zuerst zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist oberhalb des Schützenhauses am Badenburgerwäldchen. Wieseck, am 12. Februar 1887. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 1075 Aeikgeöotenes. per Pfund Fleisch ohne Knochen 25 $ Lenden im Schnitt 40 „ Rauchfleisch zum Rohesten 50 , Roulade 40 „ Pökelfleisch 40 , Cervelatwurst 80 „ Aleischwurst 40 „ Leberwurst „ 25 „ Geräucherte Zunge, per Stück 60 „ Knoblauchwürstchen 10 „ M. Hessler, 567 Pferdemetzger. 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Vor jeder Nachahmung oder Verkaufs von Nachahmungen wird mithin ernstlich gewarnt und zwar nicht Man achte darauf, dass sich auf jeder Flasche die viereckige Etiquette mit der Unterschrift des General-Direc- tora befindet. allein wegen der zu gewärtigenden gesetzlichen Folgen, sondern auch hinsichtlich der für die Gesundheit zu befürchtenden Nachtheile. Schulstr. 5. Joseph Mark, Schulstr. 5. f Spccialität: Wäsche und WciAwaaren. 662 ' Distillerie der Abtei zu Fecamp (Frankreich) Verilable Liqueur Btiiitidiclilie der Benedictiner Mönche. Vortrefflich, tonisch, den Appetit und die Verdauung befördernd. Creme od. Pudding lade, ist üinnen > , her zustellen mit Ug-f J. )I. Schulhof. 9 Berlin, Gegr. 1837. Bonn, Gcgr. 1837. In Lieh bei den Herren A. Bing und H. Zimmer VII. Proben auf Verlangen gratis. in Vanille, Mandel \ Orange, Citron, Choco- ade ist binnen ; Min. Die Dampf-Kaffce-Brennerei von A. Zuntz sel.Wwe., Puddingpulver, der Lie bigs Manufactorv — Hannover. 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