Nr. 133 Erstes Blatts Sonntag den 12. Juni 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Durranr Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlodm Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 V?. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Amtlicher Hheil. Nr. 17 des Reichs-Gesetzblattes ausgegeben den 6. d. M., enthält: (Nr- 1718.) Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaushalts-Etat für das Etatsjahr 1887/8. Vom 1. Juni 1887. (Nr. 1719.) Gesetz, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltung des Reichsheeres und für'die Vervollständigung des deutschen (Eisenbahnnetzes im Interesse der Landesverteidigung. Vom 1. Juni 1887. Gießen, den 10. Juni 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boek mann. Gefunden: 2 Portemonnaie's ohne Inhalt, 1 Kinderkragen, 1 Uhrkette, 1 Wasserwaage, 1 Peitsche, 1 Taschenmesser, 1 Sonnenschirmcken 1 Hundehalsband, 1 Schiebkarren, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. ' Gießen, am 11. Juni 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 10. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen gestern Abend vor der Tafel, welche, wie bereits gemeldet, zur Feier des 25jäh- rigen Jubiläums Sr. Königl. Hoheit als Inhaber des 1. Großh. Dragoner- Regiment« (Garde - Dragoner - Regiments) Nr. 23 im Schlosse stattsand, das Osficier - Corps des genannten Regiments. Dasselbe überreichte Sr. Königl. Hoheit als Geschenk die Bronce-Statuette eines Garde-Dragoners zu Pserd in Paradeausrüstung, an deren Sockel eine bezügliche Widmung eingeschrieben ist. Bei Tascl brachten Se. Königl. Hoheit der Großherzog einen Toast auf Sein Regiment aus, auf welchen der Commandeur, Oberstlieutenant v. Naso, mit einem Toast aus Se. Königl. Hoheit antwortete. Nach Aushebung der Tafel promenirten und conversirten die Theilrehmer an derselben auf dem Walle, während die Kapelle des Garde-Dragoner-Regiments concertirte. Darmstadt, 10. Juni. sHessischer Landtag.) Die erste Kammer der Stände setzte heute die am Mittwoch abgebrochenen Berathungen fort und behandelte als ersten Punkt den Antrag Ohly und Genossen, die Einführung der fakultativen Feuerbestattung -im Großherzogthum Hessen betreffend. Der Ausschuß beantragt Ablehnung des Gesuches. Der Berichterstatter, Prälat Habicht, motioirt diese Ablehnung dahin, daß durch die Genehmigung der Feuerbestattung eine alte christliche Sitte zerstört werde, deren Folge nicht abzusehen sei. Präsident Görz glaubt, der Berichterstatter habe die Angelegenheit zu subjectiv behandelt. Die eben gebräuchliche Beerdigung sei weder durch das Gesetz bestimmt, noch könne man eine andere Beftattungsweise verbieten, man solle es Jedem überlassen, welche Bestattungsweise er wähle, §r könne sich nur für die Feuerbestattung aussprechen. Geh. Staatsrath Hallwachs betont, es bestehe allerdings kein Gesetz gegen die Leichenverbrennung, aber die Gründe, welche gegen dieselbe sprechen, liegen auf dem -Gebiete des Deutschen Staatsrechts» So lange das Reich kein Interesse an einem anderen Gestattungsmodus habe, könnten auch die Partikularstaaten nicht dieser Frage nähertreten. Prälat Habicht beruft sich auf die bestehende christliche Sitte. Man dürfe nicht über dieselbe so kurzer Hand hinwegschretten. Er bittet, diesem christlichen Herkommen den gesetzlichen Schutz nicht zu versagen. Graf Solms-Lich sowie Graf Erbach-Fürstenau sprechen sich ebenfalls gegen die Feuerbestattung aus. Freiherr Heyl zu Herrnsheim ist dagegen für die Feuerbestattung aus .Gründen der Hygiene und beleuchtet hierbei die in Rheinhessen bestehenden Zustände. Er wünscht überhaupt eine gesetzliche Regelung der Beerdigungsfrage. Bei der nun erfolgten Abstimmung wird der Antrag Ohly und Genossen mit 16 gegen 3 Stimmen (Görz, Freiherr Heyl und Schleiermacher) abgelehnt. Zu den übrigen Punkten der Tagesordnung beschließt die Kammer Beitritt zu den Beschlüssen der zweiten Kammer. Gelegentlich der Berathung über die Erhaltung der Schloßruine zu Münzenberg spricht Freiherr Heyl sein Bedauern aus über die allerwärts im Lande stattfindende geradezu vandalische Behandlungsweise unserer schönsten Baudenkmale durch unkundige Elemente, welche den Kunstwerth dieser Denkmale nicht schätzen könnten. So sei nur durch die Bemühungen der gesammten Wormser Bürgerschaft der Abbruch der decoratioeften Theile des Wormser Domes verhindert worden. Er ersuche, diesbezüglichen Bestimmungen entgegenzutreten. Graf zu Laubach schließt sich den Ausführungen des Frelherrn v. Heyl vollständig an. Hiermit ist die Tagesordnung erledigt und vertagt sich das Haus auf unbestimmte Zeit. Berlin, 9. 3uni. Dr. Mackenzie hat sich nach der gestrigen Untersuchung über die Entwickelung des Halsleidens des Kronprinzen auf das Günstigste ausgesprochen. Der gestern mttqetheilte operative Einschnitt, den er vorgenommen, beschränkte sich auf Beseitigung zweier Partikelchen von der Wucherung, die sich aus den Stimmbändern befindet- und wird voraussichtlich noch mehrmals in Pausen von je 14 Tagen vorgenommen, um so schneller den Sitz des Nebels, eben diese Wucherung, wegzuräumen. Heute Nachmittag wird von Neuem seitens der deutschen Aerzte Bergmann, Gerhardt, Tobold und Wegner gemeinsam mit dem englischen Arzte Untersuchung und Berathung statt- finden. Die beiden gestrigen Partikelchen sind wiederum dem Geheimrath Virchow zur mikroskopischen Untersuchung und Erstattung eines Gutachtens darüber übergeben worden. Wie wenig der Kronprinz selbst über sein Sehen sich beunruhigt fühlt, folgt schon daraus, daß er mit aller Zuversicht daraus rechnet, den Jubi- läumS'Festlichkeiten in London in vollem Umfange, wenn auch unter thunlichster Vermeidung des Sprechens, beizuwohnen. Die Abreise nach England ist jetzt aus nächsten Sonntag Abend festgesetzt. Auch die Erkältung des Kaisers ist im raschen Verschwinden; er muß entge-en0* 2tmmec HUten, nimmt aber wieder regelmäßig Vorträge Nicht minder haben die Schmerzen d:s Reichskanzlers bedeutend nacha-- lassen, doch ist eine große Schwäche zurückgeblieben, die ihn in seinen Bewegungen hindert und chm nur kurze Spaziergänge in seinem in voller Frübjahrspracht prangenden Garten gestaltet. Die Aerzte diänaen auf baloige Luftveränderung Berlin, 10. Juni. Der „Reichs-Anz." meldet: Der Kaiser brachte dre letzten Tage, von krampfhaften Unterleibsbeschwerden vielfach beunruhigt fast ausschließlich im Belt zu; auch hat sich katarrhalische Reizung der Augen-' lider hmzugesellt. 0 Frankreich. Paris, 10. Juni. „Agence Havas" bezeichnet das Gerücht, Frankreich habe seine Botschafter beauftragt, die Mächte zu sondiren, ob eine Consercnz oder eine Verhandlung von Cabinet zu Cabinet über die englisch-türkische Convention angezeigt wäre, als unbegründet. Da einige englische Blätter gemeldet hatten, Frankreich stimme der Convention zu, insormirte Minister Flourens Die Bolschow- dahm, daß Frankreich die Frage zwar nicht osficiell kenne, daß es aber gegen die Klausel einer willkürlichen englischen Reoccupation sei. Dies fei die einzige den Botschaftern gegebene Instruction. Frankreich werde der Frage der einzunehmenden Haltung nur näher treten, wenn der Sultan die Convention ratificirt habe. — Waddington nahm die Unterhandlung mit Salisbury, betr. die Neu- tralifirung des Suezkanal« und betr. die Neuen Hebriden, wieder auf. Reichstag. P. Berlin, 10. Juni 1887. (39. Sitzung.) Gesetzentwürfe betr. die Einführung der Gewerbeordnung in Elsaß-Lothrmgen und betr. die Anwendung abgeänderter Reichsgesetze auf die etsatz- lothringische Landesgesetzgebung. Vor Eintritt in die Tages-Ordnung wendet sich Abg. Hasenclever (Soc) gegen Aeußerungen eines Gegenprotestes des nationalliberalen Vereins betr. die Wahl des Abg. Dr. Götz-Lindenau. Diese Aeußerungen beziehen sich auf das Verhältnis; der Socmldemokratie zum Züricher „Socialdemokrat". Redner bestreitet, daß dieses Blatt das Organ der socialdemokratischen Fraction sei. Durch die Wiederholung der falschen Behauptung werde den Socialdemokraten geradezu Meineid vorgeworfen. Das sei eine oerläumderische Beleidigung. Hierauf wird in die Tagesordnung eingetreten. n Auf derselben steht zunächst erste Berathung des Gesetzentwurfs für Elfaß- Lothringen betreffend die Ernennung und Besoldung der Bürgermeister und Beigeordneten. Unterstaatssecretär Back begründet eingehend die Vorlage- dieselbe sei noth- wendig im Interesse der Stärkung des Einflusses der Landesregierung wie im Jntereffe der Gemeinden selbst. Abg. Guerber (Els.) bekämpft die Vorlage, die nur die Strafe für den Ausfall der letzten Reichstagswahlen in Elsaß-Lothringen sein solle. Man mache Elsaß-Loth- ringen zu einem Irland. Abg. v. Cuny (nat.-lib.) erklärt, daß seine Partei für das Gesetz stimmen werde. Er thelie tue Befürchtung des Vorredners nicht, daß Elsaß-Lothringen für Deutschland em Irland werde. Er hoffe vielmehr, daß dasselbe mit der Zeit wieder zu einem gut deutschen Lande geworden sein werde. Auch Rheinland sei eine Zeit lang von Deutschland getrennt gewesen, jetzt sei dort die nationale Begeisterung ebenso groß wie anderwärts in Deutschland. So werde es auch in Elsaß-Lothringen gehen. Abg. Frhr. v. Dietrich (Els.) wendet sich energisch gegen das neue Gesetz, durch welches nur Unruhe in das Land gebracht werde und das sich als eine Gewaltmaßregel documentire. Die Bevölkerung Elsaß-Lothringens habe sich nicht das Geringste zu Schulden kommen lassen; warum mit so strengen Maßregeln gegen sie vorgehen? Bei den letzten Reichstagswahlen habe die Bevölkerung der Reichslande der Thatsache Rechnung getragen, daß sie neue Lasten nicht tragen könne. Deshalb werde nun Rache an ihr geübt, wozu auch diese Vorlage dienen solle. Unterstaatssecretär v. Puttkamer legt entschieden Verwahrung dagegen ein, daß die Vorlage ein Racheact oder eine Gewaltmaßregel genannt werde. Die Vorlage stelle lediglich den Zustand wieder her, der in Elsaß-Lothringen unter französischer Verwaltung bestanden habe. Das plötzliche Hervortreten einer französischen Propaganda k? ätzten Wahlen habe allerdings die Aufmerksamkeit der Regierung roadn iifcn und die Frage nahe legen müssen, wie derselben zu begegnen sei. Wenn ein Bürgermeister, wie geschehen, erkläre: „Ich bin Franzose und werde Franzose Zeit nnines Lebens fein", so sei derselbe wohl wenig geeignet, als Organ der deutschen Staatsgewalt zu dienen. Abg. Dr. Windthorst erklärt Namens des Centrums, daß dieses den aus dem Frankfurter Frieden beruhenden Zustand Elsaß-Lothringens für unabanderuch l alte* Gießen, den 11. Juni 1887. 1 2 1 2 3 1 2 3 „ (4 r (6 Kgr. (2 „ (4 „ (2 , (4 3 „ bei Großherzogliches Polizeiamt Gießm Fresenius. Brodpreise v°m12. bis 2 6. Juni 1887. Dr. Overlach, WWZZLtz-NU — --—----------- 4468 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . 2 " 1 " 2 " Elsaß-Lothringer nicht genug ermahnen, sich diesem Zustande zu fügen, feiner tfreunbe aber fei er überzeugt, daß die Verwaltung Elsaß- Lothrmgens in dem Sinn Sefuhrt werden müsse, wie sie der verstorbene Feldmarschall v. Manteunel geführt habe. Deshalb sei auch dieses Gesetz für ihn unannehmbar Dasselbe fei ein Act des ftattaefunbenen Systemwechsels, ein Act der Vergewaltigung.' Durch das neue System wurden die Gemüther nur noch mehr verbittert. Abg. v. Kardorff (Reichsp.): Die Negierung hätte geradezu ihre Pflicht verletzt, wenn Jie bei den vorliegenden Verhältnissen mit einem solchen Gesetze nickt ae- Smbmn!)i=iiriianinnCbeMt!rC"3lanbe """ «^uftänbe nicht bufben, Le °si- , sM' Simonis (Els-) verlangt eine eingehende Darlegung der angeblichen französischen Propaganda, die bei den letzten Wahlen mitgewirkt habe, und spricht dann eifrig gegen die Vorlage. ' w Abg. Dr. Windthorst beantragt Verweisung der Vorlage an eine 21er Commission. uc ^bg- Schrader (freis) äußerst allerlei Bedenken gegen die Zweckmäßigkeit der Erläge. Wenn diese Bedenken nicht noch gehoben würden, würde er kaum für das Gesetz stimmen können. ' . Commissionsverweisung wird gegen die Stimmen des Centrums und eines Tbeils her ^reilmnigen abgelehnt. Die zweite Berathung findet demnach direct im Plenumftatt Unkt ^^'chluß ber Ceffentlidjfeit der Bäcker o >? Md.) Weißbrod ... 27 4 Pfd.f Weißbrod . . * * 54 Wx Schwarzbrod I.Sorte 24 Schwarzbrod 1. Sorte 48 >7 Md-) Schwarzbrod 2. Sorte 21 Schwarzbrod 2. Sorte 42 lb Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte K- Haas, I. Lein, L. Keil . . 63 Handel «utz JL 0.70^0.80,Hühnereier 2 St^ 9 ^utigenMarkt kostete: Butter per Mund Käsematte 3-0™ W? 60 L'^§ühner per Stück je 1.20—1.80,Bahnen nr Paar 50 bis '^0—2.00, Gänse per Pfund 00 00 1.50, Enten K9 ?ninbßif5 54-56 Schweinefleisch'5^0 PCr %unb 62 bis 12 f0-46 Kartoffeln Der 100 Kilo ^L5M—5 50 "maisch 50 bis 12-18 Zwiebeln per Gentner 0.00-0.00, Kirschen perPfund 60^^ per ßitcr Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen Evangelische Gemeinde. ' (ebi8C moo®ieinn@ie8nen®mma Hans, X'n den Ensch ein Sohn, Ebuarb WM Curt Luise, Ä Sunbheim eine Tochter, Julie 6lW. Anna, ®bnonnebm ®n,iI G-tßler eine Tochter, Paul- Ibis. m®Cnfdben- ®Cm K^fmann Karl Krombach eine Tochter, Marie, geboren ben I «u3uft®eebdennben®™äpriLtoaffner 5cinri* *° Schwarzbrod 1. Sorte 48 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — w ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 * ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 » ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 - ^ingesandt. kleiner W^her^Fischftich oderdergleichen"mit WasserstE anb^ k^tanlogen ein sehr zur Zierde derselben gereichen -was,erstrahl anbrmgcnf Es würde das ^i-Sräphisch^Schi^bericht^^^^^ mr.,, c , ,. '/Red Star Line" Antwerpen. 9,0811,9 008 ^^bruck nur mit oEäMge^ Quellenangabe gestattet.) ° Martin^ zu Gichen."^7° Dstchael^HeUcr^ von^Sioekb Meiendorf, mit Philippi,.e Elisabeth- Spuck von Wiesest, wohnhaft bahftr^ 8^bCarl"'A^^^ « b"^", m.t Gerbercibesttzer zu Dillenburg, mit Wilhelmine Warft K-Iba^?^ ^gust Fuchs, w Hblfsführer zu Gießen, mitKaihmln- »u ®ie^ 10. Ludwig Doll, Hulfsbremser dahier, mit Emma Lotz von Nidda POn Romrod. «■?«< Ä'.SVff“»®'" ■“ *'"■ ">■ »«->» 5>,£T;S'g 26. Dem Universitäts-Quästor August Orbia -i«- Seyen -in Sohn. 3. ^Dem 5JiuUer em Sohn. 4. Dem Schuhmacher Friedrich Hainer pin» Friedrich ?Irn Hulsobremser Johann Schlitt ein Sohn Willu ^nnr^s 50c^ter/ Emma. Huhn ein Sohn. 7. Dem Schreiner KarlX^^-. 5" Dem binin^rm 1 Ca -^Ibelmtne. 8. Dem Maurer Jacob Formhals eb?& mit: England z,el,t sein- Truppen binnen einer Frist von 3 Jahren zuruck; das Recht Englands, Osficiere der eauvtischen -rn-nnen hor,t nach Ablaus von 5 Jahren auf. England behält das Recht to, Safc bä?^«Er°u«-r-r Unruhen Truppen nach Egypten zu senden. Kein- andere Ration hat das Recht, Truppen zu senden. Die Convention verliert ihre Giltigkeit wenn st- von den Machten nicht ratificnt wird. ” u* rocnn ’ie T- , Rach einem heute veröffentlichten Gesetze wird ausländischer Blaitertaoak, Rollentabak mit Stengeltabak mit eineni AAnfa«« r“?' ,-bn Rubel und vierzig Kopeken Gold pro Sßub bd7ßt ®Tr «,UnJ: iabat und Schnupftabak tft um 30, auf Cigarren und Cigaretten um 33>/, Proc erhöht' , Der ,,B°rsenze,tung» zufolge hat der Rcichgrath di- Vorlage wonach di- »vrläuffgen Ermittelung sind gegen 120 Menschen meistenibe ls K^^ emer Auf der Hauptwache wurden 15^Arrestanten astödle? 1 ^mebe od?. "77/ Die Erderschü.lerungen dauern fort. Di-^A!°hn r flüch^ v-rncur und dessen Gemahlin und Kinder sind verwundet ®er ®ou' 1. H-flÄ ÄanÄ Ä"Ä "Effe® ®enLF°Utan(,Vr T Toulouse ist, ernannt werden. ^rmee-t».orps, dessen Generalcommando in itrttagSt,,,t<,Olro' W' 3ul“' ®"be Ammern genehmigten d-n spanischen Handels- Athen, 10. Juni. Der König und dic Königin sind in's Ausland abgcreist. m... " (Privat-Depesche.) Der Kaiser schlief veraanaene Nacht besser, die Schmerzen stnd wesentlich geringer. Prinz Wllbelm I g * »*"-«■- tiren, und zwar: Harmonium Vbilomele ?ninnünn Hr , Jnftrumenten concer- I °ls Meisterin ihre^Jnstrum-nte ?** rolrb zaubernd ist außerdem ihr Auftreten und ihw T’f fn2lfirt ” be- I wahren Sinne des Wortes^ ein Phänomen den^^ ^eine Felicio ist im (4V- Jabre), spielt er seine Concert-Pi^ ««rten Äinbe8ks Lahil-Wetter-KMtg 4495 Sonntag den 12 Juni: 4470 4467 RehctUn: L. Gcheyda. — 4489 Eine Wohnung von 2—3 Zimmern, in guter Lage, von kleiner Familie (2 Personen) auf September gesucht. 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Ptettch) tn «ieß» Die heutige Nummer enthält 3 Blätter. Ein gut gelegener 4491 Bauplatz zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe bei der Exped. d. Bl. niederzulegen. 4476 Eine tüchtige Person für Lauf- dienst sofort gesucht Näheres in der Exped. d Vl._________ 4482 Em braver stadtkundiger Junge kann sofort als Hausbursche eintreten bei «. G. Kleinbenn, De^ieatessenhandlung. G Das Flaschen-Exportbm K V0N 19» g Gcbx. Röhrle G ist rein, nur ans bestem SV!als nnd Hopfen ge- brant, gehaltreich, gut H abgelagert, haltbar und U bekommt vorzüglich. Freiw. Gail’sche Feuerwehr Montag, 13. Juli, Abends 8 Ahr: Uebuna. Hierauf: Außerordentl. Generalversammlung in der Restauration Spies. Tages-Ordnung: Feuerwehrtag zu Butzbach. _________________________Der Borstand. fahrend der Bauveränderung befindet sich unser Geschäft W zNeueuweg Nr. SO bei Herrn Kaufmann P. Herbert. £ Liebriohs’s KTachfolser __(Gebrüder Schmidt). ° Samstag den 2. Juli: Von Nachmittags 6 Uhr: Empfang der Vereinsvertreter und Preisrichter. Abends y28 Uhr: Turntag, hierauf Sitzung des Preisgerichts im Vereinslocal. Von 8 Uhr ab: Coneert auf dem Festplatz, ausgeführt von der Kapelle des 2. Großh. Heff. Jnf.-Ngts. Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirektors Hrn. C. K r a u ß e. Freisturnen. Während desselben Coneert, ausgeführt von der Kapelle des 2. Grokb Hess. Jnf.-Rgts. Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn C. Krauße. Abends: Preisvertheilung. Hierauf: Täiiä- ia&id Volksbelustigung. Sonntag den 3. Juli: Morgens 6 Uhr: Tagreveille vom Trommlerkorps des Turnvereins Wieseck. Vormittags von 9 Uhr ab: Empfang der fremden Turner. 10 Uhr: Antreten der Musterriegen und Turnen derselben. Nachmittags 1 Uhr: Aufstellung des Festzugs in der Rabenauerstraße mit der Tote am Lindenplatz. Abmarsch Punkt 2 Uhr durch die Hauptstraßen deS Feß- ortS nach dem Festplatz. Begrüßungsrede. Aufstecken der Fahnen. Freiübungen. , Die Festjungfrauen und die Fahnen der sich am Festzuge betheiliaenden Vereine werden im Veremslokal vom Festausschuß abgeholt und an den Auf- stellungsplatz geleitet. 1 Die Festrestauration ist tüchtige« vermischte Anzeigen. 4481 Ein Junge in die Lebre gesucht von W. Müller, Schreiner, Steinstr. 48. 4497 Ein Schreinergcselle auf däi?- ernde Arbeit gesucht. Ar. Weinvardt, Neustadt 55. ” Unterricht beglnnt Montag den 13. l Mts. S. Bach Wwe». 4494 Kath Gäffe 13 4493 Gesucht ein tüchtiger Arbeiter ____________Alexander Mayer. 4500 Ein Fensterrahmenmacher ob. Schreiner gesucht von __Schmidt, Glaser, | Sonntag den 12. Juni: GROSSES COMCEKT ausgefuhrt von brr Kapelle brs Hess Igger-Bat. Nr. 11. Anfang V26 Uhr. - Ende nach 11 Uhr. Entree 40 Pfennig. 4501 Der ganze (Harten wird elektrisch beleuchtet. Her Magen- und Darmkatarrhen, Leber- und Gallenlciden werben Lippmann's Karlsbader Brausepulver zu 3- bis 4wöchcntl-, bet abnormer Iettanhliufuug, Säurebildung in st?™ ^ochentl. 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