1VL7. <^r 6() Samstag den 12. März ießencr Anzeige Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringcrlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf, Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureau r jr DarMstadt, 10. März. Wie verlautet, wird sich Se. Königl. Hoheit Der Grobherzog mit Ihrer Großh. Hoheit der Prinzessin Irene zur Theilnahme an den Festlichkeiten, welche aus Anlab des 90. Geburtstages Sr. Majestät ke» Kaisers stattfinden, nach Berlin begeben. Gestern und heute fand an dem Ludwig'Georgs'Gymnastum die Maturitätsprüfung statt. Dem Examen unterzogen fich 31 Abiturienten, welche fämmtlich bestanden. Als Regierung»Commiffär fungirte der Geheime Oberschnlrath Dr. Becker. Gelegentlich der Aufführung des Sopholleifchen Philokteter, welche durch Primaner des hiesigen Gymnasiums zu Ende vorigen Monats im Grobherzoglichen Hos-theater stattsand, war eine Brutto-Einnahme von 1360 JL zu verzeichnen gewesen. Wie noch erinnerlich fein wird, war die Vorstellung zum Besten der deutschen Schillerstiftung veranstaltet worden. Der Vorstand der hiesioen Zweigstiftung hat, wie wir hären, von dem Nettobetrag 500 an die deutsche Hauptsttftung einzuliefern beschloffen; 300 werden von der hiesigen Zweigstistung zu eigenen Gunsten capitaltstrt, der Rest zweckentsprechend verwendet. Fütst Alexander macht in der Reconoalesce..; recht ersreuliche Fortschritte, namentlich seitdem er das Bett zeitweilig verlaffen kann. Darmstadt, 8. März. Der dritte (Petitions- und Beschwerde)'Ausschuß der Zweiten Kammer wird am Dienstag, den 15. d. Mts., zusammentreten. Auf der ersten Tagesordnung stehen neben der Prüfung der Nachwahlen der Abgg. Haas und Hechler namentlich das Gesuch einer Anzahl von Handwerkern um Beseitigung, bezw. Verringerung des Gewerbebetriebes m den Strafanstalten und das Gesuch der Kreisbauausseher und Straßenmeister um Aufbesserung in ihren Gehaltsverhältnissen. (8r- 3ourn.) Politische Ueberficht. Gießen, 11. März. Noch immer erweitert sich der Kreis der anläßlich der bevorstehenden OO Geburtstagsfeier des Kaisers am Berliner Hase bere.tS angemel- httcn fürstlichen Gäste. Außer dem rumänischen KömgSpaare sind tn oen letzten Tagen der Graf von Flandern - Bruder des Königs von Belg.en - nebst feinem ältesten Sohne, dem Prinzen Baldmn. der Kronprinz von Däne- mark, sowie der Großfürst und die Großfürstin W-adimrr von Rußland noch am Berliner Hose angemeldet worden, so daß am 22. März, soweit ot« letzt bekannt, 40 fürstliche Gäste in der Kaiserstadt an der Spree versammelt sein> werden Was das sich hartnäckig behauptende Gerücht anbelangt, der Czar selber wolle zum diesmaligen Geburtstage unsere» Kaisers »°ch Bersin kommen, so istün Berliner auswärtigen Amte von einer solchen Absicht nich.s bekannt und Hingt dieselbe auch durchaus unwahrscheinlich. , . „ Der Empfang des Reichstags-Präsidium» durch den Kaiser gestaltete sich diesmal insofern bedeutsamer gegen das vorige Mal, als der Monarch sich über verschiedene politische Tages-Themata ausließ, speeull über die Wahlen und die Septennalssrage. Aus den kaiserl. Worten erhellt, wie schwer cs dem greisen Herrscher geworden ist, die Auflösung de» Reichstages zu ver- lügen unD daß ihn der die Annahme de« Septennats-Gefetze» garanttrende Aussall der Reichrtagswahlen nunmehr mit doppelter Genugiyuung erfüllt. Der Hohe Herr vermied es, sich irgendwie über die auswärtige Lage auszusprechen, doch siebt ja der bezügliche Passus der Thronrede in dieser B-z ehung genügen- den Ausschluß. Nach Cent politischen Theile der Empfanges unterhielt sich d.r Kaiser noch kurze Zeit in ungezwungenster Weise mit leben, einzelnen der drei H-rreu, um sie daun auf da« Gnädigste zu entlassen. Der Kaiser bekundete während der ganzen Audienz, wie die Herren berichten, em erfreuliches Wohl- fern und überhaupt große Frische und Lebendigkeit. Im Reichslande geht die kaiserliche Regierung mit verschärften Maßregeln gegen die Vereine, weiche antideutschen Tendenzen, sei es durch ihre Statuten, sei es durch ihre sonstige Haltung, huldigen, vor — offenbar ist es die Antwort der Regierung auf den protestlersichen Ausfall der Wahlen. Die Centralverbände der elsässischen Gesang- und Turnvereine, welche mit Ne Hauptsätze der deutschfeindlichen Agitation sind, wurden ausgelöst und die gleiche Maßregel trifft überhaupt alle Vereine, in denen antideutsche Bestrebungen vor- malten, weiche die Ausnahme den in öffentlichen Diensten stehenden Alldeutschen oder geweienen altdeutschen Militärpersonen versagen, Die ferner s°l4- Mitglie- der nicht au,schließen, welche sich politischer Vergehen schuld g gemacht haben oder welche sich endlich Anordnungen der Behörden widersetzt haben ober em proooeirende» Benehmen gegen Deutsche zur Schau tragen. Die Erlaubmß zum Weiterbestand für die anderen Vereine wird an ganz bestimmte Bedingungen geknüpft. Außerdem wurden verschiedene Magistratspersonen, welche sich an der Wahlagitation zu Gunsten protestlerifcher Candidaten in h^^^ender Weye betüeiUgten, vom Amte suSpendirt, wie der Bürgermeister Gillort in Rheinau. Das energische Vorgehen der Regierung gegen die elsässischen Vereine, die unter dem Deckmantel der Geselligkeit nicht» als die Träger entschieden deutsch feind- Heber Bestrebungen waren, kann nur mit Genugthuung begrüßt werden, ebenso wie eü an erseits angenehm berührt, daß die Regierung das protestlerische Ver- dict vom 21. Februar nicht der gesammten reichsländischen Bevölkerung, wie dies durch allgemeine außergewöhnliche Maßregeln geschehen würde, entgelten läßt. Telegraphische Depeschen. Wolff's t-lcgr. Correspondcnz-Bureau. Wien. 10. Mär,. Die Annahme des Septennals durch den deutschen Reichs- taa besmeäm.d sagt das „Fremdenblatt", der Friede bähe Damit eine we -nittwe prfafiren 8 Auch die „N. Fr. Pr." sieht in der Abstimmung cm Gluck fui ®e fficlt® wei^die herrschende Beunruhigung nunmehr aufhören dürste. Das »Evra- blatt" sagt, dem Frieden fei eine Frist gegeben, worin er sich wieder zu vollem leben erholen könne Bezüglich des im, nördlichen Theile der Ch-sapeakeboy XSESäsäää S&Xr Session ein Branntwetnsteu-rgef-tz vorgelegt werden, wofür renh-s Ma .al vorliegt, worüber vorher mit den maßgebenden Parteien eine Verständigung her zuführen wäre. Söelfort zufolge fand im dortigen e enss. wss elngettoffen'imd beal-siLe, heute nach dem Kongo weiterzugehen, wo Stanley bereits am ^ B-»grad7w-Mär^Der österreichische Gesandte Heugelmüller überreichte dem ÄtaeK Vollmacht besitzt, das Urtheil abzuandern^ Berlin, 10. März. Der Kaiser nahm Vormitttags militärische Meldungen entgegen, conserirte alsdann mit v. Albedyll und dem Kriegsminister und machte Nachmittags eine Spazierfahrt. — Zu dem Galadiner, welches zu Ehren des Geburtstages des Kaisers von Rußland morgen im kaiserlichen Palais stattstndet, stnd gegen 60 Einladungen ergangen. L z n,_ Friedberg-Büdingen, 10. März. Brand (natronalliberal) mrt 1950 Stimmen Majorität gewählt. Straßburg, 10. März. Staatssecretär v. Hosmann soll seine Ent- laffunq eingerercdt haben.__ Reichstag. E. R. Berlin, 10. März 1887. Die Etats des Reichstags, des Reichskanzlers und der Reichskanzlei werden ohne Debatte bewilligt, desgleichen das Ordinarium des Etats für das Auswärtige Amt. Bei dem Extraordinarium dieses Etats fragt r , Aba. Virchow (dfr.), ob die Reichsregierung noch irgendwelche praktische Hulse, leistung von der deutsch-afrikanifchen Gefeüschaft erwarte ober ob sie wunfche, dag dieselbe^mtt^h ^rancI erklärt, daß die afrikanische Gesellschaft aus diesem Etat niemals Geld erhalten, sondern nur Unterstützungen. zu Erforschungsrelsen, die sie veranstaltete. Im letzten Jahre hatte sie derartige Expeditionen nicht veranstaltet, weshalb ihr auch keine Unterstützung werden konnte. .,. y Aba vr. Virchow: Die Gelder sollen für wisienschaftliche, nicht für commercielle Bestrebungen verwendet werden. Die Erforschung Eerttralafrikas werde nicht werter verfolgt, die Mittel würden vielmehr zur Erforschung Kameruns verwendet. Wolle der Reichstag sich dies gefallen lassen, so wolle er (Redner) sich dann nicht widersetzen. erroftertCf daß der Erforschung derjenigen Länder der Vorzug gegeben werden müsse, wo Deutschland Küsten blitze; er glaube^ daß man: vom nationalen Standpunkte dagegen nichts werde ^«nen. JDie wende keine Summe in einem anderen Sinne, als sie bewilligt sei er dme ven. Reichstaa der Regierung auch fernerhin bei der Verwendung freie Hand zu lassen, danüt die' Regierung in der Lage sei, auch die Wissenschaft sür Deutschlands Wohlfahrt nutzbar^zUg nachom erörtert nochmals, daß die Hauptzwecke, für welche d:e ^^Ei^autz» Acht Wünsche des Vorredners. denke er wird darunter nicht gerade den Mittelpunkt Afrikas veistehen, sondern das Gebiet, das man richtiger Terra incognita nennt das Land Kamerun uu Togo In diesen Länderstrecken, in denen wir keine Concurrenz ru surchten haben, ist M Alles noch unbekannt. Wir sind zum Aufgebeu der rem abstracten Forschung durch dm Reisenden Dr. Flegel veranlaßt, dessen Untergang der Vorredner uns^w't Unreckt iur Last legt. Beeinträchtigen Sie die Negierung nicht^in ststem Bestreben, die wissenschaftliche Forschung zu Gunsten der deutschen Verhältnisse unv der Eoloma- p01itiE Dic^fernermr Verhandlung stehenden Etats des R-ichsamts des Innern und der Verwaltung^ des Reichsheeres, foweit die einzelnen Positionen nicht zur Vor- berathung an die Budgetcommifsion verwiesen sind, gaben zu größeren Debatten keinen ^"'^Hervorzuheben ist di- Ankündigung des Staatssecretars v. Bötticher daß schln in der nächsten Session eine Vorlage über die Altersversorgung -mg-bracht werden soll. .. ^Nächste Sitzung Freitag. (Etat.) Gießen, 11. März. INealschul - ^ubtläum.^ unserem gehabten Sitzung des erweiterten ComstL s zur ^eter oes x Meal.chule wurden die einzelnen kleinen Comitö's gebildet und denselben ihre Functionen vngewiesen. Bei der Kürze der Zeit - die Feier soll am 25. und 26. d. M. stattenden — durfte die Arbeit derselben keine geringe sein. Doch darf man sich der Hoffnung hingeben, daß das Fest zur allgemeinen Befriedigung der Theilnehmer ver- Luufen wird. An Geschenken erhielt die Anstalt einstweilen zu ihrem Geburtstage von einem früheren Schüler der Anstalt, Herrn Ferd. Gail, einen über ein Meter großen redenden Alligator. Das Thterchen kam gestern wohlbehalten an. X Die zwölf Abiturienten, die sich der Maturiiätsprüfung am Realgymnasium unterzogen hatten, haben diese sämmtlich bestanden. Ihre Entlassung wirb bei der Feier des Kaisers Geburtstages erfolgen. Gießen, 10. März. sVorträge zum Besten des evang. Kirchbaufonds.1 Der letzte Vortrag sur diesen Winter wurde am vorigen Freitag im Saale des Gescllschasts- vererns gehalten, den der Vorstand dieses Vereins mit dankenswerther Bereitwilligkeit Lasur zur Verfügung gestellt hatte. Man hatte diesmal diesen größeren Saal gewählt weil das Thema dieses letzten Vortrags, die Person des Referenten und die dafür vorgesehenen musikalischen Illustrationen eine noch größere Bethetligung als bisher erwarten liegen, wofür die schon bei den früheren Vorträgen säst überfüllte Aula nicht ausgercicht hatte. Die Erwartungen wurden auch nicht getäuscht. Ein großes Auditorium folgte mit gespannter Aufmerksamkeit den geistvollen Ausführungen des Spitta von Oberursel über: „Die Malthäuspassionen von I. S. Bach und H. Schutz. Herr Pfarrer Spitta ist, wie wenige, zu einem . competenteii Urtheil auf diesem Gebiet befähigt. Sein Bruder, PH. Spitta, ist der bekannte Bachbiograph, er selbst der bedeutendste Schützforfcher in unserer Heil. So war denn auch der Vortrag reich an bedeutenden und neuen Gesichtspunkten' aus- gezeichnei durch ferne und tiefe Auffassung. In den beiden Passionen von Schütz und Back, den reifsten Werken beider Meister, lehrte er nicht zwei Stufen in der ^Entwicklung der Passionsmusik erkennen, wie es gemeinhin angesehen wird, sondern zwei eigenartige und ganz verschiedene Behandlungsweisen. Die Schütz'sche Passion erscheint neben dem reich ausgestatteten Bach'schen Werk fast ärmlich. Schütz bietet init Aus' nähme eines größeren Schlußchors nur die Worte der Schrift in Recitation und kurzen Cbvren. Bach dagegen durchflicht die Handlung reichlich mit Arien, Chorälen und sonstigen größeren Chorstucken, m denen die die Handlung begleitenden Ernpfindungen der Gemeinde m lyrischer Weise zum Ausdruck kommen. Trotzdern behält das Schütz'sche B??... Lem öroßen Nachfolgers seinen eigenartig bedeutenden Werth Schutz ist durch und durch Dramatiker und die Größe seines Werkes besteht darin 1)1,0 rlr.. ergreifende Drama der Passion in wunderbar packender Weife mit einer unerschöpflichen Tiefe und Gewalt des musikalischen Ausdrucks auf die Zuhörer wirken i baJ!2 ^achsolger nicht an Bach, sondern an Händel. Bei Bach tritt die dramatische Behandlung durchaus zurück gegenüber dem gottesdienstlichen I Jesrchtspunkt der Erbauung der Gemeinde. Wie der Vortragende an zahlreichen Beispielen erläuterte, kommt der dramatische Eindruck der Passion bei ihm viel weniger weil er den dramatischen Fortschritt der Handlung oft an den ent- ^eidenditeil Stellen durch lange Zwlschenbetrachtungen unterbricht. Wie richtig Herr bewiesen die von ihm mit Unterstützung hiesiger Gesangskraste^ die sich ihm freundlich dazu zur Verfügung gestellt hatten, vorgeführten Proben des Schutz'schen Werkes. Wahrhaft ergreifend waren besonders die von Herrn Spitta mit außerordentlich sympathischer, der feinsten Modulation fähigen Stimmt Cs gtftrbnhurrf)^pr l°hJ• großartige Schlußchor: „Ehre fei dir Christe". * .! fL iw $ ^l^.r 1)21 ^ie^n dav Verlangen erweckt worben, einmal das ganze herrliche A.erck zu Horen. Es steht wohl zu erwarten, daß der eoana Kirchengesang' XÄWä,1w,'‘1ä Wersen wir zum Schluß noch einmal einen Rückblick auf die mit diesem Voriraa so glanzend beschlossene Reihe von Vorlrägen, so darf man wohl bie (Irraartuna nns® fprwta, daß sie nicht blos um des guten BmecfroiQm SIntlana aefu?ben ««* das wertere Ziel, für religiöse unD kirchliche Fragen Anregung und Bel'ebrun« zu brrnqen, gefordert haben, und daß ihnen auch in kommend n Jahren das astick^ ^u'e.esfe. wre m diesem, weide entgegengebracht werden. y 9 a)e DeVMtscvreS. WÄÄ XSäääSäs Wns- agüir-m re^sichl^ng d^ WeLnde^WjLirfeBtz Tre zunächst in Betracht kommende Mainzer St' ß0 Stl twS 9C^bte» "Nsgesprochen und ihren Präsident, Gominenkm' j l. St. Michel, mit der Abfassung einer dahingehenden Petition an die enfanhc- MMVMZUDWK LMWZLfEWZ ... Main, 10 März. Unserer bereits seit zweiJahren an sinaneicllenNöthen- laborirenden Theaterleitung ist durch gestern Abend erfolgten Stadtverordnetenbeschluß roieber einmal em Dorn aus dem Fuß gezogen worden — auf wie lange, das wissen freilich nur dle Gotter Auf Drangen der Direction wurde nämlich auf Antrag der ^heatercominlssion beschlossen, der dermaligen Theaterleitung (Director Preymaierl vom Beginn dieser Saison an bis zum Schluß der Pachtzeit das zur Beleuchtung des Theaters nothwendige Gas - bis zu 50,000 Cubikmeter jährlich - unentgeltlich zu überlassen. Es wurde an diesem Beschluß, der außer b-'n früher schon für Orchester x Stadt bewilligten Baarzuschüssen von 60-70,000 JL das Jahr für den Theatcrdrrcctor eine weitere jährliche maleri-lle Zulage von etwa 9000reoräsentirt inbeg Die Bedingung geknüpft daß der Theatervertrag nunmehr strikt einachalteu wird' und die von dem Theaterdirector geleistete Kaution biü zum Ablauf dec Pachtzeit un- bcruyrt in den Händen der Stadt bleibt Um vorzubeugen, daß die Theater direction beim Beginn einer toatfon nicht mit dem Einwand kommen kann, die Leitung des Theaters wegen Mangel an Mittest- nicht weiter führen ,u können, wurde dec Direction ferner die Pflicht au erlegt vor dem lewciligen Schluß der Theatersaison den Nachweis zu liefern, daß sie im Besitz von 10-12000 M ist, welche Summe falls sie d r Theaterdirector nicht m Eigenthurn besitz, und von einem Dritten als Darlehen hat nicht vor Ablauf der Theatersaison aus der Theaterkasse zurückbezahlt werden darf ' . ^,^u^??uregung mehrerer Wcingroßhandlungei, hatte di- hiesige Handelskammer die hessische Ludwigsbahn, sowie die König!. Eisenbahndirection erfmbt Mr d°n Transport von Wein die Einführung von heizbaren Güt-rwagg^s in durch- iind Ttlit stn ctttchl .»( fr häufigen Umlabung ber Wagen ^uf andere, eine erhöhte Temperatur nicht öertragenbe Waarcn wird n ber Ruckauß-rung der Vorschlag als unausführbar bezeichnet Von d7r Ludwläs- vahn wird auch der geringe Umfang des eigenen Bahnnetzes hcrvorgehobeit 9 Vom Rhein, 10. März. In Folge der zahlreichen Schisfsunsälle die l«!iter Tage au, der Strecke zwischen Bingen und Coblenz voraekommen sind und die einl derartige Stromverspcrrung vcrur ach, habe», daß die Flößerei vollständig werden mußte, haben sich mehrere größereHolzhandstu-genlnit ffiÄS/Ä'Ä pr-ußisch- Ministerium gewendet und der Regierung Vorschläge unterbnitet bnrrh welche bie bet ni-d-r-n Wasserständen sich immer für das FloßgeschMwi drl ölenden Storungen zu vermindern seien. Nach Ansicht der Petenten läßt sich durch aan um bedeutende Sprengungen au, einzelnen Stellen dem Fixgeschäft schon eine g?oß Er- leichterung schaffen. Die Petenten werden dieser Tage ihre Wünsch- , d Ansicht.^ auch mündlich bei dem Oberbaurath Cuno in Wiesbaden Vorbringen te^bekanMUch bie S'"wb-ii---tung auf der Strecke zwischen Biebrich und CobKnz unter sich hat ^t sich bie Handelskammer in Worms wegen einer festen Sw inSUel8biXnflenfl^tnflart£n Unb $ßorn,§ ,n“ der Hessischen Ludwigsbahn- Amtsgericht in Stromberg erläßt in den rheinischen Urifurmm einen Steckbrief gegen die Gebrüder Wilhelm unb gtiebrid, Ä algesheiM, zwei gemeingefährliche Verbrecher, die wegen schwerenDstbstabls und aulÄT6 *n bCm b°r,ißen ^^ugniß internirt waren'und denm°ekLng7n^ KiechZrche Arrzeigerr Ree Stadt Metzers. Evangelische G x m § i n ö e. Gottesdienst. Sonntag Oculi, 13. Marz. Vormittags 9*/2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. «>, ? e ibeiliges Abendmahl im Abendgottesdienst Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. or.Nff^n?" 16‘ m5r3' M-nds 6 Uhr, 4. Passionsandacht, Pfarrer Mrr-?Sch^°ssVr9^^° Woche vom 13. bis 19. März besorgt Katholische Gemeinde. 3. Fasten-Sonntag. Von 7 Uhr an Beichte. l°cuh ' “.”m» $; SSÄ“- 11 or q- * 2 ' Fastenandacht. SitlmÜi111 6 Uhr: Fastenandacht und Predigt. Mit dem heutigen Sonntag beginnt bie österliche Zeit. GotteM-nsi in der Zqnagoge. Samstkg Aben^Uhr.^' Morgen 8-° Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr. 1585 1499 Verkaufe noch 7 Stück Harrer ^kanarienhähne. harzer Gustav Mook, Photograph, Neuen Bäue. Heinde» nach Maas in bester Ausführung empfiehlt [1610 I- Kaan jr., Kreuz. Brennholz iroden und klein gemacht sowie Zimmerspähne bei 1769 Zimmermeister Pitz, Grünbergerftr. 14. dllonsfwi/inet/ e&atii n&cife, . 1Wagen lein- u. zweispannia) in öutein Zustand, billig in verkaufen. 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B. für schuldig erkannt und in eine Geldstrafe von 30 J-L, im Uneinbringlichkeitsfalle 5 Tage Ge- fängniß, sowie in die Kosten des Verfahrens, verurtheilt. Auch wird dem Beleidigten, Schutzmann Mulch, das Recht zuge- sprvchen, den entscheidenden Theil des NrtheilS innerhalb 14 Tagen nach erlangter Rechtskraft des UrtheilS einmal im „Gießener Anzeiger" zu veröffentlichen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gieren, den 8. März 1887. Glässing, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. 1813 Holzversteigerung. Montag den 1£L d Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Stadtwald, Distrikte Steinrütsche und Langerseif 177 Eichenstämme mit 59 Festm. Inhalt, 212 Nadelstämme mit 111 Festm. Inhalt, 11 Buchenstämme mit 10,88 Festm. J-ihalt, versteigert werden. Die Zusammenkunst findet statt am Wannweg. Grünberg, den 10. Mürz 1887. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. __Pracht._______1806 Holz-Versteigerung im Hättenrödn Gcmrindewald. Dienstag b. 15. März 1887, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Distrikt Buchenberg, an der Kreisstraße Lich, in der Lehmkaut an- fangend, versteigert werden: 76 Rm. Nadel-Knüppel, 60,90 Wellen Buchen- und Nadel- Reisholz (Durchforstung), 17 Nm. Nadel-Stock, 129 Fickrten-Derbstangen, 6,23 Fm., 1205 Fichten-Reisstangen, 7 Fm. Hattenrod, am 10. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. Menget._______1805 Arbeitsdersteigermg. Montag den 14i März L I., des Mittags 1 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Garbenteich versteigert werden: Pflasterardeit, veranschl. zu 447 Jt, Rkaurerarbeit, „ „ 54 „ Garbenteich, am 10. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Garbenleich. ____Schwarz.__1804 Vergebung von Lauarüeiten Schriftliche Angebote für die bei Herstellung von Fenstervergitterungen an dem Amtsgerichts - Gebäude zu Büdingen vorkommenden Schloffer- arbeiten, veranschlagt zu 1719 JL, werden bis zum SamStag den 19. d. M., Vormittags 11 Uhr, erbeten. Voranschlag, Bedingungen und Zeichnungen liegen bei uns offen. Nidda, den 7. März 1887. Gr. Kreisbauamt. 1722 von Riefel. Bekanntmachung. Die Lieferung der Stoffe für arme Confirmanden auf Ostern 1887, bestehend in Orleans, Flanell, schwarzem Tuch und Lüstre soll im Submissionswege vergeben werden und sind deßfallsige Offerten bei Herrn Hospitalverwalter Nehmeyer bis spätestens zum 14. d. Mts. verschlossen einzureichen. Gießen, am 8. März 1887. Die Annen-Deputation der Stadt Gießen. ^A. Bramm. Hvlzversteigcruug. Es werden versteigert Donnerstag den 17. März aus den Districten Brauhof la, lb, 2a, 3a, Hasenkopf 5, 6, Schiffenberg 30, 31, 32, Beunde 33a, 33b, Brauhofsberg 43: Buchen 88 rm Scheiter, 80,3 rm Knüppel, 9920 Wellen, 147,8 rm Stöcke; Eichen 121,8 rm Scheiter, i 108,4 rm Knüppel, 3840 Wellen, 142,8 rrn Stöcke; Nadelt 10 rm Scheiter, ' 23 rm Knüppel, 4480 Wellen, 33 rm Stöcke; Erlen und Aspen 2 rm Scheiter, 6,8 rm Knüppel, 1340 Wellen, 2 rm Stöcke. Das Holz aus den Abheilungen Schiffenberg 32, Beunde 33a und b und Brauhossberg 43, sowie dasjenige aus Schiffenberg 31 von Holznummer 810 bis 1092 wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, dasselbe kommt gegen 11 Uhr im Hasenkopf am Brauhossweiher zum Ausgebot. Nähere Auskunft ertheilt Forstwart Schlag zu Baumgarten. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Hausen an der K»ickschneise. Gießen, den 11. März 1887. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. 1831 Heyer. Holzversteigerung in den Waldungen des Großh. Oberstallmeisters Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau. Freitag den IS. d. Mts. werden aus den Districten Struth, Buchwald und Kohlstrauch versteigert: 6 Eichenstämme mit 2,76 Fm. und 43 Nadelstämme mit 26,78 Fm:, 24 Eichen-Derbstangen mit 1,29 Fm. und 16 Nadel-Dervstangen mit 1,71 Fm., 56 Rm Buchen- und 6 Rm. Aspen-Scheiter, 26 „ Buchen- und 6 „ Aspen-Knüppel, 50V2 Hundert Buchen- und 9V2 Hundert Nadel- und Aspen-Wellen Reisig, 34 Rm. Buchen-, 4 Rm. Eichen- und 18 Rm. Nadel-Stöcke Die im District Kohlstrauch bei Bersrod befindlichen 29 Hundert Buchen- Durchforstungs-Reiser kommen Vormittags im District Struth zum Ausgebot. Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im District Struth, in der Nähe von Beuern. Treis a. d. Lda., den 9. März 1887. 1810 Amendt, Oberförster. Tapeten. Um wieder Raum zu gewinnen, beginne mit dem Ausverkauf Neste l Naturells 12 H i elegante < Gold 30 „ per Rolle. f Fond-Glanz 40 „ ) Ernst Blödner, 1830 Bahnhofstraße 12 Atelier Gebrüder Müllrr, Gießen, 31 Bahnhofstraße. 31 (früherer Weinsaal). 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Durchmesser, bis zu 16 Meter Länge, mit 125 Festm., 3 Nadelstämme mit 1,11 Festm., 202 Nadel-Derbstangen m. 15,01 Fm., 415 Nadel-Reisstangen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Langenbruch, am Pflanzgorlen. Allertshausen, 8. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. Hillgärtner. ' 1754 Bauhclzversteigerung. Dienstag den 15, März d I, Vormittags von 10 Uhr an, soll im Alten-Busecker Gemeindewald, Distrikt Seewald, nachoerzeichneteS Holz nochmals versteigert werden: 30 Elchenstämme mit 20,10 Fm. Die Zusammenkunft ist am Eingang des genannten Distrikts. Alten-Buseck, am 10. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Krämer. 1814 Holzversteigerung im Fürfll SolmL-Brsunskijllchnl Langenwald bei Dors-Gill. Montag den 12, d. Mts., Morgens 10 Uhr anfangend, werden im Fürstlichen Langenwald bei Dorf-Gill ■ >. 40 Rmtr. Eichen- u. Buchen-Cchüt- holz, 69 1/2 „ Eichen- u Buchen-Prügel, 14 „ Eichen-?angnutzholz, 56 „ Stockholz, 4407 Stück Eichen- u. Buchen-Wellm öffentlich verkauft. Griedel, den 7. Mär; 1887. Fürstliches Rentamt. 1728 Düringer. Holzverstcigerung. Montag den 11 März d. I., von Vormittags 9Vz Uhr an, werden in hiesigem Gemeindewald, Distrikte Kopf und Pfaffenstrauch, versteigert : 90 Eichenstämme mit 11,84 Festm., 22 Nadelstämme mit 5,51 Festm., 221 Nadelstangen mit 5,64 Festm., Echeith.Knüppelh. Reish. Etockh. Rmtt. Rmtr. Wellen Rmtr. Buchen 116,7 57,8 1760 23,4 Eichen 15,3 33,4 770 13 Nadel 9 33 710 5 Die Zusammenkunft ist im Distrikt Kopf, wo auch der Anfang am Stammholz beginnt. Lollar, den 7. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Lollar. Fuchs. 1758 Dienstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, wird der Nachlaß des Herrn Carl Weil im Hause des Herrn Wirth Fe Ising, Neuenweg 31, bestehend in gut erhaltenen Herrenkleidern, Stiefeln, Bett- werk, Möbeln, Küchen- u. Hausgeräthen, meistbietend versteigert. 1796 Moneag den 14L März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Auftrag des Herrn Michel Götz erbvertheilungshalber Möbel, als: Tisch-. Stühle, Schränke, SopbaS, Betten, Weißzeug, Küchengcräthe u- s- ro- in dessen Wohnung, Postamt, Hinterhaus, ver- steigert. H o f f in a n n, Ortsgerichtsmann. 1763 Eogl. Tftll-Gardlnen Bonleaoxstoffe weiss und creme empfiehlt in gan; neuer Auswahl zu auffallend billigen Preisen Ernst ^STLZnErxBOtthMrsße 12. 1664 1824 |U7 Lindenplatz. 30 hausen erbeten. liche Fußböden, 1832 Entree frei. [1826] Entree frei< Stift A Fangmann. l705 Gemeinde-Einnehmer Hildebrand Dorf ab 1829 Rebaction: A. Scheyda. U Eine leistungsfähige Nordhäuser Korubranntweinbreuuerei sucht einen tüchtigen Vertreter für Gie- sien und Umaeßenb. Offerten sub R 1OOO an Rudolf Moffe, Nord- Vereinsabzeichen müssen angelegt werden. Bier im Glas. 1730 ameei L 1811 Einen Hausvurscheu sucht L. Kämmerer, Bäcker. empfiehlt in besten Qualitäten Emil Fischbach Fh. EHinger, Seltersweg und Plockstraßen-Ecke. 1649 In einem Städtchen Oberhessens (Amtsgerichtsplotz) ist ein ßut rentables Manufaktur- und Spezereiw aaren- Geschäft mit Kundschaft, unter günst gen Bedingungen zu verkaufen, event. auf eüie bestimmte Zeit zu vermiethen. Näheres in der Exp d. d Bl Putz- und iodewaaren. Den Eingang sämmtlicher Neuheiten für bevorstehende Saison zeige hiermit ergebenst an. Ich empfehle gleichzeitig einen Posten Strohhüte, hoch elegante neue Facons, per Stück von 1—2 Strohhüte für Mädchen per Stück von 80 H. Sammle, Blumen, Bänder, Spitzen, Nadeln. Das Fayonniren, Waschen und Färben der Strohdüte nach neuesten Formen besorgt bestens 1739 1 dir 2 Pensionäre finden in unmittelbarer Nähe der höheren Schulen freundl. Aufnahme. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Freunden und Bekannten die schmerzliche. Mittheilung, daß unser lieber Vater, Bruder und Schwager Herr Zimmermeister Heinrich Rau heute Abend 6 Uhr nach langem schweren Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden «Srnterbttebeuen. Kirchberg, den 10. März 1837. Die Beerdigung findet Sonntag den 13. d. M., Nachmittags 2 Uhr, statt. 1827 heute Morgen nach langem und schwerem Leiden sanft verschieden ist. Allendorf a. d. Lahn, am 9. März 1887. Die trauernde Wittttre und Kinder. • Die Beerdigung findet' statt: Sonntag den 13. März, Vormittags 11 Uhr. E2 1708 Der Vorstand Stiftungsfest. Vereinsmitglieder mit Familie, sowie Freunde des Vereins zahlen Pfg. Eintrittsgeld. 1504 Eme ältliche zuverlässige Person zur Führung des Haushalts gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. zu erfragen. ____ __ 1599] Lehrlingsstelle offen bei Wilh. Böger, Uhrmacher. 1770 Ein Logis, 3 Zimmer zc-, zu vermiethen. F lügels gaffe _21. 1'606] Möbl. freundl. Zimmer mit Gablnet zu vermiethen. Sonnenstraße 25. To-cs-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nach, richt, daß unser innigst geliebter Gatte und Vater FliistiieiihliT. Verehrtem Publikum einpfchle mein Flaschenbier aus der Aktien-Brauerei Gietzen: per Flasche Exportbicr 23 Pf. Lagerbier 18 „ Gütige Bestellungen werden frei in die Wohnung geliefert. 3>amel Meil. Statt jeder besonderen Anzeige Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß gestern Abend 8 Uhr unsere treue Gattin und Mutter Elise Klmkel, geb. .Schüscr, nach längerem Leiden verschieden ist. Gießen, den 11. März 1887. Kriedrieb Klinket und Kinder. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 13. März, Nachmittags 3 Uhr vom Sterbehaus (Franksurterstraße 80) aus. 1828 (im Pfeiffei’, 1196 Samenhandlung, Gießen, Neuenweg, empfiehlt Garten-, Blumen- u. Feld- sämereien bedeutend billiger wie auswärtige Händler. Vorzügliche Qualität. 1815 Ein zuverlässiges, gewandtes Kindermädchen, das bügeln und etwas nähen kann, wird alsbald zu miethen gesucht. Nur solche, die schon gedient haben, gute Zeugnisse besitzen und nicht zu jung sind, wollen sich melden bei Krau Gg. H-inr. Schirmer jr., Ostanlage Gegen i Hals- & Brust-Leiden 5sind dieStollwerck’schen j Honig-Bonbons, Malz-Bonbons, Gummi-Bonbons, ä Packet 20 Pfg., sowie Stoll werck’sche Brust-Bonbons, A Packet 50 Pfg., die empfehlenswer- theeten Hausmittel. IFusshodenanstrich. Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und bart trocknend, Leinölficcaliv, zum Einölen, Fußbodcnlack - Oelfarbe, nach wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, Weingeisifusibodeulack, mit und ob' e Farbe, losort trocknend, Wichse für Paiquct- und gewöbn- 1809 Ein tüchtiges Dienstmädchen, das bürgerlich kochen kann, gegen hohen Lohn gesucht. Näheres Seltersweg 18. 1808 Ein Kindermädchen Tags über ges ucht.Afterweg 13. «ö®* Stellensuchende jeden Berufs vlacirt schnell Reuters Burean in Dresden, Neitbahnstr. 25. 1026 1721 Einen Lehrling fucht Fr- Zimmermann, Uhrmacher, Seltersweg 34. Job. Preis, Nordkck 1816] Schüler hiesiger höherer Schulen, jeden Alters, finden liebevolle Aufnahme. Seltersweg 2 ii. ■"■«•■was«» L ««äwÖL.. ™ - Druck und Verlag der Brühl'sch-n Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. ' Wiener Hof. Grosses (Sonces-t der Rhein. Concert Sänger Gesellschaft R. Schadt Lus Düffeldorf (3 Damen, 2 Herren). 1717] Pensionäre finden ante Aufnahme in gebildeter Familie. Auch fann daselbst jüngeren Schülern Nachhülfe er- theilt werden. ^Näheres in der Exped. d. Dl.__________ 1578 Ich empfihle mich dem hiesigen und auswärtigen Publikum in Anfertigung von Gartenspa- liercn, ipütten, Gallen. Lieferung von Waschbkocken, Baumstangen und Stofm* stangen Achtungsvoll Jakob H@lfenbein, Marburgerstraße. 1478 1706] Bürstenmacher-Lehrlina ge- sucht von F. E. Winter. 1701 Eine qeräum. Werkftätte für meine Zinngießcrei gesucht. Off nebst Preisang. an I. Zufall, Seltersweg 30. 1651 Ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen zum 1. Mai gesucht. Frau Pfarrer Schlosser, Burggraben 13. Wernnetstimgen. 646 In meinem Eckhause in der Ost- anlage sind 2 große Wohnungen, mit Gartenantheil. zu verrn. I. Bernhardt. 1613 Ein Logis von 3—4 Zimmern 1. Mai oder früher zu vermiethen. Näheres Grünbergerstraße 29. 111 Alicestraße 13 eine große Wohnung vonr 1. April ab zu vermiethen. 1776 Der zweite Stock, 7 Zimmer u. Zubehör, in meinem neu erbauten Hause (Ludwigsstraße) ist sofort zu vermiethen. Näheres Ludwigstraße 57. Maurermeister rf. 1775 Ein Familienlogis zu vermiethen im 1. Stock.Seltersweg 15. vermischte Anzeigen. 1818 Eine tüchtige Verkäuferin sucht per 1. April Stelle in einem Manufaktur- und Confektionsgeschäft. Offerten unter P 8. 100 an die Exped d- Bl erbeten- 1819 Gesucht werden eine Köchin u". 2 Mädchen für Küche und Hausarbeit; dieselben müssen jedoch gute Zeugnisse be- fitz-n. — Stelle suchen 1 ßevr- Heizer, 1 Junge von auswärts als Hantzbursche u. 1 als Kellner durch Wittlich, ©eUem verm.-Bureau f jed. Beruf, Katharirenfl.10 Gräber u. Grüfte. Zur Unterhaltung und Anlegung derselben empfiehlt sich und bittet um gütiges Zutrauen Wilh. Gerhard, Kunst- und Handelsgärtner, 1823 Nahrungsberg 3. Don Montag d. 14. März an geht mein Wagen um F Uhr Vormittags vou Lon-