1887 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Surecru r S ch u l st r a ß e 7. ir»M.ai*W»>3at3l Eine Mittheilung des Marineministeriums bestättgt, daß Marokko abzugehen. Wittwe Brignon votiren, ein Vorgehen, welches ganz unzweifelhaft zu einem Conflict zwilchen der Regierung und dem Gemeinderathe führen würde. Die marokkanische Frage ist wieder aus der politischen Tagesfläche erschienen und nimmt besonders die Aufmerksamkeit der maßgebenden Madrider Kreise in Anspruch. Der gegenwärtige Beherrscher Marokkos, Sultan Muley Hassan, ist so schwer erkrankt, daß man an seinem Auskommen zweifelt — ein Gerücht wollte sogar wissen, der Sultan Muley Hassan sei bereits gestorben — und das Ableben des Herrschers würde in Marokko jedenfalls schwere innere Umwälzungen zur Folge haben. In Spanien scheint man nur auf die erste Nachricht vom Tode des marokkanischen Sultans zu warten, um sich in tue Verhältnisse Marokkos einzumischen, die „Wahrung der spanischen Interessen in Nordasrika würde jedenfalls einen billigen Vorwand bilden. Es wird bestimmt versichert, daß im Süden Spaniens mehrere Truppencolonnen bereit stünden, um auf die erwartete Nachricht hin sofort nach Cuba, dem größten und stärksten spanischen Platze an der marokkanischen Küste, geworfen werden zu können. Augenscheinlich befürchtet man in Madrid, daß sich die Franzosen gegebenen Falles ebenso in Marokko festsetzen könnten, wie sie dies in Tunis gethan haben, daher die militärischen Vorbereitungen der Spanier. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 8. October. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: „ „ , _ am 5. October 1887 den Oberförster der Oberförsterei Langen, Forst- inspector Dr. Rudolf Prätorius, aus sein Nachsuchen mit Rücksicht aus seine geschwächte Gesundheit und unter Anerkennung seiner treugeleisteten Dienste in den Ruhestand — und den Oberförster der Obersörsteret Romrod, Ernst Klump, in gleicher Diensteigenschast in die Obersörsterei Langen — beide mit Wirkung vom 1. November d. I. an — zu versetzen. Darmstadt, 8. October. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: „ „,r am 5. October 1887 den Revisor 2. Klasse bei der Main-Neckar-Ersen- bahn Karl Baumgard aus Darmstadt zum Revisor 1. Klaffe, den Revidenten bet genannter Bahn August Rullmann von Darmstadt zum Revisor 2. Klaffe und den Finanzaspirauten Heinrich Weber aus Mainz zum Revidenten — sämmtlich bet der Main-Neckar-Eisenbahn — zu ernennen. Bonn, 8. October. Die Strafkammer des Landgerichts verurtheilte den Freiherrn v. Schorlemer - Metternich wegen Beleidigung des Herrenhauses zu 500 JL Geldbuße und Tragung der Kosten. Der Staatsanwalt hatte zwei Monate Gefangnttz beantraget, October. Die „Trier'sche Zeitung" meldet, daß Domkapitular Heinrich Fetten zum Weihbifchof der Diöcese Trier ernannt worden ist. Sagan, 8. October. In der Landtagsersatzwahl erhielt bis ieht Forckenbeck 5037, Amtsrath Reinecke (Obermednitz) 2676 Stimmen. Hamburg, 8. October. Von Seiten einer Faktorei in Kamerun sind dem „hamburgischen Eorrespondenten" Nachrichten über eine militärische Expedition zugegangen, die gegen zwei dortige Häuptlinge gerichtet war. Dieselben hatten sich mehrere Unregelmäßigkeiten zu Schulden kommen lassen. Der Expedition, bie au§ 60 5Dla*n von den Kreuzern „Habicht" und „Cyklop" bestand, gelang es nicht, die Strasiumme, zu der die Häuptlinge verurtheilt waren, einzuziehen. Detzhalb wurden zwei Dörfer zerstört. Nachträglich sollen sich die Häuptlinge zur Abzahlung der Strafsumme erboten und bereits eine Anzahlung geleistet haben. Arankreich. Pari«, 8. Octobcr. General Caffarel ist gestern Abend verhaftet und in das Militärgesängntß abgesührt worden. Derselbe soll vor das Untersuchungsgericht gesleur werden, da die Verdachtsgriinde, daß er mit Zusagen von Ordensverleihungen van°" getrieben habe, sich erheblich gemehrt haben. Als Mitschuldige und Vermittler werden von den Blättern General d'Andlau und der Senator Dame aus Betreffend: Die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr. Gießen, den 8. Octobcr 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an di- Grotzherzoglichen Bürg-rm-ist-r-t-n des Kr-is-S. Wir fordern Sie unter Bezugnahme auf Art. 11 des Gesetzes vom 6. Juni 1853 (Reg.-Bl. S. 453) hierdurch auf, das Brandkataster Ihrer -- w.« ».w« «w * »*,« £X-h», di- b.« »--ich« «■» -b-- ,,,„ch «SÄi-Ä &S« «... W™>.« I«. »»» w ».b» ’ ° a vr. Boekmann. _____________ __——— Belgien. Brüssel, 8. October. Das Schwurgericht Brabant verurtheilte den Socialistm Moreau zu zweijährigem Gefängniß. genannt. — - - Paris, 8. October. Eme waageuung ocs lütuiuuunnH*^ v. - • . das Panzerschiff „Courbet" und der Kreuzer „Desirees" Befehl erhalten haben, nach Politische Uebergcht. GieHen, 10. October. Das Einsuhrverbot, welches die spanische Regierung gegen den Hamburger, aus russischem RohspicituS hergestellten Sprit erlassen hat, Krreat in den gewerblichen Hamburger Kreisen begreifliche Unruhe. Die dortrge Handelskammer ersuchte nun daher die Deputation des Hamburger Senats Ar Handel und Schifffahrt, bei der Reichsregierung schleunigst dahin vorstellig M werden, daß Deutschland die ihm Spanien gegenüber zustehenden Meist- 'begünstigungsrechte geltend mache. Entweder sollen dem aus Deutschland kommenden, in Hamburg hergestellten, resp. rectistcirten Sprit keine werteren Beschränkungen auferlegt werden, wie dem fremdländischen Sprit, oder es sollen die dem Hamburger Sprit auferlegten Beschränkungen gleichmäßig gegen die ausländischen Einfuhren, namentlich die schwedischen, angewendet werden. Inwieweit der Bundesrath einem bezüglichen Antrag Hamburgs stattgeben würde, muß noch dahingestellt bleiben. Der sächsische Landtag ist laut kömglichem Decret aus den 9. November einberufen worden; die Ergänzungswahlen werden am 18. Octdber stattfinden. p , „ . Die „Nordd. Allg. Ztg." widmet dem Besuche CrtSpi s in Friedrichsruhe einen warmen Epilog. Sie erblickt hierin einen neuen Beweis der alterprobten Freundschaft der beiderseitigen Herrscher und Völker, sowie deren sriedlichen Bestrebungen. Das osstciöse Blatt bemerkt: Der Besuch Crispl's ergab die volle Uebereinstimmung der beiden Staatsmänner in der Entschlossenheit, vereint mit Oesterreich den Frieden zu erhalten, einen europäischen Krieg nach Möglichkeit zu verhindern, im Falle der Roth wendigkeit aber denselben gemeinsam abzuwehren. Diese Ausgabe sei keiner Detailsrage untergeordnet, auch nicht der Ausfluß irgendwelcher persönlicher Stimmungen, sondern das Ergebntß der Gesammtinteressen Deutschlands und Italiens, denn verde Völker seien gewillt, nach Herstellung ihrer nationalen Einheit sich der Pflege der damit errungenen Güter zu widmen. Der friedliebende Bürger, der jedes neue Pfand zur Bekräftigung des Friedens begrüße, werde auf den Befllch Kalnoky's und Crispi's mit Genugthuung Hinblicken. Diejenigen ausländi.chm Stimmen, welche ihr Mißfallen über den Besuch ausdrückten, zeigten hierdurch, daß sie nicht der großen Mehrheit der europäischen Bevölkerung angehörten, welche den Frieden wolle, sondern Der kleineren Anzahl Derer, welche die Cala- tnität großer Kriege über Europa herbeisühren wollten. — Die ganze Auslassung der „Nordd. Allg. Ztg." ist so deutlich gehalten, daß ein weiterer Kommentar überflüssig erscheint. Die Zeiten des berüchtigten Räuberhauptmanns Roßza Sandor scheinen im Magyarenlande wiederzukehren und speciell lebt die Räuberromantik des Bakonvwaldes von Neuem auf. Derselbe dient verschiedenen Räuberbanden zum Schlupfwinkel und dieselben fühlen sich so stark, daß sie sogar förmliche Feuergefechte mit der Gensdarmerie führen- Allerdings ist es den erheblich verstärkten Gensdarmerie-Mannschasten gelungen, einzelne Banden zu zersprengen, wobei deren Mitglieder theils getödtet, theils gefangen genommen wurden, aber hiermit ist dem magyarischen Lrigantenunwesen noch lange kein vernichtender Schlag beigebracht worden. Die Betyaren („Arme Kerle") finden ihren Hauptrückhalt bei Lanoleuten, Hirten u. s. w., welche theils aus Furcht, theils vielleicht aus alter Anhänglichkeit an das Betyarenthum, welches freilich Men Schimmer von Romantik längst verloren hat, den Aufenthaltsort der Banditen nicht verrathen, so daß die Sicherheitsorgane bei Verfolgung der „otmen Kerle" eine schwere Ausgabe haben. Es heißt, daß in einigen Comi- tatm das Standrecht proclamirt werden solle. , Die von Rochefort in seinem „Intransigent" eingeleitete Sammlung, um der Wittwe des erschossenen Brignon ein Capital aus den Händen der Nation entgegenzubringen und dadurch eine Gegendemonstration gegen die deutscherseits angebotene Entschädigung zu insceniren, scheint in s Wasser »u fallen. Fast sämmtlichs Pariser Blätter haben die Betheiiigung an der Subscription abgelehnt und ob Herr Rochefort mit seiner radicalen Kundschaft die Summe von 20,000 bis 35,000 Frcr. allein zusammenbringen wird, er. scheint mehr als fraglich. Nun will sich der in seiner Mehrheit hochrothe Pariser Gemeinderath der Sache annehmen und 5000 Frcr, zu Gunsten der 236 Dienstag vm 11. Oktober Gießener Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Rom, 8. October. Die „Riforma" bestätigt bezüglich des Besuches eines Mit- | arbeiters der „Frankfurter Zeitung" bei Crispi dessen Aeußerung, daß die Bestehung 3. 4. 5. 6. zum Vatikan von Crtspt's Standpunkt aus nicht Gegenstand einer internationalen Diskusston sein könne. Sonst habe der besuchende Redacteur mehr ausgedrückt, was er selbst gesagt, als was Crispi geäußert habe. Die „Riforma" anerkennt den sympathischen Ton des Artikels der „Frankfurter Zeitung", bemerkt aber, daß Crispi in Details überhaupt nicht eingegangen sei. Ausland. Petersburg, 8. October. Zu dem Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." über die Zusammenkunft des Fürsten Bismarck mit Crispi in Friedrichsruhe, bemerkt das „Journal de St. PStersbourg": Sicherlich wollen alle Regierungen ohne Ausnahme wie die große Mehrheit der Bevölkerungen Europas den Frieden. Der Friede aber ist basirt auf der Achtung vor den Rechten Aller und ist verbürgt in den Verträgen, welche das öffentliche Recht der Nationen bilden. Jedes Werk, welches den Zweck verfolgt, als eine neue Consolidirung des Friedens angesehen zu werden, muß also einzig und allein ins Auge fassen, daß das öffentliche Recht auch aufrecht erhalten und da wiederhergestellt werde, wo es gebrochen war und noch gebrochen ist. Zweifellos theilt auch die „Nordd. Allgem. Ztg." diese Auffassung. — Nach einer dem „Russischen Invaliden" zugegangenen amtlichen Nachricht ist Eyub Khan in Ghusni eingetroffen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Brrrearr« München, 9. October. Die „Allg. Ztg." meldet aus Lindau, das österreichische Dampfboot „Habsburg" sei gestern Abend 8V< Uhr vor dem Lindauer Hastn mit dem bayerischen Dampfer „Stadt Lindau" zusammengestoßen, die „Stadt Lindau" sei ae- sunken, 2 Passagiere des Schiffes seien verunglückt. Wien, 9. October. Der König von Griechenland ist heute nach Gmunden abgereift. Der König von Serbien machte heute dem Ministerpräsidenten Grafen Taaffe einen Besuch. Rom, 9 October. Die „Agencia Stefani" sagt gegenüber einer Bemerkung des „Nord", m den Unterredungen zwischen Herrn Crispi und dem Fürsten Bismarck habe sich volles Einvernehmen gezeigt und es habe daher keine Veranlassung für den einen Theil Vorgelegen, dem anderen Klugheit zu empfehlen; das Versprechen einer Vergrößerung sei absurd, da keinerlei Unternehmung beschlossen worden sei, aus welcher eine Veranlassung zu territorialen Veränderungen hergeleitet werden könnte. Madrid, 9. October. Der Minister des Auswäi ttgen, Moret, hatte gestern eine Unterredung mit dem französischen Geschäftsträger. Zwei spanische Kriegsschiffe sind in Tanger angekommeu. _ .r Petersburg, 9- October. Im März d. I. hatten Bauern eines Dorfes im Kreise Jnssar (Gouvernement Pensa) in förmlicher Versammlung die Ermordung des gutsherrlichen Verwalters beschlossen und auch ausgeführt. In Folge dessen wurden 30 Bauern dem Kriegsgericht überwiesen, welches 14 derselben wegen vorbedachten Mordes zum Tode durch den Strang und die Gemeinde-Aeltesten und den Dorfschulzen wegen äußerst fahrlässiger Amtsführung zu Zuchthaus mit 3«/z resp. 3 Jahren ver- urtheilte. 14 Angeklagte wurden freigesprochen. . 9* Ottober. In einer Wähleroersammlung, an welcher gegen 300 Per- fonen tpetlnapnien, forderte Stambulow auf, für die von der Regierung aufgeftellten Canbidaten zu stimmen Die Versammlung nahm darauf die Wahl der von Stam- vulow bezeichneten Candidaten an. , , October. Nach den hier vorliegenden Meldungen haben bei den heute stattgehabten Wahlen tn Plewna und in den ländlichen Wahlbezirken von Orehomtza und Kutlooutza Ruhestörungen stattgefunden. In den übrigen Theilen des Landes feien die Wahlen durchaus ruhig vor sich gegangen. Die bis jetzt bekannten Wahlergebnisse sind für die Regierung günstige. Recurs gegen eine Entscheidung des Kreisausschusses Schotten in Betreff der Beigeordnetenwahl zu Herchenhain. Der Witthsch-stÄ-tri-b des Johs. Arndt in Vilbel; hier Antrag auf Entziehung der Concession. 0 ' Acurs des Johs. Peppler in Großen-Linden wegen verweigerter Wtrth- schaftsconcession. ö * conce^fion^ W^lz I. in Lich wegen verweigerter Wirthschafts- . ~ [®l_n boshafter Predigers In einer von der fashionablen Welt L o n- b o n s am häufigsten besuchten Kirche von Westend hatte ein als ausgezeichneter Redner bekannter und beliebter Prediger an einem der letzten Sonntage als Tert seiner Predigt die Worte des Petrus im Evangelium von dem wunderbaren Fischzua ae- wahlt: „Herr, wir haben die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen." Ter bos- hafte Reverend wandte nun dies Bibelwort auf die Mütter an, welche ihre bciratbs- fähigen Tochter von Ball zu Ball führen und schilderte sehr anschaulich, wie des ^orgen^ nach durchtanzter Ballnacht die Familie die Bilanz zieht und sich seufzend gesteht, daß sie die ganze Nacht geangelt und nichts gefangen habe. Es gab viel Ge- klcher und stille Wuth unter dem frommen Auditorium. Una pro multis beklagt nun mals Sprecherin der gekränkten Mutterwelt in einem offenen Schreiben an die Redaction des „Tablet" sich bitter darüber, daß man, statt ihre treue Sorgfalt an- zuerkennen, mit welcher sie bemüht wären, die Zukunft und das Glück ihrer Töckter zu sichern und die Welt möglichst vor den doch entschieden nicht beliebten alten Jungfern zu bewahren, sie von der Kanzel herab dem Gespotte preisgebe. Hat sie Recht oder Unrechts Männer sind in solchen Fragen nicht competent, was meinen die Damen dazu? » , “ An trauriger Vorfall hat sich in dem Dorfe Roitzsch bei Wurzen zugetragen. Einige Gymnasiasten vergnügten sich dort mit Pfeil und Bogen. Wahrend der eme von ihnen, der 12jährige Sohn des Postdirectors Lenk, seinem emporgeschnelltm Pfeile nachsteht, stürzt, ein anderer kurz vorher abgeschossener aus der Höhe nieder und £7* . S* fau.m Aublich — den Knaben, der in früheren Jahren bereits in Folge schwerer Augenkrankheit das Licht des einen Auges eingebüßt hat, unglücklicher WS- n das rhm verbliebene gesunde Auge derart, daß dasselbe, auf das Schwerste geschädigt, wenn nicht gar verloren ist. Der beklagenswerthe Knabe, der vor wenigen ihTA?^ä»C nx M^r verloren hat und dessen schwergeprüfter Vater während der b noch dazu verreist war, ist in die Halle'sche Augenklinik überführt ist keinem der Mitspielenden beizumessen; das entsetzliche Geschick nähmet derBürgerschaft unb gutgearteten Schülers erregt die allgemeinste Theil. kn^itt^A»^.^^6^mord auf Helgolands Die Zuschrift eines Hamburgers, der erst Helgoland zuruckgekommen ist, macht die „H. N." auf einen schändlichen aufmerksam, der daselbst in dieser Jahreszeit geübt und selbst von ^Ah5 ^^UrsaftCS> betrieben wird: es ist der Massenmord der nach dem &taCn m^o9!1* blcff kleinen Thierchen machen auf Helgoland Rast und ^oen Nachts mittels Laternen herangelockt und gefangen, um verzehrt zu werden. ^euchtthurmwachter hat, wie er selbst geäußert hat, in einer Nacht 3000 Slück ^,.^.^ogel getodtet. Hiernach müssen in der ganzen Zeit dieser scheußlichen I gd uuderttausende von großtentheils nützlichen Singvögeln umgebracht werden. e butter Natur mit jedem Tage früher den Schirm über die große bccf& wenn die schützenden Doppelfenster aus ihrem Sommeraufenthalt, Bodenkammer herabgeholt werden und mit dem fallenden Thermometer der Etat Im "" m^ohlen steigt, dann gibt es allabendlich, ehe die irdischen Lampen ^lmmung zugeführt werden, eine kurze Spanne Zeit, die so recht s>mA ^a^v-,erfäctnt' bCI£ ^bntchen Ruhe und seinen Gedanken Muße und Samm- cnsmmpr9.6 j ? ba§ die Zeit des abendlichen Zwielichts, jene Stunde der sTaa^S*9/ b Lro cf ?!?c melancholische Klage um den so früh dahingeschiedenen nfpL L k nr Flames Vergnügen, eine Erholung von eigenthümlichem Reiz ge- lAssp!^ um Llefc ble Honde in den Schoß legen, die Blicke hinausschweifen ffrAMpn?»» bic Kmatzl beleuchtete Welt und dem dann, nicht gehemmt durch den rimA,n n b^ ' ^ne Geister einen Besuch abstatten, die wir Erinne- s)!üs/^A?,^P^^en, Wünsche, Hoffnungen nennen. Rechte Einkehr zu hallen in sich ÄJK reizt ble Dämmerstunde den erwachsenen denkenden Menschen. Aber auch JtLa (ir?nn flch ihrem Einfluß nicht entziehen. Auch die Kleinen beschleicht k L-2??nUnt? k l?cCr ?nberen wunderbaren Welt, die vor dem Lichte der Sonne HnhQmprAp?^1111^ d^halb hat, wer den Kindern Märchen erzählen will von Riesen hp?Köntgssöhnen und verzauberten Prinzessinnen in S bc b c beste Zeit. Die jugendliche Phantasie ist rege und folgt mit andächtiger Spannung überall, wohin man sie führt. Ist doch die alte Muhme, bte rm Banne des Zwielichts Märchen erzählt, in so vielen Versen, auf so vielen Bildern - auchauf der Buhne deßhalb verewigt worden, und gewiß erinnert sich mancher ^herzlicher Antheilnahme noch jener Stunden, wo er selbst zu den Füßen seiner ihren bestrickenden Erzählungen lcmschte und ab und zu ängstlich den ^MA^p,^b^?Äbn ließ, ob aus dem Zwielicht nicht die Gestalten der wundersamen Märchen leibhaftig heroortreten würden. Landwirthfchaftliche Nachrichte». (Nachdruck verboten.) nJrfrf Arrprnät»tCTn ^ortoffkln an RindviehJ Da die Kartoffeln in diesem Jahre m^Ln^nnp" Kathen sind, sondern vielfach nicht als Speisekartoffeln verwendet Dabei fei nun ba6 & reichlich zur Viehuahrung benutzt werden, dteruna »«f gemacht, daß sie sich gekocht ober gedämpft zur mil»end^»»g,b" ?viehz gut verwenden lassen. Wenn sie indeß zur Fütterung an I^MCnpinp a?C -«er menb/trocrl)en sollen, werden sie besser roh verabreicht. Doch ist täalich nick? mpbr ^forderlich, es sollten an Milchkühe je nach der Größe M nicht mehr als 15-30 Pfund Kartoffeln (im Durchschnitt 30 Pfund pro an0?>Äl^ w ^-^ÖetDic^X^-D£rfLlttert werden, daneben ist etwa die Hälfte des Gewichtes fütfprf tn ba§ nicht beachtet, oder werden mehr Kartoffeln ver- ü mnrh^ hl fIcb Ase Fehler an der Güte der Butter, zu reichliche Kartoffel- futterung macht diese geschmacklos und gibt ihr eine zu große Härte. ptiAPn (Snfpn nhpr^nf ber HühnerJ Es kommt bet den Hühnern, wenn sie in frH hmim?AHfpnr Hnhnerhausern gehalten werden müssen, sehr häufig, bei solchen, die linh ^nnen, seltener vor, daß sie sich gegenseitig die Federn ausraufen AnpaU^fiV Cn h ^-bel erst einmal eingerissen, so verbreitet es sich meist des Hofes und man hat schließlich gerupfte Hühner umherlaufen. «nprft^fAnnbGpflh •blc Unart durch sehr verschiedene Ursachen gefunden haben. UÄM>Y\a f,lnen Futtermangel hervorgerufen fein, dann ist eben für reich- /kettg vorhandenes Trinkwasser zu sorgen. Ferner, und das ist in hA^Jhl™1 t r? A^und, werden die Hühner von Langeweile geplagt und kommen r c ... Federn auszurupfen. Deshalb kommt dies auch bei Hühnern, , ^umlaufen können und fortwährend mit dem Suchen nach Futter beschäftigt him m e DOr; nun Hühner, die in engen Räumen gehalten werden müssen, n abzuhalten, muß ihnen Beschäftigung verschafft werden. Das kann geschehen, indem manj ihnen ihr Körnerfutter nie unvermischt, sondern mit dem zehn- am 23. Juni Morgens aus -Cooktown nach Neu - Guinea. Auster ihm »Ar.« §r-^if(^ri-@tcuermailn3unb T Schwarze an Bord. Die Letzteren über^ästim-n h? b°.dm Welgen und warfen sieVin'z Meer. Herr v. Fravke.?bergÄ b,„e erst Überwundenen Fieber, ging gleich unter, während der Steuermann die Küfi- erreichte. Man machte sofort Jagd auf die 12 Schwarzen und nahm sie g-fanaem s- wurden auf der Stelle erschossen. Ölungen, ne - Von einem RaubLufall mit überraschendem und jedenfalls nicht alle vorkommendem Schlußakt wrrd aus der Umgegend von Moskau berichtet Einem dort als reich bekannten Fabrikbesitzer stellten sich plötzlich auf dem Wege zur S?adt sechs Strolche entgegen. „Heraus mit Demem Gelde!" schreien ihn die Kerle an Tu hast genug gespart, jetzt theile mal mit uns Armen!" Der erschreckte Fabrikant ist schon rm Begriff, seine Brieftasche hervorzulangen, als er in den ihn umdrängenden Räubern Arbeiter semer eigenen Fabrik erkennt. Sofort kehrt ihm der Muth wrück unh statt ihnen Geld zu geben, macht er, jeden bei Namen nennend, sdie Räuber in herrischem Tone gründlich herunter. Die Wirkung dieses Donnerwetters, das so vlök lich über die eben noch so Mulbrgen niederging, war eine wunderbare. Erst schauten sie ihren Brodherrn ganz verblüfft an, dann knickten sie zusammen, fielen auf die Kn e schlugen mit den Köpfen, zum Zeichen tiefster Zerknirschung, auf die Erde und flehten um Vergebung. Großmuthig wurde sie ihnen gewährt; der Fabrikant ließ die Reuiam sogar auf seiner Fabrik Weiterarbeiten. Er kannte eben den russischen Volkscharokipr aenau. In den^Augen seiner Arbeiter ist er fortan ein Maladcz, ein Tapferer vor dem sie sicherltch den kolossalsten Respekt haben, ihn gleichzeitig aber auch hoch' Der- 1 Ct *btC fkinc Verirrung" vergab und die schuldigen nicht den Gerichten NL c.k. ^o^wstadt, 8. October. (Gründung eines hessischen Viehrucktvereina i e.,, Großh. Oberverwalter Dettweiler veröffentlicht folaendes' -r^ip csnfin b-i V-röff-ntlichung be8 .Wortes « iK"»n wir fegten, baben sich vollauf erfüllt. Eine namhafte Anzahl von Züchtern bat verstanbn.tz mit un eren Ideen erklärt und uns überzeugt, daß rotr ta b,r Ä®*"5 »suhlten Bedürsniß entgegenkamen, als wir zu gemein amem ,7 ber Viehzüchter auftorderten. Für heute den Interessenten nur no» bi? mirtS ” daß bie uns gewordene Unterstützung genügt, um an die befinitin, t6ciI^n0- d-!sischm Viehzuchtvereins Herangehen zu könnm. Die Vorarbeiten^^behists OrÄt° des neuen Vereins sind im Gange und steht zu hoffen daß wir BLa ® f die erste constituirende Generalversammlung anberaumen können $kltriHd!r^°Dember s°wi- Wünsch- über di- Organisation, speciell Fassung d? Lutkn w ll-7 en den Unterzeichneten gerichtet werden." ulen rooUen biä dahin — Ein Kirchthurmerklettcrer hat sich nun auch in Deutschland m . Neu-Rupptn wird geschriebene Ein Secundaner, welcher setz, unstr verließ, kletterte Nachts an dem Blitzableiter unserer Pfarrkirche hinaus unU s'T diesen mit seiner rothen Secundancrmütze; damit diese nicht vom Winde ° gewebt werden könne, hatte er den Deckel der Mütze durchstochen so daß hu b-s Blitzableiters -in Stückchen ^roorragt. Das wagehalsige Kunststück soll in?in-m Zeiträume von zwei Stunden vollfuhrt worden sein. einem — (Ermordung eines Deutschen auf Neu - Guineas Der älteste Koh» h-3 Bürgermeisters von Saarburg, Sybrius von Frankenberg, 37 Jahre alt x deutschen Handelsmarine, ist von aufständischen Schwarzen ermordet worden ©rfi^ Gießen, 10. O-tober. Montag den 17. I. M., Vormittags 9 Uhr, findet im R-gi-rungsg-baud- hier eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses statt, in welch» folgende Gegenstände zur Verhandlung kommen: wercyer 1. Ansinnen Großh. Kreisamts Gießen an die Stadt Gießen wegen Trottoir- Pflasterung vor dem Hause des Architecten Stein. 2. Reclamation gegen die Bürgermetsterwahl zu Treis a. d. Lda. H»^sellung^von^G^sstnpflaster^^^" bU ®Cmdnbe wegen X Gießen, 10. October. Das vom hiesigen Fechtverband gestern arranairt, ^oncert mit darauffolgender Tanzunterhaltung war besonders im letzte en Theile stark besucht. Die Leistungen der Capelle des „Gießener Zitherclubs", unter Herrn Brand, fanden reichen Beifall. Der als Gast anwesende ginrfifapnh? k Mittelrhcinisch-n Verbandsver-inigung, Herr L. Nickelsderg aus Offmblch er reut! bi- Anwesenden durch -in- vortreffliche Ansprache, welche in einem Hoch aus dstM-ßen-r Fechter und die Stadt Gießen gipfelte. Der Reinertrag der Feier, über 60 :Ä.&ny"«Ä ms-* bß w- -- w* s 8 o t a l t ,. .10 O-tober Samstag den 15. k. M. findet im Regierungsgebäude bter etn£ -Nentüch-Ditzung des Provmzialausschusses statt, in welcher folgende Gegen- stände zur Verhandlung kommen: 0 1. Reclamation des Rentners Ludwig Hofmann in Gießen gegen seine 3u= ztehung zur Communalsteuer daselbst. ° 2. Recurs des Marcus Wetzstein zu Treis a. d. Lda. gegen einen Polirei- zu Tre^ a^d^Ld/^^^^^ @ic6cn wegen des Backhauses im Htnlerdorf f xen und mehr Sand gemengt, gibt. Sie müssen dann das Futter erst heraussuchen. c?n England hängt man in Hühneroerschlägen auch Salat, Knochen mit anhängenden Äeischreften in den Käfigen so auf, daß die Hühner springen müssen, um sie zu erreichen, das gewährt ihnen ebenfalls Beschäftigung und hält sie vom Rupfen ab. — ^Unkraut der Wiesens Eine der nothwendigsten Herbstarbeiten für den -andwirth ist die Vernichtung des Wiesenunkrautes. In ausreichender und einfacher Weise wird das mittelst einer guten Wiesenegge ausgeführt, die man mehrmals über die Wiese gehen läßt. Die Messer der Egge vollführen dabei die doppelte Arbeit; einmal lockern sie die Grasnarbe und zweitens zerschneiden sie die Wurzeln der Unlauter so daß diese eingehen, während den Wurzeln der Gräser die Behandlung mit der Egge nicht schädlich, sondern nützlich ist. Das Mittel ist sehr einfach und sollte daher die Anwendung nirgends unterbleiben. HkrsLrL rurd Verkehr. Grünberg, 8. October. (Fruchtpreise.) Weizen JL 16.90, Korn JL 14.00, Herste JL 14.40, Hafer JL 11.20, Erbsen JL 16.30, Linsen JL 00.00, Lein JL 00.00, Hamen X 20.60, Kartoffeln JC 0.00, Wicken 00.00. Frankfurt, 8. October. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter JL 4.50—5.50, das Gescheid 10—12 H, Eier das Hundert JL 5.00—.600, das St. 5—7 Butter im Großen JL 00.00—00.00, im Detail das Pfund J4 1.00 bis 1.20, Weißkraut per Stück 10—15 H, Rothkraut' per Stück 20—30 Kohlrabi per Stück 3—4 H, Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45—60 H, Kalbfleisch 40—55 H, Schweinefleisch 65—75 Hammelfleisch 50—65 1 Hahn 0.70—1.50, 1 Huhn JL 1.00—2.80, 1 Ente JL 1.50—3.00, Gans Pfund 50—70 H, 1 Taube 35-60 Welsche JL 10.00—12 00. Nepertoir der vereinigten Stadttheater zu Frankfurt a. W. Opernhaus. Dienstag den 11. October: Ezaar und Zimmermann. Miltelpreise. Mittwoch den 12. October: Vorletztes Gastspiel des Herrn Vogl. Walküre. (Siegmund: Herr Vogl.) Außer Abonnement. Große Preise. Donnerstag den 13. October: Trompeter von Säkktngen. GroßePreise. Freitag den 14. October: Letztes Gastspiel des Herrn Vogl. Lohengrin. (Lohengrin: Herr Vogl.) Außer Abonnement. Große Preise. Samstag den 15. October: Die Widerspänstige. GroßePreise. Sonntag den 16. October: Martha. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 11. October: Donna Diana. Große Preise. Mittwoch den 12. October: Wilhelm Tell. (Melchthal: Herr Kauer als Gast.) Große Preise. Donnerstag den 13. October: Abonnement-Vorstellung für einen ausgefallenen Dienstag. Maria und Magdalena. Große Preise. Freitag den 14. October: Deborah. Große Preise. Samstag den 15. October: Reu einstudirt: Die Welt in der man sich langweilt. Große Preise. Sonntag den 16. October: Die Welt in der man sich langweilt. Große Preise. Kirchliche Antigen der evangei. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 10, von Vers 13 an, die Kinder und der reiche Jüngling, Pfarrer Dr. Naumann. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Lieferung der nachstehenden Be- dürfniffe für das Großh. acadcmifche Hospital in Gießen pro 1887/88 soll auf dem Wege der Submission vergeben werden. [7549 480 Centn er gute Speisekartoffeln, 20 „ Salatkartoffeln (sogen. Mäuschen), 10 „ gelbe Rüben, 4 „ weiße „ 10 „ untererdige gelbe Kohlrabi, 2 „ obererdige Kohlrabi, •500 Stück Weißkraut, 100 „ Rothkraut, 400 „ Wirsing, 350 „ Lauch, 250 „ Sellerie. 10 Centner Zwiebeln. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbureau des acad. Hospitals an den Wochentagen von Vormittags 8—12 Uhr und an den Nachmittagen von 2—5 Uhr einge- jchen werden. Offerten sind bis zum 13. Oktober 1887, Vormittags 12 Uhr, verschlossen mit der Aufschrift „Sub- mifftoi auf Küchenbedürfniffe", auf genanntem Bureau einzureichen. Gießen, den 8. October 1887. Großh. Direction des acad. Hospitals. Bekanntmachung. Die Mitglieder und sonstigen Freunde des Vereins zur Unterstützung und Besserung der aus den Strafanstalten Entlassenen werdm in Gemäßheit des §. 21 der Statuten zur 21. Generalversammlung aus Samstag den 29. Bctober l. A, Nachmittags 3 Uhr in dem Großherzoglichen Regierungs-Gebäude zu Mainz hierdurch eingeladen. Darmstadt, den 3. October 1887. Grossherzogliche Centralbehörde des Vereins. Alle Sorten zweckentsprechende Heiz- und Kochofeu, Herde für Haushaltungen, Restaurationen, sowie Feueruugsutenfilien sind stets in schöner Auswahl auf Kager bei [757i] A. Kröll. Flasche retour M. 0.70 5994 20 Ltr. ind. Flasche M. 5 Flösche retour M. 1.50. 15 Ltr. incl. Flasche M. 4 Flasche retour M. 1.30. 10 Ltr. incl. Flasche M. 3 Flasche retour M. 1. Die Lieferung von 8 neuen Roßhaarmatratzen und 6 Ctr Kornstroh für das Großh. aca- demische Hospital in Gießen soll auf dem Submifsionswege vergeben werden. Ferner soll die Abgabe der sich bis ultimo März 1888 ergebenden leeren Orhoftfäffer und leeren Mine- ralwafferflafchen an den Meistbietenden durch Submission erfolgen. Die Bedingungen liegen aus dem Verwaltungsbureau zur Einsicht offen. Offerten sind verschlossen, bis zum 14 Oktober 1887, Vormittags 12 Uhr, auf genanntem Bureau einzureichen. 7548 Gießen, den 8. October 1887. Großh. Direction des acad. Hospitals. Lieferung von: 1) 40000 Stück eichenen oder buchenen Bahnschwellen 1. Klasse, 2) 25000 Stück buchenen Bahnschwellen 2. Klasse. Termin: Freitag d. 28. October 1887, Vormittags 11 Uhr, Zuschlagsfrist 14 Tage. Bedingungen werden gegen Einsendung Don 30 H abgegeben. 7487 Hannover, den 30. September 1887. Königl. Eisenbahn-MatertalieU-Bureau. 75671 3 junge schwarze Hündchen zu i verkaufen. Neustadt 52. . 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