M. 211. Erstes Blatt. Sonntag den 11. September 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Svreaur Schulstraße?. a Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Gießen, am 7. September 1887. Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Landgemeinden des Kreises Gießen für 1888/89. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglicheu Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, mit Aufstellung der Voranschläge pro 1888/89 al-bald zu beginnen und dafür zu sorgen, daß die Einsendung an uns in dem vorgeschriebenen Termine — 15. November l. I. — erfolgt. — Zur Beachtung bei Ausstellung dieser Voranschläge bemerken wir das folgende: 1. Das Vermögensverzeichniß ist gemäß $ 38, letzter Absatz, der Voranschlagsinstruction diesmal zergliedert aufzustellen. 2. Die Vertreter der Forensen sind dem Art. 40 der Landgemeindeordnung entsprechend zur Berathung des Voranschlags einzuladen, wenn die Erhebung einer Umlage stattfinden soll, zu welcher auch die Forensen beizutragen haben. 3. Die Voranschläge derjenigen Gemeinden, in welchen das Grobherzogliche Haus ein Normalsteuercapital von 857,14 JL hat oder wenn dem Fiscus infolge des Gesetzes vom 3. Mai 1858 ein Stimmrecht im Gemeinderath zusteht, sind in einem Exemplar bei Beginn der zweiten Offenlegung der betr. Großh. Oberförsterei zur Einsicht vorzulegen. Bescheinigung, daß dies geschehen, ist dem Voranschlag beizusügen. 4. Eine durchlaufende Verrechnung der Mieth-, Pacht- und Nutzungswerthe von Objetten bezw. Naturalien, welche die Gemeinde selbst benutzt oder verbraucht, oder welche sie an Dritte zur Benutzung abgibt, findet nach unserem Amtsblatt Nr. 2 vom 18. März 1887 nicht mehr statt; im Erläuterungsheft ist indessen 'geeigneten Orts innerhalb Linie das Erforderliche zu bemerken und im Besoldungsverzeichniffe T- Beilage 6 zum Gemeindevoranschlag — nur vor der Geldspalte der Geldanschlag der als Gehaltstheile hingegebenen Gemeindegüter rc. anmerkungsweise aufzuführen. Die Vorsehung des Holzes, der Früchte und der sonstigen Naturalien hat in der Beilage 5 nach wie vor gemäß der Vorschrift in § 42 der Voranschlagsinstruction zu erfolgen. 5. Bei Berechnung der Holzerlöse sind die seitherigen Tarifpreise zu Grunde zu legen. Erscheint es erforderlich, daß hiervon abgewichen wird, so muß eine solche Abweichung durch eine Durchschnittsberechnung der Holzerlöse in den letzten 5 Jahren näher begründet werden. 6. Nach dem MinisterialamtSblatt Nr. 2 vom 8. April 1886 — Gießener Anzeiger Nr. 98 — ist unter der neugebildeten Rubrik 93 „für die Gemeinde-Krankenversicherung" in den Gemeinderechnungen das Ergebniß der Gemeinde-Krankenversicherung für das betr. Kalenderjahr, unter Verweisung auf die besondere Rechnung, anmerkungsweise vorzutragen und der seitens der Gemeindekasse zu leistende Zuschuß zur Kaffe der Gemeinde-Krankenversicherung zu verrechnen. In gleicher Weise ist nun künftig auch in den Gemeinde-Voranschlägen zu verfahren, indem hier das Ergebniß des Voranschlages der Gemeindekrankenkaffe sdas nächstemal dasjenige für 1888) vorzutragen und der etwa erforderliche Vorschuß in Ausgabe vorzusehen ist. Es ist hierbei zugleich anzumerken, welche Beträge die Gemeinde bereits seit dem Bestehen der Gemeinde» krankenkaffe bis zur Zeit der Ausstellung der Voranschläge wirklich zugeschoffen hat, damit die Rückvergütung aus der Gemeindekrankenkasse, sobald diese in der Lage ist, erfolgen bezw. controlirt werden kann. 7. Als Beiträge zur Kreiskasse sind dieselben Beträge vorzusehen, wie'sie pro 1887/88 angefordert wurden. 8. Das Betriebskapital ist in vielen Gemeinden immer noch zu niedrig in Ansatz gebracht. Wir empfehlen daher wiederhott, die allmählige Erhöhung desselben, damit Verlegenheiten der Kasse und Kassenanlehen vermieden werden. 9. Die Einsendung der Voranschläge hat jedenfalls im bestimmten Termin zu erfolgen, da wir im Interesse einer ordnungsmäßigen Budget- witthschast Frist nicht ertheilen werden. Sollten aus besonderen Gründen einzelne Rechnungen bis zu dem Termine noch nicht gestellt sein, so ist dem § 41 Absatz 2 der Voranschlagsinstruction entsprechend die Uebersicht — Beilage 4 — aus Grund des Handbuchs zu fertigen. Im Uebrigen wollen Sie nach unserem früheren Ausschreiben sowie nach unseren Bemerkungen und Entschließungen zu den vorhergehenden Voranschlägen verfahren. Dr. Boekmann. Betreffend: Die Voranschläge für die Gemeindekrankenkassen pro 1888. Gießen, am 7. September 1887. Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Mit Bezug aus unser Amtsblatt Nr. 4 vom 21. April I. I. fordern wir Sie auf, die Voranschläge für die Gemeindekrankenkasse alsbald aufzustellen und mit den Gemeindevoranschlägen längstens bis zum 13. November l. I., nach vorgängiger Berathung durch den Gemeinderath, an uns in duplo zur Prüfung einzusenden. Wir machen Sie hierbei zur Berathung bei Aufstellung dieser Voranschläge auf das Folgende aufmerksam: 1) Unter Rubrik 5 der Einnahme ist stets anzumerken, welche Beiträge von den Mitgliedern pro Woche einzuzahlen sind und diese Angabe hat sich auf alle Arbeitercategorien zu erstrecken, wenn auch von einzelnen derselben zur Zeit der Aufstellung der Voranschläge keine Mtglieder vorhanden sein sollten, da deren Zuzug doch jederzeit erfolgen kann. 2) Alle Mitgliederbeiträge, mit Ausnahme von solchen Mitgliedern, welche nach den §§. 1, 2 und 3 des Krankenversicherungrgesetzes der Versicherungspflicht nicht unterliegen, sind unter der Einnahmerubrik 5 vorzusehen, selbst dann, wenn sie aus besonderen Gründen etwa durch die Mitglieder selbst und nicht durch die Arbeitgeber eingezahlt werden sollten. Unter Rubrik 6 gehören nur die Beiträge von solchen Mitgliedern, welche der Versicherungspflicht nicht unterliegen- 3) Die von den Gemeinden zu leistenden Vorschüsse sind unter der Einnahmerubrik 7 vorzusehen, wobei zugleich anzugeben ist, daß im Gemeinde-' Voranschlag der erforderliche Betrag vorgesehen wurde. 4) Wenn Gemeindekrankenkassen in vorhergehenden Jahren aus den Gemeindekassen Vorschüsse erhalten haben, so ist der auf diese Vorschüsse zurückzuzahlende Betrag hier in Ausgabe vorzusehen, wobei zugleich anzugeben ist, wieviel die Gemeinde noch vorgeschossen hat- Sollte auch eine Rückzahlung nicht stattfinden können, so ist doch stets die Höhe der Forderung der Gemeinde hier anzumerken. 5) Unter der Ausgaberubrik 5 muß stets angemerkt werden, wieviel die Mitglieder der einzelnen Arbeitercategorien an Krankengeld pro Tag zu beanspruchen haben. Diese Angabe ist auch dann erforderlich, wenn von einzelnen Categorien Mitglieder zur Zeit der Aufstellung des Voranschlags nicht vorhanden sein sollten, da ein Zugang an solchen jederzeit erfolgen kann. 6) Beilage 2 muß am Schlüsse beglaubigt werden. Da pro 1886 ein Voranschlag noch nicht vorlag, so können selbstverständlich Abweichungen nicht erläutert werden und genügt es deshalb, hier das Wort „Keine" hinzusetzen. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. , Die untern 13. Mai l. I. angeordnete Sperre der Straßenstrecke auf der Westaulage zwischen der Bahnhofstraße und der Neustadt wird nach Beendigung der Pflastererarbeit hiermit wieder aufgehoben. Gießen, am 9. September 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Telegraphische Depeschen. Tn “"9£°rbnete Sperre wird hiermit wieder aufgehoben. Gießen, am 10. September 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. m i o(^i Inni=,n^®?teobAr2 dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 2 6t "-0-Ä, Enteneier St. 0-0 Käse vr. SU-8 4. Ääfemabe 3—0 Erbsen pr. Ltter 16 Linsen 28 Tauben per Paar 40 bis per ©HÄ 120 0.80-LOO, Mahnen pr. Stück JL 0.45-0.80 Enten fil Per Pfund M—00 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis i 62 5' Mhftofrh %inbflcif* 54-5U, Schweinefleischs!—60Hammelfleisch 50 bis I ?2_~tR "bE? Programm der 15 Minuten, von Berlin 2 Uhr 5 Min di- <»ürff,hr nm®8 ®?n‘a8 Mittag 1 Uhr Abends 7 Uhr. ’ ' Ot Rückkehr am Samstag den 17. ds. Mts., gegeben, zum Dank dafür von NuMand tro nd Ä 018 bL^ ba§ Bedürfnis ein- »ÄSwSvÄtm päische Wlitik nicht maßgebender-inmflken »->»-; -r würde auf bi” Die im Orient eingehaltene Politik sei eine ausscblietztt^pE^wice und Kremsier. aufhoren dies zu sein, wenn sie außerdem b-n m7s ^ ^^"ische und würde nicht knüpfe weder Besürchtimg-n noch Hoffnun^an di- russische VoUM Deutschland ihr weder Handlungen noch Unterlas unaen di- D- unb erwarte von an Änteresse oder Würde erkaufen müßte ' Di- Norkd Mo Ä 's8'?b ™eId>e Opfer di- deutsche Politik einen derartigen Sandel mit flIaubt nicht, daß deutschen Politik bestehe in ihrer Bebüttniß °si7k i ttc!be; di- Stark- der Rußland geg-nüber; unserer Politik fehl- stbes Motiv ^Eand Dienst"^ un§ flu<* fut roelcüe mir Gegendienste erwarten könnten Die beSJU »weisen, Jrrthum Vorschub leisten, als bedürfe Deutschland m sollte nicht dem C-rtifi-ates über W°hl°-rbalt-n.°"Lie Linke "we che ^“bS8^^^,8 russischen als richtig anerkannte, sei Achtung vor den Verträgen und Wen angezeigt wie 1878; dieselbe zu verlassen nur weil beute ebenso Stimmungspolitik Die deutsche Politik könne durch die Esche und roäre > P^sse erschwett, aber nicht aus dem Geleise gebracht werden $ nb bie deutsche . ^Danzig, 9. September. Nach Meldung der »Danz ^ta " nerli-k, von Weftpreußen, Herrn v. Ernsthausen den Wirklicher Gehetmerath mit dem Prädikat Excellenz. 9 ' Den Charakter als Königsberg i. Pr., 9. September. Gestern Abend fand in m- »ssource ein vom Studentenausschuß unb in dem Börsen,aal- el non h .?“!’"’ Studenten oeranstaltet-r Festkommers statt. Sc. K. Hoheit Prim MbriS 6ouleut= Sinbert einem ber Komm-rse betzuwohnen und ließ noch in l-tzt'er SmÄ>."« °»° Dem Kommers im Borsensaalc wohnten General Gras Lebnborff ^ag-n. Sr- Kgl. Hoheit des Prinzen Albrecht, sowie Ministtr MeepräsideM Ob^prasident v. Schlieckmann, der Oberbürgermeister Sekke viele andere hohe Würdenträger, sowie auch die fremdherrlichen Officiere M ^Cnc^Ic und Mc°präsib-nt v. PuttkaLer brachte -inen Toas^akf dtt Mb7r«n7°ukb rektor vr Zorn in zündenden Worten auf Kaiser und Reich ausgebrachtes ^ro- mtt Begettterung ausgenommen. Der Toast des Studiosus Lanae Son L, $ wurde Wtd-fhaL U-ft^°beit d-n Kronprinzen, als Rektor ber Alb°rtin°8s-nd en,huKtf°ch« ,, Königsberg, 9 September. Bei dem gestrigen Diner des Provinwln^^ s. - roeldK.» in dem rerchgeschmuckten Exercierhause auf dem Herzogacker ftattfanh^0^8' Se- K. Hohett Prmz Albrecht im tarnen Sr. Majestät des Kaisers auf Ä 'm nachdem Graf zu Dohna-Schlodien ein Hoch auf Se. Majestät den Kaiser batte. Se. K. Hoheit der Prinz hob hervor, datz alle Provinren in Ä^bracht L>r. Majestät dem Könige am Herzen lägen daß redoch zu Ostoreuk«>n Weise Ziehungen beständen. Auf die geschichtliche Vergangenheit zurückaE^ b Prinz der Thatsache, daß von Ostpreußen aut^^sich das preuW ?abe und ging hierauf besonders in warmen Worten auf He ^reianH^h^ Wahres 1807 zurück. Als er vergangenen Sonntaa nnm .,«,>»! . "Ä%äSS!‘hS »SÄ ,ÄÄ» S ______________________________Fresenius. Stegen, am 10. September 1887. Großherzvgliches Pvlizeiamt Gießen. —__________ Fresenius. __ BQSs.SombirtlCo. Magdeburg (FnednchMtad u_* 6725 6719 in München 6726 Schütz. 6716 Julius Wallach. 6717 Ö Z M ® 63,70 72,— 189,72 12,— □ a -v ® 3 Summa 479,54 Gießen, am 9. September 1887. 6687 Ein weißer Spitz, V« Jahr alt, ist zu verkaufen. _______Aug. Couvely in Wetzlar. Arbeitsversteigerung. Nachbenannte, im Orte Oppenrod auszuführenden Arbeiten sollen kommenden Mittwoch den 14. d. M., Mittags 1 Uhr, auf Gr. Bürgermeisterei dahier öffentlich versteigert werden, und zwar: Alleiniger Ausschank von feinstem 8ommer-Lager-Lier in Gießen bei Herrn C. Balzer (Cafe Ebel). Sombart’s Patent- Gasmotor. Einfachste, solide Construction. Geringster Gasverbrauch! Ruhiger u. regelmässiger Gang. Billiger Preis! Aufstellung leicht. Gläubiger-Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Att an den Nachlaß des am 31. August laufenden Jahres dahier verstorbenen Rentners Jost Gräf, gebürtig zu Alten-Bufeck und später in Nord- Amerika wohnhaft, sind binnen 14 Tagen dahier anzumelden, wenn sie bei der Nachlaßregulirung berücksichtigt werden sollen. Bad-Nauheim, d. 6. Septbr. 1887. Großh. Amtsgericht Bad-Nauheim.. Bauer. 6738 Ein compl- Sattel und Reitzeug billig abzugeben. Näh. in der Exp. d. B(, Wärmegrade der Lah» und der Luft nach Reaumur gemessen am 10. September, Mittags zwischen 11 und 12 llfir- Wasser 12 Grad, Luft im Schatten 16 Grad. L. Ehr. Rübsamen. Bekanntmachung. Donnerstag den 13. d. M, Nachmittags 2 Uhr werden die zum Nachlasse der Eleonore MauS gehörigen Mobilien: Commode, Nähmaschine. Kleider, Bett, und Weißzeug und sonstiger Hausrath Bahnhofstraße Nr. 31 gegen gleich baare Zahlung versteigert. Forderungen an den Nachlaß sind bei Meidung des Ausschlusses bi» längstens zum 17. d. M. bei Herrn Armenkafferechner Lander anzu- melden. g7ßg I. A.: Rohrer, Bezirks-Bauausseher. Bekanntmachung. Die mit diesem Jahr leihfällig werdenden 204 Triebviertel und ein ^tuck Land am Nahrungsberg sollen Freitag den 16. d. M. werden^ au^ 6 Jahre verpachtet Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr iüm Naffauer Hof. , Ließen, den 10. September 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 6759 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Eluf-ebote. September: 3. Wilhelm August Hartmann von Erfurt, Eisendreher dahier, mit Johanna Kreuter dahier. 3. Ludwig Kimmel, Schutzmann dahier, mit Elisabetha Detbel von Wieseck. 4 Friedrich Carl Gotthilf Röhrle, Bierbrauereibesitzer dahier, mit Anna Lmse Karoline Eyrmann von Heidelberg. 4. Dr. Heinrich Carl Emil Sardemann, Arzt dahier, nut Marie Auguste Helene von Heusinger zu Marburg. 6. Earl Tag von Ranstadt, Bremser bei der Main-Wescr-Bahn dahier, mit Katharina Elisabeth Wendcroth aus Harmuthsachsen, wohnhast dahier. 8. Theodor Phtlivo Aullmann, Küfermeister zu Vilbel, mit Philippine Euler von Gießen. 8. Georg Bayer gebürtig von Rockenberg Spengler dahier, mit Elisabethe Götz, gebürtig von Kastel' wohnhaft dahier. 9. Heinrich Silvester Hild, Buchdrucker dahier, mit Marie Elisabethe «fast von Butzbach. September: 7. Wilhelm Junker, Werksührer dahier, mit Elisabetha Hartmann, geb. Wagner, Wittwe von Taglohner Conrad Hartmann dahier. 8. Dr. Ludwig Fischer Großh. Gerichtsassessor dahier, mit Emma Friederike Julie Lisette Christine Elisabeth Wallenfels dahier. August . 30. Dem Zahlmeister-Aspiranten Ernst Friedrich Schreiner eine Tochter. ZI. Dem Restaurateur Heinrich Eiertänzer eine Tochter. 31. Dem Schreiner Georg Hammel ein Sobn, Leonhard Otto Carl. September: 3. Dem Schriftsetzer August Holland eine Tochter, Anna Luise Karoline. 4. Dem Hautboisten Karl Fischer ein Sohn. 5. Dem Kaufmann Max Hochstätter eine Tochter. 5. Dem Schneider Wilhelm Moritz Huppert eine Tochter, Anna Bertha. 8. Der Wittwe des am 26. Mai 1887 verstorbenen Schuhmachers Julius Richter ein Sohn. Geforderte. September: 2. Lina Luise Franz, geb. Demuth, 40 Jahre alt, Ehefrau von Calculator Emtt Franz dahier. 3. Gertrude Rödel, geb. Wolf, 58 Jahre alt, Ehefrau von Sergeant und Regimentsschuhmacher Theodor Rödel dahier. 5. Margarethe Heinzerling, geb. Bogel, 55 Jahre alt, Ehefrau von Gärtner Adam Heinzerling dahier 8. Lisette Johanna Henche, geb. Klein, 23 Jahre alt, Ehefrau von Landmann Heinrich Henche zu Nredershausen. AeilgeSotenes. Frischen Zander, Lachs, Salm, Ott. Lachs, Kieler Bücklinge, 6756 neuen Caviar, Apfelsinen u. Tiironen rc. empfiehlt C. G. Klein Henn. veranschl. zu a. Maurerarbeit am Friedhof JL 142,12 b. desgl. an Gemeindege- gebäuden n c. Steinlieferung d. Lungsteinplattenlieferung „ e. Schlofferarbeit „ Mstvrrsteigerung. Mittwoch den 14. d M., Nachmittags 4 Uhr das städtische Obst, bestehend in Aepfel und Birnen, meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist am Fischerhof. Gießen, den 10. September 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 6761 Velociped, nur einige Male gefahren, billig abzugeben bei 6752 Fr. Krogmann, Wetzsteingasse 33. Vom 1. October I. I. liefern wir sämmtliche Ansichten von Giessen und Umgegend in Cabinet-Format .. . ä Stück 45 Pfg. „ Bifit- „ .. . ä „ 25 „ Nur allein zu haben in unserer photsgraphischen Anstalt. [6740 Gebrüder Müller ___________________Gießen, Bahnhofstr. 31. Freitag den 16. ü. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gräflich Laubach'- schen Hofgute zum Obernseenerhof bei Freienseen 3 bis ik überzählige ältere Pferde, die jedoch für Oeconomie. Gebrauch noch recht gut sind, öffentlich meist- bietend unter den bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert werden. Grästich Laubach'sche Gutsverwaltung. Beilstein. 6709 Auszug ans den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Hartmann" ^W-rkführ-t, -in Wittwer, und Elisabeth Tochters öftM' »W&ftW UHb emma ®aIl£n,eI3' g°b°re?d?n ^August"' K-llmr^M'Kr°usk°pf -in Sohn, Karl Ernst Max, 6CBorCn®b£nC22n3uUem J°h°nn Karl Wagner ein Sohn, Theodor Christian, Sohn, ML°r?n^'t'Au°gnsp°' °b-rh°sstschen Eisenbahn Friedrich Dörner-in 19. 3u®enfel6cn- Dem Schr-in-r Ludwig Kl-nk -in Sohn, August, g-b°r-n dm S" K-'t -in- T°ch.-r, Maria Erich s^rdin^an^Ma^ge'boren^dcn^ August. Sohn, g-b°r-n d?n N^August"' ®Cm ftaU,mann Lang -in Sohn, Hermann Wilh-lm, geborenen llSgust"' $Cm V6iUpf’ ef" S°hn, Kar- Johann, 63 Jah?e^starb ?-n^l" S^eptembc^ ^Eer, Stationsvorsteher 1. Classe, alt Emil ^nz,^^7°hre, ^^.h, Ehefrau des Ea.eulators Adam $°8C1' des Gärtners Mehrere gebrauchte, noch gut erhaltene 6714 Cassascbränke billig abzugeben bei Fr. 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