Nr. L8S. Mittwoch den 10. August 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureaur Sch ul ft raße 7 iggggM—MMW— Amtlicher Hheil. Nr. 32 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 6. d. M., enthält: (Nr. 1743.) Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewäffern. Vom 31. Juli 1887. Gießen, den 9. August 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag- Preiö vierteljährlich 2 Mark 20 Vf. mit Bringerlobn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Aeutschland. Straßburg, 8. August. Den Gebrüdern Weisbach wurde gestern die Wiedereröffnung ihrer Fabrik in Embermeil gestattet. (Fr. Ztg.) Metz, 8. August. Gestern Abend 6 Uhr sand die feierliche Einweihung .der Denkmals statt, welches der Turn- und der Kriegerverein den im Jahr 1870 in Metz gestorbenen 283 deutschen Kriegern aus dem Militär-Friedhose errichtet |aben. Alle Militär- und Civilbehörden wohnten der Feier bet. Hesterreich. Bad Gastein, 8. August. Kaiser Wilhelm nahm Morgens ein Bad, «achte einen Spaziergang aus der Kaiserpromenade und besuchte die Großher- ilLgin von Weimar, welche um 9 Uhr eingetroffen war, in Straubinger'- Hotel. Sestern Nachmittag besuchte der Kaiser die Gräfinnen Gruenne und Lamberg. Sm Diner nahm Theil der Botschafter Reuß. Abends machte der Kaiser eine Zvazierfahrt nach dem Kötschachthale und nahm den Thee bei der Gräfin Lehn- totff ein. — Der Kaiser von Oesterreich hat dem Flügeladjutanten des Kaisers Wilhelm, Major v. Bülow, und dem Militär-Attachä bei der Botschaft in Wien, Major v. Deines, den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse verliehen. Dem beiderseitigen Gefolge wurden von Setten der Majestäten sehr werthvolle ©rinne» runzs-Geschenke zu Thetl. Italien. Rom, 8. August. Die „Risorma" schreibt: Die interimistische Leitung des Ministeriums de» Aeußern werde in den Händen Crispi's verbleiben, bis man hoffentlich in kurzer Zett eine Persönlichkeit gesunden, welche sowohl befähigt wie geneigt fei, den Posten anzunehmen, der in Folge der glücklichen Situation Jta- llieis heute weniger schwierig sei, als er es in der Vergangenheit gewesen. Das Ministerium bleibe, wie es war, sowohl bezüglich der Personen wie des Pro- lgrammes, das es sich gestellt. Das Ministerium könne sich indeß immerhin als «in neuer Cabinet bezeichnen, da der Abgang eines Ministerpräsidenten und der Antritt eines neuen Ministerpräsidenten auf keinen Fall ohne Bedeutung bleiben Ünnlen. Dem neuen Ministerium sei die Ausgabe gestellt, während der Parla- tmentiferien sich zu entwickeln und bei dem Wiederzusammentritt des Parlaments iturch die Thronrede feierlich einzuführen. — Luzzatti und Ellena reisen am Freitag oder Samstag nach Wien, um dort wegen des Handelsvertrages zu verhandeln. Von Wien begeben sie sich Ende des Monats zu dem gleichen Zwecke nach Paris. ~ Der König ist heute nach Monza abgereist. Telegraphische Depeschen. Wolff S telegr. Corresporrdenz-Brrrearr. .l ,, Göttingen, 8. August. Früh 10V» Uhr fand gestern der Festgottesdienst in er Untversitälskirche statt, nach welchem Prinz Albrecht der Einladung der Stadt- ium Rathhaufe folgte, während die Studentenschaft aus dem Markte sich zum i ppen versammelte. Nachmittags war Volksfest auf Rohns. Abends Zusammen- unu tn der Festhalle. Beidem wohnte Prinz Albrecht bei. Beim heutigen Festakt in der Universitäts-Aula, welchem der Prinz Albrecht unhh' ^elt der Prorector Ritschl die Festrede über die Frage, ob der Liberalismus n rycf Soctaldemokratie specifische Wirkungen der Reformation seien. Eultusminister öi/iSbkIqS die Glückwünsche des Kaisers und der Kaiserin und überbrachte die nid Mi? des Staatsministeriums. Er übergab ferner die Bildnisse von Gauß ' sowie eine Marmorbüste von Hansen. Hieran schlossen sich zahlreiche tihprr ;2;oncn seitens der Behörden und Körperschaften. Oberbürgermeister Merkel Mächte Namens der Stadt Göttingen das Modell zu einer Broncebüste Btsmarck's. "nem Hoch auf den fürstlichen Rector schloß die Feier. aut^ndou, 8. August. Der Feuerschaden im Whiteley'schen Waarenmagazin wird halbe MWon Pfund Sterling geschätzt. --ingereicht^' 8. August. Der Minister für Colonien, Balaguer, hat seine Demission for^ßeretft*^* * 81 A^ust. Der Botschafter Nelidow ist hier nach Petersburg 8- August. Die „Agence Havas" meldet, die Minister hätten sich auf ^^allung der Regenten nach Rustschuk begeben. Die Sonnenfinsternis des 19. August 1887. l^ckiniÄk Morgen des 19. August wird einem Theile von Europa das seltene, aber fflonhfJr* •- Schauspiel einer Sonnenfinsterniß zu Theil. Während eine totale fceit ilPmcr allen Bewohnern jener Erdhälfte sichtbar ist, welche um diese rüdrt h,r ^ rr u?erc bcm Horizonte haben, ist dies bei einer Sonnenfinsterniß leider ^onnprrRnft tommt es, daß, obwohl auf der Erde überhaupt totale ttne tntni. 5.au^0er als Mondfinsternisse eintreten, für einen bestimmten Ort 111542 öpi.A» ?nnenAnJtcrni'6 doch eine große Seltenheit ist. So war Wien im Jahre Endens wied ° ^en ^scheinung und wird es erst am Schlüsse des nächsten Jahr- Es ist allgemein bekannt, daß eine totale Sonnenfinsterniß eintritt, wenn sich der Mond so zwischen Sonne und Erde stellt, daß sein Schatten die Erdkugel erreicht. Eine Sonnenfinsterniß kann demnach nur bei Neumond statlfinden, aber das Umgekehrte' daß bet jedem Neumond eine Sonnenfinsterniß etntritt, ist nicht der Fall. Die Ursache davon liegt tn Folgendem: Der scheinbare Lauf der Sonne und des Mondes am Himmel ist im Allgemeinen je ein Kreis, in dessen Mittelpunkte wir uns befinden. Würden diese beiden Kreise zusammenfallen, so müßte bet jedem Neumond eine Sonnenfinsterniß stattfinden- nun sind dieselben aber um 5 Grad gegeneinander geneigt und es ist daher notwendig, daß zur Zett des Neumondes der Mond in einem der beiden Durchschnittspunkte oder wenigstens in dessen unmittelbarer Nähe sich befindet. In diesem Falle findet also eine Sonnenfinsterniß statt; damit sie aber total sei, ist noch die Erfüllung einer dritten Bedingung nothwendig. Es muß, von der Erde aus gesehen, die Mondscheibe größer sein als die Sonnenscheibe. Dies ist nicht immer der Fall, denn der Durchmesser der beiden Scheiben ändert sich; sind die beiden Körper am nächsten zur Erde, so erreichen sie ihren größten scheinbaren Durchmesser. Da aber die Durchmesser der beiden Scheiben sehr nahe gleich sind, so kommt es, daß die Sonnenscheibe größer als die Mondscheibe erscheint und weil dann die Mondscheibe die Sonnenscheibe naturgemäß nicht ganz verdecken kann, so bleibt im Momente, wenn sich die Zentra der beiden Scheiben decken, noch ein lichter Sonnensaum übrig und man hat eine ringförmige Ftnsterntß. Am 1. Januar steht die Sonne in der Erdnähe, ihr scheinbarer Durchmesser erreicht seinen größten Werth, während am 2. Juli das Umgekehrte eintritt. Es werden daher Sonnenfinsternisse, die näher am Juli liegen, früher total sein als solche, welche näher am Januar liegen. Beim Monde treten Erdnähe und Erdferne je einmal im Monate ein, doch so, daß jede folgende Erdnähe oder Erdferne sich gegen den zunächst folgenden Neumond um zwei Tage früher einstellt. So z. B. ist der März-Neumond 1878 mit der Erdferne des Mondes zusammengefallen, während der September-Neumond mit der Erdnähe zusammenfallen wird. Während die ersten zwei Bedingungen maßgebend sind für den Eintritt einer Finsterniß überhaupt, entscheidet Die letztere über die Größe oder, was dasselbe ist, über die Dauer der Totalttät. Die günstigsten Verhältnisse wären demnach, wenn am 2. Juli bei gleichzeitiger Erdnähe des Mondes eine Ftnsterniß stattfände. In diesem Falle könnte die Totalität die Zeitdauer von etwa sechseinhalb Minuten erreichen. Außerdem werden Orte, welche zur Zeit der Totalttät die Sonne im Zenith haben, sich einer längeren Dauer der Totalität erfreuen, als jene Gegenden, wo die Sonne tief steht. Da nun nur in den Tropengegenden die Sonne den Zenith erreichen kann, so werden Finsternisse, welche in solchen Gegenden sich ereignen, die längste Dauer aufzuweisen haben. Die Sonnenfinsterniß am 19. August gehört nicht zu denen längster Dauer, denn in Sibirien, wo die Finisterniß zu Mittag eintritt, beträgt sie nur 3 Minuten 54 Sekunden. Der Weg, welchen der Mondschatten auf der Erde zurücklegt, ist ein gerader; verzeichnet man ihn in einer Karte nach Merkator's Projection, dann erscheint er krumm. Der Querschnitt des Schattens bei der diesjährigen Finsterniß ist ein Kreis von 22 Meilen Durchmesser; dadurch aber, daß er in Deutschland schief auffällt, erscheint er auf der Erdoberfläche als ein langgestreckter elliptischer Streifen. Er bewegt sich folgendermaßen über die Erde hinweg: In der Gegend von Göttingen und Nordhausen trifft er in dem Momente die Erde, als die Sonne eben aufgeht, dann zieht er gegen Frankfurt a. d. O., Bromberg, Wilna, Witebsk, Twer, Perm und erreicht bei Tobolsk feinen nördlichsten Punkt, geht dann nach Tomsk, Krasnojarsk und Irkutsk, kreuzt den Baikal - See — hier erreicht die Ftnsterniß ihre größte Dauer — die Mongolei, Mandschurei, die große japanische Insel Nipon und endet 35 Grad östlich von dieser und in 24 Grad nördlicher Breite im Stillen Ocean bei Sonnenuntergang. Um diesen Weg zurückzulegen, benöthigt der Schatten 2 Stunden 42 Minuten. Außer den Orten, die an der eben marktrten Linie liegen, sehen auch noch alle Orte die Sonne total verfinstert, welche bis 12 Meilen nördlich oder südlich dieser Linie liegen. Die Dauer der Totalität in der Mitte des Schattens beträgt für Deuffchland etwas mehr als zwei Minuten. Je weiter weg von der Centrallinie des Schattens, desto kürzer dauert die Totalttät. So z. B. liegt Gera hart an der bezeichneten Grenze und es wird dort die Totalität nur einen Moment dauern. Königsberg hingegen liegt bereits außerhalb der Totalitätszone. Für alle anderen Gegenden Europas mit Ausnahme des Westens ist die Finsterniß partiell, d. h. der Mond bedeckt nur theil- weise die Sonnenscheibe. Ist es schon höchst interessant, das Abnehmen der Sonnensichel zu verfolgen, sowie den Eindruck zu beobachten, welchen das langsame Verschwinden des Tageslichtes auf Menschen und die umgebende Thierwelt ausübt, so hält dies alles keinen Vergleich aus mit der Erscheinung der total verfinsterten Sonne. Der Eindruck ist ein so gewaltiger, daß sogar Astronomen, welche weit her gereist kamen, um während der Totalität Beobachtungen anzustellen, sprachlos und unbeweglich blieben und so den Reisezweck verfehlten. Und wem ist nicht die historische Thatsache geläufig, daß im Alterthum während einer Schlacht eine Ftnsterniß eintrat, welche die kämpfenden Krieger so ergriff, daß die Schlacht aufhörte. Es wird nicht so bald eine Erscheinung geben, welche jo sehr geeignet wäre, Bewunderung und Liebe zur Natur zu erwecken. Es darf daher nicht Wunder nehmen, wenn in Deutschland von verschiedenen Seiten Extrazüge zu dieser Vorstellung des Himmels abgelasjen werden, wobei hauptsächlich gewünscht wird, daß sich die Jugend dabei betheilige. In dem Augenblicke, wo der letzte Sonnenstrahl verschwunden ist, zeigt sich um den dunklen Mondrand eine glänzende Strahlenkrone, die sogenannte Korona, welche am hellsten am Mondrande strahlt und von da nach und nach schwächer wird, bis ite sich verliert. Zuweilen ist sie sehr regelmäßig, ein andermal stark ausgezackt und an einzelnen Stellen strahlmförmig weit vorschießend. Sieht man mit einem Fernrohre oder auch mit einem Opernglase näher hin, so bemerkt man um den Mondrand einen purpurnen Saum, aus welchem an einzelnen Stellen die wunderbarsten wolkenartigen Gebilde, die Protuberanzen, hervorstrahlen. Secchi beschreibt in seinem großen Werke über die Sonne eine Finfterniß, der er selbst betgewohnt, folgendermaßen: 1 $ ftin mk Z Trr unu ^crunnayie, wuroe Alles ItM und wir konnten das Ticken der Chronomerer ebenso deutlich Kören, als batten ShLnnVUr Mltternachtszert auf unferm einsamen Observatorium befunden. Aller - || 1 i l c f) r i - w kl an ii ft D .. "Eine Fvlsterniß gewinnt erst von dem Augenblicke an ein lebhaftes Interesse, wo die dunkle Mondscheibe den Mittelpunkt der Sonne erreicht hat. Erst von da an nimmt das Licht der Sonne in bemerkbarer Weise ab und diese Abnahme erfolgt, wenn ^^usenbltck der Totalität herannaht, so schnell, daß sie für den Beobachter etwas Erschreckendes hat. Alle Gegenstände nehmen eine andere Färbung an und die ganze Natur gewahrt einen traurigen, dunklen und fast drohenden Anblick; das schönste Grün der Landschaft verwandelt sich in Grau; in den höheren Regionen in ber Nähe der ©onne erscheint der Himmel bleifarben, während der Horizont mit einem grünlichen 2lntt,N ber Menschen überzieht sich mit einer Leichenfarbe, "cl- e? im einer mit Kochsalz gesättigten Alkoholflamme erscheint; diese gelbliche Färbung und besonders die gleichzeitig eintretende Temperatur Erniedrigung machen den Eindruck, als ob bte gesammte Lebenskraft ber Natur im Sinken begriffen sei. Em allgemeines Schweigen herrscht bann in ber Natur, bie kleinen Vögel ver- »d-n unb bie Insekten verkriechen sich: Alles scheint ein entsetzenerregendes unb !ür?tbare§ anzukundigen. Ost tragen ganz untergeorbnete unb zufällige Er- fcbdnun0cn, welche an unb für sich nicht bte geringste Bebeutung haben, ganz besonbers dazu bei, einen großen Embruck auf bie Menge hervorzudringen. auf 18^t;cJne Wolke, welche ganz nahe an ber Sonne vorbeizog, auf ben Astronomen Airy den Eindruck, als ob eine gewaltige Masse mit einer ent- Geschwindigkeit auf die Erde herabstürze. Alle Beobachter schildern in gleicher Weise diese Aufregung, und wir selbst, obgleich besser vorbereitet als irgend Jemand wurden davon gewaltsam ergriffen und in Schrecken gesetzt; es bedurfte der ganzen Kraft unseres Willens, um bei dem Anblick des großartigen Schauspiels unserer Sinne Herr zu bleiben. Bei hellerem Himmel ist der Anblick unvergleichlich prächtiger und der Eindruck weit gewaltiger, als bei trüber Luft ober bei schlechtem Wetter, und man darf sich in der That nicht wundern, roenn die Beobachter ohne Ausnahme mit dpn Gemuthsaufregung, die sie empfunden haben, und des Eindrucks, ben bte Finsterniß auf sie gemacht hat, ganze Setten an füllen. Wenn sich der Beob- achter auf einem gunsttgen Standpunkte befindet, kann er ohne Mühe den Mondschatten des und drohenden Gewittersturm dahtnbrausen sehen. Von der Höhe ^^ Berges S Miguel sahen wir diesen schwarzen Kegel weit schneller als ein Gewitter ÄÄS?4*e ^comottve in vollster Dampfkraft über die Ebene dahin- Zierliche Schweigen, das sich nun über die ganze Natur ausbreitet, hat etwas tief Ergreifendes. In Spanten (1860) waren wir Anfangs von einer neugieriaen und geschwatztgm Menge umgeben, deren unaufhörliches Geplauder uns während des f-i-rliche Anblick h-rannaht-, wurde Alles Qr___t-,“ 7 "O*" vmiuuitM XwUIClUUlUllllIH DtTL hingen erwartungsvoll auf der kleinen schmalen Sichel der Sonne.' 'In diesen letzten Augenblicken nimmt bie Sichel mit einer überraschenden Schnelligkeit ab- bald ift sie nur nodj ein feiner Lichtfaden mit scharfen Spitzen, der sich zuweilen durch die ^^enhetten des Mondrandes in mehrere Lichtpunkte auflöst; endlich verschwindet sie gänzlich. Nun ändert sich die Scene mit einem Schlage vollständig. Mitten am blei- sarbenen Himmel hangt eine vollkommen schwarze Scheibe, umgeben von einer hell Wern"'"' ^"weißen Strahlenkrone, in welcher hier und da rothe Flammen auf- 14. AuMt^an^ikrem"Ä«ins^? Nuderge soll schäft wird am nächsten Sonntag ben Das Programm ist nn>hr aVf^er- ®00? Ehr alljährliches Sommerfest abhalten, gunze Fahrpiirk"in ein?/und wird den Besuchern nicht allein ber führten Wettschwimmpn r "orgefuhrt werden, sondern es werden auch Wett- nassen Elemem abwechseln. Cr P C C Unb humoristische Aufführungen in und auf bem tbeiIiflej?C^n^eViiabcufe/hp wird sich diesmal besonders stark be- 0 Die hiesige Neaimentsf^iA'^? wit 5 Booten zugesagt hat. Bei eiiibrerfi?nhprIC^6^FPf?.UCibat. ben musikalischen Theil des Festes übernommen, und die beiden VnhinifprV11?irb großes Brillant-Feuerwerk abgebrannt Bild auf dem äßaffpr 's» ^"^alilch beleuchtet werden; zum Schlüsse ist ein lebenbes an dm Singen der''ZÜschauer°7°rübett^ rodd,eä elcflrifd’ MEud,M - L terö Snna§uı 5™ '^August hier eintreffen unb noch am selbe» Abend k eparaten Belte fid) bef roa^renb die Singhalesen-Ausstellung, welche in einem )ie Vorstelliinaen Lk C □ ^on u,n 4 Uhr Nachmittags geöffnet sein wird, lieber Maadeburaer Blallp f?rtTCU$?' «er Tage hier verweilen wird, entnehmen wir einem k dotten2So?ftettuna^ nnf°I lrl bcn' Die Gesellschaft führte sich mit einer glanz- ™iMit in ein. Einige ber Künstler sinb eminente Kräfte: Neitkuns fteht ihr/ä* Mlle. Nosita bc la Plata. Ihr ziemlich ßleid) in der ficfiCT« Mlle. Dolinda. Mr. Fr. Melville ist ein verwegener, , erregendes leistet 9 Whip der in seinen Piruetten unb Saltvmvrtales Staunen- ha§0^rrnrtflc; Trin vorzügliche eguilibristische Produclionen fuhrt 2umer mkarbe ^.rnn.a £Ua leistete Außergewöhnliches auf bem Drahtseil, die ^urner Gicarde, Scroggs unb Toni am stehenden Reck. Die lustigen Clowns füllten Festrede ^a vfeltp ?? ?? osficielle Begrüßung der Turner in der Festhalte statt. Die Wntinnnrr.nm«?, r-ft? w breifacben „Gut Heil" auf unseren Kaiser, worauf bie Nationalhytnne entblößten Hauptes und stehend gesungen wurde. ' tEs der Fabn- roar. lU0leidj bic 25jährige Jubiläumsfeier des Stiftungs- eines filbeni^n Kreuznach verknüpft, welche durch bie Ueberrcidjung Kreuinacks bem b-r • ÖOII n Amerika weilenden früheren Turnern Begleitschreiben bfpfp« m nxrr5>Cl*mtb gewidmet war, verschönert wurde. Das bearüstt unb fnnb hpJ^neiI ?^ehenkes wurde gleichfalls vorgelesen und enthusiastisch b-g°-Lr.-7',Guf H-il^ K ^bbr^.2liibn™ng d°r Turnerin d°r Ferne in einem n>urben2trmnen”ni!*ie,iinnt^ rot’lt6e. n0* 'M Laufe des Abends ausgebrocht trag und fanden bifMhfn8^» ber ®erein'0ten Gesangvereine Kreuznachs zum $br= bie fMt dtoe 4 L, mh Anerkennung. - Hierbei sei bemerkt, daß durch hall- sastlur ünBichkeit wurde Ventilation der Aufenthalt In der F.st- aus den Gaum am Sonntag mit verschiedenen Zügen die Turn« mufit i» bk ©fa7aeMtPt %^;'nÖDnsIa^" Setten auf das L-bhaft-st- begrüßt, nut Manchem aerobe nicht im 'rnfiA?^Co;J?*c ^ufrn^r Quartiere ausgesucht, welche wohl der Verbättnisie Krenrimchs^?^m £ er^ienen sein mögen, aber in Anbetracht große Äbl von Ef Badeort, wodurch die Einquartierung theils in eine um 1 Uhr bie Aufstelluna^bp^^ ^lhwendig wurde, nicht zu ändern waren, begann Ruderverein^Kreulnack 0mit -?'^uges, in welchem außer den Turnern auch ber waren Der Abmarsch Sa oCincT ^agen, sowie ein Gärtnerwagen vertreten erfolflte um 3/.o nr>r nnb welcher eine große Ausdehnung angenommen, Di- tropisLe Hitze mrtanate oröb- A ''rk"" SÜge «egen 4 Uhr auf dem F-stplatze an. freundliche Verabreichung0 nn?.r0|n ^^rengungen an die Theilnehmer, die durch bie einigermaßen erträalirh npm5f ^a^cr un" Wein Seitens einiger Bürger wenigstens platze begann nach kurrer RastAnkunst des Festzuges auf dem Fest- und anschließend Kieran Lg Lt f Aufstellung ber Wettturner zu den Freiübungen ausgeführt wurde baS Mettturnen der Musterriegen, welches von 30 Riegen — Gießen, 8. August. (ZVII. mittelrhein. Turnfest nnm Ra«. in Kreuznach.) Nachdem am Mittage des 6. August die Turnta^-w allen Gauen des Mittelrheinkreises eingetroffen waren, sand um 3 aus inr Gasthof „Zum Adler" statt. Derselbe wurde durch den Kreisvertrete?^ Darmstadt eröffnet, woraus Herr Schulinspector B ornemann^rmeb des Comics die Turner aufs Herzlichste bewillkommnete. Aus b-n^ Handlung gekommenen Anträgen und gefaßten Beschlüssen seien foIapnhZv11 Aur $cr' Antrag des Männerturnoereins Biebrach-Mosbach, betr. die mittdrhp;JSa^nt: fefte statt, wie seither alljährlich, alle zwei Jahre abzuhalten, wurde ahÄf" X1BS Wort für das nächste mittelrheinische Turnfest wurde, nachdem Coblem nnb 8118 sE zur Erlangung für ihre betr. Städte die größten Anstrengunaen mit aller Warme ba ut eingetreten, Coblenz mit großer Majorität b Mm^ ^ *?nb flEW OTdbung, daß Darmstadt'als F-stort g-Lählt fei, tf? bX« TiTtalSf,tte Dre Nachricht war uns von Darmstadt gemeldet worden. Red s - ® * V' Kreisausschusses, betr.: jeder Turner, welcher sich am Musterrieaenturne, re??“? be5 turnen oder Wettfechten betheiligen will, ist verpflichtet, die Frcillbunge^ jum Zwecke der Control- muß ein jeher Turner, welcher sich nn ooraenmnf,,,“™?.' uhungen b-thetttgen will, seine Anmeldekarte nach dem Aufmaisch ,u ben bür» d-n technischen Turnausschuß abst-mp-ln lassen; Turner welche be^ AmI°" zu einer dieser Hebungen eine mit Stempel versehene Anmeldekarte S k°nnen, werden von den Kampfrichtern zurückgewi-s-n; im Falle her 9lSm !■ 9r°J Antrages zu beschließen, daß derselbe bereits bei Vorführung ber RtriübXen rh'Je! Kreuznacher Turnfest in Anwendung kommt, wurde, nachdem sich hierüber eine Hin« Debatte entspann, von dem Turntag mit 56 gegen 50 Stimmen angenomn n - K Antrag des Mami-rturnvereins Wiesbaden, betr. bie Wahl brei weitere?" Zahl der Gauvertreter auf die Dauer von vier fahren w mnhrpnbkn m>'?Ur s.ber rourbc€ ebenfalls angenommen. — Der Antrag des Kreisausschusses betr Beifüauna zum $• 14 des Krnsgrundgesetzes, wonach drei Ersatzmänner für den GrpieS*11«! unb ben technl chen Tnrnausschuß zu wählen sinb, gewählt: Meller-Bockenheim, Kappel-Coblenz und Stoff er-Gießen außer benfÄ K?eisau?s°cki,sL^'ö^er-D-arburg vorgeschlag'en). Für bas vttst7rbe?e Blitgllch ' 2 KrersaiEschustes, Neumann, wurde Henninger-Mainz gewählt. 8 °r nnn weiterer Antrag des Fechtclubs Ftzankfurt, betr' die stärkere Vertrctu^a nusf* CUI ^ Ausschuß, als seither, fand dahin seine Erledigung, daß der ^rrA0 schuß unter Zuziehung von Fechtern dieser Frage näher treten unb beim rStiften Turntag einen diesbezüglichen Antrag einbringen solle. flirt hnrA ba§ Andenken des verstorbenen Turninspectors Dannebera-Frank- wuM TÜrmkg"gesch"lobsI?n.^^°" °"hrl und noch -rschi-ben- Wünsche p°?geLt. Hieran schloß sich eine Sitzung des Kampfgerichts. mrnrprmpir»1^ ^e Vertreter in ernster Arbeit versammelt waren, hatte die Stadt "rneritoe1 nnb reicher Fahnen-unb Guirlandenschmack, fomi nStuite3 * und Verse bezeichneten d-n W-g, w-lch-n der F-stzug zu ober an einen östlich davon auf ber Linie Bromberg-Lyck-Suw-illi «»r begeben. In Bromberg geht die Sonne halb verfinstert auf unb Si0e?cn Ort -u Stunde tritt die Totalität ein, während bei Lyck die erste Berühruna halben mit der Sonnenscheibe bei Sonnenaufgang ftatifinbet unb somit der N-r? ^udrandes Erscheinung zu sehen ist. Freilich gilt dies Alles nur, wenn der ganzen doch kann man im August viel eher auf einen schönen Morgen redmp« «rle Tein ist; Monaten. Fr. P°?d°r-u hn6 ,L«chi cttirt dann zur Unterstützung seiner Mittheilung, und weil er glaubt, ba§ ihm für d e Beschreibung der Eindruck- die Worte fehlen, eine Erzählung des da?»Esu d?«'ileHClmCnr 18,42- cj,ne fmaIe Sonncnstnsterniß beobachtete, noä) nid)t9fannk 3 *' btc -ncrkwurdigen Phänomene unb bereu Erklärung --2ch stand", sagt Baily, „ganz damit beschäftigt, die Schwingunaen meines Chronometers zu zahlen, um den Moment des völligen Verschwindens der Sonncn- ehab6enC1M? Sff "tu* ®*“ciSen mitten in einer Volksmenge, welche^lc Straßen, die öffentlichen Platze und die Fenster der Häuser dicht besetzt hatte und deren Aufmerksamkeit von dem Schauspiele, das sich ihr darbot, vollständig in Anspruch i«tin°hTStmar" ’3n ^^-?^^"Senblicke, wo der letzte Strahl verschwand, wurde WHfp* hMpr °» ""bm Ausbruche des Beifallrufens und der Bravos, der sich aus der Mitte hieser ungeheuren Menge erhob. Ein Schauer ergreift meinen Körver und fnipL^ rÄe2^ ^binen Blick auf die Sonne; ich stehe vor dem entzückendsten^Schau- m“• d-nk-n kann. Sonn- unb Monb, bi- beiden g-wU-n 6 c*nanber gegenüber, zwischen Himmel und Erde, ein pechschwarzer W,rtb umgeben von einer hellleuchtenden Strahlenkrone. Bei diesem Anblicke und^ aerietb ! V* °brl°r -inen großen Thcil der kostbaren Minuten gerielh m Gefahr, den Zweck meiner Reise zu vergessen. Ich kalte nach den Re- Ä fTS' icl 2b"r"^r gelesen hatte, wohl erwartet, um die Sonne noch ein gewisses, aber schwaches und darnrnerhastes Licht wahrzunehmen' statt dessen sak iek -in- h-lle Strahlenkrone, deren Glan? dicht am <5tanb «Znb& Mr lebst "7/bann immer mehr abnahm unb in einer Entfernung von ungefähr dem Durch- tmftp'nUA Ps°J?tbC5 u^chmand. Nichts Derartiges hatte ich vorher vermuthct Ich bald von meinem Erstaunen erholt und legte das Auge nach Weg? nähme des dunklen Blendglafcs wieder ans Fernrohr, als eine neue UeberrafAunn mich erfaßte. Die Strahlenkrone, welch- di- Mondscheibe umgab war an br?i Stellen durch ungeheure purpurne Flammen unterbrochen,^deren^Durchmester b-i?ah- we^ Minuten betrug Sie schienen stillzustehen und sahen aus wst dst von den Strafen ÄHSSSSi wieder Platz äu^auern Ia9/ wacht dem Gefühl der Freude und der Heiterkeit darbietet. Trotz alttr^Vorb^rettungen^ dri^ch"Ä' ^^bs eine^totale Sonnenfinsterniß haben die Beobachter der letzten Finstprnifsp^ ln b2 rV^crm Abschreibungen empfunden; da fie ieb^Ä *e Gemüthsaufregung erwählt hatten, so haben sie nie dpn beL Erscheinung zum Studiuni gewährt, finden kSnnm und es kann faatonlAt ®?,nh?S unbehinderte Anschauen Astronom, der als Beobachter eine (SonnpnfinfLrni^ J^Unbcr^ct)men/. raenn W jeder einer solchen als Laie ohne Instrumente ammnnBnpn1111.?61110^ ^4,^^ vornimmt, artigste aller Naturschaujpiele zu betrachten * Um m üoUcr ^ube baS groß- stattfindet; erst im 3a6rc^ Wl^rokbfaberm'läVer3ätonbf4a«£n unb aus biefem Grund- verdient sie bie”«ufmSfS mit wenig Kosten und Zeitverlust i[t -z aXrmJnn mßali* fotttÄnbe\b?n Totalität zu kommen und das himMische Schauspiel amufeben " ^••ö/nb bcJ Sonnenaufgang die Totalität eintritt oder, was dasselbe is? je Köker^/N^r nach SwÄ* "" *»'«! Äfeä Demzufolge wären die Gegenden des europäischen Rußland wenn hu SiZÄ? ^lbtTtCn öiW' bU günstigst gelegenen; allein Viele werden ine Reise nach Rußland scheuen und denen mochte ich rathen, sich nach Bromberg 12 8 2 2 5933 von Bergmann & Co., Dresden, M. Weißbäcker. 5927 3756 C. F. Conrad, Mäueburg. Vogt. 5825 I/* SchuUrMark^^ Büyner, Gerichtsvollzieher. vom 2.-15. Jahr: im 1. Lebensjahr: ba§ neueste, feinste, beste und billigste bei 3524 H. Schmall, Hess. Hof. Mein Eiswagen geht täglich. Bttte Bestellung per Postkarte. Aeilgeöotenes. 5939] Erste Sendung Kieler Herbst- bücklinge, frischen Gelöeaal, Räucherlachs, fst. marinirte neue Häringe, Rollmöpse u. Sardinen, div. feine Fleischwaaren u. Köse empfiehlt A. Kock Nachfolger Hamburger Fisch- u. Delicateffenhandl. Mittwoch den 10. August, Nachm-ttags 2 Uhr, versteigere ich in meinem Bureau verschiedene Möbel, als Kleiderschränke, Tische, Küchenschränke, Betten, Weißzeug, Gold- u. Schmucksachen, 1 Parthie Wanduhren, 1 Kassaschrank. 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Als Wohnung ist eine ziemlich niedrige, kunstlos aus «Mbusrohr ausge uhr e Hütte ausgestellt, die mit einer dichten Decke von Matten „zechten aus den Blattern der Kokospalme, bedeckt ist. Alle rauchen gern Geistige Kttanke meiden sie. Die Mltgebrachten Slephanten sind zahine Thiere Den ßmghalefen sind fie als Arbeitsthiere unentbehrlich. y , «“«»ft- Unser Friedhof, der in den letzten Jahren eine ganz rtfptM e Ausdehnung gewonnen hat, erfährt fortwährende Erweiterungen Neue?- dings ist wieder em großes Stuck Land abgegrenzt worden, welches jetzt durch die Fortführung der Mauer nach der Llcherstraße hin abgeschlossen wird * GEngefaudt. RWAM-SZS der ^»hessischen Bahnen würde gewiß die Kosten Vermischte s. Lauterbach, 8. August. Vor einigen Tagen wurde in einem benachbarten Jagdreviere der Freiherrn von Rredesel zu Eisenbach ein berüchtigter Wilderer aus onem preußischen Grenzorte von der Jagdgesellschaft auf frischer That ertappt Derselbe wurde sofort festgenommen und hierher verbracht. v r. ”1' August. Vor einigen Jahren hat die Verwaltung der rheinischen Staatsbahn dre , Anordnung aetrosten, daß sich ihre Beamten im äußeren Dienst von Zeit zu Zeit einet Untersuchung bezüglich ihrer Sehkraft unterziehen lassen müssen. Dieser Anordnung, tn deren Folge eine beträchtliche Anzahl Beamte, deren Auge nicht mehr ausreichend, penfiomrt ober in den inneren Dienst versetzt wurden, ist jüngster Verordnung gefolgt, welche es den im äußeren Dienst befindlichen Beamten zur Pflicht macht, sich bezüglich ihres Gehörs einer Untersuchung zu unterziehen. Mit besonderer Strenge wird diese Untersuchung bei Locomotivführern und dem technischen HWpersonal überwacht, welcher Beamtenkategorie ganz bestimmte Fristen vorae- schrieben sind, innerhalb welcher die Untersuchung stattzufinden hat. 0 , , 8- August. In der Zeit der allgemeinen Brände wurde Mainz T r?6/oßcn Brandunglück heimgesucht. Auf einem aus- ge-chntkn Gebiet in der Neustadt unfern des neuen Hafens, welches zum größten Tbeile mt großen Neubauten geziert ist, brach in einem der angrenzenden Hiffe gegen 3 Uhr [feuer aus. Große Holzlager, Asphalte und Theermassen, die in den weiten Höfen Mfgelagert waren, gaben dem Feuer die reichste Nahrung, so daß dasselbe, angesacht MN einem ziemlich heftigen Wind, alsbald das ganze ausgedehnte Terrain ersaßt hatte 5Lj? kurzer Zeit,sieben große Wohnhäuser, zahlreiche Nebenbauten und viele wohl- Magazine m Asche legte. Der anfängliche Mangel an Wasser wie der Um- E®m-« ble ^Elsten der Feuerwehrleute bei der Arbeit waren, ließen nicht gleich 0Tn das Feuer zu und mußten die vereinten Kräfte der Feuerwehr, als sie einmal in aller Thätigkeit waren, sich die umliegenden Gebäude zu schützen, was bei der Ausdehnung SÄ ni E a«6e’(‘ I0?.r' Brandschaden ist ein ganz bedeutende? is. N.Ele/ne Leute die nicht versichert find. Von Unfällen, die ent- ? r J nuo» Acfan^1 geworden, daß mehrere Mitglieder der mili- ümschen Feuerwehr sich beim Loschen Brandwunden zugezogen haben. ... • △ t blugust. Die militärischen Luftschifffahrtsübungen führten beute dedauerlichen Unfall. Ein auf halber Höhe befindlicher Ballon erhielt ein und kam tn rasches Fallen, wobei er in Telegraphendrähte gerieth, hierbei über- mV«,rinnen" brsindlichen Personen herausgeschlendert wurden. Die »n! ^tfoncn' e.,lnr^Lontctmnk,roffliler- konnte sich noch an dem Korb anklammern änsar"m ,1’1 lE1 »,ten Verletzungen davon, dagegen stürzte der zweite Passagier -i« % n;,ä k^ ^erK Ormma.nb,rt,er.?a;elifd)cr Offizier, kopfüber mehrere Fuß über , * ^onbä u",d verletzte sich am Kopf und den Beinen derart, daß er vtMmmgslos nach dem Spital verbracht werden mußte. ö ,_ri „ △ ®om Nhein, 8. August. Nachdem vor 10 Tagen die Gemeinde Lorchhausen ZL0I? elnem Ör°feen heimgesucht worden ift, brach gestern zur Mittaas- sdmb-m b-m genannten Rheinörtchen wiederum Feuer aus,' dasmitriefiaer 6%nX — ■ —- - OMywIMWi«la» * -r iLLr> rr.TiLiiM ^aK»ei kh» 3$e:d?e61. sLsW-M s?!‘ äWä eat sä “»’Vs’nwÄ SfÄlSW' f-inni. ziehenden Häuserreihe st nied ?aebr?nnt j der angs dem Rbekn her- nenden Gebäuden herläuft so bekamen dur» £ J Bahngeleise direct an den bren- Route Coblenz-Rüdesheim große Versvätnn^n & “ac Nachmittagszüge der w°rdenen Familien mußten sich ihr Nachtlager im Freien^ufsMa?V^ obdachlos ge- Socialiuenproceß"finden ^°m"s8 Sep,emÄvm"?er'ä? ‘ff" "t-r anhängigen großen gerichts statt Durch iirthpif c.-r DOr 0kr Strafkammer des hiesigen Land- &1 '* s g;«” Kkchtsgschk Eisichahitm. deni l. Oktober b. I. tritt an des Dom 1. Juli 1877 K;mt£r Q(?fraPen ein neuer Lokal-Güter- 5?Uür die Oberhessischen Etsenbabnen ;nXaft Außer vielen Frachtermäßi- ?ungen werden burch benselben, jeboch nur Rrhfii? vereinzelten Fällen, geringe Fracht- K ungen m Spezialtarif I he?beige- ■nfer ^on auf Verlangen Tarif-Bureau Auskunft ertheilt. ^n^v^E.Tanf, welchem ein Anhang fanh/r ^^lgetügt ist, kann vom 1. Sep- ffhffii ? burc^ die Güterexpebitionen Wti bezogen werben. »Äcn, den 6. August 1887. --------Großherzogliche Direction. 'donnmläg den 11. August, svlltzn A c Nachmittags 3 Uhr, ben ffiS! hiesigen Ortsgericht bie )e&5tin^raes deter Plank von Gießen slur L^udstücke siur XXIV Nr. 41 - 2275 Meter Acker .Barresgraben, links bes Wivk^sesbrunner Wegs, * Nr. 42 — 2275 Meter Acker ^.daselbst, * X1y?ir- 43 - 1387 Meter Acker Vv daselbst, * Nr. 100a — 494 Mtr. Wiese xwlin^en Günthersgräben, * K er101 - 500 Mtr. Wiese ? daselbst, ’ k %V101a - 319 Mtr. Acker daselbst, " XYVkafdbft101b “ 669 Mtr. Wiese " XXV™jA 112a - 2487 Meter iS ?ni Heegstrauch, rechts w XXXI fl?rahn' itoßen auf bie Aecker, Nr. 112 - 2588 Mtr. Acker ^ÄbutEr ®‘B unb ®rG; LÄ*1“ • ” — ®tD^' ONsgericht Gießen. Allgemeiner Anzeiger. Soeben ist erschienen und in Unterzeichneter vorräthig: Zeller, Das Unfallverfichevungsgesetz der bei Bauten beschäftigten Personen, vom 41. Juli 1887, mit Einleitung und Erläuterungen, cart. Preis JL 1.20. 5932______Kerber'sche Nniv. Buchhandlung (W, Berber), Gießen. bietet sich eine sehr günstige Gelegenheit zum äußerst billigen Einkauf von Strick-Wolle und Baumwolle, ich diesen Artikel nicht mehr zu führen beabstchtige und die Restbestände daher zu jeden, annehmbaren Preise ausverkaufe. Auch in einzelnen Pfunden gebe den Artikel, so lange der Vorrath reicht, bedeutend unter Kostenprets ab. Hochachtend 0^6__M- Student, Marktstraße 34. 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Tribüne dem Rennplatz a Mk. 10.—. per Tag abgegeben. 2^ Dämmtliche Karten sind stchtbar zu tragen. _°1 Das Directorium des Rheinischen Nennvereins. 5920 Tüchtiger Schmied gesucht. — Nenzel & May. 5915 Ein Garten, nahe der Stabt, am liebsten vor bem Neuenweger Thor, zu kaufen gesucht. Näheres in ber Expeb. d. Bl. 5441 Für Gymnasiäl^unb Realschüler empfiehlt sich ein Stubent zur Erteilung von Nachhilfeunterricht in allen Fächern, auch währenb ber Herbstferien. Näheres in ber Expeb. b. Bl. 5922] Tüchtige Agenten für ein Inseraten ■ Unternehmen bei hohem unb sicherem Berbienst sofort gesucht. Nur solche, bie firm im Fach, w s. melden unt. Chiffre G. B. 100 an bie Expeb. b Bl. Ein junger Mann, mit allen Comptoirarbeiten vertraut sucht per 1. October, eventuell auch früher Stellung im Comptoir ober Laden. ' 8ub p. N. befördert bk Erped. bs. Blattes. 5929 Ein Junge als Hausvnrsche gesucht von Ehr. WallenfelS. 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