Rr. 131 Freitag den 10. Juni 1887. ießcner Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureaur Schulstr-tz- 7. Erscheint täglich mit Ausn-Hme des Montags. 9^60 Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Abgabe der Kapitalrentensteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1888/89. Bekanntmachung. Nach Artikel 14 des Gesetzes, die Einführung einer Kapitalrentensteuer betreffend, vom 8. Juli 1884, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welche jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Einschätzungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Großherzoglichem Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind dieselben, je nach der Wahl des Steuerpflichtigen offen oder verschlossen, jährlich spätestens bis zum 1. Juli, ohne daß der Pflichtige deßhalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. Von der Verpflichtung zur Steuererklärung sind nach Art. 15 des Gesetzes, insosern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzungscommission ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Kapitalrentensteuer zugezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 Jt jährlich erreichende Einkommensverbefferung aus Kapitalzinsen erlangt haben. Inhaltlich des Artikel 16 des genannten Gesetzes haben die Kapitalrentensteuererklärung abzugeben: 1) für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen deren gesetzliche Vertreter; für moralische Personen (Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften, Gantmaffen, Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3) in allen anderen ^Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezugs, welcher, sei es aus eigenem Vermögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Kapitalrentensteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme auf die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Kapitalrentensteuererklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten 1. Juli d. Js. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen zu lassen, von wo sie, und zwar insoweit verschlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschätzungscommissionen übersendet werden. Das Formular zu den Kapitalrentensteuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 1. Juni 1887. Die Großherzoglichen Steuercommissariate. __Süffert. Bähr. Snell. Pfannmüller.__ Lehrer - Conferenz des Conferenz-Bezirks Gietzen: Mittwoch den 13« Juni, Vormittags 10 Uhr, in Gießen. — Lieder 4. 6? 185. Gießen, den 8. Juni 1887. Büchner, Schulrath. Politische Uebersieht. Gießen, 9. Juni. Die Jubelfeier des Königs-Grenadier-Regiments in Liegnitz, anläßlich des 70jährtgen Chef-Jubiläums Kaiser Wilhelms, hat sich am Montag leider ohne die Theilnahme des allerhöchsten Reaiments-Chefs vollziehen müssen. Der greise Monarch hatte sich bei den Kieler Festlichkeiten eine Erkältung zugezogen, die ihn schließlich hinderte, seinen Ehrentag in der Mitte seines Grenadier-Regiments zu begehen. Das Fehlen des Kaisers wurde daher bet der Liegnitzer Festfeier schwer empfunden, doch abgesehen hiervon ist dieselbe ungemein glänzend verlaufen; der General der Infanterie und General-Adjutant v. Steinäcker vertrat den Kaiser bet den osfictellen Festlichkeiten. — Im Uebri- gen weist der Erkältungszustand des Kaisers keinerlei besorgnißerregenoe Erscheinung aus und nahm der hohe Herr bereits am Montag wieder verschiedene Vorträge entgegen. Falls in den nunmehr sestgestellten Reisedispositionen sich keine Veränderungen nothwendig machen, wird der Kaiser am 18. d. Mts. seine diesjährigen Badereisen antreten und sich zunächst nach Ems begeben. Das deutsche kronprinzliche Paar gedenkt mit den Prinzesfinnen- Töchtern am nächsten Sonntag Abend anläßlich der bevorstehenden Regierungs- Jubelfeier der Königin Victoria nach London abzureisen. Die Wiederaufnahme der Reichstags-Verhandlungen am Dienstag hat allerdings für'» Erste noch keine Erörterung über die ihrer Entscheidung zudrängende Frage der Steuerreform gebracht, aber noch im Lause dieser Woche erwartet man die Annahme der Einzelbestimmungen der Brannt- weinsteuer-Vorlage. Man erwartet, daß die Branntweinsteuer-Commission bis zum Donnerstag auch die Specialfrage bezüglich der Nachbesteuerung erledigt haben wird und dürste sich dann das Plenum des Reichstages am Freitag und Samstag mit der Spectalberathung der Branntweinsteuer-Vorlage beschäftigen; es ist kaum zu bezweifeln, daß dieselbe im Wesentlichen nach den Beschlüssen der Commission genehmigt werden wird. Der Reichstag dürfte daher auch das inzwischen ihm zugegangene Gesuch der Spiritus-Interessenten, welches um Ablehnung verschiedener Commissions-Beschlüsse bittet, namentlich hinsichtlich des Rectisicationszwanges des Trinkbranntweins, auf sich beruhen lassen. Was die Arbeiten der Zuckersteuer-Commifsion anbelangt, so steht deren Abschluß noch In dieser Woche nicht zu erwarten und wird die Commission wohl kaum mit der ersten Lesung fertig werden. In Mainz sand am Montag die Einweihung der neuen Hafen- Anlagen statt. Dieselbe gestaltete sich dadurch besonders feierlich, daß ihr der Großherzog und der Erbgroßherzog, sowie die Prinzen Wilhelm und Heinrich von Hessen, Großsürst Sergius von Rußland nebst Gemahlin, Prinzeß Irene, außerdem Staatsminister Finger und mehrere höhere Beamte beiwohnten. Nach Uebergabe der neuen Hasenwerke an die Stadt Mainz, in deren Namen Bürgermeister Oechsner die Anlagen annahm, um sie dem Handelsstande zum Gebrauche zu überweisen, übergab Bürgermeister Oechsner den Schlüssel zum Lagerhause an den Großherzog, welcher unter den Klängen eines Chorals das Hauptthor des Lagerhauses ausschloß. Eine Festsahrt aus 30 Dampfern nach Walluf bildete den Beschluß der Feier, Die beiden Häuser des schweizerischen Gesammt-Parlaments find am Montag in Bern zusammengetreten. Im Nationalrath wie im Ständerath wurde ein ullramontan - radikales Präsidium gewählt, woraus erhellt, daß in der schweizerischen Volksvertretung die beiden genannten politischen Richtungen gegenüber den gemäßigten Elementen auch weiterhin vorwiegen werden. Die französische Deputirtenkammer beräth zur Zeit den Bou- langer'schen Militär-Gesetzentwurf, den der Nachfolger Boulanger's, KriegS- mintster Ferron, im Großen und Ganzen unverändert gelassen hat. Die General- Discussion scheint keinerlei interessante Wendungen gezeitigt zu haben, wenigstens war dieselbe dis zum Montag ohne irgendeinen Zwischenfall verlausen. Feutschland. Darmstadt, 8. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 8. Juni dem praktischen Arzte und Hospitalarzte an dem St. Rochus- Hospitale, Medicinalrath Dr. Jacob Hochgesand zu Mainz, den Charakter als „Geheimer Medicinalrath" zu verleihen. Darmstadt, 8. Juni. ^Hessischer Landtags Die erste Kammer der Stände erledigte in heutiger Sitzung eine Reihe Anträge, hervorgegangen aus dem Plenum der zweiten Kammer und trat den Beschlüssen derselben in allen Thellen bei. Auch der dem hohen Hause zur Berathung unterbreitete Gesetzentwurf über die Bäche und nicht fließenden Gewässer mit seinen zahlreichen Artikeln wurde fast ohne Debatte nach den Beschlüssen der zweiten Kammer genehmigt. Gelegentlich der Berathung des Antrages des Abg. Freiherrn von Rabenau auf Wiederherstellung des Kreises Grünberg ergreift der Abg. Prälat Dr. Habicht das Wort, um dringend die Regierung zu ersuchen, eine Wiederherstellung des Kreises Grünberg, sowie noch eine Reihe anderer Kreise im Interesse der Gerichtsbarkeit, sowie aus Gründen der geographischen Lagen der einzelnen Kreisstädte, anzustreben. Dieser Ansicht schließt sich auch Graf Solms-Laubach an, indem er noch bemerkt, daß bei der früheren Kreiseintheilung sehr bedeutende Fehler gemacht wurden. Die erste Kammer tritt diesem Ersuchen einstimmig bei. Ebenso genehmigte das Haus nach den Anträgen der zweiten Kammer die Erbauung einer Zellenstrafanstalt. Berlin^ 8. Juni. Die Branntweinsteuer-Commission beschloß heute, daß der Eingangszoll für ausländischen Cognac, Arrac und Rum in Fässern 125 pro 100 kg, und für den übrigen Branntwein 180 Jü pro 100 kg, und zwar vom Tage der Verkündigung des Gesetzes an betragen solle. Die Nachsteuer für allen vom 1. October d. Js. ab im freien Verkehr befindlichen Branntwein wird auf 30 pro Liter festgesetzt. Bis zu 30 Llttr ist der Branntwein steuerfrei, ebenso Branntwein, der zu gewerblichen urch nicht zu Genußzwecken verwendet wird. Vom Tage der Verkündigung des Gesetzes an bis zum 30. September wird der Bcanntweinbetrieb, außer für We*- Brennereien auf Dreivtertel des vorjährigen Umfangs beschränkt; für me glelcy Zeit wird die Maischbottigsteuer aus das Dreifache erhöht, ebenso öte ® Vergütung aus 48,03 JL Das Gesetz tritt am 1. October d. J«. tn xraTi und wurde mit allen gegen 4 Stimmen angenommen. Berlin, 8. Juni. Der Kaiser hatte eine gute Nacht und ist Morgens aufgestanden. Es ist ihm aber noch Ruhe empfohlen, fi Frankreich. ,. . Paris, 8. Juni. Der Ertrag der indirecten Steuern im Mai iß ^nt-r dem Budget-Voranschlag um 8>/2 Millionen zurückgeblieben und um 1 /z Millionen geringer als im Mai 1886. In den fünf ersten Monaten d. ci. r e”f 6teuern 9?9en den gleichen Zeitraum de« Vorjahres o? (SLa onen Mbhrertrag gegen den Voranschlag einen Minderertraa von 2 t Millionen. In Folge der innerhalb der Ministerium« getroffenen Verab- redungen beschloß der Kriegsminister, bei den Ausgaben der Centralverwaltuna seiner Refforlr namhafte Reductionen vornehmen zu lassen. ® ;'^rx.ncre• n3Wen' dar Cabinet beabsichtige zu erwägen ob er nicht angebracht fei. die Weltausstellung bi» 1890 aufzuschieben. 8 hon sn?in(B?ets2^U51C'paIta^ ein Tadelsvotum gegen den Polizeipräfekten, den Minister des Innern und den Minister der schönen Künste, da diese als Antwortlich für die Katastrophe der Opera Comique anzusehen seien, und beschloß, den Theatern und Concert-Lokalen in Paris eine Frist von 3 Monaten zu setzen, um die Gasbeleuchtung durch elektrische» Licht zu ersetzen- England. 2t t 3unJ‘ Unterhaur nahm nach langer Debatte mit hi^om0t9THiM « lmme? ?en dritten Artikel der irischen Zwangsbill an. Nach diesem Artikel können besondere Geschworenengerichte für gewisse Fälle einae- fuhrt werden. Sämmtliche Amendements wurden verworfen. I hör ra^nt*a^-ter?u4mna6n) in erster Lesung die Bill an, welche dar Kapital der Gesellschaft für den Bau einer Schiffsahrts-Kanaies bei Manchester erhöht. Mäßigkeit geschaffen würde durch allerdings eine Ungleich- flfgen dfe'ssomEilnksnttäg "tls f*bU ‘Si?11 >umA»g«.bnttm Schmid. sLiWL«. !äw«s. 8äs JJentfdi» Ia..ümjrt!,schttfU.che Ausliellimg in Iraniifiirl «. m (iBon unserem Special-Correspondenten.) w-ich- SS:/-'.': schlügen an, doch werdetauchfiflnLnPr Är Cl,Örfe0ri)6ten den Höhenbedeutende Anzahl Vieh der beroorran^^st?^Äl^' Schleswig-Holstein u. s. w. eine zur Ausstellung bringen Pferde fommVnon^bbcut^en Niederungsrasse eine bedeutende Mlau§'Tsuis^effen' bnnn weiter stellung; die anderen deutschen Schleswig-Holstein zur Aus- Sachsin ”C®debe[ein@iafam8f^iften •“ÄÄ’m&Ä KftS Kreuzung.' f’"b mCif,Cnä ben tn«Iifd’E1‘ R°ss-n und Schlägen b-izuzMn?r?.n und Keichstag. /qs k. Berlin, 8. Juni 1887. (38. Sitzung.) Tagesordnung steht zunächst die zweite Bcrathung der die Arbeiter- ichutzgesetzgebung betreffenden Anträge der Abgg. Hitze und Lobren von Bestimmunaen in Nie ßiptuprhp s 01 Dr- Hartmann) beantragt die Aufnahme f*?f^.Itmn-IUna'CIV dre Gewerbeordnung, wonach vom 1. Avril 1890 ab die Ne- SWMHHLL-L-LS- SMSSSW ausgedehnt wstd *' in bcncn clemcnta« Kraft zur Verwendung kommt, Aba sfiSe^Kento^’hnfH'^ft b‘E Bestimmungen über die Kinderarbeit. sw»»» SSMSMi durchau?adurchftihrbar^D°ek^oL£^ b? Abschaffung der Kinderarbeit für »" »™ “SttÄ Ä'XÄÄ« I 8 o f a l e ♦. findet inVn^ag'e?o°m 2.C-4^ulVi>^V3ia?enrSu^f^a^l%alni£^be Wie,eck I verbunden mit der 25jährigen Jubiläumsfeier"d-sbe§ Lahn-Wetter-Gaues, | bis jetzt alle Vorbereitunaen wm Äe di?^^ Turnvereins statt. Es sind I sagen lassen, getroffen. Der Turnverein Verlauf desselben voraus- zahl wendet'Alles auf, umbi'.®ft n fiSf'n am‘«Heb‘ts I einer imposanten zu gestalten. Durch Lahn-Wetter-Gaues zu I Laae, mit Ausstellung zweier großer^Fssthall?n welch/^di?Ä^ Festplatzes in schönster und Regen schützen, durch EngagementSonnengluth Regiments Nr. 116, durch Uebertraauna der pffr?fta,7™,. 06^• Hessischen Infanterie- tüchtige Wirth- wird es möglich eracht MÄm‘tonn0? !“?■ be"«rte u"b SÄS S —'ÄÄftTfrt* Msi. H. I ä mä. sttÄSFÄ Turnve«?ns Wieseck ' V°rmitMg°?v°n Ä » °°m Trommlercorps des 10 Uhr: Antreten der Musterrieaen und k®^6"9 b“ Hemden Turner. »•£ SS- rS"8*'« $ SSfÄS* »Jw-Ä' ÄX M°rg-n^°6'uhr:^Tagr?oM- des°TÄm^"°umsf°ier beä Turnvereins Wieseck. -usdem Festplatz. Uhr: Frühconcert 2 Uhr: Abmarsch nach dem Keftolab Dnk-ssm? b 8 Jestzuges am Turnplatz. Um Ueberreichung der Gedenktafeln an Mitglsider ^ welche°ftit'r«''" Aubiläumsrede und Turnverein angeboren. Schauturnen Concert „n 5 m». ^"ndung bis heute dem Volksfest. Abends: Feuerwerk ‘ r ^Wirkung der Gesangvereine. Paar schwere Wagenpferde vor^ll'anhänaenden^Maaon wi obtttF Bahnhofstraße ein Galopp die Bahnhofstraße entlang nach b« inneren Uer ^ einer Ergänzung ihre? Eingebirges seien andere wie die im Westen welcke a,e§ ^chsischen Erz- die Annahme des Commissionsantraa s iln Auge habe. Durch -" -jÄflß B» MM In sÄTS^V®(Sn'qu6X'i6,> „ 4285 H Werner der igrselitischen Ukligionsgrsrllsch^ Samstags Abend g"uhr° ®am§taß Vormittag 8 Uhr, Samstag Nachmittag 4 Uhr, Freitas, den 10. d. Mg., Nachmittags 2 Uhr, In der L. F l e t t'schen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung versteigert werden • ILadeneinrichtung, 10Bände Brehm's Threrleben, 2 Sopha's, 1 Spiegel- jchrank 2 Kleider-, 2 Küchenschränke, Commode rc. Gießen, den 9. Juni 1887. ^ine Firma und ^O Pfg. käuflich an Seifen-Handlungen. 4403 Engel, Gerichtsvollzieher. m ,, empfehlen: Weißwein pr. Flasche 60, 70, 90,100 Rothwein „ WO und HO V 3708 E. «t? K Haitz, Gießen, vis-ä-vis dem städt. Schlachthaus. 4372! * ™ P- Pfund 4372 empfiehlt 4397 1 Fr. Seibel. ®nd 153 Lieferungen, durchweg gut erhallen, meistentheils unaufgeschnitten, billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Carl Scliwaab Amerikanischen Glan^Stärke nu,nft^erben- ®‘<,bu6 Schutzmarke trägt, ä Packet aßen Orten in den meisten Colonialwaaren-, Drogen- und Fr*‘z j«n„ Leipzig. _____________Alleiniger Erfinder der Glanz-Stärke. Vermischter. — Im Interesse der Geschäftswelt muß auf die Aenderungen aufmerksam gemacht werden^ weliye der neue Gesetzentwurf über den Verkehr mit blei- und zinkhaltigen Gegenständen in verschiedenen Betrieben verlangen wird. In erster Linie werden von dem neuen Gesetze die Spengler und Zinngießer betroffen, da nach dem Inkrafttreten des Gesetzes nicht nur die Verwendung des bisher üblichen Lothes verboten ist, sondern auch Gegenstände welche früher mit demselben gelothet waren, nicht mehr gekauft werden bürten. Es bezieht sich das hauptsächlich auf die vielen aus Weißblech 6er- ?eft^'e(n'.Jurc Kuchengcbrauch bestimmten Gegenstände. Ferner werden die Wirthe rocld,£ übcr 10mw *"■ beB.impTlt0 ju S&^n^^VKitt“ r^i&^Je^ unFereQnT Cursaale fiine Jahresversammlung nebst fröhliche? Festtafel abhielt. Das Präsidium Die Ausstellung von Maschinen und Geräthen (worunter man^- eine äußerst reichhaltige (ca. 400 Nummern) und bietet dem Interessenten gewiß ein reichhaltiges Material zum Studium. EinerÄ" Zusammenstellung von landwirthschastlichen Geräthen und Maschinen tuf dt° °r Ausstellung ju sehen, mag in Deutschland wohl noch niemals Vorhand n «e wesen fein. «Ä”Ä; Ä371 «i ;«) Bekanntmachung. Die neue Stelle eines Straßenwartes für die SSÄ? - ™ >°° -f *• 3" f1in,,nJ8eroeroer ^?ben ihre Meldungen unter Angabe ihres Alters und Rei, UiftM be?eUbSemffStUhfhr 'hre bisherige Thatigkeit bis spätestens 20. d.^M to km Stadtbaumerster anzubnngen, woselbst auch die Dienst- mstrucfion für den Straßenwart eingesehen werden kann Gießen, den 7. Juni 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Keller, Beigeordneter. 44^ Nur Vorsicht^ j-d7s° Packet m^ner E^ barnuf 3“ M Gefrorenes in verschiedenen Sorten täglich bei 4365 H. Lind, Schulstraße. Bynauio-flascliiieD, aÄÄ-as ofteriren wir WiedervrrkLufcrn zu mt- sprechenden Preisen- die selbstständig eie» nb,Vf»M.ClCftr3!iSlnIa9Cn °usführen, ober solches beabsichtigen, stellen wir In- ?n«kCUre tüchtige Monteure in besonderen Fallen zur Verfügung. 4092 P°k°r«y & Wittekind,'Maschinenfabrik. Bockerrheim - Frankfurt a/M. Groninger L- Honigkuchen R. empfiehlt 2701 _________Ed. Lind, Gießen. ZchiieUel (ürfolg ßninntirt innerhalb weniger Wochen b. Gebrauch von Prof. Gerdes Haar- u-Iiartelixir, vorzüglich. Mittel ---- r»r Beförderung d.Wachstbumr Uon Schnurr- u.Backenbart, sow Haupthaar. Prö. p. Flatz. nebst Gebr.-Anw. in 3 Sprachen 2 Mk. Absolut unschädl. Gegen Na.l n. t od. Einsdg des Betrages allein ecllt bircct 3U beziehen durch die Parfüinerirfabrik von G. Seifert, Dresden-Trachenberg. 4215 SöÄÄ-ää ^on eine sehr große Zahl von Aerrten imh Adener Brunnenprodukte entwickeln, die Sodener Brunnenprodukte in ihrer Prori« Öin'u !n na^ un^ lern bewogen, — - r , uuf die Frequenz ves Bades einwirk?- bisher zu berücksichtigen, was (Zs kommen zur Vertheilung die folgenden Geldpreise- ftür Sterbe 4/ uonn D0? Kurgästen seit Eröffnung der Saison 1 eine recht namhafte ^aht 3^inbüie^ 28010, Schafe 7860 Schweine 2800, Geräthe 1125, %robufte2060 rooau »nls^en, wo man rwar, laut Quellen-Analyse ^? ^uiuthlich-idyllischen Soden ein- noch verschiedene Ehrengaben kommen. ' °une ZUbU' roo3u vollere Brunnen findet als in Lurusbädern '17 . lo wirksame wie vielfach werth- Die Einrichtung der Baulichkeiten - Stallungen für die oerfrfHPhennrf^n • Aerztetages erregt besonders derieniae be” wissenschaftlichen Vorträgen Thiere, die auf den meisten großen Ausstellungen viel zu wünschen übrig fann r,llbh£entäre3, in der Urzeit vielleicht in FuneUan^? T $en?ie Zirbeldrüse als man sur diese Ausstellung wohl als gut und recht praktisch bezeichnenDieselben Ä Darwinschen Entwickelungsgang sich um!ebild?t Auge defintrt wurde, geräumig und luftig genug geben den Thieren einen gehörigen Schutz aeaeu alle ini nächsten Jahre würfe franurta8« “ ^m Zusammen- Unbilden der Witterung und erlauben eine leichte Uebersicht aller ausgestellt?» Thiere "u.Kursaale waren die fremdenGäste'sehr^!iber ^QtuTab 2Bir werden in den folgenden Nummern auf die Einzelheitender Ntm°hl war die heiterste und trat in kräftta n X™Stimmung beim zuruckkommen, glauben aber zu derselben noch im Allgemeinen 'bemerk w müS —Qftm berDor- atabemWn Gebern und launigen und zwar vom landwrrthschaftlichen Standpunkte aus: n 3U inu’’en | — - ______________ Nicht wenige Landwirthe sprechen solchen Ausstellungen besonders tfiter- I (ö ; „ A ~ ausst-llung-n r-gl.chm Nutzen ab, halten sic sogar wohl für eine Art Fpi-N' ®‘”8«fanbt. (. Verkaufs der gezüchteten Thiere, das Bekanntwerden viehzüchtender Landwirthe und ihrer Leistungen, bezw. auch der Zwischenhändler für den Viebbandel aut b^m betreffenden Gebiete zu erleichtern, sowohl int Interesse der Mehkäufer als :.u?S.Ss*,■«"1- * •- . K Vergleichungen anzust-U-n über die Eigenschaften - soweit^dieselben auf lusstellung zu deurtheilen sind — der einzelnen Rassen, Schläge und 3ucbt- etnrichtungen, sowie der einzelnen Individuen innerhalb einer Rasse u s w * Q(mhnrn o MU» BseLrk« ‘ Korn JL 11.00,9 @erfte3^L9 OO^Stier28.*‘e OO4 ^0- weißer Weizen x 00.00, Erbsen k loo Pfund L* 00.00. ' ® f M 6'°°' Kartoffeln k 100 Pfund 0.00, Malte?0.00-0.00,bda^Gescheid^6-P) J^ffter ^"eten: Kartoffeln per St. 4-6 Butter im ffl S M nn^,' &“? Sunbcrt M 0.00-0.00, das bis 1.20, Weißkraut per Stück iP-OO ^-^OOO, ,m Detail das Pfimd X 1.00 per Stück 10-00 Ochsenfieiüb „pr gÄ',n?5r?fr™t.peL1 Friedr. Seibel, Giessen. 4408 zu haben. Gegen Feuchtigkeit. Fäialnis u. s. w. Bedeutend billiger und^a viel zweckmässiger als Oelfarb- und Teer- Anstriche. Für das Lokal-Cvmitö: ««. Hw;, Architekt. Von Fach blättern vielfach empfohlen. Ausgezeichnete Zeugnisse In grosser Zahl von Eisenbahnen, Staats-, Kommunal- und Zivilbehörden, von Grossbetrieben der Landwirtschaft, 4282] Ladeneinrichtung, noch fast neu, zu jedem Geschäft passend, zu verkaufen. H. Werner. H. Voelzel II., Wieseck. Otto Rabenau, Alten-Buseck, W. Rühl, Grossen-Buseck. Job. Hess XX., Leihgestern. Conrad Wenzel IV., Langgöns. von Fabriken aller Art u. s. w. Unbedeutende Kosten. — Grosse Ersparnis. — Einfachste Verwendung. Von Autoritäten als ^einfachstes, unbedingt ^wirksamstesMittel vor anderen Präparaten, wie Antimerulion, Mycothanaton etc. bevorzugt. 4284 Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. K. Bender, Neustadt 22. 2. Lilienstein, Butzbach. K. Köhler, Lieh. 1560 Ph. Kammer IV., Bellersheim. A. Buch, Hungen. Aug Zimmermann, Lollar. Antiseptisches (fäulniswidriges) Anstrichsöl giftfrei rind nicht feuergefährlich, Einzig echte, seit langen Jahren bewährte Originalmarke für MeckNUe und billige MMMMuug. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Gattin 44^ Anna Margarethe Rommersheim sowie für die durchaus reiche Blumenspende sage meinen innigsten Dank. Heinrich Rommersheim nebst Familie. Todes-Anzeige. Mittwoch Nachmittag 37t Uhr entschlief nach langem schwerem Lewen unser unvergeßlicher innigstgeliebter Sohn, Bruder u. Enkel KaH Graf in noch nicht vollendetem sechszehnten Lebensjahr, was ich tief aebeuat allen Freunden und Bekannten des Verblichenen mit der Bitte um stille Theilnahme anzeige. Gießen, den 9. Juni 1887. Louise Graf Wrttwe. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag um 4 Uhr vom Sterbehause (Grünbergerstraße 31) aus statt. 4418 Fek«cH»n; 8. «ch«,»«. - ®rwf und v-rl«, d« »r«,kochen Dn>ck»äed d. Bl- I^AM^StellttlfmMnd^den^ rufs vlacirt schnell Reuters Bureau —in. .Dresden, Neitbahnstr. 25. 3761 ■ f352, ?in Junge kann in die LehU 11 Ctvll Uvl ^3^ Benner, Schuhmacher, Rittergasse. ^28» Christian Engel, Gfenpuher. Gasthaus zum 8cf)iJTeuücrqertfjuI. ’ Sonntag den 12. Juni: 441(> Tanzvergnügen. 4368 Ein Kellnerlehrling und ein braver Junge als Hausbursche können sofort eintreten im Frankfurter Hof. 4338 Lumpensortirerinnen gesucht. Alexander Mayer. 4308 Ein Lehrling gesucht. B. Melior, Friseur, Bahnhofstraße 18 4279] Schreinergeselle auf sofort ge- sucht von Emil Mengel. Zu jeder Tageszeit: Warmer Braten, ä Portion 13 Pfg. Restauration Kessler, 4231________Neuenweg._________ 4221 Ein im Kleidermachen durchaus erfahrenes Mädchen empfiehlt sich in und außer dem Hause. Seltersweg 81, im Nebenhaus. II! Zöpfe II! werden für angefertigt, Perrücken ToupeS, Scheitel nach Maaß, Zöpfe aufgefarbt bei