Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ¥ k-' Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Brrrerrn: S ch u l st r a ß e 7. (3 Zum üslerseste 1887 Göthe sagt Aus Berlin, 7. April. Im kaiserlichen Palais fand heute Vormittag die Feier des heiligen Abendmahls statt, an welcher der Kaiser, die Kaiserin, das kronprinzliche Paar, die hier anwesenden Mitglieder des königlichen Hauses, sowie die vorgestern ein- gesegneien Prinzessinnen Sophie und Margarethe theilnahmen. Nachmittags machte der Kaiser eine Spazierfahrt. Straßburg i. E., 7. April. Der Reichstagsabgeordnete Kabl6 ist heute gestorben. ______ fötale*. Gießen, 9. April. Zu Ostern, dem schönen Frühlingsfeste, entbehrt die Statur leider noch jeden Schmuckes, dieweil der Lenz sich Heuer etwas verspätet und der Kalendermacher dem Feste seinen Platz gar frühe im Jahre angewiesen Hal. Wenngleich sich auf dem Wiesenplane bereits ein Frühlingsregen bemerkbar macht und auch die Knospen an den Sträuchern vereinzelt hervorbrechen, so ist doch im Allgemeinen noch wenig von dem Nahen der „blühenden, goldenen Zeit" zu verspüren; selbst der Vögel munterer Sang verstummt und die kleinen Sänger suchen Schutz auf den kahlen Bäumen gegen die schon einige Tage anhaltenden rauhen Winde. Bei solcher Witterung ist natürlich an den Aufenthalt im Freien nicht zu denken und die Hoffnungen der Kinder, am Osterfeste sich im Grünen tummeln zu können und mancher Erwachsenen, die da dachten, nach langer Winternacht endlich einen Gang „hinaus in die blühende Welt" zu machen, sind arg getäuscht worden; hoffen wir deshalb, daß der Lenz recht bald das Versäumte nachholen und uns durch viele schöne Frühlingstage entschädigen möge! —* Am 7. d. M. hatte der Kaufmännische Verein seine ordentliche Generalversammlung, welche ziemlich stark besucht war. Der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden wurde beifällig ausgenommen und constatirte derselbe recht günstige Resultate. Unter Anderen ist die Ausdehnung der Bibliothek zu erwähnen, welche jetzt über 600 Bände umfaßt. p c mx,rr _Wf Das Resultat der hierauf folgenden Vorstandswahl war: Herr Wklh. Koser, Vorsitzender, Herr Wilh. Hanstein, Stellvertreter, Herr Ernst Wiegelmann, Schriftführer, Herr Th. Krahnefuß, Cassier, Herr W. Wagner, Bibliothekar. Mit Freuden wurde begrüßt, daß die Herren Wilh. Hanstein und Wilh. Käser, einem allgemeinen Wunsche Rechnung tragend, von ihrer bis in letzter Stunde aufrecht erhaltenen Erklärung, keine Wiederwahl anzunehmen, Abstand nahmen; bleibt doch hierdurch die Leitung des Vereins in anerkannt bewährten Händen. —* Die Kaufmännische Kranken- und Begräbnißkasse (e. H.) Gießen hatte am 4 April ihre zweite ordentliche Generalversammlung mit der bekannt gegebenen Tagesordnung. Der von dem Vorsitzenden erstattete eingehende Bericht zeigt ein zufriedenstellendes Bild der Entwickelung im abgelaufenen Geschäftsjahre. Der Mitgliederstand hat sich gehoben und das Vermögen einen Zuwachs von JL 706.90 zu verzeichnen. Das letztere beträgt hiernach JL 1202.38, wovon JL 1050 verzinslich angelegt sind. Außerdem ist die Sicherheit erhöht durch eine Garantiezeichnung von JL 500. An Krankenlohu wurde im abgelaufenen Geschäftsjahre gezahlt JL 598.33 und seit Bestehen bis zum Ablauf desselben JL 828.66. Auf diese Resultate kann die Kasse angesichts ihres erst IVrjährigen Bestehens mit Befriedigung zurückblicken. Bei der Vorstandswahl gingen aus der Wahl hervor die Herren Wilh. Koser im Hause Earl Emmelius, Vorsitzender, Jac. Jung, im Hause Gg.Phil.Garl, Cassier, Hch. Wagner, Gewerbebankrechner, Schriftführer, Carl Heil jun., Prokurist der Aktien- brauerei hier, G. M. Minoprio, Agent, Moritz Krämer, Polizeisecretair, Carl Kormann, nn und" wünschen wir, daß sich dieses gemeinnützige Institut immer günstiger eutmickettr^moge.^ Zeiten Osterfeiertage findet in Ste in^s S^albau^ettr Parteitag der deutsch-freismmgen Partei: desGroßherzogthums sta - D Tage: abgeordneten Munckel und Eugen Richter haben ihr Crscheu zugesagt. Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrrvürdiger Nacht, Sind sie alle an's Licht gebracht. Licht, mehr Licht! bleibt der Rus der strebenden Menschheit. Licht und Frieden! Arbeit und Segen! Erholung und Glück! Zu Ostern lassen wir hinter uns, was Kopf und Herz dumps bedrückt, was an Sorgen und Trübsal aus uns lastet, und wenn auch nur für die Festzeit, — es bleibt uns als Gewinn ein neuer Trost, eine neue Hoffnung und neuer frischer Muth. Gerade in unserem politischen Leben ist neues Vertrauen von unschätzbarem Werthe. Wenn wir in der Natur alles neu werden und alles seine Bestimmung erfüllen sehen, ohne Zwist, ohne Hader, ohne Verleumdung und Verketzerung, so möchte man wohl hoffen, daß auch im politischen Leben einst ein neuer Lenz, eine neue Aera der Gerechtigkeit erblühte. Ja, auch der Menschheit wird einst ein Ostern werden, von welchem an alle für alle arbeiten und sich nicht mehr aus das Bitterste befehden werden. Schon das wäre eine herrliche Osterfreude, wenn die Gegner sich einten, das Wohl des Vaterlandes über alles zu stellen und sich nicht mehr zornigen Gemüthes, umflorten Auges und mißtrauischen Sinnes entgegenzutreten, sondern den Glauben an die guten Absichten anderer ehrlichen Leute zu erringen. Wir dürfen freilich nicht vergessen, daß im S« >en der Menschheit nicht wie in der Natur aus einmal und nicht alle Jahre alles neu werden kann. Unsere kirchliche, sociale, wirthschastliche und religiöse Arbeit, die Richtungen der mannigfachsten Culturstrebungen, ja auch sie keimen und wachsen und blühen einst, aber ein Jahr ist zuweilen nur ein Sandkorn in der Wüste der ewigen Zeit. Immer von Neuem aber predigt uns Ostern ein neues Leben, das Licht und die Auserstehung. Wir dürfen nicht verzagen. Klarer und ruhiger ist es bei uns schon um Vieles geworden, seitdem das junge Deutschland seine Auferstehung feierte, und wenn die Sonne des Friedens auch nicht überall leuchtet, so mag es auch daran liegen, daß immer neue und große Ausgaben an das Reich herantreten. So Vieles ist neu geworden und noch mehr in die RumpelTelegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz - Bureau. Varel, 8. April. sReichstagswabl.^ Nach amtlicher Feststellung wurde der Rechtsanwalt Träger mit 9544 von 17,307 Stimmen gewählt. Thünen erhielt 7753 Stimmen. Wien, 8. April. Das „Fremdenblatt" wird von kompetenter Seite daraus aufmerksam gemacht, daß die stückweisen Erzählungen, namentlich ausländischer Blätter, über die einzige Besprechung des Ministers des Auswärtigen, Grafen Kalnoky, mit dem bulgarischen Justizminister Stoilow nicht als richtige Darstellung der Unterredung zu betrachten seien. Schlüsselburg, 8. April. Der Eisgang der Newa hat heute begonnen. D-r Gedanke der Auferstehenr tritt unr in einer Zeit besonders nahe, in welcher Kriegsbesorqniffe uns lange umfangen und unsere Seelen mit Unsicherheit und Betrübniß erfüllt hatten. Zu Ostern sprengt die Natur die Fesseln der winterlichen Erstarrung, mit dem Tage, da der Ruf, „Christ ist erstanden ertönte, war der Ostertog der Beginn der Zeit, in welcher die Grabernacht durch die Auferstehung gebrochen, da» Dunkel durch die Ostersonne gelichtet und dar bange Herz getröstet und froh und frei ward. In Bezug auf manche große Frage der Menschheit und der Menschlichkeit kündete dar Osterleuchten einen Fortschritt der Cultur und seit 16 Jahren war der göttliche Friede auch den Völkern zu Theil geworden. Da auf einmal schreckten unr die Anzeichen neuer Unruhen zwischen großen Nationen; es schien als sollte die Kriegrfurie eine neue schreckliche Wanderung beginnen und die Kriegsfackel quer durch Europa tragen. Gottlob ist es den Leitern der Geschicke der Völker gelungen, uns den Frieden zu erhalten und jenes Schreckniß zu bannen, das der Dichter furchtbar nennt, weil es die Heerde und den Hirten schlägt. Nicht in die düstere Nacht des Kriegsverhängnifles stnd wir hineingetrieben, sondern wir wandeln im Lichte der Ostersonne auf friedlichen Fluren und erhoffen noch eine lange Dauer der Völkerfriedens. .. m ,, In unser Ostergebet klingt dieser vornehmste Donk an bte Vorsehung hinein: er giebt unr Anlaß zu besonder, freudiger Feststimmung, denn nicht» stände mehr im Widerspruche mit der sonnigen Werdelust in der Natur, als die Zerstörung, die den Menschen selbst, die Krone der Schöpfung, und alle edlen Werke des Friedens bedroht, nicht» zeigte sich mehr al» Gegensatz des trösten« den Auferstehungs-Gedanken», als ein neues irdische» Kämpfen, dessen blutige Bahn durch Reihen von Gräbern bezeichnet würde. Wie groß ist dem Ehrgeiz um Ruhm und Macht gegenüber die Harmonie im Gedanken an Gott und da» wahre Christenthum, wie erhaben bietet seit Jahrtausenden die Natur dar Vor« bild der seelischen Einklänge» in allen ihren wunderbaren, jährlich sich friedlich erneuenden und ewig sich vervollkommnenden Neuschöpfungen, wie athmet so sehr alle» Frieden und Lust, allüberall, „wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Oual." Das gnadenreiche Auferstehungssest erhält feine wahre Weihe durch die Ruhe, die es wie eine grüne Oase hineinstellt in die Wüste des Alltagslebens. Die Ruhe gestattet Erholung und gebiert auf's Neue die altdeutsche Wanderlust; die Menschen streben hinaus in's Freie, denn, wie der Altmeister Gefunden: 1 Taschentuch, 1 Hut, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Nadelbüchse, 1 Paar Strümpfe, 1 Kinderkragen. Gießen, am 9. April 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius kammer der Weltgeschichte geworfen worden. Uns lebt noch die alte Kraft des Kaisers und seiner Paladine, uns blüht ein großes, erstarkendes Reich, uns leuchtet die Sonne edlen Menschenthums, und darum haben wir allen Grund zum Danke gegen die Vorsehung, die uns bisher so wohl geführt, allen Anlaß zur Freude an reger Arbeit im öffentlichen Leben und alle Hoffnung zu weiterem Gedeihen unseres geliebten Vaterlandes. Furchtlos können wir der Zukunft entgegenschauen, so lange wir in Demuth von Gott, in Treue gegen den Kaiser und in Liebe zum Reich ehrlich weiter arbeiten. Dann wird, dann muß auch uns ein Ostern blühen, dessen Sonne reinem Volks wohl und edler Humanität leuchtet, ein Fest, das uns die Auferstehung bringt, nicht nur im kirchlichen Gefühl, im Anschauen der Natur, sondern auch in den Seelen, die dem Grabe des Hasses und der Zwietracht, dem Elend und der Unzufriedenheit, dem Aberglauben und der Dummheit entflohen sind. In dieser Hoffnung erklinge unser Ostergruß hinaus in die Welt: „Fröhliche Ostern! Glückliche Feiertage!" sie sind selber auferstanden Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbesbanden, dem Druck von Giebeln und Dächern, Lorslund's schien Msls-Ertrakt r-nd°ns Mr beliebt Das Mal,.Extra« Mit « w°kd°be" Meichsucht und Blutarmuth, das mit Kalk bei engstlchcn Krankheiten, das mit Seberthron für schwächliche Kinder empfohlen. Das neue Mittel, Loiflund's Rabm>»o«s?r«. wird bei zehrenden Krankheiten mit bestem Erfolge gebrauch! ' Tauben per Paar 50 bis -er e1üc?^nir78-2®o" ©fnfe^ffib Ä” Ä 64 ä' Kalbfleisch 44^50^* 556—60Hammelfleisch 50 bis Ki-° 4.50 5.00, Mi/ch per Liter verwischte-. Altona-Ottensen. Nach der „Eisenzeitung" (Berliner Fachblatt) sind in Mona-Ottensen Formerstrciks durch künstliche Agitationen heroorgerusen worden und sollen die Former, welche eben überall für dort gesucht werden, nicht für vermehrte Meßereithätigkeit Verwendung finden, sondern sollen unter den dort herrschenden schwierigen Verhältnissen als Ersatzmannschaften dienen. «irrt* 6* $oriL sPostpersonalnachrichten.) Angcstellt sind die Post- assistenten Schaffner tn Langen und Ochs in Bingen. Ernannt ist der Telegraphenassistent Rod em er in Mainz zum £)6er;£ele: Assistent en un^ ^cr Postassistent Lauckhard in Butzbach zum Ober - Poft- Gestorben ist der Post-Verwalter a. D. Johannes Olt in Höchst im » ü. ^Un0om,. ^ltertage, Nachmittags 3 Uhr, wird in hiesiger Kirche zum Besten der OMIienstistung für Krankenpflege ein Kirchenconcert zur Aufführung kommen, auf das wir hierdurch aufmerksam machen möchten. Es konnte dazu ein reiches und schönes Programm entworfen werden, indem außer den bewährten ein- Helmffchen Kräften zwei auswärtige Solisten ihre Mitwirkung zugesagt haben. Wir ^che^Besucher^"^^ &cn beftcn Verlauf und seines edlen Zweckes willen rechl zahl- , A April. In dem großen Tunnel vor dem hiesigen Central- bahnhos erclgnete sich gestern Abend, als eben der um 9 Uhr 10 Minuten von hier ^^n furt abgehende Perfonenzug cingefahren war, ein Vorkommniß, durch welches dre Passagiere des Zuges in kernen geringen Schrecken versetzt wurden. Der mit dem Eouprren der Billets beschäftigte Conducteur war, um sich vor einem Unfall zu schützen, tn dem Tunnel tn ein Eoupö 1. Classe gestiegen, das er für leer hielt in ?br jenseitigen Ecke eine einzelne Dame wahr- 91 r %bcJ$#affner 3«* Stunden hatte, sich für das Ucbersehen zu entschuldigen, sing dre Dame, wohl irgend welche schlimme Absichten vermuthend heftig HEe zu schreren und dre Fenster einzuschlagen. Dieses Gelärm und Geschrei horte em tm Eoup4 nebenan sttzei^er Offizier und brachte durch die Carpenderbremie den Zug mttten im Tunnel zum Stehen. In begreiflicher Angst stürzten sämmtliche Patsagrere nach den Waggonlhuren, indem Jeder einen Unfall vermuthete. Dank der Bewnuenheit des^Zugpersonals konnte der Zug, nachdem die Urheberin der ganzen Scene wte die übrigen Passagiere beruhigt waren, noch rechtzeitig genug wieder weiterfahren, um nicht mtt dem wenige Secunden später kommenden Wormser Personenzug m dem Tunnel noch em Rencontre zu bekommen. Die Dame, welche d e ganz? Storung verursacht hatte, war schon von Köln mit dem Zug gekommen und ist P^lonal durch ihr excentrisches Wesen ausgefallen. - ©te ©ittfet Mainz $at tut abgelautenen Rechnungsjahr für Armen- und Krankenpflege nicht weniger als 359 731 ausgewendet. In der offenen Armenpflege durch den Eentralarmemonds wurden 1166 Familien und Einzelpersonen und in der geschlossenen Armenpflege durch Waisenhaus, Jnvalidenhaus und Spital 1454 Personenunterstützt! Eingefündt. ” - . ^em 2. Mai wird in Butzbach eine Realschule in'sLeben treten inhpm Me fett^riM erweiterte Volksschule zunächst durch eine Klasse erweitert wird Dadurch entstehen bte fünf untersten Klaffen einer Realschule- die oberste Klasse Ostern 1888 eröffnet werden. Die Wahl Butzbachs fur'Solche welche ^eine R^ s^,?s- besuchen sollen, ist aus folgenden Gründen zu empfehlen: Die Anstalt ist noch Hein jo daß auf ben Einzelnen besondere Rücksicht genommen werden kann. Butzbach selbst D° s £ * h000 Einwohnern mit blühender Gewerbthätigkeit/ das Leben ^^ielbst ist billig unddie Umgebung malerisch und schön. In Butzbach ist ein iphr Alretcher ßebtlbeter Mittelstand so daß Eitern, denen die Wahl ihres Aufenthalts der Zuzug Pur empfohlen werden kann. Da in unserer Gegend die Renl- schulen fast überall überfüllt sind, so wird es für viele Eltern die ibre Kindp,- hnru nacb tbun müffen, nur anzuralhen sein, dieselben der noch nicht^ibersüllten 2!,^! E Butzbach anzuvertrauen. Man kann daher dem Aufblühen dieser An- stalt^fur^ie^dle^Ltadt^ alle Opfer bringt, ein gutes Prognostikon stellen. Uhr, Auszug aus ven Kirchenbüchern der Stadl Eirtzeu. Evangelische Gemeinde. Karl e^«btaPBä* Ioren®%t^n^^embe"lsT(i§fOro dn Gustao Emir 4. Mär?“*'16“’ ®Cm toeV8eant 1'ti6iIipp Schul eine Tochter, Marie, geboren den 31. mä®iCn,eI6en- Dem Schneider Karl Buchenau ein Sohn, Karl, geboren bett geböte,L 1. ÄÄ.^9'55“1 Di°h- eine Tochter, Margarethe, Beerdigte. ftorbenVen 5. Aprist @ippd' Unioersiläisbi-ner i. P., alt 61 Iahte, ge- ben 5. Ipril8' Stteiri* Müller, Ortsgerichtsmann, alt 64 Jahre, gestorben Kirchliche Anzeigen der Stadt GieHen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Ostersonntag, den 10. Avril Do-msttags 9'/- Uhr: Pfarrer vr Naumann- rv) , , Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dinaeldev Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Arm n der Gemeinde Ostermontag, den 11. April Clni>c' “T t ■?" »>d ewwJ sÄt3S‘r£"®SÄ"'“■e,. m ÄH;’SÄ“, AL-«. Schott-M Marburg-Cölbe-Biedeukops, Wöllstein-Sprendlingen, Mannhestn-Piern Wettb ^"Ä^'M''^im-Gr.-Bieberau-Reichelsheim!e. eingezeichnet, wodurch der 2ycri9 Karte nicht unwesentlich gesteigert erscheint. gelegentttchst empsthstm^ ** Karte unseren Lesern nur an=. (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) or r , Aufgebote. r i pn : 41 Dr- Phil- Simon Johannes Lahr, Lehrer zu Gießen mit Kriphprir. Härteste Lungershausen von Schlotheim. 4. Heinrich^Wilhelm Pfeifer von^Lauba^ Gartner dahier mit Helene Bertha Weitzel von Bergheim, wohnhaft dahie? 5 Ä' Aohm ^0N Halbertshofen bei Neuburg a. K., Schuhmacher dahier mit Herd, geb. Dteffenbach, Wittwe von Schneider Joseph Heid dahier '1 § von Mudersbach, Metallgießer dahier, mit Louise Müller von hstr^ 7 Eckim Hemrich Moller von Klocksdorf, Schuhmacher dahier, mit Elisabeth nnn kirchen wohnhaft dahier. 7. Heinrich Christ oon mit Hedwig Wilhelmine Endlich von Oberrad, wohnhaft dahier.' f p^rselbst, an- Geborene. PhHp qi U ^em Kaufmann Louis Sundheim eine Tochter, Julie Elisabeth Luise. 31 Dem Kaufmann Georg Philipp Friedrich Strack eine Tochter 31 Bremser bet der Main-Weser-Bahn Jakob Weidenhaus^ dne^ SoSt« Etts^h? ^pril: 1. Dem Schriftsetzer Albert Köchlin ein Sohn. 2. Dem Fabrikanten ftSrfA ©cfitrmer eine Tochter, Johannette Karoline Theodore. 2. Dem Kaufma^Em^» eme Tochter. 2. Dem Königlichen Stations-Ässistenten Wilbpsm trr?«.'^errma:nn ^vchter, Minna Emilie Melanie Elisabeth. 2. Dem Maurer Philivv^^i 4. Dem Schuhmacher Ludwig Feldhaus Zwillinge, 2^ Töchter 7^0QW^°rter‘ H^vrtch Volpert Zwillinge, ein lebend und ein todtgeborener Sohn Postschaffner Gestorbcnr. Bäcker Lg Busch'Vr° ^'^ste Le' ast Sittwe non 5. Otta Äneipp, 5 Jahre^alt, Sahn pon ^Bäcker ^Heinrich^ Kneipp"7?n°"Lanasb^- ^°^annCu ^Pie1, 6^ äahre alt, Universitätsdiener i. P. dahier. P5 Wilhelm EhÄ' 6 2 Uhr: Andacht. efM I . 2 Arbeiterinnen finden I meinem Putzgeschäft noch Beschäftigung. Albert Behrenb. Von Um ^^.OI Maurergesellen finden da«, ernde Beschäftigung bei I. Wagner, Maurermeister. Cafe Schnell. Don beute (Samstag) Abend an: 274§ Bo^klläaus der Brauerei Lexkor. _ Üitcratifcüee. rr ftrommann, Karte von Hessen. 21. durch Einzeicknuna rpiß lJCqh Uq)n 11 c1 e 11 ergänzte Auflage. Verlag von Emil Roth in Gießen^ 4 50*$.80 GUf9ea°0Cn m 5utteraI oder auch mit Holzstäben zum Aufhängen Die altbewährte Frommann'sche Karte von Hessen liegt nun bereits in 21 Aus- läge uor, em Beweis, dag sie den Behörden und Beamten, wie dem Kausmanne und Reisenden noch immer als zuoerlässigstes und unentbehrliches Orienlirungsmittel gilt Es ist anzuerkennen, daß der Verleger keine Kosten scheut, um die Karte au der Höbe ^nlßprinnfh611 Utl^ l\au^ ^ie!£ ®ct[e den wohlverdienten Ruf als beste Karte w ä Um eo ^vd neuerdings die Secund ärbahnen Darmstadt-Bessungen-Gmshelm, Darmstadt-Eberstadt-Pfungstadt Nidda- I iMWHMS-LsE ♦ 0„.ü Abonnements billigst. J Anna bsuksri. Bleichstraße 7. f Zeder Landwirth, »7anmXaei«w‘««baUf*rfM« _ .. Engi. Riesen-Futterrüben. die ertragreichsten aller bisher bekannten, bedürfen nach der Ausfaat keinerlei Bearbeitung mehr. Sie haben ausgewachsen 1 3 ^i,r, n ; ~ „ ®p,ist ljailge, Nipperwiese, Bez. Stettin. -------^vanklrte Auftrage werden umgehend per Nachnahme expedirt.___2715 2707 Katholische Gemeinde. Heiliges Osterfest. 1. - Uhr an Beichte. . U S: »rast' «■ „ 2 Uhr: Festandacht; hierauf Beichte. Von 6 Uhr an Beichte. U.mV,108 Ubr: Ä? und Ausiheilung brr h. Communion. Bekanntmachung. Der Entwurf des Voranschlages der Gemeinde Gießen für das Etatsjahr 1887/88 liegt acht Tage lang auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde zur Einsicht jedes Betheiligten offen. Gießen, 9. April 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Keller, Beigeordneter-____________________2748 Grossh. Realgymnasium und Realschule zu Giessen. Die Anmeldungen neuer Schüler werden am 18. April von 8—11 Uhr Vormittags entgegengenommen. Der Unterricht beginnt am 2v. April, Vorwitt. 7 Uhr. Gießen, im April 1887. Die Großh Direction. 2699____________ Nodnagel.____________ Realschule zu Butzbach. Wir erlauben uns hiermit alle Jntereffenten darauf aufmerksam zu machen, daß mit dem 2. Mai d. I. die Realschule eröffnet wird und sehen einem recht lebhaften Besuch entgegen. Nothwendiges Alter für die 6. Klaffe: 10 Jahre. Für Unterbringung von Schülern bei braven Familien kann jederzeit gesorgt werden. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an Herrn Rector Taschs. Butzbach, den 7. April 1887. 2731 Der Stadtvorstand Holz - Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 18 April 1887, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem Distrikt Hangelstein, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Scheith. Knüppelh Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Buchen 150 324 70 7280 Eichen 20 76 53,4 1700 Nadel 26 32 2 2850 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 248 Eichenstämme mit 72,65 Festmeter (mit 4—68 Zentimeter Durchm.), 5 Buchenstämme mit 0,44 Festmeter, 31 Fichtenstämme mit 4,52 Festmeter, 785 Fichtenstangen mit 18, 19 Festmeter. Die Zusammenkunft ist an der Chaussee nach Daubringen vor dem Steinbruch. Gießen, den 9. April 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Keller, Beigeordneter. 2754 KeilgeöoLenes. Apfelsinen, Citronen, Tafelman- deln, Tafelrosinen, Feigen, Datteln, Haselnüsse, Tyee, Chocoladen, Cacao. Pulver, Conserv. Erbsen u. Compot- früchte aller Art empfiehlt 2729_____C G Kleinhenn ^ 2715 Frührose - Kartoffeln zu ver- kaufen Sonnenstraße 11. Kieler Sprotten, Bücklinge, Pumpernickel, Wurst- u. Fleischwaaren, Hummer, Oel-Sardinen, (Samar, Sardellen, Sardinen, Rollmöpse, Ostsee-Häringe, mar. Häringe, div. Käse und Geflügel empfiehlt 2730 C. G. Kleinhenn. Prachtvoller Schweizerkäse im Schnitt. Ein großer, dreitheiliger Secretär mit vielen Schiebladen und Gefachen, für ein Geschäft geeignet, ein kleines Sopha, runder Tisch und kleiner Küchenschrank mit Glasaussatz sind billig zu verkaufen 2736 Nordanlage 29, 3. Stock. Das große Bettfedern Lager William Lübeck in Altona versendet zollfrei gegen Nachnahme (nickt unter 10 Pfund) gute neue Bettfedern für 60 Pfg. d. 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Conrad, Friseur,_________________________ 2714 2735 Einen Hausburschen sucht j 2765 Einen Lehrling sucht Chr. Wallenfels am Markt- 1 Schreiner Benzlcr, Asterweg 16. Kirchenconeert zu Hungen am II. Mnlage, Nachmittags 3 Mr, ausgefuhrt von Herrn Lehrer Gunschmann I. und dem hiesigen Gesangverein unter gütiger Müwirkung von Fräulein Frank von Lichtenstein und Herrn Dr. Klein. 2706 Freudenberg’sches Conservatorium für Musik zu Wiesbaden (Rheinstrasse 50). W t . Dat Conserfv.^torium,..gewährt einc gründliche Ausbildung in den L1';/" »".geehrten lächerib sowohl für ausübende Künstler als auch tui zukünftige Husik-Lehrer und Lehrerinnen. Der Unterricht erstreckt sich auf: 5,e,rre.n. Spangenberg, I.nfer, Director Taubmann, !Z C Ci»r'2O1Jne (Lehrer: dl° Hcrren Königl. Concertmeister Her- W. Sadonyj, Violoncello (Lehrer: Herr Kammervirtuos und Komgl. Kammermusiker Oscar Bruckner), C'ontrabass (Lehrer• Herr Kenigl. Kammermusiker Eckl), Flöte (Lehrer: Herr Capellmeister Beruh. IjUler), Oboe (Lehrer: Herr Königl. Kammermusiker Bock), Clnrinette (Lehrer: Herr Königl Kammermusiker Krallner), Fagott (Lehrer: Herr Könizl Kammermusiker Wollgandt), Blorn (Lehrer: Herr Königl. Kammermusiker Scharr), rronipetc. Posaune, Sologesang (Lehrer: Herr Königlicher Musikdnector Sedlmayr), Chorgesang, Orchesterspiel, Quartett und Fnsemblespiel. Musiktheorie (Lehrer: Director Tanbmann). Parti- turspiel, Directionsiibung, inusikaBisches hictat, Musik- . beschichte, Aesthetik, Pädagogik. _T rP^8 vierteljähr 1 iche Honorar beträgt einschliesslich der obligatorischen - Nebenfächer, für Clavier, Violine, Violoncello oder Musiktheorie Alk. Io.—, für Contrabass oder ein Blasinstrument Mk. 50.—, für Sologesang Mk. 100. ' Nähere Auskunft sowie Prospccte sind zu beziehen durch den Director. Beginn des Sommerseniesters am Jlonfag den 2. Mai. _ Anmeldungen zum Eintritt in das Conservatorium nimmt entgegen Der Director Otto Tanbmann. ^inem geehrten Publikum der Umgegend bringe ich hiermit meine ♦ t Wirthschaft zum „Kühlen Grund“ ♦ ♦ in Klein-Linden 0 ♦ empfehlend in Erinnerung. Achtungsvoll ♦ *m8 Philipp Weller, t ULÄL'" Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrlichen Publikum von Gießen und Umgegend mache hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich am hiesigen Platz, Sternstraße 30 ein ICiifergeschäfi eröffnet habe und halte mich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. Offerire gleichzeitig neue Pfuhlfaffer und Waschbütten zu äußerst billigen Preisen. Hochachtungsvoll Heinrich Becker III, 2738________________________Destillateur und Küfer__ Unser Atelier ist wahrend der Feiertage geöffnet. Aufnahmen von 9 Uhr Morgens bis 6 Uhr Nachmittags. 2767 Gebrüder Müller, Bahnhofstraße 31. 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Krauße Anfang 4'/a Uhr. Entree