Pr. 209. Freitag ein 9. September 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen. Bureaur Schulstr'aße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MoniagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Vf. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Gemeindekrankenkaffen. Gießen, am 6. September 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglicheu Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir fehen Ihren Berichten binnen acht Tagen darüber entgegen, ob und welche Vergütung den Rechnern für Führung der Gemeindekrankenkaffen Gießen, am 5. September 1887. Betreffend: Reblausangelegenheiten. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachfolgende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden aus ortsübliche Weise verkündigen laffen. Dr. Boekmann. s Bekanntmachung. Die vielen in Biebrich gefundenen Reblausherde und die Feststellung der Thatsache, daß durch Abgabe von Reben aus dem Schloßgarten, seien es bewurzelte oder blinde gewesen, die Verbreitung stattgefunden hat, lasten die Möglichkeit zu, es könnten auch nach Hessen Einschleppungen stattgefunden haben. Ich fordere deshalb alle Diejenigen, welche überhaupt fremde Reben in den letzten Jahrzehnten angepflanzt haben, namentlich aber Diejenigen, welche aus dem Biebricher S^loßgarten, der Buffestchen Obstschule zu Cannstadt oder Simon'schen Anstalt zu Plantiöres bei Metz solche bezogen haben, auf, mir sofort Kenntniß davon zu geben. Die Untersuchung der Stöcke wird dann umgehend angeordnet werden. Es bedarf wohl kaum eines Hinweises auf die große wirthschastliche Bedeutung des Weinbaues für unser Land und die Gefahr, welche demselben durch Verbreitung der Reblaus droht, um Jeden, der ein Herz für unseren Nationalwohlstand hat, zu veranlassen, seinerseits mitzuwirken solche ganz abzu- wenben oder wenigstens so lange hinzuhalten, als menschliche Kräfte es vermögen. Pfeddersheim, am 29. August 1887. T. Moellinger, Reichscommissär. Ediktalladung. Nachdem wider den Musketier Heinrich Heidt der 7. Compagnie 2. Großh. Hessischen Infanterie-Regiments (Großherzog) Nr. 116, geboren am 13. Januar 1864 zu Gießen, Kreis Gießen (Wohnsitz der Eltern in Londorf), der förmliche Desertionsproceß eröffnet worden ist, wird derselbe hiermit aufgefordert, sich sofort bei seinem Truppentheil zu gestellen, spätestens aber in dem auf Montag den 19. Deeewber 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin zu erscheinen, widrigenfalls die wider ihn eingeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldstrafe von Einhundert und Fünfzig bis Dreitausend Mark verurtheilt werden wird. Darmstadt, den 6. September 1887.Großherzogliches Gericht der Großh. Hessischen (25.) Division. Deutschland. AuS Hessen, 7. September. Nach den statistischen Zusammenstellungen über den Erwerb und den Verlust der hessischen Staatsangehörigkeit im Jahre 1886 liegt uns Folgendes vor. In diesem Jahre haben in Hessen 271 Personen die Staatsangehörigkeit erworben und zwar 200 Personen aus deutschen Bundesstaaten und 71 Ausländer. Den größten Zuzug hatten wir aus Bayern mit 121 Personen, dann folgt Preußen mit 51, Oesterreich mit 37, Amerika mit 15, Griechenland mit 9, Baden und Sachsen mit je 8, die übrigen waren aus Württemberg, Mecklenburg, der Schweiz, Rußland, den Niederlanden, England und Belgien. Ausgegeben wurde in demselben Zeiträume die hessische Staatsangehörigkeit von 610 Personen; von diesen wanderten 460 nach Amerika, 39 verzogen nach Preußen, 18 nach Oesterreich, je 16 nach Württemberg und England, 20 nach der Schweiz, 10 nach Frankreich, die übrigen nach Baden, Bayern, Belgien, Rumänien, den Niederlanden, der Türkei und Spanien. Italien. Rom, 7. September. Das Dekret des Königs erklärt die Kammersesston für geschloffen. — Der „Offervatore Romano" ist ermächtigt, die Nachrichten einiger Blätter über die vom Vatikan betreffs Bulgariens angeblich verfolgten Absichten als gänzlich unbegründet zu erklären. Dergleichen Insinuationen könnten nur 'der Böswilligkeit gegen den Vatikan oder etwaigen nicht schwer zu begreifenden politischen Absichten zugeschrieben werden. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr-Bnrearr. Babelsberg, 7. September. Se. Maj. der Kaiser machte Vormittags eine Spazierfahrt im Park. Zum Vortrag wurden Perponcher und Wilmowski empfangen; 8um Diner erfolgten einige Einladungen. Berlin, 7. September. Laut Bekanntmachung des Ministers des Innern ist Mr das Jnslebentreten der neugebildeten Kreise in den Regierungsbezirken Posen, Brom- -üerg, Danzig und Marienwerder der 1. October d. I. bestimmt. Königsberg, 7. September. Heute Nachmittag stürzte die Decke des Ana- Nomtegebäudes ein, auf das ein neues Stockwerk gesetzt wurde. Nach den bisherigen Ermittelungen sind sieben Personen verletzt, von denen drei bereits gestorben iltm sollen. ~ , Bad Kisfingen, 7. September. Der Statthalter von Elsaß-Lothringen, Fürst Hohenlohe, ist Nachmittags 3 Uhr hier eingetroffen und hat sich alsbald zum Reichs- kbnzler Fürsten v. Bismarck begeben. ~ Königsberg i. Pr., 7. September. Bei dem gestrigen Paradediner brachte «e. Kgl. Hoheit Prinz Albrecht einen Toast aus, in welchem er die hohe Ehre betonte, die ihm geworden, als Stellvertreter L>r. Majestät des Kaisers die Parade abnehmen zu dürfen, und auf die zahlreichen Veranstaltungen und Ehrenbezeugungen hinwies, welche die Stadt und die Provinz zum Empfange Sr. Majestät getroffen habe. So bedauerlich es sei, fuhr der Prinz fort, daß Se. Majestät der Kaiser sich nicht selbst habe davon überzeugen können, wie Königsberg für den Empfang Allerhöchstdesselben sich gerüstet habe, so möge die Stadt doch das Bewußtsein trösten, daß das Befinden Sr. Majestät fortdauernd in der Besserung begriffen sei. Ihm, als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers, sei die Aufgabe zugefallen, die vorzügliche Haltung der Truppen des ersten Armee-Corps heroorzuheben und seinen Dank auszusprechen. Sein Toast gelte dem ersten Armee-Corps und der Provinz, der dasselbe entstamme. Der com- mandirende General v. Kleist erwiderte hierauf: Er habe bereits acht Jahre die Ehre, Chef des ersten Armee-Corps zu sein und habe sich in dieser Zeit bemüht, das Corps in seinem früheren Stande zu erhalten, damit, wenn Seine Majestät der Kaiser dasselbe riese, es bereit und gerüstet wäre. Der General schloß mit einem Hoch auf Se. Maj. den Kaiser. — Nach dem Diner fand ein Besuch des Theaters statt. Die Stadt war glänzend illuminirt. Das Wetter ist schön geworden. Heute Vormittag hat sich Se. K. Hoheit zum Corpsmanöoer begeben. Nachmittags empfängt Hochderselbe die anwesenden Mitglieder des Johanniterordens, hieran schließt sich das große Diner, zu dem die Inhaber der vier großen Hofämter, die Spitzen der Behörden bis zu den Räthen vierter Classe, die angesehensten Großgrundbesitzer der Provinz, die höhere Geistlichkeit, hervorragende Künstler, der Prorector, sowie der größte Theil der zur Zeit anwesenden ordentlichen Professoren der Universität, sämmtlicbe Berufsconsuln und die durch ihre Stellung hervorragenden Wahlconsuln. ferner mehrere Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordneten, sowie die Rechtsritter dcS Johanniterordens, im Ganzen 330 Personen, geladen sind. London, 7. September. Dem Bureau Reuter wird aus Teheran gemeldet, daß Ejub Khan vor einigen Tagen auf afghanischem Gebiete eingetroffen, daraus aber wieder vertrieben worden ist und sich gegenwärtig in dem persischen Districte Ghäen aufhalte. Paris, 7. September. Das „Journal des Debats" bemerkt bezüglich der Differenz mit England wegen der Neuen Hebriden, cs sei schon unter Freycinet ein Einvernehmen in dieser Frage hergestellt worden, Flourens habe sich jedoch geweigert, den Vertrag zu unterzeichnen, bevor eine Verständigung über die Neutralität des Suezkanals erzielt sei. Betreffs dieser Frage sei nun über die meisten Punkte allmälig eine Verständigung erreicht, übrig bleibe nur noch ein letzter Punkt. Deßhalb überreichte der Botschafter Waddington Lord Salisbury einen Entwurf, demzufolge eine internationale Commission beauftragt werden solle, an den Ufern des Canals eine Zone zu bestimmen, innerhalb deren die Anlage von Befestigungen und die Concentratton von Truppen nicht gestattet seien. London, 7. September. DaS Oberhaus hat die Vorlagen, betreffend den Betrieb der Kohlen- und anderer Bergwerke und den Erwerb kleiner Pachtgüter du.ch Bauern in zweiter Lesung angenommen. Kopenhagen, 7. September. Anläßlich des 70. Geburtstags der Königin ist die Stadt festlich geschmückt. Im Schlosse Fredensborg fand Vormittags eine musikalische Feier statt, während welcher ein neues Werk Niels Gade's aufgemhrt wurde. Die Studentenschaft trug darauf eine Cantate vor und zahlreiche Deputationen überbrachten Glückwünsche. Nachmittags war im Schlosse Familiendiner. Bei anbrechender Dunkelheit setzte sich ein glänzender Fackelzug nach dem Schlosse zu in Be-- sind'* EBall statt, zu der auch englisch- und russisch- Osfi- Obstb-u wird als- -in bedeutendes Kaplta7gewonnen. rr © 85 S q 7 40 BO d- S e *o !S Q 8? L.L Si\JL 4 0 97 -63 -53 — 43 — 56 -58 2d 17 12 20 -b^ L V a^ AH Z S CD £ *ti" E «je se «g tz/4 -r -5 a e 'S'*© Z s e y K Li § s | otg> > ou| z yu| 2 90| 3 92 13 96|15 -| 3t Vr Kilogramm kostet: &s85| eg r.h?r ^efprpn^n6Tagb^agen. Da sich zur Widerlegung der Ausführungen des wurde di- VerfamLlung g-schL°°All-1 H I .E S | L -I 8 Landwirthfchaftlich« Nachricht«». ssäSSmS SsfW’-s« S'»> SffisStt's- FvjÄ sä’an: «■»- A Ä Of-fWaume^o« imme?'Slt b-r Werth eine? iäbrlick pinhHnnf nv.»* twatzl. Der Besitzer rechnet wohl, was ihm der Baum Viele werden zweifelnd den Kapitalwerth desselben nicht zu schätzen und einen Werth von 1000-24CX) hat nnbhS ^in Suter Obstbaum fiL.S^Obs^ an7s° nMM, △ ^September. In dem jüngst erwähnten Beleidigungsproceß der gegen einen hresigen Bankier, welcher sich in einer Geschäftscorresponden? nach linwa Ai?sdrö^"s,.?/aatsanwalt und mehrere Mitglieder des Landgerichts Main; beleidigende Ausdrucke bediente, angestrengt worden ist, hat, mit Rücksicht darauf, daß die beleidiaten von dem Großh Ministerium zur Stellung des Strafantrags veranlaßt ^a^dm sind, der Anwalt des Bankiers ein Gesuch um öttederschlagung der Anklage an «ÄrÄrÄS1'^1"* it? K-n«ÄriamMÜng Äs^,ammw-rMS d-r d-u/^ thumsoereine. Am Abend des 13. findet eine gesellige Husammenknntt hL & cr' Sckloll^??" “ni) den folgenden Morgen in dem Akademiesaal des kurfürstlichen Schlosses die allgemeine Versammlung statt. Bei Letzterer mfrh nF .tl malCin neuen erroer5ungen des Mainzer Original-Museums"^ und Prof Dr Keller ^übpr"bp WKSNUKW Jbk r Slrt ber ^°iten sranzosischen Herrschaft" und o-/Schellhaß aus NBrechen wird"^ 8 Frankfurter Rath-s während der Mainzer Bisthums- «»»,L.’"SS'“ÄX‘4® MZSMMKÄ ÄSX Vr «W biea9?ciS^bc§ Weichenstellers Bahr, Mädchen im Alter von 5 bis 6 eft roaren um in ber Nähe des Dorfes die Kühe zu hüten, Ä?' Wt Jlad)t, die ^^k init durchschnittenem Halse, Ida mit anfgeschlitztem Bauck-" tn ^er schwer verdächtig ist der Streckenarbeiter Bli!s^^!"lt Brodmesser, welches am Thatorte gefunden wurde, unb dn k7n,d?f? 2)eü wurden als Eigenlhum des Blieferntcht erkannt, an den Kleidern be? smUti8£d Merkte man Blutspuren und mit Blut verklebte Frauenhaare. Der mn^Qnnf8 vorder ist in bas Landgerichtsgefängniß in Oldenburg abgeliefert roorben^ . , — r“e.6e,r ein unheimliches Vorkommniß wird aus Karlsruhe q ~ Jember, getrieben: Bekanntlich sind in der hiesigen Leichenhalle des ftriehf^^ I faeQ2IfIar^tc ^gebrocht, welche die aufgebahrten Leichen berühren und fAInnPn6 Hn Wiederbelebung in den Wohnräumlichkeiten des Personal schlagen. Diese Woche war es, als der erwähnte Apparat sich in Bewegung 2Llan? nidhfChn'a selbstredend eilte die Wärtersfrau sofort nach der Leichenhalle^ sÄ hpfchnn. mPhr n0ftC-50r/ rhr batte auffallend Vorkommen können. Si'e Uhalb wieder zuruck nach ihrem Wohnzimmer. Es dauerte jedoch nur dn ?,^ b:j.?CiF ^"deimltche Apparat wieder anfing, zu spektakuliren. Da muß hn*C niZt n Richtigkeit sein", dachte darauf Lie^' Wärtersfrau^und^lenkt^ abe^°^ Schritte zur Leichenhalle. Das Resultat der angestellten Untersuchungen war mal? nm"?5.DC§/ bofe ^rau nichts anders übrig blieb, als sicb^ mCn* ^llte aber noch keine Ruhe geben, der Apparat ertönL^’ fiphpChn^in C'i ^?z2U^Ulb(7 bic Leitungen einer genauen Revision unterwaen fptt hpa'gr einer Ecke saß bedächtig eine Eule, welche durch ihre Bewegung bie^;?b feit des Apparates verursacht hatte. Nachdem das Thier vertrieben gab esÄ K den Todten und die elektrische Klingel blieb still. ' 0 0 c5 Ruhe bei ä - September. sWieder eine Sensations-Affaire.j Noch hilbpt ki Werbaftuna des Bürgermeisters Schwelm das Tagesgespräch und schon wieder ft eine ähnliche ^ffaire aus dem benachbarten Herdecke zu berichten die ebenJnaU&itr beüerm ^^bllschaftskreisen spielt. Den Hergang der Sache, der vorläufig mit L? m n Ostung des Herdecker Apothekers Narewsky endete, ist folgender- Dem Vorft?«7^r- Kftd es auf, daß trotz vermindertesKrankmz7hl und itshauer doch die Ausgaben gleich hoch gegen das Vorjahr bliebenUI ^^e^bn ergaben, daß die Summe für Arzeneien unverhältnißmäßig bobe m^ 6 ^ eDtofer^ r ^rpe“firte ,man e^md, ‘einen ® ^>Un0 ^.Dn?tc nur nach der Bereitung des Receptes erfolgt sein benn™^' WZWMW8WW KSLWMWW MUZWZMLM iSS6SSi#l & 7 25 9- vom Monat August 1887. 3e 50 KilogravM^osten: A 56 ditze abgefallen. Unter diesen Umständen haben WnrtÄnM b trockenen Sommer- Es wurden bereits 12-14 JL für ben1 9ay exorbitante Preise. SSB5S e Sw $err Obetburgcrmeistet Dr. Miquel mö*te^ nane m« Mf?Ä ff n/ Eimgkeit. I mit SpCt ^avitalMrt ' brl«8t.J0,ctn Baum im Jahre 50^1 DieserB-!r°g. Ä»ÄÄ!ctB‘“-b«"»S'SSrxLL -- “■“»•* * hin, daß seine Mitglieder, welche den Xranttonnh n.lÄJ k ,unb we-st daraus I :IE-""""»» i. I.»* «E°-dtt,°b°r keine Mi-ther bek°n^e?hatte"n '-in Tag ^rgüte^werden. kamm'schen Bierbrauerei unto 2er^ri?a°^abn/'k''b die C-nstituirung der Hahnen- Natt. Das Actienkapital beträgt SWOTO'!^ «J SflA'nSrauere‘9efe/W“f‘Jl‘6«ffeI, kntLb,rr $erf‘«rung der Betriebsmittel ist 'eine Nr^ ä"", Hypothekenschuld beschlossen und von den sinamiircnden ,^riot.it“t§1anIel6e von 250 000 JL und G-br. Arnhold in Dresden seit üb^n^^? " l*nb 5c*mann in Frankfurt a. m. Gesellschaft wurden gewählt die Semen I? d°" Aufsichtsrath der Breiding in Cassel, Bankier Louis » .ÄarI Frieß und Sermann Eladtrath ®. A. ®ö^nbtrg, TOar LnS°r Frankfurt a. M, Dresden. Vorstand der Gesellschaft bl-Ht de? mb2i,bs^"b ^ "ctor Dietrich Reh in Hamburg. Im Stromgebiete derUntenlb?Karl Hahnenkamm. werden gegenwärtig Seitens der^Strombaumrwaltuna'hacht und Laucnburg stammen aus dem Sandbette hervorgeholt weil N-dm liefen eon Eichen- wurden. Die alten Eichen haben vtelleich"^^Jabrtautoke ^ n^dhinderlich und werden noch zetzt mit vollen Wurreln und n be,]L Strombette geruht gibt davon einzelne Exemplare »“ Tage gefördert Es und schwarz wie Ebenholz sind. Wie man me?nt^ (omitm hwfsrEffCt baben und fest id) auch einige Ulmen darunter - nicht von^ bt? ~J8 b-finden ist", sondern mußten unmittelbar am Elbuser gestanden hob?» L®? hrrabgeschwcmmt S-SÄ* -*”*• >"b fft’ÄÄ ..... \ »i Schiffs - Bewegung der Post-Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft. „Rhenania", am 28. August von St. Thomas nach Hamburg abgegangen. Holsat'ia", von Hamburg, am 29. August in Vera Cruz angekommen. „Hammonia", von New-York, am 29. August in Hamburg angekommen. „Lessing", von Hamburg nach New-Jork, am 30. August von Havre weitergegangen. „Albingia", von St. Thomas, am 30. August in Hamburg angekommen. „Amalfi", am 31. August von Hamburg nach New-York abgegangen. „Francia" von Hamburg nach Colon, am 31. August von Havre weitergegangen. „Rhaetta", am 1. September von New-York nach Hamburg abgegangen. „Slavonia", am 1. September von Stettin nach New-York abgegangen. Bavaria", am 2. September von Hamburg nach Vera Cruz abgegangen. „Saxonia", von St. Thomas am 3. September in Hamburg angekommen. „Bohemia", am 3 September von New-York nach Santander und Lissabon abgegangen. „Wieland", von New-York nach Hamburg, am 4. September Dover passirt. „Hammonia", am 4 September von Hamburg nach New-York abgegangen. „Gellert", von Hamburg, am z' September in New-York angekommen. Handel und verkehr. Limburg, 7. Septbr. Rother Weizen pro Malter AL 1415, weißer Weizen m 00.00, Korn AL 9 90, Gerste AL O.ÖO, Hafer AL 5.60, Erbsen AL 00.00, Kartoffeln 0.00. Wärmegrade der Lahu und der Luft nach Reaumur gemessen am 8. September, Mittags zwischen 11 und 12 Ubr • Wasser 13 Grad, Luft im Schatten 12 Grad. ________________ L. Chr. Rübsamen. Gottesdienst der israelitischen Rrligionsgesellschsst. Sam9tagd3I&nb67>sb ®amäta8 S8otmitta0 8 Uhr, Samstag Nachmittag 4 Uhr, E' Kuh- u. Rindfleisch 45-60 A, Äa»ffeiM M-60 A Schweinefleisch 65-75 S,, Hammelfleisch 50-65,$, 1 Hahn ÄfrÄ) Äeitoe T12.&-00^0? ** ^OO-3.5O, Gans Pfund 7(^H Allgemeiner Anzeiger. Steinlieferung. Die Lieferung von 1800 cbm Grundbausteinen zum Neubau der Kreisstraße von Beuern nach Allert-haufen soll Samstag den 10. d. M., Bormittags 9 Uhr, auf dem Gemeindehaus zu Allertshausen loosweise im Wege mündlichen Abstreichs vergeben werden Gießen, am 6. September 1887. Der -Kreisingenieur: 6647 Gnauth. Möbel-Versteigerung. Samstag den 10. September l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Hanse Bismarckstraße 10 dahier eine Parlbie fast neuer, sehr gut erhaltener Möbel öffentlich versteigert, darunter namentlich: 1 Sopha mit 6 Stühlen (altdeutsche Garnitur), 1 Regulator (altdeutsche, 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 1 Punschbowle, 2 Bettladen mit Matratzen u- Sprungfedermatratzen, 1 Dienstbotenbett mit eis. Bettstelle, 3 Kleiderschränke, 3 Waschtische, 3 Nachttische, 1 Kommode, 1 Sopha, Teppiche, Decken, Tische, Spiegel, Bilder, Zug- vorhänge und sonstige Gegenstände- Die Versteigerung findet bestimmt statt- Gießen, den 8. September 1887. Bühner, 6678__________________Gerichtsvollzieher- Freitag den 9. September, Nachmittags 2 Uhr, werden in der F l et t ’ scheu Hofraithe dahier verschiedene Mobiliar-Gegenstände, als: Schränke, Tische, Kommode, Uhren, Sopba's, eine Laden-Einrichtung, 3 Schweine zwangsweise gegen Baarzahlung versteigert- Gießen, den 8. September 1887. Bühner, 6680 Gerichtsvollzieher. Aeitgeöotenes. 6665] Einige gut erhaltene Ladenschranke sind billig abzugeben. ___________'_________Mäusburg 4. Frische Bücklinge eingetroffen bei Ferd. Drebes, 6675________Marktplatz 21.________ Daselin-Theerseife. erweicht durch ihre Milde alle unter der Haut entstehenden Ablagerungen entfernt Havtausschläge, und selbst veraltete Ge- srchtsflecken, k Stück 50 6669 Carl Krombach. Freitag früh eintreffend: Frische Schellfische in Eispackung, Ostender Seezungen, frischen Rhein- u. Elb- salmen, Hechte, lebende Karpfen u. Schleien, Suppen- und Tafelkrebse, Bücklinge, Sprotten, Räucherlachs, Flundern, div. Delikatefien bei [6681 A Koch Nachf . Hamburger Fisch- u. Delicatessen-Handl. Neue Malter-Säcke, zu Frucht und Kartoffeln geeignet, das Stück zu 40 und 50 bei 6354 L. Mühlhausen, Neuenweg 10. | Große Mobiliar-Versteigerung. Der gesammte Nachlaß der verstorbenen Freifrau Henriette Schenck zu Schweinsberg, geb. von Würth en, dahier, als: schöne alte Möbel, Teppiche, Vorhänge, Portieren, große Spiegel mit Consolen, Stehspiegel, ein schöner venetianischer Spiegel, verschiedene Kronleuchter, darunter ein großer Bronce-Kronleuchter mit Krystall für 24 Kerzen, 2 vollständige Tischservices, darunter ein altes Berliner, Glas- und Krystall-Flaschen und Gläser, Krystall- kumpen, die verschiedensten Nipsgegenstände, Lampen, Girandolen, Bettstellen mit Sprungfeder-Matratzen, Daunen-plumesux, Kiffen, eine Bronce-Stand-Uhr, eine sehr alte Stand-Uhr mit silbernen Glocken, vieles und schönes Bett- und Tisch-Leinen, eine vollständige Kücheneinrichtung, ein Streicherffcher Flügel, schöne alte, theilweise sehr werthvolle Bücher, Bilder und Kupferstiche, verschiedene Schränke von Tannen- und Eichenholz, ein Röder'scher Kochheerd, eine Victoria- Chaise, Garten-Möbel: Tische, Bänke und Stühle, Waschbütten, ca. 30 Rm. kleingemachtes Buchenholz, ca. 40 Centner Steinkohlen rc. soll Freitag den 16. September d. Js., Vormittags von 9 Uhr ab, in dem Freiherrlich Schenckischen Oberhof dahier zur öffentlich meistbietenden Versteigerung gebracht werden. Nähere Auskunft ertheilt der stellvertretende Rentmeister Müller dahier. Schweinsberg, am 6. September 1887. Der Testaments-Vollstrecker: gez.: A. Frhrr. Schenck zu Schwein-berg, - 6667 Kammerherr. | Gesetzlich geschattt.l Von Autoritäten als • einfachstes, unbedingt wirksamstes vor ^anderen Präparaten, wie Antimerulion, Mycothanaton etc. bevorzugt. Gegen Feuchtigkeit, Fäulnis u. s. w. Bedeutend billiger und viel zweckmässiger als Oelfarb- und Teer- Anstriche. Friedr. Seibel, Giessen. H. Voelzel II-, Wieseck. Otto Rabenau, Alten-Buseck. W. Röhl, Grossen-Buseck. loh. Hess XX., Leihgestern. Conrad Wenzel IV., Langgöns. Z. Lilienstein, Butzbach. K. Köhler, Lieh. 1560 K Ph. Kammer IV., Bellersheim, & A. Buch, Hungen. . H Aug Zimmermann, Lollar. | Von Fachblattern vielfach empfohlen. 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