Mr. 234 Samstag den 8 Oktober 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigkblatt für den Kreis Gießen. Vureaur Schul st raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Vf. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. gewählt. Der Provinzialausschuß der Provinz Oberheffen hat für die Jahre 1388 bis 1891 zur Landescommission für die Einkommensteuer al- Mitglieder: | als Grsatzmitglieder: die Herren: Stadtverordneter Heinrich Vogt zu Gießen, . die Herren: Bürgermeister Stöpler zu Lauterbach und Bürgermeister Bopp zu Bellersheim, Mühlenbesitzer W. Erk zu Nidda Georg Steinhäuser zu Friedberg; I Gießen, am 4. Oktober 1887. Großherzogliche Provinzialdirection Oberheffen. Dr. Boekmann. Politische Ueberfkcht. Giessen, 7. October. Kaiser Wilhelm erfreut sich in Baden-Baden des besten Wohlbefindens und unternimmt er fast täglich, soweit es die Witterung gestattet, Ausfahrten in die herrliche Umgebung dieses Badeortes. Auch über das Befinden der Kaiserin laufen die befriedigendsten Meldungen ein. Beide Majestäten empfingen am Dienstag den bayerischen Thronfolger, den Prinzen Ludwig, welcher dem Kaiser seinen Dank für die mannigfachen Auszeichnungen abstattete, die dem Prinzen anläßlich seiner Theilnahme an den deutschen Flottenübungen zu Theil geworden sind. Zugleich benutzte Prinz Ludwig die Gelegenheit, um dem Katserpaare feinen ältesten Sohn, den Prinzen Rupprecht, vorzustellen. Im Uebrigen bekundet der Besuch des bayerischen Prinzen beim Katserpaare aufs Neue die zwischen den Höfen von Berlin und München bestehenden intimen Beziehungen, wie fie seit der Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und Prinz- Regent Luitpold in München im vorigen Jahre datiren. Zur Zeit stnd sämmtliche Mitglieder des preußischen Ministeriums von ihren Sommerreisen nach Berlin heimgekehrt und ebenso befinden sich jetzt sämmtliche Chefs der Reichsämter wieder auf ihren Posten. Hiermit darf man nun wohl endlich dem längst erwarteten „frischeren Zug" in unserem inner» politischen Leben entgegensetzen und wird es sich zunächst für die preußischen Ministerressorts besonders um die Fertigstellung ihrer Etats handeln. Ein in Berliner Blättern ausgetauchtes Gerücht will wiffen, der preußsche Landtag werde schon gegen Ende October einberufen werden, indeffen scheint diese Mtt- thetlung wenig glaubwürdig, nach dem Stande der Vorarbeiten zu urtheilen. Was die stgnalistrte Einberufung des Reichstages für die zweite Novemberhälste anbelangt, so liegt hierüber auch jetzt noch nicht die geringste osfictöse Aeußerung vor und es ist um so zweifelhafter, ob der Termin für den Zusammentritt des Reichsparlamentes in Regierungskreifen schon ernstlich erwogen worden ist, als auch hier die Vorarbeiten noch bedenklich zurück sind. Von dem Stande der Erörterungen über das Altersverforgungs- und Invaliditäts-Gesetz für die Arbeiter im Reichsamte des Innern ist es merkwürdig still geworden, die Vorarbeiten zum Budget scheinen auch noch nicht besonders weit gediehen zu sein und auch die jüngst durch die Blätter gegangene Mittheilung, er solle ein Arbeiterschutzgesetzentwurf in Angriff genommen werden, wird jetzt halb und halb wieder dementirt. Doch mit der nun erfolgten Rückkehr der Chefs der einzelnen Reichsämter und dem Wiederbeginn der regelmäßigen Plenarsitzungen der Bundesrathes dürfte jedenfalls auch in die Vorbereitungen für die Reichslagssession ein regerer Pulsschlag kommen. Daneben sorgen die bevorstehenden LandtagSwahlen in Sachsen und Baden ebenfalls dafür, daß ein lebhafterer Zug in die innere Politik kommt und steht man namentlich dem Aasgange der sächsischen Wahlen wegen der zu erwartenden energischen Betheilt- gung der Socialdemokratie mit Spannung entgegen. Die Maßregelung eines deutschfreisinnigen Blattes auf Grund des Socialsten- gesetzes macht viel Aufsehen. Von der königlichen Regierung in Schleswig ist die „Elmshorner Zeitung" in Elmshorn auf Grund des genannten Gesetzes verboten worden, da sie nach der betreffenden Regierungsverfügung in ihrem politischen Theile eine aufreizende Sprache gegen die Staatsregierung führt und in Verfolgung socialistischer Tendenzen bei den ärmeren Bevölkerungsklaffen Unzufriedenheit mit der bestehenden staatlichen und gesetzlichen Ordnung -u erregen sucht. Es ist das erste Mal, daß in der Angelegenheit der „Elmshorner Zeitung" die hierbei in Betracht kommenden Paragraphen des Socialtsten- gesetzes gegen eine andere Parteirichtung als die social, stische zur Anwendung gelangen und daß der Vorfall bedenkliche Consequenzen auch für die nicht- socialistischen Parteien in sich schließt, liegt auf der Hand. — Nach einer Mit- theilung der „Nordd. Allgem. Ztg." hat der preußische Minister der Innern die Aushebung der fragt. Verbotes telegraphisch verfügt. Der für die Provinz Sachsen angekündigte freisinnige Parteitag wird nicht in Nordhausen, wie es zuerst hieß, sondern in Naumburg ftattfinden. Dagegen bleibt es bei der Bestimmung, wonach der freisinnige Parteitag für Thüringen in Sonneberg stattfindet. — Von freisinniger Seite ist gegen die öiegnitzer Landtagswahl, soweit es sich um die Wahl des conservativen Abgeordneten Landrathes Hoffmann-Scholtz handelt, wegen eines Formfehlers Protest eingelegt worden. i Im dänischen Folkething brachte der Finanzminister am Dienstag das Budget ein und machte er hierbei die angenehme Mittheilung, daß dis dänischen Staatsschulden durch Auszahlung der Amsterdamer Anleihen von 1764 und 1785 und der Antwerpener von 1788 um 1,600,000 Kronen vermindert werden würden. Ob diese Eröffnung die radicale Mehrheit der dänischen Volks- . Vertretung versöhnlicher gegen das Ministerium stimmen wird, möchte zu be- zweifeln sein, vielmehr muß nach den Andeutungen der radicalen Kopenhagener Blätter erwartet werden, daß die Opposition dem Ministerium Estrup auch diesmal das Budget verweigern und somit der Versaffungskampf in Dänemark seinen Fortgang nehmen wird. Im Cab in et von Stockholm hat ein partieller Ministerwechsel stattgefunden. Der Kriegsminister Generalmajor Ryding demisfionirte und wurde an feiner Stelle Generalmajor Freiherr v. Peyron zum Kriegsminister ernannt. Ueber die Ursachen dieses Ministerwechsels ist noch nichts Weiteres bekannt ge- worden, er wird aber im übrigen Europa kaum eine besondere Beachtung finden, denn hierzu ist weder die militärische noch die diplomatische Haltung des nordischen Königreiches angethan. Ueber den Termin für die Einberufung der französischen Kammern zu der angekündigten außerordentlichen Herbstsession find bereits verschiedene Mittheilungen aufgetaucht, die aber alle auf Combinationen beruhen. Wie aus Paris gemeldet wird, gedenkt Präsident Grevy am Montag von feinem Landgut im Jura wieder in der französischen Hauptstadt etnzutreffen und Tags darauf einem Ministerrathe zu präfidiren, in welchem erst der Einberufungstermin für das Parlament festgesetzt werden soll. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß dann in dem signaliflrten Ministerrathe auch Schritte gegen die orleanistischen Prinzen anläßlich des Manifestes des Grasen von Paris zur Erörterung gelangen. Von positiven Maßregeln in der angedeuteten Richtung kann also noch keine Rede fein, obschon die radicale Pariser Preffe solche schon seit Wochen in petto hat. Darmstadt, 6. October. Am 1. October wurden die Hilfswärter Heinrich Reuter aus Bleichenbach zum Bahnwärter und Johannes Niedernhöf er aus Egelsbach zum Weichenwärter bei den Oberhesstschen Eisenbahnen ernannt. Au- dem Großherzogthum Hessen, 4. October. Durch die Publikation des Gemeindesteuergesetzes vom 24. September d. I. ist die wichtige Communalsteuerfrage für Hessen nunmehr definitiv geregelt. Das Gesetz hält an dem althergebrachten Grundsätze fest, daß Staats- und Gemeindesteuer auf einer Grundlage beruhen sollen- Hiernach werden die direkten Gemeindesteuern aus der Basis der Steuerkapitalien der Staatssteuern ausgeschlagen. Die Grund-, Gewerbe- und Kapitalrentensteuerkapitalien kommen in ihrem, alten Betrage, die Einkommensteuerkapitalien nur zur Hälfte als Gemeindesteuerkapital in Ansatz. Ist ein zur Benutzung beim Gemeindesteuerausschlag geeignetes Steuerkapital nicht vorhanden, so wird das Gemeindefteuerkapital besonders gebildet, und zwar unter Anwendung der bei Veranlagung der Staatssteuern geltenden Vorschriften. Auch die von staatlicher Steuer befreiten Einkommen unter 500 bleiben der Gemeindesteuer unterworfen, wobei eine Einschätzung nach bestimmter Progression stattfindet. Auch die Aktiengesellschaften und Com- manditgesellschasten auf Setten werden zur Cornmunalsteuer herangezogen. Hin- stchtltch des Einkommens inländischer Privat-Eisenbahngesellschasten findet eine Vertheilung auf die einzelnen Gemeinden im Verhältniß der Summen der am einzelnen Orte der Gesellschaft zur Last gestellten Grund- und Gewerbesteuerkapitalien statt. Hiermit wird den einzelnen, an der Eisenbahnlinie liegenden Gemeinden ein verhältnißmäßiger Theil am Reineinkommen der Piivateisenbahn zugewendet, statt einer Cumulation des gesammten Einkommens am Sitze der Gesellschaft findet eine Vertheilung auf alle durch die Bahn berührten Orte bezw. Gemarkungen statt. In gleicher Weise wird das Einkommensteuerkapital solcher Aktiengesellschaften und Commanditgesellschaften auf Aktien, welche in verschiedenen Gemeinden stehende Gewerbe betreiben ober gewerbliche Anlagen haben, 'im Verhältniß der am einzelnen Ort der Gesellschaft zur Last gestellten Grund- und Gewerbesteuerkapitalien unter die einzelnen Gemeinden vertheilt. Die Wirksamkeit des neuen Gesetzes beginnt mit dem 1. April 1888. Katholische Gemeinde. W- Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an Beichte. Um 7 w ~ " Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz - Buren«. ., Baden-Baden, 6. October. Se. Majestät der Kaiser nahm heute Vormittag die Vorträge des Mtlttärcabinets und des Legalionsraths Bülow entgegen, dejeunirte bet den Großh. Herrschaften und besuchte darauf den Grafen Vitzthum. Das Diner nahm der Kaiser bei der Kaiserin ein. Zum Thee sind die Großherzoglichen Herrschaften, die Prinzen Ludwig und Rupprecht von Bayern geladen. Die Letzteren reisen morgen nach München ab. _ Berlin, 6. October. Auf der Tagesordnung der heutigen Bundesrathssitzung steht die Beschlußfassung über den Antrag Preußens wegen der erneuten Anordnungen auf Grund des § 28 des Soctalistengesetzes, welcher sich auf Hereinziehung des Stadtkreises Spandau in den Bezirk des kleinen Belagerungszustandes bezieht. — Der Bundesrath genehmigte heute den Antrag Preußens wegen erneuter Anordnungen auf Grund des § 28 des Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Soctaldemokratie für Spandau, und überwies die Vorlage in Betreff der 1888 zu veranstaltenden internationalen Ausstellung in Melbourne den Ausschüssen. „ ~ Die „Nordd. Allg. Z." feiert mit warmen Worten die Zusammenkunft des Relchsranzlers und Crispi's als einen neuen Beweis der alterprobten Freundschaft der vetderseitlgen Herrscher und Völker und ihren friedlichen Bestrebungen. Der Besuch cI.?rV°Uhr' 6am3ta0 Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Monta^Slbend «v U|.r' U°"tag Morgen^ 8 Uhr, Montag Mittag 4 Uhr, Abend 6 Uhr ° U6 ' ®,en8ta0 Morgen 8 Uhr, Dienstag Mittag 4 Uhr, Dienstag i/ tn An^theilung der h. Communion. „ '„10 Uhr. Hochamt und Predigt. •f 2 Uhr: Andacht. Pfeiffer 5, Stoll 3, Loos 3, Zimmermann 4, Anderhub 3 und Römbera i Gefängniß. Ferner wurden ^e Angeschuldigten gemeinschaftlich in He „nat urtheil- und di- Confiscatioiis der beschlagnahmtkn Schriften ausg.strochE" Gericht nahm bet sammtllcheu Angeschuldtgten die Th-ilnahm- an einer geheimen bmdung als erwiesen an, wogegen für die Verbreitung verbotener Schriften vier Angeklagten ber Beweis als erbracht betrachtet wurde. ” ,ten nur 6d .△ Mainz, 6 October. Gegen das heute verkündete Urtheil in dem Vrotefe gegen die Führer der htestgen Socialdemokraten werden die Anwälte fämtntlidier urtheilten das Rechtsmittel der Revision ergreifen. Bei den VnurthEm Landtaas' abgeordneten Jost, Buchhalter Pfeiffer und Schuhmacher Eonrad soll sich die Revision insbesondere darauf stützen daß das Gericht bezüglich der genauulen.Personen ne von der Vertheidigung gemachte Unzulassrgkeitseinrede unberücksichtigt gelassen Dies! Einrede ging dahin daß b g Verfahren gegen Jöst, Pfeiffer und Eonrad umdeßwillm einzustellen, weil dieselben tn gleicher Sache bereits im vorigen Jahr in Untersuchung grasen, welche Untersuchung mit darauffolgendem Verfahren durch GerichtsbeMuff aufgehoben worden. . «r 6. October. Mit Rücksicht darauf, daß die Stadt Maltiz jüngster Tage wieder in Bentz der ausgedehnten, sich lehr zu Schulzwecken eignenden Lokalttätm der Jesuitenkaserne gekommen, wird neuerdings wieder lebhaft für die Errichtung ein« höheren Töchterschule agttlrt. In der Stadtverordnetenversammlung herrscht getbellie Ansicht über das Bedurfniß einer solchen Schule, weshalb die Anträge au Errichtung immer Widerstand fanden. Aus Aniah der Casernenräumung kam die Frage beul? wleder in der «Stadtverordnetenversammlung zur Sprache, um alsbald einen weiteren antra0 berDorjurufen, die Räume der J-fuilenkaserne für die Volksschule >u benuken Mit beiden Anträgen hat sich jetzt die Schulcommission zu befassen. 3 ® * 6. .October. In der hiesigen militärischen Conservensabrik sind gegenwärtig 125 Mann Ersatzreservliten 1. Classe eingestellt, um sich mit den in der gabnf Dottotnmenben arhetten vertraut zu machen. Für die Intendantur hat die Sache den Vorthetl, daß ,ur btt Dauer dieses U-bungscurses die entsprechenden Arbeiter nicht nothwendlg werden. ar i △ ,6-October. Gegen die Redacteure Theodor Winkler (Maimer Anzeiger) und Martin Schwenk (Mainzer Nachrichten), sowie gegen die hier wohnenden Journalisten N. Grünewald und I. Becker ist vor einigen Wochen Strafverfahren ein- gelertet worden, well sie Notizen aus der Anklage in dem eben beendeten Socialfftev- Pro^ oeroffentlrcht hatten. Wie den genannten Personen heute motificirt wurde ist ba5 Verfahren eingestellt, da nicht erwiesen, daß die An- geschuldigten gewußt, den Anklageakt bei ihrer Publikation benutzt zu haben , pS Lo mitz 6. October. General v. Kirchbach ist auf Moholz bei Niesky in Folge eines Schlaganfalles gestorben. ü m Graf Hugo Ewald v. Kirchbach, geboren am 23. Mai 1809 zu Neumarkt bet Arslan, war !826 in< bie Slrmce eingetreten und erreichte 1850 den Majorsrana Nachdem er von 1855 bis 1858 an der Kriegsschule unterrichtet hatte, trat er in den ©eneralftab und wurde 1863 zum Generalmajor, 1866 zum Generallieutenant befördert als welcher er die 10. Division (Posen) commandirte, die bei Nachod unb Bald glLnzende Erfolge hatte, bei Schwernschädel allein Siegerin über die Oefterreicher war Im Jahre 1870 folgte Kirchbach dem General o. Steinmetz im Eommando des 5. Armeecorps, an dessen Spitze er bei Weißenburg und Wörth siegreich kämpfte- bei Werßenburg wurde er durch einen Schuß in die Achsel leicht verwundet. Bei Sedan übernahm er auch noch die Führung des 11. Armeecorps, als dessen General schwer worden war. An der Belagerung von Paris hatte das 5. Corps wffent- C •3“rQU£f")et|un0 des großen Ausfalls der Franzosen durch die Schlacht am Mont Valerien (19. Januar) war .sein Werk. Kirchbach besaß die höchsten Orden; bei seinem Ausscheiden aus dem activen Dienste 1880 erhielt er den Grafentttel Den Rest seines Lebens verlebte er still auf seinem Gute Moholz. (Fr. Z.) Kirchliche Anzeige« dee Etrrdt Gieße». Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 8. October. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer vr. Naumann 18. Sonntag nach Trinitatis, 9- Oktober. Vormittaas 9Vt Uhr: Pfarrer Schlosser. Feier des heiligen Abendmahls. 2-/- Uhr: Pfarrer Ding-ldey. Klnd-rkirche Vormittags 11'/. Uhr, Pfarrer Schlosser. schule ^Markus "kZ 8 Bibelstunde in ber Kleinkinder- Pfarr'er vr Naumann. b,C Äinbcr unb ber tcid>c Jüngling, Die a$fOatrrCae^nÄ,it!? ^Appenrod erhobeneKirch-nkollckt- betrug 41^50^. Pfarrer ® ci Io ff er® f 4 f ber Woche vom 9. bis 15. Oktober besorgt . 3 ©intreffen Aeuheiten in Mikterlloffen zeige hiermit ergebenst an. 6942 _____ J. Chr. Retter. Unterzeichneter empfiehlt sein reichhaltiges Lager in: wollenen Strickgarnen (Marke MO) anerkannt beste Qualität, sowie wollene, halbwollene und baumwollene Hemden, Hautjacken, Unterhofen, gestrickte und gewebte Jacken, Jagdwesten, Strümpfe, Socken, Wenterfchuhe und Gamaschen zu bMgsten Preisen. 7429 Robert Stuhl, Neustadt 23. zuleben. ®‘n MÖne§ 9,6fl‘nf"6 bat ab- I 7278 Einen Jungen, der di- Bäck-r-i- zugeocn. S. Elsoffer. I erlernen will, sucht L. «eil. Attgemeiner Anzeiger. 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Oktober 1887, Vormittags halb 10 Uhr, im Gastbaus zum Frauenthal: a) Dillenburg—Biedenkopfer Straße ,/ I! " n n n b) Biedenkopf—Gießener Straße h n ff 310 cbm Kieselschiefer, 541 „ Grünstein, 104 „ Kies, 32 „ Kieselschiefer, 40 „ Kies. ISI In Battenberg. Donnerstag den 20. Oktober 1887, Vormittags hau-saal daselbst: a) Biedenkopf—Hallenberg 375 „ „ 205 b) Biedenkopf—Berleburg 230 c) Battenberg—Münchhausen 135 d) EffabachSmühle—Laisa 144 9 Uhr, in dem Nath- cbm Kieselschiefer, „ Kies, „ Kieselschiefer, „ Kies, „ Kies, „ Kieselschiefer, „ Kies. IV. In Gönnern. , Donnerstag den 27. Oktober 1887, Vormittags 11 Uhr, in der Wrrth- schaft des Herrn Thomas. . a) Scheldelahüstraße 3o0 cbm Grünstem, „ „ 160 „ Kies. V. In Rodheim a/B. Samstag den 29. Oktober 1887, Nachmittags halb 2 Uhr, in der Wlrth- schaft des Herrn Schlierbach: a) Biedenkopf—Gießen 450 cbm Baialt. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Dillenburg, den 4. Oktober 1887. Der Landes-Baumspektor. 7480 Wolff. Eintrag in bas Firmenregister Gr. Amtsgerichts Gießen am 3 October 1887. Jenny Aron und Martha Aron in Gießen betreiben daselbst feit 1. d. Mts. ein Corsetten- und Schirmgeschäst unter der Firma: „Geschwister Aron". Jede von ihnen ist berechtigt, die Firma zu zeichnen und zu vertreten. Gießen, am 5. October 1887. Großh. Amtsgericht Gießen. ________Gebhardt. 7478 Eintrag in das Firmenregister Gr. Amtsgerichts Gießen am 6. October 1887. Die Stadt Gießen hat durch Stadt- verordneten-Beschluß vom 4. August d. I. die seitherige Firma: „Städtisches Gaswerk Gießen" umgeändert in die neue Firma: „Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen". Zur Zeichnung der Firma ist der Director Dito Bergen berechtigt. Gießen, den 6. October 1887. Großh. Amtsgericht Gießen. Gebhardt. 7492 Lieferung von: 1) 40000 Stück eichenen oder buchenen n Bahnschwellen 1. Klasse, *) 25000 Stück buchenen Bahnschwellen o 2. Klasse. Termin: Freitag d. 28. Oktober 1887, _ Vormittags 11 Uhr, Zuschlagsfrift 14 Tage. Bedingungen werden gegen Einsendung von 30 H abgegeben. 7487 Hannover, den 30. September 1887. .Konigl. Eisenbahn-Materialien-Bureau. Versteigerung Montag den 10. October l. I., Nachmittags 4 Uhr, werden im Pfandlokal (Seltersweg 11) 1 kupferner Kessel, 1 Kommode mit Aussatz, 1 Kleiderschrank, 1 Sopha, 1 Ladeneinrichtung und 2 Zteh-Har- w Monika Legen ^Gießen, am 6. #483 Versteigerungs- Anzeige. Von der Concursmaffe des Geor'g Collmann zu Alsfeld soll Mittwoch den 12. d. M., von Mittags 2 Uhr an, an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden: 1) Die an der Marburger Straße, sehr nahe an der Stadt beim Bahnhose gelegenen Felsenkeller, 2) 1 anstoßender 1 Morgen großer Acker, 3) 1 sehr gutes Kühlschiff, 4) 2 kleine Lagersaß, 5) 1 Parthie Bierflaschen, 6) Verschiedene Eisentheile rc. Anmerkung. Bei diesen Felsenkellern sind 3 gute Eiskeller vorhanden, auf denselben befindet sich eine schöne Faßhalle mit großem Garten, auch ist daselbst ein sehr guter Brunnen, und zur Abführung des überflüssigen Wassers gute Kanalanlage vorhanden, sodaß dieses Anwesen zu verschiedenartigem Geschäftsbetrieb sehr geeignet ist. 7484 Alsfeld, den 6. Oktober 1887. Wollrab, Concursverwalter. Aeisgeiiotenes. Schellfische, Zander, Seezungen, Steinbutt, Kieler Bücklinge, ger. Lachs prima Waare — billiger Preis 7495 bei C. G Meinhenn 7476) Exportsäcke, ä 40 und 50 zu haben bet Emil Noll, Löwengasse 23. *7475 Ein schwarzes Hündchen ist billig zu verkaufen. Steinstraße 50. cv 3 tP P ö , ,, Halbdaunen Extra pnma Halbdaunen Prima Daunen 3 5Q mnrLL Äü9frft> ltaubfr. Waare frc. geg. Nlchtcono. F.u.Daun.nehme frc zur. ggol A. A. Urstll, Attendorn t/Westf. Feinste 7505- 3000 Mark sind auszuleihen auf gute 1 Hyp. zu 4%. Näheres bei der Exped, d. Bl. 75ü7 Ein solider Hausvursche gesucht von Aug. 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