Sonntag dm 8. Mai im M. 106 Erstes Watt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlofin. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Brrrsarr r S ch u l st r a ß e 7. Amtlicher Hheit. Betreffend: Den Ankauf von Remonten pro 1887. Berlin, den 5. Marz 1887. Bekanntmachung. xnt. Zum Ankäufe von Remonten im Alter von drei und ausnahmsweise vier Jahren sind im Bereiche des Großhenogthums Hessen für dieses nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: . " ' iqes Juli in Nidda, ff Groß-Gerau. ff ff tf tr tt tf tr Bickenbach, Gernsheim, Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einer Kovfbalfter von Leder niw von Hanf nut 2 mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. r ,. m ,.Um die Abstammmlg der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitaebracht werden auck werden dre Verkäufer ersucht, dre Schweife der Pferde nicht zu coupiren oder übermäßig zu verkürzen. ' $ Kriegsministerium, Remontirungs-Abtheilung. „Frhr. von Troschke „ Alsfeld, „ Nieder-Wöllstadt, „ Butzbach, am 6. „ 7. „ 13. ,, 14. 3. 4. „ n tf vyiuu’vyviuu. Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt Pferde imt solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des'Kauivreiies und der Unkosten zuruckzunehmen, ebenso Krippensetzer, welche sich in den ersten acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweilm Pferde, welche den Verkäufern nicht eigenthümlich gehören, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden sind uön - rem Kauf ausgeschlossen. 9 ' vun am 1. August in Lampertheim, 2. ----- Gefunden: 1 Portemonnaie ohne Inhalt, 1 Regenschirm, 1 Sonnenschirm, 1 Schürze, 1 Taschentuch, ring, 1 silberner Rmg, 1 Hundemaulkorb, 1 Taschenmesser, 1 Peitsche, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Zugelaufen: 1 kleiner schwarzer Hund. Gießen, am 7. Mai 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. 1 Paar Handschuhe, 1 goldener Siegel- Fresenius. Rußland. Petersburg, 5. Mai. In dem Nihilisten-Prozeffe, welcher erst gestern ahndet wurde, sind der „F.Z." zufolge, nicht bloß 7, wie es in der Uebersicht im heutigen 2. Blatte heißt, sondern alle 15 Angeklagte zum Tode verurtheilt worden; bei dreien dürfte jwoch eine Aenderung der Todesstrafe in Verbannung eintreten. Der eigentliche Anstifter des Attentats war Noworosstski, Candidat der Theologie, und in hervorragender Weife betheiligt waren Generalow, Andrufchkin und Uljanow, welche mit den Bomben in den Händen verhaftet wurden. Diese, sowie drei als Beobachter postirt gewesene Studenten haben nach anfänglichem Leugnen umfassende Geständnisse abgelegt, auf Grund deren auch der Pole Paschkowski in Wilna, ein Apotheker, als Lieferant der Sprengstoffe verhaftet wurde. Von den Frauenzimmern ist am meisten betheiligt die Hebamme und Inhaberin des Quartiers, in welchem die Versammlungen der Verschwörer stattsanden ; compromitttrt ist auch die Braut eines Studenten. Reichstag. (24. Sitzung.) P. Berlin, 6. Mai. Die zweite Berathung des Nachtragsetats wird fortgesetzt. Abg. Freiherr v. Huene berichtet Namens der Commission über die einmaliaen Ausgaben. ö Abg. Schrader (Frs.) erklärt, daß seine Partei gegen die geforderten Aufgaben im Wesentlichen keine Einwendungen erheben werde, weil sie dieselbe als Con- sequenzen der vom Hause beschlossenen Heeresverstärkung betrachte. Abg. Richter spricht sich gegen den Neubau und Ausstattung einer Kaserne für eine früher in Soest garntsonirende Abtheilung der Feldartillerie in Münster aus. Nach kurzer Debatte werden die hierfür als erste Rate eingestellten 47,000 jl abgelehnt. Zur Steigerung der Operations- und Schlagfertigkeit des Heeres sind 45,613,109 jl eingestellt. Abg. Freiherr v. Huene bezeichnet die beiden Gruppen in dieser Forderung und deutet speciell auf die vertraulichen Mittheilungen hin, die der Subcommission darüber gemacht worden. Weßhalb dieselben der Oesientlichkeit entzogen würden, läge auf der Hand. Die Mitglieder der Subcommtssion hätten der Verantwortung der Ablehnung sich nicht unterziehen können, die Commission habe sich der Ansicht der Subcommission angeschlossen und bitte das Haus, dafür zu stimmen. Abg. Richter erklärt, daß er, ohne auf das Recht, die Forderung zu kritisiren, zu verzichten und ohne ein besonderes Vertrauensvotum zu geben, für die Forderung stimmen werde. Die fragliche Position wird angenommen. Im Extraordinarium werden 6,943,065 JL für Garnisonsbauten rc. in Elsaß' Lothringen, 29,500,000 JL zur Ergänzung und Verstärkung der Festungen, bezw. der Vertheidtgungsetnrichtungen in denselben, und 36,314,000 JL für die Vervollständigung des deutschen Eisenbahnnetzes im Interesse der Landesvertheidigung gefordert. Abg. Richter (frs.) beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, zu erwägen, ob der Stand der militärischen Fortschritte nicht Entfestigungen im bürgerlichen Interesse gestatte. Kriegsminister Bronsart v. Schellendorff wendet sich gegen diesen Antrag und bemerkt gegenüber der Aeußerung des Vorredners über den Schaden, der dem Privatpubltkum aus den Befestigungsarbeiten erwachse, daß die ausgeworfenen Summen die erforderlichen Entschädigungen in sich schließen. Abg. Freiherr v. Maltzahn-Gültz (cons.) empfiehlt gleichfalls die Ablehnung des Antrags Richter. Abg. Dr. Miq uel (natl.) legt dar, daß die jetzigen Forderungen nur den ersten Theil eines großen Ganzen bildeten und als solche betrachret werden mußten, ^vanrrt. sei nicht gesagt, daß er sich nicht für jede einzelne Forderung das Recht der Prüfung» vorbehalten wolle. Aeutschland. X Darmstadt, 6. Mai. [II. Kammer der Landstände.j Die Kammer setzte heute die Berathung über den Antrag Ohly und Genossen, „die Feuerbestattung tir Grotzherzogthum Hessen" fort. Abg. Metz- Gießen findet die von Großh. Regierung vorgetragenen Bedenken mcht für stichhaltig, welche dieselbe gegen die Einführung der Feuerbestattung habe. Wenn Bedenken noch bestehen, was stehe dann im Wege, diese zu beseitigen. Auch aus dem Hause sind keine besonderen Gründe gegen den Antrag vorgebracht worden und die Furcht, daß durch diesen Bestattungsmodus die Sitte geändert werde und die Poesie darunter leide, sei kaum denkbar. Er ersucht im Interesse der Toleranz, dem Anträge zuzustimmen. .Auch der Abg. v. Wedekind, welcher Namens des 4. Ausschusses das Wort ergrnft, bittet den Antrag des Ausschusses zu erwägen. Er glaubt, daß es nicht gerechtfertigt sein kann, einer Sitte, welche sich Jahrhunderte fortgeerbt habe, für immer das Wort zu reden. , Staatsminister Finger steht, trotzdem im Hause eine große Anzahl der Abgeord- neten der Feuerbestattung das Wort reden, noch auf demselben Standpunkt von gestern, r roa§ 1Pan. mit der Feuerbestattung verlange, sei ein Einbruch in die bestehende tpitte und die Regierung wolle das Bestehen einer guten Sitte aufrecht zu erhalten suchen, damit man nicht auf's Neue Klassenunterschiede Hervorrufe, wie sie bei anderen Gelegenheiten zu Tage getreten sind. Die Regierung wolle auch nicht, daß Stadt und ^and sich scheiden. Man möge überzeugt sein, daß die Regierung nur aus diesen ^runden und nicht aus anderen Ursachen die Hand nicht dazu bieten könne, einem diesbezüglichen Ersuchen an sie stattzugeben. . - Friedrich ist der Ansicht, daß es weder juristische noch criminelle Be- denken sein können, welche gegen Einführung der Feuerbestattung sprechen und sind di^elben zur Genüge erörtert worden, so daß sie von selbst schwinden. Es sei auch x 8' 11,61111 man behaupte, die Feuerbestattung sei heidnisch und die Beerdigung christlich. Ebenso sprechen sich die Abgg. Osann und Arnold für die Feuerbestattung er t. rVvrcr hbfst nicht die Furcht der Regierung, daß durch die Genehmigung der Feuerbestattung tn Hessen die Religion einen Stoß erleide. Abg. Ohly widerlegt in der schlagendsten Weise die Seitens der Großherzogl. Staatsregierung vorgebrachten Bedenken. r . sieh6 nldft etwa allein mit bin en gestern vorgebrachten Ansichten, sondern b/a"sir?gt' *$6rr.n Abg. Töolfskehl Namens der gesummten Stadtverord- neten-Versammlung Darmstadts für Einführung der Feuerbestattung zu sprechen. Den Neuerung voryebrachten Einwand, die gute Sitte und die Religion leide hlerbet, halte er nicht für stichhaltig, da die Feuerbestattung in keiner Weise in dieselben r+ 6nn CJ h??^ sihr strenggläubigr Theologen gehört, welche sich nicht gegen Bestattungsweise ausgesprochen. Er glaube, der Herr Staatsminister habe selbst eingesehen, daß er mit der religiösen Färbung in dieser Sache etwas zu weit gegangen ?ei. Auch der Kostenpunkt, der fiter besprochen, sei kein so erheblicher als er angegeben roorben, wenigstens sei es eine billigere Begräbnißart als unsere jetzige mit der Unsitte ?6s -Blumenfpenden. Auch werde durch die jetzige Bestattungsweise der Classenunter- schtev am meisten gefördert, wenn man sehe, wie der Reiche mit dem größten 4>omp, mtt Blumen und Lorbeerkränzen bedeckt, von den bei .inten schwarzen Männern jur letzten Ruhe geleitet werde, während der arme Mann ohne Sang und Klang Recht für Alle^^ roct^c* ber Feuerbestattung falle dieses fort, dort herrsche gleiches Abg. Büchner spricht sich ebenfalls für die Annahme des Antrags Ohly aus. Geh. Staatsrath Hallwachs glaubt nicht, daß man das Recht habe, in Hessen etwas zu fanctiomren, was vom Reich noch nicht entschieden. Es sei über die Feuer- bestattung deshalb noch nichts im Reichsstrafgesetzbuch bestimmt, weil sie zu damaliger Zett in Gotha noch nicht eingeführt war. Es ist diese Frage nicht diejenige der einzelnen Bundesstaaten, sondern die der ganzen Nation. Nach erfolgter Abstimmung nimmt die Kammer den Antrag des Ausschusses »Großh. Regierung zu ersuchen, die Einführung der Feuerbestattung in Hessen zu Watten" mit allen gegen 8 Stimmen an. Morgen früh Fortsetzung der Verhandlung. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Burean. Berlin, 6. Mat. Der Kaiser nahm Vormittag- mehrere Vorträae Egegen und empfing oen Vicepräfidenten der Reichsbank.Koch, den ftelbS Wafl Grafen Moltke und den zur Gesandtschaft in Madrid commandirten Rittmeister v. Bulow. Nachmittags machte der Kaiser eine Spazierfahrt -- Das Abgeordnetenhaus genehmigte gegen die Stimmen ber ’ ftreiftnnb gat und einiger Centrums-Mitglieder den Vertrag out Waldeck, nachdem der Finanzminister dessen Annahme gegen die Ausführungen Meyer's (Breslau) E^^ohlen hatte. Alsdann wird der Nachtrags-Etat nach unerheblicher Debatte unverändert genehmigt. Die zweite Berathung der Kreistheilungs-Vorlaae wird °°f den Antrag Jagdzew-k.'s ton der Tagesordnung abgefefit obmoM 2 SÄ», d""kamer bagegen gesprochen und erklärt hatte, der Antrag solle nur Stargard (Pommern), 6. Mal. Der Drocuen. fSänhfpr welket oet Ermordung seiner beiden Ehefrauen durch Gift angeklagt ist würd' vom Awurgericht für schuldig erkannt und zum Tode öerurS *' fÄAÄSÄifl ÄS ffi’ÄW - * =v. »Ä «... M°i Im Oberhaus erklärte Onslow, der heutige Bericht der „Standard" über die Koionial-Conferenz sei in mehreren srS«Z’ unb unooDflänbig und unrichtige Vorstellungen hervorzurufen geeignet. Nament- I lich bezüglich der Vorschläge der Regierung betreffs der neuen Hebriden svrach I d C°nf-ren, ihre allgemeine Geneigtheit au-, dar Vorgehen der Regieruna °lr ÄÄfiT Di-Regierung JeabfKftgebemUS wögtidjfl die vollständigen Berichte der Conserenz vorzulegen. Croß tbeilte mit I «Lnf Ä. Umgegend der Khyberpaffer hätten keine I ÄÄÄWÄ Ä* * ä & »r. Bamberger (frf.) vertheidigt die Resolution Richter. D‘ ®cnni0 jcn ; Die Resolution würde nur dann einen praktischen ,Uxr, En,f-stigung vorgeschlagen würden^ SfrcFniraß wird gegen die Stimmen der Freisinnigen abgelehnt. W e $°rk£rUn0es Garnisonsbauten in den Reichslanden und zur Verstärkung der Festungen, bezw. der Vertheidigungseinrichtungen in demselben, werden aenebmia? nnrf)mnrsC9hiI für die strategischen Babnm bringt Abg. Schrader ffrs) Arb«LSfbCKfen Fraktion zur Sprache. Es handle sich dabei nicht nur ftrn?,nr^,l°^CIn QU?JS ^^br Art noch nie geleistete Ausgaben. Preußen habe selbst bauen müssen, und wenn jetzt mit dem bisher fest' .Principe gebrochen werde, so werden bald unübersehbare Forderunaen an Ll^b*uneflrane8=nübtr. iCn ®ebentfI‘ ftänben üUcrbingS di-Jnt-r-ss-n d-r Land-s- femm»^taat§fccrctä,r 3 spät des Wassers verhindert und hierdurch die Bahn auf eine StrerfeflhM“ ber ^fluß bÄ-nb Dom Wasser vollständig zerrissen. Die Sdilnffm r„„. Die 1^-12 Cim. hoch. Aus der Bubenheimer und fiarrWm.r m B.n auf ben Feldern mad,,,0C Windhose, welche zahlreiche Obstbäume $SÄ u®bÄÄÄ/eUe I hn'Ä ÄrUn6m ""richtete. In Gerbach mußten die Pferde bis an den Leib- -ZKWA-StzWLMU se jBää BäsS Zm WSENK? | viel bedeutender, als diejenigen welche Möglich ist, find verhältmäßig > Farben von Papiertapeten und Teppichen ^erso^dÄ^ ^ lener bekannten, intensiv grünen fönen in viel engereBerühruna Dies leint n?-unb £e kommen mit den Perweilen von den kleinen^Vo^gelleichen^ absiZst Er en. Staube, welcher sich bis- vaut, dringt in die Augen und Nasen feH ftd) tnc solchen Fällen auf die anderes Uebelbefinden ^Durch um f verursacht Kopfschmerzen und' Familien durch den bei Untersuchungen ist festgestellt, daß ganze an ihrer Gesundheit erlitten verwendeten Arsenik schweren Schaden Strafandrohungen baggeneiÄiUen ist deshalb mit strengen Verwendung von jenen tobten Sr»* ?* sehr wahrscheinlich, daß diese schädigen, ja sogar dem Leben der^ Wundheit noch in viel höherem Maße bringen kann". sni,rrJw4 ?-djc J?1- ürausame Mode mttmachen, Gefayv dazu bei, ben Damen'die "abscheuliche Mode fü(r ?ie A-ne Gesundheit endlich zu verleiden. $ 1 ^^de, Vogelbalge auf den Hüten zu tragen, Herzliche Bitte aus Metz. I ganzen'deustchen Vaterland^" ™ir bi^en $ilferuf an unsere Glaubensgenossen im ■ diesen Z'ÄhÄdnrch°Zukugballen d7utsch?n "Ur,8^ Seelen stark, ist in I abgesehen von der starken dL?ntfon. ftfur n/ine^TFuIir M f85^ Seelen gestiegen, I sein sicheres Brot; die meisten leben aus her Ä" Etngewanderten hat fassenden Festungsbauten in den Tagen des ^nÄb- Durch die um- I die rechte Stunde versäumt, mit den akmacht?n^Verdienstes hergezogen, haben sie armen immer mehr. Da die wohlhabende??frnn^si^^'ö? heimzukehren und ver- I und mehr verlassen, wird des Verdienstes ^ - ^. n^ostschen Einwohner die Stadt mehr weniger. Besonders ichmerzlich ist es uns deutschen Einwanderer immer lfch in Krankheitsfällen, evangelischersetts ^keine ^enüaenh", 1,nl(3?O16,l"gcn- namenl= ist °°r einigen Jahren durchs bie bXnia. Ä Ä M leifle" können. Zwar ein kleines evangelisches Krankenhaus Mathilden»»." ^ früheren Bezirkspräsibenten auch mürbe eine Rettungsanstalt für' nermahrlnft? i ?enann(' in s Leben gerufen;. evangelische Kleinkinderschule gegründet Än »nr.Unbr ^abdlen' auch eine kümmerlicher Lage und bedürfen dringend ^r ^Hilff Anstalten sind alle noch in sehv ftigen, 'aanl «i und seiner höchst ungün- Gäßchen ohne Licht und Luft ganz außer^ Us?CC?SnklCIl in einem engen Bevölkerung auch nur einigermaßen zu aenüaen^ dedürfmsien der evangelischen größeres und gesundes ^ranfen^au§ bo^n 9Unb durchaus, ein neues, Herberge gründen, da die vielen deutscken MäbÄ, Aschluß daran eine Mägdc- Schutz und Halt in der noch o fran^er Dienst suchen, jeden Kleinkinderschule ein besseres Heim"vers!b/s?p^,?^ entbehren, auch müssen wir unsrer Arbeitern nahrhafte Speise verschaffen Än- £nb^rUrc^ cttlc Volksküche den armen genossen können wir aber nichts thun-' ble ^ÖIfe unserer deutschen Glaubens- gegangen,^damit"beweffÄd^ wie^warm^^bm^^s^^^rzigenGnadengesche voran- Herzen liegt. Unsere Landesregierung wird ^elffche Sache in Metz am müssen wir doch auf die Liebe unserer ^"ge thun, aber am meisten brauchen noch etwa 40000 jl nmC^n Deutschland rechnen. Wir ausführen zu können. ' "m ben lm Entwurf bereits fertig liegenden Neubau ta Ä'ft I?äSS»fc °"l “?-»■ =«». - ... gewonnenen Stadt thun wollet! 6 fremdeten, nun aber dem Mutterlande wieder- Metz, im Jahre des Heils 1887 Lokale». KararÄ^ des Mehreinnahme an Octroi damit begrübet roirb ® ba6 b q s n b f an?e8ebene im Laufe des Jahres 1887/8 in fflir? amfei?trte„ tr°irlflIe,nent Xarif eine jäHidje TOebreinnabme non über 30000 Jl »ieVt& b" nCUe nm run7ÄM^b"ch"°t ber Entwurf eine Erniedrigung der^ommunalsteuern sein, m®nn M?Ä"ÄÄSS Jtae’XS“ »“ "«.neiben versammtun^m^zwesten »latk^bringen bi- Stadtverorbneten- ben nunmehr in Aussicht gestellten Satinüberannn emrge Detarls über Niveauüberganges bei Rüsing projecHrte^«abnüblrfübr^^nfi Ersatz des Straße, etwa gegenüber dem Hause Wr 69 (Hagaenmi bcr Frankfurter zur Straße abzweigen, mit ca Zo/» (Nefün und mcht ganz rechtwinklig , Höhe von 5,2 m über Schienenkant erreichen, diesen in einer , rine südlich-'und eine nö?dUch-Ramp- - °°n -a 4? ..ber W-stseite desselben Rampe roirb vor der Schlefinger'fchen B-sitrnna in ® fa? e5f,aitcn- ®'c erstere Hütte und weiterhin eirnnünden die lebt re Ln . DOrb?Pbci?cn Weg nach ber XSuterfdiuppen auf ber Westseite führen. " ‘ ä cincm künftig zu errichtenden und einem eifernen pfeUer7'aeplont* ?? drücke von zwei Oeffnungen 7 m Breite und roirb Wirt ÄLb -bcr Drucke erhält danach breite, eonsoleartige Fußstege vorgesehen^■ bie «ufntr,1» flnb beiderseits 1,5 m 7 m Ehaussirung eine Gesammtbrett- von 10 r^ b ftra8cn galten bei gleichfalls I Kunstgewerbe i,r^Weimar in bä m.f ht Sta"blQ.e',1 Ausstellung für Kunst unb I folgt, von den hohen Regierunaen^fast sömmiN^ Zwecke, die dieselbe ver- I für eine Lotterie ertheilt worden nnh *,8 en *‘5 ^^/-hen (Staaten die Eoneefsion I Anstalt wieder mit vielem Geschick in ^bi? fetbltstandige Ausführung von ber au^erft vortheilhafte Einrichtung des Planest °°^77ro"i $"tbe"®ic bie' I Gewinne zur Vcrloosung barunfpr in In zwei Serren kommen 10,000 I 50,000 Jt, dagegen ist der Preis mit 1 m fi" ■’1£ Hauptgewinn im Werthe von Theilnahme an der Vcrloosung den “5t1^crt» f?0erin0 angesetzt, daß die jährigen Lotterie roerben äu4 iebt nüeh ctmo81,*t *'*• Wie bei der vor- Commissars angeschafft so daß di^ Gewinne unter der Aufsicht eines Großh. bin völlig gewahrt" sind _ n? ' 3£,etcff=n bcr L°°skäufer auch nach dieser Seite Publikums für Weimar-Loose wstde?um ° so , bat sich die Sympathie des zielte sehr umfangreiche Absoti derselben BsL Btejc^.baB bcr b>s jetzt schon er- Einhaltung der festgesetzten Äehungste?mrne^sichert. ro,cbcr bt£ pünktlichste "ch-n ReiLich/Lch^W°s°^L -n b=r gewöhm dagegen aber viele leichtlösliche EiweiM^^^Magenlerdende so beschwerliche Fett,, bereitung (2 Theelöfel^ davon in eine SeS Ä Cnt^ Die bequeme Zu^ ßuwtz) macht Kemmerich's Bouillon ru einem ^^Mlscht ohne reden weiteren Küche und im Krankenzimmer Mair unentbehrllchen Hulssmittel in der Scschästen ausdrücklich Kemmerich^ Fleischbouijchn. ®0 0lnaI: unb Delieateßwaaren- ben iCÄKSEESE ^sichtlich, steht amnachsten Mittwoch, weltberühmte f. k. östr. una Cr inJ£en(er doher Genuß bevor. Das girt auf der Durchreise nach Par?6 ^;Wandeltheater trifft hier ein und arran- zwar Mittwoch Nachmittag 4 Uhr skamili^^^^-s^ante Vorstellungen uni). 8 Uhr große Hauptvorstellung unb Abends hervor, daß die Vorführungen Anotelli's^r^Cn?teL ^ben einstimmig was bis jetzt in ähnlicher Weise auf bemÖtofeartigfte ist,, diese Vorstellungen des Professors 91-nntpm n Qe^etgt wurde. Welche Zugkraft vom Stadtmagistrat Nordhaufen^ wo dchse'L/'n h^^^^ne "mtliche Bescheinigung mehr als 8000 Personen besucht roaren unb m r %»>««« Gehege von wurden. Wir können unseren Lesern den B-'uck mi'r’h ■d,Cn i?^fall ausgenommen. etne bessere Unterhaltung unb Kunstgenuß "dürU- bn? ^empfehlen, denn wieder geboten werden. ' 6Cnu6 burfte ibtl£n für bte nächste Zeit kaum A. 10 47 56 B. ca. Großh. Bürgermeisterei Lich. Walz. 3619 1397 Walter. 3648 Alter Lehm CO kann täalicb aeladsn aucb mevicinischee Werke. Differtationen,' V < Q^tuven, OUO) Brochüren re. w. preisw. hergestellt u. ev- auch f. d. Vertrieb i. Buchhdl. übernommen. 3613 Bahnhofstraße 27. auf Verlangen geliefert werden. Aeitgeöotenes. Maifische, Schollen, Zander, Robeßbückinge, p- St. 4 und 5 heute frische Sendung bei 3636 C. G. Kleinhenn. Königliche Eisenbahn-Direktion Hannover. Eisenbahn-Betriebs-Amt Cassel Buchenstämme von 8,44 ftm. Inhalt, Lindenstämme von 15,87 Fm. Inhalt, Birkenstämme von 11,75 Fm Inhalt. Verlagsübernahrner belletristisch, schönwiffensch. u. pop Bau-, Nutz- und Brennholz- Verfteigerung im Ficher Gemeindewald. Donnerstag den 12 Wtai werden in den Distrikten Gänsweid, Mönchköpfe, Oberspeierlingskopf u.s.w. versteigert: Hochfeines Zwetfchcmnus per Pfund 30 empfiehlt 3267 C. JRoth, Wallthorstraße 5. 8000 Buchen-Wellen. Die Zusammenkunft ist am Hatten- röder Vicinalweg vor dem Wald. Der Anfang ist in der Eisenkaute Vormittags 9 Uhr. Lich, den 6. Mai 1887. Friedt. 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Carl Friedrich Roth von Oelsnitz i. V., Kaufmann vahier, mit Anna Elise Mene Emilie Herbert, Tochter von Kaufmann Peter Herbert dahier. 4. Jacob Heinrich Ludwig Ritsert, Lackirer zu Greßen, mit Emilie Dorothea Müller zu Biedenkopf. 6. Friedrich Schäfer, Schriftsetzer zu Marburg, mit Charlotte Caroline Schwalb, Tochter von Dachdecker- meister Christian Schwalb von hier. Eheschließungen. 4 Henrich Don Großen-Linden, Lademeister dahier, mit Hedwig Wilhelmine Endlich von Oberrad, wohnhaft dahier. 4. Heinrich Wifolat, Hautboist babier, mit Katharine Jung von hier. 6. Josef Röhm von Halbertshofen in Bayern, Schuhmacher dahier, mit Margaretha Heid, geb. Dieffenbach, Wittwe von Schneider Joseph Held dahier. 6. Heinrich Wilhelm Pfeifer von Laubach, Gärtner dahier, mit Helene Bertha Weitzel von Bergheim, wohnhaft dahier. 6. Georg Adam Hainer von ' Schreiner dahier, mit Katharine Stoll von Lang-Göns, wohnhaft dahier. 6. Wilhelm Louis Weber von Fleisbach, Bierbrauer dahier, mit Katharine Schneider von Niederbiel, wohnhaft dahier. Geborene. April: 23. Dem Wirth Ludwig Pfeil eine Tochter. 27. Dem Eisenbahn- ’ Schaffner Johannes Port ein Sohn. 27. Dem Schneider Wilhelm Hamel ein Sohn. 29. Dem Kaufmann Ignatz Pfeffer ein Sohn. 30. Dem Lehrer Carl Leib eine Tochter, Johanna Dorothea Carola. 30. Dem Bäcker Johann Jost Scheid eine Tochter, Johanna Elise Hermine Christine. 30. Dem Kaufmann Friedrich Dickors eine Tochter. Mm: 1. Dem Locomotioheizer Georg Ott ein Sohn. 1. Dem Feldwebel und Zahlmeister-Aspiranten Wilhelm Müller eine todtgeborene Tochter. 2. Dem Ausläufer Adolph Fink ein Sohn. 3. Dem Maurer Valentin Carl Heidelbach eine Tochter Marre. Die Mainzer Schirmfabrik von Geschwister Lorsch empfiehlt die größte Auswahl in Sonnenschirmen für Damen, Herren und Kinder in soliden Stoffen, eleganten Stöcken zu den billigste« Preisen. 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P Auszug aus dm Kirchenbüchern der Stadt Gieken Evangelische Gemeinde. D 1 an • rv , Getraute. iS.** 6WI”' «”* mb tuu, M ÄÄMrÄÄ“1 —— ** den 16 M,riL ® Fuhrmann Martin Pelstich ein Sohn, Heinrich Jakob, geboren «SÄÄtaSi'sÄ*” 5™‘d* Beerdigte. alt 68 3a6re,' ftarb ben‘28 'llptil^ W' Bahnarbeiiers Anton Ebel, J^hre'lLL^ d°s Schneiders Reinhard Den'^M.^^nrich Winnccker, knecht, alt 34 Jahre, starb den 29. April. 54 Jahtt starb dkn 30?Zt«. ' S-°t.-ns°ssist°nt «. D., aus Böddiger, alt m-ist-r?Nldal7^n"^ °°n. Holzhausen, ledige Tochter des verstorbenen Post- ^D^udols Freiherr Rau von v-lzhausen, alt 67 Jahre, starb den 30. April MacheLer'- oft 47 S 6°rn' be§ Privatmanns Karl fa. Aepfelwein (Speierling) empfiehlt 3627 C. Lehrmund, Neuenweg 36. 3618 Ein Wohnhaus mit Scheune, Stallungen rc, mitten in hiesiger Stadt, billig zu verkaufen durch __I. Blitz. W Maikraut täglich frisch gepflücktes, und Borsdorfer Aepfelwein, beste Qualität bei 3638 C. G. Kleinhenn, Kreuzplatz 1. QC Wests. Pumpernickel eingetroffen. Will ,on Wißmar 30^Le nrick Marko? Ä ®Wtau°on Ackersmann Heinrich Böddiaer 30LS -vtarkot, 54 Jahre alt, Stations-Assistent i. P von von Hahnstätten. 5. Conrad Wtttter 3?Jabre^alt^^,j^ ^hre alt Gerichtsschreiber Christian Käs, II M°nai°°att^°hn ^"helm Bekanntmachung. Dienstag den 10. d. MtL, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesigem Bahnhof, an der R ü s s i n g 'schen Wirthschaft beginnend, alte ausrangirte Bahnschwellen und sonstiges Gehölz, zusammen 170 Loose, an den Meistbietenden verkauft werden. 3639 Königliche Bahnmeisterei 14. MllSversteigerung. Die Grasnutzungen an den Lahn- Ufern und auf dem Leinpfad in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim sollen Donnerstag den 12. Mai I. I. Bormittag» 9 Uhr an Ort und Stelle versteigert werden. Die Versteigerung beginnt auf der Weioenstrauchswiese unterhalb des Bahnhofs, am rechten Lahnuser und wird loosweise auf die ganze Strecke fortgesetzt. Die resp. Gr. Bürgermeistereien werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Gemeindeangehörigen gefälligst bekannt machen zu lassen. Gießen, den 7. Mai 1887. Großh. Kreisbauamt Gießen. Oecar Parrleiua, BerlagSbuchh., Berlin NO, Postamt 18. und Schwägerin X ^-re“nbe” und Bekannten hiermit die schmerzliche ‘ro ^e"rte ^ormittaS 11 Uhr nach langem Leiden .en fintUM». r«.c_ —Mutter, Tochter, Schwester Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 7. Mai 1887. «. .. Die trauernden Hinterbliebenen. -hi-st'L'ANI-fE" 2./, Uhr K»°- Danksaguvg. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei unserem unersetzlichen Verluste sagen wir Allen innigsten Dank. 3640 Rechner Ron Wwe. nebst Familie ___ in Großen-Bufeck Docter, Seltersweg 57. 1238 O MOlHOG la. Cervelatwurst, 3637^ ---«----i------ W und Trüffelwurst, ^TOin^ 3643] Kl. Wohnung zu s uarteei« JT WTliSÄu Sonntag den 8. Mai - -dMM« leinhenn. empfiehlt Mchger Seng, 3655 Sonntag den 8. 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Dermischte Anzeigen. 3650] Ein Kaufmann, mit allen tfomptmrarbeiten vertraut, sucht noch für eimge StHnben tägl- Beschäftigung. A^r >n der Exp d. Bl. niederzuleaem 3633 Ein zuverlässiger Schreiner' der nach Zeichnung arbeiten und einer größeren Werkstätte vorstehen kann wirb gebucht. Wo? sagt die Exp, d. Bl/ €