Nr. S3 Freitag oen 8. April 1L^7, Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. «»„«-- 7. Eriche!», täglich mit Ausnahme dktz MontägS. WikW8A?LÄ!>8-N!s»« Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Im Interesse des Publikums macht man noch ausdrücklich darauf aufmerksam, daß Reclamationen gegen Einkommen- und Kapitalrentensteueransätze 1. Abthellung immer, aber auch Remonstrationen gegen Ansätze dieser Abthellung, sowie Reclamationen gegen Einkommen- und Kapitalrentensteueransätze 2. Abthellung möglichst schriftlich und zwar unter genauer Angabe der für eine etwaige Ermäßigung sprechenden Gründe (wenn aber mündlich, nur an den Amtstagen Dienstags und Samstags) während der gesetzlichen Frist bei dem Unterzeichneten vorzubringen sind, damit der Commission das zur Beschlußfassung erforderliche Material demnächst unterbreitet werden kann. Gießen, den 1. Aprll 1887. Der Vorsitzende: __Süffert._______ Großherzoglicheö Steuer - Commifsarial Gießen. Amtstage: Dienstag und SamStag Vormittags von 8—12 Uhr und Nachmittags von 2—4 Uhr. Politische Ueberficht. Gießen, 7. April. Noch vor dem Osterfeste ist die Entscheidung über die künftige Gestaltung der Dinge in Elsaß-Lothringen gefallen. Was bis jetzt hierüber bekannt wird, spricht dafür, daß kein vollständiger Bruch mit dem seitherigen Systeme, sondern nur eine Reihe von Umgestaltungen und Persoual-Verände- rungen beabsichtigt ist, namentlich wird Fürst Hohenlohe auch ferner als Statthalter an der Spitze der reichsländischen Verwaltung verbleiben und dadurch bleibt Elsaß-Lothringen im Wesentlichen sein jetziger staatsrechtlicher Charakter erhalten. Dagegen wird das besondere Staatssecretariat für Elsaß-Lothringen ausgehoben und gehen die Functionen dieses Postens auf den Statthalter selber über, dem es hierdurch ermöglicht ist, in birecter und intensiver Weise sich an der Verwaltungsarbeit zu bethelligen. Ferner sind wichtige Veränderungen im reichsländischen Beamtenkörper zu erwarten und beginnen dieselben bereits in den obersten elsaß-lothringischen Verwaltungs-Refforts, den verschiedenen Unter- Staatssecretariaten. Von den geplanten sachlichen Reformen haben die Einschränkung der Wirksamkeit des Landes-Ausschusses und die Neuregelung der Gemeinoe-Versaffung in den Retchslanden die meiste Bedeutung. Durch erstere Maßregel soll dem Reichstage mehr Einfluß aus die Verwaltung der Reichslande eingeräumt werden, während durch die nach altdeutschem Muster in Aussicht genommene Neuordnung der Gemeinde-Verfassung eine Begrenzung der Gemeinderechte in einem engeren Rahmen, als dies bis jetzt der Fall war, beabsichtigt ist. Schließlich verlautet noch von einer Einführung der deutschen Gewerbeordnung, aus welcher der elsässischen Arbeiter-Bevölkerung mancherlei Vortheile erwachsen würden. Hoffentlich wird es durch die erwähnten Maßregeln gelingen, eine endgültige Lösung der elsässischen Frage herbeizusühren und ein System zu beseitigen, welches, anstatt die Elsaß-Lothringer mit Altdeutschland zu verschmelzen, sie dem alten Mutterlande mehr und mehr zu entfremden droht. Ein Artikel der „Nordd. Allg. Zeitung", welcher sich mit der angeblichen Verbindung des Militär-Attaches in Paris mit einem wegen Jndis- cretionen entlassenen Beamten des französischen KriegSministertums beschäftigt, macht namentlich durch seine scharfe Sprache in weiteren Kreisen Aussehen. Das osficiöse Blatt weist daraus hin, daß der deutsche Militär-Attache in Paris, v. Huene, von „agents provocateurs* geradezu überlaufen werde, welche ihm irgend eine Aeußerung entlocken wollen, die sich nur Halbwegs zu einer journalistischen Verarbeitung gegen Deutschland eigne. Im Anschlüsse hieran erinnert das Blatt an die eigenthümliche Rolle, welche die französische Regierung im LandeSverraths - Proceß Sarauw gespielt, an die Affatre des Lieutenants Letellier in Karlsruhe u. s. w. und bemerkt, daß man in allen diesen Dingen in Deutschland den Anstand des Jgnorirens Frankreich gegenüber beobachtet habe. Um so befremdlicher sei es, daß sich in französischen Blättern sofortige Anschuldigungen des deutschen Mllilär-Attachss erhoben hätten, und zwar auf bloße Verdachtsgründe hin und daß dies hauptsächlich deshalb erstaunlich sei, weil Die betr. Blätter als bevorzugte Organe des Kriegsministers Boulanger gälten, während die Organe der anderen Mitglieder des Cabinets Goblet den ernstlichen Wunsch zu erkennen gäben, daß die friedlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich erhalten bleiben möchten. — Man hat es hier unzweifelhaft mit einem neuen „kalten Wafferstrahle" zu thun, den die „Nordd. Allg. Zeitung" nach Paris richtet, aber die Wirkung dürste vorerst abzu- ivarten sein. Der bulgarische Justizminister, Herr ^toiloss, ist während seines Wiener Ausenthaltes am Sonntag vom Mir er desAeußerrr, Grasen Kalnoky, empfangen worden und hatten die beiden Staatsmänner eine lange Unterredung mit einander. Wie Privatberichte aus Wien zu melden wissen, soll Graf Kalnoky auf die eingehenden Mittheilungen Stoiloff's geantwortet Cn, daß Oesterreich-Ungarn nach wie vor mit den Bestrebungen Bulgariens «athisire, sich aber in dessen innere Angelegenheiten, als welche Kalnoky auch die Fürstenwahl bezeichnete, nicht einmengen werde, und nur erwarte, Bulgarien werde nichts gegen die bestehenden Verträge thun, die Ordnung im Lande aufrecht erhalten und die Rathschläge der Mächte beherzigen. Aus die Bemerkung Stoiloff's, wenn sich die Fürstenwahl als unmöglich herausstelle, werde die Regent- Ichast genöthigt sein, sich eine Erweiterung und dauernde Festsetzung ihrer Vollmachten von der Sobranje zu erbitten, wiederholte Kalnoky seine Versicherung, daß sich Oesterreich-Ungarn einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten Bulgariens enthalte. — Im Grunde genommen, scheint der Besuch Stoiloff's in Wien ein Fühler gewesen zu sein, wie sich die österreichische Regierung zu einem entschlosseneren Auftreten der bulgarischen Regentschaft stellen würde und die Antwort des Grasen Kalnoky klingt für die bulgarischen Bestrebungen nicht abweisend. Ueber die angeblich am Dienstag erfolgte Weiterreise Stoiloff's nach Berlin liegt noch keine bestätigende Meldung vor. Schon wieder wird eine neue italienische Ministerliste bekannt gegeben. Dieselbe lautet: Depretis Präsidium und Aeußeres, CriSpi Inneres, Zanardelli Justiz, Bertole Viale Krieg, Briu Marine, Magliani Finanzen, Saracco öffentliche Arbeiten, Grimaldi Ackerbau und Coppino Unterricht. Die amtliche Veröffentlichung der neuen Zusammensetzung des neuen Cabinets soll unmittelbar bevorstehen; das Bemerkenswertheste an demselben ist das Ausscheiden des Grafen Robilant, dessen Functionen als Minister des Aeußern der CabinetS'Ches Depretis mit übernommen hat. Es muß hieraus gefolgert werden, daß sich kein Ausgleich in den vorhandenen Meinungs-Verschiedenheiten zwischen dem Grasen Robilant und den neuen Cabinets-Mitgliedern hat Herstellen lassen und da ein Ministerium Depretis-Robilant in der bisherigen Zusammensetzung als nicht lebensfähig erschien, so sah sich Depretis genöthigt, Robilant den Führern der Linken, Crispi und Zanardelli, zu opfern. Das Ausscheiden Robilant's aus dem römischen Cabinet wird indessen die auswärtige Politik Italiens nicht im Mindesten beeinflussen und wird sie auch unter der Leitung Depretis' bestrebt fein, in engster Fühlung mit Deutschland und Oesterreich zu bleiben. — Die neuen Minister legten bereits am Montag den Eid in die Hände des Königs ab. In einer am Nachmittag des genannten Tages stattgesundenen Mimstersttzung wurde beschlossen, die Deputirtenkammer auf den 18. d. Mts. wieder einzuberufen; im weiteren Verlaufe der Berathung wurde die Reihenfolge der parlamentarischen Arbeiten festgestellt. Für die Gefangennahme der Expedition Salimbeni durch die Abyssinler hat jetzt Italien Repressalien ausgeübt. Eine Depesche ans Massauah besagt, daß General Gens die aus der Reise nach Abyssinien begriffenen Oberen des abysfinischen Instituts in Jerusalem bei ihrer Ankunft in Massauah gefangen nehmen und aus den KrtegSdampser „Garibaldi" bringen ließ. Wahrscheinlich beabsichtigt Genö hierdurch, die Auslieferung des letzten noch in abysssnifcher Gefangenschaft befindlichen Mitgliedes der Expedition Salim- bent, Savotreux, zu erwirken. Darmstadt, 6. April. Se. Königl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen sind heute Morgen 8 Uhr 53 Mtn. in Begleitung des Kapitän- Lieutenants v. Usedom hier wieder eingetroffen. Darmstadt, 5. April. Der Abg. Wylz hat bei der Zweiten Kammer folgenden Antrag eingebracht: „Die Großh. Kreisbauämter gehen dermalen aller Orten mit der Anpflanzung von Obstbäumen auf den Staatsstraßen vor. In Gemarkungen, in welchen die Besitzer der an die Straßen grenzenden Grundstücke schon Bäurre längs der Straßen gepflanzt haben oder alsbalo zu pflanzen beabsichtigen, wird diese Parallel-Pflanzung des Fiskus wegen des den angrenzenden Grundstücken durch die Wurzeln und den Schatten der Chaussee-Bäume unausbleiblich erwachsenden Schadens mit großer Unzufriedenheit gesehen. In späteren Jahren, wenn die Bäume des Fiskus und die Bäume der Bauern mit Den Besten ine n- anderwachsen werden, wird es darob viele Streitigkeiten geben. Ich beantrag deshalb: Hohe Kammer wolle an Großh. Regierung das Ersuchen richten, in Gemarkungen, woselbst die Landwirthe selbst längs der Straßen Obstbäume gepflanzt haben oder demnächst zu pflanzen beabsichtigen, das Anpflanzen von Obstbäumen auf diesen Straßenstrecken nicht aussühren zu lassen. — Ich beantrage zugleich die Dringlichkeit." _____ Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bnrearr. Berlin, 6. Avril. Seine Majestät der Kaiser nahm Anzahl militärischer Meldungen, darauf einen Vortrag Wllmowskis entgegen, empfing £ o f a I e 6* is (z April. Veranlassung der Forstbehörde wird gegenwärtig der vis Spielplatz der den Jugendfesten benutzte Theil des Philosophenwaldes mit einer größeren Anzahl von Ltndenbäumen bepflanzt. Bei gutem Gedeihen kann diese Anlage schon in einigen Jahren eine Zierde des Platzes bilden; jedoch die Annehmlichkeiten Lieser Verschönerung zu genießen, wird einer späteren Generation vorbehalten bleiben später den Besuch der Kronprinzessin, sowie der Prinzessinnen Sophie und Margarethe ainb machte Nachmittags eine Spazierfahrt. — Die „Norddeutsche" schildert die Thätigkeit des Caplans Dasbach in Trier Lei dem letzten Wahlkampfe, der, nicht zufrieden mit seiner Thätigkeit in Wahlversammlungen, auch eine zur Agitation im klerikalen Sinne bestimmte Schrift mit dem Titel „Die Reichstagswahl des Jahres 1887" unter seinem Namen veröffentlichte. -Ein Theil der Schuld falle aber auch auf den Bischof Korum zurück, der es duÜ)e, daß von einem Geistlichen seiner Diözese ein Handwerk getrieben wird, welches das Priester- thum in den Augen des Volkes herabsetzen müsse. Berlin, 6. April. Die „Münchener Allg. Ztg." sagt betreffs der Zeitungs- meldungcn über die Betheiligung Bayerns an der Reform der Spiritussteuer, die Mitwirkung der bayerischen Regierung sei darauf gerichtet, den dem Reichstage zu- gehenden Entwurf den verschiedenen Verhältnissen soweit anzupassen, daß der spätere Anschluß Bayerns an die bei dem Entwürfe schon jetzt betheiligten Staaten ermöglicht werde. Hierauf beziehe sich die Meldung von einer am 13. dss. Mts. erfolgenden Zusammenkunft der deutschen Finanzminister in München. Daß die bayerische Regierung vor Abgabe einer bindenden Zustimmung sich mit dem bayerischen Landtage in's Einvernehmen setzen werde, sofern der Gesetzentwurf aus dem Bundesrathe und Reichstage in einer solchen Gestalt hervorgehe, daß dessen Einführung in Bayern wünschenswerth oder nothwendig erscheine, habe der Finanzminister bereits in der vorigen Landtagssession erklärt. Genf, 6. April. Die Königin von England ist heute Vormittag in Aix-Les- Bains eingetroffen. St. Gallen, 6. April. Bei starkem Föhn sind gestern im Dorfe Büchel im Rheinthale 45 Gebäude niedergebrannt. Kopenhagen, 6. April. Der hiesige Dampfer „Arcturus" ist auf der Fahrt nach Danzig gestern Abend bei Falsterbo mit der „Savona" aus Leith zusammengestoßen. Der „Arcturus" sank, doch wurde seine Besatzung von der „Savona" aerettet Der Bug der „Savona" ist stark beschädigt. London, 6. April. Oberst Ridgeway und Eapitän Barrow begeben sich morgen nach Petersburg, um die Unterhandlungen mit der russischen Regierung wegen der endgiltigen Feststellung der afghanischen Grenze wieder aufzunehmen. „ . Rom, 6. April. Einer Meldung der „Agencia Stefani" aus Massauah zufolge bestätigt sich die Nachricht nicht, daß bei Ghinda oder Asmara abessynische Streitkräfte roncentrirt würden. Ras Alula, welcher sich zum Negus begeben, ist noch nicht nach Asmara zurückgekehrt. Athen, 6. April. In der Kammer wurde die Berathung über das Budget fortgesetzt. Trikupis erklärte, die von der Opposition geforderte Verminderung der Ausgaben würde das Heer und alle Verwaltungszweige desorganisiren, ohne die Lage zu verbessern, allein die Maßregeln der Regierung könnten Griechenland, welches die flerorbertcn Steuern gut tragen könne, aufhelfen. Newyork, 6. April. Zur Feier der Entlassung Most's aus dem Gesängnisse bielten die Anarchisten heute eine große Versammlung, in welcher Most erklärte, er werde den Krieg gegen das Eigenthum wie vor seiner Einsperrung fortsetzen. Vermischte-. < Or-?!a.rmP£bt' 5. April. Aus der Jubiläums-Stipendien-Stiftung zu Ehren ber fahrigen Regierung des hochstseligen Großherzogs Ludwig III., welche bezweckt, bafc aus den Kapitalzmsen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen Emer, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren B.ldungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1887 drei Stipendien zu vergeben. Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur 'vlcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hierauf berechtigte und qualificirte junge Männer, welche zum Zwecke Ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder besuchen wollen, und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, haben ihre Gesuche, mit den nöthigen Zeugnissen belegt, durch ihre betreffende Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz bis längstens zum 20. d. M. gelangen zu lassen. .,. §eVen'r Kastel ist die Diphtheritisepidemie noch immer Nicht beendigt. In den Letzten Tagen sind wieder mehrfach Erkrankungen vorgekommen. .. ^-.ie "A?'..I' "cÄ ^eilt, soll in Ober-Mörlen eine Frau krank darnieder- liegen, die schon seit 20 Wochen nichts mehr gegessen und getrunken hat. Einige Lebenszeichen gebe die tvrau ab und zu von sich, sonst liege sie aber wie tobt da. « Ma" ä' 6* April. Unser städtisches Museum hat soeben eine werthvolle 28ereta)erung gefunden. ^Der lungst in Darmstadt verstorbene frühere Bürgermeister von Bingen, Eberhard >L>oherr, hat nämlich der städtischen Gallerie seine ganze weithin bekannte und berühmte Antiquitatensammlung testamentarisch vermacht. Die Sammlung, auf welche Engländer und Hollander mehrmals vergebens große Summen geboten P^orzellane^ ueben Gemälden prachtvolle Schnitzereien und alte Gefäße und r Laufe des Sommers wird hier im Akademiesaal eine Ausstellung der in Prlvatbesitz befindlichen Gemälde stattfinden. Da Mainz wie keine gleich" Stadt van ihrer Große einen großen Reichthum an werthoollen Prioatsammlungen besitzt, so laßt sich eine interessante Ausstellung erwarten. iuuiuuuuBen rr eine Jn ^er Neustadt hier projectirte neue katholische Kirche kommt ™ 5Ur)C m Wege allgemeiner Eoncurrenz zur Ausschreibung. Die Grundzüge zu dem Bauprogramm sind vom Dompräbendat Dr. Schneider entworfen. Ausstellung im M. I." befinden sich auf dem hiesigen Friedhof zur Uche R-rnEvo'n^ 9830 ®r5bcr- °°» d-n-n der Stadt eine jähr- Wie die „Mainzer Nachrichten" mittheilen, beherbergt das hiesige Gefänaniß Kin'leSmörberinnm.'6 *Cn ®cf,natncn 8 »°4 'n ganz jugendlichem Alter stehrndc " kDer deutsche Biervcrbrauch von 1872 bis 1885.1 Der Bierverbrauch ist ein fe! m ""^meinen Wohlstandes, weil er sich aus die breiten ;?lc "And. Bl." geben einen dem neuesten statistischen Jahr- ^Ech von 1886 entnommenen Bericht über den Bi-rv-rbrauch ™ w nru> ’k 3°“P.cbtet> .ro°nat6 der muthmahliche Verbrauch von 1872 bis 1885^ von ^302 000 Hectoliter auf 41325 000 Hcctoliter gestiegen ist Es kamen mithin im hi! aUCf”benrQo8Df her^it6Aim 3a6Ee 1885 n°h°zu 47 Millionen betrug ttwa 80 Liter ble ben nu "-/? ür Ermn»se"8' Qb=V/3 -auf d«-Kinder -inr-chnen muß so 6m arcfteren The» nah 1 unb b? roteber unter oen Erwachsenen die Frauen nü? Sen ermarhien,nbTO ' ,0 Iom®tn durchschnittlich in Deutschland nahezu 270Liter nicht einmal auf dem Strich habe. Die peinliche Angeleacnbctt llt hkrltit enhA»4 unb gut musikalisch aus der Welt geschafft. - sich der Humorist Siegmund Haber im .Ulk". mevlichen Aprilscherz leistete Ucb-l das Färben von Ostereiern dürsten einige Mittheilungen der }}nb rerwünscht sein. Die poröse Schale der Eier nimmt leicht jede in Wasser lösliche Farbe an; da aber durch Sprünge der Schale Farbe in das Innere des Eies gelangen kann, so muß man bei der Wahl der ersteren vorsichtig sein. Für Farbe stelle mau zuerst durch fünf Minuten langes Kochen mit dem nur in kleiner IKenge anjuroenZienben Färbemittel eine Farbebrühe her, in welcher die Eier acht bis zehn Minuten lang gekocht werden. Man färbt grün mit einer Hand voll frischem Salat, dunkelgrün mit getrockneten Malvenblüthen, besonders dunkler Arten, gelb mit Gelbholz oder Safran, goldgelb mit den äußeren Zwiebelschalen, strohgelb mit Mandel- LCIkiCl c-n0cIb Brennnesselwurzeln, braun mit Kraps. Eine Brühe ffir rothe Eier erhalt man aus Fernambukholz. Legt man Blätter von Petersilie, Schafgarbe oder dergleichen auf das Ei, bindet diese mittelst Leinwandlappen fest und kocht sie in der genannten Brühe, so erhält man rothe Eier mit weißen Blättern, Herzen, Sterne; Thierbllder aus Ziebelschale geschnitten und auf Eier befestigt, geben rothe Eier mit gelben Figuren. Zartes Rosa bis Purpurroth erhält man aus mehr oder weniger gepulverter Cochenille. v — Nach einer statistischen Zusammenstellung des österreichischen Forstvereins wurden im vergangenen Jahre, in welchem der Wilddiebstahl besonders überhand erÄüen™^ rocmger aI§ 76 Jäger oder Heger in Oesterreich von Wildschützen r ~ tDie Freudenfeuer auf dem Watzmann.) Der „Berchtesgadener Anzeiger" brachte in seinem Bericht über die Geburtstagsfeier des deutschen Kaisers in Berchtes- gaben bie kurze Notiz: „Die Bergführer Stanzl und Nep. Walch brannten auf dem Watzmann etn Freudenfeuer ab. Große Schneemassen gestatteten nicht, bis zur Spitze und wurde daher auf dem sogenannten Falzköpfl angezündet." Wenige werden es diesen Zeilen ansehen, wie sauer es sich die beiden braven Bergführer haben werden lassen, um ihr Scherflein zur Jubelfeier beizutragen. Der eine der Genannten, der über 70 Jahre alte ^ohann Jlsanker (genannt Stanzl) hat schon seit einer Reihe von Jahren bei ledem Kaisergeburtstag desselben Amtes gewaltet; so ungünstig wie diesmal^ aber find die Verhältnisse selten gewesen. Der wackere Alte erzählte über den @ang folgendes: „Auch ich unb der Mucki (Nepomuk) packten unser Brennmaterial k 0 Petroleum) zusammen und gingen früh 8 Uhr mit schwerem Herzen nach dem Watzmann; denn das hatten wir schon gewußt, daß der Neuschnee sehr tief ist, ®a.r, 22. rin recht warmer Tag, wo uns der alte Schnee auch nicht mehr Stand halten wirb. Und so war es fast auch; auf die Spitze des Watzmann zu steigen, mußten wir gleich aufgeben. Wenn wir nur so weit kommen können, daß. man baj treuer Dom Markt aus gut sehen kann. Knietief mußten wir immer waten, und wenn uns der alte Schnee auch nicht Stand hielt, oft bis unter die Schultern, fo find wir doch um halb 3 Uhr nach der Gugelalpe gekommen, wo wir eine Pause machten, denn nach dem Falzköpfl ging es im Sommer in einer kleinen Halden Stunde. Wir machten uns wieder daran, aber der alte Schnee hielt uns gar nicht mehr Stand, jeder Schritt ging in die Tiefe. Dann versuchten wir zu kriechen, haben den Bergstock quer drei Fuß vor uns auf den Schnee gelegt, uns mit den Händen und Vordertheil auf den Stock gestutzt und mit den Knieen nachgefahren, wo wir dann 15 Minuten vor o Uhr aus dem falzköpfl angekommen sind, bereits 7000 Fuß hoch. Ein Viertel 19 k5 ?euer angezündet und haben den Rückweg angetreten. aI-ti mir im Neuhaus-Gasthof angekommen, wo wir von den Gasten freudig empfangen wurden." Augen.) Im Wissenschaftlichen Club zu Wien hielt der S1funsKönigstein, einen insbesondere von Damen stark Ertrag über die Sprache der Augen. Sie sei die einzige Sprache, ber nnn mit welcher sich keine messen könne, sie werde von Allen gesprochen, von Allen verstanden, obwohl sie nicht gelehrt werde, sie werde nur gefühlt und öinähmn'Hpt frfihJr Weltsprache. Der Vortragende erwähnt weiter in seiner B ™ ° f Kb flan?cncn Theorien zur Erklärung der Augeusprache, d. h. der im Gesichte zum Ausdr^ kommenden seelischen Stimmungen. Eine Theorie nahm das ÄiL 1 ^Cr d bcr ?ceIe iei. daß je nach den Gemüthsstimmungen Fluidum mit größerer oder geringerer Energie aus dem Auge strahle und dem Auge dadurch em intensives Feuer oder einen milden Glanz verleihe. Die zweite HrfaAp6 verschiedenen Spannungsverhältnissen des Auges die Augenausdruckes gelegen sei. Die moderne Wissenschaft zeige, daß beide Theorien unannehmbar seien. Das Auge selbst hat nach der dasselbe^Augensprache nichts zu thun, sondern nur »Lmhrmf J^Äp hL "fe ap^?--at?nb feTne Schutzorgane. Das Oberlid und die p C Thranenfluffigkeit vermögen den Ausdruck der Freude und des ^dps^i'.nb^P^^^^ u}n^ Acr Sorge zu geben. Durch Hebung oder Senkung des T e frei oder gedeckt, sie könne also in größerem ^"?^aße die aus sie auffallenden Strahlen reflectiren. Der Augen- ddUp VSpn'^’P^derfcbcinun0: . Der geistig durchdringende, wie der gebauten; £n ^hi^^£e,ChlaVböiroenbrde beruhen in der Stellung der Augen- ä K'ÄÄS Graue Augen, schlaue Augm, Auf schelmische Launen deuten die braunen, Der Auge» Bläue bedeutet Treue, Doch der schwarzen Augen Gefunkel , _ ,.x Ist wie Gottes Wege dunkel, fachmänmschen Gegenbeweisen bei, und wir würden trotzdem nicht minder ??? m ein geliebtes Auge sehen, wenn wir auch roinen, daß nicht die Seele aus dem- selben direct zu uns herausspreche, nicht minder eifrig die Räthsel der braunen oder miTfph^K ^UptFnffn öcfr udbcn* <5° ber Vortragende feine Ausführungen, die mit lebhaftem Beifalle ausgenommen wurden. ' . man Telegrammgebühren spart!) Aus Newyork erhielt kürzlich ein lerl"” S“4nAfAMPeWC-f8lhenb«"?rnb,aItä: E»tstkl Johannes, '137-15. . -I^ach Nachschlagen tn der Bibel lauteten die Verse also: 13. Vers: Ick - ^t mit Feder unb Tinte an Dich schreiben. 15 ^r?pbhr b? ^?u ^^n, so wollen wir münblich miteinander Freunde mit Namen!" fC* "" ®ir' 68 putzen Dich die Freunde. Grüßet die on-9m^0IV!cl üm-'iebCrn^ Paris wird folgende kleine Idylle erzählt: "P* Eam ein Bäuerlein, Namens Bonifel, in die deutsche Botschaft und u^überaebm^^Man ' tofÄn b9m ’^Crrn Botschafter etwas für den deutschen Kaiser zu übergeben. Man ließ den Alten vor unb dieser überreichte mit einer linkischen Verbeugung dem Botschafter etn großes Couvert, indem er sagte dasselbe enthalte fptn Geburtstagsgeschenk für den Monarchen. Selbst einDiplomat ’burf (ÄS pCUfl er vnd der Botschafter meinte daher: „Lieber Freund, wenn ich die Be- Ä"? ^eAnefenft fr011, ?üßt Ihr mir auch sagen, was das Couvert enthält." richtete sich stolz auf und sagte: „Warum denn nicht? Es ist kein Geheimniß von ^1870^efchi«!" " iU fcincm 901 Geburtstage meine P-rzeihung für den Krieg aefnmmVn bcr in St. Franzisko von China und Japan an- t®n Chk,n ßunbe «ner Tragödie in His-ip-shtp, unweit Hankow in China. 200 Landstreicher waren in dem Dorfe erschienen und die Einwohner in hohem Grade erbittert durch ihre Gegenwart, veranlaßten die ganzen Landstreicher einen Tempel zu betreten, den sie während der Nacht ansteckten. Nur 40 Landstreicher entkamen. Die übrigen 160 fanden in den Flammen ihren Tod. ,®ugenie als Krankenwärterin.) Die eben in Neapel weilende ^rprh?n ^a^Gpgetreulich ihr der italienischen Regierung gegebenes Ver- ^elbxuae bewirtbpn Stabt befindlichen Verwundeten aus dem abessynischen hipf%UnnHiVFrV*»ü UJll?Fr.eöen ”crbe- Sie erscheint nämlich fleißig in der Mitte n m llnen Erfrischungen dar, spricht ihnen Muth zu und pflegt 9In^^ ^brc mt^tc Aufmerksamkeit schenkt sie jedoch dem Gemeinen WW1' bP1 der ganze rechte Arm amputht werden mußte. „Ich pflege 16 "cSJ13 Ciebe gu Deiner alten Mutter, da ich wohl weiß^was un0llrlÄr Prügelholz (zum Dheil 2,5 Meter lang), 120 Raummeter Buchen- u. Kiefern- Stockholz, 3100 Wellen bergt Reisholz, 6200 Buchen Durchforstungsweüen I. und II. Claffe, 6 geringe Eichen - Stämme mit 1,20 Festmeter, 3 Buchen - Schnittstämme mit 4,64 Festmeter, 15 Eichen-Stangen für Wagner. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens 10 Uhr in dem District „Helf- holz" in der Abthellung Mittelster- Kopf ober dem Dachsboden, und wird noch bemerkt, daß Die Kiefern-Prügel und Wellen in dem District „Eierst ein" im „Helfholz" mitversteigert werden, weßhalb solche vorher angesehen werden können. 2622 Hohensolms, am 4. April 1887. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Revierförster. Die älteren Mitglieder des Kanfm. Vereins werben gebeten, sich heute Abend (Donnerstag) zur Generalversammlung im Post- keller recht zahlreich einzufinden. 2693 2677 Ein mit allen kaufmännischen Arbeiten vertrauter junger Mann, der Ostern seine Lehre beendet hat, sucht unter bescheidenen Ansprüchen anderweitig Stellung. Gefl. Off. unter S. 15 befördert die Exped. d. Bl._____________________ 2678 2 Schüler finden gute Pension. ______________Grünbergerstraße 24 I. Maurergesellen und Handlanger gesucht. 2692 B. Strauch. 2663] L«hrlingsft«ae offen. _________________Böger, Uhrmacher. Einen Lehrling sucht Wilh. Hosch, Mechanikus. [2687 Pfennig-Sparkaffe. Die Einleger werden aufgefordert, SamStag den 9. April l. I, die Sparkassenscheine zum Zwecke der Einlage der Pfennigspargelder in die Sparkaffe dahier an die Pfennigsparkaffe-Erheber abzugeben. Gießen, den 6. April 1887. Holzversteigerung. Donner-tag den 14. April, Vormittags von 9 Uhr an, kommen in der Forstwartei Ober-Gleen, aus den Distrikten Leith, Steimel und Taubenthal, zur Versteigerung: I Nutzholz. 2 Elsbeerstämme mit 1,15 Festmeter. II. Brennholz 122 Rm. Buchen- und 20 Rm. Kiesern-Scheiter, 218 Rm. Buchen- und 104 Rm. Kiefern-Knüppel, 64 Rm. Buchen-, 538 Rm. KiesermReiser und 6 Rm. Buchen-Stöcke. — Unter den . Buchen-Scheitern befinden sich 8 Rm. Hainbuchen-Rundscheiter. Die Zusammenkunft ist auf der Straße von Ehringshausen nach Kutorf rc. im Distrikt Litzel beim Wegweiser. Maulbach, am 5. April 1887. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. Koch. 2682 Arbeitsverweigerung. DienStag den 12. Avril 1887, Vormittags 10 Uhr, soll in der Gemarkung Hungen die Planirarbeit und Anfertigung von Kanälen zur Erbauung der Hungen—Schottener Straße an Ort und Stelle öffentlich vergeben werden. . Voranschlag und Bedingungen können bts zum 12. d. M. auf dem Bureau des Unterzeichneten eingesehen werden. Zusammenkunft zur Versteigerung um die oben bezeichnete Stunde an dem städtischen Steinbruch an der Kreisstraße von Hungen nach Rodheim. Hungen am 4. Aprll 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Bender. 2695 Versteigerung 2680 Slrickbaumwolle in den neuesten und courantesten Farben; weiße u. farbige Damen- und Kinderffrümpfe und Socken. NB. Stricken von Strümpfen und Beinlängen in bester Ausführung wird billigst besorgt. Sämmtliche Neuheiten in Besatzartikeln, Damen- und Kinderkragen, Rüschen, Schürzen, für Damen und Kinder, weiße und farbige, in den neuesten Faxens, Haushaltungs-Schürzen. 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Seit 27 Jahren betreibt derselbe tn Gambach etn Colomal-, Material- und Farbwaarengeschäft, was in den 70er Jahren einen Umsatz von Über JA 50,000 pro Jahr hatte Die Häuser sind im Jahre 1875 neu erbaut und befinden sich tn denselben außer dem Geschäfte 5 vollständig ausgebaute Wohnungen von 4—6 Zimmern, Wasserleitung in jedem Stock, Badezimmer mit Dampferzeugung, Closetts, alles der Neuzeit entsprechend, theilweise amerikanische Oefen. Die Geschäfts- und Comptolremrichtung, ebenfalls oer Neuzeit entsprechend, kann nach Vereinbarung mit Übernommen werden. Gambach, den 6. April 1887. Großherzogliches Ortsgericht Gambach. Neuhl. Holzversteigerung. Freitag den 13. April L I., von Vormittags 9 Uhr an, soll im Ettingshäuser Gemeindewald, Distrikte Gabrielszimmerplatz, Bruch, Riedstein rc., nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 29 Eichenstämme mit 8,93 Mm., 4 Buchenstämme „ 1,93 „ 73 Fichtenstämme „ 31,67 „ 18 Kiefernstämme „ 8,52 „ 44 Eichenderbstangen „ 3,22 „ 704 Fichtenderbstangen „ 39,24 „ 2288 Fichtenreisstangen „ 32,11 „ B. Brennholz. 37 Rmtr. Buchen-Scheit, 17 ff n Knüppel, 25 „ „ u. Nadel-Stock, 1150 Buchen- und Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Gabrielszimmerplatz. Ettingshausen, am 6. Aprll 1887. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Launspach. 2679 Bekanntmachung. Brennhotzverfleigkrung im Licher Gemkindewsld. Donnerstag den 14. d. M. werden im District Eisenkaute versteigert : 208,4 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 359,8 „ „ Knüppel, 26 „ Eichen- „ 136,9 „ Buchen-Stöcke, 22 M Eichen- „ 1200 Buchen-Wellen. Die Zusammenkunft ist in den Langenbuchen am Burkhardsfelderweg. Der Anfang ist in der Eisenkaute Vorm. 9 Uhr. Lich, den 5. Aprll 1887. Großh. Bürgermeisterei Lich. Walz. 2636 2670] Zu verkaufen einige große Oleander u. dgl, sowie eine Garnitur eleganter eiserner Gartenmöbel. Ostanlage, Wiesenstraße 1. 2689 Ein Familienlogis von 4 bis 5 Zimmern per 1. Juli zu miethen gesucht. Offerten nimmt die Exped. b. Bl. entgegen.________________________________ 2244 Einen kräftigen Lehrjnngen sucht Schreinermeister Steller, Schillerstr. 9. Eine Brosche ist gefunden worden. Der Verlierer kann dieselbe gegen Entrichtung der JnseratgebÜhren bei der Exped. d. Bl. in Empfang nehmen. 2662 Ein Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit gesucht- Näheres zu erfragen bei der Exp. o. Bl. !!! Zöpfe werden für JA 1.- angefertigt, Perrücke« Tonpes, Scheitel nach Maaß, Zopfe aufgefärbt bei _ . . Georg P - tr i W w e., 227 Seltersweg 43. Docter, Settersweg 57 1238 1665 2694 I. Duill. Gaftwirthfchaft eröffnen werde. i 2674 Chr^ Duill. « 1 »rilaat. Hermann Kats, Wanufactur- «nd Modewaarenhandlung. *. 3« Osterfeiertage: 2666 ®ut besetzte Tanz - Musik. 2685L Lauffrau gesucht. 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