Pr. 12 K Dienstag den 7. Juni 1887. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. A, V mrca«: Schulstraß- 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Wdl-VTg-u^L IW !■ ■■■ ■ m I ■ 1111 ■1 I jii|| ,1,^ Amtlicher Hheil. Betreffend: Das Ober-Ersatz-Geschäft für 1887, Bekanntmachung. Das Ober-Ersatz-Geschäft für 1887 wird im Kreise Gießen Samstag den 2S. Juni im Rathhause zu Lieh Vormittags 9 Uhr, Montag den 27. Juni rn dem alten Rathhause zu Gießen, Vormittags 8 Uhr, Dienstag den 28. Juni daselbst, Vormittags 8 Uhr, Mittwoch den 29. Juni im Gasthaus „Zum Rappen" zu Grünberg, Vormittags 8 Uhr, stattfinden. Es haben sich nach Maßgabe der besonders ergehenden Vorladungen an den genannten Tagen vor der Großherzoglichen Ober-Ersatz-Commission im Bezirk der 49. Infanterie-Brigade in sämmtlichen 'AuShebungSorten zu gestellen: a, die für dauernd untauglich befundenen Militärpflichtigen I f ... . r, r , r r . b. die zur Ersatz-Reserve II. Klasse in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen | '^wett denselben noch eine besondere Ladung zugeht; e. die zur Ersatz-Reserve I. Klasse in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen; 6. die von der Ersatz-Commission als tauglich und einstellungsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich derjenigen aus früheren Jahrgängen; e. die von den Truppentheilen zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaßenen Soldaten; f. die von den Truppentheilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien werden besondere Ladungen für die Militärpflichtigen f. H. zugehen, welche den Betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der Vollzug der Ladungen ist innerhalb 8 Tagen anzuzeigen. Die Militärpflichtigen sind außerdem anzuweisen, ihre Loosungsscheine mit zur Stelle zu bringen. Die zur Beurtheiluug von Reklamationen in Betracht kommenden Personen haben ebenfalls zu erscheinen. Sollte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so ist der Grund hiervon berichtlich anzuzeigen und ist, wenn ein Militärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weggezogen ist, zugleich anzugeben, wohin derselbe verzogen ist. Die Großherzoglichen Bürgermeister haben bei dem Ober-Ersatzgeschäfte selbst anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Mllitärpflichtiaen rechtzeitig zur Stelle sind. Gießen, am 6. Juni 1887. Der Civil-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission des Kreises Gießen. , Jost, Regierungsrath. Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinde-Rechnungen und Voranschläge. Gießen, am 4. Juni 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweis auf unser Amtsblatt Nr. 4 vom 11. Juni 1885 erwarten wir am 1. Oktober l. Js. Ihren Bericht darüber, ob die Gemeinderechnungen für das Etatsjahr 1886/87 an Sie abgegeben worden sind. ______________________________________________________Dr. Boekmann. Lehrer-Conferen; deö Conferenz-Bezirks Lich-Hungen. Die auf nächsten Mittwoch angesetzte Lehrer - Conferenz in Hungen wird erst an dem darauf folgenden Tag: Donnerstag den 9. Juni, Borwittags 9 Uhr, abgehalten werden. Gießen, den 6. Juni 1887. Büchner, Schulrath. WWFfli l«HW 11—11II M—MB—Um Aeutschland. Darmstadt, 4. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Oberst v. Chappius, Commandeur des 1. Großh. Infanterie» (Leibgarde-) Regiments Nr. 115, den Major Frhrn. v. Rolshausen, Bataillons- Commandeur in demselben Regiment, den Hauptmann Steffen vom Großh. Feld-Artillerie-Regimcnt Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps), den Premierlieutenant der Landwehr Menges, den Sekondlieutenant der Landwehr Schmidt vom Eisenbahn-Regiment, den Zahlmeister Wichmann von der Großh. Train-Compagnie, den Proseffor Bennecke von Gießen, den Geh. Oberfinanzrath i. P. Schulz, den Kaiserlich Deutschen Consul Sarg von Guatemala; zum Vortrag den Staatsminister Finger, den Ministerial-Präsidenten Weber, den Oberstallmeister Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau, den Forstmeister Muhl, den Hofjägermeister o. Werner, den Geheimerath Dr. Becker. — Ihre Kaiser!. Hoheiten der Großfürst Sergius und die Großfürstin Elisabeth von Rußland sind heute Nacht um 12 Uhr 15 Min. von Stuttgart hierher zurückgekehrt. Darmstadt, 4. Juni. In den Ruhestand wurde versetzt: Am 28. Mai der Kanzleidiener bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen, Jakob Kraus, mit Wirkung vom 15. Juni 1887 auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste. Berlin, 4. Juni. Der Kaiser empfing Vormittags den Oberst v. Taysen vom Generalstabe, welcher den letzten Band der Geschichte des dänischen Krieges von 1864 überreichte; später nahm der Kaiser die Vorträge des Grasen Wal- berfee, des Generals v. Albedyll und des Wirkt. Geh. Raths v. Wilmowski entgegen. Um 5 Uhr Diner mit der Großherzogin von Baden. — Vor einiger Zeit sind in der Presse Mittheilungen über die Zukunst des Herzogthums Sachsen-Coburg-Gotha aufgetaucht, wozu die „Kr. Ztg." heute folgende bemerkenswerthen Aeußerungen macht : Wenn es mit Recht dementirt worden, daß neuerdings der Herzog von Edinburgh auf den Thron des zweitkleinsten deutschen Herzogthums zu Gunsten seine» Sohnes verzichtet habe, so glauben wir doch gut unterrichtet zu sein, wenn wir versichern, daß an den entscheidenden Stellen der Gedanke an eine spätere Vereinigung der Herzog- thümer Coburg-Gotha und Meiningen und Erhebung derselben zu einem Groß- herzogthum keineswegs fallen gelassen worden und wesentliche Schwierigkeiten, der Ausführung dieses Planes sich nicht entgegenstellen dürften. München, 5. Juni. Die Arbeiterpartei beschloß in öffentlicher Versammlung, selbstständig in den Wahlkampf einzutreten und wählte ein Wahl Comitö mit dem Austrag, ein Programm aufzustellen und die Agitation zu leiten. , (Fr. Ztg.) Würzburg, 5. Juni- Die Vereinigten Parteien der Demokraten und Freisinnigen habdn Freiherrn von Stauffenberg als Candidaten für den Landtag ausgestellt. (gr. Ztg.) Hesterreich. Wien, 4. Juni. Das „Fremdenblatt" erfährt von gut unterrichteter Seite, daß der Botschafter in Berlin, Graf Szechenyi, aus Privatrücksichten sich zurückzuziehen gedachte, aber in Folge ihm ausgedrückten Wunsches dieser seiner Absicht entsagt habe. Das Gerücht von einem bevorstehenden Rücktritt des Botschafters Grafen Karolyi in London und dessen Ersetzung durch den Grasen I von Wolkenstein-Trostburg sei gänzlich unbegründet. Arankreich. ; Paris, 4. Juni. Kriegsminister Ferron bot dem General Boulanger \ ein Commando an; dieser bat, sich einige Monate erholen zu dürfen, bevor er - das Commando antrete. — Der Deputirte Delaltre theilte dem Conseil-Präsidenten Rouvier mit, daß er anläßlich der Eröffnung der Arbeiten zur Herstellung des Nordostsee- Kanals an die Regierung die Frage richten werde, welches ihre Ansichten über die Folgen seien, die dieses Unternehmen in Bezug auf den Handel haben werde und ob die Regierung geneigt sei, ihrerseits einen Kanal zwischen dem Atlantischen Meer und dem Mittelmeer zu bauen, sei es aus Staatsmitteln, sei es durch das Privatkapital. Er werde ferner fragen, ob die Regierung dw alten Pläne, Paris durch Anlage von Hafen-Bassins an der Seme oder der Somme zu einem Hafenplatz für Seeschiffe zu machen, zu verwirklichen gedenke. — Die DeputirLenkammer nahm das Zuckersteuergesetz mit 378 gegen 177 Stimmen an und begann die Generaloiskussion des Militär-Gesetzentwurfs. Der Deputirte Martimprey bezeichnete die Vorlage als zu eilig vorbereitet und behauptete besonders, daß sie in einem schlecht gewählten Zeitpunkte eingebracht sei, da man keine Sicherheit dafür habe, daß eine lange Periode Der Ruhe kommen werde, um da» wieder auszubauen, was man einreißen wolle. Die Berathung soll am nächsten Montag fortgesetzt werden. Das Gerücht, daß die Regierung beabsichtige, die Deputirtenkammer demnächst zu vertagen, wird für unbegründet erklärt. Paris, 4. Juni. Der bekannte Bildhauer Carrier-Belleufe ist gestern gestorben. — Der Polizei-Präfekt hat verschiedenen Theatern, besonders den Bouffes parisiennes und dem Palais Royal, aufgegeben, den Zuschauerraum zwecks größerer Sicherheit umzubauen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz- Bureau. Berlin, 5. Juni. Se. Majestät der Kaiser hat die für heute beabsichtigte Reise nach Liegnitz zu der Jubiläumsfeier des König-Grenadier-Regtments aufgegeben da die Aerzte demselben wegen der Anstrengungen der letzten Tage Schonung anempfohlen haben. — Seine Majestät der Kaiser empfing Vormittags den Prinzen Wilhelm, hierauf den General von Steinäcker, welcher nach Liegnitz reist. Nachmittags wird der Kaiser den General von Albedyll empfangen und speist um 5 Uhr mit der Großherzogin von Baden. — Wie die „Poft" vernimmt, dürfte der Kaiser diesen Sommer seine Kur und Badereise am 18. d. M. antreten und sich wie alljährlich zunächst nach Ems begeben Später folge dann wieder der gewöhnliche Aufenthalt in Gastein. Saarhrücken, 5. Juni. In Folge anhaltenden Regens ist die Saar über die Ufer getreten. Mehrere Brücken, Baveanstalten zc. sind vom Hochwasser weggerissen auch sind die Ernten an vielen Stellen des Thales vernichtet. Das Wasser steigt gegenwärtig noch und das Wetter ist noch immer regendrohend. Rom, 5. Juni. Anläßlich des Nationalfestes ist die Stadt beflaggt Nach einer Parade über die Garnison, bei welcher der König, die Königin und der Kronprinz mit großer Begeisterung von der Volksmenge begrüßt wurde, fand auf dem Bahnhofsplatze die Enthüllung des Denkmals für die bei Saati-Doaali aeiallenen Soldaten statt. Der Bürgermeister hielt dabet eine Ansprache. Neben dem Denkmal standen die in den genannten Kämpfen Verwundeten. Der König unterhielt sich darauf mit dem Capitan Mtchelini, dem einzigen am Leben gebliebenen Officier der am Kampfe bethefltgten Truppen, und mit anderen Verwundeten. Dieselben werden morgen vom Konrge im Garten des Quirinals empfangen werden. b Halifax, 5. Juni. Der Dampfer „Easpina" der Allan-Linie ist, als er sich von Baltimor aus im Nebel Halifax näherte, dreimal aufgestoßen, wie man glaubt auf em gesunkenes Wrack. Der Kiel ist beschädigt, der Vorderkasten mit Wasser gefüllt Ein Theil der Ladung wird hier gelöscht. Die erforderlichen Reparaturen werden den „Easpina einige Tage hier zuruckhalten. Die 27. allgemeine deutsche Lehrerversammlung, welche vom 30. Mai bis 2. Juni in Gotha tagte, war nicht so zahlreich besucht, als man nach früheren Versammlungen hätte erwarten dürfen. Daß sich nur gegen 1600 Theilnehmer emgefunden Ratten, mag nicht zum wenigsten darin begründet sein, daß die preußische Regierung ihren Lehrern einen Urlaub zum Besuche dieser Versammlungen darum nicht ertheil , weil rn denselben früher wiederholt freisinnige Anschauungen auf dem Gebiete des Schulwesens zum Ausdrucke kamen, vor deren angeblich schädlicher Einwirkung man die Lehrer deshalb in fürsorglicher Weise zu schützen sucht ^m Empfang und zur Beherbergung der diesmaligen Versammlung hatte sich Sotha m festlichen Flaggenschmuck gekleidet; in der Bahnhofstraße begrüßte eine geschmackvolle Ehrenpfor e mit sinnigen ,Inschriften die Festgäste und eine zweite öffnete ^uen den Weg zum Festplatze am Schutzenberg. Dieser war mit Tannengrün in ein kleines Wä dchen umgezaubert aus dessen Wipfeln die geschmückten Giebel zweier großen Erfrischungshallen und emes Musikpavillons emporragten. Auch in den S“S NL'LL SÄ'* “ w” , Nachdem in der Vorversammlung, welche Abends 8 Uhr ihren Anfang nahm eb etreu aus Gotha die Festtheilnehmer im Namen des dortigen Schulvorstandes und der Bürgerschaft herzlich bewillkommnet hatte, begrüßte Herr Oberlehrer M o r l e aus Gera, Geschäftsführer der deutschen Lehrerversammlung, dieselbe ctncr ^eude darüber Ausdruck, daß es der Versammlung vergönnt sei, in Gotha tagen zu können, allwo die bedeutendsten Männer auf dem Gebiete des Schul- hi» Jirt” $n d" darauf folgenden Berathung wurden nach längerer Ver- die Bortrage von Seminar-Oberlehrer Halben in Hamburg Ueber die einh^tliche Grundlage und Organisation des deutschen Volksschulwesens"' und von w’ f »ie Blankenburg „Warum und in welcher Weise hat unsere Volksschule die Bestrebungen des deutschen Sprachvereins zu fördern /" auf die 2aae§orbnunaber CrflCn^TtDCr&mimIyn0 ^setzt und in das Präsidium gewählt die Herren Halben aus Hamburg, Voigt aus Gotha und Mörle aus Gera ? falben , , , dem Festplatze, wo Musikvorträge der Gothaer Kapellen und ^erpi™ Auzlehungspunkte bildeten, herrschte in den ersten Abendstunden rea?s aünstia 1Cb°$ bie empfindliche Abendkühle längerem Aufenthalt im Freien nicht Nachdem in der ersten Hauptversammlung Herr Oberlehrer Mörle dieselüe rau'ff’ta' AE^ H^bcu das Präsidium übernommen hatte, wurde dieselbe von foerrn Staatsrath Gebhard ,m Namen Sr. Hoheit des Herzogs von Cobura und von 6egrü6t.O6CrbUr0Crme ft„ »II, (TOaftenßurg, Bensheim, Bockenheim, Darmstadt, Frankft.rt, Giehen SanaÜ SÄ» Wiesbaden) und etwa 600 Mitglieder Umsatz,, hält^einm h nh (8,L. tenoF am Sonntag den 12. Juni im Zoologischen Garten d § Äen'^®er^n/nnTnI»nJf?-fiIne6mer-I1’Crben ber Frühe durch Mitglieder S?ran ben SaMofen empfangen und nach dem Festlocale geleitet fi r“F,10 ^br die Vertreterversammlung, während die Übrigen Festaäste und um 11 Uhr die Hauptversammlung, in welcher der Jahresbericht erstattet, die Frage der Verwendung der Stenographie in der Rechtsosteae erörtert und die geschäftlichen Angelegenheiten erledigt werden. Außerdem findet ein &cn }n 3 Abtheilungen statt, an welchem sich jeder Gabelsberger Steno- kann. Aus die Hauptversammlung folgt um 1 ein gartei£ schaftllches Mittagessen, nach demselben eine Besichtigung des Aquariums, des (Söthe- mers Samnilungen des Mitteldeutschen Kunstgewerbeoereins. Ein Com- d)ern PeId)F um 7 Uhr Abends beginnt, bildet den Schluß, ^mmpn r <^r Stenograph und Freund der Stenographie willkommen. Der Preis der Festkarte, einschließlich des Mittagessens, beträgt 3 je An- lSUe§0 Dr^b(ian Juni an den Vorsitzenden des geschäftsführenden Aus- fchusfes, Or. E. Gantter (Friedberger Landstraße 69) in Frankfurt a. M., erbeten Wärmegrade der Labn und der Luft nach Reaumur gemessen am 6. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Ubr • Wasser 13V2 Grad, Luft 14 Grad. ________________________ L. Ehr. Rübsamen. Handel und Verkehr. .. ?Eeßen, 6. Juni. Die .Herausgabe der neuen Zwanzigpfennigstücke hat wie ruibrem^Vort^^i^n - r!Äen' bic Spitzbubenzunft veranlaßt, dieselben zu ihrem -Lortheil und natürlich zum größten Schaden der Empfänger derselben zu verwenden Es ist vorgekommen, daß diese Stücke, die die Größe eines Zwan igmark- stuckes haben, vergoldet und in Goldrollen eingereiht worden sind. Nur einem auf: ^erksmnen Beobachter wird das Falsificat in der Rolle bemerkbar, und selbst beim Aufzahlen der Stucke noch schwer erkenntlich, besonders da die Stücke dann etwas am mK. ßÄü?11« r8tOtt lmd sie sonst etwas größer wie die Zwanzigmark- ftucke. Vorsicht ist bet Annahme von Zwanzigmarkrollen jedenfalls am Platze. E. m - ^5?,uberg, 4. Juni. (Fruchtpreise.) Weizen JL 19.50, Korn JL 14.60, Aerste JL 00 00, Hafer JL 11.90, Erbsen JL 14 60, Linsen 00.00, Lein JL 0000 Samen X 00.00, Kartoffeln JL 4.50, Wicken 00.00. ' cm u dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter 0.00—0^00, das Gescheid 6—10 Eier das Hundert JL 3.80—5^50, das 00.00-00.00, im Detail das Pfund JL 1.00 bis ^0, Weißkraut per ©türf 10-00 H, Rothkraut per Stück 00-00 Kohlrabi Ver18-20 Ochsenfleisch per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45-70 4, ^^eifch 40—60 Schweinefleisch 65—75 H, Hammelfleisch 50—70 1 Aabn ^i-OO-^ÖO, 1 Ente JL 2X10-3.00, Gans Pfund 00-00 1 Taube 40—60 H, Welsche JL 12.00—00.00. Arbeitsdersteigerung. Freitag den 1«. I. Mt-., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rathhause versteigert werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 1734.— Steinhauerarbeit, „ „ 600.— Schlofferarbeit, „ „ 808.50 Weißbinderarbeit, „ „ 508.92 Tapezierarbeit, „ „ 105.— Gießen, den 6. Juni 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: 4332 ______Keller, Beigeordneter.______ Zur Verdingung der Lieferung der zur Ausstattung für 9 Offizier-Wohnungen in dem neuen Kasernement Hierselbst erforderlichen Kleiderschränke, Kommoden, Schränke zum Aufbewahren von Speisen, Sopha's, Spiegel, Stühle mit Rohrgeflecht und Tische — mit Mahagoni Fournirung —, Lamberquins, Waschtolletten, 109 Fensterrouleaux und 44 Gaceflügel ist ein unbeschränkter Submissionstermin auf 4262 Sonnabend d. 1L Juni 1887, Vormittags 9 Uhr, im Garnison-Verwaltungs-Bureau anberaumt, woselbst Bedingungen und Zeichnungen zur Einsicht aufliegen. Gießen, den 31. Mai 1887. Großh. Garnison-Verwaltung. । Allgemeiner Anzeiger. Montag und Dienstag, den 6. und 7. Juni, von Nachmittags 2 Uhr an, werden die Mobilien aus dem Nachlaß der Frau Chrisiian Wallenfels Wittwe, Marktplatz 17 II., versteigert. Es kommen zum Ausgebot: 1 schöner Seeretär, Silberschrank, Kleider- und Weißzeuaschrank, mehrere Sophas mit Stühle, komplette Betten mit Roßhaarmatratzen, 1 Trümeau- Spiegel mit Goldrahwe, verschiedene Sessel, 1 Regulator u. and. Uhren, Bilder, 1 Tisch mit Marmorplatte, Küchenmobiliar, Küchengeräthe, Porzellan, Nippsachen und sonstiges HauSgeräthe. Zu haben in den Colonial-, Delicatesswaaren- und Drogen- Geschäften, Apotheken etc. 172 4134 Im Auftrag: liouis Rothenberger, Taxator. QnLuminn in solidester Ausführung, ohne Apprst, Handarbeit üCIlWßlZßr üllCkßrß ßß vollständig ersetzend, habe ich von einem der , c ,. . . leistungsfähigsten Fabrikanten in Commission, und verkaufe dieselben tn Stücken von 4,20 Meter zu Fabrikpreisen. Biss J. Kaan Jun«, Kreiyplah 10, I Donnerstag den 9. Inni l. I., Nachmittags 2 Uhr, tollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Georg Daniel Vogt's Eheleuten gehörigen Immobilien, wie solche in dem „Gießener Anzeiger" unterm 2. Juni beschnei sind, einer nochmaligen freiwilligen Versteigerung mit dem Bemerken ausgesetzt werden, daß mit dem Zuschlag die Genehmigung ertheilt wird. Gießen, den 6. Juni 1887. Großh. Ortsgericht Gießen. 3- A. Vogt. 4333 Keilgeöotenes. Caffee (eigene Brennerei) heute sämmtliche Sorten frisch gebrannt bei 4339 CL Gr. Kleinhenn. Eine Theater-Bühne nebst Zubehör (Podium, Coulissen ?c.) zu billigem Preise zu verkaufen. Näh. in der Exped. d. Bl. 4043 Gardinen in weiß, crsme, sowie in Jute- und Manila-Stoffen empfiehlt a u ß e r gewöhnlich billig Carl Stuekrath, 2217 Möbelfabrik. r Erfrischend, wohlschmeckend, kühlend. 4337 Die trauernden Sinterblkeberren. 4324 1782 Lich, den 4. Juni 1887. 4323 85 Pf.pr, Sch achtel erhältlich. t ♦ ♦ ♦ 0 e sagen wir unseren innigsten Dank. Gießen, den 6. Juni 1887. Die tieftrauernde Familie Carl Retter. Der Gefammt-Auflaqe unserer heutigen Nummer ist ein Prospekt, betreffend -.Berliner Tageblatt'" und „Deutsches MontagS blatt'" beigefügt, auf den wir unsere geehrten Leser hiermit besonders aufmerksam machen. 4317 Verspätet. Unferm Schützen u. Zechgenossen Friedrich Lotz ein vierfaches Hoch, so daß der ganze Haag durchnander kramellt- 4320 Schützenverein Wieseck. No dann gitt's joa immer noch! IdjnciU Fahrtnr? gute Verpflegung, billiger Preise. "M Singer- Nähmafchinen einige gebrauchte, aber noch gut gehende, werden unter Garantie billig abgegeben. Arbeiterinnen finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der Lumpenhandlung von [4184 Hermann Heß, Bleichstraße 2. 4201 Ein angehender Kellner gesucht . Zum kühlen Grund 4fr 4fr 4&4fr sfr $ < la. neue MarjeShäringe neue Mehlige Maltakartoffel empfiehlt billigst 4196 -21 Koch Nachfolger Hamburger Fisch- u. Delicateffenhandl. Mehcttonr «, Scheyfr«. - Druck und «erlag der Vrützl'schen Druckers (Fr. 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