t *1 m llN d 1 (I r< H S 5 [fUj K 69* 3 L! i rtfc v 8 Lj[ 2S2 Donnerstag den 6. Oktober 1^7. Kießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. -------------- ---------—------- ' ‘ " 7" Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. ^^^E^^ch^ftr^ße^T^^^^^^^^^^^^rschein^äglich^nit^lusnahm^e^rotttags^^^E^^^i^Po^^ Amtlicher Hheiü Betreffend: Die Einrichtung der Fortbildungsschulen. bett 5* ^t0^cx 1887’ Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Tchnlvorstärrd- d-S «reifes. , x , Wir erinnern diejenigen Schulvorstände, welche unserer Verfügung vom 7. September - Gießener Anzeiger Nr. 210 - noch mcht nachgekommen Snb, an sofortige Erledigung derselben. «oekmann. der gepflogenen Erörterungen abzuwarten. Diese Erklärung hat in den maß. gebenden Pariser Kreisen einen. um so günstigeren Eindruck gemacht, al, die deutsche Regierung auch ihr ausrichtigste» Bedauern über den unglücklichen Zwischenfall ausgedrückt hat und al» außerdem gerade jetzt auch die Freilassung des jungen Schnäbele erfolgte. Es bleibt nur noch die Frage zu erörtern übrig, inwieweit bet Soldat Kaufmann schuldig ist, refp. ob die verhängnisvollen Schüsse von ihm abgeseuert wurden, obwohl stch die französtsche Jagdgesellschaft auf heimischem Boden befand, wie bekanntlich die französischen Berichte behaupten. Dieser Punkt, der zuerst der schwerwiegendste schien, bedarf noch der Ausklärung, jedenfall» hat aber der Zwischenfall von Raon l'Etape durch da, Entgegen- kommen Deutfchland» ein ganz andere» Aursehen gewonnen und man darf nun- mehr seiner vollständigen Beilegung mit Bestimmtheit entgegensehen. Da» große „medicintsche Parlament» (wie man den in Wien tagenden internationalen hygienischen Congreß, der von mehr ats 2000 Personen besucht war, nennen könnte), ist am Sonntag feierlichst geschlossen rooroen. Mehrere Congreßtheilnehmer sprachen dem Kaiser und dem Kronprinzen Rudolf für die dem Congresse zugewendete Huld und Teilnahme ihren Dank au», der Stadt und der Universität Wien dankte der Vorsitzende, Professor Ludwig, für die der Versammlung bewiesene Gastfreundschaft. Zum Sitz des nisten Con- aresses, welcher 1891 stattfinden soll, wurde einstimmig London gewählt. Im Cursalon fand ein Abschiedsbanket statt, bei welchem Proseffor Ludwig auf Kaiser Franz Josef, Geheimrath Köhler (Berlin) auf Kronprinz Rudolf toastete. Kaiser Franz Joses und Kronprinz Rudolf reisten mit ihren fürst- lichen Jagdgästen, dem König Albert von Sachsen, dem Prinz-Regenten Luitpold oon Bayern, dem Prinzen Wilhelm von Preußen und dem Grobherzog von Toicana, am Sonntag von Wien nach Steiermark ab. Da» englische Mittelmeer-Geschwader weilt noch immer in den dalmatinischen Gewässern. Am Sonntag machte der Commandant desselben, der Herzog von Edinburg, in Begleitung seiner Gemahlin und des Prmzen Georg von Wale», von Cattaro au» einen Ausflug nach Cettinje, der montenegrinischen Hauptstadt, von ber ^gesehensten unter den eingeborenen Fürsten Indien», dem Ni, am von Heid er ab ad, kundgegebene Entschluß, zu den Kosten der Befestigung der indischen Nordwestgrenze die bedeutende Summe von 400000 Lsirl beizutragen, ist in den Londoner Regierungrkreisen mit großer Besriedi- gung begrüßt worben. Man erblickt in diesem Schritte des Nizams ein erfreu- liche» Symptom für die Consoltdirung der englischen Herrschaft in Indien und die Besriedigung in London ist eine um fo größere, al» vielfach Zeichen von Verstimmung unter der eingeborenen indischen Bevölkerung gegen die Engländer hervorgetreten sein sollten, zu denen der Entschluß de» Nizarn» von Heiderabad allerdings nicht passen würde. Immerhin wird sich aber der Patriotismus und die ausrichtige Loyalität ber Indier erst im Falle eine» ernsten russischen An- griff» aus Indien zu bewähren haben. An» Samoa sind in London Nachrichten eingelaufen, welche bekunden, daß e» mit der Regierungiherrlichkeit de» König» Malietoa ein rasche» Ende genommen hat. Derselbe ergab sich den Deut chen, oon benen Malieloa an Bord der Kreuzer, „Adler" gebracht wurde, welcher mit dem Gefangenen absegelte. E« scheint also, daß König Malieloa nach Deutschland gebrach werden soll - war aber will man hier mit dem braunen Herrscher ansangen? Politische Ueberficht. Gießen, 5. October. Da, Tageiereigniß in der europäischen Politik bildet selbstverständlich der Besuch der italienischen Ministerpräsidenten ®ri»pi beiJ? Fürsten Bismarck in Friedrichsruhe, welche,^Besuch >?rus°üen über Nach erfolgt ist. Die Vorgeschichte der Friedrichsruher Reise der italienischen Staats- wanne, erscheint noch einigermaßen in den Schleier der Gehetmntffer gehüllt, man weiß nur, wenigstens nach den Mitthetlungen italienischer Blätter, daß Herrn Crirpi eine Einladung der leitenden deutschen Staatsmannes behufs einer intimen Meinungsaurtaufcher über verschiedene europäische Fragen zu Thetl mürbe und daß Crirpi unverzüglich die weile Reife nachdem lauenburgischen Turculum de» Reichskanzlers antrat, nachdem er zuvor noch mitKöckg Humbert ri Monza conferirt hatte. Indessen, auf die Emleitung des Besuches CrlspiS in Friedrichsruhe kommt es schließlich auch weniger an, die Hauptsache bleibt, daß derselbe inzwischen zu einer Thalsache geworden ist, deren hohe pol ssche Bedeutung allseitig zugegeben wird. Die Einzelheiten der Unterredung zwischen dem Fürsten Bismarck und Crirpi dürsten der Welt einstweilen noch ebenso> ver- borgen bleiben, als dies bi» jetzt hinsichtlich der lüngsten Zusammenkunft de» Kanzler» mit dem Grafen Kalnoky der Fall gewesen ist. Ein» aber documentirt die Friedrichsruher Reise der römischen Cabinetschef» deutlich aller Welt, dar ist der Fortbestand der deutsch-österreichisch-italienischen Tripelallianz, womit non selbst die Aufrechterhaltung des europäischen Frieden» gegeben ist. In dieser Beziehung repräsentirt die Reise ganz entschieden eine markante Ergänzung de» Besuche» de» österreichischen Minister» beim Reichskanzler und es bedarf somit die Entieoue des letzteren mit dem Leiter der italienischen Politik wohl kaum noch eine» besonderen CommentarS. Nach wie vor steht die wit^leuropäische Friedensallianz unerschütterlich da und dieser Thatsache werden auch die Chau- vinisten an der Seine und der Moskawa, wenngleich nur mit süßsaurer Miene Rechnung tragen müssen. Der Besuch Crirpi» in Friedrichsruhe dürfte s de». falls auch einer eingehenden Erörterung der bulgarischen Frage gegotter, haben, in welcher Italien einen etwas anderen Standpunkt einmmmt, als z. ö- dvemiey- land, welcher vor Allem dar europäische Vertragsrecht betont. Er batf anj^ nommen werden, daß die Besprechungen Bismarcks mit Crirpi einen^Ausgleich zwischen der italienischen und der deutschen Auffassung der bulgarischen Frage herdeigesührt haben. War die Meldungen Pariser Blätter anbelangt, wonach Mischen den beiden Staatsmännern auch die valicanifche Frage zur Besprechung gelangen sollte, so bementirt die „Rtsorma" die bezüglichen Meldungen Wenn Crirpi den Fürsten Bismarck besuche — erklärt da» Organ Crispl» so geschehe dies sicherlich zu Zwecken, mit welchen die ganze italienische Nation nur z^ffteden sein könne und zu denen die Freunde des europäischen Friedens sich nut beglückwünschen könnten. In keinem einzigen Italiener werde der Verdacht aussteigen, daß die Entrevue mit den Rechten Italien» und dessen freundschaftlichen Beüebunaen w allen Staaten Europa» nicht in Uebereinstimmung siehe. — llibrlgen» entbehrt die Zusammenkunft de» Fürsten Bismarck mit Herrn Crisp auch nicht eine» speziellen interessanten Momente». Noch vor gar ni^t langer Seit gaU 6en eriepi ®enn nicht als ein Vorkämpfer der romanischen Raffen- Verbrüderung, so doch als ein warmer Freund Drankreichs und bte Berliner Dffictöfßit gaben beim Eintritte Erispis in das Eabinet Depretis ihrem Wist" Lnta Sie Wieb des römischen Cabinets ziemlich offenen Aus. druck. Nun, heute weilte dieser angebliche Franzosenfreund, dieser i alieni che »Fortschrittümann von altem Schrot und Korn , als welchen mehrere 931011« Herrn Crispi feiern, in Friedrichsruhe als Gast des deutsche Kanzlers und wenn man in diesem Factum etwa eine Aenderung in den politischen Gesinnungen des nunmehrigen leitenden Staatsmannes Italiens erblicken könnte, so würde hierin nur ein Zeugniß für den weiten Blick Crispis liegen, den er in der Auffassung der europäischen Verhältnisse bekundet. Die deutfch-franzöfif che Grenzaffaire von Raon lEtape - oder auch V.xlneourt - haf eine entschieden beruhigende Wendung genommen, feit deutscherseits tu Paris die Erklärung abgegeben ist, der Wittwe des erschoffenen Brignon eine entsprechende Entschädigung zu gewähren, ohne erst das Resultat Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. «Korrespondenz-Birrearr. Baden-Baden, 4. October. Se. Majestät der Kaiser n^mnn^cu^f^b7rmÄ militärisch- Meldungen entgegen und machte bieraus einen Spazi^ang aus d 1 menade. Nach dem Dejeuner sand eine Spazierfahrt statt. Nachmmags , Prinz Ludwig von Bayern mit Sohn und ^^nz Hermann von^^ach^^^ meI^e vom Großherzog am Bahnhofe empfangen. Der Kaiser sta d i ' mp|inß deren „Englischen Hofe" abgestiegen waren, sofort einen ™ ab uno w 0 Gegenbesuch. Dieselben wurden nebst mehreren heroorragenoen -pc i geladem --Bekanntmachung. _r . r unh Anträae find bei unseren Gerichtsschreibereien an allen Wochentagen, Vormittags zwischen 10 und 12 Uhr, wurde stärker im Anfang des Monats Januar, als die r* neuen Brasil-Ernten in Wirklichkeit sich als klein herausttellen^ii^ erßab’ daß die Ernte nur eine mäßige sein tonne und die °U? bie ^ÜDQ= sehr gute Ernten allenthalben^nöthig hätten,umbemÄÄ £QÄ wir 0ute' i« werden. Als nun endlich in den Monaten März dis Mai^im^^Eonsumgerecht 311 Erträgnißder Ernten erschienen, da erwachte ^Tblt* bi^VrübTr b Ä3aVen zuruckgchallenc Speeulalionslust, und es gab an allen S-äplLtzm schU^I^ Qb,r Ian« Käufer, aber keine Verkäufer mehr. ^ceptayen ichltetzlich nur noch Je mehr nun aber in dem SpeculationsgeschLfte luerft w i wilder wurde dasselbe und die natürliche Folge war eben roiitbe- desto Verdiensten der mit dem Fachhandel betrauten Speculan'ien üm C Ä1?. ?r‘j6m hcrbetgcsturzt kamen, um ebenfalls aus leichte Weise das 'ieVt fn fln,?1 f L6cnb,r Handel zu verdienende Geld mitzunehmen. Ic®‘ '° (*®et int ehrliche» Auf diese Weise konnte es nicht an Ausschreitungen fehlen und H, -r^ daß man sprungweise den Papier-Kaffee in dle Höhe gehen sah und icklt!knN ®at- egitime Handel nicht im Entserntesten rnitgchcnkonnle,där Augenblick k°w^'^° in welchem der Papierwerth seine Grenze sand, trotzdem ja v^ä Üäberus-ä-n nOm mani6cn Fachleuten in Verkennung der wirklichen Verbältnitie > h°h-re Werth- in Aussicht gestellt mürben. Jeder mit dem Artikel tzailee R?l'kDftI w°iß nun wie rasch wie gefährlich und wie verlustbringend bic Situatton fiÄ6*' und daß in dem allgemeinen Trubel, wo man nur wieder schwarz ah A m Ä' ebenso unnothig weiter zurückgeworscn und als wie vorher leidjtfe““« aeUteben k 12 - U-. r!°L«?KL LLS!!«"« L"? unter keinen Verhältnissen mehr als 33/, Millionen Rallen Prnph»» -- D c ^^ftlernte bis 6V2 Millionen Ballen inbenWten'S Regierung officiell nur auf 336 000 Ballen geschätzt werden mußte solche in den früheren Jahren durchschnittlich 8—900 000 Ballen ergab Ernten, wie Costartca und Neilyherry, sich in Wirklichkeit kleiner als frühp? F.?rnbcIc Si- &£’ Ä^.“Ä“S.Äf'ÄS, s, 8 - »Z7LPLLLÄ SSMgÄ fi-- als^na^den^'? kr brachtet die Lage des Artikels selbst nach der Statistik sowohl •ÄÄS'Ä Ä« SW | Ä a%Äf< “nLbl ™nk allenthalben gu.e und namentlich EM ÄaWwKÄÄi tonl ttli*mfibrenb »on durchschnittlich 5-/. Millionen, dabei durch- lauten"?ie" Zb^Zeit gute Java-Ernten von über eine Million Ballen. W Ballen Rio und Santos iiifflmmpn mniiranX cv -_.. ’ , von 33/< Millionen Gmte liefet n ,6L’. Lam«:2''xnlä^nb3aoa nur d-n dritten Theil einer früheren Brasilien s-tt Beginn der ne7°n Ernt/""°"'^ iE‘0en unS in Lokale«. .. „ Cctober sAlte Zunft- und Gesellenbriese.j Vor uns liegt ein für bie Geschichte Gießens wichtiges Blatt (40 cm : 34 cm) in gutem Kuvferstick nnn^hm D-rmstadt-r Künstler Boßler ausgeführt; die größere obere Hälfst -äthält^unt-ä dem sÄgeN Aufschriftkriegerischen Abzeichen umgebenen hessischen Wappen die »Wir Gefchworne Ober- und anderen Meistern des Ehrsamen Handwerks der SSI äJf) SVSSWS'H S ZWLZM--M-WW Giessen, den 20. Februar 1776. Zunftmeister.) ^Lä^Db«l^'L°s-N°'' L'LLSSL Ä?Ä5 ”i"“ÄW£ gerne ein solches Andenken an Gießen vor mebr als imr §,r.aI9* i *to*d>*c1 wurde sehr wurde sich aber schlimmstensalls auch mit de? Erlaubnis^ fahren käuflich erwerben, von Gießen kopiren, vielle chtauchv-äustliätt,./!6 *& 6teßnu0eS ?uffen' das Bild Abbildungen von Gießen werden g7bete7 d?m VörsMnb?d.?mr?G°r solcher alter °°n gütigst Mitthellung zu machen ' Vorstände des Historien Vereins da- Visitenkart^fm'nd, wUch°/uns am Samstag Abend fZ Redakteur, wie aus seiner uns aber nicht antraf, später seine Musestundm Ausartung machen wollte, brachte, sich aber bort berart aedtte' bafi Z n k™ ? am Wi-seckerweg ver- mrmuthet, wurde am Sonntag VorintttZ In täak? 5crrn dncn ß™6cn Hochstapler B° h° -iner großen AnzahlärflUcher Zeugnisst ? / w^"s°am7^' 6$£rre marot W im bä’« Äm; Afs» ”“®'" SÄ "'^rr sifeS® wsskse* Ä. BÄ Berlin, t October. Der Redacteur des „Reichsfreund", Emil Barth, wurde heute wegen einer in dem Leitarrckel vom 30. April enthaltenen Beleidigung des Reichs- kanzlers zu 3 Monaten Gefängmß oerurtheilt. Berlin, 4. October. Der „Post" zufolge beantragte der Reichskanzler beim ^uabesrathe mit Rücksicht auf die großen Interessen der gewerblichen Kreise^Deutsch- lands an der nächstjährigen Ausstellung in Melbourne über eine eventuelle Vertretung des Reiches durch einen Commissar, sowie über eine etwaige materielle Unterstützung der Aussteller durch theilweise Uebernahme der Einrichtungs- oder Beaufsicht grmgs? kosten Beschluß zu fassen. " w u B Frankfurt?♦.’’**' 4- October. Der italienische Ministerpräsident Crispi, welcher gestern Abend h er eintraf, hat heute Nachmittag 1 Uhr mit dem Gotthardbahn- Schnellzuge die Ruckreise nach Mailand fortgesetzt. y en 4. October. Der Finanzminister legte dem Folketbina das Budget für 1888—89 und das provisorische Budget für 1887—88 vor. Das Budget weist in den Einnahmen 54 Millionen auf, einschließlich V/x Millionen Bestände Ausgaben 56 Millionen, einschließlich 3V2 Millionen zurückzuzahlender Staatsschulden' 4- Stober. Der Kriegsminister Rydtng hat demissionirt, General- Major Peyion ist zum Kriegsminifter ernannt worden. Paris, ,4. October. Dem Vernehmen nach kehrt Grcoy am Montag zurück und - am ^Ec^tag dem Ministerrathe, in dem der Termin für die Einberufung der Kammern festgesetzt werden soll. ^uivciu|un0 .. . biom, 4 October. Die „Riforma" bemerkt über die Zusammenkunft Crispi's mit dem Fürsten Bismarck: Die Besprechungen beider Staatsmänner konnten weder ein besonders neues Ziel noch dm Abschluß eines neuen politischen Einvernehmens im Interesse der bereits alliirtm beiden Rationen bezwecken. Selbstverständlich wurden in ftpEpXnPr^Un0eil ?brWedenen gegenwärtig auf der Tagesordnung Europas stehenden Fragen berührt doch habe man keinen Grund, besondere, die Lösung dieser rCSenrbaC Schlüsse zu erwarten. Wir wissen nichtsdestoweniger, daß Crispi mnhr^p! «rAal3?»a tcI freund empfangen wurde und man von der Entreoue ^0= bestiedigt Ütn ^könn/.^""^" beider Lander als der allgemeinen Verhältnisse Europas ["^D??,'^eIbun^ Nach aus Konstantinopel eingegangenen Nachrichten soll die Antwort Rußlands auf die letzte Note der Pforte über die^bul- garische Angelegenheit eingetroffen sein, lieber den Inhalt verlautet, daß Rußland ß^mnmiffSra^{*^UrftC!rTaX^ ?ulgarim in Begleitung eines türkischen wrT S All und daß die Dauer der Mission auf 4 Monate begrenzt sein Ipa\r. o l$!^c Regierung ser der Ansicht, eine Erklärung der Pforte, die Wahl des Fürsten Ferdinand sei ungesetzlich, verbunden mit dem Befehl, das Land zu ver- nätbM "^als die Wahl bestätigen werde, werde genügen. Man werde nicht XnÄ? m ergreifen. Da diese Antwort gewisse Vorschläge der Äe"^e modistcirt, andere mit Stillschweigen übergeht, so nimmt man an, daß vte Verhandlungen fortbauern werben. ' v ö I r4’ October. Dem officiellm Wahlresultat zufolge sind von 142 Gewählten 65 Liberale unb 71 Radikale. Alle Meldungen über die Zeit und den Ort I des Zusammentritts der Skupschlina sind verfrüht. I -c^then , 4- October. Heute früh fand auf dem griechischen Continent dm und den Cykladm ein heftiges Erdbeben statt. Schwache Er- wahrgenommen. Rach den bis jetzt Dorlteuenben Nachrichten scheint dasselbe keinen größeren Schaden angerichtet zu haben. ! grx ^ewyork, 4. October. Einem Telegramm des „Newyorker Herald" aus I bat4. bF Staatssecretär Bayard erklärt, er sei im Voraus davon I benachrichtigt worden, daß Deutschland den König von Samoa Malietoa absetzen I werde. Gleichzeitig sei ihm die Versicherung gegeben worden, daß die amerikanischen I ^pn^e^ geschützt werden würden. Deutschland beabsichtige nicht, Samoa zu annek- I entfialte0 Id) Malietoa ju beftrafen; b-r Vertrag zwischen Arncdka unb Samoa ÄÄÄ Ctira5 bmd,“9e' ” lan8C E ein An- ™.. .. ,/wr Sagt des Kaffeemarktes. c>. ”r°MS »t,S 5artunß- Frankfurt a. M. Damals hatten wtt noch Preist für Sb äverage @antäl°Ääff«Ci ""bffentlicht. bis 74; für gut orbinäre Java in H°llm,b v°n838'/ä bis ZStk ^”7 °°»Frs.72 S°rt- Frs. 109 bis 110, letztere 54'/, bis 55«/» Cems Man wttb Seiten barau antworten, baß wir inzwischen narnenllich für :m r vielen gewesen Das ist richtig, aber b-r Zahlte^W-dh von Frs^^W wl° »«»»t-l Stzh« Mai und Anfang Juni, in Wirklichkeil nur ein eingebilbcter PadedM-dä'^ a8'5- ™-110 '•» - ... 43 WÄÄtta L-LS-K rob würbe^bär^ErKm°dnä°^i„ .®d ber bfeäjäfidflen CbftDetfiei0crun8 in Winne- j ^Haft Landwirth Du passenden Raum, 6 / So pflanze dahin einen Baum, Mit Sorgfalt und Liebe pfleg' sein, ' , So bringt er Dir reichlich es ein." strenges ^coanito bre ^aden-Baben kommend ist gestern Abend in I im Gasthaus rum ffnnrifrtim ^r inü kleinem Gefolge hier angekommcn und b7sichttä ä der Könia ä "bgestiegen In frühester Stunde Heu,e Morgen dem Hotel beäleife7 hl, Z,„n * m 7er"' 'eines Gefolges und einem Diener aus bei d-'m später jufäHiger Weife^dchstnen^en städttfckän Aübfer1ro(cl*e b,r b°be He" aussprach. Um 9 Uhr nerlipfi h,r esäu ? städtischen Hafeninspector sehr anerkennend hat di-^st^ttfch/SchustommtMon^bäf^k?^^ kauf bie ständig wachfendcn Ausgaben 1 Vper Monal zu Ehen " befchlosfen, das Schulgeld für di- R-alfchul- um besetzungc/in der 'Diö»f-?"/ 8S?i wenige Orte sind jetzt fänimtlich-Pfarr- Ernmnunaen iS' roicbcr erfolgt. Das „M.J." en hält heute wieder folgenbc in St. Christoph in Mainz, Pfarr- in Cnstel, Kaplan^eM Ium Ka§äv d/^,^M°inz, Kaplan Engelhard zum Kaplan Pfarrer in m;8um ^ayan 2n Ntederolm, Pfarrverwalter Herrmann zum verwaÜer N°st?di 7rn Väääär?°Ä^Stumpf zum Pfarrer in B-chiolsh-im, Pfarr- Heim, Pfarrer Bel/ Büdesheim, Kaplan Bruder zum Pfarrer in Dieters- in Friedbesg Aar ve?wM-7 Hidb^uZ^^^' Pst-rr°-rwalt°r Thob.s zum Pfarrer vr. Probst zum Pfarrer in ,3um$farrcr in Laubersheim, Pfarrverwalter ztrnrnlrn,' K^pstn Schröd°7 zum M°rr°°rwalt-r Bitz zum Pfarrer in Groß- zum Pfarrer in Herbstein r\er E)untersblum, Pfarrverwalter Hiesdorf Pfarrverwalter Sctiaibcr lum SBfarrer Hh d ’T ^fQrrer in Kleinkrotzcnburg, zum Pfarrer in OSer°Roden Pfarr/^m/?. c-HUbersheim, Pfarrverwalter Dockendorf Pfarrverwatter Friedrich ,7rn Wmx ÄbeL^ iU” Görres-Gefellschäft,' st'nc^VerdniäEää ta@L 8icr bie Generalversammlung der Deutschland von speciMch katbo welche sich di- Pflege der Wissenschaft in theiligung ist eine ziemlich xaM^Ap i. ^tanbp„utnfte aus zur Aufgabe macht. Die Be- zur Theilnahme hier einaetroffm^^,b, erwähnen wir von bekannteren Personen, die Dr. fiieber:(£am6erfler Cberbürnprmpjft re öCrr-D’ H"ene, Regens Dr. Schneid-Eichstätt, Freiherr v Hertlina-MiinÄ^^m^ Kausman»-Bonn, Abgeordneter Bachem-Cöln, Dr. Will-R-g-nT?^"LL-T^ Jontzen-Frankfurt, Dr. Komp-Fuiba, Gäste im ^ranffnrtpr CAAp»UB'^rtcr* oem gestrigen Empfang der auswärtigen Dr. Oechäner anwesend TL?” ®^*of Dr- Haffner und Oberbürgermeister begrüßte. Seilens b-s letzterer bie Theilnehmer Namens der Stabt Mainz willkommen Rächtsaumäo°«°^'"^.^°b Stadtverordneter Dr. Schl-ng-r di- ©äffe genannte R-dn-r uäb br .^°^'"^öln -rwid-rt- auf bk Worte d-r beiden vor- Mainz, bas nur 105pCt Verwunberung über den Aufschwung aus, den würden, in ben lebten 4ahKr^n UnaI|tcuer Jafele' während in Cöln 165 p6t bezahlt Präsident b-s Vereins "Freiherr^ n^ä-> Ücnommen. Bischof Haffner loastiri- auf b-n bie Domkapitulare Dr' '.H^tllng, und letzterer wieder auf Dr. Haffner und decan Dr Heinrich fanb^h ä D? Moufang. - Unter dem Präsidium des Dom- der Rechenschaftsbericht voräkträ^ ^O °ine geschäftliche Sitzung statt, in welcher zunächst werth, daß die GesMnmt-inn^^E" ”urb^, F«r weitere Kreise ist hieraus mittheilens- und die Ausgaben 28 904 bL ^?en ber Kefellichast im verflossenen Jahre 30 608 M. U50aCen 26 904 •* b-trugcn. Von L-tzleren entfallen auf Slipendien 3968 Slüriftstellerhonorare 10 613 JL und Druck- und Expeditionskosten, Reiseentschädigung rc. der Rest An diesen Rechenschaftsbericht reihte sich ein Vortrag des Landgerichtsraths vr. Bockenheimer über Mainzer Geschichte. Literarisches. — Die neueste Nummer des weitverbreiteten praktischen Wochenblatts »Für's erzählt seinen Leserinnen von einem nachahmenswerthen Vereine, der in England „gegen üble Nachrede" gegründet worden ist. Die Mitglieder dieses Vereins müssen sich, ehe sie über Jemanden uriheilen, drei Fragen vorlegen: 1. Ist es wahr? 2. Entspricht es dem Gebote der Nächstenliebe? 3. Ist es nothwendig, darüber zu sprechen? — Aus dieser kleinen Notiz schon ist ersichtlich, welch' guter Geist durch das genannte Blatt geht. Der Abonnementspreis beträgt 1 JL vierteljährlich. Probe- nummern verabfolgt jede Buchhandlung. 2000 Mark für ein Kalenderbild. Es ist ein erfreuliches Zeichen unserer Zeit, daß der hohe Kunstsinn des Mittelalters, welcher durch die Schrecken des dreißigjährigen Krieges und die diesem Kriege solgenden Jahre des politischen Niederganges unseres deutschen Vaterlandes fast verloren gegangen war, nach der glorreichen Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches neue Wurzeln gesaßt hat und schon jetzt herrliche Blüthen treibt. Alle Gewerbe streben wieder danach, nicht nur Solides und Praktisches, nein, auch Schönes und Stilvolles zu bieten, und allem voran ist gegenwärtig die stil- und geschmackvolle Ausstattung des deutschen Heims das Streben jedes deutschen Bürgers. Dieses anerkennenswerthe Zeichen des wieder erwachenden Kunstfleißes gibt sich natürlich auch in der Ausstattung unserer Bücher, Bildwerke rc. kund. Jede Firma, die etwas Neues dieser Branche in den Verkehr bringt, läßt es sich angelegen sein, dem Kunstsinn des Publikums Rechnung zu tragen. So finden wir heute in einigen größeren illustrirten deutschen Journalen einen Aufruf der bekannten Firma Mey & Edlich, Leipzig-Plagwitz, welcher als hervorragender Beweis für das oben Gesagte in erster Linie unsere Anerkennung verdient. Diese Firma setzt als Preise für die Farbenskizze eines Kalenderbildes (Block- oder Abreißkalender) die enormen Beträge von 2000 und 1000 aus, also Beträge, für welche man doch schon recht schone große Oelgemälde bekannter Meister ankaufen kann. Die Firma Mey u. Edlich trägt dadurch nicht nur ihr Scherflein bei, die deutsche Kunst zu unterstützen, sondern fördert auch durch den Vertrieb eines vollkommen künstlerisch schönen Kalenders den ästhetischen Geschmack des Publikums und zwar in nicht geringem Maße, da ja die beliebten Kalender dieser Firma in alle Gesellschaftskreise dringen und dort ihre warmen Freunde besitzen. Schon die jetzigen, z. B. der 1887er und 1888er Kalender von Mey u. Edlich zeigen eine sehr schöne Bildausstattung und daneben eine hocherfreultche Neuerung, das ist die Zufügung der Dichtersprüche, welche mit vielem Geschmack und Feingefühl ausgewählt, den Tagesblättchen aufgedruckt sind. Der erwähnte Kalender bildet dadurch nicht nur einen sehr schönen Zimmerschmuck, sondern regt auch Herz und Geist des Besitzers an, da jeder Tag ihm eine Blüthe deutscher Dichtkunst und Weisheit bringt, den Werken unserer ersten Schriftsteller entnommen. Es ist deßhalb auch nicht zu verwundern, daß der Freundeskreis des Mey und Edlich'schen Kalenders von Jahr zu Jahr wächst und dieser Kalender schon jetzt in fast jedem deutschen Zimmer zu finden ist, um so mehr, als derselbe für den Jedermann erreichbaren Preis von nur 50 Pfennigen auch in unserer Stadt verkauft wird. Farbige Seidenstoffe v. Mk. 1.33 bis 12 33 p. Met. (ca. 2000 versch. Färb. u. Dess) Atlasse, Faille Franpaise, „Monopol“, Foulards, Grenadines, Surah, Sat merv., Damaste, Brocatelle, Steppdecken- und Fahnenstoffe, Ripse, Taffete etc. — versendet roben- und stückweise zollfrei ins Haus das Seidenfabrik-D^pöt G. Henneberg (K. u. K. Hoflieferant) Ättrleh. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto 7424 nunmehr 19 Jahre so beliebte, trotz aller Nachahmungen «nüber» troffene Haarwasser von Retter, München (staatlich geprüft und begutachtet, welch, statt Oel od. Pomade tägl. gebraucht bestens zu empfehlen ist, verkauft zu 40 $ u. 1,10 I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25, Gießen. 1215 Schiffs nachrichten. Bremen, 4. October. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Werra, Capt. R. Bussius, vorn Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. September von Bremen und am 25. September von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 4. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampser Rhein, Eapt. Böttcher, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. September von Bremen abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohl- behalten in Baltimore angekommen. Das Dorkommen von Viehseuchen im Erohheyogthum Hessen während des Monats August 1887. Milzbrand wurde festgestellt in Ginsheim im Kreise Groß-Gerau am 8., in Wohnbach im Kreise Friedberg am 12., in Rodheim in demselben Kreise, und in Breungeshain im Kreise Schotten, am 16., und in Büdingen am 25. August bei je einem krepirten Rinde. Am 17. August wurde bei einem in der Veterinäranstalt zu Gießen krepirten, aus Klein-Linden dahin verbrachten Rinde ebenfalls die Seuche constatirt. In Elpenrod im Kreise Alsfeld wurde am 11. August bei zwei krepirten und einem getödteten Rinde, und in Fränkisch-Crumbach im Kreise Dieburg am 17. August bet einem geschlachteten Rinde Mltzbranderkrankung angenommen. Rotz: Das in Wimpfen im Kreise Heppenheim am 21. Juli der Seuche verdächtig erklärte Pferd wurde am 25. Juli aus Anordnung der Polizeibehörde gelobtet und bei der Sektion als 'rotzig befunden. In der Veterinäranstalt zu Gießen wurde am 13. August ein dahin aus Nordeck im Königreich Preußen verbrachtes Pferd als der Seuche verdächtig erkannt und am 30. August mit Genehmigung der Polizeibehörde wieder nach Nordeck zurück- gebracht. Lungenseuche. In Maulbach im Kreise Alsfeld wurde die über 10 Rinder wegen Verdachts der Ansteckung angeordnete polizeiliche Beobachtung wieder aufgehoben, weil sich innerhalb 6 Monate keine verdächtigen Erscheinungen unter ihnen gezeigt hatten. In Dirlammen im Kreise Lauterbach stehen wegen Verdachts der Ansteckung 6 Rinder in einem Gehöfte unter polizeilicher Beobachtung. Der Bläschenausschlag des Rindviehs in Hainstadt im Kreise Offenbach und in Heblos im Kreise Lauterbach besteht fort. Festgestellt wurde die Seuche am 4. August in Stammheim im Kreise Friedberg und am 22. August in Freilaubersheim im Kreise Alzey. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in den Orlen beä Kreises Alsfeld: Ober-Breidenbach, Rülfenrod, Eudorf, Zell, Vockenrod, Reibertenrods Elbenrod, Elpenrod, Strebendorf, Romrod, Schwabenrod, Leusel, Renzendorf, Hopfgarten, Hergersdorf, Unter-Sorg, Brauerschwend, Rainrod, Heidelbach, Fischbach, Seibelsdorf, Etfa, Schwarz, Eulersdorf und Windhausen; in den Orten des KretseÄ Büdingen: Echzell, Nidda, Wallernhausen, Fauerbach, Schwickartshausen, Lißberg, Eckartsborn , Altenstadt, Rodenbach , Blofeld , Nieder - Mockstadt, Ober-Mockstadt, Leidhecken, Ortenberg, Lindheim, Himbach, Marienborner Hof, Bergheim, Wenings, Ronnenburger Hof, Lohrbach, Vonhausen und Aulendiebach; in den Orten des Kreises Lauterbach: Rixfeld, Weid-Moos, Nösberts, Altenschlirf, Frischborn, Herbstein, Freiensteinau, Rudlos und Hutzdorf; in den Orten des Kreises Friedberg: Ilbenstadt, Heldenbergen, Büdesheim und Burg - Gräfenrode; in den Orten des Kreises Schotten : Over - Seibertenrod, Unter-Seibertenrod , Steinberg und .Hart- mannshain.__ Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in der Stadt Giessen." 39. Woche. Vom 25. September bis 1. October 1887. Einwohnerzahl: 19 001 (irtcl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszifier: 8,2 °/oo- Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Organischer Herzkrankheit 11 — — Diarrhöe 1 — 1 — Lungenentzündung 1—1— Summa: 3 1 2 — Akkgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß lt. Beschluß der Generalversammlung der Mitglieder unserer Anstalt vom 1. L M. die Zinsen sür säwmtliche Einlagen mit Wirkung vom 1. December l. I. auf 3% Procent festgesetzt worden sind. Laubach, am 3. Oktober 1887. Die Direktion der Spar- und Leihkaffe. Weber. 7427 Eintrag in das Firmenregister Gr. Amtsgerichts Giessen. Die Firma I. Bernhardt in ließen wurde gelöscht. Gießen, am 30. September 1887. Großh. Amtsgericht Gießen. ____ Gebhardt. 7426 ^lrbeitsvergebung. Freitag den 7. I. Mts., Nachmittags 4 Uhr, «ollen in der Gemeinde Wieseck Nachverzeichnete Arbeiten und Liese- urngen öffentlich in den Accord gegeben werden. veranschl. zu Plästererarbeiten 843.65 JL Maurerarbeiten 62.60 „ Fuhrlöhne u. Steinlieferung 160.— „ Steinsetzen 9.— „ Steinschlagen 114.— „ Gießen, am 3. October 1887. Seußfelder, 7370 Bez, - Bauaufseher, _______ 7433 Eine Kaute Nuhmist billig abzugeben. Wallthorstraße 36. Versteigerung Donnerstag den 6. October l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden im hiesigen Pfandlokal (Seltersweg 11) 1 Oeconomiewagen, 2 Pferde, 1 Chaise, 1 Tisch, 1 Wanduhr, 1 Ring, 1 Medaillon, 1 Dtzd. silberne Theclöffel, 1 Dtzd. Messer und Gabeln, 1 Kette, 6 kupferne Töpfe und 10 Meter Cachemir gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, am 3. October 1887. 7372 Horn. Ieikgeöotenes. Ein Hinterhaus mit Scheuer und großem Hofraum zu verkaufen. 7419 Zu erfragen in der Exped. d. Bl. Z Flaschenbier aus der Brauerei der Herren Gebr. Roehrlr, stets in frischer Füllung, env pfiehlt I. 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