|u $t. 153 Mittwoch den 6. Juli 1887. Kießener AWjM ' Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. finreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. f ' ”_____________Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. y Bekanntmachung. § Ä Ä;m®”Ä"g89‘b,u“ Mte •*” 1) Prüfung der Kreistagswahlen. 2) Maßregeln gegen das Vagantenchum; hier: die Errichtung von Naturalvervfleaunqsstationen. 3) Der Bau einer Brücke über die Lumda bei Londorf. X 4) Die Unterhaltung der Kreisstraßen; hier: die Ausführung einer außerordentlichen Steindcckung auf der Strecke Rodgen—Großen-Buseck. Gießen, den 2. Juli 1887. Der Vorsitzende des Kreistages des Kreises Gießen. Dr. Boekmann. x ' --—-------------------------------------------------------------------------- 5 Bekanntmachung. Klagen und sonstige Erklärungen und Anträge sind bei unsere, Gerichtsschreibereien an allen Wochentagen, Vormittags 10 und 12 Uhr, 1 uazubringen. Wer einen Amtsrichter sprechen will, ohne geladen zu sein, hat sich Mittwochs Vormittag einzufinden. 9 Gießen, den 1. Juli 1887. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. ___________________________Langsdorfs. rt b1 Gießen, am 4. Juli 1887. Großherzogliches Steuer-Commissariat Gießen. ______________Süffert. Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Landbezirks. R Bezugnahme auf die Ausschreiben ix Nr. 125 und 131 des Gießener Anzeigers ersuchen wir Sie, unter Mitwirkung der örtlichen Eixschätzunas- leU' d^Mrgen zu ermttteln, welche bisher Kapitalrentexsteuer noch nicht bezahlt haben, zur Zeit jedoch hierzu verpflichtet erscheinen, oder die eine« gegen das Vorjahr höheren Zmsenbetrag muthmaßlich beziehen dürsten, aber nichtsdestoweniger eine Kapitalrentensteuer - Erklärung freiwillia »Ayr abgegeben haben. ° Her Änden^b^Eb ^erzeichniß, eventuell Negativ-Anzeige, wollen Sie mit den, etwa bis jetzt eingelaufenen Erklärungen bis zum 10. Juli ohnfehlbar t W Politische Ueberfkcht. Gießen, 5. Juli. n ^^^elm hat sich nunmehr von den Nachwehen seines jüngsten Mvohlfems so weit erholt, daß die Abreise nach Bad Ems aus den gestrigen Dmtag sestgesetzt werden konnte. Bezüglich der ferneren Reiseoispositionen des Men Monarchen verlautet, daß der Emser Aufenthalt etwas abgekürzt werden M,, um die Nachkur in Gastein doch noch zu ermöglichen und ist der Badever- Eung in Gastein die osficielle Mittheilung seitens des Berliner Hofmarschall- Mes gemacht worden, daß der Kaiser am 28. Juli daselbst eintreffen werde — Freitag Mittag empfing der Kaiser den StaatSsecretär im Reichsjustizamte, Schelling welcher die Pläne für den Neubau des Reichsgerichts in Leipzig nlegte; bekanntlich beabsichtigt der Kaiser, der Grundsteinlegung zum Leipziger KichSgenchtSgebäude im kommenden Herbste persönlich beizuwohnen. Mtt der Abreise des Kaisers wird es am Berliner Hofe ganz still »m. ।L'fl ^^Eliche Mitglieder des Kaiserhauses zur Zeit auswärts weilen. . . eheneu Eh Prinz Wilhelm wieder in Berlin eintreffen, welcher in «nger Woche mit seiner Gemahlin von den Londoner Jubtläumsfestlichkeiten rurückgekehrt ist, um zunächst in Bonn an dem 60jährigen SÄ bcs akademischen Corps „Borussia" theilzunehmen. Vermuthltch äüLaJ i Quf e*nt9e Tage in Coblenz, der Sommerresidenz der Königin ^M^onngen, da hier bereits die Frau Prinzeß Wilhelm weilt, lieber 1 7 -er kronprinzlichen Herrschaften aus England steht noch gar nichts L' °° ««an für ben Kronprinzen noch längere Schonung in Folge liWnfinn -der durch Dr. Mackenzie an dem Kronprinzen vollzogenen L~bPtI >,^L^oten ist. Im Uebrigen kann die erfreuliche Meldung verzeichnet l.c, i* JL 0 e Ope^tion den denkbar günstigsten Verlaus genommen hat und il wirb °l0e ^aum ein nochmaliges operatives Eingreifen nöthig ten Fragen der Reichspolitik, welche den nun LV? Wochen geschloffenen Reichstag bewegten, durch die parlamentarische ; bezüglichen Vorlagen im Princip abgeschlossen sind, so machen sie ^Ibhp ll? "Och bemerklich, indem es die Ausführung der beschlossenen J U‘ bezüglich des Septennatsgesetzes ist dies allerdings geschehen, da- Dorren noch die kaum minder wichtigen Gesetze über die Branntwein- Feuerung ihrer Uebertragung in die Praxis, und zwar hat L.f. 00” Branntweinsteuergesetz vor dem Zuckersteuergesetz die Priorität. •Wp« „Tk1* « ble Uebergangs-Bestimmungen des ersteren in's Leben fpfLft • 0kommenden 1. October wird bekanntlich das Branntweinsteuer- lnorJraft treten, nachdem der Bundesrath In vorvoriger Woche dem- be8 Reichstages zugestimmt hat. Die Frist für die Aus- boher nur eine verhältnißmäßig kurze und nimmt die Retchsbehörden wie die wiederum hiervon reffortirenden Behörden ln Süddeutschland widmet man der Durchsührung des I s At»^«?b"^9esetzes eine rege Thätigkeit; im badischen Landtage ist bereits eietzentwurs über den Anschluß Badens an die norddeutsche Branntwein- I steuer-Gemeinschast eingegangen. Ebenso wird aus München gemeldet, daß die bayerische Regierung beabsichtige, den neuen Landtag bereits zu Ansang September behuss Einführung des Reichs - Branntweinsteuergesetzes in Bayern einzuberufen. Die an diesem Dienstag zur Subscription gelangende neue Reichsanleihe von 100 Mill. «X giebt dem deutschen Kapital, dem kleinen wie dem großen, eine überaus günstige Gelegenheit, fein Interesse wieder mehr den einheimischen Werthpapieren zuzuwenden. Die Verzinsung der neuen Anleihe, welche zu einem Course von 99 aufgelegt wird, mit 3V3 pCt. steht zwar derjenigen mancher ausländischen Papiere, die in letzter Zeit zur Ausgabe gelangten, nach, aber dieser Nachtheil wird mehr als ausgeglichen durch die Sicherheit, welche eine Reichsanleihe im Vergleiche mit den Garantien für fremde Geldunternehmungen bietet. Die deutsche Kapitalistenwelt hat sich in den letzten Jahren gegen einheimische Papiere ziemlich zurückhaltend gezeigt; hoffentlich wird die neue Retchsanleihe hierin eine Aenderung bewirken. Vor dem Reichsgerichte zu Leipzig hat am Montag der zweite elsässische HochverrathSproceß begonnen. Derselbe richtet sich gegen den Mini- sterialsecrelär Klein aus Straßburg und zwei andere Unterbeamte des reichsländischen Ministeriums und sind dieselben hauptsächlich angeklagt, Abschriften wichtiger Geheimacten des elsässischen Ministeriums nach Frankreich verkauft zu haben; in den Proceß dürfte vielleicht auch die Schnäbele-Affaire hineinspielen. Die Verhandlungen sind, wie beim Proceß Köchlin, öffentliche, doch erfolgt der Einlaß nur gegen Karten. Die Krakauer Festtage anläßlich des Besuches des österreichischen Kronprinzenpaares haben am Freitag ihr Ende gefunden, da die Kronprinzessin Stefanie Abends 7 Uhr sich nach Wien zurückbegab, während chr Gemahl kurz daraus nach Tarnow und Lancut weiterreiste. Auch der Abschied der hohen Reisenden von Krakau gab der dortigen Bevölkerung nochmals Veranlassung, in begeisterter Weise ihre loyalen Gefühle auszudrücken und auf dem Bahnhose hatte sich eine glänzende Versammlung — der polnische Adel, die Würdenträger, die hohe Geistlichkeit, das Officier-Corps u. f. w. — zur Verabschiedung eingefunden. Der ebenso warme wie glänzende Empfang, den das kronprinzliche Paar in der alten Hauptstadt der polnischen Könige gesunden hat, ist natürlich in den Wiener Hofkreisen nicht unbemerkt geblieben und die osficiöse „Presse" quittirt ben Krakauern in einem höchst schmeichelhaften Artikel für ihre patriotischen Huldigungen. König Milan von Serbien ist am Freitag von seinem Ausflug nach Baden u. s. w. nach Wien zurückgekehrt und sollte alsdann die Rückreise nach Belgrad erfolgen. Zur gleichen Zeit ist auch der ungarische Ministerpräsident, Herr v. Tisza, in der österreichischen Hauptstadt eingetroffen, dessen Anwesenheit in Wien offenbar mit dem gleichzeitigen Besuche König Milan's zusammenhängt. Unter den mancherlei Curiosttäten, welche die Wiener Reise des serbischen Herrschers in der Presse gezeitigt hat, gehört auch die Meldung, König Milan sei in Folge einer Uebereinkunst zwischen den Großmächten zum Regenten von Bulgarien unter Personal-Union Bulgariens mit Serbien be- stimmt. Vorläufig scheint man es hier nur mit einer politischen Sommer- Phantafie irgend eines „findigen" Correspondenten zu thun zu haben! Der ZersetzungSproceß in der französischen Patriotenliga macht weitere Fortschritte. Die Comitss der Patriotenliga in Bayonne und Bordeaux demisfionirten wegen der Haltung, welche die Liga in Folge der 8er* setzung Boulanger'S nach Clermont-Ferrand gegen die Regierung eingenommen hat; auch sonst laufen aus der Provinz zahlreiche Austrittserklärungen aus der Patriotenliga bei dem Prästdenten Sansboeus ein, vielleicht wird letzterer selber die patriotische Flinte in's Korn werfen. — General Boulanger tritt das Commando des 13. Armee-Corps erst am 10. Juli an. Die Unterzeichnung der egyptischen Convention durch den Sultan zieht fich immer mehr in die Länge. Jetzt hat die Psorte einen abermaligen Aufschub der Ratification bis über den 4. Juli hinaus verlangt und ganz gewiß find hierbei wieder franzöfisch - russische Umtriebe am Bosporus im Spiel. Spanien. Madrid, 4. Juli. Eingegangenen Nachrichten zufolge sanden in Va- ^ncia anläßlich der Erhöhung der Octroizölle auf Vieh Ruhestörungen statt. Fast alle Octrol-Erhebestellen wurden angezündet. Aehnliche Unordnungen werden aus Barcelona gemeldet. r_ “ 3» der heutigen Sitzung der Cortes verlas Sagasta ein Dekret, welches die Sitzungen suspendirt. Hesterreich. Prag, 3. Juli Der Senat der böhmischen Universität beschloß, den czechischen Studenten, die eine Dankadresse an diejenigen Abgeordneten unterzeichnet hatten, von welchen im Reichsrath die Abschaffung der Verordnung über die deutschen Prüfungen beantragt worden war, einen Verweis zu erthetlen und denselben in deren Abgangszergniß eintragen zu lassen. — Vor dem Hause, in welchem Alsred Meißner während seines Hierseins wohnte, wurde heute Vormittag die von dem deutschen Schriftstelleroerein „Concordia" gestiftete Gedenktafel enthüllt. Kossand. Haag, 4. Juli. Der König hat in die Demission des Handelsministers Vandenbergh eingewilligt und den früheren Deputirten Baftert an dessen Stelle zum Minister der Waterstaat, des Handels und der Industrie ernannt. Belgien. Brüssel, 4. Juni. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß die Regierung beabsichtige, bei Berathung des Gesetzentwurfs über den persönlichen Militärdienst in der Kammer die Vertrauensfrage zu stellen. England. London, 4. Juli. Heute fand im Southkenfington-Museum im Beisein der Königin, welche von Windsor herübergekommen war, die Grundsteinlegung des für eine permanente Ausstellung von Erzeugnissen Indiens, der englischen Kolonien und Großbritanniens bestimmten Gebäudes statt. Etwa 10,000 Zuschauer waren zugegen, darunter fast alle noch in London weilenden Fürsten und Prinzen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Corresponderrz - Burearr. Berlin, 4. Juli. Seine Majestät der Kaiser ist Abends 10V< Uhr nach Ems aogererst. Wien, 4. Juli. Der König von Serbien wohnte heute einem ihm zu Ehren vom Erzherzog Albrecht gegebenen Diner in Weilburg bet Baden bei. r. ~ . AAo Pascha, welcher heute Nachmittag nach Paris abreisen sollte, verlängerte leinen Ausenthalt um einen Tag. w e ?arsm' 2n der heutigen Versammlung von Branntweinsabrikanten L^o^^r Wunsch nach Erhöhung der Eingangszölle für Alkohol ausgesprochen, um ote nationale Landwirthschast und Industrie zu schützen. Am heutigen Vormittag 9 Uhr begannen vor dem Reichs- und lAenos^n *1 tb^Inf.ß?nb.C!Dcrrat^prüCc6 ^gen die Angeklagten Klein uno Genossen. Der Anklagebeschluß lautet: .''3" ber Untersuchung wider 1. den Handelsagenten Tobias Klein, 2. den Fab- Straübur^»^ ben 2Blrt^ ^hann Friedrich Erhärt, zu 1 und 3 in t2 X Schlltigheim wegen Landesoerraths hat der 1. Strafsenat des Erwogung, daß die Angeschuldigten Klein und Grebert hinreichend ^rdachtia erscheinen, in den letzten 8 Jahren von den Reichslanden aus Festungs- ^^binschaftltcher Ausführung, sowie Nachrichten, von denen sie mrA^eheimhaltung der französischen Regierung gegenüber für das Wohl suchen Reiches erforderlich war, dieser Regierung mttgetheilt zu haben, daß der Angeschuldtgte Erhärt hinreichend verdächtig erscheint, dem Angeschuldigten Klein xu tbetfp hprfpfhpti .N d eren Begehung, um chm die Vor" theile derselben Zu sichern oder ihn der Bestrafung zu entziehen, durch Vermittelung der gütlich Hilfe geleistet zu haben — 92, 47, 49 257 des Stras- l-A«1' b^ Hauptoerfahren vor dem veretnigten'2. und 3. Straf- lenat des Reichsgerichts zu eröffnen." ' Angeklagte Klein gesteht zu, nach dem deutsch-französischen Krieae an den 5brenbeU@^ aI§ Maurerpolier gearbeitet und sich davon ein- dssn "Ä^afft zu haben. 1881 habe ihm der Grenzcommissar Fleureville JUa b l ^nzosische Regierung Kundschafter über militärische ?£ln?c zu werden, besonders über die Plane der Festungen Strastbura und Mek imh ±i fQ,UnP ,nbcr miSärrito Neues zu berichten. Klein w7rdkan Httsch°u-r fia Parts £imeiLn«b DOn1;b.Ckmi9C9en 200 ** monatlich engagirt. Nunmehr ist Klein nach ^tmn3rfen9unhCnhi?farR b°rX nne Wohnung gemtethet, detaillirte Pläne und Zeichnungen 1885 ft er nnn Aleureville, theils an Hirschauer gesandu Anfangs *** JT rDOn Schnäbele eingeladen worden, nach Pont b-Mousson >u kommen „nh diesem den Auftrag erhalten, wciterzuarbetten, seine Thätigkcit aber aus Strasi- ? e Verbindung Klein's mit Schnäbele hat bis zur Verhaftung DOn S-raßburg weniger Material g-lt-s-rt zu haben als o°?*ain*cti»n: g. Gcheyd«. — I- V. Seeger. 5091 Eine filb. Taschenuhr gefunden. Abzuholen Lindengasse 1 L Donnerstag den 7. ü M., Nachmittags 2 Uhr, n FietUschen Hofraithe dahier sollen gegen Baarzahlung versteigert werden: 1 Kuh, 1 Parthie Bauhölzer, 1 Posten Äetn, 1 Pianino, 2 Secretäre, 1 Herren- und 1 Damenschreibtisch, 2 Sopha's, Commoden, 2 Kleider-, 2 Küchenschränke, Spiegel, Bilder, 1 Wand-, 1 Taschenuhr rc. ^voraussichtlich findet die Versteigerung theilweise bestimmt statt. Gießen, den 4. Juli 1887. Steinkohlenlieferung. Die Lieferung der für Großherzogliches Provinzialarresthaus dahier für die Zeit vom 1. August 1887 bis dahin 1888 erforderlichen Steinkohlen, nämlich reine Stückkohlen, etwa 1000 Ctr., gewaschene Nußkohlen, 30—50 mm Durchmesser (Grube Mansfeld), etwa 600 Ctr. soll im Submissionswege vergeben werden. Offerten sind bis zum 20. l. Mts. verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen bei dem Unterzeichneten einzureichen. Die Bedingungen können täglich während der Bureaustunden auf der Canzlei der Staatsanwaltschaft (Justizgebäude Zimmer Nr. 44) I eingesehen werden. Gießen, am 2. Juli 1887. Der Großherzogl. Erste Staatsanwalt. von Bergmann & Co., Dresden beseitigt sofort alle ■w-un ■ , ,, ' m Gritzler, Gertchtsvollzicbn. Engel, Gr. Gerichtsvollzieher. Lohholz-Versteigerung. Donnerstag den 1. Juli I. I. soll in dem Gräflichen Revier Arnsburg, Distr. Feuerstett, Coln- häuserkopf und Hard, öffentlich versteigert werden: 280 Eichen-Schälstangen, welche sich zu Gerüsten, Kleeböcken und Aepfelsteiber eignen, 550 Eichen-Lohreiser, 18 Eichen, von 21—38 Ctm. Durchmesser = 21,7 Cbm. Die Versteigerung beginnt präcis 9 Uhr im Heeggiaben (Feuerstett). Arnsburg, den 4- Juli 1887. 5105 Henckel. I Sommersprossen erzeugt wunderbar weissen Teint und ist von höchst ange- nehm. Wohlgeruch. | 5 . -cfi L Frische Butter per Pfund 70 H, empfiehlt 5093 '■'M. F. JWassauer. i Bekanntmachung. dem Orte Merlau wird am 10. Juli eine Posthülfstelle 2in6™“'*“"8 dem Herrn Landwirth Carl Harfmann über- *’’’*n*** V v vll LIL« Darmstadt, den 2. Juli 1887. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. _______________ Hagemann._____ Tn " Giessen, 4. Juli 1887. A Frische Fische. , HE- ^ Schellfisch«, Zander, e«. Zungen, Luchs bet Bauarbeiten. 2)^ jur äußeren Herstellung der Gebäude der Veterinäranstalt zu Gießen erforderlichen Weißbinder- und Spenglerarbeiten sollen im Submissionswege vergeben werden. Plan, Voranschlag und Bedingungen uegen in unserem Bureau zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten Jrum Mts., Vormittags 10 Uhr, emzureichen sind. Gießen, den 5. IM 1887. Großh. Kreisbauamt. Walter. 5103 Mittwoch den 6. Mi I 4 . Nachmittags 2 Uhr ' *** N iuf meinem Bureau- Sopha's, Kommoden Kleih,^ - . Glasschränke, Tische, Spieae! 3 vollst. Betten i -oilber, Taschenuhr, 1 Nähmasch?ne^l kette nut Goldbeschlaa 1 (neu), 1 kl. Kassaschrank ^2 et!? karren, 2 Pferde u- a ' Stoß, Rübsamensche Hülle- und SdiwImm-totiilL 6_1O5Du^re£mmen ber Damen findet an den Wochentagen Morgens von . i. „Das Baden der kleinen Mädchen im Kinderbad, sowie das SLmimm->n und geleite?^ Wb$cn in ber großen Schwimmbahn wird stets überwacht tnnmi Unterrichtsstunden und Badezeit für die Schuljugend sind an den Wochen- r nier5®.abe5au angewiesen, wenn gewünscht, die Badewäsche neuen eine festgesetzte Taxe zu trocknen und aufzubewahren. $ 9 9 ” in de>-MnNnU $Um Abonnement ergebenst ein und bemerke, daß alles Nähere erfahren ist ' ™ Sifte 3ur geigen Einzeichnüng offen liegt ,zu lu. Chr. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer. Die Nr. 39 enthält: Dorothee. Erzählung von L. F. Born. (Schluß.) — Der Dichter Schubart als Schulmeister. (Schluß.) Von Konstantin Böckheler. - Don Namrro. Seebild von Reinhold Werner- — Am Familientisch: Kartoffelernte in den Dünen von Norderney. dem Bilde von L-Sch^ch^. — Photographie ohne optischen Apparat. Von Th. 777 Die Bibel in Ketten- - Alte Inschriften. — Gesundheitsrath. — In unserer Spielecke. Mit '.Preisauf- gabe. Erste Beilage: Aus der Zeit — für die Rett. .Sroettejöeilage: Frauen-Daheim. Mit Preisfrage. Bildlich ferner: Daniel Schubarts Porträt. ^Sptelkameraden- Nach dem Bilde von C. Froschl- Aeilgeöolenes. Z Mein Korn am WismarerWeg auf dem Halm- verkaufen. Emil Schmidt, Metz^. »'«ck «*b Ber^HHl^. Druckers (Fr. ®»r. --B | heutige Ruww.r enthält 1 Blatt u. 1 Beilage, Mennischte Anzeigen. 5109 Ein junges Mädchen zur Haus- arbeit gesucht.Südanlage 3.^ 5107 Ein tüchtiger Schweizer auf so- fort gesucht. Gasthaus zum Schwanen.^ IW die (ieburt ch eines kräftigen Mädchens wurden hocherfreut 5097 Mobiliar-Versteigerung. Donnerstag den 7. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werben die Mobilien der verstarb- Frau Pfarrer Bichmann, Frankfurterstr. 36, rm Hause des Herrn Ackermann ver- ttetgert, und zwar: Möbel, eleganter Sopha's, Stühle, Tchranke, daber 1 antiauer Kleider- Tische, vollst. Sviea^l ^!.^^?"?^bermatratzen, Spiegel, Bilder, 1 Neaulator Ser”»ln emgerich- reter KUchenschrank, Küchen- nah ' Geräthe, sowie eine Wasch- u. Wringmaschine. Im Auftrag des Vormunds- KnQ, ÄOttW Rothenberger, 0O80 Taxator. 5098 Ges am 1. Okt. nahe d. höh. Schulen Logis, 5—6 Zimmer nebst Zu- beh-, Parterre od. Mansarde, mit Wasser- b^Laus), etwas Garten erwünscht. Gef. Off, u. 8. an die Exped. 5099 Ein Mädchen, welches im Weitz- aeWli