1887 ießener Anzeiger Nr. 31. Sonntag den 6. Februar Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureau: S ch u l st r a ß e 7. Gefunden: 1 Paar Glacehandschuhe, 2 einzelne Handschuhe, 1 eiserne Schlage, 1 Regenschirm, 1 Kopstuch, 1 Portemonnaie mit Inhalt, I L II ! i fl Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. ' Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 1 Metermaaß. Gießen, am 5. Februar 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ___________F r e s enius. Deutschland. Berlin, 4. Febr. Abgeordnetenhaus. Bei Berathung der Eisenbahn-Eiat« erklärte Minister Maybach gegenüber den Ausführungen Meyer«, das Land möge Geduld haben sowohl bezüglich der Ausdauer rote der Erweiterung der E senbayn Netze« al» auch bezüglich des Tarifwesens. Die Eisenbahn-V-rwaltung habe kein Deficit, sondern einen Ueberschuß. Daß nicht alle« zu Amortisat wendet würde, habe seinen Grund lediglich in ^uBeRufnfi Un, Ressort«. Behuf« Feststellung von Mitteln zur mögt chsten ZrhMn^»«^ glücksfällen sänden Conferenzen von Eisenbahn-Technikern uno « t Wochen -Ueberficht. Gießen, 5. Februar. Die Kunde von dem freudigen Familien-Ereignisse in unserem erhabenen Karserhause — der Geburt des vierten Urenkels des Kaisers — leitete aus der vorigen Woche in die jetzige hinüber und hat in allen deutschen Landen die herzlichste Theilnahme an dem srohen Ereignisse erweckt. Am Dienstag nahm der Kaiser die Glückwünsche des Präsidiums des preußischen Abgeordnetenhauses entgegen, tu Verbindung mit der üblichen osficiellen ^Vorstellung des Präsidiums, Die jedesmal zu Beginn einer neuen Session stattstndet. Nur hatte sich diesmal der Empsang des Präsidiums merkwürdig verzögert, ober nur — wie der Kaiser selbst den Herren v. Köller, v. Heeremann und v. Benda lachend mittheilte — weil das erste EinladungS'Schreiben verlegt -worden war und auch trotz aller Mühe nicht wieder ausgefunden werden konnte. Die Audienz währte nur einige Minuten. Erfreulich ist es, zu vernehmen, daß der hohe Herr sehr wohl aussah unb in allen seinen Bewegungen und seinem ganzen Auftreten eine überraschende Frische und Rüstigkeit bekundete. Auch die abgelaufene Woche erhielt ihre Physiognomie vorwiegend durch die Wahlbewegung und schwillt der Strom der Wahlnachrichten immer mächtiger an. Aus ihnen erhellt, daß alle Parteien sich in Bearbeitung der Wählermasien den Rang abzulausen suchen und das Bestreben der einzelnen Parteien, ihre Halrung zu der die Wahlen beherrschenden Septennatssrage in einem möglichst günstigen Lichte erscheinen zu lassen, resp. die Haltung den Wäh- lern möglichst plausibel zu machen, erscheint ganz begreiflich. — Ein besonderes — und man muß gestehen, nicht uninteressantes — Moment spielt in der gegenwärtigen Wahtbewegung die schon längst signalisirte Kundgebung des Papstes an die Centrumswähler. Es unterliegt keinem Zweifel mehr, daß eine derartige Aeußerung des Papstes existtrt und daß Fürst Bismarck im Besitze derselben ist, nur über Werth und Bedeutung des betr. Actenstückes gehen bte Meinungen auseinander. Vielleicht in Hinblick aus oasselbe wird jetzt officiöser- seits geschrieben, daß in der kirchenpolitischen Frage zwischen Preußen und dem Vatikan völliges Einvernehmen herrsche und daß die Verhandlungen zu einer Vereinbarung gesührt hätten, deren Inhalt den freundschaftlichen Beziehungen zwischen der preußischen Regierung und der päpstlichen Kurie durchaus entspreche. Diese Mittheilung scheint die Einbringung des neuen KirchengesetzsS im preußischen Herrenhause vorzubereiten und zu diesem Zeitpunkte dürfte man wohl auch der endlichen Veröffentlichung des päpstlichen Schriftstückes entgegensetzen. (Siehe Depeschen.) Die Etats-Verhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses vom Montag unb Dienstag waren im Allgemeinen nicht geeignet, eine besondere Aufmerksamkeit zu erregen. Rur an letztgenanntem Tage kam e» beim Etat der Justizverwaltung zu einer längeren und ziemlich animirten Erörterung über die Mängel im gegenwärtigen Prüsungsverfahren für Juristen und im Weiteren über die Reform des juristischen Studiums. Daß in Preußen eine solche nüthig sei, wurde von allen Seiten zugegeben, aber über die Wege zu dieser Reform gingen die Meinungen weit auseinander und so wird denn in dieser Frage vorläufig noch Alles beim Alten bleiben. , Die Einziehung von 72,000 Mann Reservisten wird schon in dm nächsten Tagen zur Thatsache werden. Wie aber schon wiederholt hervor- aehoben worden ist, trägt diese Maßregel keinerlei beunruhigenden Charakter, sondern es handelt sich einfach darum, die Reseroe'Mannschasten derjenigen deutschen Armee-Corps, welche bereits mit dem Repetirgewehr versehen sind, im Gebrauche der neuen Waffe einzuüben unb wird diese Hebung einen Zeitraum von 12 Tagen umfassen. Die Einziehung der Reservisten zudem gedachten Zweck war bereits in dem Entwurf des Etatsgesetzes für 1887/88, welcher dem aufgelösten Reichstage vorgelegen, vorgesehen; wegen der Auflösung beß Reichstages konnte die betr. Position nicht zur Erledigung gelangen und auch hieraus erhellt hinlänglich, daß der Maßregel keinerlei außergewöhnlicher Charakter zuzu- fchreiben^ist^ QUj die allgemeine Lage trug die Woche ein Janusgesicht zur Schau" — auf der einen Seite mehr kriegerisch, aus der andern Seite mehr friedenszuversichtlich. Das kriegerische Gesicht wurde durch die nicht aushörenden beunruhigenden Gerüchte über die militärischen Vorkehrungen Frank- reichs an seiner Ostgrenze repräsentat, Gerüchte, die leider einer gewissen be* S&oTU entbehren. Denn es steht jetzt sest, daßTruppenoer- schiebungen nach den französischen Grenz-SperrfortS stattfinden und dab in der That die viel erwähnten Baracken gebaut werben, um die betr. Truppenthette aufzunehmen. Außerdem find auch die militärischen MaßregA Oesierreich- ' Ungarns, wie sie in oen jüngsten Wiener Minister.Conferenzen beschlossen worden sind, ein keineswegs günstiges Symptom unb ebensowenig klmlzen Aus laffungen Tiszas im ungarischen Abgeorbnetenhause über die^allgemein- Lage Lesonbers vertrauenerweckend. Andererseits läßt sich über dieselbe das „Journal de St. Pötersbourg" wieder zuversichtlicher oerneh-nen und giebt es den Zeitungen die Schuld an den Kriegsbesorgniffen. Merkwürdiger Weise äußert sich zu gleicher Zeit ein einflußreiche« Pariser Blatt, die „France", in ähnlichem Sinne. Er schreibt in einem als von der Regierung inspirirt geltenden Entre- filet: Nichts In den Beziehungen der Mächte zu Frankreich rechtsertige die gegenwärtig herrschenden Beunruhigungen; alle Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten im Ministerium Gablet seien unbegründet. Das kleine Belgien will jetzt der drohenden Weltlage durch entsprechende Vorkehrungen Rechnung tragen. Die Regierung gedenkt in kürzeste: Frist von der Deputirtenkammer einen Credit von 50 Mill. Frcs. für die Armee, sowie die Besestigungs-Arbeiten um Antwerpen und zwischen der Saniere und der Maas zu beanspruchen; die Vorlage dürste zu heftigen Debatten führen. In Oesterreich wendet sich da« Interesse selbstverständlich den signali- strten Creditvoriagen zu, welche den außerordentlich zuiammenzuberusenden Delegationen gemacht werden sollen. Osficiöserseits wird hierüber geschrieben, daß e« sich um zweierlei Arten von Credite handelt. Durch die einen sollen die Kosten gedeckt werden, welche aus der beschlossenen Neuanschaffung von Montur- und Verpflegungs-Artikeln erwachsen, die andern Credite sind für die Durch, führung des Landsturmgesetzer bestimmt. Endlich ist noch von einer dritten Reihe von Crediten die Rede, welche nur den österreichischen Reichsrath berühren würden und sich speciell auf die Ausrüstung der österreichischen Landwehr be. ziehen sollen. » „Boulanger geht — Boulanger bleibt! — Dies war die Grundmelodie, nach welcher alle französischen Zeitungsartikel der jüngsten Zeit gestimmt waren. Nun, sollte in der That in Frankreich eine Kammerverschwörung zur Beseitigung des Kriegsministers Boulanger, der allen Parteien über den Kopf zu wachsen droht, existirt haben, so ist sie von Boulanger glänzend besiegt worden, denn heute steht fest, daß er nicht an's Demissioniren denk: und sich nach wie vor als den künfttgen Dictator Frankreichs aufspielt. Zudem versichert ja, wie schon erwähnt, die „France" ganz eigens, daß unter den Mitgliedern des Ministeriums Gablet keinerlei Meinungsverschiedenheiten bestünden, was nichts anders heißen soll, als daß Boulanger seine Minister- Collegen nach wie vor unter dem Daumen hält. — An der Pariser Börse entstand am Dienstag eine heillose Panik, hervorgerufen durch Gerüchte über kriegerische Absichten Deutschlands; hoffentlich werden sich die Börsenmatadoren an der Seine inzwischen wieder beruhigt haben. Den Italienern ist schlimme Kunde aus rhren Besttzungen am Rothen Meere gekommen. In einem blutigen Treffen mit dm auf Maffauah marschirenden Abessynieru wurde eine italienische Truppmabtherlung zersprengt und hatte sie hierbei zahlreiche Tobte unb Verwundete. Die Abessynier, welche von ihrem Oberseldherrn Rasalula geführt wurden, erlitten allerdings auch starke Verluste und scheinen sie deßhalb den weiteren Vormarsch einst- weilen aufgegeben zu haben. Der italienische Obercommandirende in Maffauah, General Gens, mußte in Folge dieser Niederlage seine Truppen aus mehreren vorgeschobenen Stellungen zurückziehen. — In der italienischen Deputirtenkammer wurde anläßlich dieser Vorgänge seitens der Regierung em außerordentlicher Credit von 5 Millionen verlangt, über dm am Montag beralhm werden soll. Den Italienern scheinen da noch ernste Kämpfe um ihren Colomal- befife g”°nrä^egn,be9 untersagt bis auf Weiteres die Pferde-Aus- suhr über die europäische unb transkaukasische Grenze eine Maßregel, die zwar kaum mehr unerwartet kommt, die aber immerhin mit ihre Bedeutung hat, wenn man die obwaltenben Zeitverhältnisse berücksichtigt. Rußland verharrt, wie aus einem neuerlichen Artikel der „Nowcye Wremje" hervorgeht, auf seiner Forderung b er Absetzung bet Reg ent» schäft unb ber Wahl einer neuenSobranje als bte unerläßliche Vorbedingung für ein Eintreten Rußlands in Verhandlungen über eine Beilegung der bulgarischen Krisis. Da die Regentschaft aber noch immer keine Lust bezeug, zu demissioniren, so ist ganz unerfindlich, welchen Zweck die fignalisirten Bot- schasterbesprechungen in Konstantinopel haben sollen. fiatt, wobei die Erfahrungen ausgetauscht würben. Dies hätte sich so bewährt, I L o S a l - L daß die bayerischen und württembergischen Bahnen um Theilnahme an den I Gießen, 5. Januar. Aus den feit 2 d M 'im G-nae befi,,blicke,, sm Conserenzen nachsuchten. Bezüglich der Schneeverwehungen werde die Regierung I Neubildung des Kreistages sind bis jetzt die nachstchend?n K?eistaft auch ferner Alles thun, um gegen die Kalamität gesichert zu fein. Wenn die Abgeordneten heroorgegangen: afl8i Ergebnisse des Etats vielleicht nicht Jeden befriedigten, so liege dies lediglich in I Wahlbezirk Grunberg: Bürgermeister Pracht in Grünberg (wiedergewähtt). Beigeordneter Keller wiedergewählt. Gießen (Land): Bürgermeister Bender in Hungen (neugewähltf Bürgermeister Bopp in Bellersheim (wiedergewählt). Bürgermeister Bramm ) dem Uebergangs-Stadium. Nach kurzen Bemerkungen Natorps und Jagdzewskis wird bte Weiterberathung auf morgen vertagt. ... Metz, 4. Februar. Ein Wahlaufruf Antoines wurde polizeilich be- schtagnahmt. Die Redaclion und Druckerei des „Moniteur Moselle" wurden geschloffen. England. London, 4. Februar. Unterhaus. Ferguffon erklärt, es sei ein völli- sics Abkommen zwischen England und Deutschland betreffs der Grenzen des Sultanats von Zanzibar und hinsichtlich der respeetiven Jnlereffen-Sphären beider Länder vereinbart worden. Die französische Regierung und der Sultan von Zanzibar hätten denjenigen Theilen des Abkommens beigestimmt, die sie interejsiren. Der bezügliche Schriftwechsel werde demnächst vorgelegt. Baring (Kairo) habe angezeigt, die Anzahl der Verwundeten in Massauah sei bedeutend. Li werde ermächtigt, Hülfe an Aerzten und Vorräthen anzubieten. Atalien. Rom, 4. Februar. Nach der gestrigen Kammersitzung fand vor dem Parlamentsgebäude eine erneute Kundgebung statt. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Die Menge zerstreute sich, worauf der Militär-Cordon um das Kammergebäude ausgehoben wurde. Türkei. Konstantinopel, 4. Febr. Der Metropolit von Adrianopel, Dyonisios, wurde zum ökumenischen Patriarchen gewählt. nicht a®‘Änb Steae” be§ I^rnh,'!.8c," "ac6 dem Gebrauche anderer Orte, der Nähebefindlichenaee an im Walde selbst, sandern in einem in Inaugenscheinnahme der^rum Berka,abgehalten. Dieser Modus erschwert die Thetle der Jnterestenten keinen Anklan/ ^e"'"?'" H^er und hat bei einem großen genügende Resultate erzielt worden tyalb^lanaer"m 'n s,b aud) bis jetzt un- der Debatte wird mit große"Majodtä?^ieW ®ed)anblunß unb Eintrag auf Schluß steig-rungen im Wa-be°a7Ort u^°b S ell b“ frÜ6mn Methobe, Ver- macht Herr Stadt- erwähnte Mittheilung.Dem Rentner Herrn unseres Blattes kurz Bruder, Herr Rentner ftrth Sürftnn n6. bade fern verstorbener hiesige Stadt mit einer milden Stiftuna in b^-^bzeiten den Wunsch geäußert, die nicht mehr zur Ausführung bringen. Herr L^ Rückin^^s ICr^ £icJCÖ ^"rbaben diesen Wunsch seines verstorbenen Bruders iLMIe daher verstichtel, Gießen für Wohltbätigkeitszwecke unter dem SnS ü?hiermit der Llladt Kapital von 40,000 Mark. Herr Baist,Buckingsche Stiftung" ein urkunde nebst Bestimmungen, der wir ”On ")m verfaßte Stiftungswendenden Zinsen sind an biestae tniirbL» nr H^"ptzuge entnehmen: Die zu ver- vergeben, wobei auch besonders sogmannte grUntcr1der Religion, zu Die Vertheilung der Zinsen hat iäK .zu berücksichtigen sind. Die Beschlüsse über die in Betracht IV 100£^ geschehen. Commission, bestehend aus dem jeweiliaen dat zu erfolgen durch eine beS Stadtvorstandes dem ersten (^tnhtnf0 ^"^ge^mcister der Stadt, zwei Mitgliedern eins für A rm en -u n d "KrankenMea e Mitgliededes Allgemein?» Ver- Familie Bücking, in erster Linie e en »olljal)rigcn Mitgliede der >as Bermächtniß dankend an und ?An0, «T ® e Versammlung nimmt Bücking für das edle Werk den Dank de? Stnd^ der Familie welchem Ansinnen vollkommen zuaestimmt rMrd^ Seeigneter Weise zu übermitteln. Schluß der öffentlichen Sitzung 6 Uhr. I o c des Herrn Conrad Häuser um Erlaubniß zum Betrieb einer I Petent wünscht in seiner bereits eröffneten Wirtschaft am ' .ssrlaubnib zum Ausschank von Branntweinundlucht in -in« . 6 Bedurfnrtz hierzu nachzuweisen, wobei er darauf hinweist daß auf der I Drecke von da bis auf die nächsten Ortschaften nicht eine einzige Wirtbsckaft außer allenfalls dem Forstgarten und Schtffenberg zu findenseitroßdem ^nn weder I »te Commtftion noch die Versammlung das Vorhandensein eines Bedürfnisses aner- kennen, aber da der Bericht des Polizeiamtes dahin larttet daß sich der G ^ bereits zu einer Zeit, ehe die Bedürfniß-Bedingung in Frage kam durch den Umbau ferner de" Ve'rmv? von^N?^ Wirthschaftsbetriebes, große Kosten verursacht habe, da I bipfinrm0 ohne zeitweise Verabreichung eines Schnäpschens an I ? Engem Platze fast unmöglich wurde, auch ein moralisches Bedenken nickt vorlieae h rlm,ä‘ r',C Gewährung des Gesuches zu beantragensd„ welchem Ansinnen s?L bie Versammlung anschließt unb bei»gemäß bas Gesuch befürwortet ' ' * auch bi?r dn V6' Lang, Neustadt 27, wirb bagegen, weil heit der LokallWen abgelehntz n,Cm0er eorI,C6t' wegen mangelhafter Beschaffen- Iofal8®.uriVrthf,iAuen Religionsgesellschaft wirb bie Ueberlassung eines Schul- $ Wickel ersucht UM käufliche Ueberlassung städtiscken Ge- VeLmmlung-nschN^^ f'$kt ”Urbc- iu beh-rreu, welchem Entscheid sich bie l aBBBsÄKBr« 's«'?®”"'«»«.1" L-L-LW heute a^ ®erbanblun0En über bie Punkte 10 und 11 der Tagesordnung fallen für Aufstellung einer Laterne genehmig", D'SD!eter' fott,k bie noth'gen Veränderungen und ohne £S?UTÄSSÄ«®SS« «f ®nbV Watzenborn-Steinberg: Gemeindeeinnehmer Meid inWatzen- _ _ t born (neugewählt). Großen-Linden: Heinrich Velten III. in Großen-Linden Hungen (Stadt): Hungen (Land): Gießen (Stadt): Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Korrespondenz-Bureau. Straßburg i. E., 4. Februar. Die Nachricht süddeutscher Blätter, Fürst Hohenlohe sei incognito nach Paris gereist oder gedenke nächstens sich hinzubegeben, rst unrichtig. Hohenlohe kommt hier am Samstag Morgen von München an und gibt Monlag einen Ball in Metz und am Mittwoch dem Landesausschusse in Straßburg ein Diner. Paris, 4. Februar. In den Couloirs der Kammer bemerkte Sigismond Lacroix, er beabsichtige Goblet zu interpelliren, um ihm Gelegenheit zu bieten öffentlich über die auswärtige Lage und Politik Frankreichs Aufklärungen zu geben Minister Goblet äußerte, er halte eine solche Debatte für nnnöthig nach den wiederholten Erklärungen Freycinet s wie nach seinen eigenen, welche keinen Zweifel über die friedlichen Absichten Frankreichs und seiner Negierung ließen. Wenn eine solche nochmalige Erklärung also vom politischen Gesichtspunkte aus nicht erforderlich wäre so wäre sie es auch nicht von dem der Finanzwett ans, er habe die Ueberzeugung durch sichere Bewe.fe bestärkt, daß die Panik der letzten Tage ausschließlich das Werk der Spekulanten gewesen. Laeroix verzichteie hierauf auf die Interpellation Sä äi&wä'S k r theidigung der Sache der Katholiken erworben haben bei Ver- «-s-tz° hinzuwirken, die legitime Auskegunä der neuen W-u? 'k'Üung der Kampf- deren Ausführung zu überwachen das bedingt ^^theldrgen und Reichstage. Es ist ferner zu banken dak- in ?in,r b^^Ct'°nr. -btJ Katholiken im Verhältnisse gemischt sind und der Protestantismus br ber ble rc[t8idfcn 'st, sich Veranlassungen zu reltgiösen Reizungen finden körnen angenommen berufen fein dürsten, ihre anfiÄta in Sßä b,e Katholiken Einfluß zur Besserung ihrer Lage geltend iu ntaln r?,8“xOi’er ihren heroorzuheben, daß eine katholischiparlamentadsche Vad^? Sm1!',"1’1 verfehlen Lage des erhabenen Oberhauptes der Kirche Di taduht hnt tucl unhaltbare benutzen kann, um die Wünsche ihrer "katholisches Lanbs^f. , eu°^?b° .Gelegenheit auszusprechen und zur Geltung zu bringen^Dem^Eent^.m^- zu Gunsten des Papstes politifche Partei ist stets unbeschränkte^^Aettonsfrdbeit fflncr Dgenschaft als st» ab» um die Interessen der Kirche handelt wÄde'es si? d?el^e6 Nicht nach eigener Anschauung vertreten könne,, Vb ümschaft dieselben hat dem Centrum feine Wünsche hinsichtlich des'H°'l'Se Vater geglaubt so ist das dem Umstande zuzuschreiben daß diele Ä aussprechen zu müssen, moralischer Bedeutung zusammenhängt. 3unäct)fM^ und nehmen, daß der endgiltiaen Revision den triJ,8.c Grunde vor, aniu- große Berücksichtigung stittns Regsir^? ^Tbdl Impuls unb eine letztere durch das Benehmen be§ Gentrum§ bei ber abf i„?m °rbC‘\ "T- wenn bie befriedigt worden wäre. Der Heiliae Stubl hätfp ” nun9. uber das Septennat Mittelung des Eentrums auf E?ha!tuna des & ,n heiter Linie durch Ver- Weise die Berliner Regierung üerSeti und sich auf diese freundlich für die Katholiken gestimmt Schtteblick, ^» 8sunftl9 .!,ur baS Gentrum unb hinsichtlich des Septenuats ertheilten Rathschläoe,? 1, bcr H"l ge Stuhl mit feinen wollen, sich dem deutschen Kaiser unb bem gürften aismnr^^96*16','1 bcrbcifii6ren außerdem kann der Heilige Stuhl von bemlstanbmfnfk ""genehm ZU machen; welche mit ben Interessen der Katholiken ibentiid finb fi* , eigenen Interessen, aehen lasten, durch welche er für die Verbesserung^Ä CTn» Gelegenheit ent- deutsche Reich günstig stimmen könnte. £ogc ba§ 1110(6^^ der Anschauungsweise bes Heiligen StuhlÄ au die mit 7-°",' m,d,e fi nach Hangenden religtosen und moralischen Fragen beHebm* 6D(plen,'at zusammen- »eranlaßt, seine Wünsche dem Gentrum erkeimen zu geben ' ft bc» Heiligen Vater welches gleich dem früheren die erhabenen Ansichten des V Schreiben, Fabrikant M. Homberger, Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch (neugewählt). Bürgermeister Sommerl ad, Wieseck (neu- gewählt). a it^i o. Februar. sStadtverordnetensitzung vom 3. Februar, Nachmittaas unb^fielU? unn Bürgermeister Bramm, die Herren Beigeordneten Gnauth Dr r/f* 5 Slitc.n b'r Sladtverordneten die Herren Batst, Georgi Mu fu ft «011* 'ilfe f rnif nH' m r° Jughardt, Kauf, Ad. NoU Wallenfels ' $ ' S)3Iocb' Scheel, Schopbach, Simon, Vogt un^ .®UUtt'a5/:?c^uar; Friederike KörbLcher hat aus Anlaß ihrer treuen 40jahrlgen Dienstzeit bet einer und derselben Herrschaft (Frau Dr ^ett und deren Eltern, der Familie Zörb) von Ihrer Majestät der Kaisern: Augusta das aoldene Kreuz nebst Diplom erhalten. DerWifchtrs. Darmstadt, 3. Februar. sPostpersonalnachrichtenft Ernannt ist der Dost- secretär Sausen in Mainz zum Ober- Postsecretär, der Ober - Telegraphenassistent Philipp Julius Maurer in Darmstadt zum Telegraphcnsecretär. Angestellt ist der Postpraktikant Ehlers in Darmstadt als Postsecretär. △ Mainz, 4. Februar. Zur Ausführung der Arbeiten an der'Mainüberbrückung bei Kostheim sind von dem Kreisbauamt Groß-Gerau dem Ministerium zwei Frankfurter und eine Mainzer Firma zur engeren Wahl vorgeschlagen und zwar von Frankfurt die Firmen Holtzmann u. Cie. und Gebr. Helfmann und von Mainz der Erbauer des großen Eisenbabntunnels hier, Leo Arnoldi. In der „Narrhalla" fand heute die übliche Damensitzung statt. Unbekümmert um Krieg und Kriegsgeschrei ging cs hier wieder sehr toll zu. Schon am Hellen Nachmittag zogen holde „Närrinnen" nach der „Stadthalle" und hielten geduldig fast eine Stunde lang die Thürklinke fest, nur um im Innern nachher ein gutes Plätzchen zu bekommen. Der größte Theil der Lieder und Vorträge der heutigen Sitzung waren natürlich den Damen gewidmet, die sich vielfach als dankbares Publikum wie die „Narren" erwiesen. — Die letzte Herrensitzung der „Narrhalla" findet nächsten Freitag statt, womit, abgerechnet einige Bälle, für dieses Jahr die earneoalistischen Veranstaltungen der „Narrhalla" überhaupt ihr Ende haben. A Mainz, 4. Februar. Auf der Strecke Mainz-Alzey erlitt heute Morgen in dem Tunnel bei Kleinwinternheim die Maschine des Marktzuges einen Defect, in Folge dessen der Zug im Mitten-Tunnel halten blieb. Unter den Insassen des Zuges «ntstand dadurch eine große Aufregung, die sich indeß ohne besonderen Unfall wieder Lald legte. Handel und Verkehr. Gießen, 5. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.80—0.00, Hühnereier per St. 7—8 4, Enteneier St. 8—9 4, Käte vr. St. 4—8 4, Kasematte 3—0 4, Erbsen pr. Liter 19 4, Linsen 30 4, Tauben per Paar 90 bis 1,20 4, Hühner per Stück X 1.00—1.50, Hahnen pr. Stück X 1.10—1.90, Enten per Stück X 1.50—2.00, Gänse per Pfund 00—00 4, Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 4, Klch- und Rindfleisch 54—56 4, Schweinefleisch 56—6<> 4, Hammelfleisch 50 bis 66 4, Kalbfleisch 50—00 4, Kartoffeln per 100 Kilo X 4 CO—4.50, Milch per Liter 15—18 4, Zwiebeln per Centner 6.00—0.00. Auszug aus den Staudesamtsregistern des Standesamts Gießen. (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Aufgebote. Januar: 29. Karl Ludwig Walther, provisorischer Bremser zu Gießen, mit Katharine Bauer von Grünberg. 31. Clemenz Narz, von Herbstein, Schneider dahier, sntt Christine Liller von Alsfeld, wohnhaft dahier. Februar: 1. Johann Georg Nuppel von Bettenhausen, Weißbinder dahier, mit Katharine Hartmann von Hohensolms, iwohnhaft dahier. 1. Joseph Valentin Wurmes, Buchbinder zu Frankfurt a. M., mit Helene Henriette Steinmetz Wittwe, geb. Kreiling, daselbst. 1. Jacob e>ommer III., Küfer zu Watzenborn, mit Marie Schmandt daselbst. 3. Johann Georg Schmidt, Wagner zu Wißmar, mit Anna Margarethe Heller dahier. Eheschließungen. Februar: 2. Heinrich Lyncker von Weidmühle, Gemeinde Eschenrod, Schuhmacher öahicr, mit Katharine Martin von Oberndorf bei Braunfels, wohnhaft dahier. «eborme* Januar: 26. Dem Ausläufer Wilhelm Fink eine Tochter, Johanna Clara Elisabeth. 28. Dem Locomotivheizer bei der Main-Weser-Bahn Friedrich Andreas eine Tochter. 28. Dem Steindrucker Theodor Damm eine Tochter. 28. Dem Fuhrmann Heinrich Herzberger eine Tochter. 29. Dem Lehrer Karl Georg Zimmer ein Sohn, ZS,.««"LS.* 1 2 3 “« «i AiiE Auszug aus dm Kirchenbüchern der Stadt Meßen. Evangelische Gcvieindc. Getraute. Den 30 Januar. Conrad Valentin Busch, Maurer in Gießen und Mari, ' 0rne^nn' le^0e Tochter des Taglöhners Martin Bornemann in Altenstädt. .. Hemrtch Lynker, Schuhmacher in Gießen und Katharine Martm, ledtge Tochter des verstorbenen Schreiners Martin in Oberndorf. B-r.h°^7is-"0gL7^n^^FL-rl886'' ein« Tochter, Emma August- d-n nÄvember ?886 Ludwig Hinkler ein Sohn, Ludwig, geboren geborenÄ^^SepLerV» Albert Franz Otto ein- T-chier, Hedwig Emma, r,mf..^«sRIbcn' £em Berber Karl Nelke ein Sohn, Paul, geboren den 13. Te- ccinocr lööo. El-°n°^"geboren d"en°8. Scharmann -in- Tochter, Mari- _ nA Beerdigte. r Len 30. ^anuar. Margarethe Schmehl, geb. Amend, Ehefrau des Taglöhners Karl Schmehl, alt 35 Jahre, gestorben den 28. Januar. 9 9 r • Fbbruar. Marie Balser, geb. Schmelz, Ehefrau des Anatomiedieners Hemrtch Balser, alt 41 Jahre, gestorben den 30. Januar. rc r Ln 3- Februar. Elisabeth Jullmanp, geb. Stritter, Ehefrau des pensionirten Calculators Hemrtch Jullmann, alt 62 Jahre, gestorben den 1. Februar Brodpreise vom 6. Februar bis 20. Februar 1887. der Bäcker 41 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27 bei F. Schreiner.......28 2 „ C4 Pfd.) Weißbrod .... 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 48 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei K. Haas, L. Keil, I. Lein . . 63 Gießen, den 5. Februar 1887. Großherzogliches der Brodverkäufer 4 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . ... 27 2 „ (4 „ ) „ .....54 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 3 >, (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 3 * (6 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Polizeiamt Gießen. Allgemeiner Anzeiger Bekanntmachung. Die Steigerer des EichenstammkolzeS bei der am 31. Januar abgehaltenen Holzversteigerung aus dem District Brauhos werden benachrichtigt, daß die Versteigerung nicht genehmigt worden ist. Bezüglich des übrigen versteigerten Holzes ist Genehmigung erfolgt. Gießen, 4. Februar 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 316________________________A. Bramm._________________________ Bekanntmachung. Die verehrlichen Dienstherrschaften Gießens werden biermit davon in Kenntniß gesetzt, daß die Hospit alb eiträge der Dienstboten, welche seither {postnumerando erhoben wurden, für die Folge praenumerando werden erhoben werden, und daß in den nächsten Tagen die Beiträge für das I. Quartal 1887 Zur Erhebung kommen. Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß bei Einweisung erkrankter Dienstboten in das akademische Hospital die letzte Quittung über den bezahlten Beitrag vorzulegen ist. Gießen, den 31. Januar 1887. Großherzogliche akademische Administrations-Commission. __Riegel.________________________892 Jagdvcrpnchtiing. Donnerstag den 10. Februar I. I., Nachmittags 1 Uhr, f-ott die Jagd hiesiger Gemarkung für »eitere 6 Jahre auf hiesigem Rath- haus meistbietend verpachtet werden. Garbenteich, am 4. Februar 1887. «Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz.913 Iagd-Verpachtung. Samstag den 12. Februar, Nach- lnittags 2 Uhr, soll die der hiesige» Gemeinde zustehende Jagd von ca. 4200 Morgen Feld und 1400 Morgen Wald oft hiesigem Rathhanse verpachtet werden. Der Wald ist ca 20 Minuten von der Station Butzbach und Lang-Göns entfernt. Gambach, den 2. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Gambach R e u h l. 901 Inventar-Versteigerung Wegzugshalber wird am Dienstag den 15. Februar, von Morgens 9 Uhr an, auf der Domaine Altenberg das Gruta-Imrentar öffentlich versteigert- Hierbei gelangen namentlich auch 20 Stück schwere Arbeitspferde belgischer Race, die vollständige Einrichtung einer Dampf-Brennerei, sowie eine große Parthie Lagerfäffer zum Verkauf. 906 Altenberg (Kreis Wetzlar). Karl Bene Wittwe* Holzversteigerung im Hattenroder Gemebidewsld Donnerstag den 10. Februar sollen in den Distrikten Buchenberg und Struth versteigert werden: 13 Birkenstämme, 3,39 Festm., 44 Eichenstangen, 2,02 Festm-, 500 Kiesernstangen, 25,00 Festm. Brennholz: 28 Rm. Buchen-Scheit u. Knüppel, 130 „ Nadel-Knüppel, 8,00 Buchen-Wellen, 62,70 Nadel-Wellen, 80 Rm. meist Nadel-Stöcke. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr in dem Buchenberg und Nachmittags 2 Uhr in der Struth. Hattenrod, den 4. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. _____________Mengel._________888 Für Metzger. Nächsten Montag den *7. Februar d I., Nachmittags 21/2 Uhr, sollen auf dem Gemeinde-Hohenstein der Gemeinde Steinbach zwischen Steinbach und Dorfgill zunächst Garbenteich 12 Stück runde Hack- Flower von 25 Ctm. Dicke und verschiedener Breite öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. 911 Brennholz Versteigerung. Im Steinbacher Gemeindewald, im District Hegheck und Ameisekopf kommen Mittwoch den 16. Februar d. I. zur Versteigerung: 135 Rm. Buchen-Scheitholz, 200 „ „ Knüppel. 81 „ „ Stöcke, 7130 Buchen-Reisholz-Wellen, 98 Rm. Kiefern-Scheiter, 175 „ „ Knüppel, 55 „ „ Stöcke, 3920 Reisholz-Wellen, 10 Rm. Eichen-Knüppel, 5 „ „ Stöcke, 38 „ Aspen-Knüppel. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr in der Pfarrschneise am Buseckerweg an der Hegheck. Steinbach, am 4. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 908 Seilgeöotmes. DorBgl. Mastgestügel. Hahnen, Poularden, Capaunen, Indiane empfiehlt in nur frisch geschlachteter Waare bei billigsten Preisen 925 A Koch Rachf., Hamb. Fisch- u. Delicatessenhandtung. Haus-Verkauf. Freitag den 11. Februar, Nachmittags 2 Uhr, läßt der Uvterzeichvete auf dem Rathhause dahier sein sehr geräumiges, in der Weiselerstraße gelegenes Wohnhaus, in welchem schon ca. 50 Jahre Metzgerei mit Erfolg betrieben wird und welches sich wegen seiner vorzüglichen Lage auch zu jeder anderen Geschäftsbräuche eignet, nebst neuerbauter Scheune und Stallung, zum letzten Male öffenilich meistbietend versteigern- Butzbach, den 5. Februar 1887. 899 Georg Karl Fischer. 887 Rodheim, den 2. Februar 1887. Der Vorstand. 900 Ö 3 TJ fe 2. 890 Geflügel. 924 C G Kleinbenn. bei 903 923 .L . Nchnlhof. 9 Kervorragmües populär nMmiMslyMlhes SMlMlwkik. 928 889 !Aerd. Dreves. ob »O 120 7 144 Berlin, Gegr. F 1837. Täglich Sendungen la Schellfische, Hecht, Zander, Bücklinge, Sprotten, diverse llftninoa kostenfreie Probesendung biJig baar oder Raten, Prospect gratis. 894] Fabrik Weidenslaufer, Berlin NW. 893 Ein Kapital von Mt 36 000 zu 4%, halbjährige Zinszahlung an erster Stelle auf eine Prima-Liegenschaft gesucht Offerten sub Nr. 893 an die Expedition dieses Blattes. Forderungen an den Nachlaß der verstorbenen Frau Christine Lang, geb. Köhler, wolle man spätestens innerhalb 8 Tagen bei dem Unterzeichneten anmelden. Spätere Eingaben können nicht berücksichtigt werden. 779 Ein Mädchen, in Häusl. Arbeiten erfahren und mit Zeugnissen versehen. alsbald gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Wermischte Anzeigen 882 Ein Pferdeknecht gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. bringt ihre Spezialitäten Gebr.Java-Kaffee’s in empfehlende Erinnerung. la. Qualität ä Mk. 1,60 Pf. pr. Pfund, guter gebr. Haushalts-Kaffee ä Mk, 1,40 Pf. pr. Pfund. Sorgfältige Auswahl und Mischung nur feinster Rohsorten, verbunden mit rationeller Brennmethode garantieren ein gleichmässig vorzügliches Product, das allen anderen Sorten gegenüber eine Ersparniss von 25° 0 gestattet. Niederlage in Giessen bei Herrn iSombart’s Patent- Gasmotor. Einfachste, solide Construction Gasverbrauch! Ruhiger u regelmässiger Gang. Billiger Preis! Aufstellung leicht. Buss, Sombart d Co. Magdeburg (f nedrichietedL- ♦) Ertract ä Flasche 1 JL, 1/7B u. 2,50. Earamellen ä Beutel 30 und 50 H. — Zu haben in Gießen bei werden die Mitglieder hiermit ergebenst eingeladen. \ Tagesordnung: Ergänzungswahl des Vorstandes. Wahl der Prüfungs-Commission der Rechnung für das Jahr 1886. Stück dergleichen Wellen. 2) Freitag den 1t. Februar 1387: In Lieh bei den Herren A. 38in.'» und II. Zimmer VIJ. Proben auf Verlangen gratis. 909 L. Felde), „Zur Bavaria". H-rnr. Scherff, Löwengafle 30. Husten, Catarrh. Mal; Extract und Curamellen*) L- H Pietsch & Co., Breslau Ich bescheinige gern, daß Ihr Malz-Extract (Schutzmarke Huste Nicht) bei meinen Kindern sehr gute Dienste geleistet hat und mir als das beste Mittel gegen Husten bekannt geworden ift Ich kann allen Brust- und Hustenleidenden dasselbe bestens empfehlen. Fritz Weschke. Thale am Harz. Nur echt mit dieser Schutzmarke. Holzversteigerung im Gambacher Gemeindewald. 1) Donnerstag den 10. Februar 1887: Buckskinhosen, Westen, Säckchen, Joppen, Arbeiterhosen, Hemden, Blousen, Unterhosen, Metzgerkittel, blaue Hosen u. Kittel, Knaven»2ln- züge, 200 Buckskinwesten, schön gearbeitet, in la. Qualitäten, ä 2,2b u. s. w. bei Louis Nöthen berger, Neuenweg 22. 6®=* Getrag. Kleider, Schuhe re. halte wie seither ebenfalls bestens empfohlen. 896 Entree ä Person 20 wozu jeder Erwachsene das Recht hat, ein Kind frei einzuführen. Heute, Samstag Abend, den 8. Februar: im „Cv&mbrinus“ Coneert des Cotner Trio's unter Mitwirkung der Carnevalistischen Lieder-Sängerin Frl. fcctxoa Slnfang 8 Uhr. - Entree frei. 1 Bonn, Oogr. 1837. Wirt?»; Großyerzogliche Bürgermeisterei Gambach. R e u h l- 1 junges Pferd u. Wagen preiswürdig zu verkaufen. Näheres in der Exped- d- Bl. 891 Oswald s Garten. Sonntag den 6. Februar zum letzten Male geöffnet. Ermäßigte Preise. Bau-, Werk- und Nutzholz. Eichen-Stämme von 15—60 Em. Dchm, 5—16 M- Länge = 60,37 Fm- haltend. Buchen-Stämme von 26—44 Em. Dchm-, 8—10 M- Länge — 6,98 Fm. haltend. Nadel-Stämme von ls—45 Cm. Dchm-, 7-22 M. Länge — 74,21 Fm. haltend. 23 Eichen-Stangen von 12—14 Cm. Dchm, 5—6 M. Länge — 1,97 Fm. haltend- 53 Nadel-Stangen von 11—14 Cm. Dchm-, 4—14 M. Länge — 8,11 Fm. haltend. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags 9 Uhr am Pohlgönser Weg nächst dem Eisenbahnübergang. Gambach, den 2. Februar 1887. ^einemsameotlskl-mffreukallelürSea 8imrkaffeiiezirk Jiortljeint a. d. Lieber. Zu der am 12. d. MtS., Nachm. 3 Uhr, im Rathhaus- saate dahier stattfindenden Generalversammlung Carneval. Sonntrg den 6 Februar, von ÄbendS 8 bis 9 Uhr, Nndet die erste Vorstellung der Hkurupser und Lmsenbeutel statt. Nichtmitgliederzahlen 25L>Entröe. 922 Bürgrr-Club Wieseck. 7y.8.3 ?in Dienstmädchen sticht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. im Abonnement empfiehlt Die Dampf-Kaffce-Brennerei | von 8 A. Zuntz scl.Wwe., | Brennholz. 12 Rm Buchen-, 40 Rm. Eichen- und 65 Nm. Nadelscheitholz, unter letzterem 24 Nm. von 2V2-3 M. Länge, 54 Nm. Buchen-, 30 Nm. Eichen- und 34 Nm. Nadelknüppel, 144 Nm. Buchen-, Eichen- und Nadelstöcke, 3600 ----- - * - ~ ~ iLony’s Sonntag den 6. Februar r 925 Unwiderruflich 2 letzte Concerte des Kölner Trio's unter Mitwirkung der carnevalistischen Liedersängerin Frl. Herzog 1. (soncert: Nachmittags 4 tlftr.____________2. (soncert r Abends 8 lthr. Maske« von 5 Pfg. an bis zu den feinsten, Dominos, Bärte u. Perrücken werden verliehen. BigotphoneS in schöner Auswahl bei Fr. Weicker. 759 Neustadt 30. Zum Beste» armer deutscher Waisen. Siein’s Saalbau. Sonntag den 20. Februar 1887: Grosser Maskenball. Anfang 8 Ukr Abends. Eintrittskarten für Herren a 1 Mk. sind bei Gustav Gerhardt Lindenplatz N. Weiler, Schnlftraße u. W. Wirstg, Settersweg, Gintritr-karten sür Domen ü 25 Pfg. in der Blumenhandlung von E. Becker, Lindenplatz, bei ^r. Teipel, Marktplatz und Robert Haas, Seltersweg, im Bsroerkauf zu haben Abends an der Kasse: Herrenkarten ä 1,50 Mk., Damenkarten ä 40 Pfg. Der Vorstand des Verbands Giessen der General- 897 Fechtschule Lahr. Prächtige, fürstlich elegante Masken - Eostüme in effectreicher, stilvoller Ausführung, z. B- historische, mythologische, allegorische Costüme, Nationaltrachten, billige Phantasie-Costüme (für Herren und für Damen', nicht leihweise- Cotillon-Touren und Ball-Orden. Masken, Besatzborden, Phantasie-Stoffe, Theater-Schmucksachen, Waffen, ltarnevalillische (Gemälde jur Laal-Decoration, Uarren-Mützen. Unfern neuen reichhaltigen Katalog versenden wir gratis und franco. 905 Bonner Fahnenfabrik (Hof-Fahnenfavrik) in Bonn a. Rhein. Nrtaction.: A. Sch-yda. - £nid uub Berlag der Brühl',chen Dru-t-^i Cbr. Pietsch) in Gicßcn."' Die heutige Nummer enthält 2 Blätter. - 228 Montag: Euler. 25000 gegen prima 1. Hypoth. zu 4pCt. zu lethen gesucht. 885 Offerten snb a^z.bef. d. Exp. d. Bl. .921 Ein Mädchen mit guten Zeug- nlffen für gletchLesucht.___Neustadt 41. 920 3toci Lchreinergesellerr auf dauernde Arbett gesucht. __W. Müller, Steinftraße^48. 929 Ein junger kräftiger Bursche sucht Stelle als Hausbursche. Zu erfragen bei Frau Tränkner, Wolkengasse 13. Gesucht ein braves Dienstmädchen'. 9W Restauration Feidel. WM nor- lieferant MMolliek ön gefilmten llaturwiffenfdjaften * unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner. 2-r Herausgegeben von Dr. Vklo Dsmmev. . Verlag von Otto Weiscrt in Stuttgart. Erscheint tn Lieferungen ä 1 ML Ist prachtvoll und reich illustriert. in allen Buchhandlungen. _____________ Bermietßungcll. 917] Kl. Logis zu vermiethen bei ___________Frau Petri Neustadt 37. 919 Der zweite Stock, 4 Zimmer, abgeschlossener Vorplatz und sonstiges Zubehör, auf 1. April zu vermiethen; desgleichen können 2 Herren Kost und Logis erhalten im 1. Stock. Franksurterftr. 95. 918 Der zweite Stock zu vermiethen bei Wwe. Belloff, hinter Gärtner Berger an der Grünbergerftraße.____________ 907 Ein möblirtes Zimmer zu ver- wiethen-______________Sonnenstraße 12.__ 904 Ein Stübchen mit Bett zu ve r- miethen-__Lindengasse 1. 912 Ein Logis zu vermiethen. ___Leihgefternerweg 3. 884 Zwei möbl. Zimmer zu vermieten ______________________ Neustadt 31. 886 Ein Logis, 4 Zimmer nebst Zubehör, per 10. Mai, auch etwas früher, zu vermiethen._________Bahnhofstraße 33. 898 Eine Wohnung mit Lagerräumen zu vermiethen.__________Weidengaffe 8. 902 Ein Logis, 3 Zimmer u- Zubehör, sof. zu vermiethen. Sonnenstraße 14. 914 Seltersweg 31: freundl. Logis, 4—5 Zimmer, zu vermiethen- 915 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen ___________Westanlage 15, mittl. Stock- 1927] Möbl. Zimmer zu vermiethen in Steins Garten. Guten llllliigslisdi s 3 junge Pferde (6 u. 7 jährige Füchse mit Blesse, 4 jährig braun, ohne Abzeichen) zu verkaufen bei Gutsvächter Cloos zu BernSdorf __(Station Cölbe der Main-Weser-B-)