Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ISST Domicrötug dm 6. Jauusr J W Sureatt: Schulstraße 7. 4 Erscheint tä^lick mit Ausnahme des Montags. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh, Durck die Post bezoaen vierteljährlich 2 9J?orf 50 Amtlicher Hheik. Betreffend: Die Müllerei-Berufs-Genoffenschaft. Bekanntmachung. thum H-ffen, Waldeck, di?Provmz Heffen.Mffaiy"u^BttM^gtm''crmmm wo^cn bCr Mullerel-Acruss-Gmaffenschast (umsaffend da« Großherzog. C. E. E. Merz von Frankfurt a. M. Bal. Feldmann von Frankfurt a. M. L. Brand au von Schmalkalden, Fr. Hartung von Fulda. Fr. Wilh. Engelmann von Wellburg. Hermann Kling von Dieburg. Greßen, am 24. December 1886. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ----------------------------------------- Dr. Boekmann. In diesem Attest darf die Erklärung des Vaters oder Vormundes, daß er in der Lage sei, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen, auch muß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; s UOMMSch-SS-SSL' Orten SaÜvtfichlick “o bln DOm Landesausschuß zu bestimmenden *“S‘ FraZ°n'°d7sLLN7" Ä^Ä ÄÄ I S9f S1D tm Hinblick auf die dem Vaterlande von verschiedenen Seiten brnbpnhm Cr mit Zuversicht, daß der Reichstag die für bieStuMbÄ 1 WehLäfte"^Kriegsfälle nothwendige Verstärkung der deutschen ®erim Wiederzusammentritt der zweiten hessischen ^s Mnnstermm von socmldemokratischer Seite über die Handhabuna LL' " ÄÄ" suchungen gegen Socialdemokraten gewesen sein, in welchen die Organe die den bmmä"'Sf£neÄ'fotnenm^tfatS U6ber8riffe unb Amtsüberschreitungen ,»Schulden „,a △. 4« äanuar. Seit heute Morgen führt der Rhein ziemliches Treib- ^oI0e anonymer Denunciation haben jüngster Tage bei in Frankfurt und ifa^^babn Cn^S»rh bCn "eamtIn der Ludwigsbahn, Bebraer Bahn und Nassauischen Staatsbahn Haussuchungen nach verbotenen socialdemokratiscken ©Triften Statt- 2ß6,sd’6 9ie,ul*atc diese Haussuchungen gehabt ist nicht bekannt worden doch ist einer der von den Haussuchungen heimgesuchten Beamten ein Locomotin- worden d°r 3M,auito6n Äinfelden (eineAttFraf'C°L.e)°"ersetzi ÄSBWBE; f?°r e beMle)Iscn Landgerichts wurden heute Morgen die geständigen faÄXMsaÄÄiÄ“ =ä iss» ° * MÄSw'ÄÄ'Ä«”“ -27 MMMUSZZ worauf man den M.. bei dem bald hnrniif an oeJL friTen Notyverband an, Behandlung brachte. Es wird befürchtet datz der Hu^d ^inen^lnsnU^^ in ärztliche bekommen hat, weshalb sofort diebehördliche^nterskchungäXt.00" aus Hamburg lautend, im Ueberzieher g?fund?n ^lun Ot? m?er und todtgemeldeien Hamburger die Wahrheit et i “„„ E unserem beraubten zur Morgue, und soll es ihm auch na» I-na'en $oIiici-, 3um Bahnhof und den Etg-nthümer des von dem tobten SX?ÄbIU!’0.6n jungen fein, sich als auszuweisen. Man zerbricht sich nun ht>n Cr•* i“ urp r cn<. ^amcn§ und Geldes «7--Ä Ä E» SBÄÄw"to ä bBBSr’ÄÄÄ« 5 <8 t ~ ® b Schluß des vielversprechenden Festes bilden. -h. IHRS unb K^a^lse ausgefuhrt werden. Es handelt sich nicht um sog Wundererscheinunaen Personen ^üb O"sondern,,lnn"miss^'Ä>6"t^^,r' b‘6 £em Magnetiseur Gewalt über andere TiueMftnrrr m "'ssmschastlich begründete Experimente mit Schlafwachen, Alles was in^Betteff"de? WEstns^it'^^'L bcäoba*‘et£n b-»Puls, bie's^piL uni> °erständ7gen und Laien war AimU" bead)tmM> Das Lob der Sach- reellen Versuch °n°^ t,mn ß,?nnhboirS fd,relb‘ u- «• = »Wir haben es durchaus mit sichil ch der Katalevs e lSol^üi 8«an66n V6 verschiedenartigsten Experimente rück- Jnserat) Katalepsie, Hallucination und Hypnose vortrefflich." (Siehe auch daß Ehre, Gerechtigkeit, Wahrheit und Selbstverleugnung zu den Grundbe« Grüße gehören; daß Muih und Enlschloffenheit nicht unvereinbar I?" J™, unb Duldsamkeit, daß ein einfacher biederer Mann, der an ö e & cLl t -e^ner ^bischen Sendung glaubt und aus die Vorsehung vertraut, große Thaten verrichten kann, ohne auch nur ein Haar vom Pfade der Tugend oozuwerchen. In Glück und Unglück war sein Verhalten untadelig. Als König, Unterthan, Gatte, Vater, Soldat und Bürger that er seine Pflicht und erwarb nch oie tiefe Liebe und die völlige Achtung Aller, mit denen ihn das Geschick Ein solches Leben wie das seinige gelebt zu haben, heißt der Menschheit für alle Zeiten nützen. Noch ungeborene Geschlechter werden von des ehrwürdigen Kaisers Beisviel lernen und ihn ihren Kindern und Kindes- rtndern als die seltene Verkörperung aller menschlichen Tugenden preisen. Es M gut, an einem Jahrgedächtniß, welches der gebildeten Menschheit eine Gele- genheit zur Huldigung Wilhelms von Hohenzollern darbietet, zu wiffen, daß seine reine und edle Vergangenheit durch jedes den Sterblichen erreichbare Glück be- whnt worden. Angebetet von seiner Familie, seinem Hausgesinde und seinen eolbaten, verehrt von allen Freunden Deutschlands und geachtet selbst von seinen Feinden, kann der graubärtige Jubilar sich eine fast hehre Besriedigung . Oeftanen, wenn er auf eine Laufbahn von mehr als 80 Jahren zurückblickt, . ? Manz nicht von irgend einer unwürdigen That ober Pflichtoergessenheit ' getrübt ist. < Reichstag. .x m .c c E- Berlin, 4. Januar 1887. „ . Beiaihuug bes Etats wird mit dcm Kapitell Retchsamt des Innern, iSesimoheltsamt, fortgesetzt. . e Abg- GrohS (Volkspartei) befürwortet den Erlaß strenger Bestimmungen gegen den Kunstwein; ein generelles Weingesetz würde sich besonders für die bayerischen Weinbauern segensreich erweisen. Abg. vr. Lingens (Ctr.) schließt sich diesen Wünschen an. Leider habe die ^udlkatur dre mißbräuchliche Anwendung und Ausnutzung des Nahrungsmittelgesetzes ^ogllcht; strengere und bindendere Vorschriften seien nothwendig, um der deutschen Ehrlichkeit willen, tm Interesse des deutschen Rheinlandes. Director des Reichsgesundheitsamts Köhler: Es machen sich auf dem Gebiete Wbr Frage zwei Richtungen geltend; die eine will jeden Zusatz zum Wein anzeige- f.lllchtig machen, die andere will weniger streng vorgehen. In der Nechtspraxis hat sich allmalig an der Hand der^ Reichsgerichts-Entscheidungen auch in ben unteren Instanzen eine ziemlich gleichmäßige Auslegung der einschlägigen Paragraphen des Nahrungsmittelgesetzes herausgebildet, so daß man darauf fußen kann. Die An- schauungen über die Definition von „Wein" gehen so wett auseinander, daß eine entsprechende Vorlage im Hause kaum auf Annahme rechnen könne. • 13ar^ia/rt (dfr.): Die Franzosen würden sich in's Fäustchen lachen, wenn c? W o l5nen aHein bie Rothweinsabrikativn überlassen wolle. Mit Recht hat das Danziger Landgericht entschieden, daß dem Wein zugesekt werden Kurte bie d^atur ihm versagt hat und daß ihm genommen werden dürfe, was ihm die Natur ö.u /"el gegeben hat. Ich habe seiner Zeit gegen die Anwendung des ^s-s^^"elgesetzes auf das Weingeschäft gestimmt, inzwischen sind die Uebelstände dieses Gesetzes klar zu ^,age getreten. Das Reichsgericht sagt: Zusätze sind zulässig iThta k C.uan^ltat.^e§ Wernes vermehren. Wie sollen die Weinfabrikanten da das Rechte trefien. Da ist es doch besser, die Anwendung des Nahrungsmittelgesetzes auf den Wem aufzuheben. Das Reichsgericht ist aus Anlaß des Danziger mchra^uchbar^ ^em gekommen, daß das gegenwärtige Gesetz schlecht und ~ , .Director des Reichsgesundheitsamts Köhler bemerkt, daß der Danziger Prozeß noch nicht endgültig entschieden fei. Die Handhabung des Gesetzes ist vorliegt^s dnc ^renge, auf Bestrafung wird nur erkannt, wenn eine Fälschung ^fr- ^uhl ftratlib.): Zusätze zu sauren Weinen müssen gemacht werden aber bann Men solche Weme auch als „Weine mit Zusatz" bezeichnet werben. Das nicht zu Gunsten einer. Jnbustrie völlig auf ben Kopf gestellt werbet. Ich verlange emfach ein Reichsgesetz, welches bestimmt: Die Fabrikation aeftattrt- bip nnhfrp Qitfnto» nniftn"rr zu einem gewissen Grabe Weine"^tragen ' b enthalten, müssen bie Bezeichnung: „Verbesserte c. «rx^S* (Centrum): Man barf in seinen Anforberungen an bie Reinheit be§ Weins nicht ju meit gehen; Verschnitt des Weines ist keineswegs eine Fälschung Wenn Sie im Gesetze sagen wollen, Naturwein soll einige weitere^^Zusätze erhalttn dürfen, so schafien Sie eme ganz schwankende Basis. ° ö 9 11 w.^bg. ^'.Bamberger (dfr.): Das Publikum macht gar nicht diese Ansprüche an Reinheit; beim Weine ist rede Verbesserung erlaubt, jede Verschlechterung verboten ?'Crf 5"rU{I^D r^re cr 5-aA vollkommen Recht, wenn er ein gutes Gesetz in dieser t(m f ur ebr (^?cr über bann ist auch der jetzige Zustand unhaltbar und eme Besserung nothwendig. Was die Rechtsprechung betrifft so scheint her S2 Grundsatz: „bei zweifelhafter Schuld keine Strafe"^^allmälig^au gegeben zu ein . Abg Or. Witte (dfr.) bittet die Reichsregierung um d^e^ möMt Einbringung einer Vorlage, die die Verwendung von giftigen Farben regelt. Abg. Schumacher (Socdem.) befürwortet eine ar öftere Flußreinigung durch das ReichsgesmLheitsamt Q * Berücksichtigung der Staatssecretär v. Bö tticher erwiedert, daß dies nicht zur Competenz des Reiches gehöre, sondern Angelegenheit der Einzelstaaten sei. 6 V 3 0 9 Jtetc9c5 7. 3anuanaUf W bie Fortsetzung der Etatsberathung auf Freitag den Telegraphische Drpescheu. Wolfes lelegv. Correspondenz • ©uteatu < ? o derli«, 2'Fanuar. Eine königliche Verordnung vom 3. ds. ruft beide Häuser Des Sanblags auf ben 15. Januar ein. jpau,cr . 4- Januar Die Staatsanwaltschaft beantragte gegen bie 'Bota- sa?'e™H^r^t6S S'l 3Ser^itunfl bt§ Gerüchts über bie angeblich? Verwunbuna Üttf°h?ens° ° Villaume in Petersburg die Einleitung des Straf? 4. Januar. Das Erposö des Finanzministers an hi>» betreffend den Etat für 1887—89 balancirt mit 57 Millionen jährlich Für Matriknsi^' beitrage find 9,970,000 vorgesehen, vorbehaltlich einer Nachtragsforderuna in Folae^hes Retchshaushalts pro 1887-88 sowie des neuen ^iIitärfle eM Tn eineF ©teuer erhobung .st abge ehen, allein in Folge der erhöhten Matrikularbeitrüge könnte eo?ntuell die Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer in Frage kommen. ntucu 4- Jnnunr. Die Kammer wählte ein der Oppositionspartei angehöriges lvtttglied zum Präsidenten. Der Ministerpräsident beantraate hm o„ „„„ 8 tritt b-s Ministerraths, um die Auflösung der^^Kammer?Zusammen- 4. Januar. In der Kohlengrube von Escoussiaux in der Nähe von Dour, anb heute eme Explosion schlagender Wetter statt. In der Grube waren in dem Augenblicke der Katastrophe 30 Arbeiter beschäftigt; bisher sind 6 Leichen und 4 Verwundete zu Tage gefordert worden. UIlu * 'UCTS .. nac^ Westen gehender Schnellzug auf der Bal- trmore-Ohio-Bahn stieß beute mit einem Güterzug in der Räbe non Giffin zusammen. Viele Wagen wurden zertrümmert? bisher wurden l9 Leichm au? den verbrannt* b6rDOr068O06n- ®inE Anzahl Passagiere ist verletzt. Drei Waggons sind Schiffs- Bewegung der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft. Hamburg, 2. Januar. Das Hamburg - New - Yorker Post-Dampfschiff „Westphalia", Capitän Barends, welches am 19. Decemver von hier und am 22. November von Havre abgegangen, ist am 1. Januar, 3 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in New - York angekommen. Hamburg, 3. Januar. Das deutsche Dampfschiff „Polynesia", Capi- tän Kühn, ist am 2. Januar, 1 Uhr Mittags, wohlbehalten in New - Dort an- gekommcn Farbige Seidenstoffe v. Mk« 1.35 bis 12.55 p. Met. i sca. 2UU0 versch. Färb. u. Dess.) Atlasse, Failie Frangaise, „Monopol“, Fou- g lards, Grenadines, Surah, Sat. merv., Damaste, Brocatelle. Steppdecken- und H Fahnenstoffe, Ripse, Taffete etc. — versendet roben- und stückweise zollfrei 8 ins Haus das Seidenfabrik-Döpot €1. Henneberg (K. u. K. Hoflief.) ■ Zurieh. Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. 155 — Die ärztliche Kunst hat ihre Sommer- und Wintercampagne. Wenn die imlben Lüfte zum Besuch der Kurorte einladen und die pekuniären Mittel zu einer Badereise gegeben sind, wird man den Lungen- und Magenkranken gern nach solchen Heilbädern senden, die, wie z. B. das anmuthige Soden am Taunus, gerade für die Hebung solcher Leiden hochgeeigneter Mineralquellen besitzen. Aber mit der strengen, kälteren Jahreszeit pflegt man den Badeaufenthalt mit dem in der Stadt zu vertauschen und man sehnt sich nach dem Mittel, den Stadlaufenthalt mit der Fortsetzung des heilsamen Gebrauchs der Quellen zu verbinden; denn viele katarrhalische Leiden weichen erst der anhaltenden Benützung edler Heilkräfte der Natur. Dieses kostbare und doch nicht theure Mittel (k Schachtel zu 85 ist nun in den in allen Apotheken käuflichen Sodener Mineral-Pastillen, welche unter bester ärztlicher (Son* trole aus den Bestandtheilen berühmter Quellen bereitet werden.______________156 Zteber Liqueure. Die Liqueure dienen in vielen Fällen als Reizmittel zur Beförderung der Verbauung; viele Personen indessen nehmen dieselben nur dehhalb, weil sie damit ihrem Geschmack und Geruchsinn schmeicheln. Bet dem so allgemein gewordenen Gebrauch ist es daher Pflicht des Hygienisten, diejenigen Liqueure zu bezeichnen, welche — wenn sie nicht im Uebermaß genommen werden — niemals schaden und bei gewissen Gelegenheiten wirkliche Dtenste leisten. Ich habe daher dem Benediktiner, dem besten aller bekannten Liqueure, eine besondere Studie gewidmet und empfehle denselben allen auf Erhaltung ihrer Gesundheit bedachten Personen. PT 9 ' 10 n aUcn _ __Dr. med. 2l. Durand. Wöchentliche Veberficht der Todesfälle in der Stadt Gießen. Vom 26. December 1886 bis 1. Januar 1887 Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichke'itsziffer: 24,6°/«,. Es starben an: Zusammen: Erwachsene: ^Kinder Rippenfellentzündung 1 1 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: Lungenschwindsucht 2 (1) 1 (1) 1 Krebs 1 (1) 1 m Starrkrampf 1 (1) 1 X1/ l (1) Selbstmord mittelst Ueberfahren durch die Eisenbahn 1 1 Gehirnentzündung 1 1 Diphtherie 2 (1) _ 2 (1) 1 Chronische Stierenentzündung 1 — — Summa: 10 5 1 4 . t ?um. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an. wie viele der Todesfälle 1 ^kUeperiben Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Temperatur in & i e f e n. December 1886. Niederste Mittlere..... [ Mittel früherer Jahre Höchste......... Niederschlag an 24 Tagen .... „ im Mittel früherer Jahre an 17 Tagen 7,5 OR. 1,23 „ 0,25 , 8,0 , 4,01 Par. Zoll. 2,05 „ „ Kirchliche Antigen der evanflrl. Gemeinde. c. ^Donnerstag, den 6 Januar, Abends 8 Uhr, Gottesdienst in der Kirche, dre Mission rn Kamerun, Pfarrer Schlosser. j ' Bekanntmachung. In der Gemarkung Lollar stehen die Wege auf niemandes Namen im Grundbuch, nämlich Flur und Nummer 11/363. II/336. IV/268. V/344. VI/529 VII/590. V1II/3. IX/238. X/22. XI/359 XII/431. Auf Antrag der Gemeinde Lollar, ihr die Wege zuzuschreiben, werden alle, welche Ansprüche an die Wege haben sollten, aufgefordert, solche so gewiß binnen drei Monaten hier geltend zu machen, als sonst angenommen werden soll, die Gemeinde habe die Wege ersessen, und die zum Eintrag der Ersitzung erforderliche Verfügung erlassen werden wird. Gießen, den 29. December 1886. Großh. Amtsgericht. Langsdorfs. 127 Am 14. Januar ISST, Vormittags 10 Uhr, soll die Abnahme der im Lazareth- haushalt in der Zeit vom 1. April 1887 bis ult. März 1888 gewonnenen Küchenabfälle, Knochen und Brotreste in öffentlicher Submission an den Meistbietenden vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen liegen im Bureau des Garnison-Lazareths auf und sind vor Abgabe von Offerten zu lesen und zu unterschreiben. Die Offerten, welche den Bedingungen genau entsprechen müssen, sind Kis spätestens am 14. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, im Bureau des Garnison-Lazareths kostenfrei abzugeben. 130 Gießen, den 4. Januar 1887. Grobherzogliches Garnison-Lazareth. Bekanntmachung. Zur Empfangnahme bezw. Beischreibung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Capitalien, am Ende d. I. fällig werden, sind nachstehende Geschäftstage festgesetzt, und -war: Donnerstag den 6. Januar 1887 Samstag „ 8. „ Dienstag „11. , Mittwoch „ 12. „ w Donnerstag , 13. w „ Samstag „ 15. „ „ Die Einleger werden daher aufgefordert, Ihre Schuldscheine vorzulegen. Die Herren Bürgermeister werden er- kucht. dieses in ihren Gemeinden auf orts- ubüche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. November 1886. Der Rechner der Spar- und Leihkaffe. Sehr. Allgemeiner Anzeiger. Pfennig-Sparkasse. Die Einleger werden aufgefordert, SamStag den 8. Januar L I. die Sparkaffenscheine zum Zwecke der'Einlage der Pfennigspargelder in die Sparkasse dahier an die Pfennigsparkasse-Erheber abzugeben. Gießen, den 4. Januar 1887. Actien-Zuckerfabrik Büdingen in Stockheim. 139] Der für nächste Campagne zu beschaffende Rübendünger wird voraussichtlich aus 10% Stickstoff und 10% Phosphorsäure bestehen. Es soll Interessenten gestattet sein, außer diesem Fabriksdünger noch gleichzeitig eine Beigabe von Thomasphosphatmehl anzuwenden, soweit solches durch Vermittelung der Fabrik bezogen worden ist. — Die Fabrik wird demgemäß außer dem Bezug oben angegebenen Mischdüngers einen solchen von Thomasphosphatmehl stattfinden laffen, und ersuchen wir diejenigen unserer Herren Actwnäre (resp. Accordanten), welche gesonnen sind, Gebrauch hiervon zu machen, die Anmeldung des (außer dem bestellten Rübendünger) gewünschten Quantums Thomasphosphatmehl's bis spätestens 10. Januar zu bewirken. (Die Ausstreuung des Phosphatmehl geschieht am zweckmäßigsten bereits im Monat Februar.) Der Vorstand der Actien-Zuckerfabrik Büdingen in Stockheim. Actien-Zuckerfabrik Büdingen in Stockheim. 140] Wir machen die Herren Oeconomen der Hungener und Licher Gegend, welche für uns Rüben ziehen, resp. geneigt sind, es in diesem Jahre zu thun, darauf aufmerksam, daß im nächsten Herbst die Abnahme der Rüben sowie die Bestimmung der Schmutzprozente auch auf der Briquettfabrik in Trais-Horloff erfolgen wird. Die Briquettfabrik ist erbötig, die Rüben auf ihrer Fuhrwerkswaage gegen eine geringe Vergütung zu verwiegen. Der Vorstand der Actien-Zuckerfabrik Büdingen in Stockheim. kann fich jeder dadurch verschaffen, wenn er seinen voraussichtlichen Bedarf bei mir deckt, da ich laut Vertrag in meinem neuen Local keine Schirme führen darf und ich mein Lager darin innerhalb 8 Tagen räumen will. 152 Pb. Etlinger jetzt noch. Selteraweg 71. 143 Ein junger Mann mit guter 150 Eine junge Frau, in feiner Weitz- und BnntstiSerei erfahre», bittet geehrtes Publikum um Beschäftigung. Näheres Ludwigsplatz 5, Hinterhaus. Am 17. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, sollen die Verpflegungs-Bedürfniffe für das hiesige Garnison, Lazareth für die Zeit vom 1. April 1887 bis ult. März 1888 in öffentlicher Submission vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen, welche auch die Qualität und Quantität der zu liefernden Gegenstände angeben, liegen im Bureau des Garnison-Laza- reths auf und sind vor Abgabe von Offerten zu lesen und zu unterschreiben. Die Offerten, welche die Preisforderungen in bestimmten Geldbeträgen (M. — H.) pro Liter, Stück und Kg. ausdrücken und den sonstigen Bedingungen entsprechen müssen, sind bis spätestens am 17. Januar 1887, Vormittags 10 Uhr, im Bureau des Garnison-Lazareths kostenfrei abzugeben. 129 Gießen, den 4. Januar 1887. Großherzogliches Garnison.Lazareth. Aeilgeöoteues. Für Bälle empfiehlt in großer Auswahl: Spitzenstoffe, 120 brt., in allen Farben, v. 1,20 Ji. an, Volant-Spitzen, Spitzen in alle» Farben, enorm billig, Spitzen-Reste, Rüschen, Bänder, Blumen, Handschuhe in allen Längen, 8 Knopf lang, von 50 H an, Perlbesätze, in weiß, creme, rosa u. s. w. Billige Preise. Beste Qualitäten- Roh. Haas, 157_________Seltersweg 18.__ Schlittschuhe bei Loui- Rothenberger, 147__________Neuenweg 22.______ Lebendfrische Helgol. Schellfische und Catrliau, Seezungen, Hechte, Zander Schleien, frische grüne Häringe empfiehlt täglich eintreffend 142 A Koch Nachf., Hamb. Fisch- u. Delicateffenhandlung. 3 Waggon Tanrren-Vrennhslr, 1 r Buchen- , billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 51 CaffenSffnung 7 Uhr. Anfang 7Vs Uhr. Programme an der Kasse ä 10 Chr^ Duill wrfenbet E. Kröning, Magdebup Familie Se«g 7 /1. 8 Uhr. Obl. Conf. Akademisches Hospital. I Wärter für die chirurgische Klinik und 7 Dienstmädchen für Küche und Haus gesucht. 148 69] Dienstmädchen gesucht. 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