hi x s i| ■ | Arr. 152 Dienstag den 5. Juli 1887. icherm Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. d""au- 7. Erscheint täglich mit Ausnahm- des Montags. Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Regulirung der Gewerbsteuer. Gießen, am 1. IM 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzogltchen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Art. 27 des Gesetzes vom 8. Juli 1884, die gleichmäßige Besteuerung der Gewerbe betreffend, geschieht die Regulirung der Gewerbsteuer durch eine krommlsflon, weiche aus dem Steusrcommiffär als Vorsitzenden und drei von der Stadtverordnetenversammlung, beziehungsweise dem Gemeinderatb einer pben Gemeinde auf drei Jahre gewählten Mitgliedern besteht. Für den Fall, daß gewählte Mitglieder mit Tod abgehen oder nicht mehr die Bedingungen der Wählbarkeit besitzen, oder sonst dauernd außer Stand treten haben^ ^füllen, werden in jeder Gemeinde weiter zwei Ersatzmänner gewählt, die in solchen Fällen an die Stelle von ursprünglich Gewählten Zu Mitgliedern der Commission und zu Ersatzmännern können nur solche gewählt werden, welche zur Zeit der Wahl volle 30 Jahre alt sind und r.elche die passive Wahlfähigkeit als Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung beziehungsweise als Gemeinderathsmitglieder besitzen. Sie wollen durch die Stadtverordnetenversammlung, beziehungsweise den Gemeinderath, die Wahl der 3 Mitglieder und 2 Ersatzmänner alsbald Mnehmen lasten und uns das Ergebniß derselben binnen 8 Tagen mittheilen. Dr. Boekmann. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. ^^ßen, am 1. Juli 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die «rotzherzoglichen Bürgermeistereien des «reise». ennn t $*eien^en Don 3h"en, welche noch im Rückstände sind, werden an Erledigung unserer Verfügung vom 20. Juni l. I. — Anzeiger Nr. 143 — ______________________________ Dr. Boekmann. Deutschland. Darmstadt, 30. Juni. Am 21. Juni wurden die Forstaccesststen Ww'.g Hämmerle zu Gießen und Reinhold Steinmetz zu Mainz zu Forstes Isefforen ernannt. Am 27. Juni wurde der Mtlitäranwäcter Karl Diacont aus Neu- Menburg zum Bureaudiener bei der Station Eberstadt der Main-Reckar-Etsen- dachn ernannt. Sttlin, 2. Juli. Se. Maj. der Kaiser empfing heute Vormittag den Militär-Bevollmächtigten in Petersburg, Oberstlieutenant v. Villaumes, hörte dvrauf den Vortrag des Chefs des Militär-Cabinets und machte Nachmittags einte Spaztecsahrt. v , Freiburg i. B., 2. Juli. Heute Vormittag 11 Uhr fand die feier* E Ccöffnung Der Oberrheinischen Gewerbeauöstellung durch den Protector der- Ikuden, den Erdgroßherzog, statt, welcher mit seiner Gemahlin seit Donnerstag yi.er verweilt. Sowohl in der Begrüßungs-Ansprache des Präsidenten Ficke, Sk aü:7t der Antwort des Erbgroßherzogs wurde auf die Teilnahme des Mer-Elsaffes als ein Zeichen des guten nachbarlichen Verhältniffes hingewtefen. Mr Staatsminister Turban und die elsaß-lothringischen Unter-StaatSsecretäre L°ludt und Back nahmen an der Eröffnung Theil. Die Ausstellung ist von chva 1400 Ausstellern beschickt. l . Straßburg, 2. Juli. Heute Nachmittag sand die feierliche Einweihung Formals für den König Ludwig 1. von Bayern statt. Die Festrede hielt asr Secretär des Universitäts-Senats Schricker. Der frühere Unterstaatssecretär c‘.r. MQ^r vergab das Denkmal, welches von den in Elsaß-Lothringen sich auf- ymenden Bayern gestiftet ist, der Stadt Straßburg. Der Beigeordnete Hoch- crpfel übernahm daffelbe Namens der Stadt. Kesternich. bt* ?' Dem „Fremdenblatt" zufolge wurde die Aushebung s^oeaussuhr-Verbotes in dem gemeinsamen Ministerium berathen. Die 'uJrtcn dem Resultate, daß demnächst im auswärtigen Amte Commission aus Vertretern der betheiligten Centralstellen beider & ^"mmmentritt, welche über Erleichterungen bei der Handhabung Ausfuhrverbots berathen wird. Meldung, daß der Kriegsminister die Verwendung des noch nicht ^-ausgabten Theiles des außerordentlichen Militär-Kredits angestrebt habe, üom ,/Fremdenblatt" als unrichtig bezeichnet. Arankreich. 1. Juli. Die Comitös der Patriotenliga in Bordeaux und hÖJ ? we0en her Haltung, welche die Pariser Patriotenliga hinsichtlich Eanger s eingenommen hatte, ihr Amt ntedergelegt. r^Qt ben Wunsch ausgesprochen, noch bis zum 10. Juli in p-r.s bleiben zu dürfen, bevor er sich nach Clermont-Ferrand begebe. z 21 Der Ministerrath beschäftigte sich in seiner heutigen 8 $ j9 mit der durch das deutsche Branntweinsteuergesetz geschaffenen itus-Jndustrie und wird auch in der nächsten Sitzung die Be- to8;u“Sn°rt,e6en- Der Mnisterrath soll geneigt sein, den Zoll aus — Der „France" zufolge würde die Vorlage wegen versuchsweiser Mobi* ltsirung eines Armee-Corps vertagt, resp. für nächstes Jahr zurückgestellt werden. England. London, 2. Juli. Die Königin hielt heute Nachmittag vor dem Buckingham-Palast eine Revue über die Freiwilligen-Truppen ab, von denen etwa 30,000 Mann zusammengezogen waren. Der Prinz und die Prinzessin von Wales, sowie die übrigen Mitglieder der königl. Familie und andere hier anwesende Fürstlichkeiten wohnten dem militärischen Schauspiele bei. Die versammelte Volksmenge begrüßte die Königin mit enthusiastischen Kundgebungen. Lokale-. Gießen, 4. Juli. Am 1. Juli feierte unsere Hochschule ihr 280jähriges Stiftungsfest. Früh 11 Uhr fand in der großen Aula des Universitätsgebäudes Festaktus mit Preisvertheilung statt. Der Abend versammelte die gesammte Studentenschaft bei einem fröhlichen Festcommers, zu welchem, der Einladung der Studentenschaft folgend auch viele der Herren Professoren erschienen waren. Herr stuä. Im-. Kretschmar prästdirte den Commers und feierte in schönen Worten Universität, Rector und Professoren. Herr stud. phiL David sprach auf Kaiser und Großherzog, während Herr 8tuä. wsd. Heyder in schwungvoller, mit großer Begeisterung aufgenommener Rede Gießen und seiner Schönheiten gedachte. Die Feier nahm zu allgemeiner Zufriedenheit einen ungetrübten Verlauf. r, X X Herr vr. Hermann Steinbrügge, außerordentlicher Professor an der Piefigen medicinischen Facultät, wird am Samstag den 9. Juli, Vormittags 12 Uhr, in der großen Aula seine akademische Antrittsrede „über secundäre Sirmes- empfindungen" halten. § Gießen, 4. Juli. ^Vorläufiger Bericht.) Das 1. Turnfest des Lahn-Wetter- Gaues fand am 2. und 3. Juli in Wieseck statt. Nachdem am Samstag Abend ein Gauturntag, von dessen Beschlüssen als von allgemeinerem Interesse derjenige erwähnt sei, nach welchem. Gi eßen als nächster Festort in Aussicht genommen, stattgefunden, wurde am Vormittage des 3. Juli ein Musterriegen-Turnen vorgenommen. Mittags V«2 Uhr Ausstellung und Abmarsch des Festzuges unter Vorantritt der Regimentsmusik und der Festjungfrauen, sowie des Preisgerichts, sodann folgend der Ortsvorstand, die einzelnen zum Gau gehörigen Vereine, der Turnverein Hungen, der Turnverein Krofdorf, der Kriegerverein, Casino, sowie einige Gesangvereine von Wieseck. Nach Ankunft auf dem Festplatze: Begrüßung der Gäste und Festrede durch den Turnwart Bier au-Wieseck. Hierauf kurze Rast und sodann Beginn der Freiübungen, welche vom Gauturnwart Stoffer-Gießen commandirt und gut ausgeführt wurden. Das hierauf stattgefundene Wettturnen verlangte in Anbetracht der geradezu erdrückenden Hitze große Anstrengung und Ausdauer der daran Theilnehmenden. Noch sei erwähnt, daß der Turnverein, sowie die Gemeinde Wieseck als Festort alles Mögliche durch Schmucken der Häuser mit Flaggen, Guirlanden, Transparenten ?c. gethan, um ihre Gaste würdig zu empfangen. Gieße«, 4. Juli. Das für morgen Abend in Stein's Garten angekündigte Feuerwerk des Herrn Schwiegerling aus Breslau soll einen größeren Maßstab annehmen als uns bisher in pyrotechnischen Leistungen geboten wurde. Wir wollen noch besonders darauf aufmerksam machen, daß für musikalische Unterhaltung durch unsere Regimentsmusik gesorgt wird. •X. Deutsches Bundes- und Iubiläumsschicßen in Frankfurt a. M. (Von unserem Specialberichterstatter.) O. K. Frankfurt a. M., 2. Juli. Ein herrlicher Sommermorgen brach an. Er fand unsere Stadt in vollster Festtagstoilette, die sie über Nacht angelegt; ganz heimlich, als Alles schlief, hatten fleißige Hände die letzte Arbeit gethan. Ein wallendes Meer in dm Lüften. Wimpel und Flaggen, Guirlanden und grüne Kränze aus Fichtenreisig und Eichenlaub, Wappen aller Nationen und Sinnsprüche ernsten und heiteren Inhalts schaut das Auge überall, bis hinein in die kleinsten Straßen und Gäßchen, in die kaum ein Strahl der Sonne vrel weniger aber wohl ein Schützensestgast dringt. So blickte der junge Tag erstaunt auf die farbenreiche, blumenbekränzte Stadt, auf die zahllosen Fahnen und Fähnchen, die gar lustig im frischen Morgenwinde flatterten und auf die wappengeschmückten Hauser. Da schämte sich der Morgen, als er all diesen Glanz und die Pracht sah weil er selbst übertroffen zu werden glaubte und flugs jagte er alle kleinen Wolken vom Hrmmel, putzte die Sonne recht blank, sodaß sie noch einmal so freudig strahlte und machte selbst ein so vergnügtes Gesicht, wie sich dies für einen so ereignißretchen Tag gehört. Der Empfang der ersten fremden Schützengäste fand heute früh kurz nach 8 Uhr auf dem Hanauer Bahnhof statt. Es waren 60 Wiener, die beim Heranbrausen des Zuges mit lauten Hochrufen empfangen wurden. Die Frankfurter haben stets große Sympathien für die Bewohner der Kaiserstadt an der schönen blauen Donau an den Tag gelegt. Das zeigte sich auch heute früh wieder so recht beim Eintreffen der Wiener Gaste. , r Rechtsanwalt Dr. Fritz Meyer begrüßte von einer improvisirten Bühne herab die Schutzen mit herzlichen Worten. „ Nachdem das Hoch auf dieselben verklungen war, betrat Herr I. Fries der Präsident des hiesigen landsmannschaftlichen Vereins „Austria" die Tribüne und hieß ferne Landsleute herzlich willkommen. Möge es sich bewahrheiten, was unser heimatlicher Dichter Robert Hamerling so poetisch besingt: Daß Deutschlands Rohr und Oesterreichs Rohr Treu brüderlich gesinnt, Vom Brennerjoch bis an den Belt Und übern Niederwald Nie wieder Äug' in Auge, Nur Seit' an Seite knallt! Im Namen der Wiener Schützen dankte der Oberschützenmeister Dr. Waniczek in bewegten Worten für die herzliche Begrüßung. Da es beschlossen war, gemeinsam mit den Bayern und Tirolern nach dem Römer zu marschiren, so erwartete man den um 9 Uhr fälligen Sonderzug. Endlich lief derselbe ein, die Musik ertönte, brausender Jubel siel dazwischen ein. Der Zug der Bayern war reich geschmückt mit Guirlanden mio Fahnen, die Locomotioe, beinahe überladen mit Grün, den bayerischen Farben Wappen und Fähnchen, trug vorne zwischen den Puffern auf einem Fasse sitzend, die plasilschc Figur des Münchener Kindel, dieses symbolische Wahrzeichen der alten Bierstadt. Aus allen Gauen waren sie herbeigeströmt, unsere süddeutschen Brüder, um das große nationale Fest in unseren Mauern zu feiern. Tirols Schützen führten die Cur- ^pelle von Bozen-Gries im Geleite. Diese sonnverbrannten Musikanten in origineller Nationaltracht, Schlapphut mit riesiger Krempe und Feder, rothen Jacken und bunten Westen, schwarzen Kniehosen und niedrigen Schuhen sahen prächtig aus. Der Zug nach dem Römer ging unter großem Jubel der tausendköpfigen Zuschauermenge vor sich. Fl 0 Heute Nachmittag erwarten wir die Schützen aus der Schweiz, aus Baden und Württemberg. ®crid)tUCber bC" 0eftd9Cn Sefil“8 entnehmen wir dem „Franks. Journ." nachstehenden Wiederum bat uns heute ein wunderbar herrliches Festwetter beglückt. Wolken- los blau war tagsüber der Himmel und ein kühlendes Lüstchen sprang non Zeit zu Ze t aut und mäßigte die Gluth der Sonne, die nun schon seit Wochen so sesth-itcr °uf Fr->nkturt h-rabgelacht hat. Schon seit frühester Morgenstunde glich die alte Kaiserstadt einem Ameisenhaufen, mit dem Unterschiede, daß es kein „schwärzliches Ge- "'mmel war, das die Strafen belebte, sondern das bunteste, sarbigste Gewühl festlich gekleideter Menschen. @anj Frankfurt war auf den Beinen, aus den Dörfern in der Nachbarschaft strömten die Landleute zu Hunderten herein und von den Bahnhöfen kamen die Tausende und Abertausende, die aus dem weitesten Umkreis herbeigeeilt waren, um den großartigen, aus 14 Gruppen bestehenden Festzug mitanzusehen, der sich in Sachsenhausen formlren um dann durch die Feststraßen hindurch nach dem Fest- platze ziehen sollte Um 10 Uhr hoffte man mit den nöthigsten Vorbereitungen und et6e" ert 0 8U ein' am erwartete man sein Eintreffen auf •vcin yciipiuyc. ® h ^etümmd, welche M-nschenmassen auf den Straßen! Dicht geschlungene Ketten schaulustiger Menschen ziehen sich überall den Fghrdamm entlang und drohen bald reden Wagcnoerkehr zu hemmen Das sind Zuschauerspaliere, wie sie die Haupt! stabte kaum dichter und gewaltiger zusammenschmieden können. Und wie der Blick an den Hausern hinauswandert steht er in den Fenstern Kops an Kopf gedrängt bt" fffi'lDDrnn^Dneli?lJ?lCn proch"gen Sommertoiletten gefüllt, ja selbst die Dächer von Schaulusti0en besetzt! Und immer neue Menschenmengen strömen herbei. Die Außenstadt ist verödet, Alles drangt nach dem Innern. Und um das Getümmel noch großer zu machen, kommen truppweise die Theilnehmer des Zuges durch die Straßen Ät'r ' fr? d'e im Zuge figuriren sollen, bald hier einer bald dort einer, schwersallig langsam herbeigeschwankt und geben in ihrer Pracht der harrenden Menge einen Vorgeschmack des Schauspiels, das sie genießen soll yarrenoen c , Düsender Jubel, der sich wie Meeresrauschen straßab wälzte und an den dickt- ^en^en™^n' au den Häusern und Balkonen entlang bis auf die Dächer i ??/C Taschentücher und ein Blumenregen verkündete endlich Är ul V /4fU°ru geworden war, schon von Weitem das Nahen des Zuges Ker von Sachsenhau en her durch die Wallstraße, Brückenstraße, sich über die alte Brücke nach der Fahrgasse hin zu entfalten begann. Fahnen und Banner webten verworrene Musckklange schallten herüber — da — tauchte die Spitze des ^uaes auf' Ordnungsreiter sprengten ihm vorauf, die Musik der Freiwilligen Feuer webrfo late hinterdrein urch blies, trotzder glühenden Julisonne, wacker darauf los. Gleich hinter ber Kapelle schritten die Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr die Srnft mH d ^'a^ouguets geschmückt. Während die lustigen Marschesklänge dieser Tmvm n?» erschallten, kam schon eine zweite Kapelle, das Musikcorps des 13 Husaren Reafments in grüner Schutzenuniform hoch zu Roß daher, gefolgt von den gedrungenen Ge»a»m der Frankfurter Turnerschaft. Der Finanzausschuß, dem (Srfmhen DoranrittPn^flr ü biefe erste Gruppe, die mit stürmischen' Ooattonen empfangt « batauf verkündeten zwölf in rothes „Hans Styx-Costüm" gekleidete^ S m? «ekronte Stabe in den Händen schwingend, bas Nahm der uveiten (Sinin™ 9ei6cn: dem Musikcorps des 87. Hessischen Infanterieregiments, das gleichfalls Schützenkleiduno trug, eröffnet wurde. Lautschallende Jodler und Jauchzer mischten kick in dl. d'Ner.,Die Schweizer Schützen nahten, noran der Verein Hewetia Unendlicher ^ub begrüßte sie. „Hoch lebe die Schweiz!" ertönten die Millkvinnir-ns- x- ZMZMZMMMW Bicycle-Clubs ein. Derselbe wurde von schön^chmücklen°Rossen prächtig ausgestattet, eine Anzahl Velocivede waren gezogen und war grün gebettet, placirt und charakteristische Gestalten standen ne^n Achtem Tannen- auf das Hübscheste gruppirl. hiermit 6‘Er bort eorps lÄftM v°ran^i°kEttge'bL"^s Mustk- ien Kopf von riesigen Federfächern überschattet/von^bencn FnchSsckwän?^^"^' herabhingen. Die Meraner führten die altehrwürdig! Fabne^Andren mit. Hinter ihnen ritt ein Bannerträger, diesem folgten bie’’oeÄh§ Sic wurden mit den lebhaftesten Zurufen ausgezeichnetDieBo! maö* regten in ihren rothen Wärninschen und riesigen Schlapphüten rotebm^h, 6E’Vr: meinften freudigsten Beifall. Auch die B-zener Schützin war wstd7r d7d.7 ? d Äi am Arm ihres Schützen wacker im Zuge rÄit. Gleich draus »Me d-r Festwagekdn vereinigten Rudervereine heran. Auf demselben vranote ein sandig aufgetakeltes Segelboot, in welchem auf einern Thronseffe? rin öolI: Wassersgrunde entstiegenes Paar" - wahrschrinl^ grüßend die lebhaften Zurufe des Publikums entgeaennabm ° ' t 8, faß und Weißgekleidete liebliche Mädchen und Knaben, mit' grauen Krämen k Haaren lehnten über den Rand des Schiffes. Eine Schaar Ruderer im Sr -en umgab den Wagen, den prächtig geschmückte Rosse zogen, derselbe fand den ran?rf?,COx-uln Ruderer hatte Seemannskleider angelegt Der EmvsaK^^ schuß schloß diese reizende Gruppe ab. — Wieder erklingt ein luftiger 05au*; ®a§ hessische Leib-Garderegiment 115 führt eine Gruppe^Reiter ein^bie^m fömS4' ^tercoftum - hohe Stiefel, enge Lederhosen, Frack und Cylinber ”oeumSC" bafe lle ber Frankfurter jetmesse donSe angehören. Sie sprangen vorüber ein 'n!'! ”11' träger folgt ihnen unb führt die Jubiläumsschützen, welche die Ehrengabe der Mün»?"' !*roan!t ”011 mer Pferden gezogen ber dätte Festwagen Lr^ $anbelj0artner:®eremtgung baher. In einen wahrhaften Garten voll herrlich or,-,?r bewachse 'st dieser Wagen umgeroanbelt, auf einem von Palmen unb {mnierar,?" ßtnh!n CnnnU6Csy?Mat -n11 dalbachm ruht ein majestätisches Weib, die Göttin 7 Gaben von Riesenahren umkranzen ben Wagen, liebliche fiinbergeftalten lauS ? J,treum Blumen unter bie jubelnbe Menge _ Central-Ausschuß schließt biefe Gruppe ab H Der .. . 2" der fünften Gruppe welche bie Musik bes 11. Pionierbataillons eröffnet hinter derselben wieder ein Bannerträger — begrüßen wir zunächst die babifrh. Schutzen, unter ihnen vor allen die Karlsruher, die Wertheimer, bi per bierbergetomnien fmb ferner bie Elsaß-Lothringer (Straßburger, Metzer Schützend ©Äuftenbunb, unter ihnen die Dürkheimer, bie eine riesige WeinfliisÄ ^”C Ziie werben mit l>en herzlichsten Ovationen begrüßt. Ihnen fg ?/ vom Franksurter Musikverem geführt, ber Festwagen ber vereinigten Innungen n™ k°’len «ezogen, auf bem unter einem prächtigen Baldachin di/K«cko ^rnnffnbrt8 ‘““f Mauerkrone geschmückt, in holder Grandezza Mädchen sind immer berühmt gewesen, unb bie Festarrangeure haben und Jungfrauen" den trefflichsten Geschmack beicieim ®a8 bekräftigen auch die übrigen Frauengestalten, bie freunblid) lächelnb, in tbX DDno d-cstm Wagen herablächeln. Das bekräftigt ber nicht enbennÄ, Zuschauer. Hinter bem Wagen schreiten bie Innungen. Da find bti SK i st« unb«■•*•«“ >» h’ Schützen, vor denen ein seuerroth gekleideter ^rold Ö’.a J Jenenser, Koburger, Herssclder, Erfurter, Eisenacher, Mühlhausener Nn?m!m^ ^b"^usener, alle erhalten ihren Theil der Sympathien der Franksurter' ünPHPril ft* Cx-Cn ?te Taschentücher von den Fenstern, von den Balkonen, immer wieder erneuern sich die brausenden Zuruse. So marschiert der Thüringisch-Hessische Bcriiks: I *orub?J unter unendlichem Jubel der alte Eschenheimer ftWfnrt ^r.anSe^™?nft- Diesmal freilich präsentirt er sich in verjüngter, verschönter S Sckthurmchen sind Bienenkörbe geworden, in welche die goldgelben Honig. f?inpv!b^b^sblnfllegen, wettere Bienenkörbe schmücken ihn auf allen Seiten, und an lagern holdselige Kinder mit Kornblumenkränzen geschmückt, während topftnffpn11? ^rranf^rter Schönheiten, in seinen Eingängen gruppirt, allegorische Af^^en m prachtvoller Draperie verkörpern. Es ist der Festwagen des Frankfurter * ^klcher von Prachtrossen gezogen und von Herolden umgeben, bildet. Ihm wird der lauteste Beifall zu rheil. Hinter ihm schreiten die sächsischen und kurhessischen Schützen. v Die siebente Gruppe eröffneten unsere bler. Reitergruppen und berittene Banner- H rc'o:r!?ncn\ Dann kamen Ehrengäste und der Bundesvorstand, die städtischen ?uf dem Deck eines blitzblanken, hochfeinen „Omnibusses" saßen. Die mit chren Klängen den Jubiläums^ xCT ^undesfahne heran. Acht stolze Rosse zogen diesen Wagen, den Herolde "" auf dem herrliche Frauengestalten unter Baldachin thronten. Deputation .früheren Feftstadte und eine Deputation mit der Bundesfahne des deutschen Ml- bundes gaben ihm das Ehrengeleite. Ue ^chte.Gruppe eröffnete die Musik des 23. Dragoner-Regimentes. Mer d?rpn With>nCiL?9er Srir'Cnk ^.c Norddeutschen Schützen, voran die Hamburger, tn ' niprft m rS» 7rcre T.ter^n^rtnrnen in ihrer bekannten Nationaltracht beifällig be: oAprrft m^pbn, ferner die Mecklenburger Schützen u. a. tn. Jetzt nahte die Musik der -.Ionier ti^nen schwankte der thurmhohe Festmagen der Metzger-Innung heran. Hnp 9?n>CAMe in ihren rotbgestreisten Hemden umgaben ihn auf allen Leiten, in Hemdsärmeln, rothe Mützen auf den Köpfen, folgten ihm. Der Sltr ! ^^tlsch begrüßt wurde, war eine Musterleistung an Pracht und Der untere Theil des Baues bestand in einem nach allen vier Seiten neuen Metzgerladen, der schmuck ausgestattet worden, und in dem die Verkäufer und ^rh»\^^0er-tnnei!n ^Een. Der obere Aufbau, den ein Lämmlein als Symbol Baldachin unter dem die „Göttin der Metzger" thronte. - Blanke St £ ™ T Hunden schlossen sich hier die Mitglieder des Fechtclubs Hermannia k Wohnungsausschuß vollendete die Gruppe. - Nun kamen die Bauern, hphmlht "Ä- ^bathischen Jubelrufen begrüßt, mit einem Blumenregen ^usik des 2 Bayerischen Infanterie-Regiments und ein Bannerttäger vorauf. Herrschte irgendwo die ausgelassenste Schützenstimmung, so war umSfp» ^,lClCn ^'vmacken, die es sich nicht nehmen ließen, hier und da einander zu ben Klangen der Musik die Straße hinabzutanzen. Es waren der Schutzenbund und der Verein Bavaria. Höchst passend schloß sich an diese trfipu fnfc ^^^"b?Vereins, der ein mächtiges Bierfaß führte; auf dem- selbstverständlich König Gambrinus und Trinker in allen Typen umlagerten fieited-eif 9fuf Setter, der selig zu Boden gesunken, erregte ml Nkelrelt. Auf die Trinker folgten naturgemäß die Bäcker und beschlossen die mler^ .^öunentsmusik der 80er, Rettergruppen und berittene Bmm- En der nächsten Gruppe den Sachsen vorauf, ihnen folgten die Branden und Schlesier, die alle den gebührenden Beifall erhielten. Der ai f frbnfrfj -oeteranencorps folgte der Kriegerverein Bornheim und der Velocioed-CIub hpjJr 1 sn' ■•la11 ^“bcr diesmal in Scheiben verwandelt waren. Die Württm- Shf nächsten Gruppe haben die Musik des Königin Olga-Regiments mitge- i^pn nnrn F Bannerträger reitet ihnen voraus. Das Käthchen von Heilbronn wirb Iruh voraufgetragen Sie bestehen aus dem Landesschützeuverein und dem Schwaben^ ctuv. ^hnen rote allen Vorhergehenden jubelt die Menge zu. — Die verbündeten ^n Beschluß^ ~ WCr nennt aÜ ^rc Rainen im liederreichen Frankfurt? - machen prnFFnP^bm Ä bin Musikcorps, es sind die 88er, ein Bannerträger folgt ihnen und ärfi^Ff*e J?Cr ^blmschen Schützen. Der Mittelrheinische Schützenbund, die „Aner Scharfschützen, dre Kölner und Düsseldorfer, deren Scherzworte herüber und ftiugcn, der Westfgllsche Schützenbund, Nassau, Darmstadt, Sprendlingen, immer buntem rmmer unerschöpflicher das Füllhorn des Zuges, der nunmehr schon ändert- ^bS^nden dte Aufmerksamkett gefesselt, die wärmsten Kundgebungen hervorruft! Seme Äp L6 n9ft Uber den Roßmarkt, Kaisers und ^riedensstraße Neue ^FFp S ^!^^"ckgelangt und kreuzt sich an der Ecke der Gr. Eschenhemer- &JIp h 1*0 te,bcr ^esenschlange, während die Zuschauer in der Fahrgaffe erft dem JuZES entgegensehen, während eben an ihnen die beiden prachtvoll ausgestütteten des Kuferverems vorbeirollen! Der erste dieser Wagen führt ein Boot, in dem Altvater Rhetn, den Schtlfkranz im schneeigen Haar, unter einer Schaar von Rixen thront, tut zweiten Wagen smd dte Faßbinder in voller Arbeit begriffen. Noch einmal scbmM die Begetsterung der Zuschauer und zwar zu localpatriotischen Wogen: Es kommen die Frankfurter Schutzen dte Kriegerkameradschasten, das Zitherquartett, Verein Humor und schließ- ltch, von derMufik! der 24. Dragoner geführt, der Sängerbund, die Gesangvereine, die Kawerngesellschaft, die Freiwillige Feuerwehr und die Schulen. Im letzten Festwagen n etne Anzahl medltcher, weißgekleideter Schulmädchen untergebracht. Es war halb 2 Uhr geworden, als endlich staubbedeckt und halb verschmachtet, trotz der vielen „Stärkungen", die ihnen unterwegs von „mitleidigen" Händen gereicht nor e, dte letzten Schützen in der Gr. Eschenheimergasse anlangten. Das Publikum, das, u- bekummert um den glühenden Sonnenbrand, bis zuletzt ausgehalten, stürmte hinter - Unterdessen langten die ersten Schützen bereits auf dem Festplatz an und konnten ry , 6en. dje Festwagen konnten seitwärts aufgefahren werden, die Schützen ihre Fahnen avg @|ne Statisttk der dort vertilgten Getränke wird am besten Kunde geben Men am - - bie ber allgemeine Jubel in ihnen entzündet, und von dem — grau- urftU» sie unterwegs geplagt hat. Verwischte-. yst.jlburg. Unser Weilburg, das ja den Ruf hat, schöne Feste zu veranstalten r vollkommenen Zufriedenheit aller Gäste und Theilnehmer auszuführen, rüstet w16 öur njjeber zu einem schönen und edelen Feste, zu dem am 16., 17. und hier stattfindenden Wettstreit nassauischer Mannergesangvereine. Rach dem idjeint das Fest schön und herrlich auszufallen. Testplatz, die sogenannte Au, ist so gut und praktisch als nur möglich -Ht aam in der Rahe der Eisenbahn und unmittelbar an der Lahn, unserem LLn Schloß gegenüber gelegen, ist er gegen Hitze, Wind, Straßenverkehr und E^nüaub geschützt und doch auch von allen Seiten der Stadt aus in etwa zu erreichen. Neues und Ueberraschendes soll außer dem Genuß des ‘ iL und der Musik unser Fest bieten. In der geräumigen Halle auf dem Fest- der allabendlich elektrisch beleuchtet werden wird, findet am 17. Abends großer sl-'meiner Sängercommers statt und wird an demselben Abend unser herrlich gelegenes Äk brillant erleuchtet werden. Nur diese Momente unseres Festes (bei dem natürlch gute Concerlmusik gesorgt ist), die allein schon Grund genug sein würden, es tVhiAen wollen wir verrathen, hoffend und wünschend, recht vielen Besuchern von Ärn in der Lhat beweisen zu können, daß Weilburg wirklich die Perle der cSLtft und was wir bei uns auf unserer schönen Lahninsel alles zu bieten vermögen. Besuch des Festes zu erleichtern, läßt die Königliche Bahndirection am ersten Ättaae den von Eoblenz um 8" Morgens abgehenden Zug, der sonst nur bis Limburg Shtbü hierher durchfahren und trifft derselbe etwa um 11 Uhr hier ein, ebenso wtrd nnn Wetzlar Abends hier um 9" eintreffende Zug bis Diez weitergeführt. Berde ^Lge werden an allen Stationen zwischen Limburg und Weilburg resp. Weilburg und Diez anhalten. Die Anschlüsse der Züge werden in den Festtagen also folgende sein: Ankunft von Wetzlar und Abfabrt nach Limbu'g 6« 9°6, 10", 12« 533, 7^, 9« Ankunft von Limburg und Abfabrt nach Wetzlar 603 (nur von Weilburg ab) 8", 11 (fährt nur bis Weilburg), 12", 2", 5", 738, IO™ Zum Schluß rufen wir allen Freunden des Gesanges und des Fröhlichseins zu: Kommt zu unserem Feste, kommt und sehet, ihr seid Alle herzlich willkommen. Eingesandt. Gießen, 4. Juli. Giebt es eine unpraktischere Ferienordnung für die höheren Schulen als die noch in Gießen bestehende? Abgesehen von anderen Gründen ist es für die Unterrichtszwecke förderlich, in dieser heißen Zeit Unterricht zu ertheilen und zu nehmen, dagegen im kühlen August und September Ferien zu machen? N. N. Temperatur in Gießen. Juni 1887. Niederste + 3,0 °R. Mittlere + 13,72 „ Mittel früherer Jahre + 13,12 „ Höchste........+ 24,4 „ Niederschlag an 5 Tagen .... 0,67 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 2,01 „ „ Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 4. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 19 Grad, Luft im Schatten 25 Grad. L. Ehr. Rübsamen. Fmisg drn 8. Juli 1887, i Nachmittags 3 Uhr, ; ftflen auf dem hiesigen Ortsgericht j br Immobilien der August Weidig L.ittwe dahier, wie solche in dem „Gie- . (inner Anzeiger" unterm 10. April l I. I Mr beschrieben sind, nochmals meift- bitienb versteigert werden. Meßen, den 4. Juli 1887. Großh. Ortsgericht Gießen- Lkdeking. 5076 Mlwoch iw 6. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, vc.steigere ich auf meinem Bureau: Sopha's, Kommoden, Kleiderschränke, Glasschränke, Tische, Spiegel, Bilder, 3 vollst. Betten, t Regulator, 1 silb. Taschenuhr, 1 Nähmaschine, 1 Haarkette mit Goldbeschlag, 1 Silberschrank (neu), 1 kl. Kassaschrank, 2 Stoßkarren, 2 Pferde u. a- Geißler, 5(683 Gerichtsvollzieher. Donmrslag den 7. Juli, Nachmittags 2 Uhr, w-rrden die Mobilien der verstorb- Frau Pfarrer Bichmann, Frankfurterstr. 36, im Hause des Herrn Ackermann versteigert, und zwar: Möbel, eleganter H-errenschreibtisch, Sopha's, Stühle, Schränke, dabei 1 antiquer Kleider- sthrank, Waschtische, Tische, Betten, Llpiegel, Bilder, alterthüml. Por- zelllan, ein schön eingerichteter Küchenschrank, Küchen- u. Haushaltungs- -k-rüthe. Im Auftrag des Vormunds: LouiS Rothenberger, 5d.ß5 Taxator. Grosse Versteigerung von Wollen-, Strumpf-, Weiß- u. Kurzwaarem Dienstag den 5. Juli l. I., von Morgens 9 Uhr an, versteigere ich in dem B ramm'scheu Saale (Neustadt 55) zu Gießen gegen Aaarzahlung: 1 große Parthie Wollen-, Strnmpf- und Kurzwaaren — den ganzen Waarenbestand eines Geschäfts dieser Branche — namentlich gestrickte und gewebte wollene und baumwollene — auch Jäger'sche — Jacken Westen, Rocke, Unterhosen und Unterjacken, Hemden, Strümpfe, ferner ©trieb llarne, Tricotagen, Kinderkleidchen, Eorsetts, Halstücher, Hemden, Kragen, Manschetten, Binden, Knöpfe, Garne, endlich eine Reihe von Mobilien der häuslichen Einrichtung rc. Die Versteigerung findet bestimmt statt, Mld tzud dazu namentlich auch Wieder- c».rfüufer eingeladen. Gießen, den 30. Juni 1887. Engel, AM Gr. Gerichtsvollzieher. Dienstag den 5. Inli, Morgens 10 Uhr, 5028 nn r3 im alten Rathhaus, Marktplatz dahier, der Nachlaß der dahier gestorbnen bediensteten Anna Roth, best. in ßchr schönem feinen Tuch u- Beiderwand, Bauernkleidern, als Röcke, Jacken,Schü rzen, aaue Hemden, Bettüberzüge, Leintücher, Wndtücher. Bettwerk u. dgl. versteigert- Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachnng. Das in hiesigem Gemeindewald lagernde Eichenschnittholz, 57 Stämme mit 55,28 Fm. Inhalt, sowie circa 130 Fm. Eichen-BauhoU von 19 hs 35 Ctm. mittlerem Durchmesser und 2-10 Mtr. Länge soll Montag den 11, Juli l. I., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Submisfionswege vergeben werden. t M prr ,r , .... , Reflectirendv wollen ihre Offerte unter der Aufschrift „Subnnsston auf Eichen-Schnitt- oder Bauholz" bis zu dem Tage der Submisffonseröffnung bei der unterzeichneten Stelle einreichen. Lich, den 28. Juni 1887. Großherzoglich Hessische Bürgermeisterei Lich. _____Walz.____o068 ~ Gnlhaer Lrbensvrrsicherungsvank. Berfich-Bestand am 1. Juni 1887:68 910 Pers. m. 517 780 000 M- Bankfonds „ 138 200 000,, Berstch - Summe ausbezahlt seit Beginn ca. 179 150 000 ,, Dividende im Jahr 1887: 43% der Jahrcs-Normalprämie nach dem alten, 34 bis 125 % der Jahres-Normalprämie nach dem neuen „gemischten" Vertheilungssystem. 4,45 F. G-IOS, Bahnhofstraße 66. Besuchs- Anzeige 5053 von Kunstverein für das Grossherzogihum Hessen. Vom 3.—12. Juli findet die erste diesjährige Ausstellung von Gemälden in dem großen Saale der Realschule (Ludwigsstraße) statt. Dieselbe ist geöffnet an den Sonntagen von 10—1 Uhr, an den Werktagen von 11—1 urio 5__7 uhr. Louiu Die Mitglieder des Kunstvereins, ihre Frauen und unselbständigen Kinder haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten freien Zutritt zu der Ausstellung, für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis 50 In dem Ausstellungslokale liegt eine Liste zur Ausnahme von Beitritts erklärungen offen.D-- 'Ausschuß.---- <*eorg BeOÄ9 Wiesbaden. In Giessen vom 15. d. Mts. an. Auslvnft' ercheücnr e^Starlito Wthe Stern Linie KLrtt'7..VelL.Postdampftr von hbiicllc Fnhrtei,, nute |r Verpste.zung. tiUigitc Preise. von der Becke & Maraily, Antwerpen. F. J. Bothof, Generalagent, Mainz. Chr. Wallenfels in Giessen. W. Klippstein in Langsdorf. 269 4904] Zinn. Blei, Kupfer, Eisen, Messing, Guß u. s. w- kauft zu den höchsten Tagespreisen LouiS Rothenberger, - Neuenweg 22. 4984 Ein angehender Kellner und ein Kellnerlehrling gesucht- Näheres in der Exped. d. Bl- 5003 Ein Bäckerlehrling gesucht- Wallthorftraße 7. Einkassirer für Giessen gesucht. Ein gewandter energischer Mann zum Einkassiren gesucht für mehrere Tage der Woche. Bewerber wollen ihre Adresse unter Referenzenangabe hinterlegen in der Exped. d. Bl. unter Chiffre G. A. 1000.__________________5022 Agent tüchtiger, für erste Gesellschaften aller 5066 Derficherungsbranchen bei hoher Provision in Gießen gesucht. Offerten sub W* IO an die Expi d. Bl, 5086 Bühner, Gerichtsvollzieher. Dicnslag den 5. Juli l. 3 , Mittags 2 Ubr, werben in meinem Bureau verschiedene Mobilien und Waaren meistbietend zwangsweise gegen Baarzahlung versteigert- Gießen, den 4. Juli 1887. KeilgeSotenes. 5080 Erste neue holl. Vollhäringe, neue Isländer Maljeshäringe, neue Kartoffeln, feine Fleischwaaren u. Käse bei A. Koch Nachfolger Hamburger Fisch- u. DelicateffenhaM. Frische Fische. Heute la. Schellfische, Zander, Seezungen, Lachs bei 5089 C. Gr. Kleinhenn. Wie schönsten Bilder der Dresdener Gallerie, des Berliner Museums, Freytag-Gallerie rc- in vorzüglichem Photographiedruck verkaufe ich in Cabinetiormat (16/24 Cmtr.) ä 15 H. — Auswahl von 400 Nrs, religiöse, Genre-, Venusbilder rc. — 6 Probedilder mit Katalog versende ich geg. Einsendung von 1,00 in Briefmarken überallhin franco. 4527 Kunsthandlung H. Touffaint, Berlin NW. Unter den Linden 44. Frische Butter ä Pfd. 70 Pfg. empfiehlt 4524 Julius Wallach. Die Liegenschaft der verstorb. Gymnasiallehrer Dr. Köhler Eheleute dahier ist zu verkaufen. 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