Ar, 127 ' ' Erstes Blatt. Sonntag dm 5. Juni 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. 1 ______WW IW ■»« ».Irtme »-« m-nl»«-. SÄKSSiSSSÄ»": Amtlicher Theiü Nr. 15 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 31. Mai d. I., enthält: (Nr. 1715.) Gesetz, betreffend den Servistarif und die Klaffeneintheilung der Orte. Vom 28. Mai 1887. Gießen, am 3. Juni 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. Boek mann. Gefunden: 1 Kinderkragen, 1 Armband, 1 Serviettenring, 1 Bernsteinhalskette, 1 Sonnenschirm, 2 Taschentücher, 1 Notizbuch, 1 Rohrstuhl, 1 Päckchen Flicklappen, 1 Kinderhut, 1 goldene Brosche, mehrere Schlüffel und Hundeblechmarken. Gießen, am 4. Juni 1887. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 3. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 24. April der Elisabeths Bogel aus Offenbach in Anerkennung ihrer 36jährigen treu geleisteten Dienste bei ein uno derselben Familie die silberne Verdienst-Medaille des Ludewigs-Ordens zu verleihen. — Am 25. Mai l. Js. wurde der Heizer bei den Oberhessischen Eisenbahnen Otto Müller zum Wagenrevisor bei diesen Bahnen ernannt. Darmstadt, 1. Juni. Zum Königlich Italienischen General-Consul in Frankfurt a. M., deffen Amtsbezirk sich auch aus das Großherzogthum erstreckt, ist der bisherige Königl. Italienische Vice-Consul Otto v. Neufoille ernannt und demselben Namens des deutschen Reichs das Exequatur ertheilt worven. Darmstadt, 2. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 28. Mai dem Vortragenden Rath bei der Abtheilung für Bauwesen im Ministerium der Finanzen, Geheimen Oberfinanzrath Adolf Schulz, das Comthurkreuz II. Klaffe des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. Berlin, 2. Juni. Es ist höheren Orts Veranlaffung genommen, die Ersatz-Commissionen darauf Hinweisen zu lassen, daß Militärpflichtige, welche in den Terminen vor den Ersatzbehörden nicht pünktlich erscheinen, nach dem zwingenden Wortlaut des ersten Absatzes des § 27 Nr. 7 der Ersatzordnung, falls nicht die Versäumntß durch Umstände herbeigesühct war, deren Beseitigung nicht in dem Willen des Gestellungspflichtigen lag, stets mit Geldstrafen oder Haft zu bestrafen sind, sofern sie nicht dadurch zugleich eine härtere Strafe verwirkt haben, und zwar ohne Unterschied, ob dieselben hinterher zur Einstellung gelangen oder nicht. Die Strafe habe selbstverständlich auch einzutreten, wenn die Betreffenden gar nicht erschienen seien. Die in den Absätzen 2 und 3 des § 24, Nr. 7, a. a. O. den Ersatzbehörden ertheilte fakultative Befugniß, den genannten Militärpflichtigen die Vortheile der Loosung zu entziehen, bezw. dieselben gegebenenfalls als unsichere Heerespflichtige zu behandeln, beziele lediglich Maßregeln, welche für die militärische Controle nothwendig seien. Diese Maßregeln seien nicht als Strafen in dem Sinns zu betrachten, daß in Folge derselben die Verhängung der im ersten Absatz erwähnten Geldstrafe oder Hast ausgeschlossen werde. Insbesondere seien die in Gemäßheit dieses ersten Absatzes verhängten Strafen durch Requisition der betr. Truppenthetle auch dann noch zur Vollstreckung zu bringen, wenn bereits die Einstellung der Betreffenden stattgesunden habe. Hamburg, 2. Juni. Se. Maj. der Kaiser traf heute Abend 7 Uhr 15 Mm. auf dem festlich mit Guirlanden, Flaggen und Ehrenpforten geschmückten Klosterthor-Bahnhos ein, stieg daselbst aus und nahm die Begrüßung der Deputirten des Senats, der Bürgermeister Dr. Versmann und Hayn und des Senators Hachmann, entgegen. Allerhöchstderselbe reichte den beiden Bürgermeistern die Hand, unterhielt sich längere Zeit mit denselben und schritt sodann die Front der auf dem Bahnhofe ausgestellten Ehren-Compagnie vom 76. Regiment ab. Während der Fahrt nach Altona verweilte der Kaiser stehend am Fenster seines Waggons, überall von ununterbrochenen, jubelnden Hochrufen der zu beiden Seiten der Verbindungsbahn angesammelten Menschenmenge begrüßt. Während der kaiserliche Zug die Altonaer Kaserne passirte, wo das Officier- Corps sich aufgestellt hatte, spielte die Regimentsmusik die Nationalhymne. Se. Majestät grüßte dankend und setzte sodann ohne wetteren Aufenthalt gegen 8 Uhr die Reise nach Kiel fort. Kiel, 3. Juni. Das Festmahl der Provinzialstände auf Bellevue war von 278 Personen besucht. Landtagsmarschall Gras Rantzau brachte den Toast auf den Kaiser aus. Der Kaiser toastete auf die schleswig-holsteinischen Lande und auf das Gedeihen des Kanals. Soeben erfolgte die Abreise Sr. Majestät des Kaisers. (gr. Ztg.) Kiel, 3. Juni. Der Kaiser fuhr in offenem Wagen nach Holtenau und traf kurz nach 10 Uhr auf dem Festplatze ein, wo er vom Staatssecretär Bötticher und von der Kanal-Commission empfangen wurde. Bötticher verlas in Vertretung des Reichskanzlers die Grundstein-Urkunde, Lerchenfeld-Koesering überreichte dem Kaiser die Kelle, Wedell-Piesdorff den Hammer. Der Kaiser that drei Hammerschläge, dann folgten die Prinzen, Minister, die stimmführenden Mitglieder des Bundesraths, die Präsidenten des Reichstags und Landtags, die Chefs der Reichsämter rc. Nachdem Hofprediger Koegel die Weiherede gei halten und der Chor Haendel's „Hallelujah" gesungen hatte, brachte Bötticher \ das Hoch auf den Kaiser aus, in welches die ganze Versammlung begeistert ! einstimmte. Nach Beendigung der Feier fuhr der Kaiser trotz hohen Seegangs I auf der „Pommeranta" nach Kiel zurück, wo er bei dem reichgeschmücklen Schuhmacherthor unter jubelnden Zurufen einer dichtgedrängten Menschenmenge landete. Lübeck, 3. Juni. Der Kaiser passirte aus der Rückfahrt von den Kieler Festlichkeiten um 6 Uhr 30 Min. den hiesigen Bahnhof. Der Senat begrüßte ; während des kurzen Aufenthalts den Kaiser. Die Schulen und zahlreiche Vereine mit Fahnen und Musik hatten am Bahnhof Aufstellung genommen. Eine unabsehbare Menschenmenge war anwesend. (Fr. Ztg.) Karlsruhe, 3. Juni. Die Rench ist bei Oberkirch rapide in Folge des Wolkenbruchs gestiegen; die gestrige Höhe betrug bei starker Hochfluth 2 Meter 20 Centimtr. Der Wolkenbruch im Wolfachthal ist gleichfalls bedeutend. Der Verkehr der Renchthal- bahn war bis heute früh unterbrochen. Es regnet hier beständig. (F. Z.) Hesterreich. Budapest, 3. Juni. Aus Szegedin wird berichtet: Die Organe des Com- 'Nunicattons-Mtnisteriums arbeiten planmäßig, um durch einen Ringdamm und Ramm- 1rf die Einbruchstelle zu schließen, was in 2—3 Tagen gelingen wird. Die Ueber- schwemmung kann jedoch nicht mehr verhindert werden. Die autonomen Organe der Maros- und Theiß-Regulirungs-Gesellschaften haben sich total kopflos und ungenügend erwiesen; die Bevölkerung ist gegen sie sehr erbittert. Tisza ist in Szegedin angekommen. (F. Z.) Rußland. Petersburg, 3. Juni. Em heute veröffentlichter Tagesbefehl des Krtegsministers beruft Reservisten der Infanterie, und zwar die Leute privili- gicter Dtenstklaffen und Freiwillige des Jahrganges 1882 und Leute der nicht- prtvilegirten Dienstklaffen dec Jahrganges 1877 zum 15. resp. 20. Sept. d. Js. auf höchstens 3 Wochen zu den in dem Reglement über die Wehrpflicht vorge- sehenen Uebungen ein. UniverfitätS- Chronik» u a . — 4654 Studirende sind während des laufenden Sommerhallyahrev an oer Berliner Universität immatrikulirt. Es ist längst bekannt, daß die „Alma mater Berolinensis“ die anderen meistbesuchten deutschen Hochschulen weitaus überflügelt hat, und wenn man prüfen will, ob sie auf ihrer Höhe sich erhallen hat, so darf man Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bnreair« Berlin, 3. Juni. Der Kaiser ist heute Abend IV/1 Uhr wohlbehalten hier eingetroffen. Bremen, 3. Juni. Der Nordd. Lloyd theilt mit: Die Post und die Passagiere des Dampfers „Oder" sind vollständig gerettet. Der dritte Officier und drei Mann der Besatzung werden noch vermißt. London, 3. Juni. Gladstone begab sich gestern von Hawarden nach Swansen woselbst eine Demonstration der Liberalen ftattfinden wird. Auf sämmtlichen Stationen* auf denen der Zug anhielt, wurde Gladstone eine lebhafte Begrüßung seitens der Bevölkerung zu Thetl. Mehrere Städte brachten Geschenke dar, insbesodere Erzeugnisse der heimischen Industrie. Gladstone hielt mehrere Ansprachen unterwegs, wobei er fast immer auf Irland zurückkam, jedoch auch betonte, daß den Bewohnern von Wales eine gleiche Autonomie für ihre eigenen Angelegenheiten zugestanden werden müsse. Brüffel, 3. Juni. Bezüglich einer nach auswärts telegraphirten Meldung, wonach der Wagen des Königs auf der Laekener Brücke von vier Individuen angehalten worden wäre, ist nach eingezogener Erkundigung Folgendes mttzutheilen: Während der König, von feinen Adjutanten begleitet, in geschlossenem Wagen über die Brücke fuhr, kam ihm aus der anderen Richtung ein Karren mit vier halb betrunkenen Leuten entgegen, wovon einer die Faust in der Richtung auf den königlichen Wagen ballte. Ein in der Nähe befindlicher Polizeibeamter sah diese Bewegung und führte den betreffenden Mann aufs Polizeidureau, von wo derselbe nach erfolgter Vernehmung fteigelassen wurde. Er erklärte, er habe den König durch eine Handbewegung begrüßen wollen. MonS, 3. Juni. In Quaregnon wurde der socialtstische Agitator Fauviaux in dem Augenblicke verhaftet, als er sich zu dem Meeting nach Jemappes begeben wollte. In Folge der Verhaftung sammelten sich in Jemappes vor dem Locale, wo die socialisttschen Führer tagten, Arbeiterhaufen an. Ein Officier der inzwischen ein- getrofienen Mtlttärabtheilung richtete die gesetzlichen Aufforderungen zum Auseinandergehen an die Menge, worauf das Militär und die Gensdarmen von ihren Waffen Gebrauch machten. Mehrere Personen wurden verwundet. Athen, 3. Juni. Die Deputtrtenkammcr genehmigte in dritter Lesung die für den Kronprinzen beantragte Dotation. Die Opposition enthielt sich der Abstimmung. Newhort, 3. Juni. Nach einem aus Chihuahua in Mexiko hier eingetroffenen Telegramm enfftand in der dortigen Kathedrale in Folge einer brennenden Altardecke ein Feuerlärm, wobei einige Kinder erdrückt und mehrere Frauen verwundet wurden. - (Sine außereheliche Tochter, Marie Margarethe, geboren den Dem Dem Dem Dem Dem Schlosser Wilhelm Lang ein Sohn, Emil Julius, gebärenden Buchdrucker Alwin Andreas eine Tochter, Marie, geboren den Schuhmacher Heinrich Bender eine Tochter, Elisabeth, geboren Kaufmann Georg Fuß ein Sohn, Willy Carl Theodor, geboren Den 2. Juni. 28. März. Den 28. Mai. 22. Februar. Denselben. 6. April. Denselben, den 10. April. Denselben, den 13. Mat. Denselben. letzt nur die Personalzchern ihrer eigenen früheren Jahrgänge zum Vergleiche heran- ziehen. Die gegenwärtige Frequenz ist die größte, welche die Berliner Universität in einem Sommerhalbjahr bisher erreicht hat und übertrifft das Semester von 1886 um genau 220. Bis jetzt war die höchste Personalziffer im Sommer 1885, wo sie 4465 betrug. Selbst der Winter, der bekanntlich die" Kommilitonen in größeren Schaaren nach Berlin zusammenführt, brachte im letzten Halbjahr nur 703 Studirende mehr als der gegenwärtige Sommer. Von der Zahl 4654 entfallen 669 (gegen 606 im Sommer l88.6) "Ä ?!c theologische Facultät, in welcher seit Anfang dieses Decenniums ein ^t'6es Wachsen bemerkbar ist. Zur juristischen Facultät gehören 1006 Kommilitonen ?e?Cio^7 Vorjahre; hier hatte die Frequenz eine Zeit lang abgenommen, ist aber seit 1884 wieder im Steigen begriffen. Die medicinische Facultät zählt 1140 Studirende ton 1175 im Sommer 1886), die philosophische 1839 (gegen 1766-im Sommer 1886) Diese betbenJfacultaten haben sich auf ihrer Höhe gehalten. Die kleine Differenz bat k-wen statistischen Werth Zur Ausbildung der 4654 Studenten sind im Ganzen 290 Mtftofte berufen, 17 in der theologischen, 22 in der juristischen, 107 in der medlcimschen und 144 in der philosophischen Facultät. Beerdigte. Richter, Schuhmacher, 35 Jahre alt, starb den 26. Mai. <1 I AM A \ 1 L> I Le ... - . < fYl » V ZT» z f r _ _ __ _ Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 4. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser IV/a Grad, Luft 7 Grad. L. Ehr. Rübsamen. Fredi, gehörenden *** d" ®°6n- Gatl Julius Emil Denselben. Lokales. r, f* Juni. Die das Frankfurter Schützenfest besuchenden Schützen, welche Schreß- und Seitengewehre tragen wollen, seien an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, daß es infolge des über Frankfurt verhängten sog. kleinen Belagerungszustandes nöthig ist, sich bei Zeiten entweder mit einer Schützenkarte oder einem Waffenpaß zu versehen. Die am 2. Juni ausgegebene Nr. des Amtsblattes der Kgl. Regierung zu Wiesbaden enthält eine diesbezügliche Bekanntmachung Für diejenigen Festthellnehmer, welche außerhalb des Stadt- und Landkreises Frankfurt des Kreises Höchst, des Obertaunuskreises, sowie des Stadt- und Landkreises Hanau ihren Wohnsitz haben, ist genehmigt worden, daß die mit einem entsprechenden Ver- merfe versehene Schützenkarte die Stelle des Waffenscheins vertrete. Durch diese Karte wird es dem auf derselben namentlich bezeichneten Inhaber gestattet, vom 3. Tage vor Beginn des Fest^ ab bis 3 Tage nach Schluß desselben in den vorbezeichneten Kreffen Seiten- und Schießgewehr zu tragen. Diejenigen Festtheilnehmer dieser Klaffe, welche noch andere Waffen zu tragen, oder die Erlaubniß über den gedachten Zeitraum ^us ausgedehnt zu sehen wünschen, haben sich dieserhalb möglichst frühzeitig an den Polizeipräsidenten m Frankfurt a. M. zu wenden. Es ist Vorsorge getroffen worden daß den von auswärts kommenden Festtheilnehmern, welche auf der Hinreise nach Frankfurt Waffen tragen, ohne im Besitze eines Waffenscheines oder einer Schützenkarte au sein, und den Reisezweck auf etwaiges Erfordern der Polizeibeamten glaubhaft darthun, kem Hindermß m den Weg gelegt werde. Dieselben sind aber verpflichtet, alsbald nach ihrem Eintreffen in Frankfurt eine Schützenkarte resp. einen Waffenschein zu lofen und, so lange fie Waffen tragen, stets bei sich zu führen. E. Mainz, 3. Juni. Der Regierungspräsident von Wiesbaden, Herr v. Wurmb, und Prooinzialdlrector Küchler, veröffentlichen soeben gemeinschaftlich eine ^anutmachung durch welche am 6. i. M während der Zeit von 11 Uhr Vormittags 2 h Uhr Nachmittags das Fahren mit Nachen und sonstigen Fahrzeugen innerhalb bi“ naAffiaauff’^erboÄ^b.6efa6rencn @trc(fe' Don d-r Eisenbahnbrucke in Mainz 2»n einer hiesigen Schuhfabrik ist heute unter den Arbeitern ein Strike aus- gebrochen, weil denselben ein Lohnabzug von 11 Procent gemacht werden sollte. △ Mainz, 3. Juni. Der von dem sozialistischen Landtagsabgeordneten Jöst jungst wegen emes ihn beleidigenden Wahlflugblattes angestrengte Preßprozeß, welcher bekanntlich mit einer empfindlichen Strafe des Herausgebers endete, wird noch ein unerwartetes genchtliches '.Nachspiel erhalten. Die widersprechenden Aussagen und die Behauptung des Beklagten wahrend der obigen Prozeßverhandlung, daß mehrere der Snr?6f 2lu§^9cn gemacht hätten, hat die Staatsanwaltschaft ver- i606? Cctnl0e vernommenen Zeugen Untersuchung wegen Meineid einzu- leiten. Heute haben dieserhalb die ersten Vernehmungen ftattgefunden. — sSachse und Preuße.) Sachse: „Heer'n Se, mei kutestes Herrchen wmen 00cxt; ro!^ 6cr ?torch für e Landsmann is?" — Preuße: „Nce!^ — Sachse: „Nu, sähn Se, mem Kutester, das is Sie nämlich e Breise. denn er is schwarzweiß Schnabel!" — Preuße: „Sehr gut, öoch wissen Sie vielleicht, was der Mond für n Landsmann ist?" — Sachse' Ei Herr Jäses nee mpt dielen'helle."""8 iä> @,C aIlc®eiIc nu aben "ich!" - Sßreufe: „Em Sachse,'d-nn f— /inb in Deutschland vogelfrei). Nach einer Ent- Nerchsgerlchts sind Gartenbesitzer befugt, die Katzen, welche in ihren unbf in ?ßhtPT?in9ÜOsn % ba?T Flügel nachstellen, als Raubthiere zu behandeln und zu tobten. — Vorstehende Anaaben, wenn auch leider ohne nähere Bezeichnung stnden wir in mehreren sorgfältig redigirten Zeitungen. Bezeichnung, Handel und BUkehr.-- Kasematte 3—0 Erbsen pr. Liter 16 Linsen 28 y. 4—8 60 -K' Hühner per Stück 1.20-1.80, Hahnen Stück ^ 0 70^ per Stück JL 1.50-2.00, Gänse per Pfund 00-00 j> DcbfenfldfAn^l;5^ 64 Kuh- und Rindfleisch 54-56 $ Schweinefleisch 54—?! Kalbfleisch 40 46 A 12—18 A, Zwiebeln per Gentner M. 6.00-8.00, Kirschen per Pfund 60^7 P 1 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) S&abmln* «U8uft £?"b,®ir^ »u Kirtorf, mit Elisabethe Schneider zu hferiebst ^Junl ? ^lfsheizer dahier, mit Katharina Schmandt daselbst.' 2* mcier Michel, Pferdehändler zu Gladenbach mit Rosalie Schiff ex . n „ «heschlietzungen. E-r°li^Lrg^kVLall7°nAer^^ Ob°rsdrster zu Bingenheim, mit Wilhelmine an • «eborene. , 2^- Dem Hülfsbremser bei der Main-Weser-Bahn Ludwig Schmidt ein ^°^emC °rI^Ubal!0;n 27, •3)cm Schneidermeister Philipp Horeyseck ein Sohn. 27. Dem Schlosser Konrad Bonanus eine Tochter. 28. Dem Architecten Hermann D-°'«er eine T°chter, Emilie Martha Emma. 30. Dem Wiegemeister be der Main" Weser-Bahn Balihaser Wagner II. eine Tochter. 30. Dem Lackirer Carl Hartmann ein°Sohn -dOt)anna Margaretha. Juni: 1. Dem Metzgermeister Ludwig Pirr ™ . oo r Gestorbene. Susanne Hellmold, geb. Ockel, 70 Jahre alt, Wittwe von Schreiner Heinrich Hellmold dahier. 28. Elisabethe Rudolfi, geb. Kurz, 27 We alt Kbefrnn von L-chremer Wilhelm Rudolfi zu Dillhausen. 29. Joseph Hör, 60 Jahre alt Ubr- * °°N Triberg in Baden. 30. Philipp Glaubt, 50 Jahre'alt, Bauer von Kras - beRfter K-Zler, geb. Becker, 79 Jahre alt, Wittwe von Siegel t ß 9 dahier. Ium: 1. Friederike Buff, 44 Jahre alt, ledig dahier 1. Carl Wagner, 75 Jahre alt, Schreiner von Becheln. 1. Elise Roth, 42 Jahre alt Dlenstmagd dahier 1. Elise Eiff, 77Jahre alt, Taglöhnerin dahier. ^^"^b ^unze. geb. Neidenbach, 39 Jahre alt, dahier, Ehefrau von Bäcker Carl Kunze, o. ^ohann Adam Heppe, 46 Jahre alt, Kaufmann dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. 2/V^“rL ^U9uft. Lang, Großherzoglicher Oberförster zu Bingenheim, und w 6a 1 e ®eor0tne Schmall, Tochter des Gastwirths Heinrich Schmall jtl VX/itpvII® 13. AM." 29" 2K“i‘ ®Cm 2Re^et Seinri4 M-ister ein Sohn, Carl, geboren den rel-graphischer Schiff-bericht m ^r „Red Star Line" Antwerpen. Line" meld/er^ nm ' 9?1' Postdampfer „Westernland" der „Red - Star- angekommen 2L 2JZai Don Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier ra . L ar Schuhmacher Ludwig Feldhaus Zwillingstöchter. Elisabethe Georgine und Anna Margarethe Elisabeth, geboren den 4. April. ö $ Jakob, ^oren ten Carl Stohr ein Sohn, Wllhelm Carl geboren$bennCll.C2iPriLCm ®4riftfefeet Albert Köchlin ein Sohn, Carl Emil Philipp, —— (Neue Deutsche Jagd-Zeitung). Landwirthschaftlichrsl fd)ttft§ ©efemsafM ^ndwirthschaftliche Ausstellung^telche^die DeÄe^Landwirih- schafts-Gesellschaft in den Tagen vom 9.—13. Juni Hierselbst leranftaltet wirb ihren n ^^krabtheilung haben. Dort werden auch fast ausschließlich die Geldpreise, derm Gesammiwerth 57,000^4 übersteigt, zur Vertheilung kommen 5>ier- fast ZtXM^ Pferde, 28,000^ auf das Rindvieh, fast 8&00 M. auf Schafe ft o: auf Schweine. An der Ausstellung der Juchtpferde betbeiliat sich in “Ütft °us dem Übrigen SÜddeutschland° ist die Betheiligung k Ha^ooer, Oldenburg und Schleswig-Holstein namhafte Continaente wie dies der hoch entwickelten Zucht dieser Länder entspricht. Daneben stellt auch die Rheinprovmz und die Provinz Sachsen aus, während das nordöstliche Deutschland r. werden in Frankfurt fast alle Schläge vertreten sein ein ^sschickung stellen die edlen warmblütigen, ein Drittel die schweren kalt- ÄS'* **““ "■hä! SMSWWMMM sWW-MMW-N- geboren^den^17."Äpr?l^ dosthilfsboten Wilhelm Dietrich eine Tochter, Katharine, 17 M^enselben. Dem Eisendreher Christian Rau ein Sohn, Adolf, geboren den E-'.sabZ°E'rL-,^borm1m SS*1" ^.-drich Strack eine Tochter, Marie ben 14®aprU6en‘ ®Cm ®rMeUr Rühl ein Sohn, Heinrich Louis Max, geboren TOCm Schmied Ludwig Waldschmidt ein Sohn, Carl Ludwig, geboren .1., ÄÄ’Ä ** --»»>- w« 17. 3Katenfel6en’ SCCm ZaBlß6ncr Ludwig Mandler eine Tochter, Luise, geboren den ben ll^priL'H’ Schuhmacher Heinrich Ludwig eine Tochter, Elisabethe, geboren Friedrich,^Len^den 7. Mai. @*l0f,'Cr 5r°ni 9iat6eno” eln S°hu, Ernst Geor, qq y , «rx.r 1 uii, nuiu vcn 40. iviui. SBifiner alt 42 Jahre, ftarb°de^ 27° Mai d°s Tagtohners Balthasar $cnmo^"ItTO®äre®Änben62t8m°^igeb- M Schreiners Heinrich Anna Katharine Keßler, geb. Becker, Wittwe der Ziegeleibesitzers Ludwig Keßler, alt 79 Jahre, starb den 31. Mai. Denselben. Friederike Buff, ledige Tochter des verstorbenen Georg Buff, alt 46 Jahre, starb den 1. Juni. 1 Sun?*0 $Un*’ ^nna Roth, Dienstmädchen, alt 42 Jahre, starb den Carl Geismar, Uhrmacher, 4305 Die Rübsamen schc ; «clllCli Speciahtät: Kaffee 4310 Aeikgeöotenes. zu 241, 1. Stock J. M. Schulhof. 9 Neustadt 30- von 419 Berlin, Gegr. 1837. Bühner, Gerichtsvollzieher. Bonn, Gegr. 1837. Wer Sprachen kennt, ist reich zu nennen. Hof- jf| lieferant,$ und 31. Januar, 7., 14. und 28. Februar, 7. und 21. März d. I. im Gießener Stadtwalde in den Districten Tanne, Sandberg, Stolzenmorgen, Ursulum. Haingesboden, Oberhag, Brauhof, Bruderwinter, Strangswiese, Wanne, Ameisenkopf, Bannwald, Mühlberg, Hochwart, Atersbrunnen und Waldshute Holz gesteigert haben, werden aufgefordert, dasselbe bis längstens den 2S Juni d. I. abzufahren, widrigenfalls gegen die Säumigen Anzeige erhoben wird. Gießen, den 4 Juni 1887. Unterzeichneter hat sich in Frankfurt a. M Rechtsanwalt niedergelassen. In Lieh bei den Herren A. Bing und H. Zimmer VII. Proben auf Verlangen gratis. 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