Dienstag dm 5. April 1887. nzerger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Sir. so Weh euer Vureanr Schul st raße 7. ....... k,5 PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Y-md) die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeit. ---- “ ” Gießen, am 1. Aprll 1887. Betreffend: Die Wahl der Einschätzungs-Commissionen für die Veranlagung der Einkommensteuer und der Kapitalrentensteuer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Gr otz herzoglich en Bürgermeistereien des Kreises. Diejeniaen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, werden an Erledigung unserer Verfügung vom 8. März l. I. erinnert- ö vr. Boekmann. Betreffend: Die Vertilgung der Raupennester. Gießen, am 1. April 1887. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoglichen Bürgermeistereien beziehungsweise die Lokalpolizeibeamten. Unter Bemanabme auf S 368, pos. 2, des Reichsstrafgesetzbuchs und resp. Art. 80 des Feldstrafgesetzes empfehlen wir Ihnen, in Ihren Gemeinden rur Vertilauna de^Raumnnester an Bäumen, Sträuchern und Hecken unter dem Bemerken öffentlich aufzufordern , daß gegen Dwj-mgen, welche dieser Aufforderung nicht längstens bis zum 30. k. Mts. entsprochen haben werden, auf Grund der genannten Gesetzesstellen Anzeige erhoben, sowie die Vertilgung auf Kosten d°^Säunngerl angeordntt werden wur^ Erfüllung ihrer Obliegenheiten in dieser Beziehung überwachen und die bezüglich der säumgen Baum- geführt ist. Außerdem ist gegen die Säumigen Anzeige zur Feldruge nach § 368, Nr. 2 des Stras-Gefetz-Buchs M erheben. „„A„rniT,„ 8 ' 9 Auf den der Gemeinde gehörigen Grundstücken wollen Sie die Säuberung von den Raupennestern auf Gememdekosten alsbald veranlassen. 1 vr. Boekmann. ♦ Bekanntmachung. Heinrich Kretschmer aus Wieseck ist zum Wasenmeister für die Gemeinde Wieseck bestellt und verpflichtet worden. Gießen, am 1. Aprll 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. vr. Boekmann. _____________________ Bekanntmachung. Für die Dauer der Krankheit soll ein Hülfsschütze gegen entsprechende Remuneration bestellt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich alsbald bei der unterzeichneten Behörde schriftlich melden. Gießen, am 4. Aprll 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Deutschland. Darmstadt, 2. Aprll. Heute Morgen um 10 Uhr 20 Min. trafen Se. Konigl. Hoheit der Großherzog nebst dem hohen Brautpaare, Prinzessin Irene und Prinz Heinrich von Preußen mittelst Extrazuges hier ein. Aus dem Bahnhofe hatten sich zur Begrüßung des Brautpaares die Großh. Familie, sowie die Spitzen der Militär- und Civilbehörden eingesunden. Von Seiten unseres Stadtvertreters, Oberbürgermeisters Ohly, welcher die Glückwünsche Darmstadts entgegenbraÄte, aufis Herzlichste begrüßt, begaben sich Se. Königl. Hoheit, sowie das hohe Brautpaar in 4spänniger Equipage mit Spitzen-Reitec vorauf unter dem Jubel einer nach Tausenden zählenden Menge direct in's Großh. Palais. Heute Abend findet zu Ehren des hohen Gastes Hoftafel statt, zu welcher auch die Ojficiere des nach Straßburg abgehenden Bataillons geladen sind. Soeben trafen zwei Compagnien des neu errichteten Regiments Nr. 138 hier ein, um am Montag mit noch zwei weiter hier gebildeten Compagnien nach dem Elsaß abzurücken. x Darmstadt, 1. April. sZ weite Kammer der ßanbftänbe.J In ber heutigen Nachmittagssitzung wirb bk Berathung über ben Gesetzentwurf, Anlegung vormunb- schaftlicher unb pflegeschaftlicher Gelber unb Werthpapiere mit Art. II bes Gesetzentwurfes fortgesetzt. Ab. Wasserburg befürwortet seinen Abänberungsantrag, welcher bahin geht, daß die Sparkassen berechtigt seien, Vormundschaftsgelder anzunehmen. Abg. Lautz spricht sich gegen jede Beschränkung ber zur Anlegung vormunb- schaftlicher Gelber bestimmten Kassen aus, wie es namentlich schon in ber Vormittagssitzung von ben Abgg. Haas unb Hanstein geschehen ist. Nach Abstimmung wirb ber Artikel einstimmig nach ben Anträgen bes Ausschusses unb einiger Abänberungsanträge von Schröber unb Osann angenommen. Ebenso finden bk Art. 3, 4, 5 einstimmige Annahme, welche bk Aufbewahrung pflege- und vormunbschaftlicher Gelber betrifft. Ferner finben bk die Verhängung ber Orbnungsstrafen betreffenben Artikel einstimmige Annahme. Nachbem ber Präsident noch bekannt gegeben, daß beim nächsten Zusammentreten der Kammer das Feldbereinigungs-Gesetz auf die Tagesordnung gesetzt werde, wird diese geschlossen. Berlin, 2. Aprll. Der russische Botschaster in Berlin, Schuwaloff, ist heute hier, von Petersburg kommend, eingetroffen. — Bei den gegenwärtigen Verhandlungen über die bevorstehenden Vorlagen wegen Veränderungen der legislatorischen und sonstigen Verhältnisse Elsaß- Lothringens ist man nun für Beibehaltung des Statthalterpostens bereits ziemlich entschieden. Der Staatssecretärposten wird jedenfalls wegfallen. Wie es heißt, würden demnächst an Stelle der Unter-Staatssecretäre Mayr und Ledderhose die Herren Back und Studt treten. * Statten. dkom, 2. April. Der deutsche Botschaster v. Keudell überreichte heute dem Könige sein Adberusungs-Schreiben. . — Nachdem seit länger als 10 Tagen wertere Cholerasälle in Catania nicht vorgekommen, wurden die sanitären Vorschriften für die bezüglichen Provenienzen wieder aufgehoben.__ Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr- Bureau. Madrid, 3. April. Hinter ber Eingangsthür zum Sitzungssaale der Depu- tirtenkammer würbe gestern, währenb bk Kammer tagte, eine angezunbete Patrone mit Explosivstoffen entbecft. Auf ber Treppe im Gebäube bes Finanzministeriums erplobirte in ber vergangenen Nacht eine gleichfalls mit Explosivstoffen gefüllte Patrone unb zertrümmerte einige Fensterscheiben; verletzt würbe Niemand. Sofia, 3. April. Für sämmtliche Provenienzen aus Oesterreich-Ungarn ist irr ben bulgarischen Donauhäfen eine Quarantäne angeorbnet worben. Lokales. Y Gießen, 4. April. Aus bem von ber „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" jetzt veröffentlichten Rechenschaftsbericht für das Jahr 1885—86 entnehmen wir, baß bk Zahl ber in jenem Zeitraum oon ber Geseüschaftgeretkterr Personen 32 betrug. Damit ist bk Gesammtzahl ber seit.?egrunbung ber Gesellschaft im Jahre 1865 Geretteten auf 1578 gestiegen. Die MUgUeberzahl in Gießen bezifferte sich auf 165, bie gezahlten Beiträge auf 393 JL 20 H. — Dem Gymnasial-Director vr. Fehrs ist bk Direetion des Gymnasiums in Wetzlar übertragen worben. Gießen, 4. April. sTurnerisches.) Gestern fanb bahkr im Restaurant Schnell ein Gautag bes Lahn-Wetter-Gaues statt. -Aus ben zur Verhanblung gekommenen Punkten ber Tagesordnung seien bie von allgemeinerem Interesse erwähnt: Das Gauturnsest wirb, wie bekannt, in Wieseck abgehalten unb ist ber Tag hierfür auf ben 3. Juli festgesetzt. Dasselbe finbet in folgender Weise statt: Samstag Abend: Turntag und hieran anschließend: Commers. Lwnntaa Morgen 10 Uhr: Musterriegenturnen. Mittags 1 Uhr: Festzug, um 2 Uhr: Beginn des Wettturnens. Nach dessm Beendigung und Feststellung des Resultates: Preisoertheilung. Der Festbertrag betrag pro Mitglied 50 Pfg. — Zu Kampfrichtern bei dem am 7. August in Kreuznach statt- findenden Mittelrheinischen Turnfest wurden gewählt: Bartsch-Gießen, Vater-Lrch, Bierau-Wieseck. — Als Vertreter bei Dem in Coburg stattfindenden allgenwtnen deutschen Turntag wurde bestimmt: Gauvertreter Uhl-Gießen Gauvertreter Mank-Wieseck. - Ferner wurde beschlossen, am turnfahrt auf ben Harbtberg bei Lich auszufuhren. Die daselbs z Uebungen sollen in Freiweit-, Freihochspringen unb Stemmen vesteyen. Gießen, 4. April. In Folge ber burchaus ff6ori Theil der Nordanlage (von der Klingspor'schen Fabrik bis zum Ne 105 e n. Niederste des ver- Ein Mittlere Mittel früherer Jahre * Höchste ... ' Niederschlag an 11' Tagen ' her säst nicht ohne Gefahr am Abend zu passiren. Die städtische Verwaltung hat nun- durch Ausstellung non 6 Gasla,einen an besagter Stelle einem längst gefühlten Bedürfniß Rechnung getragen. ö 1 v 10,0 »R. 2,47 „ 2,89 „ Telegraphischer Schiffsbericht qa m , der „Red Star Linie" Antwerpen. -A dl ° u 1 -April. Der soeben zur Ausgabe gelangte Haushaltungs- Toranfdjlag der Stadt Mainz für das Jahr 1887/88 eröffnet den Steuerzahlern die unangenehme P-rspective, daß im nächsten Jahre ungefähr -4t 160 000 mehr als seither an Steuern aufzubrinften sind. Vorgesehen sind in dem Voranschlag an Ausgaben wie an Einnahmen 4 156 377 M, davon unter den letzteren 1 296 216 je die durch Steuern aufgebracht werden müssen. Von den separat gebuchten Fonds weist der rstadterweitcrungsfonds in Einnahme und Ausgabe 560 237.x und der Orchester onds 91615 dem Voranschlag auf. Für das städtische Gaswerk werden im dritten Betriebszahr 604 957 M in Einnahme und 410 243 in Ausgabe vorgesehen so dass ein Betriebs Überschuss von 194 714 JL zu Gunsten der Stadtkasse erwächst Dabei ist -ine Herabsetzung der Gaspreise in Aussicht genommen, nämlich beim Leuchtgas um r.Ao 11116 beim Kochgas um 1-/« Psg. pr. Cubikm. Sieben den allgemeinen Aendcrungen, die das Budget mit der Fertigstellung der neuen Hafenanlagen durch vermehrte Betriebseinnahmen und verminderte und verinchrte Lagergebühren in diesem Jahre zum ersten Male zeigt, ist auch ein Einnahmeposten gestrichen, der, obgleich "nicht besonders hoch, doch eine besondere Erwähnung verdient und Zwar die Einnahmen aus den Miethen von den Magazinen in und um das Kurfürstliche Schloß herum ®ie Sttcichung dieses Postens macht es zur Gewißheit, daß endlich dieser herrliche Schloßen I in Auss7cht"stcht.'"°" DCrn,mbet roirb Unb bcfien Freilegung in nicht allzu △ Mainz, 3. April Dem Justizministerium in Darmstadt ist zur Kenntniß Kommen, daß mehrfach Beschließer, Wärter und sonstige Angestellte verschiedener Strafanstalten und Gefängnisse Hessens sich dadurch einen Vermögensvorthcil vcr- I 'Latten, daß sie von vermögenden Gefangenen und Sträflingen nach deren Entlassuna I ^«ld- Ä?bJOnJ“0' Geschenke angenommen haben. Mit Recht vorausj-tzend, daß der- I nrhBe Geschenke nur als Aegmvalent für während der Strafzeit genasen- Ver- I gunstigungen und Erle,chterungm gegeben werden und somit eine Ungleichheit in der I Behandlung der verschiedenen G-sangcnen gefolgert werden muß, hat das Jufti>- I Ministerium aus das Strengste sammtlichen Angestellten von Gefängnissen und Sira - anstalten verboten, von en la,,enen Gefangenen oder deren Angehörigen irgend welche Gcschenke anzunchmen. M, Bezug hieraus wurde letzter Tag- den betreffenden Beamtin m cmem von dem Mm,ster>alratb O-Schlipp- unlerz-ichn-ten Rescript von dem" Ver- bote unter Androhung der sofortigen Dienstentlassung Kcnntniß gegeben. Das Verbot wnd derart ernst behandelt, daß alle Angestellte, von den Verwaltern bis in de, erhalten "ju Unt*fd,rift bescheinigen mußten, davon K-nntnitz Vom württ. Oberland. Ein Stuttgarter Blatt triäfirt- I im Wirthshause zwei hochbctagte Männer in Streit. Der erste ' 88 J^?- alt mar'f I icm anderen, der um 6 Jahre älter ist, vor, er lebe nur nonUintr 52?"’ Jrf den 88jährigen einen „Lausbub" hieß. Dieser aber liefe ftch's nicht gefallen, und so gab's in allem Ernst noch einen I wmwt „Hosenlups" zwischen den beiden, aus welchem d r Mttr Ä Schlde/davon hat. Hoffentlich trägt er kein?n^ bleibenden — Aus Wiesbaden schreibt man uns: Gerste 12.6l)/^afer 60^Erbs^^141^^'^ 18;Ä Korn 14.00, Samen 00 00, Kartoffeln Jt 4.20^ Wickm 00 00 ™ ™ 25*50/ 8cin 00.00, Malter 4.50-5.50,'««tofFd« per 8 «’Ä-Ä jFOKVSS LÄSL » Ls; m t Dssse Hoffentlich hat der Himmel ein Einsehen und schicht imß Rah h»«. an* * n- 3um Eongresse unser gewöhnliches herrliches Eongreßwetter. *“ Wmtersturme Literarische-. I c ~ »Tür'S Haus'», ein praktisches Wochenblatt für das Hauswesen Li n l ^Cit ^ines Bestehens bereits in 100,000 Exemplaren erschein?' fpecieH der Frauenwelt gewidmetes Blatt und weife mit Geschick hipntrfrfiJl c n Settcu der geschäftlichen Thätigkeit, di- dieser zusall-m i?s Auae zu f- -n akk L" was tn diesen Gebieten Neues und Beachtenswertes hervortritt aufmerksam iu und s° für ben Frieden und das G-d-ih-n d-s Hauses di-s-FundaMnt- »Ä R,be 22 Jak»' “Vh? 2(8eiI, b°^utr°g-n. Eine Leserin schreibt dem Blatt, 8Jch yave ^zahre geglaubt, sparsam, tüchtig und praktisch hausruhalten und Dindied,^,“hrnr9,Üb,r,eß^.6^c8i,t. Wi-Nschämt überdenke iL heute, was und L- Jn • 1 ÖCn ber meiner großen Haushaltung hätte ersparen können unh Möchte allen jungen und alten Hausfrauen Ihre Zeitung empfehlen " fcer ^^^teljährlich macht es auch Unbemittelten möglich, sich dieses für de^n nunr^a ?XrtUÄ nützliche Blatt anzuschaffen. Es möge rum Beginndes neu en ^uaTm n ^^cht vielen Familien seine Einkehr halten! Bestellung« I?.eU s5aus^°in "T>°^ab""br Buchhandlung, sowie auch durch die Geschäftsstelle Für's krbälten Beroirft roerben; aUo‘t fin6 ««* kostenlos Probenumm'ekn zu Schiffs na^titogtraCt' K-mm-rich's Ions) errangen die Ausmerksamkeii nicht nur der Ium und0 deg^7".'7^'^^ ^-p- 5»“ w™.„« ’SÄSi Extrakt Bouillon und Pepton in so glänzend Weste ^rcm Diplom für ^hervorragende Leistungen auf bem ö besonderes I Volksernährung- ausgestellt wurde - da auf iS n^^tC unb Fleischertrakt- Bouillon- und Pepton-Präparat! ün Wettbewerb SeUun? faft ü(lc I Ma.1"1"1* ääxüä nicht im Gebrauch hatten, keiner besonderen Ausmunteruna m^b! ^e^Eel noch I nnter die Abnehmer der genannten Kemm-rich'sch-n । • • • + 8,1 im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen M ^r. Zoll. Congrcffes sü^nncrc^Mcdicin^ versprechcn^ganzdb^sonders^nter^ zu^werden in weiteren Kreisen dürst- dem ersten V-rhand ungsa-gE (Behandlung der Lungenschwindsucht) mit gr^Sspn8™ -um°l der als Schriftsteller bekannte Leiter der Heilanstalt sLstein im Yunus' Herr Dettw eil er, zusammen mit Herrn Penzoldt (Erlangen) das Referat übe?' kr°ankbe?ten^'N?tb?o^/l ^"^ren Verhandlungsgegenstände (Lokalisation der Gehirn- Rankheiten Nothnagel, Naunyn und Therapie des Keuchhustens' Voael ?na0e0^[bbe‘,t£C6n) und praktisches Äiffi 5err Zur Kenntniß der perniciosen Anaemie. " nnnf!!l!f>?ÄmnVbUirß i.’ ^ur pathologischen Stnatomic ber Tabes dorsalia " (Jena). Ueber experimentelle Epilepsie. „ Rotzbach (Jena): Ueber die physiologische Bedeutung der aus den Tonsillen und Zungenbalgdruim auswandcrnden Leukocvthcn Tonsillen Derselbe: Ueber Chylurie. ' ^errJClofti»UC/m Cr?e? ^ür Emphysematiker und Asthmatiker »»»»?£»?• “ K "scher (Erlangen): Thema vorbehalten. 5 cr^.onA: Beobachtungen über Typhus. LkBLiL-—«SL Frenkel (Dornheim): Die permanente Einathmung frischer Luft Beitrag zur Prophylaxe und Therapie der Lungenaffectionen $ f ‘ Zur Heredität der Tuberkulose. Ad^mk?-^b,lberg): Zur Diagnostik der acuten Meningitis. Ka.a7h°r- " " < U): nebcr b,c ^-Handlung d-r Neuralgie mittelst der R m o m Da»L-i «ss» B-Nkeps. «V^WW teffcrtn Lagen des Rh-ingaues und Rheinhessens °zum Ausgebot " befi£n unb X JSSÄttÜ KSiÄÄ.'S1? 3ur rabifeien S.fertigung h0„ Hühtt-raug-n. der gesuchtesten Bedürfnisse und der größte reg en, war bis heute eines verdickter Haut Leidenden. ß ^unfd) aCer an Hühneraugen oder an UMl'r zweckmässig annonciren will. wende ~an dw allgBme,n bekannte bcabsichii^- Expedition von !£!»*E°El«Mggte Annoncen- Rudoif Mosse. R<—kt 3. DieBee Vertreter in Giessen: Julins Wallach. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Georg Schmidts Eheleute in Hausen haben von Eberhard Hahn von da verkauft in dasiger Gemarkung Flur V. Nr. 177, es kann aber zum betr. Kaufbrief vom 30. Januar 1855 keine Quittung hergebracht werden, weil Verkäufer verzogen und nicht zu ermitteln ist. Wer noch Ansprüche an den Kaufschilling hat, wolle dieselben binnen 2 Monaten hier anmelden, widrigenfalls Zahlung unterstellt und beschränkt zum Kauft gelöscht werden soll. In derselben Frist hat die abwesende Juliane Nicolaus Müllers Frau aus Bellersheim etwaige Ansprüche als Erbin der Käuferin bei Meldung der Nichtbeachtung und der Bestätigung eines weiteren Verkaufs hier zu begründen. Gießen, den 30. März 1887. Großherzogliches Amtsgericht. Langsdorfs. 2545 Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über den Nachlaß des Theodor Wode in Gießen wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins und nach Vollzug der Schlußvertheilung hiermit aufgehoben. Gießen, den 28. März 1887. Das Großherzogliche Amtsgericht. Gebhardt. 2544 Submission. Donnerstag den 14. l. Mts, Vormittags 11 Uhr, sollen drei Loose Scblofferarbeit, veranschlagt zu 14 254,97 mittelst Submission vergeben werden. Voranschläge, Zeichnungen und Uebernahms - Bedingungen liegen vis zum Termin auf dem Stadtbauamt in den üblichen Amtsstunden zur Einsicht offen. 2478 Gießen, den 1. April 1887. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Bekanntmachung. Mittwoch den 6, dies. MtS., Nachmittags 3 Uhr, soll an der Licherstraße von dem am Lürchenwäldchen gelegenen Gelände ein Bauplatz versteigert werden. Gießen, den 1. April 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 2479 Bekanntmachung. Die in dem Stadtwald zu Hungen am 24. und 25. März d. I. abge- haltene Holzversteigerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine von Montag de« 4. April an nach den bei der Versteigerung bekannt gegebenen Bedingungen bei Großherzoglicher Bürgermeisterei dahier in Empfang genommen werden. Die Abfuhr des Holzes kann bei trockener Witterung an jedem Tage geschehen. Hungen, am 2. April 1887. Großh. Bürgermeisterei Hungen. Bender. 2549 Miktwoch bett 6. April, Nachmittags 2 Ubr, versteigere ich gegen Baarzahlung: ©oplja 3," Kommoden, Kleiderschränke, Glasschranke, Spiegel, Bilder, Tische, 1 Regulator, Wand- u. Taschenuhren, 1 vollständiges Bett, 1 Ladeneinrich- z ., empfiehlt sehr billig 2577 Julius Schulze. Fst. Blüthenmehl, la. Waizenwehl, Kst Staubraffinade, Rofinen, Corinthen, Sultan-Rofinen, Vugl. Mandeln, Tafelmandeln und Tafeltrauben empfiehlt billigst 2565 Ferd. Drehes, _____________Marktplatz 21. V eilchen-Seife, Rosen-Seife in vorzüglicher Qualität empf. k Packet (3 Stück) 40 H Georg Petri Wwe. 2408 Die Modenwelt. Jllustrirte Zeitung für Toilette und Handarbeiten. Monatlich 2 Nummern. Preis vierteljährlich OL 1,25 — 75 Kr. Jährlich erscheinen: 24 Nummern mit Toiletten u. Handarbeiten, enthaltend gegen 2000 Abbildungen mit Beschreibung, welche das ganze Gebiet der Garderobe und Leibwäsche für Damen, Mädchen und Knaben, wie für das zartere Kindesalter umfassen, ebenso die Leibwäsche für Herren und die Bett- und Tischwäsche rc., wie die Handarbeiten in ihrem ganzen Umfange. 12 Beilagen mit etwa 200 Schnittmustern für alle Gegenstände der Garderobe und etwa 400 Muster-Vorzeichnunaen für Weiß- und Buntstickerei, Namens- Chiffren rc. Abonnements werden jederzeit angenommen bei allen Buchhandlungen und Post- anstalten. — Probe-Nummern gratis und franko durch di: Expedition, Berlin W. Potsdamer-Sil aße 38; Wien I, Operngasse 3. Auflage 344000; das verbreitetste aller druLfcheu Blätter üderha apt; außerdem erscheinen Urbersetzungeu in zwölf fremden Sprachen. Dienstag den S. April, Nachmittags 2 Uhr, werden im H. Mahler Aschen Hause, Wallthorstraße 41, die zu dessen Nachlaß gehörigen Möbel, als Tische, Stühle, Sopha'S, Kleider- fchränke, Küchenfchrank mit GlaSaufsatz, Bettwerk, Weißzeug, Küchengeräthe u. s. w. versteigert. Im Auftrag: Hoffmann, 2451 Ortsgerichtsmann. Versteigerung. Dienstag den 5. April l. IS., Mittags 2 Uhr, werden in der Flett'schen Hofraithe Kleiderschrarck, Kommode, Küchen- schränke, Nähmaschinen, 1 Pianino, Taschen- und Wanduhren und eine Parthie Gold- und Silbersachen öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 4. April 1887. Bühner, 2593 Gerichtsvollzieher. Ieikgeöotenes. 2568] Leere Weinfässer, zumeist neue, von 2 bis 4 Hectoliter, billig abzugeben bei A. Austerlitz, Marktplatz 1. Preis pro Vi Pfund-Packet 13 Pf«. Zu haben in den besseren Colonial' und Spezerei-Haud- lungen Die verehrlichen Hausfrauen werden im eigenen Interesse ZW- gebeten, darauf zu achten, daß Dr. ThompsonS Name und SS- Schutzmarke auf den Packelen SSL sieht, da minderwerthige, der Wäsche schädliche Nach- ahmungen angeboten wer- den. 2554 HauShait! Dr. Thompson’s * Seifenpulver Bestes, billigstes und be- guemstes Waschmittel. Blendend weiße Wäsche. Große Ersparnis? an Zett und Geld. Ebstbäume. Hochstämmige Rosen, ertrastarke Schlingrosen empfiehlt die Handelsgärtnerei von 2583 Carl Berger. Ein in Mitte der Stadt gelegenes gut rentables Doppel - Hinterhaus, verbunden mit großer Werkstatt, billig zu verkaufen. 2582 Näheres b. d. Exp. ds. Bl. 25531 Pxima franz. Kopfsalat, schönste SIumMw u. all-S°r^G°müft empf. die Gemüseh. F. Hammel, Nmhlg. 8. IHnrl Bieler I Kaffee-Lager Giessen 2564 Kreuzplatz 6. Ein neues elegantes Break, ein gebrauchtes Halbverdeck und ein sog. Lauterbacher Wägelchen stehen zu verkaufen. Letztere werden auf Wunsch in jeder Fa^on gebaut. Willi, Hartmann, Huf- u- Wagenschmied, Gründers (Oberhessen). 2o73 rbeiter-Schuh 6.50 5.— 5.— amen-Stiefel M. 5.— icht cheverau M. 13.— ilz-Schuhe M. 1 — M. 4.— M. 6.50 M. 18.— 2.— 2.80 4.80 M. —.10 hren-Schuhe M. 1.20 romenaden-Schuhe M. 4.50 iten psilanti-Lcder-Lack, eug-Stiefel M. 4.50 2551 üebactton: A. Scheyda. — 2591 Ein tüchtiger Arbeiter, der in einem Frucht- oder Mehlgeschäft thätia gewelen, wird g-suchl von @jn Lehrling kann etntreten bet 2277 Carl Schwan, Elfenbeinschnitzerei. Bewerber wollen ihre Offerten unter La F. F. 4 an d«e Herren Rudolf Mosfe empfiehlt zu aussergewöhnlich billigen aber festen Preisen L Süss, Marktstrasse 9, 2142 auch Eingang Wettergasse. Todes-Anzeige. Theilnehmenden Verwandten und Bekannten widmen wir hierdurch prfnrL»« ^ei9e rüon bein h^ute früh nach langem Leiden Frau Georg Busch Wwe. geb. Jockel. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, 4. April 1887. ~ D? Beerdigung findet morgen Dienstag Abends 6 Uhr vom Sterbehaufe (Kirchenplatz 13) statt. • 9 2580 ®rud und VeclaVdec Brühl'schen Druckerei (Fr. ChHi-tsch) In Gleß^. ----------- Di- heutige Nrrmwer enthält 1 Blatt «, 1 »„läge Kaar raut-Schuh Confirmanden- Stiefel wagd-Schuhe ÄCknopf-Stiefel Allgemeine Renten-Anstalt Stuttgart. (Unter Aufsicht öer Königlichen Ztaatsregieruna). sw ä * 1c.a^edruMl*et 13331 ~ Gefammtverwögen 33 Millionen Mark. ?ÖC f^n m 1886 •18500 Personen mit jäbrl. zahlbarer Rente von Mk. 715000.— — erhöht h^rVöhwtrfi? ren!»?. ro,e ob\6e Anstalt vermöge ihrer anerkannt gediegenen, langjährigen Einrichtungen bietet B- im 3o. 40. 45. 50. 55. 60. 65. Lebensjahre? ■■asting-Schuhe Möli&re-Schuhe Hl ■■iigger-Wichse Frankfurter Straße 11. Jm.,Faß entsprechend billiger. 2569 Schellfische, Cabliau, ZanderTSee- Stockfisch, ächte süße dratbückinge, pr. St. 25 Pfg, 25 St. 1 Mk, Kieler Sprotten, Bücklinge und div. Geflügel empfiehlt 2öo6 G Kleinhenn. 60 V0 64.10 6830 71= 8Ö8Ö 8930 100.30 116.10 jährlich. " ,n ore,er lenen Rente kommt nach zwei Jahren schon der jährliche Gewinnantheil- die Dividend r*„ 10 p^- der Nente), lodaß Nch z- B- bei 15 pCt. die Rente der 55jährigen Person von Mk. 80.80 auf Mk.^92Z0 erhöbt DOn ...j n'a^S unb Januar jeden Jahres sind die fälligen Coupons bei den unterzeichneten Älaetttui--», Sie Hauptagentur Gießen: G. W. Döpfer, Bahnhofstr. 18. Die Generalagentur Darmfiadt: Fr. Eckers Wlamaschen H «■erren-Zugstiefel Mermischte Anzeigen. L2.581. Mein Geschäft befindet sich von Mä"“6' 82'«»«■ Georg Baum, Spenaler V>r Dcttka,essen -c." v. Hagen, Hamburg. Neuer Caviar k Pfd. 165 4 zollfrei Prima geräucherter Lachs ä Pfd. 130 4 . 257p Ein auch zwei Pensionäresinden ln«?"rer ^^llie Aufnahme. ^Staheres in der Exved. d. Bl. 2587 Eine Frau, die in Krankenpfleae erfahren ist, empfiehlt sich zur Pffeae b?i I unb Wöchnerinnen. —Näheres rn der Exped. d. Bl. Jahren S™ Zähren sucht___Emil Lotz. mtib^@y"ef6n6nneintretcn- 3u fu»f^1^Ü8e^ün50Ä^f-*t ——---Bieler, Kreuzplatz 6. nTZn6?L Sonntag früh sind Bah3h^ff ttraße 56 wieder Schneeglöckchen ausae- ?»^bn; wer den Dieb dort anzeigt er- halt erne Belohnung.__________0 ' ^o66j Lehrling gesucht von — -----Sattler Senner. f Mann, deH Realschule besucht hat, sucht Stellung aus einem Bureau oder bei einem Rechtsanwalt. Näheres zu erfragen in der Erp. d. Bl. Bärten stets vör^ rathig. Lagerplatz am Nodberg. Anfahren wenn gewunfcht, wird bestens besorgt. * —---- L. Ehr. Nübsamen. ,i^2 Ein Lehrling für das Com^chi? Handlung gegen monatliche Vergütung gebucht- Offerten sub 2552 an die Erped. d Bl. Dienstafi bei Scharmann. 2183 Nachhilfestunden " erhalten Mädchen gegen mäßiges Honorar in allen Fachern. Von wem? sagt die Exped. d Bl. 2562 Die neuesten Confmnanden-We empfiehlt sehr billig I» Weitzcnkorn, Schulstraße 9. Hamburger Kisch- u. Delikatessen- Handlung •A.. jKocn Machf. empfiehlt heute und während der Charwoche täglich eintreffend: 2586 Lebendfrische Schellfische u. Cabliau (vorzügliche Eispackung), diverse Fluß- und Seefische, fft. gewäfierten Stockfisch, holl. Bratvücktnge, ächte Kieler Sprotten und Bücklinge. Weißweine: Moselwein ä Liter 70 Pfg., Rheinweine ä Liter 80, 100, 120, ISO, 180 Pfg., Rothweine !........ j WH u v c11cii jiiipon äFlasche 100, 120 ISOPfg., ! w Frankfurt a. M. einrcichen. offerirt in bekannter guter Qualität n'<" rc‘" *™;~- • ~ HMMWMMtMM V Heule Moulag, Abends 8 Uhr: § Stein’s Garten !S„Z humoristisches Lamborg-Concert • E. K. G. V. Dienst. A. 7 U. Pr. t. d. Kirche. Ä 2550 Ein möblirtes Zimmer in der Nahe der Aula zu miethen gesucht von einem Studenten Offerten erb. unter N. 50 an die Exped. dieses Blattes. LebLnsverslcherlm^ Eine alte eingeführte Lebensversicherunas- Gesellschaft sucht für Gießen und Bezirk einen leistungsfähigen und zuverlässigen Haupt-Agenten gegen sehr günstige Bedingungen. Bei Erfolg wird ein Fixum in Aussicht gestellt. ’ Dermiethungen. rc?59c° Ulöbl. Zimmer zu vermiethen Ecke der Llcher u Wolfstraße im Waurer" inetfter Pfaff'schen Hause, 2588] Belletage oder 3. Stö^H^ miethen Lndwlg-platz 10. Näheres bei ——Anton Petri. 2559] Möbl. Zimmer zu vermiethen. _ _____Asterweg 9, Hinterh. l. 2)92 Die Brlletage und der obere Stock meines Hauses, z. «. von Prox. Kaltenbach bewohnt, find zusammen oder getrennt pro 1. zu vermiethen. Dr. Mettenheimer, - r Franksurterftraüe 6. ^b5] Zimmer zu vermiethen. "~ _Blsmarckstraße 14 im 2 Stock. 2576 Ein möblirteS^Zimmer zu ver- mrethen, event. nur für April und Mai. -____________Neuen Bäue 43. {ft?r meinem HauseVSeltersweg 71, tft der Eckladen mit Logis zu vermiethen. A. Keller. Fft. Blüthenmehl, la. Rosinen, Corinthen, Sultaninen, Mandeln, Citronen, Orangen, Hasel- nüsie. Feigen, Datteln, Tafel- mandeln, Tafelrosinen ?c. empfiehlt 2557 C. ft. Kleinhenn. _________Goldenberg & MarcuS. ©in Logis von 3—4 Zimmer, ev. mit Gartenantheil, außerhalb der Stadt, per Juni oder Juli gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Nr. 2555 nimmt die Exped. ds. Bl. entgegen. 2555 U. ■ ■eit-Stiefel ^5tulpen -Stiefel M. 17.— M. 5.25 urn-Schuhe M. 3.— Ingar. Hacken- Stiefel M. 7.50 ■ eachette-Besatz- MM Stiefel M. 8.— WUviener Haus- WW Schuhe V verseh, andere Sorten von M. 3.— M. 1.50