% SüMskng d-n 5 Marz Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. L>.rrearr: Schulst raße 7. Erscheint täglich mtt Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringer!obrr. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 M- Amtlicher H h e i l. Lehrer-Corrferemz des Conferenz-Bezirks Lich-Hungen: Montag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, in Lich. - Lieder 1. 43. 14. Gießen, den 2. 'März 1887. Büchner, Schnlrath. richt begnügt sich nicht mit der einsachen Behandlung bes Antrages, geht viel« mehr aus das ganze Kosten- und Gebührenweien em und kommt schließlich zu folgenden Anträgen: 1) Großh. Regierung zu ersuchen, baldmöglichst in dem Bundesrath anzuregen, daß nicht blos eine Revision des Reichsgerichlrkoften- Gesetzes und der Reichsgebühren-Ordnung vorgenommen, sondern auch alle übrigen aus da» Kastenwesen sich beziehenden Bestimmungen der Reichsjasttzgesetze, die oben besprochen wurden, revidirt werden; 2) den Antrag Muth hierdurch für erledigt zu erklären; 3) von dem Vorbehalte der § 24 Pos. 2 der Gebühreu- Ordnung für Gerichtsvollzieher, wonach die Bundesstaaten an Stelle des Bezugs der Gebühren und Aurlagen den Gerichtsvollziehern eine anderweite Vergütung gewähren können, jetzt schon und bis zur anderweiten gesetzlichen Regelung der Gebühren und Auslagen derselben im Sinne der obigen Ausführung Gebrauch zu machen. ($r- 3°urnJ Berlin, 3. März. Der Kaiser nahm Vormittags militärische Mel- düngen entgegen, hörte alsdann dis Vorträge Aibedyll's und des Kriegsministers und machte Nachmittags eine Ausfahrt. Zu der heutigen SoirÄ im Palm« sind 200 Einladungen ergangen. Dänemark. Kopenhagen, 3. März. Im Folkething erklärte der Marineminister Ravn in Beantwortung einer Anfrage: Die euroväischm Mächte wüßten sehr wohl, daß Dänemark bei einem etwaigen Conflicte nur nach allen Leiten eine freundliche und unparteiische Neutralität beobachten würde; einzelne Aeuße« rungen gewisser auswärtiger Blätter, welch- die Absichten Dänemark« dl-sbe« züglich zu verdächtigen suchten, würden daher keinen Glauben finden. Schweden. Stockholm, 3. März. Die zweite Kammer nahm mit 111 gegen 101 Stimmen die Erhöhung des Getretdezoller an. Bei dem abweichenden Beschlüsse der ersten Kammer findet die Entscheidung nunmehr durch eine gemeinsame Ab- stimmung beider Kammern statt. Eine vorherige Auflösung der zweiten Kammer gilt aber für wahrscheinlich. England. London, 3. März. Unterhaus. F-rguffon erklärt, die Regierung hoffe, Deutschlanv werde den Schutz der englrschen Unterthanen m Venezuela übernehmen. In dem streitigen, nicht zu Venezuela gehörigen Gebrete seien du englischen Geschwader-Befehlshaber angewiesen, für den Schutz der brutschen Unterthanen zu sorgen. Von einer Verstärkung der chinesischen Garnisonen m Turkestan sei der Regierung nichts bekannt. Lord Holland theilt mtt, dem britischen Protektorat an der Goldküste sei kürzlich der Landstrich zwischen Awoonah und Afloe, sowie das Sefwhigebiet einoerleidt worden zwecks Licherung der Handelsstraßen und zur Verhütung der Sclaverei. _____________ Politische W-desfichr. Girßrri, 4. März. De'' erbitterte Wahlseldzug ist nun auch in seinem zweiten Theile, den Stichwahlen, beendigt, vereinzelte Wahlkreis- ausgenommen, und unmit- tcldar an den Ausgang de: Wahlbewegung im Lande hat sich der Beginn der parlamentarischen Action im neuen Reichstage angeschloffen. Man darf wobl hoffen, daß di- Erregung der Wahlzeit nicht auch in die parlamentarische Arena bineingetragen wird; Die Würfel sind. nun einmal gefallen und für Sieger wie Besiegte ergiebt sich jetzt die ernste Pflicht, des Haders in der nun hinter uns liegenden Wahlcampagne zu vergessen und einmüthig zum Wohle der Nation, de« Vaterlandes zusammen zu arbeiten, nicht aber in kleinlichen Zänkereien die Zeit, die einer Volksvertretung stets kostbar sein soll, zu vergeuden. Da der neue Reichstag bei seinem Zusammentritte die beiden Vorlagen, welche seine Thättgkeit zunächst in Anspruch nehmen, die Militär-Vorlage und den Reichshaushalts-Etat, bereits wieder vorgesunden hat und hierüber ja schon im vorigen Reichstage gründliche Erörterungen gepflogen worden sind, so bürste ihrer nui:mehrigen endlichen und raschen Erledigung nichts mehr im Wege stehen. Außerdem ist anzunehmen, daß die ersten, resp. zweiten Lesungen der sonstigen bis jetzt angekündigten Gesetzentwürfe sich bis zum Eintritt der Osterferien abge- wickett haben werden. Zu vermeiden ist leider auch diesmal nicht das Neben- einandertagen von Reichstag und preußischem Abzeordnetenhause, doch wird dieser Uebetstand sich Heuer weniger fühlbar machen, wie in früheren Jahren. Erstlick, baden die Reichstagiwahlen die Zahl der Doppel-Mandate erheblich , eiiigeschräntt und dann ist das Abgeordnetenhaus mit feinen Arbeiten bedeutend vorgeschritten, so daß die Concurreuz zwischen den beiden Parlamenten wohl keine allzusühlbare werden wird. Der neue Reichstag weist in seiner äußeren Physiognomie im Vergleiche mit seinem aufgelösten Vorgänger theilweise bedeutende Veränderungen auf Hauptsächlich wird die linke Seite des Hauses von diesen betroffen, denn die Freisinnigen müssen den größten Theil ihrer bisherigen Plätze den in säst verdoppelter Zahl einrückenden Nationalliberalen überlassen, während die acht Vertreter der VoikSpartei überhaupt ganz verschwunden find. Das Centrum seinerseits wird einige Plätze aus seiner rechten Seite den conseroativen Frak- tionen einräumen müssen; die Elsässer und die Socialdemokraten behalten ihre bisherigen Sitze, die sie hinter den Nationalliberalen einnahmen. Erzbischos Dr. Binder von Posen hat dem tm Kreise Krotoschrn rum Reichstagsabgeordneten gewählten Probst Dr. v. Jazdzewski die Zustimmung zur Uebernahms des Mandats verweigert. Alle Bemühungen des polnischen Wahl-Comitös wie auch der Wähler, den Erzbischof zu einer Aende- rung seines Entschlusses zu bewegen, sind vergeblich gewesen und es muß de«- halb im KrotosÄiner Wahlkreise eine Neuwahl stattfinden. Dem „Dzrenmk Poszn." ist die Verantwortung sür diese sensationelle Meldung zu überlassen. Der sächsische Landtag ist am Dienstag zu einer außergewöhn- lichen Session b-huss Genehmigung des zwischen Preußen und Sachsen wegen der Berlin-Drerdener Eisenbahn abgeschlossenen Vertrages zusammengetreten. Am Horizont der inneren französischen Politik zeigt fug schon wieder eine drohende Wolke. Die Meinungs-Verschiedenheiten, welche zwischen dem Kriegsminister Boulanger und dem Minister des Aeußern, #lou* rens, bestehen, lassen stch kaum mehr verbergen und werden durch die ungenirte Art und Weise, mit welcher Boulanger in die auswärtige Politik hineinpsuscht, nur noch verstärkt. Die radikalen Preßorgane nehmen offen sür Boulanger Partei unb greifen den Minister des Aeußern auf das Gröblichste an. Allgemein nimmt man an, daß diese scandalöse Preßpolemik den Bruch zwischen Boulanger und Flourens beschleunigen und somit den Eintritt einer Minister- krists unvermeidlich machen werde. — lieber den — inzwischen verunglückten — Putsch der Bonapartisten aus Corstca wird die Deputirtenkammer am Montag verhandeln. . r, In der belgischen Deputirtenkammer finden gegenwärtig lebhafte Verhandlungen über die Militärsrage statt. I« der Dienstags-Sitzung begründete der ehemalige liberale Cabinets - Ches Fröre-Orban die seitens der Opposition eingebrachte Interpellation über diese bedeutungsvolle Frage und bekämpfte in stundenlanger Rede die militärischen Projec' der Regierung. Heber den Ausgang der Debatten läßt sich zur Stunde i - chaus noch mchts Ge- rv'.ffes sagen, vermuthlich hängt aber hiervon das Schicksal des Cabinets Ber- tmert ab. __________ . Deutschland. Darmstadt, 1. März, lieber den Antrag des Abg. Muth aus Auf- Hebung oder Aenderung des aus die auswärtigen Handlungen der Gerichtsvoll zieher sich beziehenden § 17 der Gebührenordnung für Gerichtsvollzieher hat der Abg. Arnold Namens des Gesetzgebungs-Ausschusses Bericht erstattet. Der Be Eröffnung des Reichstags. Berlin, 3. März. Der Reichstag ist durch den Staatsminister v. Bötticher mit folgender Rede eröffnet worden: Geehrte Herren! , „ ,, . Seine Majestät der Kaiser haben mir den Auftrag zu erthellen geruht, den neugewählten Reichstag in Allerhöchstihrem und der verbündeten Regierungen Namen WlUfOin^re ThäÜMt' in der bevorstehenden Session wird durch eine Reihe wichtiger Vorlagen in Anspruch genommen werden. Der Gesetzentwurf über die F^eden^ Präsenzstärke des deutschen Heeres, welcher zum Bedaucim der verbündeten Regierungen in der vorgelegten Form die Zustimmung des vorigen Reichstags nicht gefunden hat, wird Ihnen alsbald unverändert zugehen. Im Zusammenhänge mtt der.H^re vo^ steht die ^hnen obliegende Aufgabe der schleunigen Berathung des Reichohaii^halt - Etats. Ungeachtet des nahe bevorstehenden Ablaufs des Etatjahres?wirdt es h°NenlUch gelingen, das Reichshaushalts-Gesetz rechtzeitig zu vereinbaren. Die -pfe.welch■ etatsmäßige Ausgabebedürfniß beansprucht, sind unfleacDtet der be^ desselben beobachteten Sparsamkeit nicht gering. Unsere sinanzlelle Lage wet t öaöu darauf hin, die eigenen Einnahmen des Reichs durch die Beschaffung neuer . £ ~ quellen zu verstärken und unsere Steuergesetzgebung im Sinne einer gerechten und der Leistungsfähigkeit der Steuerzahler entsprechenden Vertheilung der Lasten auszugestalten. Die ve^bündtten Negierungen geben sich der Hauung hin, daß es thnen gelegen werde, mit dem neugewählten Reichstag zu eurer Reformen unseres Steuersystems zu gelangen, die dazu erforderlichen Voraroe» werden ohne Verzug in Angriff genommen. „nrtusnefefct auf den Die Thätigkeit der verbündeten Regierungen richtet sich unausge eyr m weiteren Ausbau der auf der Allerhöchsten Botschaft vom 17.November1 U be socialpolitischen Gesetzgebung. Dabei handeltstch ruu ) ar der streckung der Unfallversicherung auf die von derselben noch. nicht für b(^ arbeitenden Bevölkerung einen genügend breiten und tragf h 6 diesem Zwecke weitere und abschließende gesetzgeberische Vorgeheni zu gng der Seeleute und. werden Ihnen zunächst Gesetzentwürfe über die Unfallversicherung der bei Bauten beschäftigten Arbeiter zugehen. Reichstag. Salzwedel. Schultz-Luprß (Reichsp.) siegte mit wenigstens 2000 Stimmen Majorität über Goldschmidt (Fr.). Schwerin-Wismar. Haupt (Nl.) mit 7956 St. gewählt. Schildt (K.) 5065 Stimmen. „ ’ Berlin, 3. März. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird aus Cuxhaven gemeldet, ein gestern dahin zurückgekehrter Dampfer berichte, man habe am 28. Februar von Helgoland aus ein französisches Kriegsschiff beim Auspeilen der Tiefen der dortigen Gewässer beobachtet. Paris, 3. März. Zufolge Nachrichten aus Bulgarien nahm die Garnison von Silistria eine Stellung vor der Stadt ein, um den gegen sie herbeigerufenen Truppen aus Rustschuk und Schumla den Weg zu verlegen; die Truppen und die Garnison von Silistria stießen bisher noch nicht zusammen. Gerüchtweise verlautet von aufständischen Bewegungen in der Gegend von Tatar Bazardschik. Die rumänische Re- gterung zieht Truppen an der Grenze zusammen und auch von türkischer Seite werden Truppen an der rumelischen Grenze concentrirt. Paris, 3. März. Die auf der Rhede von Toulon liegende Schulfregatte »Iphigenie" ist in Brand gerathen. Dieselbe wurde nach dem Dock gebracht und unter Wasser gesetzt. Rom, 3. März. Die Abendblätter versichern, das Mandat zur Eabinetsbilduna werde neuerdings Depretis übertragen. — „Fanfulla" sagt: Die Krise nähere sich ihrem Ende. Nach Ansicht hervorragender, an den Verhandlungen der letzten Tage direct oder indirect bethelligter politischer Persönlichkeiten sei bet dem gegenwärtigen Stande der Dinge der einzige logische Weg, aus der gegenwärtigen prekären Lage herauszukommen, ein Cabinet unter dem Präsidium Depretis, welchem alle Fraktionen volle und ganze Unterstützung gewähren werden. Rom, 3. März. Gestern überreichte das Kardinalskollegium dem Papste eine Adresse. Der Papst erwiderte, indem er zuerst des verstorbenen Kardinals ^acobini rühmend gedachte, er sei bei dem Beginn seines Pontifikates erschrocken gewesen über die Schwierigkeiten der Lage des päpstlichen Stuhles im Allgemeinen und über die noch schwierigere Position des Papstes in Rom. Heute fühle er sich gestärkt wenn er an die übermenschliche Lebensfähigkeit des Papstthumes denke, das, wenn auch gehaßt und bekämpft, doch unablässig seine Eroberungen auf dem Gebiete der Missionen fortsetze, denn das einzige Heil der Welt beruhe auf der wohltätigen Mission des Papftthums. Er werde fortfahren, die Unabhängigkeit und die Sicherheit des pävst- Uchen Stuhles zu verlangen. Zwar suche man die Handlungen und die Absichten des Papstthums zu entstellen, allein wenn es seine Unabhängigkeit wieder erlangen sollte wurde stauen, welches dem Papstthum seinen schönsten Ruhm verdanke, zu allererst den Dorther! davon genießen. a‘ r ldrivatdepesche.) Bis heute Mittag sind von den Stich- b sieben Konservative, drei Reichspartei, sieben Nationallibei ale sechs Centrum, 15 Freisinnige, fünf Soeialisten, jmei Sfßelfen. Eine weitere Vorlage, welche den Interessen des Handwerkerstandes durch Erweiterung der den Innungen zu verleihenden Befugnisse dienen soll, ist in der Vorbereitung begriffen. Die Anwendung des Nahrungsmittelgesehes vom 14. Mai 1879 stößt in der Praxis auf mannigfache Schwierigkeiten. Es wird Ihnen ein Gesetzentwurf zugehen, welcher zunächst auf dem Gebiete der Verwendung gesundheitsschädlicher Farben diese Schwierigkeiten zu beseitigen sucht. Die gesetzlich vorgeschriebene Revision des Servistartss und der Klaffeneintheilung der Orte wird durch Ihre Mitwirkung zum Abschluß zu bringen sein. Ebenso werden die noch unerledigt gebliebenen Gesetzentwürfe über die Errichtung eines Seminars für orientalische Sprachen und über Aenderungen der Gebührenordnung für Rechtsanwälte Ihre Thätigkeit in Anspruch nehmen. Die Beziehungen des Deutschen Reichs zu den fremden Mächten sind heute noch dieselben wie zur Zeit der Eröffnung der vorigen Reichstagssession. Auf Allerhöchsten Befehl habe ich die Genugthuung Seiner Majestät des Kaisers über die Kundgebungen des Papstes zum Ausdruck zu bringen, durch welche das wohlwollende Interesse Seiner Heiligkeit für das Deutsche Reich und für dessen inneren Frieden bethätigt worden ist. Die auswärtige Politik Seiner Majestät des Kaisers ist fortwährend darauf gerichtet, den Frieden mit allen Mächten und besonders mit unseren Nachbarn zu erhalten und zu pflegen. Dieser friedliebenden Politik des Kaisers vermag der Reichstag die wirksamste Unterstützung zu gewähren, wenn er schnell, freudig und einmüthig den Vorlagen zustimmt, welche die sofortige und nachhaltige Stärkung unserer defensiven Wehrkraft zum Zweck haben. Wenn der Reichstag ohne Zaudern und ohne Spaltung den Willen der Station zum einmüthigen Ausdruck bringt, gegen jeden Angriff auf unsere Grenzen heute und jederzeit die ganze Fülle unserer nationalen Kraft in voller Rüstung aufzubieten, so wird der Reichstag schon durch seine Beschlüsse allein und noch vor deren Ausführung die Bürgschaften des Friedens wesentlich verstärken und die Zweifel beseitigen, welche sich an die bisherigen parlamentarischen Verhandlungen über die Vorlagen behufs Stärkung unserer Wehrkraft geknüpft haben können. Se. Majestät der Kaiser hegt zu dem gegenwärtigen Reichstag das Vertrauen, daß seine Beschlüsse der nationalen Politik der verbündeten Regierungen eine sichere Unterlage gewähren werden und schöpft aus diesem Vertrauen die Zuversicht, daß die Bemühungen Sr. Majestät, den Frieden und die Sicherheit Deutschlands zu wahren, von Gott gesegnet sein werden. Auf Allerhöchsten Befehl Seiner Majestät des Kaisers erkläre ich im Namen der verbündeten Regierungen den Reichstag für eröffnet. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Vormittags 9‘Ä Sann Di- Kind°rkirch?°M Ding-ld-y. Ding-Ide"^ 9’ 2Ibenb§ 6 Uhr, 3. Passionsandacht, Pfarrer im Ab^n d^o t t e?di-nV'gehEm Eden°und heiliges Abendmahl Die" in S"nt der Ab-ndgott.sdi-nst um « Uhr. Pfarrer Dr. Naumann. r 28oc6c DOm 6- bis 12. März befolgt katholische Gemeinde. 2. Fasten-Sonntag. Von 7 Uhr an Beicht?"'°'°°°'^ S; BÄÄ5*'* ----- OillaB 3 n„, «iottrsbirnll brr israelilifchk« KtliiiiansndrürAafl 3 äxw- 3-L.!?L.I,,.. «hielt 6arm (S°ä') mit 18,423 Sl- gewählt. Peters (Nl.) «hielt [@tabt] Duvigneau (Nl.) siegte mit 15,769 St. Heine (S°z.) Iittau. Buddeberg (Fr.) gewählt. --alle. sStadt.) Saalkreis. Dr. Meyer (Fr.) gewählt S8 SXSMSg Ä: «*> ä jssäi P°N'ch (G.) gewählt. Luders (Fr.) gewählt. gewählt. mit 16,409 St. gewählt. Friedrichs (Nl.) erhi.lt Äf”- Sd,Umad,er -"it 10,475 St. gewählt. Melbeck (Reichs.) (Vok) ?Ä06 St 3tonbabm mlt 5758 St. gewählt. Fürst Radziwill |r°S: W°lf(C.) mit über 2500 Stimmen Majorität gewählt gewählr """" C> 4‘ W-h-kr°.s. Frankfurt-Lebus. - Steinrück (K.) -- <’■> Biff«. "(«) ""a CJiL) fie3,c mit -ir-a 2000 Stimmen Majorität über London, 3. Marz. Einer Meldung aus Liverpool zufolge ist der englische E. R. Berlin, 3. März 1887. Aiceconsul Johnstone in Kamerun von den Eingeborenen aus Riodelrey, zwischen Die Abgeordneten versammelten sich nach der Eröffnungsfeier im Sitzungssaale, I §?""run und Altcalabar, fortgeführt worden. Das Kriegsschiff „Rifleman" ginn den der sich alsbald füllte. Besonders wurden die Führer der einzelnen Parteien von den I hinauf, um Johnstone zu befreien. Mitgliedern derselben begrüßt. I Bukarest, 3. März. Die Verbindungen mit Bulgarien sind seit heute Morgen „ , , Graf v. Moltke eröffnet als ältestes Mitglied des Hauses auf Grund des I !*n cI&r?$eiÄi <.man ^er keine sicheren Nachrichten, sondern nur widerte? m Geschäftsordnung die Sitzung. Zu provisorischen Schriftführern beruft er die j Zechende Gerüchte über die Vorgänge in Bulgarien. Seitens der rumänischen Abg Gras v. Kleist, v. Kulmiz, Graf Schönborn und Goldschmidt. I Regierung ist angeordnet worden, daß über die Grenze kommende Insurgenten ent- Der alsdann vorgenommene Namensaufruf ergiebt die Anwesenheit ton I "affnet werden. 2o2 Mitgliedern, also die Beschlußfähigkeit des Hauses. I Bukarest, 3. März. Die telegraphische Verbindung mit Rustschuk ist wieder Der Präsident schlagt vor, die Verloosung der Mitglieder in die Abtheilungen I hergestellt. "ach Schluß der Sitzung durch das Bureau vornehmen zu lassen. I m Petersburg, 3. März. Die dieser Tage im Finanzministerium begonnenen . V3 lndthorst (Etr.) behauptet, daß der Reichstag nicht in irgend I ?biathungen wegen Gmsührung des Tabakmonopols sollen den Blättern zufolge io- Ä bte Stichwahlen im Lande zum Abschluß gebracht I als möglich abgeschlossen werden und eventuell eine im Reichsrath einzubringende seren. Er will diesen Protest erheben, ohne demselben praktische Folge zu geben I diesbezügliche Vorlage zur unmittelbaren Folge haben. 0 < quSÄ8'*aV\^Ottl$er ^widert, er wisse nicht, welche praktische Folge I . London, 3. März. Ein Telegramm aus Bombay von heute meldet: Hier C 6eben wolle, Der Reichstag und das deutsche Volk sollten I "n-egangenen Nachrichten zufolge erließ der Emir von Afghanistan einen Aufrufen. Sr- MaMa den: Kaiser dafür dankbar sein, daß er den Reichstag so zeitig einbe- seine Unterthanen, sich aus einen heiligen Krieg vorzubereiten. daß die Mtlitartvrlage und der Etat noch vor dem 1. April zum Abschluß ge- I Marz. Eingegangenen Meldungen zufolge ist die aufständische Be- bracht werden könne. Er nehme den Dank dafür für die Regierung in Anspruch und I wegung in Silistria unterdrückt. ü ' aunianoqcoe -öe- roer.^e abwarten, was der Abg. Windthorst gegen das kaiserliche Recht einwenden werde. (rwyastcr Beifall). Richter (dft.) tritt den Ausführungen des Abg. Windthorst bei; daß Munster sich hier gleich wieder auf den Kaiser berufe, beweist, wie schwach die Position der Regierung in dieser Angelegenheit sei. (Lebhafter Widerspruch). ,urück»-Ä-^Ä«' ÄCtIbOrf (f°nf-) bk B°h°uptung-n Wtndthorsts -benf-lls . Lokale» -- N--ch kurzen Erwiderungen der 2I6g. Windthorst, Richter, v. Karboff I ehiwü^digen^Kastlr ^offm^und^nock °dreifachen „Hoch" auf den einoerftandein"" bcm be3 Alterspräsidenten -inun^nitein^h^ TelM°pWche^-iche,k Bromberg. Habn (K.) mit großer Majorität gewählt I Begeisterung gesungen wurde. - . h , d s dann auch m wahrer (So,.) *or:Ü,-JlC44e@iH^en60ffmann (31L) fk8te mit 12-148 Stimmen. Godau ' —--- 6817 ©®‘n,men.* ®c-) mit 8344 St. gewählt. L-istikow (Kartellkandtdat) lSt°dt.j Schrader (Fr.) mit 10,817 St. gewählt. hielt 891^St. 5raUbaitl (6,) mlt 13,799 St- gewählt. Rennen (Kartcllkandidat) er- Dr-sd-n. Hultzsch (Son.) mit 19,656 St. gewählt. Bebel erhielt 10 077 «r-iz. v-nning (R-ichgp.) mit großer Majorität gewählt 6 10|°77 @t Rordhansen. Lerch- (Fr.) gewählt. u s 12^23 6L‘m,n" SPrOf- Bull- (Fr.) mit 15,845 St. gewählt. Meyer (Nl.) erhielt Holzverstelgerung. Montag den 7. März sollen im Langsdorfer Gemeindewald nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 26 Stück Fichtenstämme von 18 bis 27 Ctm. Durchm., 18—27 Mtr. Länge, 35 > Slück Kiefernstämme von 16 bis 47 Ctm. Durchm., enthaltend 230 Festm., darunter ist vieles Schnittholz enthalten. Dienstag den 8. März wird folgendes Brennholz versteigert: 300 Rmlr. Buchen-Scheitholz, 320 „ „ Knüppel, 60 „ Eichen- „ 8 „ Linden „ 400 „ Buchen-Reiser, 220 „ gemischte Reiser, 18«) „ Stockholz. Der Anfang ist Morgens 9Vr Uhr den ersten Tag am Stockweier, den zweiten Tag am Nonnenrother Weg. Langsdorf, den 1. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. 1516 Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung Bekanntmachung BrrmcholMrsteigcnmß im Sicher Gemeindewaid 1602 Walz. 4850 82 das das 1589 Klinket. 1603 n u 1502 n 45 6 Arnsburg, den 4. März 1887. Henckel. Heß. 1619 1593 87 165 48 583 48 8 II n R n das das 13 75 147 77 3100 63 147 5 10 14 3 70 40 Stämme von über 40 Centi- meter Durchmesser, unter welchen sich schönes Schnittholz be- 6 55 Stück Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reisholz, Eichenstämme, ■ 41 Festm-, zu Bau- und Grubenholz, auch zu sonstigem Werkholz geeignet, Nadelstämme, 13 Festm., Stück Nadel - Derdstangen und 795 Stück Reisstangen, zu Dachsparren, Leiterbäumen u. Garten- Buchen-, Eichen- u. Nadel- Knüppel, Wegfahren des sämmtlichen Keh- richts in der Stadt, Anfahren der Straßenunterhaltungssteine, Fördern von Lahnkies, Anfahren von Lahn- u Grubenkies und Knüppel, Nadelholz-Scheite u. Knüppel Nadelholz-Reiser III. El. rm n n n II b. Distrikt Wehrholz. 80 Nm. Buchen-Scheitholz, Eichen-Stämme mit 1,90 fm, Buchen-Stangen I. El., Nadelholz-Stämme III. El. mit 3 fm, Rm. R II II Knüppel, Reiser I., H. u. III. Cl., Holzversteigerung. In dem Gräflich Solms-Laubach- schen Revier Feldheim kommen Montag den 7. d. MtS. zur Versteigerung: Leihgestern, am 3. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. sichtig! werden. Gießen, den 28. Februar 1887. Für die Vormundschaft: Th. Bai st, Rechtsanwalt. findet. Zusammenkunft in Abtheilung Vogelmeistbietend versteigert. Insbesondere werden ausgeboten: Goldfachen, Uyren,^ktnge, Ketten, Schmuckfachen, silberne Löffel, deSgl. Service, Leuchter und andere Werthfachen; Nippfachen, ein Hutes Pianino, ein fast neues Buffet, ein Spiegelschrank, ein Gold- Lniegel mit Trumeau, ein Pendule, sehr gut erhaltene Möbel (Garnitur). Secretär, Chaiselongue, Sopha, Stuhle, Kommoden- Bücherschrank, sowie Bibliothek, enthaltend: Deutsche Klassiker, Romane in Prachtbänden, Meyer's ConversationsLexikon rc. Betten, Brandkiste, Weißzeug, Teppiche und weitere Haushaltungsgegenstände, 3 Pumpen und Gartenwöbel. Ort der Versteigerung: WaUtkor Preusse 9i. Die Möbel rc. können am 7. März Vormittags von 10 Uhr an ve- Bekanntmachung. Die am 25. Februar lfd. Js. im Leihgesterner Gemeindewald abgehaltene Eichen-Stammholz-Versteigerung wurde nicht genehmigt, und kommt dasselbe Mittwoch den 9. März, Vormittags 10 Uhr anfangend, nochmals zur Versteigerung- 65 eichen Stämme von 20 bis 25 (Zentimeter Durchmesser, 3 bis 9 Meter Länge — 56,14 Festmeter. Hierunter befinden fich Holzversteigerung. Samstag den 8. März, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gemeindewald zu Watzenborn-Steinberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 43 Eichenstämme von 6—10 Meter Länge, von 30- 46 Ctm. Durchmesser, mit 36,62 Festm. Das Stammholz eignet sich gut zu Schreiner- und Glaser-Werkholz. 18 Rm. Buchen-Knüppel, 37 Rm. Eichen - Scheit, 38 Eichen - Knüppel, 3100 Wellen, 43 Rm. Stöcke. Zusammenkunft am Pohlheimer Wald. Steinberg, am 2. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn- Steinberg. Heß. 1575 Aufträge für die Versteigerung des Mobilien-Nachlasses von Herrn L. Meverfeld hier nimmt entgegen Louis Rothenberger, Neuenweg 22. 665 Fichten-Staugen v. 7—12 Mtr. I L, 6-14 Ctm. D. = 50,-. Mit dem Fichten - Stamm- und Stangenholz wird präcis 9 Uhr am I Bellersheimer Fußpfad mit der Ver- I steigerung begonnen; dagegen kommt das Eichenholz erst gegen 1 Uhr zum Ausgebot. 1 f Arbeitsversteigerungen. Mittwoch den 9. und Donnerstag den 10. l. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause an taufenben Unterhaltungsarbeiten für das Rechnungsjahr 1887/88 versteigert werden: Am ersten Tage: die städtischen Taglohnarbeiten, das Kehren der öffentlichen Plätze und Straßentheile. das Kleinmachen des Brennholzes für die städtischen Gebäude, das Reinigen der Oesen, die Pflasterreparaturen, die Lieferung von Basaltsteinen und das Kleinschlagen derselben. Am zweiten Tage: die gewöhnlichen Fuhrleistungen, Keilgeboteues. 1596] Zartes Mastgeslügel, diverse feine Meischwaaren, neue Gemüse- conserven jeder Art (junge Erbsen die i/t Liter-Büchse von 70 H an), Fertigstellung kalter Platten in jeder Anforderung. Ä. Koch Nachfolger Hamburger Fisch- u. Delicatessenhandl. spalier geeignet. Am ersten Tag kommt sämmtliches Brenn- und Nutzholz und am zweiten Tag das Stamm- und Stangenholz zur Versteigerung. Die Versteigerung beginnt jedesmal Morgens 10 Uhr auf dem Mausberg. Ruttershausen, den 3. März 1887. Gr. Bürgermeisterei Ruttershausen. Kuhzeil. Maulbach, am 2. März 1887. Grobherzogliche Oberförsterei Maulbach. Koch. Eichen-Scheite u. Knüppel, „ Reiser III. Cl., Buchen-Scheite, Holzversteigerung in der Königlichen Dbcrsörsterei Strupbach (Königlicher Förster Kleinwaechter zu FH. Haina). Freitag den 11. März e sollen in den Distrikten Kleiner und Großer Rothenberg (Nr. 12), Bleiden- bera, Oberer Hüttenwald und Lier- ruthen öffentlich versteigert werden: Versteigerungs-Anzeige. Montag den 7. März von Nachmittags 2 Uhr an und die folgenden Tage werden die zum Nachlaß des Herrn L. Meperseld zu Gießen gehörigen | 1499 Verkaufe noch 7 Stück Harzer Äanari‘Äv WOL Photograph, Neuen Baue. Holzversteigerung. Freitag den 11., Samstag den 12 und — wenn nöthig — Montag den 14. März werden in der Forstwartei Ober-Gleen aus den Distrikten Kuhzeil, Krippenplatte rc. versteigert: 1) Bau- und Nutzbolz: 792 Kiefernstämme mit 251,55 Fstm., zu Bauholz tauglich, 10 Fichtenstämme mit 2,59 Fstm. und 55 Fichten-Derbstangen mit 4,93 Fstm. 2) Brennholz: 4 Rmtr. Buchen-, 48 Birken-, 498 Kiefern- und 10 Aspen-Scheiter; 318 Rmtr. Buchen-, 52 Birken-, 684 Kiefern- und 10 Aspen-Knüppel; 68 Rmtr. Birken- und 498 Rmtr. Kiefern-Reiser; 23 Rmlr. Buchen- und 4 Rmtr. Kiefern-Stöcke. , , . _ Die Zusammenkunft ist jedesmal Vormittags 9 Uhr präcis im Distrikte 28 „ Eichen-Scheitholz, die Straßen-Handarbeiten. Gießen, den 3. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1579 Stockholz I. Cl., and. Laubholz - Scheite und Zusammenkunft Vorm. 9 Uhr im Holzschlage, Distrikt Nr. 12, am Lehnchen. Kaufliebhaber wollen das Holz vor dem Termine besichtigen. Forsthauö Strupbach, den 1. März 1887. Der Königliche Oberförster. 1601 Baumann. Reiserholz, Eichen, v. 6-12 Mtr. I., 30 bis 64 Ctm. D. = 52,07, Eichenstangen, 9 Mtr. L, 14 *1 Dienstag den 8. und —' - - - * Mittwoch den 9. März Donnerstag den 10 März I. I. werden in den Distrikten । kommen im Gemeindewald zu Rutters- Langenduchen, Gänsweide und Eisenkaute versteigert: I Hausen zur Versteigerung: 40 Rmtr. Buchen-Scheitholz, I a. Distrikt Hausberg. 172 „ „ -Knüppel, 4 Eichenstämme, 13,70 Festm-, für 22 „ Eichen und 51,8 Rmtr. Kiesern-Knüppel, I Schreiner und Glaser geeignet, 73 „ Buchen-, 32 Rmtr. Eichen- und 142 Rmtr. Nadel-Stöcke, | 2 Rm. Eichen-Nutzscheitholz, 985 Eichen- und 2800 Kiefern- und Fichten-Wellen. D'.e Zusammenkunft ist am Burkhardsfelder Vicinalweg in den Langenbuchen. Der Anfang ist in den Langenbuchen Vormittags 9 Uhr. Lich, den 3. März 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ctm. D. = 0,72, 172 Fichten-Stämme v. 7—12 Mtr. L, 15—21 Ctm. D. = 30,— Eichen- „ Buchen-Scheitholz, , Prügelholz, „ Stockholz, „ Eichen-, Fichten- teinez SLatutwein, diz#c t oom Swducenten, yu —.80 Sfc. 1.—, 91t. 1.20, 9K. 1.50, e-vn-pfoeMt 1^86 Srij'cftßadt. Hemden nach Maas in bester Ausführung empfiehlt [1610 I. Kaan jr., Kreuz. Gefiügel, Zander, Schellfische, Bratvücklinge. Kieler Sprotten, Bücklinge, . täglich Sendung bei 161b C. G Kleinhenu. Hochfeine Waare. — Billige Preise. Zu verkaufen ein Garten auf dem Näheres in der Exped. d- Bl.^—LU: 1459 Ich bin Willens, meinen Garten am Nahrungsberg balb zu verkaufen- Näheres Erlengasse la.- frische Sendung bei 1617 C <5. WemStenn Meyeriioff «fe Coslilar. 1585 1620 124.