istr. Crstcs Blatt. Sonntag den 4. December 1887. Amts- und Anzcigcblatt für den Kreis Gießen. vt? ' Schulstraße 7. Erschein, .-.glich mU des ML7MTg-?°i-r' WFLMK. Amtlicher Hheil. Gefunden: 1 Handschuh, 1 Taille, 1 Fensterladen, 1 Stüü Eisen, 2 Armbänder, 1 Taschentuch, 1 Milchkanne, 1 Pfeifenrohr, 1 Bell, 1 Portemonnaie, 1 Reißzeug, 1 Chorbuch, 1 evang. Gesangbuch, 1 Kapuze, an Geld 3 JC. 50 mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, am 3. Dezember 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutscher Reichstage 6. Sitzung vom 2. December 1887. Die erste Beratung der Getreidezollvorlage wird fortgesetzt. Aba Lee mann (nl.) befürwortet die Vorlage unter Widerlegung der Be- üfliiBtuna daß Süddeutschland an der Erhöhung der Getreidezölle kein Interesse habe, bezw gar dadurch benachtheiligt werde. Die Erfahrung beweise, daß Zollerhohungen »n den Brodvreisen keineswegs zum vollen Ausdruck gelangen. Durch den jefctgen ^RucE* aanß ber Sepreile würden Tausende von landwirthschaftlichen Arbeitern schwer betroffen. . ---— Darmstadt, 2. Decbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 30. Novbr. den Kreisrath des Kreise» Lauterbach, Karl Theobald Schönfeld, zum Kreisratb de» Kreises Schotten, sowie den Kreisrath des Kreises Schotten, Dr. Karl Wolf, zum Kreisrath des Kreises Lauterbach zu ernennen. Darmstadt, 2. Dezember. (Aus dem Staatsbudget.) Auf dem letzten Landtage ist gelegentlich der Verhandlungen über eine Petition der akademisch gebildeten Lehrer der höheren Schulen des Landes eine Erhöhung der Gehalte von verschiedenen Seiten betont und befürwortet worden, die Gehalte der akademisch gebildeten Lehrer an den Realschulen, die sich zur Zeit in dem Rahmen von 2000^-3800 M. (Durchschnittsgehalt 2900 M.) bewegen, mit den Gehalten der akademisch gebildelen Lehrer an den Gymnasien und Realgymnasien gleichzustellen, mit anderen Worten auch die Gehalte der erstgenannten Lehrer von 2000—4600 M. (Durchschnittsgehalt 3300 M.) steigen zu lassen. Rach eingehender Prüfung der Frage hat sich die Großherzogliche Negierung für eine solche Gleichstellung entschieden; sie ist dabei insbesondere von der Erwägung geleitet morden, daß es ohne eine solche Gleichstellung nach den gemachten Erfahrungen immer schwieriger wird, besonders tüchtige Kräfte den Realschulen, diesen für weile Kreise der Bevölkerung so wichtigen Lehranstalten zu erhalten. Hierzu kommt, daß die Lehrer an den mit Gymnasien oder Realgymnastum verbundenen Realschulen (Darmstadt, Mainz, Gießen, Offenbach und Worms), auch wenn sie vielleicht gar keinen oder doch nur in sehr geringem Maße Unterricht an dem Gymnasium oder Realgymnasium ertheilcn, jetzt bis zu 4600 M. Gehalt aufsteigen können und daß weiter die Ansprüche an die Lehrer an den verschiedenen höhere» Schulen doch im wesentlichen die gleichen sind. Der sich durch die in Aussicht ge- nommene Maßregel ergebende Mehraufwand wird einschließlich der sonstigen Mehr- fordcrungen für Gymnasien und Realschulen durch die Mehreinnahme an Schulgeld insbesondere durch die Mehreinnahme infolge der in Aussicht genommenen Schulgelderhohung gedeckt Die Gehalte der akademisch gebildeten Lehrer an sämmtlichen Gymnasien, Realgymnasien und Realschulen des Landes werden hiernach für die Folge im Mindestbetrag 2000 M., im Höchstbelrage 4600 M. — Durchschnitlsgehalt 3300M.— betragen; die der seminaristisch gebildeten Lehrer an diesen Schulen im Mtndestbetrage 1500 M„ im höchst- betrage 2700 M. — Durchschntttsgeh«lr 2100 M. In dem aus Anlaß der erwähnten Petition der akademisch gebildeten Lehrer an den höheren Schulen des Landes an den Ausschußreferenten gerichteten Schreiben hatte die Großherzogliche Regierung erklärt, daß wohl zu erwägen sein möchte, ob nicht im Staatsbudget die Mittel vorzusehen seien, um älteren verdienten Lehrern, die trotz langer Dienstzeit nicht eine Direktorstelle erlangt hätten, Gehalte bis zu 5000 Mark zuwetsen zu können. Die Regierung hält diese Frage sehr der Erwägung werth, sie hat jedoch im gegenwärtigen Budget von einer Vorsehung Abstand genommen, weil die neue Gehaltsregulierung der Reallehrer schon einen wesentlichen Mehraufwand für Gehalte erfordert, und das Bedurfnrß jedenfalls auch kein so dringendes ist, daß schon in der Finanzperiode 1888/91 eme Vorsehung getroffen werden müßte. Können in der Folge die Lehrer an der Realschule bis zu 4600 M. im Gehalte aufsteigeu, so muß der Gehalt der Direktoren dieser Anstalten höher wie seither gegriffen, aus 4800 M. festgesetzt werden, was ber der wichtigen und verantwortungsvollen Stellung dieser Direktoren ohnehin in hohem Grade ^^^zer^erscheint^^ ^^elle Mücke der Oberhess. Eisenbahnen^ Die Haltestelle Mücke steht in Bezug auf den Personenverkehr vielen anderen Stationen der Oberhessischen Bahnen voran; in Bezug auf den Güterverkehr nimmt dieselbe die vierte Stelle ein. Die für die Haltestelle gewählte Lage aus der westlichen Seite der Babn ist in jeder Hinsicht ungünstig, die Räume und Einrichtungen sind unzureichend «nd mangelhaft, und der aus einem alten Magazinsgebäude hergestellte an sich un- aenüaende Güterschuppen bedarf der Erneuerung. Eine ordnungsmäßige Verladerampe stir Vieb und Fuhrwerke fehlt gänzlich. Die Dienstwohnung des Stationsbeamten besteht aus zwei kleinen Zimmern und einer Küche Es ist daher beabsichtigtem lieues Stationsgebäude nebst Güterschuppen und Verladerampe auf der östlichen Sette der Bahn zu errichten und ein weiteres Geleise anzulegen, welches die im Interesse des Betriebes dringend zu fordernde Möglichkeit einer Kreuzung an dieser Station bieten soll. An Baukosten hierfür sind in das Staatsbudget eingestellt 57000 Mark. Aba Singer (Soc.): Die durch diese Vorlage in Aussicht genommene Der- j theuerung der Lebensmittel müsse von agitatorischer Wirkung sein. Die Vorlage sei . ein Angriff auf die wahre Mehrheit des Volkes. Abg. Gehlert, der etnen der ärmsten Wahlkreise vertrete, habe es über sich gewonnen, für die Vertheuerung zu sprechen- Gerade die ärmste Bevölkerung werde durch die Brodvertheuerung schwer getroffen. \ Durch die Erhöhung werde die Industrie auf das Aeußerste geschädigt; nicht nur Würden durch die Steigerung der Lebensmittelpreise die Arbeitskräfte vertheuert.es i merde auch das Ausland zu Repressivmaßregeln veranlaßt. Die Erfüllung der agrarischen Begehrlichkeiten sei eine unheilvolle Politik; aber die Stunde der Vergeltung roCrbC Abg"vr. o. Frege (cons.): Die Erhebung der progressiven Einkommensteuer in Sachsen habe den Nachweis ergeben, daß die Landwirthschaft in in ihren Einkommensverhältniffen zurückgegangen. Er könne nur wünschen, daß auch andere Länder zu diesem Steuersystem übergehen möchten; es werde sich dann der Rückgang auch ziffermässig sesfftellen lassen. Es handle sich bet dieser Vorlage um die Erhaltung des mittleren Grundbesitzes, um die Erhaltung der landwirthschaftlichen Arbeiter und um die nationale Landwirthschaft überhaupt. In England sind im Vorjahre allein 140,000 landwirthschaftltche Arbeiter entlassen worden unter der Wirkung der überseeischen Eoncurrenz, die fortgesetzt steigt. Redner vergleicht dann die Produktionskosten in Deutschland mit denen in Amerika und Rußland und kommt daraus zu dem Schlüsse, daß unter solchen Umständen Deutschland unmöglich concurriren könne, die deutsche Landwirthschaft untergehen müsse, wenn ihr nicht ein ausreichender Schutz zu Theil werde, den diese Vorlage jetzt, in letzter Stunde, bringe. Rußland sei fast ausschließlich auf den deutschen Markt angewiesen; um sich denselben zu erhalten, müsse es seine Preise um den Betrag des Zolles herabsetzen. Dringend wünschens- werth wäre eine ernstere Form für die Productenbörse, um dem herrschenden Unfug der Speculation ein Ende zu machen. Er bitte, die Vorlage nicht erst an eine Commission zu verweisen, wodurch die Angelegenheit nur verschleppt werde. Redner widerspricht der Behauptung, daß der kleinere Landwirth keinen Nutzen von den landwirth- schastltchen Zöllen habe, unter Anziehung eines Beispiels aus dem praktischen Leben, bei welchem der Besitzer eines Gutes von 5 Hektaren, das er allein mit seiner Familie bewirthschaftete, in Folge der Preisrückgänge mit einem Minus von 210 im Jahre gegen früher abschließt. Unsere nationale Unabhängigkeit erfordere, daß der Landwirthschaft in dieser Stunde beigesprungen werd«. Bei der jetzigen Lage zögen die besten landwirthschastlichen Arbeiter nach der Stadt, wo sie versiechten; und was komme dafür aus der Stadt? Gefährliche Existenzen, als Güterschlächter rc. Besonders schädlich sei der Terminhandel. Mit der Ablehnung dieser Vorlage werde eine furchtbare Verantwortung übernommen. Der Vater aller Schutzzölle in Deutschland sei eigentlich Dr. ibirger, denn seit wir Goldwährung haben, sei die Nothwendigkeit der Schutzzölle gebieterisch an uns herangetreten. (Beifall.) Abg. vr. Barth (frs.): Selbst wenn er einen Nothstand der Landwirthschaft anerkennen könnte, so würde er es doch nicht für berechtigt halten, die Abstellung diese» Nothstandes auf Kosten Anderer zu fordern. Aber er vermöge einen solchen Nothstand im Allgemeinen auch nicht anzuerkennen. Der Nachweis für einen solchen sei auch vom Herrn Minister nicht erbracht worden. Die Produktionskosten seien überall verschieden und in einem beständigen Flusse; man könne sie gar nicht allgemein feststellen: damit falle auch die Behauptung, daß der landwirthschaftliche Betrieb nicht mehr die Produktionskosten decke. Die Erhöhung der Zölle würde nur zu einer Erhöhung der Grundstückspreise führen. Da die Rente zu den Produktionskosten geschlagen werde, so würden diese damit wieder gesteigert. Die einfache Formel für alle Ausführungen zu Gunsten der Getreidezollerhöhung sei: Ein Theil der Bevölkerung soll umsonst arbeiten, damit ein anderer Theil, der sein Kapital in ländlichen Grundbesitz angelegt hat, einen höheren Zinsgenuß erhalte. Der Arbeiter müsse 10 Tage im Jahre umsonst arbeiten, um dem ländlichen Grundbesitzer eine höhere Rente zu verschaffen. Für den Getreidebau sei der Preis von Grund und Boden einflußlos. Der Pächter, der tüchtige Landwirth, der sich selbst gern ankaufen möchte, Beide hätten gar kein Interesse daran, daß der Grund und Boden recht theuer sei, im Gegentheil! Die Freihändler wollen, daß den Arbeitern das zufalle, was ihnen durch unsere ganze culturelle Entwickelung zusteht und sie sich erringen; dieser Proceß solle durch Maßregeln, wie die hier vorgeschlagene, unterbrochen werden. Der oorgeschlagene exorbitante Zoll könne in Zeiten von Mißernten nicht aufrechterhalten werden, er werde fallen vor der allgemeinen Entrüstung; dann aber werde ein Zusammensturz des ganzen landwirth- fchaftlichen Grundbesitzes die Folge fein. Seine Freunde würden es für gewissenlos halten, wenn sie nicht Alles aufbieten wollten, die Getreidezölle wieder zu Fall zu bringen. (Beifall links.) m . Abg. v. Kar dorff (Reichsp.): Dieselben Argumente, welche der Vorredner hier anführe, seien schon bei der Einführung der Schutzzölle angeführt worden; sie hätten sich nicht als richtig ergeben. Die Landwirthschaft habe durch die Preisrückgänge der letzten Jahre Hunderte von Millionen verloren. Welcher Nachweise bedarf es Angesichts dieser Thatsache noch für die Nothlage der Landwirthschaft. Unser Staat sei nicht nur Industrie-, sondern zugleich ackerbauender Staat. Wenn wir bezüglich unserer Brodversorgung in die Abhängigkeit des Auslandes gerathen, dann werden wir auch unsere politische Selbstständigkeit nicht auf die Dauer behaupten können Die Freisinnigen dringen auf einen Besitzwechsel der ländlichen Guter. Es sinken sich aber keine anderen Käufer als in England, die Großkapitalisten, welche den landwlrthschaft- lichen Grund und Boden in Jagdgründe umwandeln; was unter solchen Verhältnissen aus unserer Wehrkraft werden follte, bleibe dahingestellt. Die Hauptschuld an der Nothlage der Landwirthschaft trage das Währungssystem; hier follte man Abhulfe suchen. Er habe manche Bedenken gegen die Vorlage; er würde von der Aufhebung des Identitätsnachweises mehr Erfolg erwarten, als von diesen hohen Zollsätzen; aber er sei vor die Frage gestellt, ob er die Verantwortung für diese Vorlage übernehmen wolle. Diese Verantwortung könne er nicht übernehmen, da die Vorlage doch wenigstens eine augenblickliche Hülfe bringe. Er sei immer für das Zusammengehen der Conser- vativen und der gemäßigt Liberalen gewesen; wenn es sich aber um so wichtige Interessen als die der Landwirthschaft handle, dann muffe das politische Interesse zurucklretm. (^effaL) Lucius: Seitens der Gegner der Vorlage seien feine anderen Argumente angeführt worden als s. Z. gegen dm Zolltarif4879. Daß es sich nicht um eine einseitige Förderung der Interessen des Großgrundbesches Hand beweisen die eingegangenen Petitionen zu Gunsten derZollerhohung. Die Productions^ kosten seien keineswegs so wenig variabel als Dr. Barth behauptete. Die vorgeschlagenM Zollsätze entsprechen den anderwärts eingefuhrten Schutzzöllen Es fei besser spa er die Zölle wieder herabzusetzen, als sie so zu normiren, daß sie sAer «be:rmals^erhöht werden müssen, wodurch nur Beunruhigung geschaffen werde Er bitte d Vorlage nicht dilatorisch zu behandeln. Das würde geschehe», wenn in der ^ommm ons- berathung andere Fragen mit berührt würden, so.die Aufhebung des Jdentitats-Rach- wetses und die Wahrungsfrage. Rücksicht auf die zu erwartenden Repressalien des Auslandes auf industriellem Gebiet gegen die ,L^nützen° könne Dieselbe wurde der Industrie mehr schaden als sie der Landwirthschaft nutzen rönne, -wo ore loud- Wirtschaft Noth leide, fördere man sie durch Vermehrung der Verkehrsmittel, erlege aber nicht dem ganzen deutschen Volke eine neue Steuer auf. Abg. Frhr. v. Landsberg-Steinfurt (Centr.) gibt Namens eines großen Theils seiner Fraction die Erklärung ab, daß sie für die Erhöhung der landwtrth- schastlichen Zölle stimmen. Es handle sich um die Erhaltung des gesammten Bauernstandes und auch der Westen sei dabet, wie er entgegengesetzten Behauptungen gegenüber ausdrücklich bemerke, erheblich interessirt. Die Debatte wird geschlossen. Abg. Dr. Böckel erklärt, für die Vorlage zu stimmen. Durch den Schluß der Debatte sei er verhindert worden, Diejenigen vorzuführen, durch welche die meisten Subhastationen veranlaßt werden. Die Vorlage wird an eine 28er-Eommission verwiesen. Nächste Sitzung Montag 1 Uhr. Unterstützung der Familien der zu Uebungm herangezogenen Reservisten rc., Weinfälschungsgesetz. Telegraphische Depeschen. Wolfs'S telegr. Tonesvandenz-Bureau. Pari-, 2. December. Bei dem Ministerrathe im Elysöe gestern Nach» mittag nach der Vertagung der Kammer forverte Grevy, nachdem Rouoier die Bedeutung des Kammerbeschlusses dargeleat hatte, j.'den Minister zur Asußerung feiner Ansicht auf. Alle Mintster erklärten einstimmig, der unverzögerte Rücktritt Grevy's erscheine ihnen nothivendig. Grevy erwiderte, nicht er, sondern die Kammer sei es, welche die gegenwärtige Lage geschaffen habe; die Kammer müffe also auch die Verantwortung vor der Geschichte tragen. Grevy erklärte sodann, er werde heute demisftoniren. In ParlamentSkreisen gilt es als gewiß, daß die Botschaft Grevy's deffen Demisston enthält. Der Congreß tritt am Samstag zusammen. Die Plenar-Versammlung der Repu'olttaner bleibt auf den Vormittag des Zufammmentritts des Congreffes in Versailles festgesetzt. — Der gestrige Abend war sehr bewegt, doch sand keine ernstliche Unordnung statt. Zwanzig Personen wurden verhaftet, alsbald aber wieder frei« gelassen. Die Polizei versichert, sie habe Dvroulvde und Louise Michel vorübergehend verhaftet, um dieselben den Feindseligkeiten der Menge zu entziehen. N ch vor Mitternacht hatte Paris die gewohnte Physiognomie. Die Journale meinen, nach dem gestrigen Tage könne Grevy seine Demission nicht mehr hin- aurschieben. Die meisten Journale sprechen ihre volle Billigung der ebenso würdigen rote ruhigen Haltung der Kammern aus. Es sei zu hoffen, daß hieraus eine Einigung der republikanischen Parteien bezüglich der neuen Präsidentenwahl sich entwickele. — In verschiedenen Punkten der Stadt haben sich Gruppen gebildet, die jedoch meist nur aus Neugierigen bestehen. Eine Gruppe der Manifestanten, darunter die Deputirten Basly und Camclinat und die intransigenten Journa- listen Ducquercy und Ernst Roche, wurde vom Palais Bourbon nach dem Eon- cordietiplatz zurückgedrängt. Als einige Gamins mit Steinen zu werfen begannen, wurde der Platz durch die Polizei zu Pferde gesäubert. Die Manifestanten begaben sich darauf nach dem Rathhaurplatz, den die Polizei gleichfalls säuberte. Basly, Camelinat, Ducquercy und Roche traten in's Rathhaus ein, wo der Municipalcath tagte. Der Letztere beschloß mit 54 von 69 Stimmen, sich nach dem Palais Bourbon zu begeben, um die Kammer zu ersuchen, sich ihm zur Rettung der Republik anzuschließen. — Louise Michel versuchte heute Nachmittag in's Palais Bourbon zu gelangen, wurde jedoch festgenommen. Em Haufen von Manifestanten begab sich zum Rathhause, um den Municipalratb zu ersuchen, sich ihnen anzuschließen, alsdann zu den Deputirten der äußersten Linken zu gehen und gemeinsam Protest gegen die Candidatur Ferry zu erheben. — Die Vorlesung der Botschaft in den Kammern wurde unter allgemeiner Stille angehört. In der Nähe des Palais Bourbon stehen vereinzelte Gruppen; im Allgemeinen ist die Physiognomie der Gegend eine ruhiae. — General Boulanger hat sich heute früh auf seinen Posten nach Clermont- Ferrand zurückbegeben. Dublin, 2. December. Thimotby und Hartington, Secretäre der National-Liga, wurden gestern in ihren Bureaux wegen des gleichen Vergehens wie Sullivan verhaftet. Madrid, 2. December. Die Thronrede zur Eröffnung der Cortes constatirt, daß der innere Friede gesichert und die äußeren Beziehungen Spaniens herzliche feien. Der Sultan von Marokko suchte eine neue Conferenz nach zur Prüfung der Convention von 1860. Die Thronrede sagt, die spanische Flagge werde in den Kolonien überall behauptet werden. Lokale-. Gießen, 3. December. Am 30. November d. I. waren es 25 Jahre, daß der Director bei städtischen Gas und Wasserwerks, Herr Bergen, beim Betrieb unserer hiesigen Gasanstalt als technischer Beamter thätig ist und — da er schon als junger Mann den im Jahre 1856 stattgehabten Bau derselben mitgemacht und während einer 4jährigen Thätigkeit auf dem technischen Bureau des bekannten Gasindustriellcn Riedinger in Augsburg seine Vorbildung genossen hatte — 30 Jahre, daß er seinem lichtspendenden Beruf überhaupt angehört. Wenngleich Herr Bergen beabsichtigte, sich dieses Gedenktages nur in Mer Weise zu erinnern, so 'daß er selbst seinen nächsten Angehörigen gegenüber desselben erst am betr. Tage erwähMe, so dachten die Beaniten des Gaswerks und seine Mitarbeiter doch anders, indem sie ihrem Vorstande am Jubiläumstage in ebenso herzlicher als feierlicher Weise chre Glückwünsche aussprachen und der Hoffnung Ausdruck verliehen, es möge Herrn Bergen noch abermals so lange Jahre vergönnt sein, seine ersprießlichen Dienste dem Gaswerk und der seit einiger Zeit damit verbundenen Schwesteranstalt, dem Wasserwerk, widmen zu können. Der Beglückwünschte dankte mit herzlichen Worten für die treue Gesinnung seiner Mitarbeiter, sie alle mahnend, ihm wie seither, so auch fernerhin in dem schönen aber auch wichtigen und mit der Ausdehnung beider Anlagen immer arbeits- und verantwortungsvoller werdenden Beruf mit Umsicht und Pflichtgefühl beseelt, als geschätzte Genossen treu zur Seite zu stehen. Den Wünschen des Geschäftspersonals aber'schließen sich hiermit auch Freunde des allgeschätzten Jubilars gerne an. . • — Interessenten werden auch an dieser Stelle auf die Erfolge des hier anwesenden Kalligraphen Herrn G. Gottlieb aufmerksam gemacht; die im Anzeigentheil veröffentlichten Zeugnisse sind weitere sprechende Beweise für die Dortrefflichkeit seines Unterrichtes. Gießen, 4. December. sTheater.j Allen Freunden der heiteren Muse wird der heutige Sonntag eine willkommene Abwechselung bieten, beim es gelangt eine ber lustigsten Possen zur Aufführung, welche je geschrieben worden ist, nämlich Jacobsen's „@in gemachter Mann". Die Posse ist mit den neuesten Couplets und mit Ballet glänzend ausgestattet und wird unseren Gesangskräften zum ersten Mal Gelegenheit bieten, sich auch beim Publikum einzuführen. Mit gespanntem Interesse sieht man in unseren kunstliebenden Kreisen der Montags- Aufführung des berühmten Gutzkow'schen Lustspiels „Der Königslieutenant" entgegen. Das herrliche Werk, welches in poetischen Zügen die Freundschaft des jungen Goethe zum Grafen Thorane und seine erste Liebe zu der französischen Schauspielerin Belinde schildert, ist längst Lieblingsstück aller Geblldeten geworden. In der Rolle des Königslieutenant wird Herr Rudolph zum ersten Male vor unserem Publikum erscheinen. Verwischtes. △ Mainz, 2. December. In einer bis zum späten Abend währenden Sitzung der hiesigen Strafkammer fanden heute die zahlreichen Eisenbahndiebstähle, welche im verflossenen Sommer auf der Strecke Mainz—Bingen vorgekommen sind, ein gerichtliches Nachspiel. Während es dem Hauptdieb, einem Unterbeamten Namens Johannes Veit, in dessen Wohnung man ein ganzes Magazin aller möglichen gestohlenen Güter gefunden, gelungen nach Amerika zu flüchten, nahmen die Anklagebank acht Ackersleute, 4 Männer und 4 Frauen von Gaulsheim ein, unter denen nur zwei, der ehemalige Bremser Grünewald und seine Frau des Diebstahls angeschuldigt waren, während sich alle Uebrigen nur wegen Hehlerei zu verantworten hatten. Die sehr umfungreiche Beweisaufnahme ergab, daß sämmtliche Angeschuldigte bis auf zwei der Frauen einen mehr oder minder großen Theil der gestohlenen Gegenstände, wissend, daß solche gestohlen, gekauft haben. Bezüglich Grünewald und dessen Frau konnte ber Beweis, auch an ben Diebstähle» theilgenommen zu haben, nicht erbracht werben, bagegen würben Beibe ber Hehlerei auch überführt. Als am meisten belastet würbe Grünewald erkannt und zu 3 Monat Gefängniß verurtheilt, die übrigen Urtheile lauteten auf 1 Monat, 14 und 7 Tage Gefängniß. A Mainz, 2. December. Unsere Stadtverordneten haben bei dem am Mittwoch gefaßten Beschluß, das Stadttheater auf 3 Jahre wieder Herrn Director Preymaier zu übertragen, die Rechnung ohne den Wirth bezw. ohne Herrn Preymaier gemacht. In einem Schreiben an die Bürgermeisterei erklärte nämlich heute Herr Preymaier, daß die gestellte Bedingung, eine Entschädigung für das Gas zu leisten, für ihn unannehmbar sei und er darum auf die Direction verzichtete. Die Bürgermeisterei hat sich in Folge dieses Schreibens sofort an Herrn Albert Schirmer (seither in Stettin) gewandt, der von den übrigen Can- didaten um die Directorstelle als am geeignetsten angesehen wird. A Vom Rhein, 2. December. Der Wasserstand wird für die Schifffahrt von Tag zu Tag kritischer. Nur noch ganz gering befrachtete Fahrzeuge können sich Fortgang verschaffen; überall sieht man Sandbänke zum Vorschein kommen. Wetzlar, 1. Decbr. Ein Eisenbahmmfall, welcher glücklicher Weise von keinen ernsteren Folgen begleitet war, hat sich heule Mittag in unmittelbarster Nähe der hiesigen Station zugetragen. Wie man uns erzählt, gerieth der Personenzug, welcher um 12 Uhr 18 Minuten Mittags von hier nach Coblenz abzugehen pflegt, wahrscheinlich in Folge falscher Wcichenstellung, auf ein verkehrtes Geleise. Obwohl der Führer desselben sofort nach Wahrnehmung des Versehens nach Kräften bremsen ließ, konnte es doch nicht verhindert werden, daß bet der „Sophiexhütte" eine Earambolage mit mehreren leer dort siebenden Eokeswagen erfolgte. Jndeß sind, wie erwähnt, außer einigen Materialbeschädigungen weitere Unfälle nicht vorgekommen, sodaß der Zug nach Rückkehr in das richtige Geleise alsbald weiterfahren konnte. Handel und Berkehs. Gießen, 3. December. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund M. 1.05—1.10, Hühnereier pr. St. 7—8 H, Enteneier St. 0—0 X Käte vr. St. 4—7 4, Käsematte. 3—0 H, Erbsen pr. Liter 20 H, Linsen 30 H, Tauben per Paar 70 bis 80 H, Hühner per Stück X 0.85—1.50, Hahnen pr. Stück X 050—0.70, Enten per Stück X 1.40—1.80, Gänse per Pfund 40—52 X Ochsenfleisch per Pfund 58 bis 60 H, Kuh- und Rindfleisch 45—50 Schweinefleisch 54—60^, Hammelfleisch 40 btö 60 H, Kalbfleisch 40—48 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 4 00—4.50, Milch per Liter 12—18 X Weißkraut Stück 6—11 X Zwiebeln per Gentner X 7.50—.9.00. Allgemeiner Anzeiger. Wohnungsveränderung. Den geehrten Damen zur Nachricht, daß sich jetzt meine Wohnung Marktstraße Nr. 27 bei Herrn Kaufmann Elsoffer, 1 Treppe hoch, befindet. Eingang Rittergasse. 9029 Eiisabelhe Weicker, Friseuse. Zum Papst-Jubiläum (26. December) Hausfahnen mit Papstporträt oder mit Papstwappen oder mit Heiligenfiguren. Billige Hausfahnen (ohne Malerei) in den päpstl. Farben oder in beliebigen Nationalfarben, beste Qualität zu sehr niedrigen Preisen. Päpstliche Wappenschilder. — Papst-Transparente. Lampions, Ballons. 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[8918] Heinrich Wallach^ Aus der Stiftung der Kinder und Erben des Kommerzienrathes Georg Karl Gail sind für das Jahr 1888 an zwei bedürftige dahier wohnende Familien oder allein wohnende Personen Unterstützungen von je 200 zu vergeben. Bewerbungen haben bis zum 15. d. MS. bei der unterzeichneten Behörde zu geschehen. Gießen, den 2. December 1887. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 902o Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 12. Dezbr. 1887, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Heegstrauch nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz 12 Nadelstämn'.e mit 2,80 Festmeter, 7146 Fichtenstangen „ 68,44 „ „ B. Brennholz. Scheith. Knüppelh Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Eichen — — — 600 Nadel 1 13 6,7 13590*) *) darunter Durch'orstungswellen. Die Zusammenkunft ist an der Licberstraße 1. Schneise. Gießen, den 2. December 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ___ A. Bram m._____8986 Versteigerung. Dienstag den 6. December r Nachmittags 3 Uhr, werden im Pfandlokal (Seltersweg 11) 2 Faß Wein und 20 Flaschen Champagner meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, aut 3. December 1887. 9009 Horn. Malz-Extract u. Caramellen v. L. H. Piötsch & Co., Breslau. Engroa k Flagche Mk. 1, 1,75 u. 2,50. Caramellen nur in Beuteln (niemals lose) ä 30 und 50 Pfg. Nur echt, -wenn auf jeder Flasche und jedem Beutel diese Schutz-Marke steht. Huste-Nicht Bezogen hat von uns: in Giessen: 8643] Ferd. Drebee. Anerkennung. Gegen meinen veralteten Husten gebrauche ich jetzt die Malz-Extract-Caramellen, mit der Schutzmarke „Huste-Nicht“ von L- H Pietsch &. Co in Breslau mit dem besten Erfolge und kann dieselben den Personen, welche an Husten und Luftröhren-Catarrh leiden, nur empfehlen. Heyer, Briefträger. Quedlinburg, 3. März 1887. Denaturirten Spiritus, prima 94 %, welcher nicht die Luft verpestet, empfehle stets zum billigsten Preise. H. F. Nassauer, 9017 Neuenweg 15. 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ZUF" Ich bezeuge hiermit dem Kalligraphen Herrn Gottlieb auf Wunsch, daß sich die Handschrift meines Sohnes schon nach nur 3maligem Besuch wesentlich gebessert hat. Gießen, 2. December 1887. L. Textor. Bezugnehmend auf obige Emofehlungen theile er- gebenst mit, daß ich meinen Aufenthalt hier verlängert habe und bitte Meldungen im Hotel zum Prinz Carl zu bestellen. O. Gottlieb, 9002 Kalligraph. Neues Theater in Giessen. Cafe Leib. 8999 Sonntag den 4. December 1887 r Ein gemachter Mann. Große Operettenposse in 5 Akten von Eduard Jacobson. Am Wallnertheater in Berlin über 300mal gegeben. Personen: Baron Erich von Elmenhorst . . . Max Heinrich. Baron Curt v. Elmenhorst, sein Neffe . Leo Sydow. Pasewalk, Rentier . Otto Woisch. Friederike, seine Frau Franziska Buisfon. Else, beider Tochter. Margaretha Bauer. Toni Sendler, ihre Gesellschafterin . Selma Hesse. Theodor Lux . . . Alwin Gittermann. Wallberg I Max Hooffacker. Randow } Maler Hugo Fischer. Ulsert | Ludwig Mantel. Laura Jungblut, Wittwe .... Alma Heblfeldt. Dörthe,Dienstmädchen Wanda Hagen. Wetterhahn, Gerichtsvollzieher . . . William Langley. Lanzke, Feuerwehrmann .....Adolf Klein. Im 4. Akt: Ballet. Grande valse parlslenne, getanzt von Anna Rudolph vom Kgl- Theater in Cassel. kaler. Otto Brenner. Mack,Seraeantmajor Max Heinrich. Grethel, Dienstmagd Selma Hesse. : .s William Langley. - - ' Adolf Klein. Montag den 5. December 1887 r Zum ersten Male: Der Königslieutenant. Lustspiel in 4 Acten von Gutzkow. Personen: Graf Thorane, franz. General .... Julius Rudolph. Althof, sein Adjutant Max Hoofacker. Rath Göthe . . . Hugo Fischer. Frau Rath Göthe . Franziska Buisson- Wolfgang, ihr Sohn Margaretha Bauer. Miller, Professor . Otto Woisch. Seekatz, Maler aus Darmstadt . . . Alwin Gittermann. Frau Seekatz . . . Betty Heigl. Alcidor l franz. Richard Kreißel. Belinde (Schauspiel. FranziskaRottmeyer Anfang ganz prüciS 8 Uhr. Billets sind zu allen Plätzen vorher nur in der W. 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Bestand 1886: 18500 Personen mit jährl. zahlbarer Nente von Mk. 715000«— Die Rentenversicherung — wie sie obige Anstalt vermöge ihrer anerkannt gediegenen, langjährigen Einrichtungen bietet — erhöht dab jährliche Einkommen nm ein Bedeutendes. Eine größere Rentenversicherung gewahrt — selbst bei hohen Ansprüchen — ein leichtes Auskommen: kleinere Einlagen bieten Ersatz für die niederen Zinsen; Personen mit geringerem Vermögen sichern sich zeitlebens den sorgenfreien Unterhalt. (Die Rente ist steuerfrei ebenso wie das hierauf angelegte Kapitals. Die Capitalanlage auf Renten kann mit oder ohne Rückvergütung stattfinden — je nachdem Erben zu berücksichtigen sind; auch können sich 2 Personen zusammen einkaufen rc. rc. — Bei höchsten Rentenbezügen und hohen Dividenden bietet die Anstalt, wie bekannt, die größte Mannigfaltigkeit. — Von 1000 Mark Einlage betragt die sofortige Rente: z. B. im 35. 4t/. 45. 50. 55. 60. 65. 70. Lebensjahre; 2548 Mk. 60.60 64.10 68.50 74— 80.80 89.30 100.30 116.10 jährlich. Zu dieser festen Rente kommt nach zwei Jahren schon der jährliche Gewinnantheil: die Dividende (in der Höhe von 10—-25pCt. der Rente), sodaß sich z. B- bei 15pCt. die Rente der 55jährigen Person von Mk. 80.80 auf Mk. 92 80 erhöht. Die Beträge der fälligen Rentenkoupons (Juli und Januar) werden von der Generalagentur überallhin portofrei übersendet, für Gießen von der unterzeichneten Hauptagentur ausgezahlt; das Bankhaus Aron Heichelheim, Gießen, ist ermächtigt die Capitaleinlagen zur kostenfreien Ueberweisung entgegenzunehmen, was außerdem durch Reichsbankgiro-Conto der Generalagentur geschehen kann. — Beitritt täglich und in jedem Alter. — Alle nähere Auskunft, Statuten, Prospecte und Antragsformulare durch die Hauptagentur Gießen: G. 28. Döpfer, Südanlage 5. Die Generalagentur Darmstadt: Fr. Ekert. 9007 Der 2. und 3. 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Staatsbabn-Actien 36050 1880 4o/o Russen Oblig. 79.15 4% unif. Egypter Obng. 74.50 Disconto-Com-Antheile 190.70 Laura-Actien 90V< 4% Ungar. Goldrente 80.25 3% Portugiesen-Obl. 93.00 Tendenz: fest. Der Wochenschluß verhinderte die Speculation, nach irgend einer Richtung hin thätig einzugreifen. 3M^ Der heutigen Nummer liegt eine Beilage der Firma Mey 8? Edlich in Leipzig-Plagwitz bei. 8984 dl. Scheyda. — Druck und Verlag der Drühl'schcn Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gieße». Die heutige Nummer enthält H Blätter.