Jlr. 177 Mittwoch den 3. August 1887. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. VE»- Schülstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. «f >yT47rl MMMrar" ^MG"»21«2«WllSI»»»L2WWILr»»«»>aS8«IS^WM»l^KÜS^Wi IMni LT’i-Hn'—>J,TWI'7mrT,7 AwLticher Htzei L Gießen, am 1. August 1887. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 11. Juli 1887 bezüglich der Unfallversicherung der bei Bauten beschäftigten Personen. Das GroßherZogliche Kreisamt Gießen an die Geotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach § 11 des rubr. Gesetzes (Reichsgesetzblatt von 1887, S. 287) sind Arbeiter, welche bei Ausführung von Bauarbeiten beschäftigt und nicht Wk aus Grund der Unfallversicherungsgesetze vom 6. Juli 1884, vom 28. Mai 1885 und vom 5. Mai 1886 gegen Unfall versichert sind, gegen die Folgen hr bei diesen Bauarbeiten sich ereignenden Unfälle zu versichern. Von Seiten des Reichsversicherungsamts ist die Frist, binnen welcher jeder Unternehmer eines versicherungspflichtigen Baubetriebs (cf. nachstehend gedruckte Anleitung pos. 1) denselben unter Angabe des Betriebes, sowie der Zahl der durchschnittlich darin beschäftigten versicherungspflichtigen Personen bei uns anzumelden hat, auf die Zeit bis zum L. September 1887 festgesetzt worden. Wir beauftragen Sie daher die in Ihren Gemeinden wohnenden Unternehmer dieser nunmehr versicherungspflichtigen Betriebe zur rechtzeitigen Hnmelbmtg aufzufordern. Bis zum 10. August l. I. sehen wir Ihren Berichten darüber entgegen, ob und welche Baubetriebe der in dem rubr. Gesetze erwähnten Art in Aren.Gemeinden betrieben werden, sowie von wem und mit wieviel Personen diese Geschäfte betrieben werden, um Ihnen sodann die nöthigen Aumelde- ^kmnulare zusenden und eine Controls über die Richtigkeit der eingehenden Anmeldungen führen zu können. Dr. Boekmann. Anleitung, betreffend die Anmeldung unfsÜverficherungSpflichtiger Tiefbau- und anderer Baubetriebe. (§ 4, Ziffer 1 und § 11 des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli 1887 und § 11 des Unsallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884.) 1) Die Anmeldungspflicht erstreckt sich auf die gewerbsmäßige Aus- Wrung von a. Eisenbahn-Bauarbeiten, b. Kanal-Bauarbeiten, c. Wege- (Straßen-, Chaussee-) Bauarbeiten, d. Strom-Bauarbeiten, e. Deich- (Damm-) Bauarbeiten, f- Festungs-, Meliorations-, Bewässerungs-, EntwässerungS-, Drainirungs- Bodenkultur', Uferschutz-Bauarbeiten und g. anderen Bauarbeiten, welche nicht unter die Bestimmungen des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 oder unter die nach § 1, Absatz 8 a. a. O. vom Bundesrath erlassenen Anordnungen fallen. _ 2) Unter die bereits gegenwärtig versicherungspflichtigen Bauarbeiten (Äffer 1, lit. g) fällt die gewerbsmäßige Ausführung von Bauarbeiten insbesondere insoweit, als Arbeiter und Betriebsbeamte von einem Gewerbe- lrÄbenden, dessen Gewerbetrieb sich auf die Ausführung von Maurer-, Zimmer-, T:rchdecker-, Steinhauer-, Brunnen- oder Schornsteinfegerarbeiten, auf die Aus- sihrung von Tüncher-, Verputzer- (Weißbinder-), Gypser-, Stuckateur-, Maler- (Anstreicher-), Glaser-, Klempner- und Lackirerarbeiten bei Bauten, aus die Anbringung, Abnahme, Verlegung und Reparatur von Blitzableitern, oder auf m Ausführung von Schreiner- (Tischler-), Einsetzer-, Schlosser- oder An- . Mgerarbeiten bei Bauten erstreckt, in diesem Gewerbebetriebe beschäftigt D:-rden (Unfallversicherungsgesetz § 1, Absatz 2 und 8 und die zur Ausführung - Absatzes 8 von dem Bundesrath gefaßten Beschlüsse; vergleiche bezüglich । letzteren die Bekanntmachungen vom 11. Februar 1885, Reichs-Anzeiger I ™c. 36 vom 11. Februar 1885, und vom 10. Juni 1886, Reichs - Anzeiger «. 136 vom 11. Juni 1886). 3) Zu den nach Ziffer 1, lit. g anmeldungspflichtigen Baugewerbe- i Ödenden gehören insbesondere die Ofensetzer, Tapezierer (Tapetenankleber), ^tubenbohner, sowie Gewerbetreibende, deren Gewerbebetrieb sich auf die An- i’n/Ti' ^na$me un& Reparatur von Wetter-Rouleaux (Marquisen, Jalou- 4) Gewerbsmäßig ist die Ausführung von Bauarbeiten, wenn aus dieser I Einführung ein Gewerbe gemacht wird, der Betrieb also zu Zwecken des I ^werbes für einige Dauer erfolgt. o) Nicht anzumelden sind: a. Bauarbeiten, derm Ausführung nicht gewerbsmäßig erfolgt (§ 4, Ziffer 1 und 4 des Gesetzes vom 11. Juli 1887), b. Bauarbeiten, welche von dem Reich oder von einem Bundesstaat als Unternehmer ausgeführt werden (§ 4, Ziffer 2 a. a. O.), o. Bauarbeiten, welche von einem Kommunal verbände oder einer anderen öffentlichen Korporation als Unternehmer ausgeführt werden (§ 4, Ziffer 3 a. a. O.), d. Bauten, welche von Eisenbahnverwaltungen für eigene Rechnung (in Regie) ausgesührt werden (§ 4, Ziffer 4, Absatz 2 a. a. O), e. die laufenden Reparaturen an den zum Betriebe der Land- und Forstwirthschaft dienenden Gebäuden und die zum Wirthschafts- betriebe gehörenden Bodenkultur- und sonstigen Bauarbeiten, ins- r ' besondere die diesem Zwecke dienende Herstellung oder Unterhaltung von Wegen, Dämmen, Kanälen und Wasserläufen, gelten als Thelle des land- und forstwirthschaftlichen Betriebes, wenn sie von Unternehmern land- und forstwirthschaftlicher Betriebe ohne Ueber- tragung an andere Unternehmer auf ihren Grundstücken ausgesührt werden (§ 1, Absatz 4 a. a. O.). Ebenso gelten als Theile des Fabrikbetriebes und sind nicht anzumelden die lausenden Reparaturen an den Gebäuden, welche zu den im § 1 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 gedachten Betrieben dienen, und die zum laufenden Betriebe gehörenden Bauarbeiten, wenn sie von dem Unternehmer des Fabrikbetriebes ohne Uebertragung an andere Unternehmer auf seinem Grundstücke ausgesührt werden. 6) Richt versicherungspflichtig und daher nicht anzumelden ist die Ausführung von Bauarbeiten, bei welchen der Unternehmer allein und ohne Ge- hülfen oder sonstige Arbeiter thätig ist. Dagegen ist die Versicherungspflicht begründet, wenn ein Famllienange- höriger des Unternehmers als Gehülfe oder sonstiger Arbeiter in dem Betriebe beschäftigt wird: mit Ausnahme der Beschäftigung der Ehefrau, welche niemals als eine von ihrem Ehemanne beschäftigte Arbeiterin gilt. Im Uebrigen ist die Anmeldungspflicht weder von der Zahl der in dem Betriebe beschäftigten Arbeiter, noch von der Art desselben (Handbetrieb, Motorenbetrieb rc.) abhängig. 7) Personen, welche nicht gewerbsmäßig Bauarbeiten ausführen, unterliegen der Anmeldungspflicht nicht, wenn sie einen Bau durch direct angenommene Arbeiter im Regiebetriebe ausführen lassen. 8) Bei der Anmeldung ist der Gegenstand des Betriebes genau zu bezeichnen. 9) In der Anmeldung ist ferner die Art des Betriebes genau zu bezeichnen, insbesondere ob derselbe lediglich ein Handbetrieb ist oder unter Be- Benutzung elementarer Kräfte (Wind, Wasser, Dampf, Gas, heiße Luft rc.) erfolgt. 10) Unternehmer von Baubetrieben der in Ziffer 1 bezeichneten Arten, welche schon gegenwärtig einer Berufsgenoffenschast angehören — z. B. wegen der Ausführung von Maurer-, Zimmer-, Brunnen- rc. Arbeiten oder wegen der Benutzung einer Arbeits- (Feld-) Bahn oder wegen eines anderen versicherungspflichtigen Nebenbetriebes (z. B. eines Steinbruchs). rc. —, haben bei der Anmeldung anzugeben, ob der jetzt angemeldete Baubetrieb den Hauptoder den Nebenbetrieb bildet, und welcher Berufsgenoffenschaft der Betrieb bereits angehört. Es ist dies deshalb erforderlich, well mit dem Inkrafttreten des Gesetzes vom 11. Juli 1887 diejenigen schon bisher versicherungspflichtigen Betriebe, welche den Nebenbetrieb von Unternehmern der unter dieses Gesetz fallenden gewerbsmäßigen Bauarbeiten bilden, aus den auf Grund der bisherigen Gesetze gebildeten Berufsgenoffenschaften (für Baugewerbetreibende, Straßenbahnen rc.) ausscheiden (§ 9 Absatz 3 a. a. O ). 11) Zur Anmeldung verpflichtet ist der Unternehmer des Betriebes oder sein gesetzlicher Vertreter. Als Unternehmer gilt der Baugewerbetreibende, für dessen Rechnung der gewerbsmäßige Betrieb erfolgt. 12) Die Zahl aller in dem Betriebe durchschnittlich beschäftigten versicherungspflichtigen Personen muß in der Anmeldung angegeben werden, einerlei ob dieselben Inländer oder Ausländer, männlichen oder -veiblichen Geschlechts, ob sie erwachsene Arbeiter oder jugendliche Personen mit oder ohne Lohn sind, ob sie dauernd oder vorübergehend beschäftigt werden. Beamte mit mehr als 2000 «M. Jahresarbeitsverdienst sind nicht mitzuzählen. Tantiemen und Naturalbezüge, letztere nach Ortsdurchschnittspreisen berechnet, bilden emen Theil des Jahresarbeitsverdienstes. 13) Bei Verrieben, welche regelmäßig nur eine bestimmte Zell des Jahres arbeiten, ist die anzumeldende „durchschnittliche" Arbeiterzahl drejemge, w cy sich für die Zeit des regelmäßigen vollen Betriebes ergiebt. 14) Als in dem Betriebe beschäftigt sind diejenigen anzumUden welche in dem Betriebsdienste stehen und Arbeiten, welche zu dem Baubetueve ge^ hören, zu verrichten haben, ohne Rücksicht darauf, ob die Verrichtung innerhalb oder außerhalb der etwa vorhandenen Betriebsanlage erfolgt. 15) Die Anmeldung hat zu erfolgen ohne Unterschied, ob es sich um einen Neubau oder um die Unterhaltung und Wiederherstellung von Bauwerken handelt. 16) Für die Anmeldung wird die Benutzung des nachstehenden Formulars empfohlen. 17) Ist ein Unternehmer zweifelhaft, ob er feinen Betrieb anzumelden habe oder nicht, fo wird derselbe gut thun, die Anmeldungsfrist nicht unbenutzt verstreichen zu lassen, wenn er sicher sein will, den aus der Nichtanmeldung eines versicherungspflichtigen Betriebes sich ergebenden Nachtheilen zu entgehen. Hierbei bleibt ihm unbenommen, in dem Formulare, Spalte „Bemerkungen", die Gründe anzugeben, aus denen er die Anmeldungspflicht bezweifelt. 18) Schließlich werden die betheiligten Betriebsunternehmer noch besonders daraus aufmerksam gemacht, daß, wenn sie die vorgeschriebene Anmeldung nicht bis zum 1. September 1887 erstatten, sie hierzu durch Geldstrafen im Betrage bis zu einhundert Mark angehalten werden können. Formular für die Anmeldung. Staat. ................. Bezirk der höheren Verwaltungs-Behörde ................ Anmel Bezirk der unteren Verwalte».» Hörde..........., Gemeinde- (Guts-) Bezirk . .'"' düng auf Grund des § 11 des Bauunfallversicherungsgesetzes vom 11. Juli lifo in Verbindung mit § 11 des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli Name des Unternehmers (Firma). Gegenstand des Betriebes.*) Art. des Betriebes.**) Zahl der durchschnittlich beschäftigten versicherungspflichtigen Personen.***) Bnnrr- kungeu.f) 1 2 3 _________4 * ........... den........ 1887. (Unterschrift des zur Anmeldung Verpflichtet«.) *) Z. B. Strom- und Wegebauarbeiten. Bei mehreren Betriebszweigen ist der Hauptbetrieb zu unterstreichen. *• ) Z. B. Betrieb mit Dampfkraft, Gasmotoren. ** *) Die Anmeldung hat auch dann zu erfolgen, wenn weniger als 10 ött. sicherungspsltchtiae Personen (Arbeiter und solche Betriebsbeamte, deren Jahrksarbtii^' verdienst an Gehalt oder Lohn zweitausend Mark nicht übersteigt) beschäftigt wniüL t) Beispiele: „Bereits angemeldet auf Grund des Gesetzes vom 6. Juli f »Der Wegebaubetrieb ist der Hauptbetrieb. Der Unternehmer gehört wtg#n btt bei dem Wegebau herzustellenden gemauerten Durchlässe der Nordöstlichen Bauuewerks, Berufsgenossenschaft an.“ oder: »Die Erdarbeiten (Eisenbahndammschüttung, Herstellung von Eisenbahlitin, schnitten) bilden den Hauptbetrieb. Die dabei zur Verwendung kommende Arbeiter: gehört der Straß en bahn-Berufsgenossenschaft an." p1 ■Sfj w W“ V M (jfiiüi ■* $ »11® jirb ü1 ck« its N -Kl ui 5) Gießen, den 1. August 1887. — (Fr. StB-) Lokale». teti 2. 3. zum 9. 10. : getroffen wurde, daß der Tod sosorl tftiül. Der gestern bet dem Eisenbahnunfall 0^ 13. 14. 11. 12. 15. 16. lÄe! '8m jj: tU rü >!!, »HM ilsmi ■Ufiflel jUfloC' W «inte Wt|| Hi Reparatur am Schulhaus in der Neustadt. Gesuch der Firma Heyligenstaedt u. Co. um Erlaubniß zur AufstelliW eines Dampfkessels. Die städtische Lastwaage. , Gesuch des Kaufmanns A. Katz wegen pachtweiser Ueberlassung eines Holz- lagerplatzes. i.^j Irankreich. Paris, 1. August. Die Correspondenz „Havas" meldet aus Konstantinopel: Die Pforte äußerte sich dem Prinzen von Koburg gegenüber dahin, er möge nicht eher nach Bulgarien gehen, als bis die Mächte ein Einverständniß unter sich erzielt hätten. Schiffers dessen Unfähigkeit hervorgeht. Hesterreich Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Gastein, 1. August. Der Kaiser machte Morgens nach dem Bade einen Spaziergang auf dem Katserwege. Gestern Abend nahm der Kaiser den Tbee bet der Gräfin Gruenne ein. — Die Großherzogin von Sachsen-Weimar trifft hier am 6. August zum Kur- gebraucke ein. ö 0 ©«litt, 1. August. Der Kaiser von Oesterreich wird am 6. August, Nachmittags 3 Uhr, in Gastein eintreffen und am 7. August wieder abreisen. a “ "Post" meldet aus Warschau, es sei nunmehr der Befehl ergangen, den ^fernung ausländischer Dtrectoren, Administratoren und Geschaftsletter tndustrleller Etablissements aus ihren Stellungen binnen 10 Tagen durchzufuhren. u * ce 112IrU0Ultm^ic ^ißt, sind Proust und Ferry d'Esclands die Zeugen Ferry's. da Raynal und Perrer abwesend sind. 3 u v p a rL^UkUft o Meldungen aus Stradella zufolge werden alle Mitglieder des Communalraths dem Letchenbegangniß von Depretts beiwohnen. An dem Wohnhause des Verstorbenen soll eine Gedenktafel angebracht werden: für ein Monument in Stradella ist die Subscription bereits eröffnet. em Monument in «n- ..." ^crk Innern. Crispi ist provisorisch auch mit der Leitung des Ministeriums des Auswärtigen beauftragt worden. B London, 1. August. Im Unterhaus erklärt Smith, die Regierung aebe die Eisenbahn-Canaloerkehr-Btll, die Uebertragung des Grundbesitzes und die Novelle zum Jrengesetze auf. — 3m Oberhaus erklärt Salisbury, er wisse nichts von der Gründung einer amerikanisch-chinesischen Bank. Die Neuhebriden betreffend, bedauere er auf das Tiefste die anhaltende französische Besetzung; er könne nicht sagen, daß gegen die Sprache der UniverfitittS - Shrontk. Leipzig, 30. Juli. Zum Rector unserer Universität wurde für nächstes Jahr Professor Ribbeck heule gewählt. Deutschland. Lich, 2. August. Bei der heutigen Wahl zum hessischen Landtage wurde unser seitheriger Abgeordneter Herr Obersörster Theobald wiedergewählt. Bremerhafen, 1. August. Das Seeamt fällte heute folgenden Spruch: Die Strandung des Dampfers „Oder" bei Sokotra am 30. Mai ist dadurch verursacht worden, daß beim Erblicken von Ra» Felink die Entfernung desselben zu weit abgeschätzt und in Folge dessen ein von dem an der Ostspitze Sokotra's liegenden Felsenriff freisührender Kurs gesetzt ist. Abgesehen von der falschen Schätzung der Entfernung würde es richtiger gewesen sein, einen in größerer Entfernung von vorerwähnten Riffen führenden Weg einzuschlagen. Dem Kapitän Pfeiffer ist die Berechtigung zur Ausübung des Schiffergewerbes nicht zu entziehen, weil dies nur dann zulässig ist, wenn aus dem Verhalten des Nr. 30 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 27. v. M., enthält: (Nr. 1741.) Verordnung, betreffend den Eigenthumserwerb und die dingliche Belastung der Grundstücke im Schutzgebiete der Neu-Guinea-CoMM. Vom 20. Juli 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Petersburg, 1. August. Katkow ist heute Nachmittag 4 Uhr auf feinem ©nie Snamensky gestorben. Sofia, 1. August. Die Regenten verließen Varna und befinden sich cuf der Reise nach Rustschuk. Die Ankunft in Sofia dürfte am 4. August erfolgen. kh, ic di in te A , io.n Die Quellwasserleitung. ... Gesuch des Glasermeisters Hermann Scherfs um käufliche UeberlasM eines städtischen Bauplatzes. Gesuch des Rentners Hetnr. Vogt wegen Wasserabführung. — Lokalstatut zur allgemeinen Bauordnung. 19. Gesuch des Konr. Atzbach wegen Sandförderung im Stadtwalo. Gießen, 2. August. Am Donnerstag vor. Woche wurde einem Taglöhner M einem Schlafkameraden ein Hundertmarkschein aus der Tasche gestohlen. Mr & wurde gestern verhaftet. Das Geld war bis auf 26 $ bereits Ob'. Um «Hi Wi Pestb, 31. Juli. Nach einer Meldung aus dem Badeorte Tatra- Fuered im Szalaer Cornitate ist daselbst für Den König von Serbien aus 4 Wochen eine Wohnung gemietet und wird der König demnächst daselbst eintreffen. 5. 6. 17. 18. Wien, 1. August. Die Blätter kommen erneut daraus zurück, daß die Abreise des Prinzen von Koburg nach Bulgarien unmittelbar bevorstehe und die Eidesleistung Donnerstag in Timowa stattfinden solle. Wien, 31. Juli. Der preußische Gesandte v. Schlözer, welcher heute aus Rom hier eintraf, wurde vom päpstlichen Nuntius Galimberti am Bahnhose empfangen und folgte des Nachmittags einer Einladung Galimberti'» Diner. 3. Erbauung eines Schlachthauses. 4. Gesuch des Jakob Franz um Erlaubniß zum Betrieb einer Zapf-- wtrthschaft. Gießen, 2. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 4. August 1887, Nachmittags 4 Uhr. 1. Rechnungsstellung der Löber'schen Stiftung pro 1886/87. 2. Das Feuerlöschwesen. französischen Regierung etwas einzuwenden sei ; die Schwierigkeit sei, Antwort auf Ütb: t Vorstellungen zu erhalten, worin der Ernst, mit welchem die Sache hier und in den Colonien betrachtet wird, hervorgehoben sei. Er spreche wiederholt die Hoffnung aus, daß die von Frankreich ausgedrückten Ansichten, die ganz korrekt seien, bald in d»e Praxis übersetzt werden. Die französische Regierung wünschte diese Unterhandlung^ gleichzeitig mit den Unterhandlungen über den Suezkanal zu führen; dagegen sei nichts einzuwenden. England würde aber Anstand nehmen, daß eine Unterhandlung durch eine andere verzögert werde. Desgl. der Ehefrau des Eduard Denker. Gesuch des Otto Schaaf um Erlaubniß zum Verkauf von Spiritus rc^ 7. Ausbau der Ostanlage. 8. Herstellung der Wolfstraße. Stiftung zu Gunsten des Realgymnasiums. . Entetgnungsverfahren Seitens der Stadt Gießen gegen LederhaMM Fr. Zöller. Vermischte-. , ± on Darmstadt, 1. August. Ein bedauerlicher Unglücksfall hat ßchh^u mittag beim Schießen des 1. Württ. Feld-Art.-Regts. Nr. 13 auf dem SchießpM Darmstadt ereignet, indem ein Kanonier, der sich außerhalb des Sicherheit-- an aufhtelt, von einer Shrapnelkugel derart getroffen wurde, daß der Tod wton Frankfurt a. M., 1. August. Der gestern bet dem Etsenbahrmnfall g Bremser Landsiedel war schon bei dem großen Eisenbahn-Unglück bei Hanau, vor einigen Jahren stattfand, verletzt worden. Der Mann hat Frau unv 1 hinterlassen. Verletzt wurden auch 4 junge Leute, welche rur Regatta m 6 ^ kamen; ferner — wie uns mitgetheilt wird — die Gattin des Sehr bald erschienen die Herren Staatsanwalt Dr. Gordan und Untersuch Dr. Fabrictus, um die Unglücksstätte noch vor der Abräumung genau zu Während der ganzen Nacht wurde gearbeitet, um die Trümmer fortzusch N Schäden am Bahnkörper zu beseitigen. Heute Vormittag 11 Uhr wuro Locomotivführer des Mainzer Zuges, Limburg, und der an der Unsau,w Bahnwärter Müller gerichtlich vernommen. mit ehie^ — Zwei Knechte von einem bet Halle gelegenen Dominium t gerast ur^ schwer beladenen Wagen über's Feld. Da gerieth das Gefährt in PMchie war nicht wieder flott zu machen. Umsonst ließen die beiden Kncch e w auf dem Rücken des armen Thieres ntedersausen, umsonst spann^ » kn Etns^ Kräfte an. Da erklärte der eine Knecht, Jul. Schongarth, daß er einen 'hi. fe: «h. tu *SIT. IrHlll '«I habe. „Und daS wäre?" fragte der andere, Wilhelm Schmidt. „Wir stopfen einfach Iw Pferde Stroh unter den Bauchgurt und zünden es an." — „Los, das thun Tiir, die Bestie muß ziehen." Dieser Plan wurde in der That ausgeführt. Das Thier dimmte sich in Todesangst auf und mit furchtbarer Kraftanstrengung zog es an. Die Peitschenhiebe fehlten dabet auch nicht. Die Rohheit glückte. Die Knechte fuhren ver- ßnbgt nach Hause. Das Pferd rührte aber von der Stunde kein Futter mehr an unb nach einigen Tagen lag es tobt im Stalle. Der Besitzer stellte nun Strafantrag ivügen Sachbeschädigung und die beiden rohen Patrone wurden jetzt zu 4 Monaten Arfängniß verurtheilt. Köln, 1. Auaust. Wiederum ein entsetzliches Petroleumunglück.) Gestern Schmit tag hatte in der Schildergasse in der Küche eines Hinterbaues die 31jährige (Matrub Faßbinder trotz aller Warnungen wiederum beim Anzünden eines Ofens Moleum gebraucht. Hierbei muß die Petroleumkanne Feuer gefangen haben unö eBodirt sein. Das brennende Petroleum ergoß sich über die Kleider der Unglück- Wen, welche sofort in hellen Flammen stand. Ehe Hilfe herbetgeetlt war, brannte die Ärmste lichterloh. Die schnell benachrichtigte Feuerwehr fand die Unglückliche, über Lid über mit Brandwunden bedeckt, im Zimmer liegen. Man brachte die Schwer- onletzle nach dem Bürgerhospttal, wo sie nach wenigen Stunden ihrem Leiden er- le?|cn ist. - (Streich eines Pfarrers.) Dem in Mailand erscheinenden „Secolo" meldet mtnn aus Palermo: „In Canciatti rief dieser Tage der Pfarrer einen furchtbaren Sthrecken hervor, welcher von entsetzlichen Folgen begleitet war. Nach einer Predigt, ii welcher der Pfarrer seinen Pfarrkindern alle Entsetzlichkeiten der Hölle ausgemalt, li$ er plötzlich eine schwarze mit Hörnern und Schweif versehene Gestalt unter einem Feuerscheine erscheinen. Die Weiber und Kinder kreischten entsetzlich auf, viele stürzten ddt Schreck ohnmächtig zusammen, eine Frau wurde wahnsinnig. Zwei Kinder wurden m den Fluchtenden zertreten. Die Burschen wollten den Pfarrer, der sich flüchten Mißte, lynchen. Das Mailänder Blatt steht für die Richtigkeit seiner Meldung ein. ^0"^n, 25. Juli. (Entschädigung einer verlassenen Frau.) Der Heraus- Mr der „Pall - Mall - Gazette" hat einen großen Erfolg betreffs der unglücklichen I. errungen, deren er sich gegen ihren schurkischen Gatten angenommen hatte. Mer hatte sie in London als alleinstehende Waise kennen gelernt, während sie eine Elzieherinnenstelle inne hatte, ihr einen Hetrathsantrag gemacht und sie bewogen, zur Wjiefjunß der tn England angeblich auf Hindernisse stoßenden Eheschließung mit ihm inet den Canal zu fahren. Die erst in Frankreich in Scene gesetzte Vorspiegelung rner Trauung wurde als eine zu plumpe Täuschung selbst von dem unerfahrenen Mdchen durchschaut und es hat alsdann, in Belgien zwar, aber durch einen wirklichen ev-lischen Geistlichen die Trauung stattgefunden. Da in Belgien die Ciotlehe gilt, so klonen allerdings über die Rechtsgiltigkeit der erwähnten Eheschließung starke Zweifel erchehen. Die so Angetraute folgte nun ihrem Gatten über das Weltmeer nach Süd- -rmcka, wo derselbe (in Argentinien) große Besitzungen hat. In Buenos-Ayres an- gLommen, erklärt ihr der liebenswürdige Gatte trocken, daß er ihrer überdrüssig sei daß sie, da sie überdem gar nicht rechtsgiltig mit ihm verheirathet sei, sich wieder M England zuruckbegeben möge. Der unglücklichen Frau blieb nichts anderes übrig, rohen Ansinnen Folge zu leisten. In England, wo sie einige Zett nach VL mrfrc6r einem Kinde das Leben gab, stand sie allein und hilflos da, bis sich die ,^ll-Mall Gazette" des Falles annahm. Im Umsehen waren die 1500 Lst., welche lu.' Ergreifung der erforderlichen processualischen Maßnahmen nöthig waren (der LVritmter welcher dort drüben schwer zu fassen sein dürfte, besitzt nämlich auch in Li gland bedeutendes Vermögen, welches er, um es der drohenden Beschlagnahme zu kw,j,ehen, aus den Namen einer Verwandten hatte stellen lassen) von dem Blatte ge- lamelt und letzt ist der Richterspruch erfolgt, welcher der Frau I. eine Entschlädia- UNMumne von 40,000 Lst. (also über 800,000 JL) zuspricht! Das dürfte woh eine ot teuersten Reisen über den Ocean geworden sein, welche der saubere Mr. I ae- ®Mi)t bat. /ß. g ) .^ln, 29. Juli. Die „Kölnische Volkszeitung" bringt die überraschende Kunde, km» Freilegung des Domes im Süden (also nicht nach der Kaiserstraße «resten) durch Erlag des Cultusministers, welcher auf einer Königlichen Cabinets- mre beruht, angeordnet sei. Zunächst werden sofort aus Mitteln des Dombau- •^ । «9° 000 Häuser niedergelegt. Demnächst werden das neue Dom-Hotel Lid ein anstoyendes Haus, etwa eine Million Werth, wieder abgebrochen. Laudwirlhfchaftlich« Nachricht««. H-ck-n ein SaumftM n3?$“nb Doti0£" Jahrhundert die Zucht von sieht man fest nur W?' bilbclc und zu hoher Vervollkommnung gelangte, verschnittene Hecken sondern in der Mehrzahl nur arg Hecken. Dieselben * ?on ^agKen noch heute viele gut gezogene dadurch fie nidü Jn Deutschland üblichen am meisten SÄ* ä «.£« ä- getonittenen.eiL $ ‘ a9daubun8 fol*cr $e£fen ist eine weit reich«? als die der flach ■«w« LWäM ' «ä in Hausgärten, denen kein kundiger Gärtner seine Pflege widmet U.genug übersehen wird, die an den stärkeren Heften auswachsenden Triebe so7m @ra^betoh«nUmen ”kl S“f‘ unb b°8 Eingesandt. bc8 Hochstädter'schen Ladens in der^N^ustadt^1st"^ein Oel- ^aIcr5 Herrn W Jett von hier zur Ausstellung gebracht, auf welches alle Kunstfreunde angelegentlichst aufmerksam gemacht werden. $ außerorientllcherbNotur7reu^aÜ7gM ‘ft "" Bhöi* WU“'m 5Iei6= und ^rr Jett zeigt sich hier wieder als Meister in seinem Fache und kann urchei^ stlbst M C Ue vorzügliche Leistung betrachtet werden. Man^ sehe und Handel «ud Berketzr u 4 n^fin HrÄ Luf dem heuttgen Markt kostete: Butter per Pfund 1.00 1.10, Hühnereier 2 St. 11—0^, Enteneier St. 0—0 Käse vr. St 5—7,3 pr-Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 50 M n^r orLii^^m^r0-85-le00, Hahnen pr. Stück J4 0.50—0.80, Enten ßA ? pcr Mund 00—00 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 62 A Matsch 54-56^, Schweinefleifch 54—60^, Hammelfleisch 50 dis 19 46 Ai, Kartoffeln per 100 Kilo JL 600-10.00, Milch per Liter 12-18 ö, Zwiebeln per Gentner M 8.00-9.50, Kirschen ver Pfund 15-20 ö>. Wöchmtliche Nrberficht der Todesfälle in der Stadt Gießen. 30. Woche. Vom 24. Juli bis 30. Juli 1887. Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 13,7*/«. , Kinder ftarben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Lungenschwindsucht 1 1 "^j°hr- 2,-15. Jahr: Perforirendes Magengeschwür 1 (1) 1 (1) _ Diarrhöe 2 — 2 — Lebensschwäche 1 — i Summa: 5 ~2 3 ZZ . Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Wärmegrade der Lahn und der Luft nach Reaumur gemessen am 2. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 19 Grad, Luft im Schalten 19 Grad. L. Ehr. Rübsamen. Versteigerung. Nächsten Donnerstag den »„August, Nachm. 3 Uhr, & dem Nachlaß der »ttfVsbr,r Möhl Wwe. W'-d.n« Möbel und En der Bramm'- i'thfchaft in der gegen haare Aah- »4en°ff‘tttU „ b75-7 Ein braves Mädchen, in Küche un? Hausarbeit erfahren, per 15. August gesucht. Frau Ernst Lotz, Neustadt 11. 5770 In dem Hause Westanlage 1 ist eine Hühnerhofanlage käuflich abzu- geben. K. Klees, Agent. 5753 Ein Kinder-Litzwägelchen wird billig abgegeben. Alicestraße 24. ZiehungG. September f der Oppenheim Dombau- Lott, ä 2 Mk., 11 Loose 20 Mk, halbe ä 1 Mk, 11 halbe 10 Mk , Hauptgewinne: 12000, 5000, 3000, 1500 Mk. 1500 Gewinne: 43000 Mk. empfiehlt so lange Vorrath reicht die General-Agentur A- Eulenberg, Elberfeld, u. Carl Fuhr, dessen. [5769 ä Stück 50 H bei 3756 von Bergmann & Co., Dresden, beseitigt sofort alle Sommersprossen erzeugt wunderbar weissen Teint und t st von höchst ange- X nehm. Wohlgeruch. M 0. F. Conrad, Mäusburg. E Zum Ansehen und Cinmachen empfiehlt feinsten alten Nordhäuser Kornbranntwein trotz bedeutender Preissteigerung noch ohne Aufschlag, ächten Arac de Batavia u. Rum de Jamaica, feinste Cölner Raffinade, ganz und gestoßen Würfel-Abfall-Zucker, per Pfund 32 ö, von 10 Pfund ab Preisermäßigung, sowie sämmtliche Gewürze in besten Qualitäten zu billigsten Preffen 5596 Fr. Seibel. 57741 Bettstelle für 4 Mk. zu verkaufen- Alicestraße 22, 3. Stock. 5731 sind in größter Auswahl eingetroffen. 8- das neueste, feinste, beste und 3524 billigste bei Entlaufen oo l | Herrenhemden nach Maaß. jtea 4796 5761 schrinen Jlebersetznrtgeu in zwölf frrDötv Sprach ru. !i |i 215 sucht von VlUCllL "'7C 95 D^-sden, Rertbahnstr^^. *■■<» i Schulstraß: 9- 104 Redaktion: A. Scheyda. — Druü und Verlag der Vrü hl'scheu Druckerei (Fr. iLhr. Pietsch) in Gießen. kleine Mopshündin, graugelb, Namen „Lady" hörend, zwischen rod und BmkhardsfeDen Por auf den Oppen- Ankauf , Auflage 344 (MH) ; dar verbreitetste aller deutschen Blätter überbsapt; außerdem er- w» 9ii H. Schmall, Hess. Hof. Mein Eiswagen geht täglich. Bitte Bestellung per Postkarte. © .'S '5 r—< M die w © z ko S2 ►1 O P J. F. Hillebrand in Heinz, sowie Jos. Gottlieb in Nidda. p -ZJ--____— ... i. • •• DM- Stellensuchend- ^ufs vlacirt schnell Reuters M 5775] la. Lachs, la. Salm, Mu« zungcn, ger. Lachs, neuen Caviar neue holl. Boll-Häringe empfiehlt ' Ce O. Ktemiienn. Gaedke’s Cacao ist von Autoritäten der Medicin u Cheraje als Fabrikat ersten Ranges anerkannt. Derselbe zeichnet sich ans durch pcrium ° d xjr noch diese Woche- £• ®r’ ' D- e- l. Stern- Heute Abend bei Scharmann. 5750 Ein dreifarbiges Kätzchen entlaufen. Gegen Belohnung Neuenweg 15 zurückzubringen. 5621 Zwei Wohnungen, Barner u Zubeb., zu verm. Wilhelmstt- 'ö i^ 5212 Der i. Stock, 4 Zimmer mit Zubehör, per September zu vermiethrn. 2^ erfragen Asterweg 50, Hinterbaus. — 4963 Ein möbl. Zimmer, eo elegam möblirt, zu vermicthen- Südanlog^— 5331 Ein schönes möblirtes Mmu zu vermiethen. Wittwe Appel, ftraße (Riegelpfad) 41.___— 5603] Schön möblirtes, gut Heizbon Zimmer pro nächstes Semester zu v« mietben. __________Wchant°g^ 5620 Ein möbl. fr. Simmettwt«- - net zu nermietben- Wilhelmstr. 0—_ 5658 Ein Stübchen mit M !u ,': mietben- I. W-«ner^M°MI^ 5675 Zwei nut möt'l. Ztmm-r einen Offizier od. bessi Henn > mietben. ' ,__@rftnber2erftoti' 5734] Orbentl- Arbeitet fantt S« stelle erkalten. ~ 3392 Die °°n H-rnt Dn «W>' M innegehabte Dtaüung fük sowie 2 verschließbar- Sh«M,. Stroh- und Heuboden, sind I°t°r> j weitig zu venmethen. tefL vermischte Anzeigen. 5733 Ein MÄÄ.’' & 5717 Ein möbl. Zimmer zu wrnuw Ostanlage, Wtefenstraße^m $ ~5737] Schon möblirtes Z-mm" ' vermieten. @diiffen6erg