M. 79 Erstes Blatt. Sonntag den 3. April 1887. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. « M & Vu«a«, Sch ulst raße 7. Erscheint täglich mit Busnaluue des M-ntags. Amtlich er Hß eil. ' Gefunden: 2 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Handschuh. Gießen, am 2. April 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Aeutschkand. Darmstadt, 1. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog werden mit dem hohen Brautpaare, Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Heinrich von Preußen und Ihrer Großh. Hoheit der Prinzessin Irene, sowie Sr. Königl. Hoheit dem Erbgroßherzog morgen Vormittag 10 Uhr 20 Min. mittelst Extrazugs hier ankommen. Am Bahnhof der Main-Neckar»Bahn findet osficieller Empfang statt. — Das aus Großh. Compagnien neu formirte Infanterie Bataillon wird Montag, Vormittags 9V2 Uhr, von hier an den Ort seiner Bestimmung abrücken. Darmstadt, 30. März. Das Großh. Regierungsblatt (Beilage Nr. 7) -enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, die Aushebung des Königlich Preußischen Rernortte-Depots Oberseener-Hof, im Kreise Schotten, betreffend. 2. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Lauterbach, die Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse für die israelitische Religionsgemeinde Crainfeld, im Kreise Lauterbach, für 1887/88 betreffend. 3. Ueberstcht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1887/88 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal- Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Dieburg. 4. Ueberstcht der von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz für das Jahr 1887/88 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal- Bedürsniffe in den Gemeinden des Kreise- Bensheim. 5. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, den Steuerausschlag zur Bezahlung des Gehalts des Rabbinen zu Offenbach für das Jahr 1887/88 betreffend. 6. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Okarben mit einem jährl. Gehalt von 900 A Mit der Stelle ist Organtstendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Michelbach mit einem jährl. Gehalt von 900 JL Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rudingshain mit einem jährl. Gehalt von 900 JL Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Elbenrod mit einem jährl. Gehalt von 900 JL. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Waschenbach mit einem jährl. Gehalt von 900 < Darmstadt, 1. April. (Zweite Kammer der Landstände.j Die Verhandlungen über den Gesetz-Entwurf Anschaffung und Unterhaltung des Fassel-Vieh's wird fortgesetzt. Vorher findet die Wahl des Abg. Vogt-Butzbach an Stelle des verstorbenen Abg. List in den III. (Petittons) Ausschuß statt. Ein Antrag auf Vertagung der Kammer bis Mai d. I. wird abgelehnt und beschlossen, daß die Verhandlungen am Donnerstag nach Ostern wieder beginnen. Von obigem Gesetz steht Art. 4 zur Berathung. Derselbe lautet: Die sachverständige Begutachtung der Fasse! hat in jedem Kreis durch die vom Kreisausschuß auf drei Jahre zu ernennende Kör-Commission zu erfolgen, die aus drei Mitgliedern und ebensoviel Stellvertretern für den Fall der Behinderung ordentlicher Mitglieder zu bestehen hat. Ebenso hat der Kreis-Veterinärarzt der Commission als Mitglied beizutreten. Gegen diesen Art. sprechen: v. Rabenau, Kredel, Wo!z, welche die Anwesenheit des Kreis-Veterinär-Arztes als Mitglied der Commission bekämpfen. Für den Art. 4 sprechen: Schade, Sturmfels, Ellenberger. Nachdem ein Antrag des Abg. Haas auf Uebernahme der Kosten für die Kreis- thierärzie auf den Staat abgelehnt wird, findet der Art. 4. gegen 8 Stimmen die Annahme der Kammer. Es folgt die Berathung über Art. 5. Derselbe Im t: Art. 5: Die Kör-Commission hat alljährlich die Uuii der Gemeinde gehaltenen Fasse! zu ^besichtigen. Sie kann zur geeigneten Zeit öffentliche Fasseischau abhalten, um über die Tauglichkeit von nicht zur Zucht in den Gemeinden verwendeten Fasseln zu entscheiden. Die regelmäßige Besichtigung kann auch, aber nicht häufig als ein um das andere Jahr, durch nur ein Mitglied erfolgen. Derselbe findet nach fast einstündiger Debatte die Genehmigung der Kannner. Art. 6. Die Kosten, die durch alljährliche Besichtigung der Fasset und durch öffentliche Fasselschauen entstehen, hat die Kreiskasse zu tragen. Die Kosten für Besichtigung einzelner Fasse! hat. wenn dieselbe nicht gelegentlich der Anwesenheit der Kör-Commission an dem Ort oer Besichtigung erfolgt, derjenige zu tragen, der die Besichtigung beantragt hat. Die den Mitgliedern der Kör-Commission zu leistende Vergütung setzt der Kreisausschuß fest, findet ebenfalls die Annahme des Hauses^ Art. 7 des Gesetzes wird gestrichen und dem Art. 3 beigefügt. Art. 8 lautet: Gemeindebeamte und Bedienstete, sowie andere Halter von Fassel- vieh weiden mit einer Geldstrafe bis zu 100 Jt bestraft, wenn sie den Vorschriften des Art. 3 zuwider Fassel zum Sprung zulassen, ohne daß die kreisamtliche Erlaubniß hierzu ertheilt worden ist, wird ebenfalls angenommen. Nach Abstimmung über das ganze Gesetz findet dasselbe nach fast dreitägiger Verhandlung mit 26 gegen 12 Stimmen Annahme der Kammer. Es steht heute ferner zur Berathung: I. Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Gesetzentwurf die Anlegung vormundschaftlicher und pflegeschaftlicher Gelder, sowie die Aufbewahrung der Werthpapiere und die Verhängung von Ordnungsstrafen bei Vormundschaften und Pflegeschaften betr. Der Ausschuß empfiehlt mit Ausnahme einiger Abänderungsvorschläge die Annahme des Gesetzes. Gegen den im Art. I. als Strafe festgesetzten Verzögerungszinsfuß von 6 pCt. bei Anlegung von Vormundschaftsgeldern, sprechen die Abgeordneten Wasserburg, Schröder, Osann. Der Art. findet sodann nach dem Antrag Schröder mit 17 gegen 13 Stimmen Annahme. Die Sitzung wird um 1 Uhr abgebrochen. Heute Mittag 4 Uhr Sitzung. Berlin, 1. April. Der Kaiser empfing Vormittags die Generale Sanitz und Westerweller, nahm einen Vortrag Wilmowski's entgegen und ertheilte daraus dem Statthalter Fürsten Hohenlohe Audienz. — Der Großherzog und die Prinzessin Irene von Hessen kehren heute Abend vom Prinzen Heinrich begleitet nach Darmstadt zurück. Dänemark. .»Kopenhagen, 1. April. Mtzau's Bureau" meldet: Nach authentischen Informationen fand kein Attentat aus den Czaren statt, noch überhaupt etwas, was das Gerücht hätte veranlassen können. Das Königshaus erhielt im Gegentheil nur gute Nachrichten aus Gatschina. Italien. Rorrr, 1. April. Ein Telegramm der „Agenzia Stefani" aus Maffauah vom 31. März meldet: „Unsere Baschi-Bozuks hatten am 27. März einen Kampf mit einer Bande Debebs, welche einen Mann verloren haben soll. Am 28. März wurde eine Compagnie unserer Tirailleure bei einer Excursion von Arkiko gegen Ghedam von einer Bande Debebs mit Gewehrschüssen empfangen. Letztere zog sich nach kurzem Kampfe aus eine Anhöhe bei Ghedam zurück. Ihr Verlust soll 4 Todte und 20 Verwundete betragen. Die Italiener hatten einen Todten und 3 Leichtverwundete. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Brrreau* Berlin, 1. April. Dem Reichskanzler wurden anläßlich seines heutigen Geburtstages im Laufe des Vormittags und Mittags von den Musikkapellen des 2. Garderegiments Kaiser Alexander, des Kaiser Franz Grenadier-Regiments und des Potsdamer Garde-Husaren-Regiments Ständchen dargebracht. Die Prinzen Wilbelm, Heinrich, Alexander und Georg brachten persönlich ihre Glückwünsche dar. Nachmittags 4 Uhr begab sich der Reichskanzler zum Kaiser, welcher ihm seine Glückwünsche auszusprechen wünschte. Von hier wie aus dem Reiche und dem Auslande gingen von Früh ab unausgesetzt Glückwunschschreiben, Telegramme und Geburtstagsspenden em. Die Minister und Staatssecretäre gratulirten persönlich. Mehrere Hundert gaben Karten ab. — Die „Post" bringt anläßlich der Aeußerung französischer Blätter über die von dem Beamten des französischen Kriegsministeriums, Egcoller, angeblich dem deutschen Militärbeoollmächtigten geniachten Mittheilungen einen längeren Artikel, worin sie ihr Erstaunen darüber ausdrückt, daß die Presse eines Landes, von welchem seit Jahren ein unerhörter Svionendienst auf deutschem Boden organisirt worden, bei einem Vorgänge, den französische Blätter selber als jeder Bedeutung ermangelnd bezeichneten, mit beleidigenden Anschuldigungen und maßlosen Entstellungen nicht zurückhält. Sie verweist auf die Landesverraths - Processe Kraszewski, Jenfsens, Sarauw, Prohl und auf das von dem Pariser Bureau in Deutschland organisirte Spionenuetz, auf die Betheiligung des französischen Obersten Samuel Vincent an der Sarauw unO Consorten gestellten Aufgabe. Auf die von der französischen Presse verlangte Abberufung des deutschen Militärbevollmächtigten könnte nur mit gleichzeitiger Abberufung des deutschen Botschafters g-antwortet werden. Die „Post" zählt eine lange Reihe anderer Falle auf, wo Franzosen, selbst höhere Osfictere, auf Sptonendienst in Deutschland in flagranti ertappt, indessen aus Rücksichten der Versöhnlichkeit geschont wurden. Sie schließt: Das Spionenwesen, welches in französischer Phantasie auf französischem Boden von Deutschland in's Werk gesetzt wird, wird auf deutschem Boden durch Franzosen verwirklicht. Berlin, 1. April. Im Laufe des Tages gingen dem Reichskanzler noch überaus zahlreiche persönliche, briefliche und telegraphische Glückwünsche zu. Die Zahl der Telegramme allein überstieg bis Mittag 500, darunter befanden sich solche vom König von Rumänien und vom König von Württemberg. . f. Wien, 1. April. Mittheilungen aus Travnik (Bosnien) zufolge fand getlern Nacht ein fünfzehn Sekunden dauerndes fchwaches Erdbeben ohne ledes 1 W**W L-nd-n, 1. April. Im Unicrhauic th-itt- der L-It-r d-sft-bm, Mr. Smtt^ mit, er werde in der heutigen Sitzung die Abstimmung über LVqLj.-.t.yM tz-z irischen Strasrechtsnovelle beantragen. Harcourt protestirte g-g-n Me JnSWing H Debatte-Schlusses und Morley legte Derwahrung dagegen em, daß die zweite U un& der Bäcker der Brodverkäufer A Kgr. (2 Pfd. Weißbrod . Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod n 63 Gießen, den 2. April 1887. (6 (2 (4 (6 1 2 1 2 1 2 3 1 2 1 2 3 1 2 3 A . 27 bcr Gießener Zeitung bei Beleuchtung der BeLüeiliauna der Lebrer der »»«ÄÄÄiÄÄäJ' kÄSÄSÄiSftäSftÄ _aB(t ±2n^me beÄ Art-k-lschrnbers, daß nur solch- Lehrer zur Beaufsichtigung qe- 7-mä-b^ js. sj-ber"' "t1*» fl* .m ^uh-r-n Jahren um da- hiesige Schulwesen verdient % . ,n‘ durchaus irrige, da Lehrer Fuhr erst seit etwa 6 Jahren und Lebrer Ä N ? n'$‘ em 2°hr hierselbst im Amte thätig finb. Wahrscheinlich ist in nster Linil w“U “Uen’ W ei" ££”tet Untcr der Lehrerschaft genießt, in Betracht gezogen ffiaS über das Anwachsen des Strebertums gesagt ist so maa dieses wobl für einen oder den andern, jedoch nicht für alle Lehrer zutreffend sein. 9 ' f Großherzogliches Polizeiamt Gießen Fresenius. < .f ... 54 ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 ) Schwarzbrod 1. Sorte — ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Brodpreise vom 3. bis 17. April 1887. Erwiderung. Fast möchte man versucht sein zu glauben, der Artik?lsck,-?i^ Ä n • Jmbt über die Neuorganisation der hiesigen städtischen Bolls,chulen, non welcher"schan M Uuiversttot» - Thronik. ---- 70 jä’ä'uv“« anaebört, nach d«m T«m>u«n ... - ,u[ q«fci|d,tnüb(ro^mfnWaBtc ta Ctal.nb SfcXaTS SÄ’X* »>' »•* UtzB-WWMS Bg "«>- sä »•« SÄ’ S.T ***" MJÄÄÄS Lokale«. Gi-tzen, 2 April Heute Morgen um 8 Uhr 12 Min. trafen Se. Kgl Lobeit der Erbgroßherzog, mit dem hohen Brautpaar Ihr' Großh. Hoheit der Prinzessin Irene und Se. Kgl. Hoheit dem Prinzen Heinrich ALM"??' n" und wurden non dem Großh. Provinzialdirektor de? Prövim Oberhessen, Herrn Dr. Boekmann, und dem Großh. Bürgermeister der Proo- Hauptitadt Gießen, Herrn Bramm empfangen, ßur Bezeugung der benlirhen Tfoii nähme bet Stadt Gießen, die so zuerst im GroßhAzogthum die Eb>e hatte ^das hohe Brautpaar zu begrüßen, überreichte Fräulein Carletta Noll, Tochter des Stadtverordneten und Commerzienrathes Herrn Adolf Noll Namens derStadtoerord' vetku-Lersammlung einen ebenso durch Größe wie Schönheit hervorragenden Blumen- ftrauß. Zur Begrüßung waren auf dem Perron erschienen das gesammte öfficier; corps, ben Herrn Obersten Baron v. Collas an der Spitze und eine iif]?rm7a nrnüt* TM?0 n ®amcn U»LScrrn‘ Vier Damen hatten die Ehre, der hohen Braut durch Überreichung von prächtigen Blumensträußen die Theilnahme des ^fficiercoros au§ csUr C^a ^wohl beim Einfahren als auch beim Abfahren^dcs 8uges1zaben ber blchtgedrangten Volksmenge dem Gefühle herzlicher Theiliwhnre Anlaß des n^chULcht^V Theil beä138. Regiments, welches in Straßburg in Garu^ zu liegen äTÄ51SJÄ' m“ —* - n?rfrtiiehnnmorr' f26Är^ P' 9eftorbert- roo et °m möbl. Zimmer bewohnte. General Mank der i-r bekleidete, war zuletzt im Straßenreinigungsdepartement anqest llt und 58 Jahre alt, Wittwer und hmterl-eß 2 m Evansnille, Jnd. lebendeTöcht^. Er hatte an Sck>winbü,»t e .“Sääj'i’Ä'is.s äfS» ä’äää'* - «A'ÄTar« muf Montag angesetzt werde; er erklärte zugleich, die Opposition werbe sich dem energisch wtversetzen. ° iv T Unterhaus. Fcrgusson erklärte, über ein angebliches Attentat auf den ^zaren in Gatschina ser der Negierung keinerlei Nachricht zugegangen. — Parnell Legrundet in anderthalbstundrger Rede sein Amendement zur ersten Lesung der irischen ^und beantragt daß das Haus sich sofort als Comit6 zur Untersuchung der Zustande Irlands constltuire. b London, 1. April. Das Oberhaus erledigte die Bill über den Versehr aus Eisenbahnen und Canalen. Croß erklärte, er lege dem Gerüchte von der Proklamation Emlrs von Afghanistan, welche gegen Rußland den heiligen Krieg verkündet, keine Wichtigkeit bei und glaube nicht, daß der Emir feindliche Absichten gegen Rußland hege. Die Gerüchte von Unruhen in Afghanistan seien verstummt. Er habe Vd'gKu hoffen, daß die Ruhe erhalten bleibe. Das Haus vertagte sich bis zum L - ^^..??uigin von England ist heute Vormittag hier ein- SÄ mair^b7"ü6t ™ofrbenOf,totn “m ®"6ni)ofe n°m Präsekten und 2lpr"Lr.^i2)a tin Einverständntß beider Kammern über das Budget von 1887/88 nicht ermöglicht worden ist, ermächtigte der König das Ministerium, alle nothwendigen, zur Führung des Staatshaushalts erforderlichen, darunter auch die I ’®” genehmigten Ausgaben zu bestreiten. Der König bestätigte das Rübenzucker?ichstage genehmigte Gesetz über die Ausfuhr-Vergütung inländischen mehrere^esim?EMöße °£^°"°£"en Nacht fanden in der Gegend non Forli M°nnNNSch°tzs!erZä?ernan^ UnterftaatSfec”tär wurde an Stelle Darmstadt, 2. April. (Privat. Depesche.) Se. Königl. Hoheit der Großherzog mit dem Brautvaare wurde auf dem Bahnhofe officiell empfangen Anwesend waren die Großh. Familie, die Spitzen der Behörden, sowie eine Ghren'Compagnie. Namens der Stadt begrüßte Oberbürgermeister Ohly da, Brautpaar. Der hohe Bräutigam dankte herzlichst. Eine große Menschen- menge bezeugte bei der Fahrt durch die reichgeschmllckte Stadt enthusiastische jtUnD^CDUHQßlt. «agäua aus den Kirchenbüchern der Stadt Girken Evangelische Gemeinde. Tocht-r des Christine Schäfer, den 25®S,ec=mbeT18a86.:DCm 6eibt eine Zocket, Elisabethe, geboren geboren^bene'16.n'(yeSuar.®'a’Cr ^rnh-d Salzmann ein Sohn, Heinrich Max Hans emma®Äbor?nCmben^6nbaann $a“mber« *“ Tochter, Luise Lin. 0eboren®CenTÄr®em Philipp Weber eine Tochter, Johanna Maria, Henkel,^l? Jahue?sta^^en'ss' Mär'z.'' 5R‘lppi8' ®ittlDe Lehrers Friedrich Försters Wilhelm Schmidt zu°Burkhards,''attliO^Jahre^starb ^...»erstorbenen Denselben. Elisabethe Iteeb ledia alt ra c? 5 1 S. ab,n 25- März. Den 29. März.' Katharine Wermr aeb Werner, alt 73 Jahre, starb den 26. März? ' 37 per' 2ßlttroc des Schreiners Ludwig zu Nie§r-Wetz^alt starb^d^n ^März^ DCrftorbcnen Müllers Peter Bender — ----- ... 27 Weißbrod ... * 54 Schwarzbrod 1. Sorte 24 Schwarzbrod 1. Sorte 48 Schwarzbrod 2. Sorte 21 " Id.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 , , «l (b Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei K. Haas, I. Lein, L. Keil Handel und Verkehr. | xnqo^nqV^n^ ?em heutigen Markt kostete: Butter per Vttrnd Käseimatte0'3—fft.U4, ÄÖt 0,90 A, JMner m Stück ^ 0P5-100^'Hahnen pr. Htück°^"l.7o_H^ M (Nachdruck nur mit oollständiger Quellenangabe gestattet.) von Mechanike^ChrMa'n Jnn^ßo^Ä W^Easl Jung, Tochter S.ÄS; Ö1!“»" irs n- ";»L?r"LLS Schmidt, Tochter von L^demeiNer Vet^r Henriette Margarethe Johanna i» Mälr- 99 n, rc Eheschließungen. Caroline Henriette Holtet mit Emilie hierselbst. 29. Christian Carl Eduard Lolmv^^?s Nauraths Hermann HolzapfeL Caroline Dorothea Ebel, Tochter "on ^e^Mnd^^L7 ^°aMit Mathilde Klotz, schlosser dahier, mit Katbarine ^org Ebel hierselbst. 30. Carl Wellern, dahier. 3s^^m.°°" Dienstmann Melchior Tochter von Bahnwärter i. P. Ernst Ludwig Schäfer hie^stlbst"" G6nftina Schäfer, aiu?Ti.«' «“« »2’ Posthllfsvotm Seraphin Staubacb ein? Hans. 26. Dem Magazinsarbeiter Cbristovb sinhn 3min• Tochter, Marte Anna Sophie» 27- Dem FulUann ffiHbelm ^°^,cinya^6/ro£a=- 3,^= unb ein Sohn! Eeipet eine Tochter, Elisabeth Therese Kathmine Ottilie IU-drich IW **'• ”■ — * WMwc M. o^"sabethe Neeb, 78 Jahre alt, ledia dabier 2k ^hner von Burkhards. 2 alt/ Sohn von Taglöhner Heinnck) Sckn?id?n ^0^8 Friedrich Schneider^ geb. Mayer, 73 Jahre alt, ?6* ^t^rine ^erller 27. Elisabethe Bender, 34 Jahre alt ledia lermerster Ludwig Werner dahier. alt, dahier. 29. Katharine Rohn 17 dahler. 28. Elise Euler, 70 Jahre- 29 Caspar Ruhl, 30 Jahre alt,' Schmiedvon'Ber^fa' ^ciS Alsfeld. Sch"°-d°r Ye.urich Ludwig Buchenau dahier ein Sohn' 4^ SMndm Ml"' 3t $Cm A. Bramm- 2530 ä & Z 1397 2526 2520 Ein vollständige Ladeneinrich- L SLS.,.» I Kl1“ -- - HX," ^«SMÄ-jagtars empfiehlt zu bMgsten Preisen > £> ? o CoiiflruiaudeH-Iliile von den billigsten bis zu den feinsten in reicher Auswahl empfiehlt [2540 Max Sepp, Neustadt 6. Sehr beliebtes Genuss- und Nahrungsmittel. 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Klingelmeyer, Schreiner, Sandgaffe 33._________________________ 2177] Braver Junge kann in die Lehre treten. H. Sack, Schreinermeister Bekanntmachung. Die am 23., 24. und 25. März I. in den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a/L. abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt mit Ausnahme des am 23. März im Distrikt Aspenstrauch und Hainstrauch versteigerten Bauholzes, und ist Termin zur anderweiten Versteigerung desselben, bestehend in 108 Eichenstämmen mit 100,70 Festm. Inhalt, auf Donnerstag den T April bestimmt. Zusammenkunft Vormittags 11 Uhr im Distrikt Hainstrauch bei Nr. 1. Treis a/L., am 31. März 1887. Großh. Bürgermeisterei Treis a/L. __________Benner._______2505 Holzvertanf. Warnung. Ich warne hiermit Jedermann, meiner Frau Katharina Erb, geb. Schmidt, auf meinen Namen etwas zu leihen oder zu borgen, indem ich für nichts haste. Alten-Buseck, den 1. April 1887. 2538_________Philipp Erb. Zur Wartung und Pflege einer alten schwächlichen Frau wird Tags über eine zuverlässige Person gegen gute Bezahlung gesucht. Näheres Süd-Anlage Nr. 9. 2529 2537 Ein neuer schwarzer Schirm wurde auf dem Marktplatz liegen gelassen. Abzugeben auf dem hiesigen Polizeiamt. 2542 Ein Mädchen, im Nähen erfahren, findet sofort dauernde Bcschäfti- gung. Wo? sagt die Exped. d. Bl- Regenschirme werden bei mir sofort reparirt und überzogen. j, Weitzenkorn, 104 Schulstraße 9. 2525 Zwei fast neue Ledertoffer billig abzugeben.__Kirchenplatz 11 I. la. Bohnen u Sauerkraut empfiehlt die Gemüsehandlung von 2-*15 I. Hantel, Weidengasse 8. 672 a 3 OGGGOOOGOGOKOOOGO Julius Klipstein Lin-nipl.il!, Ecke her WaMhvrstraße Q .lliuiiiilnihin /r Uhr. — Dermieißungen. 2498 Ein Logis zu vermiethen. ________ ________S^Elsoffer. 2502 Ein einzelnes Stübchen zu ver- wiethen.________ Katharinengasse 1C. 2522 Ein kleines Logis zu vermiethen. ___Ederstraße 19. 2511] Kl. Logis, sowie einz. Zimmer, gl. beziehbar, zu verm. 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