Nr. 203. Freitag den 2. September 1887. Gießener Anzeiger " I Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. eznrcaur Schulstr'aße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. iSSM to. ?n#' 6n X 8 Ai üe^ Ni Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. am ^4ern, daß Herr v. Gautsch in der Gunst des Kaisers fester als je stehe. Lielletchr werden sich da die parlamentarischen Vertreter der czechischen „Nation" mit ihrem geplanten Mißtrauensvotum gegen Herrn v. Gautsch noch einmal ernstlich überlegen! In Frankreich ist jetzt der große Tag der Probemobilisirung, zu welchem Experiment bekanntlich das 17. Armse-Corps ausersehen ist, heran- genaht und zwar beginnt dieselbe mit dem 31. August und dauert bis zum 15. September. Der Zeitpunkt des Beginnes der Mobilisirung und die Einzelheiten derselben sollten am 30. August vom Kriegsministerium aus bekannt gegeben werden, aber schon fast eine Woche vorher brachte der „Figaro" alle Details des Mobilisirungsplanes, worüber natürlich in Frankreich große Entrüstung herrscht. Die vom Kriegsminister sofort angeordnete Untersuchung hat I ergeben, daß angeblich zwei Soldaten, die als Schreiber im Generalstabe be- I schästigt waren, die Mobilmachungsbefehle dritten Personen mitgetheilt haben und sollen die Schuldigen vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Das ändert I aber nichts mehr an der Thatsache, baß der Commandeur des 17. Armee-Corps I schon Tage lang durch die begangene Jndiscretion gewußt hat, daß sein Armee- I Eorpr das Object der Probemobilisirung fein sollte und daß er natürlich in aller Ruhe die entsprechenden Vorbereitungen hierzu treffen konnte. Welchen praktischen Werth hat dann aber noch eine Mobilisirung, auf welche sich die betr. Truppentheile schon seit einer Woche einrichten konnten? Bei einer Mobilmachung gilt es ja gerade, dem Plötzlichen, Ueberraschenden dieser Maßregel die Spitze zu bieten und dieser bedeutsame Charakterzug einer wirklichen Mobilmachung fällt bei dem „Probeversuch", dem das 17. Armee-Corps unterworfen wird, gänzlich weg und hierdurch wird der Werth der „Probe" vollständig illusorisch. Die Militär- und Civilbehörden der von dem Mobilisirungsbesehl betroffenen Departements des südwestlichen Frankreichs haben jedenfalls vollkommen Zeit gehabt, sich gehörig vorzubereiten und wenn nun noch nicht Alles „klappen" sollte, da wäre sretlich an der vielgerühmten, von Boulanger hinter- I laffenen neuen militärischen Organisation Hopsen und Malz verloren. Zum mindesten schrumpft jetzt das ganze MobilisirungS-Schauspiel, welche die Franzosen sich und der Welt bieten, zu einer militärischen Comödie zusammen unt> der Verlauf des Experiments dürste dieses präjudicielle Urtheil nur bestätigen. Die Mobilisirung des 17. Armee-Corps ist mit Einzel-Manövern verbunden; am achten Tage werden alle Elemente des Corps versammelt sein und finden dann Regiments-Manöver statt, aus welche Brigade- und dann Divisions- Manöver folgen; die Manöver finden am 12. September mit einem Corps- angriff gegen einen fingirt-m Feind ihren Abschluß. Die telegraphischen Meldungen aus Bulgarien lausen wieder einmal recht spärlich ein und scheint überhaupt in der Weiterentwickelung der" bulgarischen Dinge abermals eine Verlegenheitspause eingetreten zu sein. Nur ist die Verlegenheit offenbar mehr auf Seiten der europäischen Diplomatie, als auf derjenigen der Bulgaren zu suchen; alle Proteste und Reclamationen gegen die Thronbesteigung des Fürsten Ferdinand nützen nichts und richtet fich derselbe in Bulgarien häuslich ein, so gut dies eben gehen will. Jüngst hielt er eine große Parade über die Garnison von Sofia ab und ist dies ein neuer Beweis für das schon mehrfach hervorgetretene Bestreben des neuen bulgarischen Herrschers, sich vor Allem mit der bulgarischen Armee in gute Beziehungen zu setzen und sich ihrer Treue und Ergebenheit zu verstchem. T\* e: tax\ Politische Uebersicht. (Siefen, 1. September. Die kaiserlichen Majestäten sind am Mittwoch von Babelsberg rBÖ(j de« königlichen Palais in Berlin übergesiedelt. Bereits am Montag Nach- Mag «ar der Kaiser nach Berlin gekommen, hatte im königlichen Palais über- Met und wohnte am nächsten Vormittage den Exercitten der Garde-Jnsanterie- Vrigaden aus dem Tempelhoser Felde bet. Am Donnerstag Vormittag sand, ilr de« Tage vor Sedan, in herkömmlicher Weise die große Herdstparade des Mde-Corps statt. Nach längerem Aufenthalte hat der deutsche Kronprinz nebst gamilie am Mittwoch den gastlichen Boden Englands wieder verlassen, um linöifi noch einen Herbstaufenthalt in Toblach im romantischen Pusterthale ^prol) zu nehmen, wohin sich die kronprinzlichen Herrschaften über Vltssingen, x.10 die Landung am Donnerstag erfolgte, und Frankfurt a. M. - München zu hyeben gedenken. Der Kronprinz ist von seinem langwierigen Halsletden, Dank mirieritlich der kräftigenden Lust der Insel Whigt und der schottischen Hochlande, nw6r so weit wieder genesen, daß er wieder ohne Beschwerden sprechen kann wib ist nach dem Gutachten der Aerzte ein Rückfall in das Leiden ausge- Men. Ueber die Heimkehr der kronprinzlichen Herrschaften nach Berlin, resp. prdam, scheint noch nichts festzustehen. Abermals feiern wir die Wiederkehr des Ruhmestages von §r°dan, feit welchem nunmehr 17 Jahre im Strome der Zeit dahingerauscht faß. Daß die Erinnerung an den 2. September 1870 im Herzen der Zeitge- üflen mächtig fortlebt, davon zeugen die Vorbereitungen, welche auch diesmal ju festlichen Begehung dieses welthistorischen Datums überall in deutschen Landen getroffen worden sind und welche beweisen, daß sich das deutsche Volk deffen M bewußt bleibt, was ihm Herrliches aus dem Schlachtendonner von Sedan Im Lager der deutschen Socialdemokratie regt« sich wieder, meta Parteitag zu organisiren, jedenfalls, um verschiedene, die Partei bergende dringende Fragen zu erledigen. Den Anstoß hierzu hat die socialistische Nichstags-Fraktion durch ein Rundschreiben an die „Genoffen" gegeben, in iD^em die Punkte der vorläufigen Tagesordnung kurz ausgezählt werden; der Vmteitag soll im Auslande abgehalten werden, doch beobachtet die socialdemo- tasche Centralleitung über Zeit und Ort des Parteitages noch Stillschweigen, vu die Tagesordnung u. A. auch den Rechenschaftsbericht des Vorstandes der Wchstags. Fraktion, die Berichterstattung über die parlamentarische Thätigkeit m socialdemokratischen Abgeordneten, die Stellung der Partei zu verschiedenen WM der Reichspolitik u. s. w. enthält, so dürste es an lebhaften Auseinan- .Mtzurigm zwischen den einzelnen Richtungen innerhalb der deutschen Social- Aiokratie aus dem geplanten Congreffe nicht fehlen. Die Bildung der Spiritus-Actien-Gesellschaft erweist fich alr m besondere Schwergeburt. Am 30. August längstens sollte die Gesellschaft jWftit fein, aber es ist zur Stunde noch nichts davon bekannt, daß die Bil- I endlich erfolgt ist, ja, das Zustandekommen des Projectes wird in unter» Kreisen sogar mehr und mehr bezweifelt. Allerdings sind aus der u o^iurt a. M. stattgesundenen Versammlung der hessischen Brenner Brennereibesitzer der Spiritus-Actien-Gesellschast beigetreten, dafür "Verein der Spiritus-Interessenten Deutschlands" aus seiner Berliner Mjnmmlung entschieden Stellung gegen den Spiritusring genommen. Es rTß. ein Ausschuß niedergesetzt, welcher den Widerstand des Vereins gegen die »non organisiren soll; auch eine Versammlung Posener Destillateure erklärte ? ^6kn die Actien-Gesellschast, während die Brenner Schleswig-Holsteins aus umünster stattgesundenen Brennertage beschlossen haben, der Gesell- N beizutreten. In Kiel tagte Anfangs dieser Woche der internationale Astro- ^nen-Congreß. ter. MS let Ünh. Muchs. Die Sedanfeier erhält diesmal noch eine besondere Bedeutung dadurch, wir ste nach einer längeren Periode kriegerischer Beunruhigung, die ganz Tn.ropa durchzitterte, begehen und nicht zum mindesten ist es der machtvollen Ä.rllung Deutschlands im Rathe der Völker Europas zu verdanken, daß unser Mheil von einem surchtbaren Kriege verschont blieb. Zu dieser Stellung aber mütbe im Schlachtgebraus von Sedan der eigentliche Grund gelegt und das Be- nuMein biefer Bedeutung des Tages von Sedan ist es, welches die deutschen y Stämme auch Heuer wieder zur erhebenden Feier desselben vereint. Möge auch ~ >dksmal die so recht nationale Feier nirgends durch einen Mißklang gestört u« werben ’ w. j * *1 8 ibjj. JDie Czechen find mit ihren Versuchen, beim Wiederzusammentritt des ’’ ’i ii mReichsrathes einen allgemeinen Sturmlaus der Mehr- ?^Een gegen den Unterrichts - Minister v. Gautsch zu insceniren, m yalden abgewiesen worden. Besonders von dem leitenden Blatte der Polen- l*51; oem Krakauer „Czas", ist der czechischen Presse ob ihrer bezüglichen Miungen eine derbe Abfertigung zu Theil geworden, welche beweist, daß die durchaus nicht geneigt sind, ihren „czechischen Brüdern" Handlangerdienste einem Angriffe gegen die Regierung zu leisten. Ueberhaupt dürften die K.^t ihren unsinnigen Wuthausbrüchen gegen Herrn v. Gautsch wegen bffchulsrage sich nur selbst am Meisten geschadet haben, denn in den '«wen Wiener Kreisen weht seitdem ein ungewöhnlich kühler Wind gegenüber 9 ^rrm Rieger und Genossen und das „Fremdenblatt" beeilt fich zugleich, Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Burea«. Berlin, 31. August. Se. Majestät der Kaiser, der gegen 2 Uhr Nachmittags von Babelsberg hier eintraf, wurde auf dem Bahnhofe und in den Straßen von der dichtgedrängten Menschenmenge enthusiastisch begrüßt. — Der „Post" zufolge verlautet, in den Regierungskreisen bestehe die Absicht, ein Gesetz über Besteuerung ausländischer Fonds vorzulegen. Kiel, 31. August. Der Aftronomen-Eongreß schloß heute Nachmittag die diesjährigen Berathungen. Die aus dem Vorstande ausscheidenden Mitglieder Anwers, Backhuysen und Seeltger wurden wieder-, v. Struve anstatt des verstorbmm Oppolzer, neugewählt. Zum Präsidenten für das nächste Biennium wurde Anwers, zum Vice- präsidenten Professor Gylden-Stockholm erwählt. Paris, 31. August. Der wegen Ermordung der Marie Reignault und deren Dienerin, sowie deren Tochter zum Tode verurtheilte Pranzini ist heute früh 5 Uhr hingerichtet worden. Ostende, 31. August. Ein britisches Schiff, welches heute in den Hafen einfahren wollte, wurde von belgischen Schiffen mit Steinwürfen empfangen und gezwungen, nach dem offenen Meere zurückzukehren. Petersburg, 31. August. Das „Journal de St. Petersbourg" bespricht die Aeußerungen Wiener Blätter über die in Macedonien drohenden Ruhestörungen und bemerkt: Wenn irgend was zu Ruhestörungsversuchen aufmuntern könne, so sei es gerade das „Gebenlassen", wozu dse Pforte bezüglich der Verletzung der Verträge von den gedachten Wiener Blättern aufgefordert werde. Die Pforte sei ausreichend go- rüstet, um die Drohungen der Freunde des Prinzen von Coburg mit Ruhestörungen nicht fürchten zu brauchen. Sicherlich würde es für die Pforte übel ausschlagen, wenn sie die Rechte, welche ihr Verträge zusicherten, bei Seite lassen und den Prinzen von Coburg seine illegale Gewalt ruhig ausüben lassen wolle. Hierin komme der Pforte die Initiative zu, sie habe sich zu entscheiden, ob sie, indem sie hierauf verzichte, die möglichen Folgen des Verzichtes auf sich nehmen wolle.______ L o k Vl e t Gieße«, 31. August. Der vor einiger Zeit wegen verschiedener dahier verübter Betrügereien steckbrieflich verfolgte Sprachlehrer Glöckner ist dieser Tage in Aachen ergriffen und hierher etngeliefert worden. I® die 5. i i den die den vM i 'hu Entscheidung des Großh. Verwaltungsgerichtshofes in Sachen betreffend die Prioatklage des Lorenz Hoth zu Stadecken gegen Bürgermeister Holl daselbst. Zur Verunstaltung der deutschen Sprache. Die Errichtung von Schulgärten. Oeffentliche Sitzung des Prooinzialausschusses der Provinz Rheinhessen vom 23. Mai 1887. Abonnements auf die Verwaltungsblatter nimmt die Expedition des Gießener Anzeiger entgegen und zwar für die Abonnenten letzteren Blattes zum ermäßigten Preise von 50 pro Quartal. |i|i« lÄ kl BH äni l.'!M .. * stzibs Witta. ik E3im. fei ; ■ fei litt S [Mo fr-l! Gießen, 1. September. Die heute zur Ausgabe gelangte Nr. 9 der Verwal- tungsblälter hat folgenden Inhalt: 1. Entscheidung Großh. Verwaltungsgerichtshofes in Sachen betreffend Nachlaß des Johannes May II. von Staden. 2. Entscheidung Großh. Verwaltungsgerichtshofes in Sachen betreffend Prioatklage des Portiers Georg Fromm zu Fauerbach b. Fr. gegen Schulverwalter Roth daselbst. Entscheidung Großh. Verwaltungsgerichtshofes in Sachen betreffend Anklage gegen den Schullehrer Dttter in Siedelsbrunn wegen Mißhandlung. Entscheidung Großh. Verwaltungsgerichtshofes in Sachen betreffend die Prioatklage des Samuel Gernsheimer zu Viernheim gegen den Schulverwalter Jennewein daselbst. 6. 7. 8. 3. 4. ][ Gießen, 1. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog treffen mit seinen beiden Flügeladjutanten Oberstlieutenant Wernher und Hauptmann v. Grancy um 1 Uhr 16 Mtn. hier ein, um sich von der hiesigen Bahnstation aus zu Wagen nach Großen-Buseck zu begeben. In Großen-Buseck frühstückt der hohe Herr bet seinem Oberstallmeister Freiherrn von Nordeck zur Rabenau und begiebt sich dann im Laufe des Nachmittags nach Londorf, wo im Augenblick die 1. Eompagnie (Großherzogs Leibcompagnte) des 1. Grobherzoglich Hessischen Infanterie- (Leibgarde-) Regiments Nr. 115 im Cantonnement liegt. Diese Compagnie, in welcher auch Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog als Secondlieutenant Dienst thut, feiert beute das Fest ihres 150jährigen Bestehens und dieser militärischen Feier will der Großherzog beiwohnen. Der hohe Herr kehrt Abends spät hierher zurück, übernachtet im Hotel Kühne und begiebt sich morgen früh von hier nach Hungen, um den Uebungen der Großherzoglichen 25. Cavallerie-Brigade beizuwohnen. Gießen, 1. September. Verschiedene Diebereien in den letzten Tagen kamen bei der Polizei zur Anzeige. Darunter Diebstahl eines Siegelrings in einem Hause der Bahnhofstraße, verübt von einem 16jährtgm Mädchen, Diebstahl von einem Paar Ohrrinpn in einem Goldwaarenladen, verübt von einer älteren Bauersfrau. — Heute Nacht fand zwischen jungen Leuten auf dem Seltersweg eine gründliche Holzerei statt. Die Polizei nahm sich der Herren an und nahm ihnen die Stöcke ab, womit „gearbeitet" worden. — Heute Vormittag fiel auf dem Seltersweg von einem Rollwagen ein Faß herunter und verletzte ein gerade vorübergehendes Dienstmädchen am Arm. Der Knecht des betreffenden Fuhrwerks wurde von der Polizei nottrt. Abgegangen sind im Laufe des Monats August 23 s Davon gingen auf eigenen Wunsch 23. Im Ganzen wurden seit Eröffnung der Anstalt aufflpnnmm^ aci „ Dt- laufenden lanbwirthschastlichen Arbeiten wurdenfleförbert 664 Gearbeitet wurden 826 Tage, darunter 137 für fremde R-Lnun. pflegungstage gewahrt. ' moc Rechnung. 99g N Hiervon waren Arbeiter re. 7, Böttcher 1, Brauer 1 „ Ctgarrenmacher 1, Fleischer 1, Former 1 Kaufleute 3 «.„rr ' , UtsJ>!?£er 4- Glosser 1, Schmiede 1 Schneider 1, Schuhmacher 3, TtschLL W-ber^lLd' wirthschaftl. Beamte 1, Bureaugehilfe 1, Schreiber 1. mnd- Den Staaten nach kommen auf: Großhe'rzoatbum fSefien n a>„rr o Thüringen (Sachsen-Weimar) 1, Württemberg l 'Von PrAen die' 3' Hessen (Cassel) 4, Sachsen 1, Rheinland 7, Westfalen 3, Schleswig 1. Provinzen. nrn6,r,n r toa-1/D?- 281 äu0uf}- Mai 1870 durchlief eine Anvonc- dit wonach für einen Säugling, das Kind sehr reicher M am 4 D4untniA7ß ?!alä 1?.7,9 Jtart> der vermeintliche Vater und ihm folgte in aa™ dNntter nach; das Kind wurde in einem Pensionat untergebracht In - "hielt der Vormund des nun siebzehnjährigen Mädchens den Be'ii Herrn, eines Franzosen, in dessen Gesellschaft sich eine sehr hübsch, sm?h*LaCr?AvC C befand. Die Beiden stellten sich als die rechten Eltern « hf, iUtlb ^eIta2V9t£cn, ile Auslieferung desselben. Der Vormund durchs^« hrÄ dL^ef°hl-nen; es ging aus dem Inhalt derselben hervor, lii bet Sßater ein französischer Ofstcier, M. d- M., und die Mutter eine Deutsche, rnirnb „Die Fremden legitimirten sich als solche, woraufhin der O» Mnf La r £ t/l1“ PEdenken trug, ihnen die 17jährige junge Dam-zuMühan. ? ?"-N","che, von den Adoptiveltern geerbte Besitzthum des Mädchens leifto If-r ei T“’Gunsten wohlthätiger deutscher Anstalten Verzicht; sie rooto ™ J wieder haben. Im August des Jahres 1870 - so wurde den. »• ruS; Pärchen, ein junger französischer Osficier, und seine DUt§ ^lett'schen Hofraithe da- »Ä-ig-tt w?r?°n: daarzahlung öffentlich 1 1 A-rthie Schnaps, 1 Caffa-, ubren ?eflf$tan-f' ,1. P«thie Wand- 1 Lademmrichtung, 1 Pianino, nltur Polstermöbel, 2 Sopha's, sckrä^kO^b^ I Waschcommode, Kleider- ^ö6?Iftü(fe. 23lerferoice und sonstige ^üßen, den 31. August 1887. Allgemeiner Anzeiger und zu haben bei den Verkaufsstellen im hies. Bezirk: Friedr. Seibel, Giessen. Von Autoritäten als ^einfachstes, unbedingt wirksamstes Mittel vor anderen Präparaten, wie Antimerulion, Mycothanaton etc. bevorzugt. ielfach empfohlen. Z. Lilienstein, Butzbach. K. Köhler, Lieh. 1560 Ph. Kammer IV., Bellersheim. A. Buch, Hungen. Aug. Zimmermann, Lollar. H. Voelzel II., Wieseck. Otto Rabenau, Alten-Buseck. W. Rühl, Grossen-Buseck. Joh. Hess XX., Leihgestern. Conrad Wenzel IV-, Langgöns. Cimnachfäffer empfiehlt billigst 5655 I^ouis JLony, Marktstraße 23. Gegen Feuchtigkeit, Fäulnis u. s. w. Bedeutend billiger und viel zweckmässiger als Oelfarb- und Teer- Anstriche. Von Fachblättern v Antiseptisches (fäulniswidriges) Anstrichsöl Mündern, Räucherlachs, Hummer re, 6516 w einblütherbUüftT^ von Carl John & Co, Köln a. Rh. verbreitet beim Zerstäuben in Zimmern ein erfrischendes feines Aroma, und ist ein liebhches Parfüm für das Taschentuch, ä Flacon JL 1 00 und 1,50. —23__Fr. 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