Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ■-----------------------------------——— ' ' 7 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn. Bureau: Schulst raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hy ei l. Nr. 6 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 23. d. M., enthält: sNr 1701) Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. Vom 23. Febr. 1887. Gießen, den 28. Februar 1887. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann.__________________________________________________ Betreffend: Den israelitischen Religionsunterricht in den Volksschulen des Kreises Gießen. Gießen, am 26. Februar 1887. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comunssion Gießen au die Schulvorstände des Kreises. Diejenigen Schulvorstände, welche unsere Auflage vom 1. Februar, Nr. 29 des Gießener Anzeigers, noch nicht erledigt haben, wollen umgehend ihre Berichte an uns einsenden, event- anzeigen, daß keine israelitischen Kinder in der Schule sind. vr. Boekmann. Betreffend: Die Nachsuchung der Berechtigung zum nniahrrg srerwulrgen Dieigl auj Grund von *s>d)ul)eugnijjeti. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leut-, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung ,um einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen werde» «durch aus die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Ansugen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständig« besuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prstfnngb-Commisstou nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzvgthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. L. Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollen» detem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Zadres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebens» jahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung znm einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis ,u« 1. April des» selben Jahres zu erbringen. 4. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst gchhrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actensormat (nicht Briefpapier) zu «yvenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adrcffe angegeben wird. 4. Dem Gesuche find folgende Papiere beizufüge«: a. Geburtszeugnitz; t m b. ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Mi-kett, den Freiwillias« während einer einjährigen attiven Dienstzeit zu beSetbtn, auszuruste« und zu verpflegen; Im Uebrigen wird c. ein Nnbescholtenheitszeugnih, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d* das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den FreiwÄigvr während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehle« bdrf. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reifezeugnigr für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen m» Reifezeugniffe für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord., sämmtlich nach dem Schema 17 zur Ersztz-OAmug Q. TM d« Wehr-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 — Reg.-Bl. Rr. 55 von 1875) ausgestellt sein muffen. auf die Bestimmungen der SS 88, 89, 90, 93 und 94 der angeführten Ersatz-Ord. verwiese«. Großherzogliche Prüsungs-Eommrssion für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. WMML Darmstadt, 28. Februar. Se. König!. Hoheit der Grobherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 16. l. Mtr. das Protektorat Uber den Verein zur Unterstützung und Befferung der aus den Strasanstalten des Groß» berzogthums Entlaffenen zu übernehmen geruht. — An der heute beginnenden ersten Staatsprüfung im Justiz» und Ver» waltungssache für 1887 nehmen 14 Candtdaten Th-il: 4 au, Starkenburg, 7 aus Oberheffen, 3 au, Rhetnheffen. Di- in den letzten Prüfungen zu Tage getretene erwünschte Abnahme in der Zahl der zu prüfenden Candtdaten scheint sich hiernach nicht als bauernd zu erweisen. Darmstadt, 27. Febr. Wir veröffentlichen das nachstehende Bulletin jtbei das Befinden Sr. Hoheit de, Fürsten Alexander: Der Höhepunkt der Krankheit ist überschritten, Schlaf wenigsten, stunden» «eise vorhanden. Der Ausschlag scheint sich nicht mehr ausbreiten zu wollen und ist stellenweise im abblühen begriffen. Allgemeinbefinden zufriedenstellend. Dr. Weil. Dr. Küchler. Berti«, 28. Februar. Der Kaiser nahm Vormittags den Vortrag Wilmowski', entgegen und machte Nachmittag, eine Spazierfahrt. Um 4 Uhr erscheint der Reichskanzler Fürst Bismarck zum Vortrage. — Da, Abgeordnetenhaus erledigte die dritte Lesung des Gesetzes über Büter-Consolidationen in Wiesbaden und genehmigte dm Staatshaushalts-Etat in dritter Lesung in längerer, aber wenig erheblicher Debatte unverändert. — Mittwoch kleinere Vorlagen und Petitionen. Berlin, 28. Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg.' veröffentlicht eine Zu- schrist des Reichskanzlers, in welcher er heißt, di- Zahl der ihm anläßlich der Reichstagswahlen ^gegangenen Kundgebungen sei so sehr angewachsen, daß eine Beantwortung im Einzelnen nicht möglich sei. Er spreche daher aus diesem Wege für die ihm zugegangenen Beweise wohlwollender patriotischer Gestnnung feinen verbindlichen Dank aus. ., — In der heutigen Generalversammlung deutscher Steuer» und Wirth» schasts-Reformer wurde eine Resolution angenommen, welche für nothwendig; erklärt, daß eine allemeine Aushebung oder mindestens eine möglichste Herab» setzung der Zuckeraussuhr»Prämien durch internationale Verträge angestrebt | werde. Bei Zustandqkommen solcher Verträge hält die Resolution eine Ver» brauchssteuer von 12 JL pro Meter-Cenlner Zucker jeder Art für geeignet, um eine reiche, angemessene Einnahme au, der Zuckersteuer ohne Beschädigung der Zuckerindustrie za beschaffen. „ Köln, 28. Februar. Ein Telegramm der „Köln. Ztg." au, München bezeichnet die Behauptung ullramontaner Blätter, der Papst hätte den Centrums» sichrem einen Beweis seines Vertrauen, gegeben, für unbegründet. Weder die als dritter Papstbrief bezeichnete Depesche, noch der vierte wirkliche Popstbrief böten dafür irgend welchen Anhalt. Betreff, der Erklärung über die Social» demokratie soll der Papst fich auf die bekannte Encyklika beziehen. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Corresporidenr - Bureau. Berlin, 28 Februar. Der Staatssecretär des Innern, Staatsminister von Bötticher, hat in Vertretung des Reichskanzlers folgende Bekanntmachung erlassen.M^ $ flnQ^me auf bie in Nr. 6 des Reichs-Gesetzblattes verkündete Kaiserl. Verordnung vom 23. d.M., durch welche der Reichstag berufen ist am 3. März d. I. in Berlin zusammenzutreten, wird hierdurch bekannt gemacht, daß die Eröffnung des Reichstags an diesem Tage um 12 Uhr Mittags im Weißen Saale des Königlichen Schlosses ftattftnden wird. . rif, öUÜOr wird ein Gottesdienst und zwar für die Mitglieder der evangelischen Kirche im Dome um 11 Uhr Vormittags, für die Mitglieder der katholischen Kirche in der St. Hedwigskirche um ll- »ää’ä einer 18jabrigen Tochter Nameus Esther, deren Schönbeit das Cnt^.ck- b ft 9Sat~r BÄ-Ätf&gfS Hause, nachbem sie nahezu eine balbe Snn in ?uä bem väterlichen Juwelen mit sich genommen. Der iDümonär “at bie ^riebte'’n/rft" Si ®aat9eIb alls seine Tochter aufgefunben würbe werde ibn nirhtä ahtnu verständigt und erklärt, gerichtlich belangen zu laffen. } nt^6 abhalten, sie wegen Diebstahls roanber«to$Ä Utbfr ^Untergang b°s Aus- „Rapunba", ein -is-rn-s Schiffs w°P mit 279 "z-lh-iten »or: Di- Mannschaft und einer gemischten Vabuna von J ncr 40 ^pse starken unterwegs. Alles scheint gut gegangen ^u fein^°Ma iumÄemantl(Australien) Morgens, zu welcher Zeit bas Schiff von ber britif^n sn2°e 3 /2 U^r gerannt unb zum Sinken gebracht würbe (5 oraf ^elmore" an- für bie Rettung ber Mannschaft unh 0 9 Schiff unter, daß nichts Schiffszimmermanne, einem Matrosen unb Siehrn rocr fonnte- Dem Barke hinüberzuspringen. Sechs anher? w Ä 2lu!nia^crcr? «elang es, auf die sanden ein Boot umherschwinimenb unb rcUekn rUIlb Passagiere es heißt, ein Boot herabgelassen haben merrhe^n! r's ®ZcImore soU, wie Er war mit dem Schiffe untergegangen ma? X^ L™" Steuermann aufnahm. Balken zu erfassen, an dem er sich 9fniae Stnn^-nb?^" ? 0enuß gewesen, einen Ionen sind die einzigen, welche o ß^en geblieben f nb9' fc^cbn betragt somit 303 und umfaßt alle Weiber und Kinder. bcr Umgekommenen Im Jahr^ 1870^b9fande^ sich anr^ert©te?ete aul^ehti^r Handels-Zeitung" schreibt: zahlende Stadt Anniston in Alabama siebt ' .mJt ^"te die 6000 Einwohner Bürgerkrieges kauften zwei Männer Hochöfen. Nach Beendigung des eine große Strecke des Eisens entbatteL ^ble und Tyler die Hochöfen und ivie die Hochöfen von Nobler und Tyler an ein Syndikat nördlicher Kapitalisten für die Summe oon 6,000'000 Dollar (über 24 Mill. X) verkamt.___________________ Handel und Verkehr. Gießen, 1. März. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.80-0.88, Hühnereier per St. 5-6 Enteneier St. 6—7 ^, Käse vr. St. 4-8 Käsematte 2—3 Erbsen pr- Liter 17 Linsen 30 H, Tauben ver Paar 80 bis 1 10 A Hühner per Stück X 0.85—1.20, Hahnen vr. Stück X 0.70—1.50, Enten per Stück X 1.40—2.00, Gänse per Pfund 00—00 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 4, Kuh- und Rindfleisch 54-56 ^, Schweinefleisch 56-60 ^ Hammelfleisch 50 bis 66 Kalbfleisch 44—50 .Kartoffeln per 100 Kilo X 4 50—0.00, Milch per Liter 15—18 H, Zwiebeln per Centner ^6.00—7.00 Frankfurt, 28. Februar. (Getreide-Preise.) Weizen eff.hiesiger u. Wetterauer X 18 25—18 50, fremder 17,50-20,50, Roggen ess. hi es. X 14,00—00,00, fremder X 13,75-14 00, Gerste effectiv hiesige und Wetterauer X 15,00—17,50, fremde .*00,00-00,00, Hafer eff. hies. X 12,50-13,00, fremder X 00,00-00,00. Gchiffsuachrichten. Bremen, 28. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Saale, Eapt. H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. Februar von Bremen und am 18. Februar von Southamplon abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. — Die Sodener Mineral-Pastillen haben ihre Probe bestanden. Katarrh» leidenden als Linderunas- und Heilmittel empfohlen, von Allen, welche Heiserkeit fürchten, als Schutzmittel stets mit Nutzen angewandt, bilden diese Pastillen ein Hausmittel ohne Gleichen, sorgsam aus den besten Quellen SodenS genommen und oon den vertrauenswürdigsten Aerzten approbirt. Erhältlich in allen Apotheken h 85 Pfg. per Schachtel. 1606 Wöchentliche Uelierficht der Todesfälle in der Stadt Gießen. 8. Woche. Vom 20. Februar bis 26. Februar 1887. Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 24,7°/«. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Lungenschwindsucht 2 (1) 2 (1) — — Vervnglückungdurch Erschießen 1.1 — — Keuchhusten 1 — 1 — Atrophie 1 — i — Lebensschwäche 3 — 3 _ Tuberkulöser Gehirnentzündung 1__________—____________— 1 Summa: 9 3 5 1 Ä n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. All gemeiner Anzeiger. Betreffend: Die Anstellung der Straßenwarte. Die Stelle einesKreiSfiraßenwarte» mit dem Sitz in Alten- Buseck soll auf 1. April d. I. neu besetzt werden- Bewerber haben ihre Meldungen bis längstens 15. März d- I. bei dem Bezirksbauausseher S en ß selb er in Gießen schriftlich zu erstatten und dabei ihr Alter und ihre seitherige Beschäftigung unter Beilage etwaiger Zeugnisse über frühere Arbeitsleistungen ähnlicher Art anzugeben. Gießen, am 28. Februar 1887. 1595 Der Kreisausschuß des Kreises Gießen. Dr. Boekmann. Holzversteigerung. Donnerstag den 3. März, Vormittags um 10 Uhr anfangend, sollen in den hiesigen Gemeindewaldungen nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden: 26 Nm. Buchen-Scheit, 18 „ „ Knüppel, 7 „ „ Stock, 2200 Vuchen-Wellen. 23 Rm. Eichen-Scheit, 31 „ „ Knüppel, 15 „ „ Stock, 2250 Eichen-Wellen, 35 Rm. Nadel-Scheit, 74 „ „ Knüppel, 4 „ Stock, 3650 Nadel-Wellen, 79 Eichenstämme mit 23,06 Festm, 39 Nadelstämme „ 7,33 „ 28 Eichenstangen „ 1,51 „ 128 Nadelstangen „ 6,53 „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungssrist bis 1. Juli 1887 gestattet. Der Anfang ist im Distrikt Ziegenberg oberhalb des Orts. Rödgen, am 28. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. 1591 Holzversteigerung. Die am 23. Februar abgehaltene Fichten-Bauholzversteigerung ist nicht genehmigt und wird Freitag den 4. März nochmals abgehalten. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr bei Holz Nr. 1. Nieder-Besfingen, 27. Febr. 1887. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Horst. 1579 Arbeitsbersteigerung. Montag den 7. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, sollen bei unterzeichneter Stelle die zum Neubau des K. Dietz'scheu Hauses dahier erforderlichen Arbeiten, bestehend in Maurer-, Zimmer-, Schreiner-, Schlosser», Glaserund Weißbinderarbeit, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Accord gegeben werden. Londorf, am 28. Februar 1887. Der Curator: Aumann, 1582 Gr. Bürgermeister. 1587] 200,000 Stück Feldbrand- vacksteine zu kaufen gesucht. Offerten mit Preis in der Exped. d. Bl. abzugeben. Holz-Versteigerung. Montag den 7. März werden in dem Gemeindewald zu Frankenbach versteigert: Distrikt Leusel. 273 Stämme Kiefern-Nutzholz, 212 Stück Derbholzstangen L, II, III. Classe, zusammen 76,59 Festm. Inhalt, 34 Rm. Schichtungsholz, 41 „ Knüppel, 280 „ Reisholz. Distrikt Hungerberg. 52 Stämme Fichten-Nutzholz, 275 Stück Derbholzstangen 1., II., III. Classe, zusammen 22,42 Festm. Inhalt, 210 Rmtr. Reisholz. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im Distrikt Leusel. Dienstag den 8. März werden versteigert: Distrikt Eichenhardt. 28 Stämme Eichen-Nutzholz, von 5 bis 12 Meter Länge und 30 bis 60 Ctm. Durchmesser, zusammen 34,98 Festm. Inhalt, 39 Rm. Eichen-Scheitholz, 13 „ „ Knüppel, 72 „ „ Reisholz. Distrikt Unterwald. 95 Stämme Kiefern-Nutzholz, 53 Stück Derbholzstangen I. und II. Classe, zusammen 35,19 Festm. Inhalt, 2 Stämme Eichen - Nutzholz mit 3,50 Festm. Inhalt, 121 Rmtr. Schichtungsholz. Distrikt Buchenstrauch. 2 Stämme Eichen-Nutzholz, mit 3,8 Festm. Inhalt, 9 Stämme Kiefern-Nutzholz, mit 2,97 Festm. Inhalt, 31 Rmtr. Schichtungsholz. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im Distrikt Eichenhardt. Frankenbach, 28. Februar 1887. Der Bürgermeister. 1477 Klein. 1599 Verkaufe noch 7 Stück Harzer Kanarienbätzne. Gustav Mook, Photograph, Neuen Bäue. la. preifesbeerm empfiehlt billigst 1608 Ferd. Drehes, ____________Marktplatz 21. 1586 Ein Handwagen ist zu verkaufen. Asterweg 15. Holzversteigerungen in der Fürstlichen Overförsterci Hohensolms. Montag den 7. März er. soll in den Distrikten „Scheuern- wald", „Lappenberg" und „Hollerberg" nachstehendes Brennholz versteigert werden. 207 Raummeter Buchen-Scheitholz I. Claffe, 140 „ Buchen-, Eichen- und Nadel-Prügelholz, 248 „ dergl. Stockholz, 5980 Wellen dergl. Neisholz. Alsdann wird Dienstag den 8. März er. in denselben Districten nackstehendes Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert: 195 Eichen - Stämme II. und III. Classe mit 88,40 Festmeter zu Bau-, Wagner- und Grubenholz geeignet, 21 Stück Fichten-Leiterbäume. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerungen ist jedesmal Morgens präcis SV2 übt in dem District „Scheuernwald" beim Teich. 1584 Hohensolms, den 26. Februar 1887. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Revierförster. Specialgeschäft in Haus und Küchengeräthen. Vollständige Küchen-Einrichtungen. Brüder Schmidt, 1585 Seltersweg No. 2. Versteigerungs-Anzeige. Montag den 7. März von Nachmittags 2 Uhr an und die folgenden Tage werden die zum Nachlaß des Herrn L. Meyerfeld zu Gießen gehörigen SHIobilien meistbietend versteigert. Insbesondere werden ausgeboten: Goldsachen, Uhren, Ringe, Ketten, Schmucksachen, filberne Löffel, deSgl. Service, Leuchter und andere Werthsachen; Nippsachen, ein gutes Pianino, ein fast' neues Buffet, ein Spiegelschrank, ein Gold- fpiegel mit Trumeau, ein Pendule, sehr gut erhaltene Möbel (Garnitur), Bücherschrank, sowie Bibliothek, enthaltend : Deutsche Klassiker, Romane in Prachtbänden, Meyer's Conversations- Lexikon rc. Betten, Weißzeug und weitere Haushaltunqsgegenstände. Ort der Versteigerung: Wallt 8iors$r ässe 91. Die Möbel rc. können am 7. März Vormittags von 10 Uhr an besichtigt werden. Gießen, den 28. Februar 1887. Für die Vormundschaft: 1602 Th. Baist, Rechtsanwalt. > Gießen, den 27. Februar 1887. Juiisis Klipstein, Lindenplatz, Eck® Wallthorstra^se. Sinem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich unter Heutigem an hiesigem Platze ein Manufaktur- und Weißwaarengefchaft Lindsnplatz, Ecke Wallthorstrass®, eröffnet habe. Hierbei mache ich auf mein reichhaltiges Lager in Tuchen und Buckskins, Herren- und Knaben-Garderobe, sowie aller Arten von Leinen und Weisiwaaren, Bettzeugen, Barchent-, Drellen, Bettfedern und Daunen aufmerksam; auch übernehme die Anfertigung von Ausstattungen und vollständigen Betten. Mein Bestreben wird jederzeit darauf gerichtet sein, meiner werthen Kundschaft bei äußerst billigen Preisen nur Maaren vorzüglichster Qualität zu liefern und bitte ich um geneigten Zuspruch. Hochachtend 1581 r Geschäfts-Eröffnung. 1 Giessener Coneertverein. Sechstes Concert (im 95. Vereinsjahr) am Sonntag den 6. JMärz 1887, Nachmittags 5 Uhr, im großen Saale des Keseilschastsvereins. Solisten: Fräulein Florence Rothschild (Clavier), Herr Professor Bernh. Cossmann (Violoncello), Herr Fritz Bassermann (Violine) und Herr H. Diehl (Viola) vom Dr. Hoch’schen Conservatorium in Frankfurt a. M. Turnverein Gießen. Samstag den 3. ds. Mts. findet das diesjährige Winterfest in Stein*» Snnt statt. — Anfang präcis 8 Uhr. Programme werden im Saal ausgegeben. Da keine besonderen Einlaßkarten ausgegeben werden, so haben die Mitglieder zur Legitimation ihre Mitgliedskarten mitzubringen. 1603 Der Vorstand. sagen innigen Dank 1601 Dienstag Abend bei Scharmann Redaction: A. Scheyda. Die trauernden Hinterbliebenen. Sonderburg, Brandenburg, Bremen. immer, 'abinet, 1 Zimmer rc., Flügelsgasse 21. Danksagmrg. Für die vielen Beweise der Theilnahme an dem Hinscheiden und bei der Beerdigung unseres geliebten Gatten, Vaters, Schwieger, vaters und Großvaters Generalmajor z. 0. Fr« Hoffmann „15,83 Gin tüchtiges Dienstmädchen für 1. April gesucht. Frau Director Bigelius, ______________Dammstraße 2 II. 1610 Ein Spenglerlehrling gesucht _______________Ehr. Rosenberg. —— _______Korbanlage 1. Eine Frau empfiehlt sich in allen häuslichen Arbeiten. Löwengasse 9. 1609 Ein gut möblittcs Zimmer mit Kabrnet zu vermiethen. Marktplatz 7. 1612 Ein Logis, 3 Zimmer rc., zu vermiethen. p™-,a--rr 1611 Ein kl. Familienlogis per 1. April -u vermiethen. Seltersweg 3. 1613 Ein Familienlogis zu vermiethen. __Schiffenbergerweg 63. ln. Alicestraße 13 eine große Wohnung vom 1. April ab zu vermiethen. - Druck und B-rlaHBrühtlchmDrmk-r-t (Fr. ... -------------- heutige Stummer enthält 1 Blatt « i Beilage. 1396 Zwei ineinandergehende sowie ein einzelnes Zimmer mit El gut möblirt, sind zu vermiethen. _________ Ludwigstraße 52. parterre. 1408 Eine Mansardenwohnung zu ver- rmethem______Alicestraße 28. 1428 Ein möblirtes Zimmer uFoer3 mrethen. Asterweg 9, Hinterhaus, links. i GbkrhMche «esellschast für Natur- u. Heilkunde. Sitzung Mittwoch 2. März, Abends b Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag- Herr Prof. Dr. Ludwig r Aus dem Fortpflanzungsleben der ödere. 1596 „ 1An braves erfabrenes Mädchen sur Küche und Hausarbeit gesucht von Fr. Steuerrath Süffert, _______Alicestraße 23 Verkäuferin und ein zreyrmadchtn für ein Manufaktur - waaren-Geschäft gesucht. r 1 Wo? sagt die Exped. d. Bl. 1604 Eine ältliche zuverlässige $erfön *Um$^runö Haushalts gesucht fragm^s in bcr Exped. d. Bl. zu er= ~1578 Ich empfehle mich dem hie'- stgen und auswärtigen Publikum in Anfertigung von Gartenspa- lteren, Hütten, Hallen. Lieferung von Waschblöcken, Baumstangeu und Ikoven- stangen. Achtungsvoll Jakob Helfenbein, __ Marburgerstraße. 1578 1590 Ein gelbe Bull-Dogge, aus den Namen „Llps' hörend, entlaufen. Zurück- zubnngen Brandgasse 3. 3 —___Assistenzarzt Dr. Walger. Wer übernimmt die Pflege und In- standhaltung eines kleinen Lustgartens pro Jahr? Adressen sub M. W. bei der Exped. niederzulegen, 1399 Onm^rpn^ber9 «aU) *u verkaufen. Näheres Erlengasse 15. 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Largo assai ed espressivo, c. Presto ) 2. Clavier- sonate op. 28. (H-dur) von Bernh. Scholz. (1. Allegro commodo, 2. Allegro vivace. 3. a Thema mit Variationen b, Allegro moderato. [Fuge.]) 3. Quartett in Es-dur von R. Schumann für Piaioforte, Violine, Viola und Cello, (a. Sostenuto assai, b. Allegro ma non troppo, c. Molto vivace, d. Andante cantabile, e. Vivace.) Q Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind ä 2,50 Mk. (Sperrsitz a «5,50 Mk.) m der Musikalienhandlung des Herrn Wilh. Rudoiph zu haben. Der Concertflügel von Bechstein ist aus dem Pianoforte - Lager des Herrn Wllh. Rudolph. I593 Die für das am vorigen Sonntag ausgefallene gelosten Billets haben zu diesem Concert GiiltigkeiL_____________ Dorträge zum Besten des Baufonds für eine zweite evangelische Kirche. Im großen Saale des Gesellschaftsvereins: Freitag bett 4. März. Abends 7 Uhr: 4. Vor trag Zerr Pfarrer lic. theol. Spitta von Gbercassel: Die Matthäuspassionen von J. 8. Bach und H. Schütz, (Mit musikalischen Illustrationen.) ErntrittSkarten für diesen Vortrag zu 1 JL sind in der Ferber'schen » d„ R-d«I»hK« »"Ä mei-ne roertXl Kunden und Gönner höflichst darauf auf. ,nMaIb 8 ^9en et[auben werde, denselben meine Mlijalirs- i tamor-ColMlon ■Bfilniir jii -lir. .>1 »es „flicßener Anzeiger Politische Uebersicht. GirKeu, 1. Mürz. Der Kaiser hat sich von seiner letzten Unpäßlichkeit nunmehr wieder vollständig erholt und unternimmt der hohe Herr bereits seit einigen Tagen wieder die regelmäßigen Spazierfahrten. Die neue kirchenpolitische Vorlage in Preußen hat seitens der leitenden Centrumspreffe eine ziemlich unfreundliche Beurtheilung gesunden, Da man auf dieser Seite die in der Vorlage der Kirche gemachten abermaligen Zugeständnisse als ganz selbstverständlich betrachtet und noch ganz andere Dinge verlangt. In Rom selber ist man aber von dem Entwurs durchaus befriedigt, wie aus einer bezüglichen Korrespondenz des officiösen „Moniteur de Rome" hervorgeht, weshalb sich die „Germania" in sehr gereizter Sprache gegen das vatikanische Preßorgan «endet — es ist wieder einmal die alte Geschichte, daß das tonangebende Centrums.Organ päpstlicher sein will, als der Papst selbst! Uebrigens ist der kirchenpolitischen Vorlage die königliche Verordnung, welche die neue Vereidigung der preußischen Bischöfe betrifft, auf dem Fuße nachgefolgt und von officiöser Seite wird ausdrücklich bemerkt, daß diese Verordnung eine Ergänzung des kirchenpolitischen Entwurfes vom 13. Februar 1887 bilde und zusammen mit demselben bestimmt sei, bisher noch offene Fragen im versöhnlichen Sinne zu lösen. Die in voriger Woche wieder ausgenommemn Verhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses standen ersichtlich noch unter oem Eindrücke der Reichstags-Wahlergebnisse, denn die Sitzungen erwiesen sich als noch recht schwach besucht, während die verschiedenen Gegenstände der Tagesordnung meist glatt und rasch erledigt wurden. Zu einer etwas bewegteren Verhandlung führte am Freitag die erste Lcsung des Entwurfes über die Thei- lung von Kreisen in Posen und Westpreußen, wobei sich eine lange Discussion über die politische Stellung und Wirksamkeit der Landräthe entspann; die merkwürdige „Landraths-Debatte" endete schließlich mit Ueberweisung des Entwurfes an eine besondere Commission. Die Erörterungen über die Thätigkeit der Landräthe spielten unter stellenweise großer Heiterkeit des Hauses auch in die folgende erste Berathung des Entwurfes einer Kreis- und Provinzial-Ordnung für Rheinland hinein; letzterer Entwurs wurde schließlich ebenfalls einer besonderen Commission überwiesen. Die Eröffnung des neugewählten Reichstages am nächsten Donnerstag wird dem Vernehmen nach durch den Reichskanzler Fürsten Bismarck erfolgen. Auf dem Gebiete der hohen Politik ist die immer bestimmter auftrelende Meldung zu verzeichnen, daß die Verlängerung des Bündnisses Italiens mit Deutschland-Oesterreich behufs Gewährleistung des gegenseitigen Besitzstandes als gesichert zu betrachten sei. Die „Köln. Ztg." will sogar wissen, es seien Italien bei Erneuerung dieses Bündnisses gewisse weitere Vortheile zu- gestanden worden. Die Richtigkeit dieser Meldungen vorausgesetzt, hätte also die italienische Ministerkrisis die Erneuerung der deutsch-österreichisch-italienischen Friedens-Alltanz durchaus nicht verzögert, worüber man jedenfalls nur Genug- thuung empfinden kann. Schade nur, daß über die „gewissen weiteren Vortheile", welche Italien hierbei der „Köln. Ztg." zufolge herausgeschlagen haben soll, so ganz und gar nichts zu erfahren ist! Die sranzösische Regierung hat den anläßlich der elsässischen Wahlen aufschäumenden Gefühlen der Chauvinistenblätter durch die Verhaftung Peyramont'«, des Chef-Redacteurs der Pariser „Revanche", einen kleinen Dämpfer aufgesetzt. Wollte indessen Herr Goblet sämmtliche Redacteure der sranzöfischen Blätter, die sich durch den Ausfall der elsässischen Wahlen zu Revanche-Demonstrationen und Revanche-Arttkeln begeistert fühlen, einsperreu, so müßte gleich ein besonderes französisches „Plötzensee" eingerichlet werden und so wird die Regierung schließlich auch Herrn Peyramont wieder laufen lassen. Dies um so mehr, als sich immer mehr juristische Zweifel geltend machen, ob man Herrn Peyramont vor Gericht stellen kann und wahrscheinlich dürste man ihn mit einer kleinen Ermahnung, andere Male ein bischen vorsichtiger mit seinen patriotischen Gefühls-Aeußerungen zu sein, wieder entlassen. Auf alle Fälle gehört aber nun Peyramont in den Augen der Patrioten-Liga zu den 1 politischen Märtyrern. Aus Tongking meldet eine osficielle Depesche, daß die Provinz Phnyen nunmehr beruhigt sei und die dort in Thätigkeit gewesene französische Colonne | ihren Marsch gegen die Provinz Brindnih sortsetzen werde. r.m,„ t dem deutschen Nachbar wieder einmal einen seit- famen Freundichaitlbewers gegeben. Der russische R-ichrrath erhielt einen Ukas «im" et” o^filiae« ©Infuferaetbot für ausländischer Roheisen, r-sp. «ine all.' tnäüge Erhöhung der Eisenzölle verfügt. Die deutsche Industrie ist der Haupt- lieserant für den russtschen Eisenmarkt und mithin bedeutet jene Verfügung, die * au!* ®efe6e«ftaft erlangen wird, einen neuen directen Schlag gegen die deutsche Ersenindustrie. Und dar trotz der angeblich so warmen politischen Freundschaft zwischen Berlin und Petersburg! * Di« herrlichen Gestade am mittelländischen Meere, die “”‘er, bfm. Namen der Riviera wegen ihrer milden Klima« und ihrer Natur- schönheit einen Weltruf haben, sind von einer schweren Katastrophe heimgesucht worden. Die Erderschütterungev, welche in voriger Woche ganz Oberitalien bir w-tt'n dar südliche Frankreich hinein durchzuckten, haben gerade indenpara diestschcn Grfilden von Nizza, Mentone, San Remo, Castellamare, Porto Mau- Ä“- '■ ®, l$re "efsten Spuren hinlerlassen und außer großem materielle« ,^? ust zahlreicher Menschenleben zur Folge gehabt. Am stärksten ist d e itaUenlsche Seite der Riviera betroffen worden, wo wiederum ®aioln^e,n£? üon 300 Tobten und verwundeten, Diano Marina, roo Tobte und Verwundete, Buffana, wo 86 Tobte und Verwundete, Diallo wo 30 Tobte und mehrere Verwundete und Castellamare, wo 30 Tobte und viele verwundete gezählt wurden, als am härtesten heimgesucht erscheinen. In Frank- reich wurden die Erschütterungen bi« nach Lyon verspürt und selbst au» Griechenland werden solche gemeldet. Darmstadt, 26. Februar. Seilens des Großherzoglichm Ministeriums der Finanzen ist die nachstehende Propvsikion, betreffend die Erbauung einer Nebenbahn von Stockheim nach Gedern, der zweiten Kammer der 8^ zu- , . Den bei dem Bau der Nebenbahn von Stockheim über Ortenberg und Hirnen- 14 hi 1.*"» ntmC cin baarer Zuschuß zu den Baukosten von , , Das gefammte für den Bahnbau erforderliche Gelände ist mm unter ent- e n®orben s°°rden und betragen die Geländeerwerbskosten ein- fchließlich aller Nebenkosten ungefähr 69,100 x. Dieser Betrag ist durch bindende Klärungen der betheiligten Gemeinden und Interessenten auch sichergestellt, während leistenden baaren Zuschuß zu den Baukosten von den Gemeinden -c. nur wie A 3? 24,62° •* übernommen werden konnten, so daß also 5396 X 87 H, rund 5400 X, noch ungedeckt sind. 6at von den Gemeinden und sonstigen Interessenten, nachdem die- IvfASnft f6r.*?Un0,; ber ^umme »°n 93,703 X 13 ihre finanziellen Kräfte erschöpft haben, nicht mehr zusammengebracht werden können, da die Gemeinden des Vogelsbergs, welche an dem Bahnbau betheiligt sind, zu den mindervermögenden des Landes gehören. Auf der anderen Seite kann aber wegen des fehlenden, verhältniß- mäßig geringen Betrages der Bau der Bahn nicht wohl in Frage gestellt werden, b die sonstigen Jnteresienten zu solch bedeutenden nJ! cn Ir erklärt haben und die Aussetzung des Bahnbaues schwere wirthschast- liche Nachthetle zur Folge haben würde. Es erscheint hiernach billig, den fehlenden Betrag auf me Staatskasse zu übernehmen, wobei selbstverständlich angenommen wird, daß die nach Art 5 des Gesetzes vom 29. Mat 1884, die Nebenbahnen betreffend demnächst emtretende Verzinsung und Amortisation des baaren Zuschusses sich nur auf den von den Gemeinden und sonstigen Interessenten wirklich geleisteten Betrag zu erstrecken haben wird. u r. , Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beehrt sich daher das unterzeichnete Ministerium, an die Stände des Großherzogthums und zwar zunächst an die zweite Kammer das Ansinnen zu richten: Die Zustimmung dazu zu ertheilen, daß den betheiligten Gemeinden zur vollständigen Aufbringung des gesetzlich geforderten baaren Zuschusses zu den Baukosten der Nebenbahn Stockheim-Gedern eine staatliche Bei- hilfe von 5400 JL aus den Ueberschüssen der laufenden Finanzperiode gewährt werde. 2W Sto 9er 0LeugH TnoiX-Sei-t ist cs, em allgemein interessantes Unterhaltungsblatt zu sein, willkommen in jeder Familie, bei allen (gebildeten, auch Wenn dieselben gar nicht musikalisch sind. 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Freitag den 4 März L Js., Vormittags von 9 Uhr an, kommt im Beuerner Gemeind'ewald in den Distrikten Hintere Burghain und hintere Fuchsbau folgendes Holz zur Versteigerung: Geitzler, Gerichtsvollzieher. 1083] Ganz trockenes Buchen- und Tannen . Brennholz sowie eichene Gartenpfosten und Spalierlatte« in allen Dimensionen hat abzugeben Jacob Rinn XV. in Heuchelheim. Maurerarbeiten exel. Blendsteinlieferung . . Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten . . . Spenglerarbeiten Lieferung von j_ Träger und Eisengußartikel Glaserarbeiten.......... Schreinerarbeiten Schlosserarbeiten . . . Weißbinderarbeiten 1351 Einen Lehrling sucht C. Bierau, Glasermeister 1455_______________________ Holzversteigerung. Freitag den 4. März I. Js., Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Allertshäuser Ge- meindewald, Distrikt Langenbruch, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 167 Eichenstämme von 18—56 Ctm. Durchmesser, bis zu 16 Meter Uoihe Siern Linie ^ömg. Vesg. 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