Ar. 100 Erstes Blatt. Sonntag deu 1. Mai 1887. chiehener Anzeiger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Bursa»r Schulstraßc 7. Erscheint täglich mit Ausnahm« des Montags. Durch dl^s?b^»gn?vieräjährllch'2 Mark 50 Ptl BS-gaMwri' '■■iiTiir—xanssnt w iii Amtlicher Theil. Gefunden: 1 Compaßnadel, 1 Kinderhose, 1 Strickzeug, 1 Tischdecke, 1 Kinderpeitsche, Formularien und Papier, 1 Taschentuch, 1 Zwicker, 1 Spazierstöckchen, 2 Hundehalsbänder, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, am 30. April 1887. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. X Darmstadt, 29. Avril. [II. Kammer der ßanbftanbe.] Nachdem die Verhandlungen eröffnet sind, entspinnt sich eine lebhafte Debatte über die zu hand- chabende Geschäftsordnung beim Fehlen der Abgeordneten in den Sitzungen. Es wird von sämmtlichen Rednern der Wunsch ausgedrückt, das Präsidium "möge die Abgeordneten, welche ohne Entschuldigung fehlen, auf die Folgen dieses fortgesetzten Fehlens aufmerksam machen. Ebenso richtet der Vertreter der Großh. Regierung, Ministerialrath Weberin ' gleicher Weise die Bitte an das Präsidium, diese die Verhandlungen sehr beeinträchtigenden Zustände möglichst abzustellen. Die Verhandlungen über das „Dammbaugesetz" werden sodann mit Art. 45 fortgesetzt und derselbe ohne Debatte genehmigt. Bei Art. 46 entspinnt sich eine lebhafte Debatte. Der Artikel bestimmt, daß die Aufsichtsbehörde die für jeden Sommerdamm zulässige Maximalhöhe feftsetzt. Ist dieses Maß durch bestehende Sommerdämme überschritten, so kann eine Abtragung, soweit erforderlich, von der Aufsichtsbehörde angeordnet werden. Die Kosten einer solchen trägt, wenn und insoweit die seiner Zeit für den betreffenden Sommerdamm genehmigte Höhe überschritten ist, der Eigenthümer, andernfalls der -Ltaat. Der Ausschuß beantragt unter Hinzufügen einiger redactioneller Aendermigen Annahme des Artikels. Abg. Schröder erblickt in diesem Artikel einen wesentlichen Eingriff in die Rechte der Eigenthümer, welchen hierdurch jeder Einspruch einer Erhöhung oder Verminderung der Sommerdämme entzogen wird. Vielen Gemeinden ist eine Beseitigung der Winterdämme wünschenswerthcr als eine Verminderung der Sommerdämme. Denn durch die Eorrectionen in Baden und hierdurch bedingte Stauungen seien die Bewohner des Rheines oft den Ueberfluthungen ausgesetzt. Abg. Haas spricht sich ebenfalls gegen den Artikel in der jetzigen Fassung aus und stellt folgenden Abänderungs-Antrag: 1) Tritt in diesem Falle eine Veränderung im Werthe derjenigen Grundstücke ein, welche durch den Sommerdamm geschützt sind, so hat eine Entschädigung der betreffenden Grundeigentümer dann stattzufinden, wenn die durch die s. Z. ertheilte Genehmigung bestimmte Höhe nicht überschritten ist. 2) Die Entschädigung wird nach dem im Art. 8 und ff. festgesetzten Maßstabe und unter der dort erwähnten Voraussetzung vom Staat und denjenigen Gemeinden getragen, denen die Erniedrigung des Sommerdammes zum Vortheil gereicht. Abg. Osann ist ebenfalls entschieden gegen die Bestimmungen des Artikels. Er erblickt hierin einen Eingriff in das Eigenthumsrecht der Gemeinden. Es sei unmöglich, daß man den Gemeinden durch eine städtische Behörde aufgeben könne, diese Sommerdämme ohne Entschädigung zu entfernen. Er stellt dementsprechend drei Abänderungsanträge. Ebenso sprechen gegen den Artikel die Abgeordneten Metz-Darmstadt, Wasser- churg, Racks. Abg. Jöckel und Gen. stellen den Antrag, den Artikel wegen nicht genügender Borbereitung an den Ausschuß zurückzuverweisen. Ministerial-Präsident Weber erklärt, die Großh. Regierung sei nicht in der Lage, sich für die gestellten Anträge auszusprechen. Es sei unmöglich, daß die Regierung mit der Tragung der Kosten in Anspruch genommen werden könne. Was die Entschädigungspflicht betreffe, so entzöge sich die Regierung derselben nicht, wo es sich «m bereits bestehende Sommerdämme, sowie deren Abtragung handelt. Es sei nur rechtlich, wenn die Tragung der Kosten Denjenigen zufalle, welchen sie zu Gute kommen, hier dem Staat und der Gemeinde. Nach Abstimmung erfolgt die Annahme des Artikels nach dem Anträge des Abg. Haas mit 25 gegen 12 Stimmen unter Ablehnung der Regierungsvorlage, sowie sämmtlicher hierzu gestellten weiteren Anträgen. Art. 47 und 48 finden ohne Debatte Annahme. Art. 49 wird mit dem Strich des Abs. 3 trotz Widerspruchs Großh. Regierung mit bedeutender Majorität angenommen. Morgen früh Fortsetzung der Berathungen. Auf die Tagesordnung ist die Vorlage Großh. Regierung, die Besteuerung des Weines, gesetzt. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Corresporrdenz-Brrrearr. Berlin, 29. April. Der Kaiser nahm Vormittags mehrere kurze Vor- träge entgegen, empfing später im Beisein des Staatssecretärs Bismarck den neu ernannten Gesandten von Uruguay zur Ueberreichung der Accreditive und conserirte dann noch mit dem Staatrsecretär Bismo-ck und mit Wilmowski. Nachmittags machte der Kaiser eine Spazierfahrt und mpfing nach der Rückkehr den General-Quartiermeister Grasen Waldersee und den Grafen Stolberg. Berlin, 29. April. Der „National-Ztg." zusolge steht die Entlastung Schnäbelet unmittelbar bevor, obwohl die Untersuchung evident erwiesen hat, daß Schnäbele keineswegs auf deutsches Gebiet, wo er thatsächlich verhaftet ward, gelockt wurde; wohl aber betrachte die deutsche Regierung mittelst einer weitgehenden Interpretation die Einladung Schnäbelet seitens des deutschen Polizeikommiffars als eine Art Geleitsbrief, obgleich feine Verhaftung selbst, wie ebenfalls aktenmäßig feststeht, unabhängig von der Einladung und ohne Wissen Gautscht durch die beiden Berliner Polizeibeamten erfolgte, welche zufällig von dem Eintreffen Schnäbelet Kenntniß erhalten hatten, Danzig, 29. April. Die „Danziger Zeitung" meldet: Der Staatsanwalt erhob gegen 26 hiesige Socialisten wegen Theilnahme an geheimen Ver- bindungen, gegen 11 derselben auch wegen Aufreizung zu Gewaltthätigkeiten, gegen 11 andere wegen Verbreitung verbotener Schriften Anklage. Wien, 29. April. Die Kommission des Herrenhauses zur Berathung des Antrags Schmerling wegen des Sprachenerlasses nahm den von der Mittelpartei gestellten Antrag an, in welchem ausgeführt wird, die Gesetzwidrigkeit des Sprachenerlaffes könne aus den bestehenden Verordnungen nicht abgeleitet werden; die Regierung werde jedoch aufgefordert, den von ihr selbst anerkannten bisherigen Stand der deutschen Sprache als den des inneren Dienstes bei den Behörden und Gerichten aufrecht zu erhalte». London, 29. April. Im Oberhaus erklärte Earl Onslow auf Anfrage, die Regierung habe auf den Antrag Kanadas, zur Verbindung der kanadischen Pacificbahn mit China und Japan einen dreimal wöchentlich stattfindenden Dampferdienst zwischen Vancouver uud Hongkong einzurichten, nicht eingehen können; sie erwäge jetzt den Vorschlag eines monatlichen Dampferdienstes. — Wie da« „Bureau Reuter" erfährt, ist noch immer Grund zur Annahme vorhanden, es werde dem Emir von Afghanistan gelingen, seine Autorität über die Insurgenten wieder herzustellen; sollte jedoch der Emir gestürzt werden, so seien bereits Pläne zur Verhinderung von Capitulationen erwogen worden, so daß der Sturz des Emirs England und Rußland Gelegenheit geben dürste, gemeinsame Vorkehrungen zu treffen, um einen Krieg dec afghanischen Stämme untereinander zu unterdrücken und Afghanistan unter einen von England und Rußland geschützten, beiden Mächten genehmen Herrscher zu stellen. Metz, 29. April. (Privat-Depesche.) Schnäbele wurde auf Verfügung des Untersuchungsrichters fretgelaffen und ist mit dem Schnellzuge um Mitternacht über Ars Noveant nach Pagny abgereist. Die Freilassungs-Ordre traf Abends um 9 Uhr hier ein. L o k a l e Gieße«, 30. April. In der Generalversammlung des Volksbilbungsverems am 28. April berichtete ber Vorsitzende Prof. Buchner zuerst über bie Thätigkeit bes Vereins im abgelaufenen Geschäftsjahre. Wenn auch im letzten Winter bie öffentlichen Vorträge infolge bes geringen Besuchs berselben im vorletzten Winter unterblieben und erst im Winter 1887/8 hoffentlich mit besserem Erfolg rokber ausgenommen werben sollen, so war boch bie Bemühung burch bas Lesen guter Bücher Kenntnisse unb Bilbung zu verbreiten, mit gutem Erfolge begleitet. Der Verein besitzt eine be bcutcnbe Bibliothek, bie im Laufe bes letzten Jahres burch Neuanschaffunaen wesentlich vergrößert würbe. Jt 257 würben bafür aufgewenbet unb kosteten die Einbände allein 81. Die Leseabenbe, bie vorwiegend von Lehrjungen und Gesellen, aber auch von erwachsenen Schulknaben besucht werden, waren von 552 Lesmden gegen 599 im Vorjahr besucht, welche 710, im Vorjahr 852 Bücher lasen. Außerdem wurden von 1626 Besuchern 2874 Bücher entliehen. Hoffentlich wurde dadurch der Gaffen- bummelei, dem Wirthshaus und dem Spiel manche „Kraft" entzogen. Freilich ist aber auch die Ueberwachung der Bibliothek und der Leseabende sehr kostspielig (179 «x). Die Einnahme von 210 Mitgliedern betrug JL 407 und ohne eine gütige Spende von 150 seitens der Spar- unb Leihkasse unb eine kleine Erübrigung aus vorigen Jahren wäre es nicht möglich gewesen, den Anforderungen nachzukommen. Es ist dringend zu wünschen und zu hoffen, daß nicht nur die alten Freunde des Vereins auch ferner treu zu demselben stehen, sondern daß er auch neue Freunde gewinne, wenn demnächst die Jahresbeiträge wieder eingesammelt werden. Don auswärts kamen an den Verein sehr zahlreiche Anerbieten, Vorlesungen über bie oerschiebenartigsten Themata zu halten. Da aber auch bie billigsten für die Vereinsmittel viel zu theuer waren, mehr noch, weil die hiesigen gratis Vortragenden, sowie bie Rebner bes Darmstäbter Gewerbvereins einen so geringen Zuhörerkreis- anzulocken vermochten, würbe auf alle Vorträge verzichtet. Vermischtes. A Mainz, 29. April. Unser verbienstvoller ftäbtischer Capellmeister Herr Emil Steinbach, der nun schon über 10 Jahre über unserem städtischen Orchester de« Taktstock schwingt, soll, um ihn ständig an Mainz zu fesseln, jetzt als städtischer Beamter mit pensionsberechtigtem Gehalt decretmäßig angestellt werden. —. Vom Rhein, 29. April. In Eoblenz ist gestern das massiv gebaute Maschmenhaus der Couvertenfabrik von L. Mayer vollständig in sich zusammengestürzt. Der Unfall, bei dem zum Glück kein Menschenleben zu beklagen, ist darauf zurückzuführen, daß neben dem Maschmenhaus ein Lagerhaus gebaut wird, durch dessen Fundamentirung das Fundament des Maschinenhauses freigelegt wurde unb in das Weichen kam. Zur Vergrößerung ber Irrenanstalt St. Thomas bei Anbernach hat bie Regierung letzter Tage einen größeren Gütercomplex erworben. s. Das Personenschiff „Concordia" ist durch falsche Steuerung gestern gegen oie Coblenzer Schiffbrücke gefahren, wobei ein Joch ein Leck erhielt und alsbald nm Der Verkehr auf der Schiffbrücke ist dadurch vorerst unterbrochen und wird ote bindung mit den beiderseitigen Ufern durch die „Concordia" vermittelt. Die alte Mainzer Schiffbrücke, die feiner Zeit von der Gemeinde .. Y Y erworben wurde, gegen deren Aufstellung dorten sich aber Bedenken erhoben, doch vor Mühlheim aufgestellt. Eben ist man damit beschäftigt, dleB i dielen und wird alsdann nach Vollendung dieser Arbeit der von den Muy y lange ersehnte Rheinübergang geschaffen werben. □ Max, geboren den Allgemeiner Anzeiger 1 2 1 2 3 1 2 3 (6 (2 (4 (6 der Brodverkäufer Pfd.) Weißbrod 1 2 1 2 1 2 3 Denselben. 31. März. Denselben. März. Denselben. den 12. Prüfung der Lichtstärke des Leuchtgase». April: 18 Kerzen. ■ -rr._______ ________Bu chn er. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ___ Fresenius. Sem Bremser Jakob Weidenhaus eine Tochter, Elisabeth, geboren Dem Kaufmann Philipp Bob eine Tochter, Anna, geboren dem 4 . 27 q- on Univerfftät- - Thronik. Drosessor^ri/s^- .jährigen Lehr-Jubiläum wurde der Theologie nannt^ Gratstnst^- der Universität Halle zum Ehrendoctor der Philosophie er- n.annt* ®t°tulationen von Tübingen, Straßburg, Jena, Halle und Breslau i em. Volkmar bat dem Jubilar sein neuestes W-ik bebieirt® tratm Brodpreise vom 1. Mai bis 15. Mai 1887. Beerdigte» lebige ML »Vril Ludwig Schmidt P-ter Mank"alt^'JaL"aek°?L Vn 2^^ ”trfler6mm Gnomen ) „ ..... 54 ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 ) Schwarzbrod 1. Sorte — ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 ein Unterstützungslegat von jährlich 500 Jf “on uXuS aufgefordM ® bUn9' m,t ^roeis über bie Qualistcation, wird hiermit , Stuttgart LS. Apnl In vergangener Nacht, von 1 bis 5 Uhr, ist die Ero-techmsche Fabrik in Eannstatt medergebrannt. Von den Einrichtungen wurde last nichts gerettet. Die Entstehung des Feuers ist unbekannt. Besitzerin der Zabrik st die Maschinenfabrik Eßlingen. 140 Arbeiter find im Augenblicke ohne Beschäftigung. 8 . ~ ip°r die wandernde Arbeiterjugend.] In einem kirchlichen Blatte fanden wir jungft eine Einrichtung erwähnt, welche unseres Wissens noch wenig bekannt ist und sehr zur Nachahmung emptohlen ,u werden verdient. In einer sächsischen f>er- berge zur He-math" hangt nämlich an der Wand ein kleines Kästchen? welches auf fernem Deckel in hübsch gemalten Buchstaben das vierte Gebot trägt und worin sich m Fachern geordnet, Alles befindet, was zu einem Gruß in die Heimath nöthia ist' neben Briefbogen und Couverts, Postkarten mit hübschem Vordruck, aus dem her Empfänger sofort steht, daß die Karte in der Herberge zur Heimath gefchrieben ist sorner Packetadressen und Poftemzahlungskarten, während eine kleine Schublade Federn' BletMste u s w. enthalt Für viele Handwerksburschen ist, wie der Hausvater ve?-' sichert, das Kästchen mit seiner Aufschrift Veranlassung, den Ihrigen daheim ein Lebeus- zeichen zu geben. Wie viel Freude macht so ein Gruß, auch wenn er nur kurz ist den alten Eltern, und wie beruhigend ist es für ein Mutterberz, daß der Sohn nach Hau e denkt und daß er m der Herberge gewesen ist! - Die Sache spricht für sich selbst; wir mochten nur noch hmzufügen, daß eine gleiche oder ähnliche Einrichtung nicht nur auf allen Herbergen zur Heimath sein könnte und sollte, sondern z B auch auf den Herbergen unserer Innungen. Die Aufschrift auf dem Kästchen, könnt^' falls man da und dort die Erinnerung an das vierte Gebot schon für zu „fromm" halten sollte, ia auch lauten: „Gedenket Eurer Lieben daheim" und dergleichen. Aber die Pflege und Forderung des Familiensinnes und der Pietät gegen Vater und Mutter wird indirecl auch der Förderung eines gedeihlichen Verhältnisses zwischen Meister und Gesellen zu Gute kommen. 11 uuu 3403 3072 bei Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) D geböte» ~ .23. Friedrich Carl Leib, Kaufmann, und Caroline Henriette Friederike Philipp ine Krailing, beide von hier. 25. Balthasar Bonarius IV Eh zu Großen-Buseck, mit Elisabethe Sann daselbst ^25Johannes\ = Uo^cnb0rt mit Anna Maria Dietz daselbst. 25. Eugen Josef Ludm?» ^^^r^Lieutenant dahier, mit Elisabeth Hainz zu Mannheim^ 96 Martin C^l Schmidt, Metzger, mit Elise Friederike Wilhelmine Schmidt beid?'von uelS>ri$k8l^roi0 H ' Soldat zu Gießen, mit Lina Klaus zu Ulfa '29 fvinrhS ^ofepb Noll, Dachdecker zu Sindlingen mit Margaretha Meisteren Aschaffenburg. irW-WSSW» KiC ÄÄÄs;" SÄ’&ra1 Ceng, Wittwe von Schuhmacher Philipp Kinkel dahier. 1 ' 6^b. «r -r. in ~ Geborene. 17 Fuhrmann Martin Helferich ein Sohn, Heinrich ^nfnb mnfr^Phpr^Ah11 §boZC^ Dietrich eine Tochter, Katharine. 21. Dem L^n- ^ei Ä Henrich Kurz eine Tochter, Marie Wilhelmine. 24. Dem Brem'ev bei der Dberbesstschen Eisenbahn Heinrich Roth ein Sohn, Wilhelm Heinrich IS 2°cob. 25. Dem Steinhauermeister Emil Kalbfleisch ein Sohn ® * ^onrab bflßier Schmidt, 19 Jahre^^Tochter von Glaser Ludwig Schmidt Wer. -b- Theodor Martin Gronmger, 5 Monate alt, Sohn von Glaser ®4 Ä ?eIe^eh23ffn^O6anneÄ 52 Mre Bimmermann »on Zreis Ä? MS ZÄ.S- b«TÄ ,T MMMMt-MZ 0cb- OMieb, 80 Jahre ast' Darmstadt, am 28. April 1887. Großherzogliche Civildiener-Wittwenkaffe-Eommissto» Dr. Kritzler. —ä __vdt. Wimmenauer.___ Gpdjfprcu I Garten.Erde, g Wttawlt Schleßinger. | sehr gute, abzugeben im Hess. Hof. 13^5^""^ ^bristoph Schmitt ein Sohn, Heinrich Philipp Martiw geborenen 25. Ser Ä. ÄatI -Wd> Sohn, Johann Adam, Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen Evangelische Gemeinde. D Pin« Johann Gottfried Reinhardt, Buchhalter zu Meininaen nnh. ledige Tochter Maurermeisters Karl Theodor Holzhäuser in Meiningen ®eOr0i?e™a2tbadner,iI8ebo^mben‘^3"$” £inc Xo«‘er- Ernstine ben 22®märiben' 3^°b ®raun eine Tochter, Elise Jakobine, geboren 84> b. Bl., dieses Glattes brachten wir eine Nachricht über Beauem- ö.^^E1nrlchtungen, welche die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast demnächst einzumhren gedenkt Mit Bezug hierauf geht uns nachstehendes Schreiben -u, welchem wir gerne Aufnahme gewahren: ** Die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft läßt in ^eitunaS- *M'ln auf eine Verbesserung der Zwischendeckeinrichtung auf ihren Schiffen Hinweisen die dann besteht, daß im Zwischendeck Kammern mit 4—16 Betten eingerichtet werden daß Tische und Bänke zum Einnehmen der Mahlzeiten hergestellt und Euch die Zwischendeckraume eleclri,ch beleuchtet werden sollen. - Es ist in aemifc inir anzuerkennen, wenn die Gesellschaft auch anfängt, den Zwischendeckpassaaieren Aufmerksamkeit zuzuwenden; wenn aber die Hamburg-Amerikanische Vacket- ^Ectien-Gesellschast behauptet, baß solche Einrichtungen, welche^ s" "»" zwL>k?hrer Schiffe demnächst treffen will, bisher von keiner anderen deutschen GeseMchaft aeboten beweisen, daß sie über die Verhälfe MÄÄ . .. Tisch- und Bänke im Zwischendeck hat der Storddeutsche Lloyd schon viel trüber gehabt als irgend eine andere Linie. Bereits die im Jahre 1873 erbau en Dampfer wurden von vornherein damit versehen. x;an'Pi£r 1.1. ■3.iInIn,ero,befivni!en l-y im Zwischendeck auf der Mehrzahl der Damvfer des ,n ^oßerer Anzahl und in denselben werden in erster Linie die weiblichen Passagiere untergebracht. ' Lm,e olc , 2 ?st aus den meisten Dampfern des Norddeutschen Lloyds auch im Zwilchendeck schon seit längerer Zett eingeführt 9 ’ Weibliche Bedienung für die Frauen und Kinder im Zwischendeck ist auf allen Damptern des Norddeutschen Lloyds vorhanden. sw.uueuveu i,i au, allen «! u °6ne Smeifel allseitig bei dem reisenden Publikum der alten und neuen ^ -?Ut ®ln o8eit°rer^atLn‘--r Norddeutsche Lloyd für die Bequemlichkeit der Ua> 3®itoenbeipa)fagtere auf der Höbe der Zeit steht und allen Anforderungen der Neuzeit stets zu entsprechen sucht; und mit den Leistungen der Schnelliakeit i'S l™,”“; ÄS"1 b” , , , ,. fSonst und ictjt.] Welche gewaltigen Fortschritte mit dem deutscken Rnr?,- handel die encyklopadische Literatur seit etwa 40 Jahren gemacht^ ° ieiat deutlich an dem Vergleich eines unserer modernen Konver ^ons '^rifa 0 mü4cinem solchen aus Vaters oder Großvaters Seiten. Welcher Kontrast rniifrLtV JineT beispielsweise der jetzt erscheinenden werten Auflage des an der^Spitze^unstrer^nem klopadten stehe-,den M e y e r'schen K ° n v er sa. i ° n s - Le x i k o n s Dort 10 dürst a^ °-r Bände größten Formats, jeder mehr als 1000 Seiten ftarf, bort grobes Paprer mit noch gröberem Druck und hier in jeder Beziebuna ein Prachtwerk edelster Art. lind welcher Unterschied erst im infinit ’ ‘Tinmnfd ; n.® = schließlich literarische, historische und philosophische — zudem meist recht maa^ere'MrtiM ^ welcher Reichthum je^t an^^eEt unb’öÄ welcfte in der Thal em „Wörterbuch des allgemeinen Wissens", das alles umfaßt was der Inbegriff unserer modernen Bildung erheischt' TaB ' road ^^r In- die breitesten Massen des Volkes dringt. ©oH ^