Nr. so Dienstag dcn L März 1887 ab ml -HH H'"FH ^hN 1 m Ibrl rl JM I fiz 111 iT I TT FJr TTtV ^YTT/It TTiTzT Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Burearrr Schulst raße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. m Politische Übersicht. Gießen. 28. Februar. erst die am Freitag in Berlin erfolgte amtliche Zusammenstellung der Gesammtresultate der Wahlen wird die vielfach sich widersprechenden Angaben hierüber berichtigt und das Gesammt-Wahlergebniß nach allen Seiten hin klar gestellt haben. Bi» dahin konnte man ganz verschiedenen Meinungen über die neuen Stürkevcrhältniffe der einzelnen Parteien begegnen und die kunterbunten Meldungen des osficiösen Telegraphen, der sich ost selbst widersprach, trugen hieran nicht zum wenigsten die Schuld. Erst am Freitag Abend bequemte sich der osficiöse Telegraph zu einer vorläufigen Uebermittelurg der Wahlergebnisse, wobei aber immer noch ein Resultat fehlte. Hiernach waren gewählt 90 Nationalliberale, 72 Deutsch-Conservative, 31 Frei-Conserrative, 90 Klerikale (darunter 4 septennatssreundliche Abgeordnete), 14 Deutsch'Frei- stnnige (darunter 2 septennatssreundliche Abgeordnete), 6 Socialisten, 15 Elsässer, 13 Polen, 2 Welfen, 1 Däne und hätten 61 Stichwahlen staitzufinden. Einen Beweis, wie unzuverlässig bisweilen die telegraphischen Wahlberichte waren, bietet auch die Augsburger Wahl dar. Von ihr hieß es ganz bestimmt, daß sie zs Gunsten der Liberalen ausgefallen sei, aber jetzt kommt die Meldung, daß sich das Centrum in Augsburg doch behauptet hat; ähnliche Berichtigungen werden sich wohl verschiedentlich ergeben. Ueber den von den preußischen Bischöfen zu leistenden Eid ist jüngst eine königliche Verordnung erlassen worden. Danach schwört der Bischof, btm König unterthänig, treu, gehorfam und ergeben zu sein, bei der untergebenen Geistlichkeit und den Gemeinden Ehrfurcht und Treue gegen den König und Vaterlandsliebe, sowie Gehorsam gegen die Gesetze zu pflegen und nicht zu dulden, daß die Geistlichkeit im entgegengesetzten Sinne lehre und handle. Der Bischof gelobt ferner, keine Verbindung innerhalb und außerhalb des Lande» zu unterhalten, welche der Sicherheit des Landes gefährlich werden könnte. Die Erdesformel schließt: Ich verspreche dies Alles um so unverbrüchlicher zu halten, als ich gewiß bin, daß ich mich durch den dem Papst und der Kirche geleisteten Eld zu nichts verpflichte, was dem Eide der Treue und Unterthänigkeit gegen den König entgegen fein könnte. Das preußische Abgeordnetenhaus hat zur Erledigung des Specialetats des Cultusministeriums diesmal noch nicht zwei Sitzungen gebraucht, während sich die Verhandlungen bezüglich des Cultusetats in früheren Fahren oft über eine ganze Reihe von Sitzungen Hinwegspannen. Am Donnerstag wurde auch der Rest des Cultusetats ohne besondere Zwischenfälle erledigt, worauf das Haus noch eine Reihe von Gesetzentwürfen meist untergeordneter Bedeutung erledigte. Am Freitag beschäftigte sich das Haus mit den Vorlagen, betr. die Theilung von Kreisen in Posen und Westpreußen, und betr. Die Kreis- und Provinzial-Ordnung für die Rheinprovinz. Der französische Chauvinismus beutet den Sieg der Protest- partei im Reichslande ganz gehörig aus und selbst in der anständigeren französischen Preffe wimmelt es von den seltsamsten und lächerlichsten Betrachtungen über den Ausfall der elsässischen Wahlen. Das opportunistische Blatt „Paris" schreibt z. B., Deutschland könne sich nicht leicht auf Frankreich stürzen, mit einem feindlichen Elsaß im Rücken; es ist wohl unnöthig, aus solch' ungereimtes Zeug zu antworten! Am tollsten geberdet sich jedoch die „Revanche", in deren Redactions-Bureau ein von russischen und französischen Fahnen flankirtes Transparent, welches die elsässischen Wahlergebnisse zeigte, errichtet worden war, da» freilich von der Polizei bald beseitigt wurde. Dafür brachte aber da» Blatt derartig chauvinistisch gefärbte Artikel, daß sich die Regierung genüthigt sah, die zeitweilige Verhaftung des Chef-Redacteurs der „Revanche", Peyramont, anzuordnen, zumal derselbe durchaus ein „Revanche-Meeting" abhalten wollte. Hoffentlich wird dieser kalte Wasserstrahl aus die Pariser Hetzblätter etwas ernüchternd wirken! Deutschland. Friedberg. 26. Februar. Die in Folge der Ablehnung des Mandat» für den zweiten hessischen Wahlkreis Seitens des Ober-Bürgermeisters Miquel nothwendige Nachwahl ist auf Mittwoch den 9. März anberaumt worden. J[ Darmstadt, 27. Februar. Ueber das Befinden des an den Blattern erkrankten Fürsten Alexander sind gestern und heute keine Bülletins ausgegeben worden. Wie wir aus zuverlässigster Quelle erfahren, hat der Ausschlag d n Höhepunkt überschritten und das Befinden schreitet langsam in der Besserung fort. — Anläßlich der zum 1. April d. I«. bevorstehenden militärischen Neusormationen wird von der Großh.Hess. (25.) Division ein Infanterie- Bataillon ausgestellt werden, welches das erste Bataillon des 138. Infanterie- Regiments bilden wird. Zu diesem Zweck giebt jedes der vier Großh. Infanterie-Regimenter eine Compagnie ab, die dann wieder aus dem alten Regiment von Neuem zusammengestellt wird. Um die aus diese Weise im Stammregiment entstehenden Manquements zu decken, wird eine entsprechende Zahl Dispositions- Urlauber eingezogen werden. Außerdem erhält jedes Bataillon ca. 32 Rekruten, die vom 1. April ab ausgebildet werden. Da» oben erwähnte neu zu bildende 138. Infanterie-Regiment, dessen erste» Bataillon also ein vollständig hessisches sein wird, kommt nach Straßburg i. E. In Garnison zu liegen. Berlin, 26. Februar. Der Kaiser nahm Vormittags militärische Meldungen entgegen, hörte später den Vortrag Albedyll's und machte Nachmittag» eine Ausfahrt. — Das Abgeordnetenhaus erledigte nach unerheblicher Debatte die zweite Lesung de» Etats nach den Anträgen der Commission, ebenso die Etatsgesetze und überwies das Gesetz, betr. die Feststellung der Leistungen für die Volksschulen einer Commission von 21 Mitgliedern. — Montag Consolidationsgesetz für Wiesbaden. Berlin, 26. Februar. In Gegenwart des Legattonsraths Kayser als Com- missars des Reichskanzlers fand heute Mittag im Reichstagsgebäude die constituirende Versammlung der deutsch - ostafrikanischen Gesellschaft statt. Zum Vorsitzenden des etnundzwanziggltederigen Dircctionsrathes wurde v. d. Heydt (Elberfeld), zu Stellvertretern wurden Delbrück (Berlin) und Langen (Köln) gewählt. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die dritte päpstliche Kundgebung besteht nicht in einem neuen Schreiben, sondern in einem Ende Januar an den Nuntius zu München gerichteten Telegramm, das wiederholt verschärft, bet dem Eentrum darauf zu dringen, daß dasselbe zur Durchführung des Septcnnats alle Kräfte aufbtete. Inwieweit die Centrumsleitung in vollständigem Widerspruche mit der päpstlichen Weisung gehandelt hat, ist aus den Wahlergebnissen bekannt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Corresponderrz-Brrreair* Berlin, 27. Februar. Seine Majestät der Kaiser nahm Vormittags mehrere Vorträge entgegen, ertheilte Nachmittags dem Kammerherrn v. Mohl Audienz, welcher sich auf mehrere Jahre nach Japan begibt und machte dann eine Spazierfahrt. Nach der Rückkehr hatte Staatssecretär Graf Bismarck Vortrag. — Auf der Tagesordnung der morgigen Bundesrathssitzung befinden sich Anträge wegen Wiedervorlegung des Gesetzentwurfs über die Friedenspräsenzstärke des Heeres; ferner Anträge, betr. die unter Ausschluß der Oestentlichkeit stattfindenden Gerichtsverhandlungen, sowie über den Servicetarif, endlich über den Etatsentwurf und die Anleiheaufnahme für Zwecke des Heeres und der Marine rc. zur Beschlußfassung des Reichstags. Pari», 27. Februar. Der Senat hat das Budget entsprechend den gestern von der Deputirtenkammer beschlossenen Abänderungen in einer heute Vormittag abgehaltenen Sitzung genehmigt und sich darauf bis zum 7. März vertagt. — Nach einem Telegramm aus Ajaccio sind heute Vormittag 2 Compagnien Infanterie nach Sartene abgegangen, wo der Bonapartist Leandri, welcher kürzlich einen aufrührerischen Aufruf erließ, an der Spitze eines bewaffneten Volkshaufens erschienen sein soll. Petersburg, 27. Februar. Das „Journal de St. Petersbourg" bespricht einen Artikel der „Nat.-Ztg.". welche das „Journal de St. Petersb." unter die Blätter eingereiht hatte, die bei der Beurthellung der Wahlen zum deutschen Reichstage ihre Schlußfolgerungen den dem deutschen Reiche feindlichen Blättern entlehnt hätten. Das „Journal de St. Petersbourg" bemerkt dem gegenüber, es habe sich dabei nicht um eine Betheiligung am Kampfe gehandelt; es seien vielmehr nur einige rein nachrichtliche Mittheilungen angeführt worden. Man dürfe indessen der „Nat.-Ztg." ihren Jrrthum nicht übel nehmen, denn am Tage nach dem Kampfe glaube man mit aller Welt Abrechnung halten zu müssen. Uebrigens sei aus der Erfahrung bekannt, daß man gegenüber Projecten, die Zeitungs-Correspondenten den Regierungen unterlegen, sich nicht allzu sehr aufregen dürfe; ernste Blätter sollten wissen, daß die Beziehungen zwischen den Kaiserreichen, welche durch ein Jahrhundert lange Bande alliirt seien, doch nicht von dem Belieben eines oder mehrerer Correspondenten abhängen, die mehr oder weniger Phantasie besitzen. Lokales. Gießen, 28. Februar. fVorträge zum Besten des evang. Kirchbaufonds.^ Der von Herrn Professor Dr. Köstlin aus Friedberg am vergangenen Freitag gehaltene dritte Vortrag behandelte das Thema: „Novalis, ein religiöses Charakterbild". Nachdem an einer Reihe von Beispielen die mächtige Einwirkung, welche die religiösen Dichtungen von Novalis auf die verschiedenartigsten Größen geübt, und damit die Bedeutung der religiösen Persönlichkeit Novalis' nachgewiesen wurde, gab der Vortragende ein überaus lebendiges und anziehendes Bild der Entwicklung des Dichters. Friedrich von Hardenberg, der von einer Seitenlinie der Familie den Dichternamen Novalis angenommen, war geboren zu Oberwidderstadt am Harz am 2. Mai 1772. In seinem Elternhause aufgewachsen in der Luft Herrnhutischer, aber nie über einen gewissen trüben Ernst enger Gesetzlichkeit herausgewachsenen Frömmigkeit, erschloß sich Novalis auf der Universität mit voller Luft dem Leben und seinen Eindrücken. Besonders großen Einfluß gewann auf ihn Schiller in Jena, dem er auch die richtige Würdigung eines praktischen Lebensberufes verdankte. So widmete er sich denn dem zuerst nur widerwillig auf Wunsch des Vchitrs ergriffenen Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig und Wittenberg mit einer weit über sein Alter herausgehenden Energie und Tüchtigkeit. 1794 trat er zu Tennstädt in die chursächsische Verwaltung ein. Mit dem Ernst, mit dem er sich seinem Beruf hingab, verband sich ein reges geistiges Streben. Entscheidend griff in sein Leben ein die Liebe zu der liebreizenden erst vierzehnjährigen Sophie von Kühn, die ihm nach kaum einjähriger Verlobung durch den Tod entrisse» wurde. Der Schmerz über diesen herben Verlust brachte eine innere Umwandlung in ihm hervor, für die er in den „Hymnen an die Nacht" einen noch vielfach unklaren, aber tiefergretfenden Ausdruck suchte. Aus der krankhaften Todtessehnsucht, die sich darin aussprach, rang sich em sn dem Glauben seiner Kindheit wurzelndes tieferes Glaubensleben empor. Durch den Einfluß dieses Glaubens, dessen Mittelpunkt die dankbare Hingabe an den Herrn Jesus waren, unterstützt durch erneute wissenschaftliche Studien, zu deren Zweck er die Bergakademie Freiberg bezog, gesundete sein tiefverwundetes Herz so weit, daß er sogar wieder die Freudigkeit zu einem neuen Lebensbunde mit Julie von Charpentier, der Tochter seines verehrten Lehrers, gewann. Aber schon waren seine eigenen ^ebens- tage gezählt. Im Begriffe, zur Hochzeit zu reisen, warf ihn ein schweres Brusttewen auf das Krankenlager und raffte in reißend schnellem Fortschreiten ibn am 25. W hinweg, noch nicht 29 Jahre alt. Die zweit« V-rlobungszett bcMne bm 6o6cBuntf seines poetischen Schaffens. Wir erwähnen hier nur seine rm Herbst ™ „Geistlichen Lieder", von denen einige köstliche Perlen (Menn alle untvQiXrfdinU >enn ich ihn nur habe", „Was wär ich ohne Dich gewesen") '^den Überschätz unserer Kirche übergegangen sind. Was sie auszeichnet, ist neben einer tiefen Innig- .Ls Deutscher Schulverein A Aus Rheinhessen, 27. Februar. In Sachen des von der hessischen Regierung den Ständen vorbei egten Gesetzentwurfs in Betreff der Besteuerung des Weinoerbrauchs der Privaten hat der Ausschuß des landwirthschaftlichcn Vereins von Rheinhessen in ferner letzten Sitzung einuimmig beschlossen, die zweite Kammer zu er-- suchen, fraalicher Gesetzesvorlage die Zustimmung nicht zu ertbeilen. ^uewnecRens Schreibfedern Violetta. Mittelpreise. Lohengrtn. Große Preise. Gut erhaltene Packkisten kauft £/ den HMen Preisen die ^^L"«,ische Schuhfabrik von R. J^ninehtfumt____ 1318 fat ber durch sie hindurchgehende Zug der freudigen Gewißheit des gegenwäreigen Herls, der feligen Freiheit der Kinder Gottes schon hier auf Erden. Darrn ist der Grundzug evangelischer, lutherischer Frömmigkeit mit einer seltenen Klarheit zur Geltung gebracht. Ist damit schon die von Fr. Schlegel wahrscheinlich zur Be- schonrgung seines eigenen Uebertritts aufgebrachte Sage, auch Novalis sei katholisch geworden, widerleg!, so ist sie durch die neueren Forschungen, die namentlich die Marienlreder in dem Roman „Heinrich von Ofterdingen" aus den Erfordernissen dieses Roinans verstehen lehrt, hinfällig geworden. Novalis ist ein Vertreter jener unsichtbaren Gemeinde, der alle wahrhaft Frommen aus allen Kirchen angehören, an die nur mit ihm glauben trotz alles Streites, der die sichtbaren Kirchengemeinschasten auf I Erden trennt. Gießen, 28. Februar. Am vergangenen Samstag wurde der Hausbursche einer hiesigen Apotheke, welcher seinem Dienstherrn aus Behältern der Apotheke nach und nach eine ganze Kiste voll verschiedener Medicamente, die bellen Weine ?c. entroenbete unb bie gestohlenen Gegenstände in einem anderen Hause aufbewahrte, I Men Tage kam eine Dienstmagd zur Anzeige, weil sie einen nicht ihr I gehörigen Regenschirm m ihren Koffer gepackt hatte. — Ein Häuserbeschmierer (welcher sich demnächst noch wegen Sachbeschädigung I 311 verantworten haben wird) wurde in der Nacht vom Samstag zuin Sonnlaa I hier verhaftet. ö I — Rotirt wurden in derselben Nacht zwei Burschen, von denen der eine mit I einer langen L-tange die Leute in den Häusern wachklopfte und der andere mit einem I Stocke wider die Fensterläden schlug. I Vermischtes. ^.M ainz, 27. Februar. Die focialdernokratische Partei hatte auf heute Mittaa /ine Wähleroersammlung einberufen, um für die bevorstehende Stichwahl die Parole auszugeben. Da die Entscheidung bei der Stichwahl in der Hand der Socialdemokraten liegt, so war man auf die Parole sehr gespannr, wodurch heraus zahlreiche Besuch der Versammlung erklärt. Es waren mindestens Personen anwesend, wovon aber nur etwa die Hälfte Socialdemokraten gewesen sein mögen. Als Referent trat der socialdemokratische Landtagsabgeordnete Jöst auf ^-.? ^^schluß des Wahlausschusses den socialdemokratischen Wählern die strikte Wa.)lentkaltung bei der Stichwahl empfahl. Daß die Socialdemokraten nicht für den Eandrbaten der nationalliberalen Partei eintreten würben und könnten, sei — führte ~t n?* der ganzen Haltung und Vergangenheit dieser Partei selbst- verstandlich, aber ebenso sei für seine Partei kein Grund vorhanden, dem Centrums' candidaten^zu einem Siege zu verhelfen, zumal in Frankfurt die Ultramontanen auch eintreten wollten. Als besondere Gründe, warum man sich hier ent- schloffen, von der Weisung des socialdemokratischen Centralausschusses unter allen V^^anden dem Oppositionscandidaten die Stimmen zu geben, adzugehen bezeichnete Herr Jost ole Haltung, welche die Ultramontanen hier bei früheren Wahlen den Soc^al- ^^okraten, die man damals in dem „Mainzer Journal" als Räuber und Mord- ^nner tttulirt habe, gegenüber eingenommen hätten. Aus dem Beifall, den Herr Jost von seinen Anhängern gezollt erhielt, darf man wohl schließen, daß dieaufWahl- SirhQ enbC^r° 6 QUC? D.on J*en reiften Socialdemokraten befolgt werden SyA". Herrn Jöst verlangte ein Herr Gabriel Fischer von Cöln, eine hier voll- än6efar*ni C ?er Wort, der beständig von Opposition sprach ohne Jemand in der Versammlung klar wurde, wem die Opposition dieses Herrn ^eyUich gelten sollte. Schließlich entpuppt sich der Gabriel Fischer als enw der wenigen Personen, die mit dem aus der socialdemokratischen Partei ausgeschlossenen Schneider Leyendecker unter dem Namen „Opposition der Arbeiter" eine Pa?tei gründen wollten, was zur Folge hatte, daß die Anhänger des Herrn Jöst den fierrn von Cöln mi stürmischer Heiterkeit unterbrachen. Noch bis auf die Straße wurd der Herr mit H°öng°schr-i begleitet und mußte die Polizei erst die Menge zur Ruhe A Mainz, 27. Februar. Namens des Ausschusses des bemofratii*?» I m Frankfurt Hut dessen Vorsitzender, Herr LeopoldSonnemann"m SchE hlerher gelangen lassen, worin rnitgetheilt wirb, daß der demokratische T die verbreiteten öerüchte, daß er ^^onalliberalen Candidaten Herrn Prooinzialdirector Kuckstr stimmen wurden, die Demokraten in Frankfurt den gefaßten Beschluß für Herrn S°b°^ ernzuireien, aufhebm und in elfter Stunde WuhlenthuL^'nrLaknften ! Anerkannt vorrüg- j •Ichste Qualit. und Konstruktion. 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Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter JL 5.00—5.50, das Gescheit» 6—8 Eier das Hundert JL 5.80—8.50, das St. 6—8 H, Butter im Großen Jt. 75.00—78.00, im Detail das Pfund J4 0 90 bis 1.20, Weißkraut per Stück 20-00 H, Rotbkraut per Stück 20—25 Kohlrabi per Stück 00—00 Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45—60 <3, Kalbfleisch 40—65 4, Schweinefleisch o5—75 Hammelfleisch 50—70 & 1 Hnbn v4L 0.70—1.80, 1 Huhn v*t 1.00—2.50, 1 Ente JL 2.00—2.50, Gans Pfund 50—70 i 1 Taube 40-60 H, Welsche JL 12.00-00.00. SSä b>" L”S; ®r* P„I,, < «Äs* «J’Ä* 8$ Ä“1"4'- «**■ - »«l«S„3i, 3“ '“*'■* »»"Ml: e.lbllf». 5,„n. Y , r ®a ich den Artikel Strickwolle ▲ ♦ beabsichtige, verkaufe den noch vorhandenen ^ren ♦ ▲ enorm billigen Preisen Zi XX,. 9 6e|tanb darin zu ▲ gewähre noch extra Rabatt mnrnnf“^* k'ö01 Pfunden J besonders aufmerksam mache. 9®o0tDanrcr ^"dler T Student, Marktstraße 34. 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Knüppel, ls 7750 Buchen-Wellen, 111 58 Bernhardt. 1405 Buchen Eichen 10 1600 38 3000 200 11520 ff n n 80 112 137,5 46,2 12 86 12 tf h 1320 1850 4810 1 1 HO 160 72 5920 18 86 24 8400 550 190 3 6 15 18 105,7 50,7 670 der 28 18 7 ff ir 13 42 381 9 1 3034 Buchen Eichen Erlen Pappel Nadel Die 352,8 90,5 2 3 2 Buchen-Wellen, Raummeter Eichen-Scheit, Eichen-, Nadel- und Weichholz- Wellen. Raummeter Nadel-Scheit, Nmtr. 109 55 Rmtr. 12 33 Buchen Eichen Nadel außerdem Holzversteigerung. Donnerstag den 10. März, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im Musch enh eimer Markwald folgendes Holz versteigert werden: 1 Buche, 40 Ctm. Durchmesser, Brandholz. Der Anfang und die Zusammengesehen werden. Unternehmer wollen chre Offerten bis zum 10. März 1887, Nachmittags ......... 12 Uhr, versiegelt mit entsprechendem [unft Morgens 9 Uhr im Gesäng nach Vermerk auf das erwähnte Bureau 1 - - • ~ • Holz - Versteigerung 1 im Gießener Stadtwalde. ! Moutaq den 7. März 1887, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den I Distrikten Hochwart, Mühlberg und I Atersbrunnen nachverzeichnetes Holz I versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. und Fortschaffen Asche, Kehricht re. 4. Die Abgabe von Gespül, lang, 12,90 Festm., Birkenstamm von 0,42 Festm., Kirschbaumstamm von 0,57 Fm-, Raummeter Buchen-Scheit, Holzversteigerung. Im Daubringer Gemeindewald kommt in ryehreren Distrikten nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: I. Mittwoch den 2. März 84 Eichenstämme mit 24,42 Festm., Holzversteigerung. Freitag den 4 März l. IS., Vormittags von 9 Uhr an, kommt im Beuerner Gemeindewald in den Distrikten Hintere Burghain und hintere Fuchsbau folgendes Holz zur Versteigerung: 429 Rm. Buchen-Scheit Bekanntmachung. Die Lieferung der nachstehenden Bedürfnisse für das Großherzsgliche akademische Hospital zu Gießen für das Jahr 1887/8 soll auf dem Wege der Submission vergeben werden: 1. Fleischwaaren, 2. Backwaaren, 3. Specereiwaaren, 4. Milch, Butter und Eier, 5. Bier, 6. Eis, 7. Schreibmaterialien. Steinbach, am 24. Febr- 1887. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 1373 folgend am Werkholz, sowie am 2 ist auf Dienstpersonal, Das Reinigen der Oefen und 4470 970 tischwiesen. Die benachbarten Großh. Bürgermeistereien werden ersucht, Vorstehendes im Interesse ihrer Ortsangehörigen bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 1447 1279 Eine elegante Zimmereinrichtung zu verkaufen. „ _ H. Werner, Bismarckftraße 6—8. 5. Die Unterhaltung Die näheren Bedingungen können auf dem Verwaltungsbürkau des akademischen Hospitals an den Wochentagen Nachmittags von 3—5 Uhr ein- Holzversteigerung. Freitag den 4. März l. Js., Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Allertshäuser Ge- meindewald, Distrikt Langenbruch, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 167 Eichenstämme von 18—56 Ctm. Durchmesser, bis zu 16 Meter Länge, mit 125 Festmeter. 3 Nadelstämme mit 1,11 Festm-, 197 Nadel-Derbstangen m. 14,69 Fm., 130 Nadel-Reisstangen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Langenbruch, am Pflanzgarten. Allertshausen, 26. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Allertshausen. Hillgärtner. 1450 fern-Knüppelholz, 60 Rmtr. Bucken-, Eichen- und Kiesern-Stockholz, 7644 Buchen-, Eichen- und Kiesern- ReiSholzwellen. Der Anfang ist im Hinterwald am Markweg. Muschenheim, am 26. Febr. 1887. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. Roth. 1451 Ferner werden ausgeboten: Das Reinigen der Wäsche fürs 0,87 Festm. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 26. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Otto. 1449 Heerde, Das Reinigen der Senkgruben der Abfälle, Zusammenkunft Grünberger Chaussee, an den Alten- „ Knüppel, „ Stöcke, 7 Mtr. Länge, 1,88 Festm., Stück Eickenstämme, von 20 bis 3@ Ctm. Durchmesser und 5—8 Mtr. Länge, 3,39 Festm., Stück Fichtenstämme von 10 bis 13 Mtr. Länge, 0,46 Festm., Stück Kiefernstämme von 16 bis 19 Ctm. Durchmesser und 7 bis 10 Mtr. Länge, 2,66 Festm., Stück Fichten-Derb- und Reisstangen, 19,02 Festm., Stück Kiefern-Derbstangen von 5—7 Mtr. Länge, 5,25 Fstm., Rmtr. Buchen-Scheitholz, „ „ Eichen- und Kie- Holzversteigerung in der fürfil. Oberförstern Lich. In den Distrikten „Meilbach" und „Münchwald" sollen versteigert werden: Montag den März Scheith. Prügelh. Stockh. Neish. Raummeter Wellen. 3) Mittwoch den 9v März er., a. Vormittags 9 Uhr im Gemeindewald von Lützellinden; Brennholz: 2 rm Buchen-, 44 rm Eichen-Scheit; 25 rm Buchen-, 6 rm Eichen-Scheit u. -Knüppel; 10,5 rm Buchen-, 6 rm Elchen-, 17 rm Nadelholz-Knüppel; 2,5 rm Buchen-, 16 rm Eichen-, 6,30 rm Kiefern-Stöcke; 10,5 rm Buchen-, 73 rm Eichen-, 78 rm Nadelholz- Reiser. Beginn im Distrikt „Obere Schafbuchen"; b. Nachmittags ] Ubr im Gemeindewald von Hörnsheim: Brennholz: 7 rm Buchen-, 55,5 rm Eichen-Scheit u. -Knüppel; 44 rm Buchen-, 1 rm Eichen-Knüppel; 6 rm Buchen-, 27 rm Erchen- Stöcke; 268 rm Buchen-, 154 rm Eichen- u. 268 rm Werchholz-Rerser. Beginn im Distrikt „Heide". Gr.-Rechtenbach, den 26. Februar 1887. Das Bürgermeister-Amt. „ 9 „ Knüppel, „ „ Stöcke. Die Versteigerung geht reihen- 69 Nadelstämme ,, 19,91 380 Nadelderbstangen 13,20 350 Nadelreisstangen 3,63 II. Donnerstag den 3 Marz Scheith. Knüppelh Stockh. Reish' ~ ' Rmtr. Wellen. Das 6. Ziel ComMunalsieuer pro 1880/87 kann in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkaffe bezahlt werden. Gießen, den 26. Februar 1887. Der Stadt-Rechner: Eichenstämme mit 28,32 Festm. (von 14—57 Ctm. Durchirr.), Buchenstämme mit 7,61 Festm. (von 41—52 Ctm. Durchm.), Nadelstämme mit 2,85 Festm., Pappelstamm „ 1,31 „ Fichtenstangen „ 32,86 „ (zu Spalierholz geeignet). ß. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Nadel —. - ,. Ä f Die Zusammenkunft rst jedesmal Morgens 9 Uhr bei der Stemharde am Eingang des Waldes. Daubringen, am 24. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Daubnngen. Walter. 1369 Nadel- „ Nm. Buchen-Stock, Nadel- „ Buchenstämme, enth. 6,82 Fstm-, Nadelstämme, „ 5,77 „ Nadel - Derbstangen, enthaltend „ Knüppel, „ Stiicke, scheitholz und 399 Rm. Kiefern-Langreisig. Dienstag den 8. März 27 Eichenstämme von 20—68 Ctm. Durchm. u. 2—10 Mtr. Länge, mit 19,64 Festm., 11 Buchenstämme mit 6,72 Festm-, 1384 Fichtenstangen von 3—6 Ctm. Durchm. und 4—8 Mtr. Länge, mit 12,79 Festin. und 238 Kiefern- und Lärchenstangen, von 7—13 Ctm. Durchm. und 6—12 Mtr. Länge, mit 14,74 Festm. Inhalt. Zusammenkunft jedesmal Dor- Wittags 10 Udr aus der Hatten- röder Straße in der „Meilbach". Lich, 28. Februar 1887. 1453 Wimmersau^r, Forstrath. Holzverfteigcrung im Steinbacher Gemeindewald. In den Districten Gesäng, Helgenwald und Seeheck kommen Donnerstag den 3. März II. zur Versteigerung: 104 Eichenstämme von 15—38 Ctm. Durchm., 3—14 Meter lang, 37,68 Festmtr., zu Wagner- und Schwellenholz geeignet, 60 Fichtenstämme von 15—24 Ctm. Durchm., 10—16 Meter lang, 20,48 Festmtr., 345 Fichten-Derbstangen, bis 13 Mtr. lang, 29,79 Festmtr., 950 Fichten-Reisstangen, bis 8 Mtr. Hvlzvcrstei^eremgen. 1) Montag de» 7. März er., VorAittasts 9 Ubr, im Gemeindewald von Groß-Rechtenbach: „ , ,, Nutzholz: 28 rm Kie'-rn; Brennholz: 24,o rm Buchen- 11 rm Eichen-Scheit und -Knüppel; 12 rm Kiesern-Knüppel; 2,5 rm Buchen-, 2 rm Eichen-Stöcke; 22 rm Buchen-, 4 rrn Eichen-, 144 rrn Kiefern- u. 4 rm Weichholz-Reiser. Beginn im Distrikt „Schirnheck . 2) Dienstag d n 8. März er., a. Vormittags 9 Uhr, im Gemeindewald von Lutz ellinden. Stämme: Eichen 7 I. Claffe = 30,46 fm; 1 II. GL — 1,98 fm: 8 III. Cl. = 5 fm; 26 IV. Cl. = 5,17 fm; 29 Kiefern Dl. u. IV (EL = 9,49 frn; 5 Fichten IV. GL = 0,78 fm; Stangen: 25 Kiefern und 52 Fichten; . r Nutzholz: 8 rm Kiefern. Beginn rm Drstrrkt „Obere Schaf- buchen"; a d. Mittaas 19 Ubr im Gemeindewald von „Hörnsheim" : Stämme: Eichen 4 II. Cl. — 6,45 fm; 25 III. Cl. = 16,58 m, 15 IV = 3,15 fm; Nutzholz: 12 rm Eichen. Begmn rm Distrikt „Heide"; c. Nachmittags L Uhr im Gemeindewald von Gr.-Rechtenbach: Stämme: Eichen 3 II. CL = 3,98 fm; 62 III. Cl. = 35,88 fm; 36 IV. Cl. == 7,25 fm, i Buche III Cl. = 0,53 fm; 1 Brrke III. Cl. = 0,61 fm; 17 Kiefern IV. Cl. = 3,07 fm; Stangen: 64 Kiefern. Beginn im Distrikt „Langerain"; Dienstag hen 1 März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Wiener Hof, Neuenweg 62, eine Parthie Regen- u. Sonnenschirme in Seide, Gloria, Zanella rc., sowie eine Parthie Herrenhüte versteigert. 1304 Im Auftrag: F. Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Mittwoch dm 2. März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Wiener Hof, Neuenweg 62, 8S mitte Cigarren in fluten und Mittelsorten, versteigert. 1439 Im Auftrag: A. Hoffmann, Ortsgerichtsmarm. portofrei einsenden. Giestrn, den 28. Februar 1887. Großh. Direction des academischen Hospitals. ___________Riegel.________1458 Nutzholz- Versteigerung. Donnerstag, den 3. Mär; er., soll in hiesigem Gemeindewald folgendes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden: 1) 55 Stück meist schwere Eichen- Stämme von 3—12 M. Länge und 21—74 Cm. Durchmesser, mit 69,38 Festm. C. Inhalt (zum Theil Schreiner- und Glaserholz). 2) 85 Stück Nadelholz-Stämme mit 14,17 Festm. (Grubenholz.) Zusammenkunft Vormittags 11 Uhr an der „Haustädter Mühle." Waldgirmes, den 25. Febr. 1887. Der Bürgermeister: JL 199.50 1455 II. 3,10 u. ) (Mit musikalischen Illustrationen.) Engelapotheke. Nedactton: A. Scheyda. — 18 = III. 17 = IV. Ge- Be- 71 = III. 37 = IV. = 21,13 = 13,49 zu n veranschlagt ft <2 rm Schichtnutzholz von 1—3 m Länge, gespalten und ungespalten, ca. 50 rm Scheit und Prügel, ca. 200 rm Stock und Reiser. Buchen: 6 Stück Langnutzholz von 2—6 m Länge und 40—65 cm Durchmesser, Im Auftrag: K. Schön, Bauinspector. gM69 für Küche und Haus zum 1. April gesucht. A 1459 2ch bin Willens, meinen Garten anM^rpnn;§r6cr0 J?aI6 3U verkaufen. Näheres Erlengasse 15. Wermischte Anzeigen. 17^60 Ein weißer Pudel, mit Marke 1778, entlaufen. Zurückzubringen ____ ____Neuenweg 38. II. SamStag den 3. März d. I. ». Vorm. von 9 Uhr ab im ~ meindewald von Volpertshausen, ginn im Distr. Vogelherd Eichen-Stämme: 1391.65 6168.49 1510.60 893.82 357.82 326.62 650.84 2436.13 580.30 Hchversteigerungerr. I. Freitag den 4. März d. I. a. Vormittags von 9 Uhr ab im Gemeindewald von Volpertshausen, Beginn im Distr. Vogelherd. Eichen: 20 rm Sch., 0,5 rm Sch. und Kn., 3 rm Kn. u. 36 rm Reiser, Buchen: 1 rm Sch., 3 rm Kn. u. 35 rm Reiser, Fichten: 3 rm Sch., 7 rm Kn., 7 rm Stockholz u. 193,5 rm Reiser, b. Nachmittags von 2 Uhr ab im Gemeindewald von Reiskirchen, Beginn im Distr. Vogelherd (Eichen) Eichen: 34,5 rm Sch., 34 rm Sch. ti. Kn., 5 rm Kn., 5,4 rm Stockholz u. 60,5 rm Reiser, Buchen: 5,5 rm Sch. u. Kn. u. 20 rm Reiser, Nadel: 1 rm Stockholz u. 48 rm | Reiser, Weichholz: 1 rm Scheitholz. Fichten-Stangen: 20 — I —III. Claffe. b. Nachm. von 2 Uhr ab im Gemeindewald von Reiskirchen. Beginn im Distr. Vogelherd (Eichen) Eichen-Stämme: Me, Uhren, Spiegel.BiLr 3 Eassaschrank, 1 tupf. 9 sn; ' C Stoßkarren, 2 Hobelbänke 2 Pferde 1 Kuh, 1 Wa,m u. a Znsamnienkunft auf meinem Bureau- 1473 m Gerichtsvollzieher. Eichen-Stangen: 21 — II./III. El. 7,6 rm E.-Rutzh. Nadel-Stämme: 10 — III./IV. Cl — 2,03 fm. Weißbinderarbeiten " w 1447.56 Bedingungen, Voranschläge und Zeichnungen können bis zum 8. März d. I. m meinem Geschäftszimmer eingesehen werden und sind die Angebote bis zum 9. März l. I., Mittags 1 Uhr, mit der Auffchrift „Angebote für das Post- hautz zuHungen" versehen, versiegelt daselbst oder bei dem Postamt zu Hungen emzurelchen. Später einlaufende Offerten finden keine Berücksichtigung. Lich, den 26. Februar 1887. B „ n Sandstein . . . . Maurerarbeiten excl. Blendsteinlieferung . . Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Lieferung von j, Träger und Eisen'gußartikel Glaserarbeiten.......... Schreinerarbeiten Schlofferarbeiten . ...... = 2,6 „ = 45,2 „ ______ ___ , , - -,r u®ic Versteigerung ist sicher. Verkauf von Nuh- und Brennholz Mittwoch den 2. in der Königlichen Oberförsterei Roßberg. mttb™ 8eflmaljärwungu^fttigi.tt: 9i,rfn^ULbe^4a6?airfK Roßber^Ost und.West gelangen zum öffentlichen §Lerschr°nE"3bvöllstfud^«eii7n' Erkauf am DienSta« den 8. März er., von Vorm. 10 Uhr ab, in .Uhren, SPiefleL mrf,r 4 der Eißner'schen Wirthschaft zu Roßberg. (Sieben: 364 Stück Langnutzholz von 2—12 m Länge und 25-80 cm Durchmesser, ° Bauverding. Zur Erbauung eines Posthauses zu Hungen sollen nachstehende Bauarbeiten im Wege des schriftlichen Anbietungsverfahrens vergeben werden: Steinhauerarbeiten in Lungstein . 1 = I. Classe = 2 fm, 2 ----- II Nadel-Stangen: 12 — I. Claffe, Beide Waldungen liegen nahe zusammen. Großrechtenbach, 25. Februar 1887. 1448 Das Bürgermeisteramt. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 3. und Freitag den 4 März l. I. sollen im Mainzlar er Gemeinde- wald nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: I. Bauholz den 3. März. 29 Eichenstämnze von 21—74 Ctm Durchmesser, bis 13 Meter Länge, mit 22,17 Festm., 144 Nadelstämme von 14—38 Ctm Durchmesser, bis 18 Meter Länge, mit 51,31 Festm., 3 Buchenstämme mit 1,31 Festm., 1103 Nadel - Derbstangen mit 38 57 Festm. und 693 Nadel-Reisstangen. II. Brennholz den 4. März. 259 Rm. Buchen-, 60 Rm. Eichen- Scheit, 44 Rm. Buchen-, 16 Rm. Eichen- 139 Rm. Radel-Knüppel. I 96 Rm. Buchen-, 21 Rm. Eichen- 5 Rm. Nadel-Stöcke, 4100 Buchen-, 900 Eichen-, 4550 Nadel-Wellen. Der Anfang ist jedesmal um 9 Uhr I on der Hachborner Straße, am Ein- I gang in ven Wald. Mainzlar, am 25. Februar 1887. I Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. 11398 Verloren Siegelring mit Wappen auf dem Wege ' Lindenplatz, Schulstraße, Neuen Baue ? Grunbergerstraße, Exercierhaus. Wieder- , bringer Belohnung. 1416 Zu erfragen in der Exped. d. Bl- I Die am 23 L M. abgehaltene Holzversteigerung mit Eichen-Schnitt- Schwellen u. Grubenholz im Grüninger Markwald ist nicht genehmigt und soll unter den gewöhnlichen Bedingungen am 3. März, Vormittags 9^2 Uhr, nochmals versteigert werden. Grüningen, den 25. Februar 1887. Großh. Bürgermeisterei Grüninqen.8 1385 Gilbert. Versteigerung. Mittwoch den 2. März l. werden im Pfandlokal (Selterswea in nachstehende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: B 0 n 2 Bettladen mit Sprungfeder-Ma- uK? V nKU)' 1 Tisch, Bilder, y.rcn; Kommoden, Kleiderschränke .^ücherreal, Nachttisch i A^bangemtt Gallerie, 3 Rouleau?' 1 Sopha Spiegel, Porzellan, Gläser' toafteemnb t’trtoi,bcne Küchengeräih- 7,19, und 1 rm Eichen-Nutzholz, Fichten-Stämme: 65 — III. — IV. Claffe = 12,43 fm, Heute, Montckg r ™ Grosses IMppei - Conicert ™ ®Waften d-s beliebten Salon- und Charakter-Komikers Harthwann und der rühmlichst bekannten Tyroler National - San er- Aokan» Gesellschaft Bothmaun aus dem Ober-Innthal. Anfang 8 Uhr. . [1466] Entree frei. Kestauration Stein, Seltersweg. *»> Dienstag und Mittwoch r äf f>oppe$_ CimceWe 3^ des beliebten Salon- und Sünaer^sellschosi"^ rühmlichst bekannten Tyroler National- <ä Bothmann aus dem Ober-Innthal. -Anfang S f!464j Untrer frei. „r Oswald’® »arten. 1463 ZHeute und die folgenden Tage. Wermielstungen. 1312 Ein freundlich möblirtes 3immpr -u ve^miethen am UMen I —^wen^Kaufmann. 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