Nr. 2G. Dienstag den I. Februar ISS? Cifießcner Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureaur Schulftraße 7. ' Erschein täglich mit Abnahme deS MputagS. 2Mark20 Pf.mit Bringerlobn. .......................... Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i l. fq>r ARQ7x „ , . , . . Nr. 4 des ReichS'Gesetzblatts, ausgegeben den 27. d. M-, enthält: Be ann machung, betreffend die Einfuhr »on Pflanzen und sonstigen Gegenständen des Gartenbaues- 1698.) Bekanntmachung, betreffend dre Aichung von Gasmessern. Vom 21. Januar 1887 Gießen, den 29. Zanuar 1887. Großherzogliches Kreisamt Gießen. —__ _______ Dr. Bookman». Vom 21. Januar 1887. wnb 1 i 2 X r, I. !l roi ti :: R 8 Die Mitglieder des bezeichneten Schiedsgerichts sind: 1) Koch, Bürgermeister zu Kusel, erster Beisitzer, a. Gangloff, Nicolaus, zu Hangweiler, erster Stellvertreter desselben, b. Barthold, Wilhelm, zu Kaiserslautern, zweiter Stellvertreter desselben; 2) Marre-Mojer, Friedrich, zu Pfalzburg, zweiter Beisitzer, s. Freytag, zu Neustadt a. H., erster Stellvertreter desselben, d. Schuhmacher, Ludwig, zu Landstuhl, zweiter Stellvertreter oeffelben; 3) Mohr, Theodor, Steinbrecher in Biebrich-Mosbach, dritter Beisitzer, 2. Böhm, Johann, Steinhauer in Hochspeyer, erster Stellvertreter desselben, d. Klee, Karl, Steinbrecher in Dotzheim bei Wiesbaden, zweiter Stellvertreter desselben; 4) Karbe, Johann, Steinbrecher in Großblittersdorf, vierter Beisitzer, 2. Huber, Adam, Steinbrecher in Großblittersdorf, erster Stellvertreter desselben, d. Bundesthal, Daniel, Steinhauer in Weidenthal bei Kaiserslautern, zweiter Stellvertreter desselben. 3. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Bestätigung von Stiftungen Vermächtnissen betreffend. England. London, 29. Januar. Im Unterhause wurde gestern die Adreß-Debatte fortgesetzt. Htcks-Beach oerthetdigte die Regierung und erklärte, um den Feldzugsplav der Parnelliten zu bekämpfen, seien weitere Vollmachten erforderlich. Die Debatte wurde schließlich vertagt. — Die Bill, betreffend die Abänderung der Gerichtsbarkeit in Irland, wurde in erster Lesung angenommen. Deutschland. Darmstadt, 29. Januar. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog haben Allergnädigst geruht: Am 22. Januar den Secretär bet der Centralstelle der Landesstatistik -Gustav Fertsch unter Belassung in seiner Stelle als Secretär, zugleich zum .Mitglied und Rath bet gedachter Centralstelle, zu ernennen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 26. d. Mts. den Forstmeister der Forstes Friedberg Karl Herpel zu Friedberg auf fein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner me! r als 50 Jahre »reu geleisteten ersprießlichen Dienste, mit Wirkung vom 1. Februar d. Js. an, >u den Ruhestand zu versetzen, sowie den Oberförster der Oberförsterei Ernst- Hosen Karl Schntttspahn zum Forstmeister des Forstes Friedberg, mit Wirrung vom gleichen Tage an, zu ernennen. Darmstadt, 29. Januar. Das Großh. Regierungsblatt (Bellage Nr. 2) enthält: 1_, Bekanntmachung Großh. Staatsministeriums, die Bestellung der Wahl* ^ommiffäre für die Wahlen der Abgeordneten zum deutschen Reichstage betr. Zur Leitung der am 21. Februar l. Js. stattfindenden Wahlen der Abgeordneten zum deutschen Reichstage sind folgende Wahl-Commtssäre bestellt wor* om: für den 1. Wahlkreis der Großh. Provinzialdirector Dr. Boekmann in Wreßen, für den 2. der Großh. Kretsrcth Dr. Braden in Friedberg, für den 3. der Großh. Kreisrath Schönfeld in Lauterdach, für den 4. der Großh. Wrovinzialdrreclor v. Marquard in Darmstadt, für den 5. der Großh. Kreesrath Haas in Offenbach, für den 6. der Großh. Kreisrath Dr. Usinger in Bensheim, für een 7. her Großh. Kreisrath Freiherr v. Gagern in Worms, für den 8. »er Großh. KceiSrath Spamer in Birgen, für den 9. der Provinzialdirector I Schelmerath Küchler in Mainz. 2. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Organisation der Unfallversicherung betreffend. Mil Bezug aus die Bekanntmachung vom 10. Juli 1886 wird zur öffent- kchen Kenntniß gebracht, daß der Sitz des Schiedsgerichts für den Bezirk der Scction III der SteinbruchS'Berufsgenoffenfchast vom 1. Januar 1887 ab von «en "NH Mainz verlegt wird, und daß zum Vorsitzenden desselben der I Großh. RegierungSrath v. Zangen zu Mainz und zu dessen Stellvertreter der Meßh. Amtmann Fey daselbst ernannt worden ist. »aß unsere Kriegstuchtigkeit darunter leidet. In dieser Hinsicht ist die Laae also fast ebenso, wie bei den beiden letzten Pserdeausfuhrverboten seit dem letzten Kriege, die 1875 und 1877 erlassen worden sind. Das erstere das am 4. März 1875 veröffentlicht und erst am 3. Februar 1876 wieder aufgehoben wurde, hatte seinen Grund zunächst in dem Ankauf von naheiu 10,000 deutschen Pferden für sranzöstsche Rechnung, dann in der gewaltiaen Heeresverstärkung, die damals in Frankreich geplant und vurch dar Cadre«. gesetz vom 12. März (Vermehrung der Heeres um 144 Bataillone und der sranzüstschen Kriegrstärke um 144,000 Mann), sowie durch das Mobil, machungsgesetz vom 26. März 1875 durchgeführt wurde. Das weite Pferdeaurfuhrverbot wurde am 7. Juli 1877 erlassen und erst am 22 luli 1878 wieder aufgehoben. Damals wurden in unmittelbarer Räbe der deutschen Grenze große französische Kavalleriemaffen, zusammen 12 Reai. meuter in Kriegsstärke, mit den entsprechenden Batterien vereinigt, während gleichzeitig seit Beginn des Jahres in Deutschland für französische ReS. uung große Pferdekäufe (in der Provinz Posen allein 1500) auraefübrt worden waren. Auch damals handelte es sich, wie heute, lediglich um bett Schutz der deutschen Krtegrlüchtigkeit, und wie damals diese Maßreael tu keiner Friedensstörung gesührt hat, so wird man auch heute an der Hoff, nung festhallen können, daß es auch jetzt der zweifellosen Friedensliebe der deutschen Regierung gelingen wird, die Gewitterwolken im Westen ,u ter. streuen. Freilich, gegen die Thatsache, daß solche Gewitterwolken vorhan- den sind, kann man bei der starken chauvinistischen Strömung in Frankreich die sich in großen und kleinen Dingen zeigt, die Augen nicht verschließen — Wie umfangreich der Bedarf der französischen Armeeverwaltung an Brettern ist und wie sehr den Bestellern an schneller Lieferung liegt, folgt daraus daß Elsaß Lothringen den B-dars nicht mehr befriedigen kann. So wirb uns nun aus Frankfurt a. M. geschrieben, daß dort ganz bedeutende Liese, rungen zur Absendung nach Doul vergeben worden sind, und ebenso wirb uns aus Gernsbach in Baden verbürgt, daß eine dortige Holzhandluna eine bedeutende, bis spätestens innerhalb dreier Wochen — Milte Februar - auszuführende Brelterlieferung für die französische Militärverwaltuna übernommen bat. Die Dringlichkeit der Bestellung folgt auch daraus daß wegen der Güte der Maare keine Vorbehalte gemacht sind; es genügt' daß die Hölzer als Bretter verwandt werden können. Wir können in diesen schlechten Zeiten unfern deutschen Holzhandlungen den Verdienst, der bei d-r anscheinenden Dringlichkeit hoffentlich reichlich ausfallen wird, von Herzen gönnen, zumal wir noch immer an der Überzeugung festhalten, daß die Franzosen nicht sich von der lhörigten kriegerischen Strömung einer Minderheit fortreißen lassen werden? — Die „Köln. Ztg." bestätigt die Nachricht von den „Münchener Neuesten Nachrichten", daß schon alsbald nach Auflösung des Reichstages, wenn nicht schon kurz vor derselben ein brieflicher Meinungsaustausch zwischen dem Papst und einem hochgestellten Centrumsmitgliede staltgesunden hat, wonach der Papst persönlich aufs Entschiedenste die Haltung de« Centrums unter Windthorst gegenüber der Heeresvorlage mißbilligt." Von dieser Kundgebung hatte der Papst die Wirkung erwartet, daß sie den Widerstand Windthorst'« gegen die Vorlage zu brechen im Stande sei, und darum war eine weitere Veröffentlichung nicht gewünscht worden. Möglich, daß diese Veröffentlichung nunmehr erfolgt. Jedenfalls mißbilligt der Papst die Haltung des Centrums gegenüber dem Scptennat durchaus. Berlin, 29. Januar. Für den Anfang April sind sämmtliche bei der Nekrutengestellung im Herbst vongen Jahres wegen hoher Loosnummer nicht eingestellten Mllltarpsllchtigen einberufen worden. Es handelt sich dabei um nichts anders als die Durchführung der neuen Militärvorlage, deren Annahme bis zum 1. April die Regierung also bestimmt vorauszusetzen scheint. Die Einberufungen von Reservisten der Infanterie zur Ausbildung mit dem neuen Gewehr beginnt am 7. Februar Die Uebung dauert wie immer, nur zwölf Tage. Sämmtliche Zeitungen weisen nochmals darauf hin, daß diese Einziehung sich vollständig innerhalb des Rahmens der regelmäßigen, im Etat vorgesehenen Uebungen hält. Potsdam, 29. Januar. Die Prinzessin Wilhelm wurde heute Nacht 1 Uhr von einem Prinzen entbunden. Breme«, 29. Januar. Die Rettungsstation Prerow telegraphirt: Am 29. Januar von dem deutschen Dampfer „Franziska", Capitän Kruetzfcldt, gestrandet bei Darsser-Ort, 9 Personen gerettet durch das Rettungsboot „Graf Behr-Negendank" der Station Prerow. Sturm W.-S.-W. 4. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Worms, die Umlagen der Israeli* * Wen Religionegemeinde zu Heppenheim a. W. für 1886/87 betreffend. 5. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Heppenheim, die Vergütung der 5 Nnandschäden zu Ober-Abstemach betreffend. (Fortsetzung folgt.) Berlin, 28. Januar. Ueber die Bedeutung des Pserdeausfuhrverbots - Mud der französischen Bretterankäuse in Deutschland berichtet die „Köln. Zta." Mklärend Folgendes: „Das Pferdeaussuhrverbot hat vorderhand nur den Charakter einer Schutzmaßregel. Es will nur sorgen, daß die massenhaften Pserdeankäuse, welche in letzter Zeit, und ganz besonders in Schleswig-Holstein, Hamburg und in den beiden altpreußischen Provinzen hauptsächlich für Reitpferd: abgeschlossen sind, nicht unfern heimischen Pferdebestand derart angreifen, ZtaNerr. Rom, 29. Januar. Der Municipalrath beschloß auf einen vom Bürgermeister und den Municipalräthen Castellant und Tommassini unterstützten Antrag des Archäologen de Rossi, dem deutschen archäologischen Institute anläßlich des Todes des Professors Henzen officicll sein Beileid auszudrücken und die Büste des Verstorbenen im Saale der konsularischen Fasten aufzustellen. Rußland. Petersburg, 29. Januar. Das „Journal de St. Petersburg" bemerkt bezüglich der Rede Salisbury's, man hätte von Salisbury eine gesundere und billigere Beurtheilung bezüglich Rußlands nicht erwarten können, als diejenige war, wozu er sich herbeigelassen. Die angeblich unveränderlich friedliche Tragweite seiner Politik anlangend, könne man dieselbe nach Churchill's Enthüllungen ausreichend würdigen Zu den bulgarischen Angelegenheiten übergehend, wiederholt das Journal, von Verhandlungen mit den gegenwärtigen Regenten und den bulgarischen Delegirten könne keine Rede sein; indessen biete die Anwesenheit Zankow's und der bulgarischen Dele- airten in Konstantinopel Gelegenheit zu Erörterungen, welche, wenn sie von den Rathschlägen der Mächte und der Pforte unterstützt würden, zu einem Arrangement auf Grund des russischen Porgramms und zur Bildung einer Negierung führen könnten, deren Anerkennung möglich wäre und über die somit sich verhandeln ließe. Auf alle Fälle könnten die Unterhandlungen nützlich fein, wäre es auch nur, um Rußland zu entlasten, welche eine Verlängerung der gegenwärtigen Anarchie haben könnte. Das Journal dementirt schließlich kategorisch das Gerücht von einer schiedsrichterlichen Entscheidung des Papstes. ZZulgarien. Sofia, 29. Januar. Die Regierung hat den französischen Consul, der die Vertretung der russischen Unterthanen in Ostrumelien führt, davon Kenntniß gegeben, daß der russische Unterthan Nabokoff, Urbeber der aufständischen Bewegung in Burgas, zum Tode verurtheilt ist; der Consul wird ersucht, diese Nachricht an die russische Regierung zu übermitteln. ,fc £ a e r V i n et in Lausanne, der Vertreter kirchlicher Unabbänaiakeit rfinmn Sr? ^hua,,tat' ber »egrünber ber freien Kirche des Mainlandes 'be'r bamit ähnlichen -öeroegungin in Frankreich unb Schottland ben Anlaß gegeben bat ffa S hnrfvlb,reL®r,e,lf' & l'» heute unserem Blick barbietet, als bao Gms Ealvin's 'd üod) . der Geist, aus dem die großartigen Bestrebungen der Barmherzigkeit und ernÄ Slttenerneuerung, tn denen Genf in unserem Jahrhundert dte führende Stell, geboren sind, ist im Grunde der Geist Calvins, der Geist des Evangeliums "das dort gepflanzt. Und es ist eine unbewußte Huldigung, welche die Stationen (Siimne btefem Seifte bargebracht, indem sie in Genf di-Fahne des ro hen ÄH* SE"- bereitet unter den Schrecken des Kriegs ' '“n' «Stetzen, 31. Januar. Morgen, Dienstag Abend, feiert die Reiseaesellfch^ nt*r^25* ^lkungsfest. Sie ist unseres Wissens eine der ältesten dies bezüglichen Gesellschafter. Von 24 Mitgliedern, welche im Jahre 1862 zusammentraten nnnrhCfrrLnCmm7l4at bcr Wartburg zu machen, leben allerdings nur hfArnon T?er ^ellschaft noch treu angehören. Die übrigen haben alle die große Reffe angetreten. Die Gesellschaft pflegt neben Förderung von Dumm ^Utrnht,?PnrCin^0Cn ^ren Mitgliedern eine größere oder kleinere Reise nach intereffanten Städten und Gegenden zu ermöglichen. Für diesen Sommer ist eine Reise nack Bremen, Hamburg rc. geplant. Möge die Gesellschaft sich noch recht lange ihres Hwecke^ Reiseonkels!^ M 8(nWauunß Lebensbildung aneignen. Dies de? Wunsch eines „ » 31\ Januar. In einer Wirtschaft in den Neuenbäuen schoß ?£- Ma« ?ä. w" **" T- §^en Heldenlärm verursachte heute Morgen ein Frauenzimmei vor dem [Cl^n Gegner, welcher in einem Alimentationsprocesse obgesieqt d?s °NEvie^b1L ®d,impfcn ccrfol8te- ®‘ne Jnjurienklag/wird jeb-Ds Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Corrcspondenz-Burean. Berlin, 30. Januar. Der Kaiser empfing heute Vormittag den Prinzen Wilhelm und hierauf den Kronprinzen, nahm später militärische Meldungen entgegen und arbeitete alsdann mit dem Militärcabinet. — Anläßlich der Geburt des vierten Sohnes des Prinzen Wilhelm hatte sich Vormittags um IOV2 Uhr eine nach Tausenden zählende Menschenmenge vor dem Palais des Kaisers angesammelt. Als die Artillerie vom Lustgarten, woselbst sie die Geburt des Prinzen mit 72 Kanonenschüssen begrüßt hatte, unter den Klängen der „Wacht am Rhein" am Kaiserlichen Palais vorüberzog, trat der Kaiser an das Fenster Die draußen stehende Menge empfing den Kaiser mit stürmischen Jubelrufen und stimmte die Nationalhymne an. Der Kaiser verweilte während des Gesanges, auf's Tiefste bewegt, am Fenster und dankte darauf, nach allen Seiten lebhaft grüßend während Hurrah- und Hochrufe sich immer wieder erneuten. Braunschweig, 30. Januar. Die Canoidaturen für die Reichstagswahlen im Herzogthum Braunschweig sind wie folgt festgesetzt worden: 1. braunschweigischer Wahlkreis Braunschweig - Blankenburg: Compromißkandidat der Deutsch-Freisinnigen und Nationalliberalen Stadtrath Retemeyer; Candidat der Socialdemokraten der bisherige Abg. Blos. 2. braunschweigischer Wahlkreis Wolfenbüttel-Helmstedt: Der bisherige nationalliberale Abg. Senator Dr. Römer; Zählkandidatur der Socialdemokraten' Abg. Blos. 3. braunschweigischer Wahlkreis Holzminden-Gandersheim: Der bisherige deutschfreisinnige Abg. Baumgarten, Candidat der Nationalliberalen und Conseroativen Amtsrichter Kulemann. Paris, 30. Januar. Gestern fand bei dem Minister des Auswärtigen, Flou- rens, ein Diner statt, zu welchem alle Botschafter und Gesandten Einladungen erhalten hatten; auch der deutsche Botschafter Graf Münster, der aus Cannes zurückgekehrt ist nahm daran Theil; an das Diner schloß sich ein glänzender Empfang. — Der Präsident Grevy empfing gestern die madagassischen Abgesandten. Lokales. ^Gietzerr, 31. Januar. sEisverein.j Der 30. Januar 1887 wird in der Geschichte unseres Eisvereins unzweifelhaft einen Markstein bilden. Am Morgen dieses Tages constitmrte sich auf Anregung und mit Unterstützung des Eisvereinsvorstandes im Vereinshause ein Kunstläufer-Club, welcher einmal den Zweck verfolgt, kunstvolles Laufen unter den Mitgliedern zu fördern, und welchem weiter auch das Arrangement von Festlichkeiten, wie Preislaufen und Eisfeste, obliegt. Der Club oder die Ab- theilung für Kunstlauf, welche schon bei der Constituirung 18 Mitglieder zählte erhält für die Hebungen eine kleine Bahn reservirt — eine Einrichtung, welche schon am Sonntag in Kraft trat. b' w An diesem Tage nun weilte als Gast des Vereins auch ein Kunstläufer par excellence, Herr Bürgermeister Brink von Offenbach auf der Eisbahn und entrückte alle Anwesenden durch sein prächtiges, in jeder Beziehung kunstvolles Laufen. Die Kraft und zugleich Grazie seiner Bewegungen war in der That staunenswerth. Dabei spielte die ganze Capelle umeres Regiments, welche, theilweise durch die Munificenr seines Commandeurs, dem Eisverein schon so manchen frohen Nachmittag bereite! bat Hoffen wir, daß die Anregung, welche Herr Bürgermeister Brink durch sein unver- LleichlicheS Laufen gegeben hat bei unserem jungen Kunstläufer-Club auf einen recht fruchtbaren Boden gefallen ist! « 3an;.££ ^orträge zum Besten des evang-l. Kirchbaufonds.j Di- Reihe dieser Vorträge eröffnete Freitag Abend Herr Oberconsistvrialrath Dr. gell in glanzender Weise. Vor einer gespannt lauschenden Hörerschaft, die den Raum der großen Aula der Universität gedrängt erfüllte, entwickelte er in s/,stündiger freier Rede sein Thema: „Ter Genfersee in der Religionsgeschichte." Es ist nicht möglich ' den überaus geistvollen Vortrag mit seinen vielen Ausblicken in alle Gebiete des Eultnr lebens und den Schlaglichtern, die er in feiner Weise aus Natur unb Kunst herein- sall-n lies, in kurzem Auszug wieder,ugeben. Ausgehend von der Bedeutung die den Genfersee für die neuere Naturwissenschaft gewonnen habe, nicht nur durch die Anregung der geologischen Forschungen, sondern vor allem durch das Erwachen des modernen Naturgefuhls, aus dem dann die Naturforschung erwachsen sei reichnete er em lebendiges farbenreiches Bild der mächtigen Enti^ckelung d-s religiosm Lebens durch die Genf und der Genfersee von der Zeit der Reformation an ein Mittelpunkt protestantischen Geisteslebens geworden sei. Nacheinander führte er oor unserem geistigen Auge vorüber zene schöpferischen Persönlichkeiten, di- Genf den St mvA rhres Geistes ausgeprägt, und von da ausgehend zunächst die gesammte roman sch reformirte W-lt und ,m weiteren Verfolg unser ganzes modernes Leben mit neuen Ideen befruchtet haben Im 16. Jahrhundert die gewaltige Persönlichkeit eines Calvin der m,l staunenswerther Energie und unerbittlicher Streng- feinen großartige» G?' banten etneä ®otteäftaate§, eines streng nach Gottes Gesehen regierten Staats« sm« durchfuhrte, der ein Lehrmeister wurde für die gesammte reformirte Welt und Genf di- Bedeutung eines „reformtrten Rom" verlieh. Sein Werk, von Ibenhnr VnJ Sega in milderem Sinne fortgeführt, überdauerte ihn. Im 17. Jahrhundert wird Genf ber Zufluchtsort der um ihres Glaubens willen Verfolgten, vor allem auch b-r aus ihren piemontestschen Thalern verfolgten Walbenser, und dainit die Retterin h,s Evangeliums für Italien, in bas die später wieber heimgekehrten Walbenser d Prediat des Evangeliums hineingetragen haben, hernachmals auch der durch die $Iufbeburm d-s Ebicts v°n Nantes aus Frankreich vertriebenen Hugenotten. Von G-ff unb Lausanne geht die Wieberbelebung ber zu Boben geschlagenen reformirten Kirch-in Frankreich aus. Das 18. Jahrhundert wirb bezeichnet durch die Namen Rouss aü und Voltaire tener em Burger Genfs dieser in seinen späteren Lebenstag n am Genfersee angesiedelt. Rousseau's Freiheitsgebanken, h-rnachmals im Feuer ber Revolution eine Welt in Brand entzündend, Voltaire'S Toleranzideen, es sind Funken die vom Genfersee in die Welt geflogen sind. In unserem Jahrhundert endlich m t „ Handel und Verkehr. 's 1 sä MMMkLSvLDSK« n!r &nral-i Rothkraut per Stück 20—30 Kohlrabi Kalbll- sch J/Tfi-Ä lfUn-rb?5r70 •5l' u. Rindfleisch 45-60 Jf, 1 0 80^1 65-75 4, Hammelfleisch 50-70 5,. 1 Halm ffi 40-70 I'Welsche ^2.M-( oÄ.' ^^50, Gans Pfund 50-70* Gingesandt. q- tm Leib'schen Saale abgehaltene Tmizkränichen des „Turn-Club" war durch Arrangement des dabei zur Schau eeft^ntrn Kabmets wohl eines der gelungensten- Es würde wobl 111 nter6 wenn Einsender dieses ausführliche Mittheilung über bieWte^na Dem Arrangeur Herrn I Möhl sowie Herrn 9?o I of un» b n^fSn S-‘ ffä ÄfeSSt; iö s Vermischte-. (ö,«fiaf।t* a rm t' »?0- Januar. Die schon mehrerwähnte Aufführung des Sophoklei tchen „Philoktetes' durch Primaner des hiesigen Ludwig - Georas- Gymnasiums fand gestern Nachmittag 5 Uhr statt und nahm einen in jeder Beziehung E ?lnstudirung des trefflichen Werkes, das nach aller tragischen ^rsohnenden Schlußeindruck hinterläßt, war nach ber Wendischen mt “”öfmcincr Sorgfalt geschehen, sodaß die dilettirenden Darsteller tellenweise emen Erfolg errangen, wie er Schauspielern von Fach hätte hochwillkommen dkatürUch mußte man bezüglich der künstlerischen Durchbildung des Dialogs manches nachsehen. Außerordentliches leistete der Darsteller der Titelrolle «1--Cm ^economensohn aus der Nähe. Von vorzüglicher Wirkung erwiesen Ilc? Chore, obwohl sie nicht gesungen werden konnten, sondern nur melodramatisch behandelt wurden. Die zugehörige Musik war von einem Karlsruher und einem hiesigen durchaus zweckentsprechend componirt worden, ein hiesiger emeritirter Hofmusiker hatte sich deren contrapunktische Durchsicht angelegen sein lassen 3uni an des Chores spielte das ebenfalls aus Gymnasiasten bestehende Strich! -i1! von Händel. Einer besonderen Erwähnung bedarf noch die unÄn K r? neuesten Forschungen Albert Müllers und Dr. Dörp elds die herkömmliche Art und Weise vollständig verlassen hatte. So^wies (^e Zrchne einen dreifachen Standort für die Aairenden auf' 11 die am ftntfp für hip pirtpritf t/Kor» -t. —11 - mittlere Bühne, die ^Actions- hie rmit brr S r ? Schauspiele, 3) die Orchestra d. h. der Standort des Chores, *te. J1? der Schauspielerbuhne durch mehrere natürliche Felsstufen verbunden war Unter dem Standortes Chores saß das jugendliche Orchester, für die meisten Zuschauer unsichtbar. Wie schon angedeutet, war die Wirkung eine solche wie man sie aber die beiüalich b?r tcpnirxinn einer a kx konnte, die neuen Gesichtspunkte murbph der Jnscemrung einer griechischen Tragödie Überhaupt gegeben wurde, wirkte nach vielen Seiten anregend und befruchtend Das Vublikum nahm b-nn auch fo lebhaften Antheil an ber Aufführung, baß bas Hofth-at-r pollständ^ ausoertauft mar; hunberi- von Elnlaßbegehr-nb-n mußten zu?ückaewief-n w-iben ko^LK w^a^^^ S°f fammt B-such, dem Prisen Heinrich von hte7abreifen5,CintlC5 !Prcu6en ®ttb im 2au’c d-s h-utig-n Nachmittags wi-ber r .. r 3an' Der Ausschuß der demokratischen Partei hat sich jetzt bezüglich der bevorstehenden Neichstagswahl auch schlüssig gemacht und zwar dahin tZmH nnK ^"^dat int Wahlkreis Mamz-Oppenheim aufzustellen sei und den Par- Tl)rc Stimmen dem Kandidaten zu geben, welcher sich verpflichtet, gegen das Militarseptennat zu stimmen. — Durch Verfügung des Ministeriiuus war Provinzialdirektor Kuchler zum Wahlcommissär für den Wahlkreis Mainz-Ovven- ^o^dbu- Mit Rücksicht darauf, daß Hr. Küchler selbst in dem Wahlkreis Dr. Marquar s-n vor einer zahlreichen Versammlung. Der (Sanbibat ber nat onab liberalen Partei sur Bingen-Alzey Hr Max v. H-yl stellt sich in Alzey dm Wählern »or unb in Atebersaulheim sprach Ludwig Bamberger. — Jltorgen Montag findet in Wählern spreche^wirb"^ welcher Dr. Marquartsm do? feinen „ . n'n30- Auuuar. An ber Nonnenau auf dem sogenannten ft’S'*" brach gestern Nachmittag beim Schlittschuhlausen ein junger Mann Don 18 Jahren ein und ertrank. Von bent Ufer aus machte man all- Anstrcngunaen ~m Unglücklichen zu retten; da aber bie dünne Eisdecke nur ein sehr langsames Fortschr-nen ermöglich,. f0 kam die Hülfe zu spät. Wohl 10 Minuten suchte sich der lunge IRann über Wasser zu halten, bis er schließlich untersank. — J„ Weiler forderte di- Dyphteritts' unter ben Ätnbern noch täglich neue Opfer äloraeftrrn finh r,n Tag-3 Kinder gestorben. - Auf der Strerfe^ üll" inJ-®lngen' Ä K6dn faß .«m C*S UV ®lai.n bringt feit zwei Tagen wieder ziemlich Eis. — Eine Wittnau oon aibig welche bei einem Rentier in Auerbach die Stelle als Haushälterin per al? hat sich dorten aus unbekannter Ursache erhängt. ' a. M. Freischütz. mit Chinin, a u in an rr. B E 628 Münch. 763 tr Weber. 603 Raummeter 57 r- Grosser Maskenball n iZIIMllh W 1 ET E Buchen Elchen Kiefern 84 115 118 26 112 246 Dienstag Buchen 365 52 4 k -i s 0 I ff Et 6 I ir. G r I i Dl 15 IV ß H Wellen 990 3440 4920 k D I ij 1L ff t( Ifi II u in n, Zur Vermeidung von Reclamationen werden die Mitglieder ersucht, dem Bureau sofortige schriftliche Anzeige zu machen von allen im verflossenen Monat empfangenen Zahlungen auf Ausstände, welche dem Bureau zur statutenmäßigen Behandlung übergeben worden sind. Ausstandsertheilungen sind ebenfalls schriftlich anzuzeigen. Brennholz- Versteigerung in der sürstl. Merförsterri Lich. Die Versteigerung beginnt jedesmal DorwittagS 10 Uhr, und zwar am Montag im „Fuchsstrauch" u nroett der Eisenbahn und am DienS- tag im „Höker"' auf der alten Gießener Straße, oberhalb des großen Albacher Teiches. 760 Lich, 29. Januar 1887. Wimwenauer, Forstrath. (6ut6urrpdd)tuiifl. Das Gräfliche Hofgut Obbornhofen, Station Hungen der Oberhess. 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Februar l. I., Vormittags 10 Uhr, i"oH die hiesige Gemeindejagd — circa 700 Hectare, von denen 200 Hectare Wald, haltend — unter den vor der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf 6 Jahre im Gasthaus zum Hessischen Hof dahier verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß das Jagd- Zeb'.et circa vier Kilometer von der Oberhessischen Bahnstation „Mücke" entfernt ist und daß zwischen letzterer Md Freienseen eine 2 malige Psstver- l'indung täglich besteht. Freienseen, den 30. Januar 1887. Großh. Bürgermeisterei Freienseen. Donnerstag den 3. Iebr Nachmittags 2 Uhr, werden Bshnbosstraste 38 h im Strack' sehen Hause . Wirthschafts Inventar, bestehend in runden und ; Gut erh. Wiener Flügrl , Wl. f. Verein- geclgn., billig zu verkaufen. .Wo? sagt die Exped. d. Bl. 699 ( W ohlthätigkeits verein) Samstag den S.Februar 1887 Anfang Abends 7 Uhr 60,3 Minuten, Inn Saale den Cafe Leib. Eintrittskarten ä Mk. 1.20 sind von heute ab bei den Herren Gust. 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Hamburger Engroslager Za Faftnachtsg rrderoben empfehlen wir unser gut sortirtes Lager in farbigem Sammet, Atlas, Sdirtina, sowie sämmtliche Gold- und Silberbrsätzc. Alexander Salomon & Co., Kirchenplatz rr Dem bauenden Publikum Gießen s und der Um- gegend erlaube ich mir die ergebene Mittbeilung zu machen, daß ich mich an hiesigem Orte nieder gelaffen habe und mein Bureau sich Lüd-Anlaae Nr. 15 befindet. Gießen, den 9 Januar 1887. 260 H. Diesen er, Architekt. Verein Creditreform. L Schellfische, Sprotten, Bück- Id, linge, Eapaunen, Poulards, Enten heute und täglich frische Sendungen. Morgen auch Hecht und Zander bei E. G. Kleinhenn. 776 Mm-Agmt gesucht. Eine leistungsfähige Bingener Weingroßhandlung sucht für den hiesigen Platz einen tüchtigen Agenten zum Besuch von Privaten und Wtrthen, bei hoher Pro- msion. Anträge mit Referenzen sind zu nchten J. 8.100 postlagernd Bingen. 504 674 Für ein Lu-gros Geschäft wird per 1- April 1887 ein angehender Eommis mit g. 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Dasselbe eignet sich vorzugsweise für einen Geschäftsmann, der neben dem rpbecmelIk ^ne§ helles Parterrezimmer ^^Mkrkstatt oder dergleichen bedarf. Off, sub Nr. 99 bef- die Exped. d- Bl mit Kalk, mit Pepsin, mit Leberthran- Lvkstund's M«rl^ - Extrsc! DtNidong des Todes-Anzeige Herr Isaac Rosenbaum I. in Roilbeim nachjlangen schweren Leiden heute sanft entschlafen ist, und bitten um stille Theilnahme Die trauernden Hinterbliebenen Rodheim, Giessen, den 30. Januar 1887. 769 Die Beerdigung findet Dienstag den 1. Februar um 11 Uhr vom Trauerhause aus statt. 771 Gießen, den 31. Januar 1887. 770 •343 Die Stellenvermittlung deS Verein zum Wohl der dienende« Frankfurt a. M., Steinweg 2, sucht für sofort und für fpä'er Mädchen, die kochen können unb gute Zeugnisse besitzen. bei hohem Lohn. (Dberhessllche Gesellschaft siir Mur-- u. Heilkunde. Sitzung Mittwoch. 2. Februar, Abends 6 Ubr, in der kleinen Aula. Zweiter Vortrag des Herrn Professor Strang: ^Uever den SlctnaE. 778 nie trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Mittwoch den 2. Februar 1887, Nach, mittags 2 Uhr vom Sterbehause (Anatomiegebäude) aus statt'. Dienstag Abend bei Scharman». 25 jähr. Stiftung mit Danksagung. Allen Denen, welche meinem lieben Gatten die letzte Ehre erwiesen haben, besonders auch für die reichen Blumenspenden sage lch hiermit meinen herzlichsten Dank. Gießen, den 31. Januar 1887. Die trauernde Wittwe Todes-Anzeige ^heilnehmenden freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unsere unvergeßliche Gattm, Mutter, Schwester und Schwägerin Marie Balser, geb. Schmelz, Sonntag Abend 11 Uhr nach langem schwerem Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. . Hiermit fordere ich irgend welchen Specialisten für Ohren krank heilen heraus, gemeinschaftlich mit mir 6 Fälle katarrhalischer Taubheit zu behandeln, und wenn ich mit Dr. Simpson s Katarrhpulver und meinen patentirten künstlichen Trummelhäutchen keine grössere Anzahl von Heilungen bewirke als mein Opponent mit irgend welchen anderen Mitteln, übermache ich einem Berliner Hospital für Ohrenkrankheiten 3000 Mark welches in anderem Falle mein Opponent zu thun hat. M Mrhol*on. Berlin NW., Unter den Linden 68a. i Patentinhaber für Nicholsons künstliche Trommelhäutchen zur Heilung der Taubheit nnd Schwerhörigkeit und Agent für Dr. Simpsons Katarrh-Pulver. (Ein illustrirtes __Werk von 80 Seiten gratis.) 765 Shiuction; a. Sch-yd». - Truck urtb $cria3 bet BrüHl'stH« Druckt« (Fr. «hr. Piitsch) « Sieh»' । togeiwt In Cleii General Versammlung mtttroeh den 9. Februar INNS, Abend» 9 Uhr, in der Restauration Ftidel, Sonnenstraße 2 (am Kanzleiberg). 665________________Rechenschaftsbericht und Vorstandswahl. Restauration zum Stern, Msusdmg. Heute, Montag den 31. Januar: Concert des Cölner Trio's einzig in seiner Art. Frl. Sleonore Herzog. Herr Palm, musikalischer Clown, sensationell Herr Ikörfgen, Bandoneon-Virtuose. 774 Anfang S Ubr. (Pntrre frei \ erwandten und Freunden die traurige Mittheilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder 444 Der zweite Stock unseres Hauses zu vermiethen und sofort beziehbar. Mettenheimer