1886 Dienstag den 30. November Nr. 279 nzerger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brtnyrtole Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark bO Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme de» Montag». La- insport lessler, berg 9, dem für BUTtan t Schulftraße 7. _ i_i_.ii |-■■ mi । iifnu !■■■ iu -im SJneHbampfem bei m flonjr m di- Steife 1 nach Amerika bei dem ^Agenten 1 Derechow, ich a. M.j m: 47) ulbof, Gießen. Belgien. «eiiffeL 27. November. Nach der „Stoffe beige" waren die aus @rprt6ume au« Dfienbe geraubten 22 Pastb-ut°k mit Werthsendungen Deutschland, Rußland, Oesterreich und den Orient bestimmt. Rußland. 9öeter8buttt, 27. November. Der neue französische Botschafter boulaye überreichte gestern dem Kaiser seine Accrebikivr. Türkei. Rumänien. Bukarest, 27. November. Di- bei Eröffnung der Kamm-r verlesene Thronrede b-rcichnel die «Ziehungen zu ollen flstöchten als ausgezeichnete ; die Po11tif*cn.e*ietg_ firfj nn bat Grenzen abgespielt haben, bildeten wohl einen Moment ttnen Gegenstand der Besorgnlß, berührten gleichwohl das Land nicht. Di- ununterbrochene Sorge, womit Rumänien den friedlichen Fortschritt verfolgt, sowie d-ss-n ruhige m>d würdige Haltung wiesen dem Staate einen noch boberen Platz ols früher an. Die im Laufe des Jahres erloschenen Handelsverträge hofft der König buTtti btc Nerbandlunaen tu gutem Resultate zu führen. Die Regierung legt bemnachft behufs befriedigender Regelung der Handelsbeziehungen neue Conventionen vor. Die Thronrede läblt die Arbeiten und Verbesserungen im Laufe des Ftnanziahres auf, kündigt Gesetzentwürfe in Betreff einer Reform des Handelsgesetzbuchs und Errichtung eines an und betont die Opfer für die Armee welche in schwierigen Tagen ein Wall für die Ehre und Sicherheit des Königreichs sein wird. m-kfcteten Der Kammereroffnung wohnten auf einer neben dem Throne errichteten Tribüne bei Fürst Leopold und Prinz Ferdinand von Hohenzollern. Senat und Kammer begaben sich in corpore in den Konigspalast, um dem König für den Eintritt des Prinzen von Hohenzollern in die rumänische Armee zu danken. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr - Bureau. Paris. 28. November. Die Zeitungen äußern sich beifälligi über die von dem Ministerpl äsidenten Freycinet in der Kammer dargelegte Politik der Regierung bezüglich der °u^artigen ^S^vember. Der „JndepLndance belge" zufolge hat die gestern Marged^Veroier beraubt getroffene Briefpost namentlich MPackete mit.Diamanten, m-sche in Newvork aufgegeben worden waren, enthalten. Man schätzt den Schaden, welcher^dem für bk g-stobl-n-n W-rthsach-n verantwortlichen belgischen Staate aus -«AxWLL- Sts feSXÄ ÄT.ÄÄ fÄÄtfi S ~»» Behörden getroffenen Maßnahmen in Kraft. beider y°htt m — »'»Vi d-Skevier Ober Uebet' »er ier G-d- Dltiil W Konstantinopel, 27. Novbr. Heute Vormittag wurden in Smyrna, Tscherme und Chior heftige Erdstöße wahrgenommen. Deutschland. Darmstadt, 27. November. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller9amß239 November der am 11. d. Mls. durch die Stadtverordneten zu Gießen ersolqten Wahl der Kreis' und Provinzial.Ingenieur« Feodor Gnauty ,u Gießen zum Bürgermeifterei.Beigeordneten der genannten Provinztal-Haupt- w- k. pfingen heute den Obersten Michaeli«, Commanbeur de« 3. Großh. Jn,anterie. Regiment- (Leib. Regiment«) Nr. 117, die Premier. Lteu enanl« Rteck» unb Chalon«, den Seconbtieutenant am Ende von demselben Regiment, den Obersten Johanne«, Commanbeur de« 4. Großh. Infanterie. Regiment« (Prinz Karl Nr. 118, den Hauptmann Sampel, den Premierlieutenant Gutbrer, bie Seconb lieutenant« Ritter °. Breithaupt unb Kattrein von demselben R-S'meni, n Premieriieulenant Hoffmann vom Jnfankene-R-gimenk Nr. 69 den G-heimen Oberrechnungrrath Lorbacher, den Hüttenbesitzer Buderus °u» Lollar.den Hof baurath Melior aus Bübingen, den Schulrath Büchner aus Gießen, den Stet« vekerinärarzk Schmidt von R-ichelrheim i. O-, die Bankbirectoren $arcue unb Hebderich; zum Vortrag ben Ministerial.Prästbenten Weber, den Geheim-rath Dr. der Großherzog begeben Sich morgen Vormittag 11 Uhr 30 Mm. ju einem Besuch Sr. Durch!, de« Fllrstenvon Schwär,burg'^ Rudolstadt nach Frontenhausen am kyffhäufer. Da Se. Kömgl Hoheit vor aursichtlich erst am Donnerstag hierher zurückkehren werden, so findet am Mitt tD°dj, ^^^^28^Nommder. Der Kaiser empfing gestern Nachmittag den Besuch be« Kronprinzen unb der Kronprinzessin unb wohnte Abenbr der Vor^ ßettuna im Schauspielhause bei. Heute Vormittag empfing er den Oberhosmar schall Grasen Perponcher, ben Regierungs-Vicepräfidenten e*le4®‘9 buch, ben Generaliieutenant v. Dittsurth, den Feldmarschall Grasen Moltke, sowie den Oderst Thaysen vom Generalstabe, unb nahm darauf ben ®orttag be« Wirklichen Geheimen Regierungrrathe» v. Wilmowiki entgegen. Der Kron- „tim heaiebt sich heute Abend nach Wernigerode zur Jagb. V Berlin, 27. November. Der Kaiser nahm Vormittags den Vortrag entaeaen unb machte Nachmittags eine Spaziersahrt. — AlbebA s «itgegm uno^m G Kaiser hat nach Maßgabe des Ge> s-des vom 17 Mür, 1878 mit bet Stellvertretung des Reichskanzlers m den Nnanzanqelegenhkiten be« Reichs, insoweit sie sich in beffen ausschließlicher Verwaltung befinden, den Staatrsecretör des Reichsschatzamts, Jacobi, beauftragt. Oesterreich. Destk, 27 November. In der ungarischen Delegation interpellitte Ra!( dm Minister des Auswüriigen, ob c« wahr sei, daß er fajon ror uw 2t August wußte, daß Rußland den Prinzen von Battenberg vom bulgarischen Thron zu entfernen beabsichtige, und daß diesbezüglich eine Vereinbarung tn Kissinaen getroffen wurde. Der Sections-Chef Szögyeny antwortet unter Hin- weis auf die feiner Zeit gegebene Erklärung Tisza'«, daß Kalnoky von der Vertreibung be« Fürsten von Bulgarien keine Kenntniß hatte und daß bierbe- Mlich kein Uebereinkommen erfolgt fei. Szögyeny kann demnach kurz und ent- schieden antworten, daß die diesbezüglichen Enthüllungen unwahr feten. Die Ank- wort wird einstimmig zur Kenntniß genommen. Frankreich. WariS. 27. November. Die Comrnilsion der Deputirtenkammrr für hl, Sttne beschloß die Alkohol-Zölle von 30 auf 40 Franc» zu erhöhen. Pa-iS, 28. November. Eine Versammlung der rabikal-progrefschrfchen Comitös des Seine-Departement«, welche heute Nachmittag unter dem Vorsitze Sn’« in dkm Tivoli Saale stattfinden sollte, wurde durch Anarchrsten ve . ritclt, welche auf die Estrade zu dringen suchten. Es entstandern ^0^8^ sammenstoß, bei welchem mehrere Personen verwundet wurden. 12 Personen wurden verhaftet, die Polizei ließ den Saal räumen. England. Dublin, 27. November. Der oberste Gerichtshof lud den Deputrrten Dillon auf nächsten Dienstag vor unter der Anfchuldrgung, in zwei ®“famm< lunaen vor den Pächtern Reden gehalten zu haben zum Zwecke der Emfchüch- terung und Aufreizung zum Widerstände gegen die Gesetze. 8 o I ö l t Metzen, 29. Nov. sTheaier.s „Die schöne Ungariu»sch-int sich der aam besonderen Gunst unseres Publikums zu erfreuen, denn bei der gestrigen Sonntags- Auffuhrung mar das Theater geradezu übervoll und viele!Besucher konnteni ul^rhauvt keinen Eintritt mehr erlangen. Es ist dieses ein -rkreulicher Beweis für ben Ibeatcr- finn unseres Publikums. Igeute Abend findet eine Ausführung von Schonthan s drolligem Lustspiel „Di- goldene Spinne" statt. Das Stuck ist reich an komischen Pointen und wird auf allen hervorragenden Bühnen mit andauerndem Erfolg gegeben. Gießen, 29. November. Die diamantene Hochzeit feierten am 24. November fserr Benjamin Stern und Frau, geb. Rothschild, m Bellersheim Ihre Ehe war mit 12 Kindern gesegnet, von welchen 8 und ca. 50 Enkel und Urenkel noch am Leben sind. Das Fest wurde von dem noch rüstigen Jubelpaare im Kreffe der Familie und vieler Bekannten recht fröhlich begangen. Erste ordentliche CcnerabUerfammlung des Verbandes deutscher Wcinhändler. △ Wiesbaden, 28. November. In dem Gartensaale des Hotel zum „Adler" fand heute die erste ordentliche Generalversammlung des Verbandes der deutschen ^^"h^^br ^tatt. Vertreten waren etwa 60 Firmen, größtentheils von Wiesbaden, Norddeutschland und der Pfalz; Mainz unb 5Xu eÄTbe" &?'uoTÄatb leitete der zweite Vorsitz-nd- d-s vrovii'orischen Eomitös Herr Otto Frederick von Luneburg die Versammltmg. P Bezüglich des ersten Punktes der Tagesordnung, Bericht des Vorsitzenden über die Thätigkeit des Verbandes während des Provisormms, ist zu bemerken, daß der Versuch den Weinhändlerverband von Berlin dem deutschen Verband emzuschlteßen, mit Rücksicht auf den Widerstand des Berliner Verbands, mcht durchgefuhrt worden. Die Berliner Genossenschaft bat indeß durch ein Schreiben dem allgememen deutschen Weinhändlerverband seine volle Sympathie zu erkennen gegeben und erstrebt zu geeigneter 2eit eine Vereinigung aller Fachinteressenten an. . .c, 5 Sei d-m zweiten Punkt der Tagesordnung, N-chnungsablag- des S»atzrn-ist-rs wird eine Kasseneinnahme von Mitglied-rb-itrag-n nn Betrage von 6480 und em Ausgabeposten von 4160 confiatirt, so daß sich ein^Kassenbestand üon 2320 jl ergibt. Als Kassenrevisoren werden die Herren Stuhm (Rudesheim) und Satorius (Mosb^) gewählt. der Tagesordnung betraf die Berathung beziehungs- weise dst^G-n-hmigung "einer von dem /orstand in Betreff d-r gesetzlichen Regelung der Weinfrage" an das Reichsamt des Innern zu richtenden Petition. der '^™r?8ei othS-2SeanTr n^Aaffen was in der Weinproduction erlaubt oder nicht. Herr rpolys-^vegner auf ÄÄÄWu Das unh-llvoll- G-s-tz, durch w-lch°s d-r Falscher besortzf mit unb ohne : Garantie hi büiißfter _________________421 bett «öthitzm Borchener sunger Mann ;gtm Antritt in ein zrschäft in die Lehre te Offerten sind bei der ureichen. Ur iternde rsachen des SW» reffen naturgemäße die Krankheiten der >e Heilung von SprE Singen a. Rh. n^HaüMmrd^ SW? ^lünbergerstratze^— rtbieii • t Läjw Waaren, Artikel, »«de. |l* “to Expei_45---- unb Schmierer überhaupt nicht beunruhigt, verdanke ieme Entstehung nur dem Eigennutz einiger Grotzproducenten und nütze ausschließlich Frankreich, dem der deutsche Wem- handel, wenn ihm das Verschneiden nicht mehr gestattet wurde, keine Concurrenz mehr bieten f,°™e-@atoriug (Muhrbach bei Neustadt), der aus den jüngsten von dem „Wein- bauverein" in Neustadt gefaßten Beschluß zu reden kommt und diesen Beschluß einer eigenartigen Zusammensetzung des genannten Vereins zuschreibt, ist rm Großen und Ganzen mit der Petition einverstanden, doch wünscht er, unter der Verwahrung, daß der Weinbauoerein dem Weinhändlerverband feindlich gegenuberstehe, darauf hingewirkt zu sehen, daß die durch einige Preßstimmen hervorgerufene Kluft zwischen den in der Pfalz durch den Weinbauoerein vertretenen Producenten und dem Weinhandlerverband vermieden werde. Zur besseren Wirkung der Petition will Herr Satorms solche auch an ^"^^^^gbgbo^neter GrohS (Hambach) erblickt in der Petition zu viel allgemeine Redensarten und beantragt, daß man den gesetzgebenden Faktoren, die den Ansichten und Wünschen des Verbandes nicht feindlich gegenuberstanden, mit greifbaren ^o^^Aehnlich äußerlichRächstagsabgeordneter M eenz er (Neckargemünd), der Enquete in der Sache für nothwendig hält. „ ~ .... Schließlich wird der Antrag des Herrn Satorius auf Abänderung der Petition an das Reichsamt des Innern abgelehnt, dagegen aber der Antrag, eine gleichlautende Petition an den Reichstag zu richten, angenommen. . . * Der nächste Punkt der Tagesordnung, Berathung des Antrags auf Wiedereinführung des Zollrabatts, wird ausgesetzt und sodann zur Wahl des großen Vorstandes geschritten. Als solcher werden gewählt: Rutter (Rostock), Beckrath (Rudes- heim). Ehlers (Kaiserslautern), Coblentz (Bingen), Roth (Mtzingen), Huergen (Traben), Grohs (Hambach), Frederich (Lüneburg), Frisch (Glogau), Janeke (Danzig), Fr. T. Jrenzburg (Ahrweiler), Bühne (Leipzig), Laiblin (Stuttgart), Engelsmann (Kreuznach), Meenzer (Neckargemünd), Müller (Eltville) Poths-Wegner (W^baden), Richter (Mühlheim), Rittweger (Braunschweig), Sohnlem (Schierstein), Dr. Moll (Wiesbaden), Cornel (Stade). . .. . ». . Als nächstjähriger Versammlungsort wurde Berlin bestimmt Dem bis gegen Uhr währenden geschäftlichen Theile der Generalversammlung schloß sich um 5 Uhr ein gemeinschaftliches Mahl an, bei welchem die schon durch em solennes Gabelfrühstück in angeregteste Stimmung gebrachten Verbandstheilnehmer bis zum späten Abend verweilten. Universität- - Chronik. — Am 25. d. Mts. beging die Grazer Hochschule die Feier ihres 300jährigen Bestehens schlicht und geräuschlos. Vermischte-. Reiskirchen, 27. November. Heute ist die von ihrem 27jährigen Adoptivsöhne welcher sich dem Trünke ergeben und öfter gerichtlich bestraft wurde, durch Fußtritte und Schläge in brutalster Weise mißhandelte alte Frau unter furchtbaren Schmerzen ihren Verwundungen erlegen. Nachdem heute Morgen die gerichtlich^ Section vorgenommen, findet Nachmittags die Bestattung der Leiche statt. Hoffentlich erhält der unmenschliche Tbäter die schärfste im Gesetzbuch enthaltene Strafe. Büdingen, 23. Nov. Heute ist wieder eine Parthie Auswanderer, 3 Familren mit 15 Köpfen aus dem Vogelsberge hier zur Bahn gekommen, um nach Antwerpen und von dort mit einem König!. Postdampfer der Red Star Linie nach Amerika zu reisen. Den Leuten ist aus Amerika die Red Star Linie in Antwerpen, was Schnelligkeit und Sicherheit der Dampfer, gute Kost, Behandlung 2c. anbelangt, besonders empfohlen worden. r m 0. K. Frankfurt a. M., 28. November. Ein bestialisches Verbrechen, dessen grauenhafte Details sich nur andeutungsweise wiedergeben lassen, setzte die Bewohner unserer Nachbarstadt Bockenheim vor einigen Tagen in nicht geringe Aufregung. Die Thatsachen sind kurz folgende: Am 24. d. M., Abends, begab sich eine bei ihrem Schwiegersohn an der Rödelheimerlandstraße in Bockenheim wohnenoe L 1jährige aber noch rüstige Greisin nach Frankfurt, um einen kleinen Geldbetrag einzukassiren. Als sie sich auf den Rückweg machte, war es bereits dunkel geworden und das Mütterchen beging die große Unvorsichtigkeit, anstatt den Weg durch die Stadt der Trambahnlinie entlang zu nehmen, den allerdings kürzeren dem Damm der Mam- Weser-Bahn entlang führenden einzuschlagen. In der Nähe des ersten Bahnwärterhäuschens gesellte sich ein Kerl zu ihr und ließ sich in ein Gespräch mit der Greisin ein, welche, froh, auf dem langen, einsamen Weg einen Begleiter gefunden zu haben, bereitwillig auf eine Unterhaltung einging. So näherten sich die Beiden dem Bieg- rv ald, einem knapp hinter Bockenheim gelegenen, im Sommer als beliebter Ausflugsort von unserer Einwohnerschaft lebhaft frequentirten, jetzt aber einsamen Wäldchen, in dem sich nur die Wohnung eines Försters befindet. Jetzt schien dem Begleiter der Matrone der richtige Zeitpunkt zur Ausführung seines todeswürdigen Verbrechens gekommen. Er packte die Greisin, schleppte die Aermste vom Wege ab in em Gebüsch, vergewaltigte sie und nachdem er sie noch ihrer geringen Baarschaft beraubt und sie durch Schläge mit einem Stiefel, den er in der Hand getragen, betäubt hatte, ließ er sie in einer Steinkaute für todt liegen. Anderthalb Tage lang lag dort die Greisin in tiefer Ohnmacht und erst ein zufällig Vorüberkommender fand sie in ihrem beklagenswerthen Zustande auf. — Hoffen wir, daß es unserer rührigen Polizei recht bald gelingen möge, jene Bestie in Menschengestalt, die vor dem ehrfurchtgebietenden Alter ihres Opfers nicht davor zurückschreckte, em Verbrechen zu begehen, welches mit Fug und Recht die Gesetze mit dem Tode durch Nachrichters Hand ahnden, dingfest zu machen. Es ist bereits eine Verhaftung vorgenommen worden, doch der Jnhaftirte wurde alsbald wieder auf freien Fuß gesetzt, weil sich seine Schuldlosigkeit überzeugend herausstellte. Literarisches. — Zum Jahreswechsel machen wir unsere Leser auf den im Verlage von Ernst Keil's Nachfolger in Leipzig erschienenen »Gartenlaube-Kalender für das Jahr 1887* aufmerksam. Die große Beliebtheit, deren sich die „Gartenlaube" erfreut, ist auch auf den „Gartenlaube-Kalender" übergegangen, so daß er in kurzer Zeit der „Lieblings-Kalender des deutschen Volkes" geworden ist. Schon im vorigen Jahre, als der „Gartenlaube-Kalender" zum ersten Male erschien, wurden wir von der freudigen Wahrnehmung überrascht, daß sich die deutsche Kalender-Literatur durch ein in echt volksthümlichem Geiste gehaltenes Buch bereichert hat. Kein Wunder also, daß schon der erste Jahrgang sich viele Freunde erwarb und das Unternehmen in überraschend kurzer Zeit festen Boden gewann. Dieser Erfolg ermöglicht es der Verlagshandlung, den Preis für den Jahrgang 1887 in elegantem Letnwandband mit Schwarz- und Golddruck auf nur 1 X festzusetzen, obwohl der neue Kalender seinen Vorgänger in der geschmackvollen Ausstattung und in der Reichhaltigkeit des Inhalts beinahe zu übertreffen scheint. — Alle die lieben und bekannten Mitarbeiter der „Gartenlaube — Heimburg, Peschkau, Justinus, Schanz, Hesekiel, Schmidt-Weißenfels, Gottschall, Ruß, Fürst — sie alle haben sich eingestellt, um den „Gartenlaube Kalender" mit den Blüthen ihrer Dichtkunst und ihres Geistes zu schmücken. Gemüthvolle Erzählungen wechseln mit prikelndeu Humoresken ab, „Blätter und Blüthen" geben Heiteres unb Ernstes, allgemein verständliche wissenschaftliche Artikel belehren in unterhaltender Form und eine Menge haus-, land- und forstwirthschaftlicher Rathschläge steckt in den zahlreichen kurzen interessanten Notizen, welche das Kalendarium durchziehen, und in der reich illustrirten Polytechnischen Umschau. Die großen Tobten des letzten Jahres, Ranke, Scheffel, der unglückliche König Ludwig II. von Bayern, werden m besonderen mit Portraits geschmückten Nachrufen geehrt, eine nach dem Alphabet geordnete tagesgeschichtliche Rückschau gibt einen bequemen Ueberblick über die Zeitgeschichte des verflossenen Jahres — kurz, der „Gartenlaube-Kalender" erfüllt alle Ansprüche, die man an ein echtes unb rechtes Jahrbuch für Familie und Haus stellen kann. Der /^rtei^ laube-Kalender" kann als ein kleines Prachtwerk bezeichnet werden und empfiehlt sich namentlich auch als ein billiges, aber schönes Weihnachts-Geschenk. — Bei unserer fröhlichen Jugend Lust und Liebe und Verständniß für die edle Tonkunst zu erwecken und zu pflegen, das ist die Aufgabe, die sich die „Musikalische Jugendpost" (Verlag von P. I. Songer, Köln) gestellt hat und die zu losen sie auf dem richtigsten Wege ist. Die neueste stummer (21) ist wiederum ein Beleg hierfür. Einem der tüchtigsten musikpädagogischen Schriftsteller verdanken wir da zunächst einen prächtigen, dem Verständniß der Jugend angepaßten Artikel über die Militar- musik, welcher durch die in der Gratisbeilage enthaltenen „Marsch der französischen Garden (17. Jahrhundert). „Mollwitzer Marsch" (18. Jahrhundert) für Klavier bearbeitet, historisch illustrirt wird. Dieselbe Musikbeilage enthält noch em hübsches leicht ausführbares „Andalusisches Ständchen" für Violine und Klavier. Aus dem ferneren Inhalte der Nummer weisen wir ferner auf folgende interessante Artikel:. „Guido von Arezzo", der Erfinder des Notensystems, von K. Löwe. — „Franz Liszt und der Besen des Boulevards", ein heiteres Stückchen aus des Meisters Jugendjahren von C. Haaß. — „Die Drehorgel", eine Geschichte zum Nachdenken für unsere Kleinen von M. Hüffer, mit zwei Illustrationen. — „Ein musikalischer Wettstreit", aus Joh. Seb. Bach's Leben, von Hermine Louran. — Räthsel. — Literatur. — Briefkasten. — Wir hoffen, daß die „Musikalische Jugendpost" recht viele Weihnachtstische zur Hellen Freude unserer lieben Jugend zieren wirb Gchiffsnachrichteu. Bremen, 27. November. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Aller, Capt. F. Hamelmann) vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. November von Bremen unb am 18. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Adenbs wohlbehalten in Newyork angekommen-t Handel und Verkehr. Grün berg, 27. November. (Fruchtpresse.) Weizen X 16.70, Korn X 13.70, Gerste X 13.00, Hafer X 11.00, Erbsen X 13.50, Linsen X 22.00, Lein X 24.00, Samen X 00.00, Kartoffeln X 0.00, Wicken 13.00. Frankfurt, 27. November. Aus dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter X 4.00—5.00, das Gescheid 8-10 Eier das Hundert X 5-00—7.00, das Stück 7—10 H, Butter im Großen X 95.00—100.00, im Detail das Pfund X 1.20 bis 1.40, Weißkraut per Stück 8-15 H, Nothkraut per Stück 15—20 H, Kohlrabi per Stück 3-4 H, Ochsenfleisch per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45-60 F, Kalbfleisch 40-65 H, Schweinefleisch 65-75 H, Hammelfleisch 50-70 H, 1 Habn X 0.70—1.80, 1 Huhn X 1.00—2.50, 1 Ente X 2.00—3.00, 1 Gans X 4-00—8.00 1 Taube 40—70 H, Welsche X 5.00—12.00. IN den besten Gesellschafts-Kreisen wird heute Widtfeldt's beliebter Magenbehagen den renommirteften Ligueuren entschieden vorgezogen. Niederlage u. A. bei Emil Fischbach. 8556 Vogelsberger Höhen - Kräuter - Magenbitter von Jos. Halberstadt in Dauernheim behagt dem Magen und erwärmt den menschlichen Organismus wohl- thuender als süße Liqueure, Rum, Cognac u. s. w. [8569 Repertoir der vereinigten Stadttheater zn Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 30. November: Linda von Chamounix. Wiener Walzer. Große Preise. Mittwoch den 1. December: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Zum ersten Male: Prinzessin Jrmia. Märchen in 5 Akten von E. Böcker. Musik von G. v. Rößler. Außer Abonnement. Donnerstag den 2. December: Walküre. Große Preise. Freitag den 3. December geschlossen. Samstag den 4. December: Undine. Mittelpreise. Sonntag den 5. December, Nachmittags 3V2 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Zum ersten Male wiederholt: Prinzessin Jrmia. Außer Abonnement. Abends 7 Uhr: Die Hugenotten. Große Preise. Schauspielhaus. Dienstag den 30. November: Zum ersten Male wiederholt: Hanni weint- Hansi lacht. Vorher: Das Recht der Frau. Große Preise. Mittwoch den 1. December: Das Nachtlager in Granada. Vorher: Er experimentirt. Große Preise. Donnerstag den 2. December geschlossen. Freitag den 3. December: Alfred. Große Preise. Samstag den 4. December: Neu einstudirt: Der Richter von Zalamea. Große Preise. Sonntag den 5. December: Drei Paar Schuhe. Anfang 7 Uhr. Große Preise. Montag den 6. December: Der schwarze Schleier. Große Preise. Kirchliche Anzeigen der cvsngel. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibel stunde in der Kleinkinderschule, Markus Kap. 2, von Vers 23 an, Pfarrer Dr. Naumann. Donnerstag den 2. Dezember, Abends 8 Ubr, in der Kirche, 1. Advents- Abend gottesdienst; der Advent des Herrn in der Fülle der Zeit, Pfarrer Dr. Naumann- Allgemeiner Anzeiger. Beste Gelegenheit zur Anschaffung billiger und praktischer des Herrn M. Weiner. 8573] Schlachterei für Privatleute | 8571 Es wird ein HauSknecht ge- ird angenommen Grünbergerstraße 29. 1 sucht bei F. W. Hartmann, Neustadt. rvird „ eihnachtsgefchenke bietet mein Ausverkauf wegen Umzug nach der Marktstraße in das Haus 8583 W. KANN, Lindenplatz. Eine Parthie rein wollener Unterröcke (von Mark 1.50 an), und große Shawl's zu enorm billigem Preise bei Carl Stieber, 8572 Marktstraße 18. r*l Da P°,tdmp,„ J Steinen, welcher am »thmplon abgegangen -kommens Met”'® 6dl,«lt i» Qtbtn r ■ ?*4nhr,§.5 fttSor® 'n des l^'n der > »erben n »6gfa « L" *tten '«e tt|S ! =s»n= ««S 5 -»r,Stz fe>» 'und bie S*’»' ää Sä'?»"* uibert) )ür Ä'^^rt thnit „ x rQöw bt ÄÄ.'-Ä !beM«nteät|iW. MiKAK 'M »ctbenff fc ,6™S,fgli|4tt $'i= ■ »tl - Litern,nr. recht viele Weih- v 16.70, Korn X 13.70, t 22.00, Lein ä 2100, : kosten: Kartoffeln per ldert A 5.00-7,00, das tast das Pfund JL 1.20 ück 15-20 4 Kohlrabi u. Rindfleisch 15-60 4 ifdj 50—70 4 1 Hahn 1 Eans «Ä 4.00—8.00 tfelbt’ä beliebter Wagen* Niederlage u. A. bei 8556 Jot. tzatvnfiadi in chrn OrMsrnus mobb MW a. W. nix. Wiener Walzer. en Preisen. Zum ersten. E. Böcker. Musik von lreise. mfleta« bei ermatten [in, außer Abonnement.. bertolt". £ionni »eint, S.u «* •' tu5(. Ans« 1 * r^*$*=*" 5SU- ■{£8. s”»” Akköcke «, Giessener Concertverem ! am 1886 den 2. Dezember Ant. Rubinstein. von Franz Schubert. ■n Rob Schumann. 3. 1887 r Donnerstag 7) des S. Elsoffer. 8570 CO 8559 8558 •n Georg Göltermann. Rob. Schumann. David Popper. Franz Liszt. 7) 7) Joh. Brahms. Rob. Fuchs. Jos. Prochäzka. Carl Bohm. der aus Der Concertflügel von Rud. Ibach Sohn ist aus dem Pianoforlelager Herrn Wilh. Rudoph. Geschäfts- und Haushaltungsbücher Frau Amalie Joachim aus Berlin, der Fräulein Anna Bock New-York und des Herrn Hugo Becker aus Frankfurt a. M. Carl Funge, Porcellanmaler, Bahnhofstrasse. 4. 7. 8. 9. 11. 14. 15. 16. 18. 21. 22. 23. , 28. , 29. 30. 31. sowie Mit dem heutigen Tage habe ich die Leitung der chirurgischen Abtheilung am städtischen Krankenhause übernommen. Wohnung: Sandstrasse 828. Sprechstunde: "V"O2TIX1. 8—9 ‘ü’h.X’ Hachm. 1—3 Uhr. Siegen^ den 27. November 1886. Dr. Firne« und zwar: Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag 'Dienstag Mittwoch Donnerstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Submission. Zur Einrichtung einer Synagoge ur die israelitische Religionsgesellschaft zu Gießen sollen bie erforderlichen Schreinerarbeiten, veranschlagt zu 539 JL 39 auf dem Wege - christlicher Submission vergeben werden- Zeichnungen, Voranschlag und Beringungen sind in der Wohnung des Unterzeichneten einzusehen. Die Offerten wolle man verschloffen bis zum 1- ommenden Monats, Mittags 2 Uhr, in dec Wohnung des A. Marcus, Bahnhofstraße Nr. 15, abgeben. Gießen, am 28. November 1886. 8576 Senßfelder, Grünbergerstraße Nr- 39. Zweites Concert (im 95. Vereinsjahr) Sonntag den 5. Dezember 1886, Abends präcis 5 Uhr, im großen Saale des Gesellschaftsvereins und gütiger Mitwirkung 1. 2. Sonate für Clavier und Violoncello (D-dur) Drei Lieder mit Clavierbegleitung a. Memnon b. Lachen und Weinen ..... c. Der Musensohn Faschingsschwank für Clavier den 4. Januar „ 5. „ : ii: : '' 13. ", BekanntmachttUg. Die Erhebung der Forst- und Feldstrafen der V Periode findet vom 1. bis 25. k. Mts. (ausgenommen den 12., 13. und 14.), an den gewöhnlichen Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. , Gr. DisirictS-Einnehmerer Gießen 1. Zum Backen ■: ♦ Fcinstrs Confccl Mrh! t aus den Kunstmühlen des Herrn FERD. BURK. 0 < Geriebene Mandel und Haffelnüffe, ♦ * gest. Raffinade Staub und Vanillen-Zueker, V A süße und bittere Mandel, Cbocolade, ♦ > Ceylon Zimmt, Anis und Vanille, ♦ a Citronen, Citronat, Orangeat, Roffnen, Warzen- ♦ X pyudre, Reispoudre, Maizena, Backpulver, < X Pottasche, Rosenwaffer, Backoblaten ♦ ▲ empfiehlt alles in vorzüglichster Qualität [8562 ♦ ♦ Ferd. Drebes, ♦ < Marktplatz 21. T 6fad) pr,>sgidrS»I in I-hn-ftift Düsseldorfer Punsch- und Liqueur-Fabrik B. Meising, Düsseldorf. 2911 DäpSt bei Ferd. DrebeS, vor«. Gg. Wilh. Weidig in Gießen. Specialarst für Chirurgie, Hasen-, Ohren- und Hautkrankheiten, 1879-1883 I. Assistenzart der königl. chirurgischen Universitäts-Klinik in BONN.__ SonntagsvereirFfüFWrädchen. Vereinigung der Mädchen an jedem Sonntag, im Saale der Kleinkinder« schule Nachmittags zwischen 2 und 7 Uhr; um ^/,4 Uhr gemeinsame Unter« Haltung. Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. 8523 Dr. Naumann, Pfarrer. (Allegro, Romanze, Finale). 4. Notturno für Violoncello und Clavier . . 5. Fünf Lieder aus den Myrlhen a. Ich sende einen Gruss, b. 2 venetianische Gondellieder, c. Räthsel d. Widmung. 6. Polonaise für Violoncello und Clavier . . 7. Fantaisie für Clavier 8. Fünf Lieder mit Clavierbegleitung a. Der Tod, das ist die kühle Nacht j b. Dort in den Weiden \ c. Liebesglaube d. Nach sieben Jahren 6. Verbotener Weg ...... Bekanntmachung. Zur Empfangnahme bezw. Beischreibung der Zinsen, der bei der hiesigen Sparund Lihkasse angelegten Kapitalien, welche am Ende dieses Jahres fällig, werden, sind nachstehende Geschäftstage festgesetzt, Bekanntmachung. Tie Lieferung der für die Zeit vom 1 April 1887 bis Ende März 1888 erforderlichen Verpflegungsartikel, Feuer- ungs-, Erleuchtungs-, Reinigungs- und Füllungs-Materialien, sowie die Anfuhr des Bedarfs an Steinkohlen soll am 11« December er«, Vormittags 11 Uhr, im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden- Die bezüglichen Bedingungen, deren Einsicht Seitens der Submittenten vor dem Termin erforderlich ist, liegen im Bureau der Unteroffizier-Vorfchule m den Dieuststunden aus. ,Qor 01 Weilburg, den 2b. November 1886. . königliche Unteroffizier-Vorschule. Mittwoch den 1. Secember, Nachmittags 2 Uhr. werden gegen Baarzahlung versteigert: Sopha's, Kommoden, Klc.derschranke, Glasschränke, Bilder, Spiegel, Uhren, 1 Wecker, 1 Stoßkarren, 2 Wagen voll Heu, 20 Raummeter Brennholz, 1 Pferd, 3 Schafe u. a- m- Zusammenkunft in u6C" 8565 Gerichtsvollzieher. verkauft, um damit zu räumen, I 10 pCt. unter dem Hannov. Fabrikpr. I. P. Sann, Bismarckstr. Samstag „ 15. „ Die Einleger werden daher aufgefordert, Ihre Schuldscheine vorzulegen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. November 1886 Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr. la. Schellfische la. Sprotten, Lachs, Bücklinge, ächte Franks. Würstel empfiehlt 8575 C. (S. Kleinhenn. In Filzschuhen findet man die allergrößte Auswahl mit denkbar billigsten Preisen bei Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Musikalienhandlung des Herrn Wilh. Rudolph zum Preise von Mk. 2.50 (Sperrsitz ä Mk. 3 50) zu haben. 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JM, Kann, Lindenplatz. 8563 Gefunden am 25. Nov Abends am Wallthor eine Frauenkleidertafche mit Portemonnaie u. Geld u. sonst. Inhalt. Abzuh. bei Ludw. Lang, Wetterg 5 11. Wermischle Anzeigen. Otmhessische Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde. Sitzung Mittwoch den 1. De- cember, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag von Herrn Prof. Hoffmann über phaenologische Wetterprognose und über Füllung von Blumen 8568 , Auch Nichtmitglieder haben Zutritt.___ 8 >53 Für die hiesige israelitische Religions-Gesellschaft wird ein Diener gesucht. Anmeldungen nimmt entgegen ____A. MarcuS. 8555] Mädchen von auswärts mit guten Zeugnissen werden nachgewiesen durch Frau Hüttenberger, Westanlage 15. 8554] 9000, 2000 u. 1800 Mark auf gute erste Hypothek auszuleihen. Näheres in der Exped- d- Bl- Redaetton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schen Druckerei (Fr. Cbr Vietsch) in Gießen. Die heutige Stummer enthält 1 Blatt M< 1 Bsilage.