M !£gjo. JOetcin, MW. ’t ober mtbtttt wchM TÜiMMM, nti) mi ta ®rob> , pro Morat werben itter gratis abgegeben. t Presse" atz 8. b°nds 8 Ubt '«-chttb-schtt^ Vorstand. | enT 1 bnnge ich meinen dauers Kinderkleidern l kretischen und praktisL ' erhgen nach der befanms : iwittire für einen mobercn . ’ Ausbildung ca. 2 MonL mir auch noch weiter aui litten und eingerichtet- tngsooll Meiller lerstraße 30. *#» “ÄS? Nv Ncot Ak t en v°nUkH uStv' iSherig^ ein 3»e«' tr. IS Mx. 302 Erstes Blatt. Mittwoch den 29. December Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. toll bJ.J ©«reattt Schxlfiraße 7. ®rfd?etnt mit Ausnahme be5 MoniagH. Preis vierteljährlich 2 Mar! 20 Pf. mit Durch die Post bezogen viertekfLbrlich 2 Mark K> Pf. SMjm.CgLTOr.WAi; WTA5. JCSVi 11II If» Wien, 27. December. Ein von sämmtlichen deutschen Abgeordneten gezeichnetes Manisest „An das deutsche Voll in Böhmen" bespricht die Vorgänge im böhmischen Landtage. Durch den Beschluß vom 22. December habe die Mehrheit tue schwerste Verletzung dem nationalen Gefühle des deutschen Völkern Böhmen zugefügt. Damit gehe Hand in Hand eine Verletzung der innersten Überzeugungen der deutschen Volkes. Von dem in Oesterreich geltenden öffentlichen Rechte ist es doch nichts Anderes, als das sog. „böhmische Staatsrecht", welches aus dem jüngsten Sprachenerlaß hervortritt und auf dem die Erwägungen beruhen, welche den Uebergang zur Tagesordnung über unsere auf den Schutz des deutschen Volkes in Böhmen abzielenden Anträge rechtfertigen sollen. Nach Form und Inhalt hat jener Landtagsbeschluß den abermaligen Versuch von uns Vertretern, dem deutschen Volke zu seinen Rechten und Jntereffen zu verhelfen und dadurch unserer schönen Heimath den ersehnten Frieden wiederzugeben, zu Nichte gemacht und uns dazu gedrängt, die Stätte des böhmischen Landtages zu verlassen, welcher sich der Berathung unserer wichtigsten Anliegen verschlossen hat. Voll ermessen haben wir die ernste Tragweite dieses Schrittes rind haben ihn gethan, frei von Leidenschaft nach reichlicher gewissenhafter Prüfung und in der dabei gewonnenen festen Überzeugung, daß wir dem Verhalten der Landtagsmehrheit gegenüber nicht anders handeln konnten, nicht anders handeln dursten. Alles dieses bringen wir hiermit zu Eurer Kenntniß und sprechen die zuversichtliche Erwartung aus, daß Ihr mit uns eines Sinnes sein und Lleiben und unserem Entschlüsse zustimmen werdet, den wir vollzogen haben m pflichttreuer Wahrung dessen, was wir sür unser Heil, Recht und Ehre erkannten. Die neue Lage fordert neue schwere Pflichten von uns Allen und dann nur wird uns der große Wurf gelingen, den rechten Weg zu finden und zu gehen, der zum Frieden führt in diesem Lande, wenn sittlicher Ernst, Standhastigkert und Einigkeit uns stets geleiten. Darum bleibt eingedenk aller dieser Tugenden und folgt dem alten Rufe, welchen wir in harter Zeit wieder an Euch richten: „Deutsche in Böhmen, seid einig und stark!" (Fr. Ztg.) Telegraphische Depeschen. Wolffs telcgr. Correspondenz-Brrrearr. Berlin, 27. December. Die Nachricht über eine angebliche Meinungsverschiedenheit zwischen dem deutschen Generalconful in Zanzibar und dem gegenwärtig -ort befindlichen deutschen Geschwaderchef ist schon deßhalb unbegründet weil dieVertretungder politischen Interessen ausschließlich dem ersteren obliegt und die Aufgabe Les Admirals davon gänzlich unberührt ist. Uebrigens laufen die Verhandlungen mit Lem Sultan von Zanzibar befriedigend fort. Berlin, 27 December. Der unter dem Verdacht des Landesverrats in Karlsruhe verhaftete französische Lieutenant Letellier ist gutem Vernehmen nach wieder freigela^en^vordem Verbindung mit London über Frankreich, Holland, Belgien und Emden ist unterbrochen. r r . .. «rüffel, 27. December. Der hier tagende Arbeiter-Congreß berreth über dre Strikeiraae und beschloß, zur Vermeidung der kleineren Strikes, daß em General- fünftia in lekter Instanz ausspreche, ob die Einleitung eines Strrkes opportun ftt^de^r nicht. ^Gleichzeitig^wurde beschlossen, einen Fonds für die Equipirung geeigneter Personen zum Eintritt in die Bürgergarde zu bilden. Ferner soll bei Zungen Leuten, welche zur activen Armee berufen sind, lebhafte Propaganda zu Gunsten der Arbeiter- «artet gemacht werden. , , . Som, 27. December. Das Amtsblatt v-M-ntlicht folgende Ernennungen: Der Konst" tinopeler Botschafter Galoagna teirb Gesandter tn Belgrad, der Gesandte In Madrid Blanc, wird Botschafter in Konstantinopel, der Gesandte tn Brustel, Maffei wird Gesandter in Madrid, der Gesandt- im Haag, Croce, geht als inlcker nach Brüssel der Gesandte in Stockholm, Spinola, wird Gesandter im Haag, un? Gesandter in Schweden wird endlich der diplomatisch- Agent, D-sonnaz, tn Sofia. Lokal«». auftett. 28. December. Tagesordnung für di- Stadtverordneten-Sitzung am Slontaa den 3, ’Xanttac 1887, Nachmittags 4 Uhr. , ^ Emsührung und Verpflichtung der neu gewählten Stadtverordneten. Gießen, 26. Dezember 1886. (Sinfenber dieses hatte Gelegenheit, einer W-ihnachtsbesche-rung am heiligen R-n eimelnen Krank-n ob reich oder arm und ohne Unterschied der Rel.gron, eme Il£inC Iachdem^Kranken, insoweit es ihr Zustand gestattete, in den W-ihnachtssaal »lacirt waren, sangen die Schwestern mehrere Wethnachtsli-der. Einige kranke Kmder sccaten Gebete und sangen hieraus allein. Alsdann fand die Bescheerung statt. 3 Man sah auf all den leidenden kranken Gesichtern eine w recht innige wohl- thuende Freude und. machte es den Eindruck, als wemr viele ihre Schmerzen bei dem di-Anstaltsärzt- und auch einige Studenten beth-iligt-n sich an U s-m eUcn und feierlichen Act, indem sie durch ihre Gegenwart den Kranken »-inen a wffsen Trost gewährten. Auch unterstützten gerade diese Herren das schone Werk der Schwestern in opferwilligster Weise, um es so zu Stand- zu bringen, wie es 'n aber herzlich» Werk der Nächstenliebe auch w eiteren Kreisen bekannt zu geben, damit vielleicht in folgenden Jahren mehr wie feckbe? gerade hier gethan werden kann, wo so viele in Leid und Schmerz, fern von jh ren Angehörigen, die Weihnachten zu verleben gezwungen sind. Wer einmal einer 8Z r « m i f ch t « *. Butzbach, 28. D-cember. Am 2. Weihnachtsfeiertage wurde dahier die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Die Mutter desselben, eine Wittwe, rst der Tödtung verdächtig gestern verhaftet und nach Gießen verbracht worden. L Homberg a. d. O., 27. December. Am gestrigen Abend feierte die eme halbe Stunde von hier gelegene Arbeiter - Kolonie Neu - Ulrichstesti ihre di-siahrtgc Chrffib-sche-rung. Nachdem das Lied „Stille Nacht, heilige Nach " recht Hub ch von den Colonisten vorgetragen war, hielt der Geistliche der Anstalt -in- kurze Ansprache, in der er den Colonisten die Bedeutung des W-ihnachtsf-st-s klarl-gt-und sie ermunterte, mit eigener Kraft dahin zu streben, daß sie wieder zu nützlichen Gliedern der menschlichen Gesellschaft würden. Nachdem noch das Lied: ,,O, du fröhliche, o du selige, anadenbringcnde Weihnachtszeit", abgesungen worden, schritt man zur Verthetlung der kleinen Liebesgaben, die, der Jahreszeit und dem Bedarf der Colonisten angemessen, in wollenen Strümpfen und Hemden bestanden. Die ganze Feier kann als eine wohl- gelungene bezeichnet^ werden und mußt- sich -in Jeder, d-r„am gestrigen Abend von d stm Orte schied, sagen: „Das waren erhebende und schone Stunden!" - Das Local^- ComitL wär, vielleicht des schlechten Wetters wegen, nur schwach vertreten. Anwesend war: Herr Forstinspector Koch-Maulbach. , 0C8,C^; märtia für 120 Plätze eingerichtet, von denen 118 besetzt sind. Wie wir Horen, soll "doch beMlossen worden sein, di- Anstalt des riesigen Andranges wegen thunlichst zu vergrößern. bie brei für Darmstadt vorgesehenen Lrößeren Militärbauten (Garman-Bäckerei, Cavallerie-Kaserne und Militar-Arresthaus) sind ine Gesammt- kosten auf 2,325,000 JL veranschlagt. A Darmstadt, 27. Dezember. In Anwesenheit von etwa 70 Personen fand heute im Darmstädter Hof" hier die erste hessische Landesoersammlung der deutfch- lotoen Bescheerung beigewohnt hat, dem wird sie gewiß eine lebenslängliche Erinnerung bleiben. — Unter den vielen Bescheerungen, die alljährlich in unserer Stadt für weitere Kreise gehalten zu werden pflegen, verdient wohl eine besonders genannt zu werden, die durch die Eigenart ihres Eharakters sich vor andern hervorhebt. Diejenigen, denen die Bescheerung galt, sind keine Gießener Kinder, sondern ans allen deutschen Landen waren sie zusammengekommen. Es waren überhaupt keine Kinder, sondern erwachsene Männer mit wettergebräunten Gesichtern, denen die Erfahrungen des Kampfes ums Dasein oder auch ein jeder bestimmten Zucht und Ordnung entbehrendes Wanderleben so barte Rüfle aufgedrückt hatten. Mit einem Worte: Es waren die sogen, armen, reisenden Handwerksburschen, denen in der hiesigen Herberge zur Heimat an dem Abend, der allem Volke Freude ankündcn soll, eine Weihnachtsfeier veranstaltet worden war. Etwa 50 an der Zahl waren in dem größten Zimmer der Herberge versammelt- es war ein erhebender Anblick, als diese Leute, wie zu einer Familie vereinigt, unter dem Ehristbamn standen und heimatliche Erinnerungen aus vergangener Leit durch ihre Seelen zogen. Und als dann unter den Klängen eines Harmoniums diese Lippen, erst nur wenig, dann immer mehr und endlich alle sich öffneten, um ein „Ehre sei Gott in der Höhe" zu singen, als dann in ihren Augen der vielleicht sonst wahrnehmbare Zug der Bitterkeit und Stumpfheit demjenigen der Freude wich und unter dem bemerkbaren tiefen Eindruck der Ansprache des Herrn Gymnasiallehrer Stamm die Herzen weich und die Augen feucht wurden — da fühlte m^n vielleicht mehr als irgendwo, welch eine gnadenbringende Zeit die heil. Zeit ist. Und solche Feier kann für diese Gemüther nicht fruchtlos gewesen sein. Dank aber der „Herberge zur Heimat", die sich auch hier wieder als eine der segensreichsten Anstalten unserer Stadt gezeigt hat. — Auch den hiesigen Lehrlingen, soweit sie sich im „Feierabend für Lehrlinge" etnzufinden pflegen, wurde eine kleine Christbescheerung von Seiten dieser Vereinigung arrangirt. Es war eine Schaar von 75 jungen Leuten, dre sich am 2 Feiertage Abends im alten Rathhause unter Abstngung des Liedes: „Vom Himmel hoch, da komm ich her" unter dem Ehristbamn versammelte. Für jeben dieser jungen Leute war eine kleine Gabe bereit gelegt, bestehend in der Weihnachtsnummer cmes guten volkstümlichen Sonntagsblattes und in einem kleinen gute Erzählungen enthaltenden Büchelchen. Die übrigen Beigaben an Confect u. dgl. hatten ewige Freunde des Feierabends und seines Vorstandes Mistet. Herr Wirrer Dinar dey hie thi^ die Ansprache, die mit dem fröhlichen Gesänge einer Reihe von Weihnachtsliedern erwidert wurde. Für fremde und einheimische Lehrlinge war diese Feier gewiß em segensooller Abschluß des Weihnachtsfestes. Gießen, 28. December. sThierschutz.) In der letzten Sitzung des hiesigen Thierschutzvereins verlas Herr Polizeirath Fresenius ein amtliches Schreiben aus Frankfurt, wonach die Zeitungsmittheilungen über Maßregeln, welche man in Frankfurt gegen umherstreifende Katzen anwende, dahin berichtet wurden, daß man sich in ftranffurt darauf beschrankte, in früher Morgenstunde in den Anlagen umherstreifende Kaßen abmsckießen. Sectionen von einigen Katzen wurden privatim vorgenommen, wobei sich ergab, daß die betreffenden Katzen auch Singvögel gefressen hatten. Da unsere Gesetzgebung ein Vorgehen gegen die umherstreitenden wenn auch schädlichen Katzen bis jetzt nicht gestattet, so ist die Versammlung der Ansicht, von dem Erlaß eines Localstatuts gegen die Katzen abzusehen. B Wie alljährlich, so sollm auch in diesem Jahre Dienstboten , welche sich durch liebevolle Behandlung des ihnen anvertrauten Viehes auszeichnen, sowie Schutzmänner und Gensdarmen, welche sich durch Anzeigen von Thierqualcreien um den Thierschutz verdient gemacht haben, zu Weihnachten Geldgeschenke erhalten. Als besonders würdig wurden von der Versammlung befunden: Die Dienstboten. 1. ®eor£I bansen, 2. Anton Kröck, 3. Konrad Schmidt, 4. Johann Georg Eld- mann 5. Kaspar Both, 6. Ludwig Weller, 7. Heinrich Herz berg er; die Schutzmänner: 1. Bommersheim, 2. Weiß, 3. Otterbein, 4. Godel; der Gensdm^m Bocher. Versammlung verpflichtet, der ersprieß- Urften Tbätiakeit der Herren zu gedenken, welche in diesem Jahre aus dem Vorstände des Vereins ausgeschi?den sind. 9 Insbesondere konnte die Versammlung nicht umhin, der verdienstvollen Wirksamkeit des Herrn Oberamtsrichters Langsdorf zu erwähnen, welcher sich durch die vierjährige Leitung des Vereins alle Mitglieder zu stetem Dank verpflichtet hat. , Hießen, 28. December. Am 2. Feiertage wurde ein Dienstknecht, welcher sich an fremdem Eigenthum vergriffen hatte, eingesteckt. — «heute Morgen ließ sich ein Soldat des hiesigen Regiments vor dem Eisenbahn- viaduct der Deutz Gießener Bahn von dem Bahnzug, welcher 7^ von Wetzlar hier eintrifft, überfahren. Der Körper wurde total zerfetzt. ot Einen nur neue A. Bramm, Bürgermeister. 3838 $ Quellen 9214 9101 Sodener Mineral-Pastillen ◄ < < 5. und 19. Juli, 2., 16. und 30. August, 13. und 27. September, 18. Oktober, 1., 15. und 29. November, 13. und 27. December. 4. und 18. Januar, 1. und 15. Februar,- 1., 15. und 29. März, 12. und 26. April, 10. und 24. Mai, 7. und 21. Juni, dann eine solche Zeitung erhält, braucht dieselbe bloß an uns einzusenden und er bekomnit dann sofort das Faß Bier zugeschiekr. — Tatsächlich vorgckommen am 20. December des Jahres 1886 zu München. — (Bayerische Biere.) Der Export bayerischer Biere nimmt von Jahr zu Jahr zu. Es wäre thöricht, behaupten zu wollen, daß dies eine zufällige Erscheinung sei. Die Zunahme ist erklärlich, wenn man die bayerische Gesetzgebung und die strenge Aufsicht, die man in Bayern über die Bierproduction ausübt, in Betracht zieht. In Bayern dürfen zur Herstellung des Bieres nur Wasser, Malz und Hopfen verwendet werden; jeder andere Zusatz wird streng bestraft, sobald er nachgewiesen ist. Nicht blos die Bevölkerung, sondern auch die Behörden wachen darüber, daß das Bier von jeder verbotenen Zuthat frei ist. Ein Beispiel dafür bietet der Magistrat in Bamberg. Dort ist vor wenigen Monaten eine der größten bayerischen Brauereien, die Erste Exportbrauerei „Frankenbräu", in Betrieb gesetzt worden, welche die gute alte bayerische Brauart mit den Errungenschaften der modernen Brautechnik auf's Glücklichste vereinigt. Der Magistrat in Bamberg hat nun, im Interesse der Bierindustrie, von allen Schankstätten des „Frankenbräu" Bier entnehmen lassen und es amtlich dem Professor Dr. Hilger in Erlangen zur chemischen und mikroskopischen Analyse übergeben. Das Gutachten des Genannten ist überaus günstig ausgefallen; es constatirt, daß das Bier vollständig frei ist von Hefenzellen und so hohe Extraktgehalte (d. i. bekanntlich die Hauptsache eines nahrhasten und den Magen erwärmenden Bieres) ausweist, wie selbst die besten bayerischen, auch die Münchener nur selten darbietcn. In ganz ähnlicher Weise, wie der Bamberger Magistrat, verfahren auch die Behörden anderer bayerischer Städte, so daß es nicht Wunder nehmen daif, wenn die Vorliebe für bayerische Biere stetig zunimmt. Wie wir Horen, soll dieses vorzügliche Exportbier in allernächster Zeit auch hier eingeführt werden, worauf wir Freunde eines guten Bieres schon jetzt aufmerksam machen. Schiffs - Bewegung der Post-Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Kesellschaft. Hamburg, 22. Decbr. Das Hamburg-Ncw-Aorker Postdampsschiff „Moravia", Eapitän Pezoldt, welches am 5. December von hier und am 9. December von Havre abgegangen, ist am 22. December, 3 Uhr Morgens, wohlbehalten in New-Aork anaekommen. ' HsrrLsL «Kd.BeDkshV* Gießen, 28. December. Auf dem heutigen Markt kostetButter per Pfund A 1.00—1.05, Hühnereier per St. 7—8 4, Enteneier St. 0—0 H, Käst vr. St. 4—8 Ä Käsematte 3—0 H, Erbsen pr. Liter 20 Linsen 32 H, Tauben per Paar 60 bis 70 Hühner per Stück A 0.85—1.00, Hahnen pr. Stück A 0.60—1.10, Enten per Stück A 1.20—1.80, Gänse per Pfund 52-70 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis 64 Kuh- und Rindfleisch 54—56 Schweinefleisch 56—60 H, Hammelfleisch 50 bis 66 Kalbfleisch 46—50 H, Kartoffeln per 100 Kilo A 4.00—4.50, Milch per Liter 12—18 H, Zwiebeln per Centner 3.50—4.5'. Eine vorzügliche tu zuträgliche Syloesterbowle von ganz eigenartigem hochfeinen Geschmack erhält man aus 2/3 kochendem Wasser u. Va Widtfeldt'schem Magenbehagen. Niederl. u. A. b. Emil Fischbach. 9216 Darmstadt, am 21. December 1886. Großherzogliche Bürgermeisterei Darmstadt. Ohly. Alikatholischer Gottesdienst. Sonntag den 2. Januar 1887 findet um 11 Uhr altkatholischer Gottesdienst in der Stadtkirche statt; Montag den 3. Januar 1887, um 9 Uhr Vormittags ebendaselbst eine Seelenmesse für den verstorbenen Professor Dr. Lutterbeck. Üniversal-Catarrh-7nds 8 Uh?, in der Wirthschast von I. Spies, Neustadt. 9223 Tagesordnung: Rechnungsabhör und Vorstandswahl. Der Vorstand. 8963 Gmil Fischbach. Von den auf der ersten deutschen Weinauöstellung mit dem Ehrendiplom ausgezeichneten Scimamwei »en der Herren Gebe. Höhl in Geisenheim hält in allen Sorten HEIMATKLANG beginnt am 1. Januar in Schorers Familienblatt. Dieser neue Roman der Verfasserin von: Vineta, Am Altar u. s. w. ist eine überaus spannende Meisterleistung der beliebten Schriftstellerin. Vierteljährlich 2 Mark. In allen Buchhandlungen & Postämtern VON E. WERNER ^' cembcr von k °°ylbehaltm in Der schleunige Liquidalisn-Msssen-Verkauk Elsaß-Lothringen- fertiger Herren- und Kinder-Garderoben dauert nur 3 Tage. 500 Winter Ueberzieher von 12 M. an in Gießen tm G sthof zur Stadt Mainz (Kreuzplatz 5). Der Verkauf beginnt EMS* Mittwoch "3^(2 früh 9 Uhr NB. Der Nestbestand von Daurcn-Regenruänteln und Wintermänteln wird wegen Aufgabe dieses Artikels zu enorm billigen Preisen abgegeben. Bitte daher genau darauf zu achten, da der Verkauf nur 3 Tage dauert. 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Scheel kann er sich gewiß nicht wünschen. Zudem sind die Leiden des Detail-Geschäfts keine geheimen und wie jedem verständigen Kaufmann, so auch gewiß den übrigen Mitgliedern der Kammer nickt unbekannt._____ 9236 Handelskammer-Ml Als bewährte und tüchtige Mitglieder werden vorgeschlagen die Herren: F. C. B. Koch A. Katz und Wilh. Gail Viele Wähler. Ich wohne jetzt Sonnenstraße I (früher L Mühlhausen sche Hos- raithe am Botanischen Garten). fzcmis Adam9 9213 Rollfuhr- und Speditionsgeschäft. Der Journal-Lesezirkel wird diese Woche am Donnerstag u.Freitag,nächsteWoche Dienstag u- Mittwoch gewechselt. 920g 9225 Ein junger Kaufmann sucht per Ans. Januar ein möbl Zimmer Offerten nebst Preisang. besörd- die Exped. d- Bl. «ab H. 8.___________________ 9217 Ein tüchtiger Knecht von ungefähr 20 Jahren gesucht. Spies, Frankfurter Straße 78. lliiiiil*kiiiiiiiiiT-Walil. Die in jeder Weise sich bewährt habenden seitherigen Mitglieder der Handelskammer, die Herren F. C. B. Koch Aron Katz Adolf Zinßer werden zur Wiederwahl vorgeschlagen von 8221 Vielen Wählern. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, daß unser unvergeßlicher Gatte und Vater Heinrich Möser 11. Sonntag Morgen 10V2 Uhr nach langem schweren Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. Gießen, den 27. December 1886. Um stille Theilnahnle bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Mittwoch den 29. December, Nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Alicenstraße 23, aus. 9212 Werrnietßrmgen. 9204] 3 neue Wohnungen, 8 Zimmer und Garten, auf Wunsch auch Pferdeftall, alsbald zu vermiethen. Näheres in der Erped. d. Bl. 9224 Eine scköne Mansardenwohnung, 3—4 Zimmer, an ruhige Leute zu ver- miethen.______Seltersweg 20, 1. Stock. 9234] Mobb' Zimmer zu vermiethen. ___Ostanlage 9. 8981] Lave n mit Logis zu vermiethen. Stadt Mainz- Redaetion: A. Scheyd|a. — Druck und Verlag der BrÜhl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Viel sch) in Gießen. 1 Die heutige NuMwer enthält 2 Blätter.