1886 Brei* vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit tUU^aldbc Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark K» Tg. Srlchemt tL-ttch mit «s*n«hne de« Montckg* ••reimt «ch»lstraße 7. Her QiiM, 1, M Uchen, noblen, e zu W 7954 Anzeigen. 1,3imt, Kupfer, Blei, iltes Tnch, tvollene Papier, Werg werden tmadchen auf Mh- WW*öTu. ggÄ- rfc ernde des Ttotttt» ?un naturgemäße ntzttt«'Ry' l^8342 den ^ArÄnn lupa* Offerten f^6!‘W Mx. 27 « Bestes Blatt. Sonntag b;n 28. November die lainsche Literatur und die Schönheiten gut geschulter Teclamation em Herz ^abCL Ziehen, 27. November. [Thea ter.] Zum 25jährigen Dichterjubiläum von Adolph L'Arronge fand gestern eine Aufführung von des Dichters „Wohl- thätigen Frauen' statt, welche von dem überaus zahlreich erschienenen Publikum sehr beifällig ausgenommen wurde. Jedenfalls war es für manchen. ^^aterfrcund eine willkommene Abwechselung, wieder einmal ein Stuck ernsteren Inhalts zu sehen zu bekonmen. Dem äußeren BeisaL nach zu urtheilen amusirt sich das Publikum: aller- dina4 besser bei den übermüthigen Possen und durfte in diesem Sinne der neueste Schvank von Kneisel „Sie weiß etwas" welcher gegenwärtig nttt -robem Erfolg über alle Bühnen geht, bei seinem ersten Erscheinen am Montag Abend allseittg mit Freuden begrüßt werden. . — r^isveretn 1 In der «estrigen constituirenden Sitzung des Vorstandes wurden gewählt: £err Bansa als Vorsitzender, Herr Noack als Stellvertreter, Herr Balser als Kassier. Außerdem fand eine Verkeilung der theilwetse sehr zeitraubenden und mühevollen Geschäfte auf die übrigen Vorstandsmitglieder statt. Mochten dieselben bald Gelegenheit finden, ihre Opferwilltgkeit zu beweisen. „r ,, 97 November In Bezug der von uns tn Nr. 272, o. -ülatt, ge- brauten ÄoHi beS Deutscher Werkmeister- Derb and" teilen wir berichtigend mit, daß die Mitgliederzahl nicht 3000, sondern 8000 betragt. Lokales. Gießen, 26. November. Der Cyclus dramatischer Vorträge des Herrn Oscar Lack welcher am 14. October d. I. mit Shakespeares „Kaufmann von Venedig begonnen, fand am letzten Mittwoch Abend mit Shakespeares „Romeo und Julia vor äußerst zahlreichem Auditorium einen würdigen Abschluß. Die Anforderungen, welche das Drama an den Vortragenden ftAt, sind keine geringe? und 'dennoch ° überwand derselbe alle Klippen mit sichtlichem Gesch.ck, mdem er uns eine ganze Scala tiefgreifender Empfindungen von dem hohen Liede der Liebe bis rum höchsten Ausbruch des Schmerzes in der Wiedergabe der beiden L,des Stückes vorführte während beider vortrefflichen Zeichnung der anderm^Personen^bft Modulattonsfähigkeit des Organs roieber üb-rraschmd w-r. D-e ?rniPirrpn (Sharartcre traten so lebhaft vor den Hörer hin, daß man sich vollständig M iS haben mag. m£n Ju bür[en| daß S-rr Lack durch leine WM* und lehrreichen Varttäge sich die »ollen Sympathien Aller erworben hat, welche ,ur handel «ns Berketzr. Gießen. 26. Novbr. Der Auftrieb zu dem am 23. und 24. d. Mts. dahier abaehaltenen Viehmarkt war bedeutend, an Rindvieh waren 1536 Stuck und ©djroetne 1089 Stück aufgetrieben. — Bei Rindvieh machte sich eine Aenderung in den Preisen nicht bemerkbar, dagegen wurden Schweine höher bezahlt als auf den vorhergehenden Nächster Markt Dienstag den 7. und Mittwoch den 8. Teeember d. I., am letzteren Tage auch Krämermarkt. rmn n nT Hrhi»s 1 Noch einem Beschluß der Vereinsverwaltungen muß künftig bei Po^tp ack^en*($ Ifa flSßniteS Geld Gold- oder SUbersachen oder sonstige kostbare Gegmstände enthalten, dre Adresse unmittelbar auf die Umhüllung des dacktts ^geschrieben E^itz^stzndnisien maLm wir daraus aufmerksam baß sich diese Vorschrift nur auf Postpackete nach dem Auslande bezieht. In den bezüglichen Bestimmungen über die Anbringung der Aufschrift bei Postsendungen im inneren Verkehr tritt eine Aenderung nicht ein. rTpIpnrammaebübrentartt] Wir wollen nicht Unterlasten, diejenigen unserer Les» für welche es von Interesse ist, von betn i-weiligen Eintritt wesentlicher SkkbOTnaen der telegraphischen Gebühren rechtzeitig unterrichtet zu werden, darauf aufmerksam zu machen, daß vom Reichspostamt m Berlin em abgekürzter „Tarif Literarisches. — Die Ferber'sche Universitäts-Buchhandlung wie auch die Ricker'sche Verlagshandlung versenden soeben ihren WeihnachtS'Eatalog. Derselbe bringt in reichlicher Auswahl Bücher für Jung und Alt und sei derselbe den Lesern bestens empföhle ru Das Christfest mit all seinem poetischen Zauber, seinem ewig jungen Reiz steht wieder vor der Thür, jenes Fest, welches wie kein anderes unser Heim , den engsten Familienkreis zum Hintergründe hat. Und wer das ganze Jahr hindurch die Schmerzen des Alleinstehens in der Welt nicht empfunden hat - wenn er an diesem Tage dre glücklichen Kindergesichter sieht, ihr fröhliches Jauchzen hort und all den Duft und Glanz der Weihnachtszeit athmet — da schleicht sich doch em sehnsüchtig wehmuthlges Traumen in sein Herz ein seltsames Heimweh nach der glücklichen Kmderzeit, da er sich Mst noch auf Weihnachten freuen bürste . Wie traulich unb heimlich ist es aber auch zur Weihnachtszeit in einem eblen brutschen Hauswesen. Es laßt sich mcht befiniren, bieses Wohlbehagen, bas uns barin umfangt unsichtbare Fabm umweben uns mit dem Traumschleier des Glücks. Eine vor allem aber ist es, die mit ihren stillen finniaen Walten den Sauber der Weihnachtszeit tn alle Raume des Hauswesens ?ägt die' eusiche Hausfrau Sie ist es, welche durch ihr geheimnißvolles Schaffen dem Gatten und den Kindern und allen Gliedern der Familie das Haus zur liebsten Stätte wandelt. Heil dem Haufe, in welchem solch nn Geist herrscht! Daß aber unser Volk viele Tausende solch glücklicher Familien zahft, das beweist uns beispielsweise der Umstand datz ieneS Familienblatt, welches d,e Sorge für das deutsche Hauswesen zu seinem eigensten Zwecke gemacht hat', die tresfliche Wochenschrift .Fürs Hau»-, binnen wenigen Jahren eine so außerordentliche Verbreitung gefunden hat. Denn darüber Herr cht wohl kein Zweifel: wo dieses vorzügliche Blatt mit Stutzen gelesen wird - da waltet der echte, edle Geist, der deutschem Wesen eigen ist. ®er $retä btefe? SlatfeS beträgt vierteljährlich nur 1 Mark. Probenummern gratis durch zede Buchhandlung, sowie auch durch die Geschäftsstelle von „Fürs Haus" in Dresden. (<)icl;citcr Anzeiger Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen. Eingesandt. Großen-Linden, 26. November. Welch' einem dringenden Bedürfnisse die Errichtung der am 1. November d. I. eröffneten Haltestelle „Grotzen - Lmben" ent- sprachen hat, zeigt bie über alles Erwarten starke Benutzung derselben hauptsächlich von Seiten der Orte Leihgesterii und Großen-Lmden Selbst solche die mit den Localverhältniffen bekannt sind, hatten doch einen solchen Verkehr nicht erwartet, der sich seit Eröffnung der Haltestelle von Tag zu Tag mehr steigert Mittwoch den 24. d. M. benutzten wohl zwifchen 70-80 Personen den 7 Uhr 53 M n. Dorrn. nach Gießen fahrenden Zug. Wartestube und Vorhalle waren fo von P^sonen überfüllt, baß der größere Theil derfelben unter freiem Simmel auf den °°" Lang-Gons kommenden Zug warten mutzten. Beim Einsteigen in den Zug stMe slchheraus, daß Nicht Platz mr alle Miffahrende vorhanden war. Solche, die 4.-Klasfe-8lllete gelöst, mußten in 3. unb 2. Klasse untergebracht werben, in 3. Klasse war ber Raum zwischen den Sitzplätzen mit stehenden Passagieren gefüllt. Wir mochten daher die Bitte aussprechen, an den Tagen, an welchen in Gießen Markt abgehalten wird, einen Wagen mehr ,n den Zua einstellen zu wollen. Reiskirchen, 25. November. Heute wurde dahier durch den Untersuchungsrichter ein junger Mann verhaftet, welcher aus gerinafügiger Ursache seine Stiefmutter mit einem Stiefel derart mißhandelte, daß an oem Aufkommen der Frau gezweifelt wird. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz-Drrreau. 26. November. Die „Rheinisch - Wefalifche Zeitung" meldet: Gestern or, K her Kecke Hibernia" eine Entzündung schlagender Wetter statt, ^enb fand auf °^j,f°^l'etzt Ursache unbekannt. Der Betrieb ist ungestört. Sieben Personen wu d°^mbe^ ' ^Prager Abendblatt" zufolge beabsichtigt der ^ni-ft.'vrviickof Graf Schönborn demnächst nach Berlin sich zu begeben. Fursterzvttckos orm $ßte die Abendblätter melden, trifft die Regierung Jrlandk^orbk/eitungen Lppin nach mehreren Punkten Irlands zu enden, um der 9fnitrttinn zur Verhinderung von Pachtzahlungen wirksam entgegenzutreten. Dublins 26 November. Gestern wurde Hierselbst ein außerordentlicher Rath nboebalttn an wAch'em der Vicekönig, der Staatssecretar für Irland, der Lord-Kanzler tlAkneral - Vrokurator , der Oberkommandwende in Irland und der ^neral Buller Teilnahmen. Wie es heißt, wäre beschlossen worden, ^^^^olEffsar General Buller lyeunay^ Theiles der Presse zu ergreifen, fÄ bezwecken, Wtiablungen zu ver- binbern. November. Die englisch-rumänische Convention, ben Hanbels- ,ertra0®S?renb unb bis 1891 verlängernd, ist heute unterteilet worden. Der aiCrtTa@afi«i^6 Noveuiber Der deutsche Generaleonsul zeigte der bulgarischen SRe^ gierun^“S«T=t bÄrar=r6Äabe, die Vertretung der russischen Schutz- besohlenen^in^u^garttn^zU bübernehmen. * längeren Audienz bU dem Sultan heute nach Odessa abgereift. Der Sultan verlieh ihm das Großkreuz beB Medschibjeorbens. I>euischland. Berlin, 26. November. Der Kaiser nahm heule Vorträge Perponcheri und de« Grasen Stolberg entgegen, empfing später den Petersburger Militärbe- vollmächtigten, Oberstlieutenant Villaume, sowie den Grasen Hochberg und machte Nachmittag» eine Spazierfahrt, wobei er General Beyer einen Besuch ab« stattete. Um 4 Uhr erscheint der Staattsecreiär Bitmarck zum Vortrag. — Der Reichstag wählte auf Antrag Windthorst'r da» bisherige Präfi« dium und da» birherige Bureau durch Acciamation wieder. — Dienstag findet die erste Etatilesung statt. Hesterreich. Wien, 26. November. Da» „Fremdenblatt" erblickt in der Thronrede Kaiser Wilhelm« eine gewichtig- Friedenskundgebung und eine feierliche Bekräftigung der Friedenspolitik des mächtigen deutschen Kaiserreich», zu deffen Herrscher, einem wahren Fürsten de» Frieden», die Völker Europa» verehrend emporblicken. Der hohe Werth der sreundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland für den Frieden könne nicht hoch genug angeschlagen werden, wenn man erwäge, wie sehr diese Beziehungen geeignet seien, andere sriedensgesährliche Staaten-Gruppimngen abzuwehren. Die „Presse" erkärt er durch die Rückstcht aus die Friedmrltebe der Regierungen, wenn in der Thronrede die Freundschast für den russischen unb ben österreischischen Kaiser nebeneinander gestellt und ohne besondere Hervorhebung de» Bündnißverhältniffe» zu dem österreichischen Kaiser erwähnt wird. Da» „Neue Wiener Tagblatt" sieht in den Worten de» Kaiser» einen klaren Hinwei» darauf, daß e» ihm abermals gelungen sei, durch den unwtder- stehlichen Einfluß seiner Persönlichkeit einen Zusammenstoß von unberechenbaren Folaen zu verhüten- , m t .. Die „Neue Fr. Presie" bezeichnet den die auswärtigen Angelegenheiten betr. Theil der Thronrede als in jedem Falle beruhigend und geeignet, übergroße Befürchtungen zu entkräften. Er enthalte eine Mahnung zu nüchterner und besonnener Bcurtheilung der internationalen Verhältnisse. Amerika. New-Aork, 25. November. Dem Gesuch um Hinausschiebung der Hinrichtung der sieben in Chicago verurtheilten Anarchisten ist stattgegeben worden Die Hinrichtung wird mindestens so lange verschoben werden, ms der höchste Gerichtshof des Staates Illinois sich in einer Plenarsitzung über bie Rechtsfragen, welche zu Gunsten eines neuen Processes geltend gemacht wurden, ausgesprochen haben wird. Hungen. uew Logis, mit Gar- mhen unb gleich m i Hause selbst. WäüseHrOst'- Vohnungen zu ver- I. Bernhardt, m Hinterhaus, zwei ■ Zimmer mit allem !eute sofott billig zu tz, Seltersweg 20. in großes Familien- Seltersweg 31. von Herrn vr.Fuhr ’tod meines Hauses chen unb für sofott Südanlage 15. limer zu vermieden Gaümstraßr Zmmrr, mn, für 1 ober 2 mit Pension, zu ver- anlsurterstraße 36. : Wohnung Hadter Haus. [7965 W «Hl? «vanirn ÄÄ Qi unb btt öflbriiate ° etger suchen !37-- Der 10 Pfennig. Bestellungen werden vom hiesigen Kaiserlichen Postamt vermittelt. der Bäcker der Brodverkäufer Weißbrod . ibrob ’4 2 Gießen, den 27. November 1886. 8488 Graveur äs 8492 (4 (6 1 2 1 2 1 2 1 2 3 1 2 3 Tue passendsten Weihnachtsgeschenke empfiehlt (9 - „ Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde. Wegen Unwohlseins des Pfarrers Schlosser fällt am 1. Adventssonntag die Kinderkirche aus. Betreffs der Gottesdienste tritt folgende Ordnung ein: Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. • von Otto Sehaaff, Htttersweg 39 • •HHNIMMMKNMeMM Denselben. Friedrich Christian Posse. Schlaffer bei der Oberhessischen Eisenbahn zu Gießen, und Katharine Kompf, Tochter des verstorbenen Forstschützen Konrad Komps zu Winnerod. Den 25. November. Martin Schmidt, Schuhmacher zu Gießen, ein Wittwer, und Johannette Lampus, Tochter des verstorbenen Metzgers Balthasar Lampus zu Gießen. Denselben. Johannes Nuß, Veterinär-Candidat zu Gießen, und Elise Philippine Jungblut, Tochter des Gastwirths Christian Jungblut zu Gießen. Den 26. November. Georg Kretschmar, Schneider zu Gießen, und Dorothea Dehn zu Gießen. Getaufte. Den 21. November. Dem Hilfstelegraphisten Daniel Becker ein Sohn, Georg Otto Max, geboren den 13. October. Denselben. Dem Hausburschen Wilhelm Dechert ein Sohn, Johann Konrad Otto, geboren den 12. October. Denselben. Dem Metzger Carl Keiner eine Tochter, Emma Jettchen Wilhelmine Lina, geboren den 31. October. Denselben. Dem Tapezier Friedrich Bauderer eine Tochter, Christina Luisa, geboren den 25. September- Denselben. Dem Telegraphen-Vorarbeiter Heinrich Muskulus eine Tochter, Emilie, geboren den 6. October. Den 22. November. Dem Schneider Franz Metz eine Tochter, Katharine, geboren den 19. August. Den 26. November. Dem Schneider Georg Kretschmar ein Sohn, Emil Paul Hermann, geboren den 27. August. Beerdigte. Den 22. November. Marie Katharine Horn, geb. Hamel, aus Annerod, Wittwe des Landwtrths Johannes Horn zu Annerod, alt 79 Jahre, starb den 20. November. Den 26. November. Wilhelm Schmidt, Schlosser, ledig, alt 25 Jahre, starb den 23. November. Auszug aus dm Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 21. November. Wilhelm Hausmann, Rangirer bei der Main-Weser-Bahn zu Gießen, und Marie Euler, Tochter des Taglöhners Heinrich Euler zu Albach. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Die feinsten Back-Ingredienzien zur Confeet- und Kuchen-Bäckerei offerirt das Drogen- und Cheurikattengefchäft Hhhiifn tn Wm* AirS- rilZnillu wählu ieoerArt empfiehlt billigst 8229 JuL Buch» . 27 . 54 4 . 27 Als preiswertes, praktisches Weihnachtsgeschenk empfehle ich: Rohfeid. Bastroben (ganz Setve) Mk. 16.80 p. Robe, sowie Mk. 22.80, 28.-, 34—, 42.—, 47.50 nadelfertig. Es ist nicht nothweirdig, vorher Muster kommen zu lassen; ich tausche nach dem Kft um was nicht convenirt- Muster von schwarzen, farbigen und weißen Seidenstoffen umgehend. 8A2 Seidenfabrik-D6pot €J. Henneberg (K. u. K. Hoflief.) Zürich. ff . . 54 Schwarzbrot» 1. Sorte 24 Christbescheerung der Kleinkinder-Bewahranstalt Am 4. Adventssonntag den 19. December d. I. soll die Cbritt- befcheerung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wrr haben in diesem Jahre für 227 arme Kinder — so bock war Zahl niemals vorher — den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergl., besonders aber au$ uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben: hat also niemand das Recht, mit einer solchen Liste Gaben angeblich für unsere Anstalt zu sammeln. b 1 Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Fräulein Bansa (Nord- anlage 41), Frau Bürgermeister Bramm (Ludwigsplatz 10), Frau Ur. Brüel (Neueibaue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstraße 15), Frau Pfarrer Kö st er (Burggraben 15), Fräulein Langermann (Südanlaae 21) Frau Pfarrer Naumann (Südanlage 8), Fräulein Wortmann «Mer- weg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt find bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 6. November 1886. Der Vorstand der Kleinkinder Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Brobpreise vom 28. November bis 12. December 1886. ® S 53 Universal-Catarrh-ifcHuslen-Boiibons Paquet ä 15 Pfg. von E. 0. MOSER & CIE. in STUTTGART. reataJÄ 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod für Telegramme" herausgegeben wird, welcher auch vom Publikum bezogen nirben kann. Der Tarif erscheint nach Bedürfniß je nach Eintritt von Taxänderungen. Jahresabonnementspreis beträgt 50 Pfennig, der Preis für eine einzelne Austiner »»•••»»»»»»»»»»»»»»»»»»»» • Ji®®6- 8 S S Auszug aus dm Staudesamlsregisteru des Standesamts Gicheu. (Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.) Aufgebote. November: 20. Michael Helfert von Erbach bei Heppenheim a. d. B., SHuh- macher und Kirchendiener dahier mit Marie Sophie Belz zu Mainz. Eheschließungen. November: 24. Christian Beter von Frauenberg in Lothringen, Schneider dchier, mit Louise Rörig dahier. 26. Georg Kretschmar aus Atzenhain, Schneider dahier, mit Dorothea Dehn dahier. Geborene. November: 18. Dem Schneider Heinrich Schmidt ein Sohn, Wilhelm Äax. 18. Dem Pflasterermeister Johannes Nickel eine Tochter. 19. Dem Schuhmacher Hermann Schäfer eine Tochter, Margarethe Anna. 20. Dem Schlosser Wilhelm stlöß ein Sohn, Wilhelm. 20. Dem Küfermeister Ludwig Kohlermann IV. eine Tochter. 20. Dem Eisenbahnarbeiter Heinrich Balser ein Sohn, Heinrich Philipp. 21. Dem Pumpenmacher Jakob Puth ein Sohn, Franz Robert. 23. Dem Schriftsetzer Richard Petermann ein Sohn. Gestorbene. November: 19. Dem Restaurateur Georg Löhr ein todtgeborenes Kind nlänn- lichen Geschlechts. 20. Heinrich Pauli, 2 Monate alt, Pflegkind des Bremsers Johann Georg Spaar dahier. 20. Marie Katharine Hern, geb. Hamel, 79 Jahre alt, Wittwe von Oeconomen Johannes Horn II. von Annerod. 20. Johann Georg Friedrich Hartmann, 1 Monat alt,^ Sohn von Postschaffner Heinrich Friedrich Hartmann dahier. 23. Wilhelm Schmidt, 25 Jahre alt, ledig, Schlossergeselle dahier. 24. Jakob Bill, 2 Monate alt, Sohn von Ackersmann Jatvb Bill IV. zu Naunheim. , ..... Schwarzbrot) 2. Sorte 21 x4 Pfd.) Schwarzbrot» 2. Sorte 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte bei I. Lein, K- Haas, L- Keil 63 bi§ rten I zu billigsten I Preisen kSj Gießen, 27. November- Aul dem heutigen Markt kostete: Butter per «AL 1.00—110, Hühnereier 2 St- 13—15 H, Enteneier St- 0—0 Käse pr. St. 5- Käsematte 3—0 Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen 27 H, Tauben per Paar k 60 H, Hühner per Stück .X 0.85—1.10, Hahnen pr. Stück «AL 0.80—1.40, per Stück JL 1.20—1.70, Ochsenfleisch per Pfund 62—64 H, Kuh- und Rintste.sch 54—56 H, Schweinefleisch 56-60 H, Hammelfleisch 50-66 Kalbfleisch 46—10 H Kartoffeln per 100 Kilo «AL 4.00—5.00, Milch per Liter 12—18 Ä, Zwiebeln per Ctrtner «AL 3.50-4.50. Kgr. (2 Pfd.) Weiß' ;4 Pfd.) Weiß!......... 2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 '4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 48 2 Pfd? -- — — - Mäusburg Nr. 1 am Marktplatz. (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Wer zweckmässig amioiiciren will, d. h. seine Anzeigen in effectvoller Form durch die für den jeweiligen Zweck erfolgreichsten Blätter zu verbreiten beabsichtigt, wende sich an die allgemein bekannte, leistnngsfähigste Annoncenexpedition von “ ' a/M., Rossmarkt 3. Dieses * Institut steht mit allen Zeitungen und Fachzeitschriften in intimem Geschäftsverkehr und ist vermöge seiner grossen Umsätze mit den Zeitungen in der Lage, die günstigsten Conditionen zu gewähren. — Zeitungs-Cataloge, sowie Kosten-Anschläge gratis. ** Vertreter in Giessen: Julius Wallach. to6’"&®bsoblk ° 3»5amt Sonrab '’^Wnhtt te'S*MUt[a * iodjfer' ’®* Mwiiu, ,ns* Tonung ein: 8 e nn. I. r 1886. Verkäufer 3 ißbrod . . , A . n . . . . Iwarzbrod 1. Sorte 24 marzbrod 1. Sorte 48 Mrzbrod 1. Sorte - Marzbrod 2. Sorte 21 hwarzbrod 2. Sorte 42 hwarzbrod 2. Sorte 63 mstalt. . soll die Christ, der - so hoch war i und den Tisch mit die Liebe und den t Kinder und bitten, trgl, besonders aber । für unsere Kleinen licht hemmgegeben; Gaben angeblich für >cht bald an eine her lein Bansa UM^.Brüel tenstraße io), Frau nn Mdanlage 21), jortmiinn (W > bereit, Gaben in Mnstalt. Sdcrhesfische Eisendahmn. ; Vergebung von Tüncherarbeiten. Die bei Umbau der alten Gensdarmerie- kaserne hier zu einem Holzmagazin vor- kommenden Tüncherarbeiten sollen imSub- rnissionsweg vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen zur Einsicht der Reflectanten bis zum Eröffnungstermin am 1. Dezember l. I., Vormittags 10 Uhr. im Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr. 4, offen, wrhin auch die Offerten abgegeben werden können. Roth, 8485 Gr. Eisenbahnbaumeister. GberhkMe Eiseubahnen. Die Lieferung von 4000 Eichenschwellen soll vergeben werden. Angebote in Quantitäten nicht unter 200 £tütf sind bis zum 10. December d. I. versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift versehen hier ein?ureichen. Die Bedingungen können bei unserer Magazinsverwaltung dahier, sowie bei den Stationen Alsfeld, Lauterbach, Hunaen und Nidda eingesehen, auch durch unsere Kanzlei gegen Einsendung von 20 H bezogen werden. Gießen, den 26. November 1886. Großherzogliche Direction. 8538 Bekanntmachung. den 2. Dezember 1886 den 4. Januar 1887 m _ ®on„ den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Capitalien, Zinsen am C ... - - 5. 6. 8. 11. 12. 13. 15. Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Dienstag Mittwoch Donnerstag -Freitag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag 4. , 7. 8. , 9. 11. , 14. 15. ' 16. . 18. - 21. , 22. , 23. , 28. , 29. , 30. 31. sowie Die Einleger werden daher aufgefordert, Behufs Bezahlung oder Beischreibung der Zinsen Ihre Schuldscheine vorzulegen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht. dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen- -Gießen, den 27. November 1886 Lelhrasse angelegten Capitalien, deren Zinsen am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Geschäftstage festgesetzt, und zwar: Donnerstag Samstag Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr Freiwillige Versteigerung. Am Mittwoch den !♦ Dezember, Nachmittags von 2 Uhr an, sowie an dem folgenden Nachmittage werden die sämmtlichen Geschäft- - Utenfilien und Waarenvorrüthe des verstorbenen GelbgießerS Herrn Wilhelm Grcll in Wetzlar in dem Hause desselben am Oberthor, als: 2 Hausfeuerspritzen, 1 Garten- Saug« und Druckspritze, 2 Luftpumpen, sowie diverse Armaturstücke zu Bier- pressionen, verschiedene einzelne Theile zu Feuerspritzen, als: Cylinder, Ven- tlle 2C., 2 Oelpumpen für Kaufleute, ein großes Sortiment Thürdrücker, eine Parthie Messing - Rohr und Drath, Hanfspritzenschlüuche, Gasbeleuchtungsgegenstände, 1 Gasofen, tierärztliche Instrumente für Oeconomen und eine vollständige Werkzeuggarnitur, darunter 2 Drehbänke, 2 Werktische mit 4 Schraubstöcken, 6 Schneidekluppen, eine Anzahl Richthörner, eine große Parthie Feilen, Hämmer und Zangen gegen gleich baare Zahlung meistbietend öffentlich versteigert werden. [8498 Die betreffenden Gegenstände können am Mittwoch Vormittag eingesehen werden. 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