m»tt d nt. f ^^Etgen. '°m ei, "U" $«mi!ttfi!r • - tter. sub A. V. 876 1 S°9|‘t- Fra»,. ®ifi- »LU n lomvtoir-ArbeikH u Kaufmann sucht mit Beitragen Mn schreiben rc. rc. Mnrng und strengste zeichrt. Gefl. Off. lped. b. U 'S IW r r eübomplent t>etz 'n flonl ne Reise ach Amerika dem lgeitten )CF8ChOW, i a. Mj 47* of, Küßen- tz, Neuen Baue. rann gesehten Freren Men u-gro8-@tWt )t der Hein- lter- und La- n mit kleineren b in Abwesen- einen großen Reisen find, r spectell in am hieben lassen mochte, »ater eine größeren * 8«* auf baueinDt Werten b* «»'S» llenbtiu rstr-ß- W ,fant M i ferf lverden- Dielens^ ti« tu dik I" 61 6575 Nr. 22S Dienstag den 28 September 1886. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Burern,, -chnlflr-ß- 7. ________ Stiemt »glich mit MjWL —■■gggggg----------1 Amtlicher Hheit. Die Großherzogliche Districts-Cinnehmerei Grünberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien deS Distrietseinnehmerei-BezirkS. Wir ersuchen Sie in Ihren Gemeinden alsbald bekannt machen zu laffm, daß die Berichtigung der am 30. September 1886 fälligen Domanial- gelber für Holz, Heugras und Waldnebennutzungen, bei Meidung der Mahnung, bilj ztim 25. k. Mts. anher zu erfolgen hat. Grünberg, den 27. September 1886. Glock. Deutschland. Darmstadt, 25. September. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 22 enthält: Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Verordnung über die Prüfungen der Aspiranten des Gymnasial- und Realschul- Lehramts betreffend. Dieselbe lautet: Nachdem Se. Königl. Hoheit der Großherzog durch Allerhöchste Entschließung vom 16. l. Mts. zu verfügen geruht haben, baß an die Stelle der §§ 36, 37 und 38 der Allerhöchsten Verordnung vom 14. März 1876 (Regierungsblatt Nr. 17 von 1876) folgende Bestimmungen zu treten haben: S 36. Diejenigen Aspiranten, deren philosophische oder pädagogische oder deren sachwiffenschastliche Abhandlung als nicht genügend erachtet worden ist, oder welche die Ablieferungsfrist ohne genügende Entschuldigung verabsäumt haben, werden von der Fortsetzung der Prüfung ausgeschloss.n. S 37. Als nicht bestanden sind diejenigen zu erklären, welche in der schriftlichen und mündlichen Prüfung für das Hauptfach und zwei nach S 11 damit verbundenen Nebenfächern nicht mindestens für mittlere und untere Klaffen als genügend befähigt erkannt worden sind. (Vergl. S 7.) Eine ohne genügende Entschuldigung abgebrochene Prüfung ist einer nicht bestandenen gleichzuachten. S 38. Nach S 36 ausgeschlossene ober nach S 37 nicht bestandene Aspiranten dürfen frühestens nach einem halben Jahre ein Gesuch um Zulaffung zu einer neuen Prüfung einreichen, falls nicht von der Commifsion ein längerer Zeitraum dafür bestimmt ist. Wer dreimal in einer Prüfung einer und derselben Kategorie (S 10) ausgeschloffen wurde ober nicht bestand, ist zu einer weiteren nicht zuzulassen. so wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 17. September 1886. Berlin, 26. September. Das Befinden des Fürsten Bismarck hat sich, wie Privat'Nachrichten wissen wollen, durch bett Landaufenthalt wesentlich ge- blffert. — Die jedenfalls glaubwürdige Versicherung, daß hinsichtlich der Berufung der ordentlichen Tagung des Reichstages und des Landtages im Großen und Ganzen Die vorjähr gen Fristen innegehalten werden sollen, dient zur Entkräftigung der Nachricht, daß beide Parlamente erst Anfang Januar berufen werden und von Anfang an nebeneinander tagen sollen. Es ist richtig, daß in Regierungskreisen allerdings die Annahme besteht, daß die parlamentarischen Arbeiten durch das Zusammentagen beider Parlamente rascher gefördert würden; indessen werden anderseits auch Ansichten laut, welche die vielen Unzuträglichkeiten des gleichzeitigen Tagens beider Parlamente heworheben und dauernd zu einer Beschränkung dieser Uebelstände aus das kleinstmögliche Maß rathen. Allem Anschein nach werden wir im nächsten Jahre von Januar ab uns wieder in demselben Gedränge parlamentarischer Arbeiten befinden, welches seit geraumer Zeit der Gegenstand allgemeiner und gerechtfertigter Klagen war. — Es stand schon seit längerer Zeit fest, daß das Gesetz über die Altersversorgung für Arbeiter vorläufig noch in den Hintergrund treten würde. Es scheinen sich den vorhandenen Plänen mannigfache Schwierigkeiten entgegenzustellen; ein Hauptgrund für die Zurückstellung wird in dem Plane gesucht, zunächst Die Unfallversicherungs-Gesetzgebung vollständig zum Abschluß zu bringen. — Die Ergebnisse der Einnahmen der Reichskasse an Zöllen und Verbrauchssteuern für den bis Ende August b. Js. verlaufenen Theil des Rechnungsjahres gestalten sich nach den „Berl. Polit. Nachr." wie folgt: Die Getränkesteuer und die Salzsteuer, welche zusammen mit rund 39,000,000 gegen die gleichen 5 Monate des Vorjahres einen Mehrertrag von fast 2,000,000 X aufweisen, zeigen, daß der Verbrauch der besteuerten Gegenstände in steigender Entwickelung begriffen ist. Bei den Zöllen ist zwar auch der Reinertrag mit über 88,000.000 JL gegen das Vorjahr um etwa 4V2 Millionen gestiegen, aber es liegt hier die Sache insofern anders, als durch das Zolltarifgesetz vom Mai v. Js. namhafte Erhöhungen der Zollsätze eingeführt sind und der Etatsanschlag darauf rechnete, daß die finanzielle Wirkung dieser Erhöhungen im lausenden Jahre schon voll eintreten werde; nach den vorliegenden Ertrags- ziffern erscheint die Erfüllung dieser Erwartung noch nicht gesichert. — Auf unfern Staatsbahnen sind in der letzten Zeit mehrfache Unglücks« fälle vorgekommen, die eine gewisse Beunruhigung in der öffentlichen Meinung hervorzurufen geeignet sind. Das Unglück auf der Potsdamer Bahn, welches für eine Anzahl braver Ulanen verhängnißvoll geworden ist, die nach beendeter Dienstleistung an Hoffnungen reich der Heimath zueilten, hat in Berlin großes Aussehen erregt. Die Eisenbahn-Behörden werden es gewiß nicht daran fehlen lasen, den Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen, aber über den Einzelfall hiraus sollte die Wiederkehr solcher Unfälle die obern Behörden veranlassen, zu prüfen, ob auch alle Einrichtungen den Anforderungen des stetig sich steigernden Verkehrs gewachsen sind, ob vor Allem nicht etwa in salsch angebrachter Spar- saykeit die Zahl der Beamten dem wachsenden Verkehr gegenüber nicht mehr amreicht und ob nicht deshalb an die angestelllen Beamten im Vergleich zu ihttr Leistungsfähigkeit übergroße Anstrengungen gestellt werden. Die öffentliche Meinung ist berechtigt, auf solche sich aufbrängenbe Fragen ausreichende Antwort zu erhalten. (Man vergleiche hiergegen bett Bahnübergang auf Bahnhof Gießen an her Rüsing'schen Wirthschajt. Red. b. G. A.) Berlin, 26. September. Die „Germania" veröffentlicht eine ihr vom Staat-minister v. Bötticher in Vertretung be- Reichskanzlers zugegangene Berichtigung, welche die Nachricht ber „Germania", die Entmündigung des Bayernkönigs Ludwig würde schon früher erfolgt fein, wenn nicht der Reichskanzler dem Plane widersprochen hätte, und der Reichskanzler habe in die Einsetzung der Regentschaft gewilligt, nachdem Garantieen geboten worden, daß eine Aenü- rung der Haltung ber bayerischen Regierung dadurch nicht erfolgen würde, —- als jeder thatsächlichen Grundlage entbehrend und auf Erfindung beruhend erklärt. Dies gehe schon daraus hervor, daß von einer Einwilligung des Reichskanzlers in eine ausschließlich innere Angelegenheit Bayerns gar nicht die Rebe fein könne. ... München, 25. September. Der Prinz-Regent ist mit großem militärischem unb Ctvil-Gefolge, dem Minister des Innern und den obersten Hofchargen um 8 Uhr Morgens zum Besuche von Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Ansbach abgereist. Das zahlreiche am Bahnhofe anwesende Publikum brachte dem Prinzen lebhafte Hochrufe dar. Hesterreich. Wien, 25. September. Cholerabericht. Es erkrankten resp. starben in Triest 2/0, Fiume 1/2, Pesth 38/18 Personen. England. London, 25. September. Der „Standard" bespricht nochmals die ori entalische Frage, und tritt hierbei dem Vorwurfe entgegen, daß England keine Opfer bringen wolle, um den Vormarsch Rußlands im Orient auszuhalten. England verlange nicht, daß Andere die Schlachten Englands schlagen; es wolle und könne aber doch nicht Vorkämpfer von Interessen sein, welche alle übrigen Mächte berühren. Wenn Italien oder eine andere Macht ein ernstes Interesse daran habe, eine Schranke zwischen Rußland und Konstantinopel zu errichten, so sollte eine solche Macht zur Erreichung dieses Zweckes das Ihrige dazu beitragen, ohne vorher ein Abkommen für ihren eigenen Vortheil zu treffen. London, 25. September. Die Rede der Königin bei Vertagung des Parlaments besagt: Die Beziehungen mit den auswärtigen Mächten sind freundliche. Die Meuterei eines Theiles der bulgarischen Armee gab Anlaß zur Abdankung des Fürsten Alexander und wurde hierauf eine Regentschaft etablirt, welche gegenwärtig die Angelegenheiten des Fürstenthums leitet. Bezüglich der gemäß dem Vertrage von Berlin stattzufindenden Wahl des Nachfolgers sind Vorbereitungen im Gange. In Beantwortung der Mittheilung der Pforte an die Signatarmächte habe ich constatirt, daß^ soweit England in Betracht kommt, keine Verletzung der Bulgarien durch die Verträge garantirten Rechte eintreten wird (en ce qui concerne Angleterre sera aucune in- traction conditfons garanties etc.). Aehnliche Versicherungen sind von den anderen Mächten gegeben worden. — Die Thronrede kündigt ferner die Einsetzung einer Commission an, welche eine Enquete über das System des Lebenswesens und die Landacte in Irland anstellen soll und sie weist auf das hervorgetretene Verlangen hin, die verschiedenen Theile des Reiches fester aneinander zu knüpfen. Das Parlament ist bis zum 11. November vertagt. Glasgow, 25. September. Mehrere Personen, welche den heute in den Steinbrüchen von Erarac stattgefundenen Sprengungen von einem Dampfer aus beigewohnt hatten, begaben sich darnach in die Sprengungsstelle, um die Zellen zu besichtigen, in welchen der Sprengstoff angebracht war. Von den den Zellen entströmenden Gasen wurden mehrere Personen so betäubt, daß 6 davon sofort starben. Nelgien. Charleroi, 25. September- In drei Grubm bes Kohlenbeckens von Charlervi geht wieder eine theilwesse Arbeitseinstellung vor sich. Dis Striken- ben verlangen als Lohnminimum 41/? Francs täglich. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. Spanien. Madrid, 24. September. Die Frau und die Töchter bes Generals Villacampa begaben sich zum Ministerprästbenten Sagasta, um besten Fürsprache zu erbitten, würben aber nicht vorgelaffen. Die Zeitung „El Liberal" ist ver- folgt und ihr Leiter verhaftet worden. Der Zorrilla nahestehende Progrso, dessen Leiter SoliS nach Paris gegangen ist, hat die Veröffentlichungen eime- stellt; der Herausgeber des Witzblattes Motin ist ebenfalls verhaftet Worten. Die Verhaftungen in der Provinz dauern fort. Während die reactionäen Blätter ihre hohe Befriedigung über das entschiedene Vorgehen der Regiermg aussprechen, tadeln die demokratischen Blätter und die der dynastischen Lilien die übermäßige Strenge. Bulgarien. Sofia, 22. September. Der Gedanke einer Wiederwahl des Fürsten Alexawer ist in maßgebenden bulgarischen Kreisen vollständig aufgegeben. Der Hauptmann Weltschew, welcher in Philippopel die Gegenrevolution n's Werk setzte, wurde bekanntlich einige Zeit in Haft gehalten, weil er entschlossen nar, sich der Abreise des Fürsten Alexander mit Gewalt zu widersetzen. Weltschew ärgirte sich darüber nicht wenig, beruhigte sich aber schließlich, weil er meinte, der First komme doch bald wieder nach Bulgarien. Einen solchen Mann aber an der Sptze eines rumelischen Regiments zu lassen, erschien, wie der „Deutschen Zeitung" gemeldet wird, dem Kriegsminister Nikolajew gefährlich, und da Nikolajew die „Akademiker" nicht leiden kann (die Verräther Grujew, Benderew und Dimilriew waren ebenfclls akademisch gebildete Officiere) ernannte er Weltschew zum Stabschef in Rustschuk. Dieser weigerte sich, dorthin zu gehen, und als der Abmarsch angeordnet war, sielte er sich trotz des Verbots des Kriegsministers an die Spitze seines Regiments uib marschirte nach Ostrumelien ab. Nun heißt es, daß Weltschew auf telegraphiscten Befehl in Bukarest verhaftet worden sei. Amerika. Chicago, 25. September. Die Staatsbehörden von Illinois beschlossen, dm- tausend Stück lungenseuchekranken Viehes in Chicago und Umgebung zu lobten, im die Seuche auszurotten. Telegraphische Depesche«. GsnwsporrÄem ° Virrrsru Lüttich, 26. September. Heute fand hier eine Arbeiterkundgebung statt, m der sich gegen 5000 Personen betheiligten. Nach einem Umzuge durch die Hauptstraßen der Stadt zerstreuten sich die Theilnehmer, Ruhestörungen sind nicht vir- gekommen. Bukarest, 26. September. Auf Veranlassung des Comitös der liberalen Partei fand heute hier eine öffentliche Versammlung statt, welcher, zahlreiche Delegirten ars den Districten und die Notablen des Handelsstandes, sowie auch mehrere Mitglieder des Senats und der Deputirtenkammer beiwohnten und bei welcher der frühere Minister Campineanu den Vorsitz führte. Es wurde eine Resolution angenommen, in weläer dem Ministerpräsidenten Bratiano Namens der Bürger der Hauptstadt und der De'.e- girten der Districte deren Anhänglichkeit und vollstes Vertrauen versichert und He Bitte ausgesprochen wird, daß Bratiano fortfahren möge, mit Muth und Energie fir die Consolidirung der Institutionen des Landes und für dessen Entwickelung weiter zu wirken, derselbe könne versichert sein, daß die nationalliberale Partei, welche die große Mehrheit des Landes repräsentire, ihn jederzeit unterstützen werde. In einer zweiten Resolution wird die Regierung ersucht, mit aller Energie die Gesetze gegen diejenigen Personen zur Anwendung zu bringen, die sich außerhalb derselben stellen. Zum Schluffe wurde eine Resolution angenommen, welche das Centralcornitä der liberalen Parteien auffordert, sich mit den Districten in unausgesetzte Beziehungen zu setzen, damit das Vorgehen derer bekämpft werden könne, die durch ungesetzliche Mittel das Land und seine Existenz gefährdeten. Belgrad, 26. September. Die serbische Regierung hat auf eine Anfrage der bulgarischen Regierung, ob sie einen diplomatischen Vertreter Bulgariens acceptiren werde, geantwortet, daß sie in Gemäßheit der zwischen dem König und dem früheren Fürsten Alexander getroffenen Verabredungen bereit sei, einen bulgarischen Specialabgesandten zu empfangen, um mit demselben über die Grundlagen zu verhandeln, auf welche die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern gestellt werden solle. — Der frühere Kriegsminister, General Nikolics, ein Verwandter des Königs, ist gestorben. Lokale-. Gießen, 27. September. Die Mittheilung im Sonntasgblatte betreffs der Feier des 25jährigen Stiftungsfestes des hiesigen Vereins Gabelsberger Stenographen bedarf der Berichtigung insofern, als jene Feier für den 6. und 7. November l. I. lediglich im Allgemeinen projectirt, dagegen in Einzelheiten noch nicht festgestcllt ist. Namentlich über eine Ausstellung von Schülerarbeiten ist nichts bestimmt. Das Eisenbahnunglück im Potsdamer Bahnhof;u Berlin. Den amtlichen Bericht über die Katastrophe, von der am Freitag Reservemannschaften der Garde betroffen wurden, haben wir bereits unter den telegraphischen Mit- theilungen in der Sonntagsnummer veröffentlicht. Ein Bericht der „Post" gibt noch folgend? Einzelheiten: Allabendlich pflegt einer der vom Potsdamer Bahnhof coursirenden Lokalzüge in der Halle zu verbleiben, um am Morgen gleich zur Stelle zu fein. Der Zug hat seinen Platz auf dem westlichen Geleise des Mittelperrons. Es besteht nur eine Vorschrift, daß in der Halle selbst Wagen nicht gereinigt werden dürfen. Um die Reinigung des oben erwähnten Zuges vornehmen zu können, war der diensthabende Rangiermeister genöthigt, den Zug zurück- schieben zu lassen. Dabei kam unbemerkt der letzte Wagen über dm Distancepfahl hinaus und in die Weiche hinein, welche nach dem ersten, zum westlichen Seitenperron führenden Geleise geht. Diese Weiche liegt kaum 20 Schritte vom Central-Weichen- thurme entfernt. Im Dunkel der Nacht wurde auch von hier das Uebergreifen des Wagens nicht bemerkt. Ebensowenig fiel es dem diensthabenden Stationsassistenten auf, der allerdings verpflichtet ist, den Bahnhof bei Uebernahme des Dienstes genau zu revidiren. Als der Potsdamer Extrazug, der aus Maschine, Gepäckwagen und 12 Personenwagen bestand, auf das westliche Geleise einfuhr, kam Maschine und Gepäckwagen an der Weiche zwar noch vorbei, bte< beiden darauf folgenden Personenwagen aber, die von breiterer Construction waren und Mittelperron hatten, stießen mit voller Wucht an den Wagen an und wurden vollständig zertrümmert. Die Aufregung, die der Katastrophe folgte, war eine ganz ungeheure. Die Reservisten sprangen erschrocken aus den Wagen, aus den Trümmern aber ertönten entsetzliche Schmerzensrufe. Die Sitzbänke waren vollständig ineinander geschoben und hatten Alles, was zwischen sie gekommen, zermalmt. Die allgemeine Aufregung und der Mangel an Hülfskräften, wie er in so früher Stunde erklärlich ist, verzögerten zunächst die Rettungsarbeiten. Inzwischen hatte aber bereits der Telegraph überallhin die Kunde verbreitet und allmälig kam denn auch ärztliche Hülfe in ausreichendem Maße. Die Verletzten wurden aus den Trümmern hervorgeholt und in den der Unglücksstelle fast gegenüberliegenden Dienstraum gebracht, in dem Pelze und dergl. aufbewahrt werden. Sanitätsrath Feig und mehrere andere Aerzte aus der Nachbarschaft und später auch in ganz hervorragender Weise Generalarzt Palentini bemühten sich unter Assistenz der Heilgehülfen Schneider und Tescowowitz, vor Allem Nothverbände anzulegen. 11 Ulanen waren schwer, 7 andere leicht verletzt, die übrigen Insassen der beiden Wagen und -einige aus anderen Wagen sind mit Quetschungen und Coutusionen davon gekommen, die so leichter Natur sind, daß ein sofortiger ärztlicher Eingriff nicht nothwendig war. Die leichter Verwundeten wurden per Droschke, die übrigen per Tragbahre weggebracht, zuerst nach dem Elisabeth-Krankenhause, bann, als um 8 Uhr Mannschaften des 2. Garderegiments mit Tragkörben anrückten, nach dem in der Scharnhorststraße Gelegenen Garnisonlazareth. Der Transport dehnte sich trotz der größten Eile, die angewendet wurde, doch bis nach 9 Uhr aus. Ter Anblick, den die Unglücksstelle 1)arbot, war entsetzlich. Große Blutlachen zeugten von der Schwere der Katastrophe. Dennoch gelang es verhaltnißmaßig schnell, die Trümmer zu entfernen und, da die Geleise selbst nicht beschädigt waren, die Sttecke wieder befahrbar zu machen. Den ganzen Vormittag über war der Bahnhof von Menschenmassen umlagert, die oft in ergreifender Weise ihrer Theilnahme an dem schmerzlichen Unglücksfalle Aus- druck gaben. Vermischtes. Köln, 21. September. Wann ist der Gebrauch der Nothleine gestattet und wann ist er strafbar? Mit dieser Frage wird sich nächster Zeit wohl das Reichsgericht zu beschäftigen haben, denn es ist wohl anzunehmen, daß sich die Eisenbahnbehörde mit einem jedenfalls interessanten Urtheil eines hiesigen Schöffengerichts nicht zufrieden geben, die Sache vielmehr durch alle Instanzen durch verfolgen wird. Drei Landleute nämlich aus der Umgegend Kölns hatten sich Billets bis nach Longerich gelöst, vergessen aber dort das Aussteigen; als der Zug schon weiterdampfte, merkten sie ihr Versehen, zogen dann die Nothleine und glaubten, als der Zug ftillstand, in aller Gemüthsruhe aussteigen zu können. Man verlangte indeß, weil sich der Thäter nicht melden wollte, von jedem 30 A für Mißbrauch der Nothleine. Da die drei Landleute sich dessen aber weigerten, so trug die Eisenbahnbehörde auf richterlichen Entscheid an. Das Schöffengericht indeß, welches die Sache erstinstanzlich zu entscheiden hatte, wies den Eisenbahnfiskus mit der Klage ab. Zunächst erwog es, daß es Pflicht der Schaffner gewesen wäre, in Longerich die Coupöthüre zu öffnen, und dann sei dem Publikum gegenüber der Begriff von „Noth", unter welchen der Gebrauch der Zugleine, resp. Nothbremse, gestattet fei, nicht klar präcisirt und es sei meist dem Urtheile des Passagiers selbst überlassen, darüber zu entscheiden. — Eine äußerst vereinzelte und unrühmliche Ausnahme unter den vielen Hunderttausenden von Tapferen des Krieges von 1870 machte der bayerische Oberst- lieutenant Oskar Freiherr v. Waldenfels. Um den Schlachten zu entgehen, zog er feine Uniform aus und nahm die Stelle eines Mühljungen an und wurde auch in der Tracht eines solchen verhaftet. Wegen Feigheit zum Tode verurtheilt und zu Zuchthaus begnadigt, ist er dieser Tage in Waldmünster gestorben. Köln, 22. September. Heute Vormittag gegen 11 Uhr brach in einem an der Ecke des Weiden- und Rothgerberbaches gelegenen Material- und Colonialwaaren- geschäfte, angeblich durch Entzündung von Benzin, Feuer aus. Dasselbe erfaßte im Nu die im Laden lagernden, leicht entzündbaren Waarenvorräthe und ergriff mit rasender Eile die oberen Stockwerke. In 18 Minuten waren die Flammen bis zum Dache gestiegen. Der Inhaber des Geschäftes und dessen Frau retteten die im Erdgeschoß sich aufhaltenden Kinder. Die Schwester der Frau warf aus dem ersten Stockwerk ein Kind herab, den unten Stehenden in die Arme; sie selbst sprang dann aus dem Fenster heraus und wurde ebenfalls glücklich aufgefangen. Bet den raschen Fortschritten des Feuers wurde es leider unmöglich, einem anderen Kinde, welches im ersten Stockwerk in seinem Bcttchcn lag, Hülfe zu bringen. Dasselbe erstickte und wurde hinterher gänzlich verbrannt aufgefunden. Das Dienstmädchen, welches sich beim Ausbruch des Brandes im zweiten Stockwerke befand, sprang hofwärts aus einem Fenster und erlitt einen Beinbruch, sowie schwere Kopfverletzungen. Es wurde nach dem Hospital geschafft. Als die Feuerwehr zur Stelle eilte, war das erste und zweite- Stockwerk bereits durchgebrannt. Sofort griff sie das Feuer mit 8 Schläuchen an und es gelang ihr, dasselbe von den Nachbarhäusern, namentlich auch von einem im Nebenhause lagernden Petroleurnvorrathe abzuhalten. Bei den vorgenommenen Lösch- und Rettungsarbeiten hat sich die Hönig'sche Thurmleiter wieder vortrefflich bewährt. Außer der Feuerwehr waren auch der Polizeipräsident und der Polizei-Jnspector sofort zur Stelle. Um 12 Uhr war die Gefahr beseitigt. Außer dem energischen Einschreiten der Wehr ist es den auf dem Mauritiussteinweg beschäftigten Pferdebahn-Arbeitern, welche zuerst Hülfe leisteten, zu danken, daß nicht noch größeres Unheil beklagt werden muß. Essen, 24. September. Zur Ergänzung des Telegramms über das Grubenunglück bei Schalke theilen wir den ersten Bericht der „Rhein. - Westf. Zeitung" mit. Derselbe lautet: Heute Vormittag 10 Uhr ist auf der Zeche „Konsolidation" bei Schalke, bekanntlich einer der ersten und vornehmsten im Oberbergamtsbezirk Dortmund, im Schacht II der Zeche auf Flötz r Süden eine Entzündung schlagender Wetter entstanden, welche sich bis nach Flötz q ausgedehnt hat. Der Katastrophe sind, soweit bisher die Nachrichten reichen, 61 Mann zum Opfer gefallen. Von denselben wurden 45 tobt aus der Grube gefördert; die anderen sind verwundet, und zwar 8 Mann schwer verwundet, zu Tage gebracht worden. Unter den Todten befindet sich auch der Steiger Oligmüller. Die Ursache der Entzündung ist gänzlich unbekannt. Noch unlängst hat der betreffende Nevierbeamte die Wetterführung für vorzüglich erklärt. Auch war das Schießen am Ort für Flötz r verboten. Ein Mitglied der Oberbergbehörde, Herr Oberbergrath Harz, hat sich sofort aus Dortmund zur Unglücks- stelle begeben.__________"_________________________________________________________________________ Schiff-Nachrichten.^ Bremen, 24. Septbr. (Per transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer General Werder, Capt. G. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. September von Bremen abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 25. Septbr. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Saale, Capt. H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 15. September von Bremen und am 16. September von Southampton abgegangen war, ill gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newvork angekommen. Schiff- Bewegung der Post-Dampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt-Actien-Gesellschast. Hamburg, 25. September. Das Hamburg - New-Aorker Post-Dampfschiff „Hammonia", Capitän Schwensen, welches am 12. September von hier und am 14. September von Havre abgegangen, ist am 24. September, Mittags 12 Uhr, wohlbehalten in New - Z)ork angekommen. Landes «ns Verkehr. Grünberg, 25. September. (Fruchtpreise. 1 Weizen 16.70, Korn vM 14.50, Gerste A 11.30, Hafer A 11.00, Erbsen A 14.70, Linsen A 30.00, Lein A 00.00, Samen A 20.00, Kartoffeln A 0.00, Wicken 00.00. Frankfurt, 25. September. Auf dem heutigen Markt kosten: Kartoffeln per Malter A 4.00—5.00, Eier das Hundert A 5.00—5.50, Butter per Pfund A 1.00 bis 1.10, Weißkraut per Stück 10—12 H, Rothkraut per Stück 20—23 Kohlrabi per Stück 3—4 H, Ochsenfleisch per Pfund 45—70 Kuh- u. Rindfleisch 45—60 Kalbfleisch 40—60 H, Schweinefleisch 65—70 H, Hammelfleisch 50—70 H, 1 Hahn A 0.70-1.80, 1 Huhn A 1.00—2.50, 1 Ente A 2.00—3.00, 1 Gans A 3.00—7.00 1 Taube 40—70 Welsche A 0.00—00.00. Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr, Bibelftunde in der Kleinkinderschule, Marcus Kap. 1, Pfarrer vr. Naumann. ________________ Mepertoir der vereinigten Htadttheater zu Aranksurt a. Ar. Opernhaus. Dienstag den 28. September: Barbier von Sevilla. Hierauf: Ballet. Große Preise. Mittwoch den 29. September: Blaubart. Kleine Preise. Donnerstag den 30. September: A Id a. Große Preise. Freitag den 1. October: Silvana. Große Preise. Samstag den 2. October: Der Prophet. Große Preise. Sonntag den 3. October: Don Juan. Große Preise: Schauspielhaus. Dienstag den 28. September: Fromont jun. und Risler sen. Große Preise. Mittwoch den 29. September: Egmont. Große Preise. Donnerstag den 30. September geschlossen. Freitag den 1. October: Neu cinstudirt: Das Gefängniß. Hierauf: Herrn Kandels Gardinenpredigten. Große Preise. Samstag den 2. October: Das Gefängniß. Hierauf: So sein se Große Preise. Sonntag ben 3. October: Maria Stuart. Montag den 4. October: Fromont jun. und Risler een, Große Preise. Möbeltransport Helnr. Weidenhaus Giessen Löwengasse 2. NW M Kreuz 6. 6805 Kieler Bücklinge, ger. Lachs, Goth. Würste, Fleischwaaren 6812 im Ausschnitt bei Kanzleiberg. 6803 Weinhandlung. 6751 ner 4 Mark. 6775 Friedrich Haupt Achtung! Thüringer Speise-Zwiebel. 200 Ctr. gute Thüringer Speise- Zwiebeln stehen von heute an bis Mittwoch Abend 6 Uhr Main-Weser- Bahnhof zum Verkauf, per Cerrt- Scrien-GesMast. ■ Posl-DanWM von hier und am , Mittags 12 Uhr, Der Postdamps« Bremen, welcher am bends wohlbehalten Ter Postdampfer men, welcher am on abgegangm war, icn. __ Muri u. * $olia' 60 1«'» " 70, Stom * U.50, 1.00, L-m E jÄÄg 10 * Jdjtfji)o(=-Seife von Bergmann & Co., Dresden, besteht aus einer reinen neutralen Talg- fettscife mit purem Jchthyclgehalt und ist das wirksamste Mittel gegen rheumatische und gichtische Leiden, sowie gegen flechten, Juckblattern, Mitesser, Insektenstiche und rothe Hände. Depot ä Stück 1 v*L bei 6004 Mseur F. C Conrad. 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Grobherzogliche Oberförsterei Nidda. __Hallwachs._____________6780 Feiertage halber bleibt mein Geschäft Donnerstag -en 30. September und Freitag -en 1. Oktober geschloffen. 6798 Hermann Hatz. Herr Pfarrer Schlosser wird gebeten, die von ihm gestern (26./9.) gehaltene Predigt über den „verlorenen Sohn" zum Besten der Stadt- armen drucken zu lassen-6569 Herzogl; Baugewerkschule Holzminden, ] damit verbunden Maschinen-,Mühlenbau- u. Mllcr schul C. ß Winters. 3. Nov. Vorunt. 5. Ott. Pensionat. Dir.: G. Ilanrmann. c Vorzügliche Flaschenbiere aus -er Exportbier-Brauerei von Gebr. Röhrte, Gießen. Driginal-Füllung. Franziskaner (dunkel, Altbayrische Brauart) a Flasche 23 H Exportbier (Böhmische Brauart) „ „ 23 „ Exportbier (Wiener Brauart) ,, „ 22 „ Lagerbier „ „ 18 „ Bei Abnahme für 3 JL wie in der Brauerei in jedem beliebigen Quantum frei in's Haus geliefert. Sämmtliche oben genannten Biere sind auch im Glas stets frisch bei mir zu haben. Restauration Immel, 6809 Neuen Baue 17. Soeben eine große Auswahl Herren- Zug- und Schalten-Stiefel eingetroffen, welche zu den billigsten Preisen verkauft werden bei 6703 It. Süss, MarKistrsße 9. 6781 Für eine Bierbrauerei u. Restauration wird eine fleißige solide Person für Küche und Haushalt mit 18 Lohn pr. Monat sof. ges. Anmeld- unt- Nr. 2636 an die Ann.-Exp. A Engert, Limburg a L. 16811 Eine tüchtige Verkäuferin S für ein Kurz- und Weitzwaaren-1 Geschäft kann sich melden bei M. Student, Marktstratze 34. I 6813] Einj. Freiw. sucht Logis, am liebsten mit Kost, in der Nähe der Caserne. Offerten an die Exped. d. Bl._________ 6791 Zum 1. Januar wird eine Woh- nung, bestehend aus 4—5 Stuben nebst allem Zubehör, event. m. Gartenbenutzung, zu miethen gesucht. Adressen mit Preisangabe unter Chiffre W. 20 zu richten an die Exped d. Bl- 6792 Zum 1. Oktober wird von einem Herrn e. möbl. Wohnung, besteh, aus 2 Stuben, zu miethen gesucht Adr. mit Preisang. unt. W. 100 an die Exp. d. Bl. oßoaooDoo ooacooaoü 80 Siehste Gretchen waste fürn o Mann hast! O Q Unferm Freunde G. II. zu D seinem heutigen Wiegenfeste die y herzlichsten Glückwünsche. Ein drei- Q fach donnerndes, durch die Kaplans- O O gaffe rollendes, zum „Wiener Hof" D O kollerndes Hoch. 67ti5 Ö 8 Du Kalb du jo. g 6793 Ein Hausmädchen, welches im Nähen und Bügeln bewandert ist, wird zu baldigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl-__ 6790] Dienstmädchen gesucht. Gartenstratze SV. 6611 Einiges Bauterrain, nah- den Anlagen, ist zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. WöneneSirickgärie (Marke M. & W.) anerkannt beste Qualität, empfiehlt billigst Robert Stuhl, 6724 Neustadt 23. Akpstlnwfl im Glas und im Faß, empfiehlt Emil Schm all, 6694 Frankfurter Hof. 6641 Ein junges zuverlässiiges Mädchen per 10. October gesucht. Bismarckstraße 10. Tüchtige Erdarbeiter können gegen guten Lohn, sowohl im Tagelohn als auch Akko.d, Beschäftigung finden, am Bau des Sperrdammes zu Gisselberg bei Marburg C. Koch & Sohn, Bauunternehmer, 6692 Gießen. Gesucht ein Lehrling, der die Bäckerei zu erlernen wünscht, von 6720 Christian Fatz, Neuen Bäue. Schüler-Pensionat. Schüler hiesiger höherer Lehranstalten finden gute Aufnahme bei solidem Pen- fionspreise. Auch wird Nachhilfe in fremden Sprachen geboten- 6414 Näheres Frankfurterstraße 36, I. St. Eine tücht. Sortirerin von einer hiesigen Cigarrenfabrik gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. 6716 ^Nichtige Exporteure zum Verkauf eines leicht verkäuflichen Artikels gesucht. Solide fleißige Leute können viel Geld verdienen. Fr. Offerten sub B 2838 an Rudolf Mosse, Cöln. 6744 6762 Ein reinliches Dienstmädchen gesucht. Neustadt 6. 6725] Tüchtigen Knecht sucht Jnderthal, Großmühle, Alten-Buseck. 6449 Ein Hausbürfchchen für leichte Arbeit gesucht. Emil Noll. Verpackung von Glas, Porzellan rc ohne Um lad en wird ebenfalls unter Ga, rantie übernommen und halte ich mich bei eintretendem Bedarf bestens empfohlen. Hochachtungsvoll 860 H. WeidenhanS. Verloren am Samstag den 25. Septemher, Abends auf dem Wege vom Bahnhof nach der Stadt ein goldenes Armband. Gegen Belohnung abzugeben bei 6796 Prof Schürer, Seltersweg 64. Ich beabsichtige für Schüler der mittleren und unteren Gnmnasialklassen täglich Nachmittags von 4 Uhr an Arbeitsstunden einzurichten in der Art, wie dieselben in früheren Jahren unter Leitung des Herrn Dr. Cnrschmann mit anerkanntem Erfolge bestanden. Darin sollen die. Schul-Aufgaben unter meiner Aufsicht gründlich gelernt und von mir genau abgehört werden. Es sind dies keine eigentlichen Privatstunden; der Preis ist mäßig. 6693 Dr. Kose, Löberstraße 5. 6769 Ein Schäfer wird gesucht für die Untergässer Schäferei zu Großen- Linden. Nähere Auskunft ertheilt Gg. Leun Hl. daselbst. 6787 Ein zuverlässiges reinliches Lauf- Mädchen wird gesucht. Ludwigstraße 5 III. U eigen. Gewächs, rein, kräftig, o weiß ä Ltr. 55 u. 70 Pfg., rolh 8 90 Psg. vsn 25 9tr. an unter Nachnahme birect A von A. WaUauer, Weinbergsbettver, Ztreupiach. 6789 Gesucht werden Mädchen für Küche und Hausarbeit, gegen hohen Lohn, nach hier und auswärts- Näheres auf dem Vermiethungs-Bureau Frau Mütter. Turnverein Achen 6669 Ein Logis zu vermiethen. S. Elsoffer. i 6659 Für Einjährige! ei '[ Ein möblirtes Parterre - Zimmer in Ordentliche Hauptversammlung rWZWWZZ Montag den 27. September, Abends 8 Uhr Der Vorstand 6736 A. 8. u 6806 Der Vorstand. glieder, wozu hiermit eingeladen wird. bis Freitag Abend mein Geschäft geschloffen J. M. ScBmlhnf. 6797 Redaktion: Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Wegen der in nächster Zeit in Aussicht stehenden mehrfachen Mitwirkung im Gottesdienst ist zahlreicher Besuch der Proben dringend erwünscht, Ebenso Verstärkung der einzelnen Stimmen durch Eintritt neuer Mit- ! zu vermiethen.________4. Mäusburg 4. 6763 Ein kl. Familienlogis zu ver-- miethen- Für einjährig Freiwillige. Möblirte Stube zu vermietben- 6688 Schloßgasse 16 III. Chr. Noll III. Wwe., Canzleiberg. Dür Einjährig-Freiwillige. Möblirtes Zimmer zu vermiethen. 6769 Sonnenstraße 3, parterre. nun eii Hit er land:1 nach d sich an Zeil a Besuch war \e ju ftjll। mkb mi nehmen; Suöbrud Strahbli den Pri> confctic Ai Gemahli der Resi Mitte 31 Meten, König j; A lichen 9?t diälich y hin ist e< langen iü in ängrij der AM Januars !ür Preut Aen net[( Unbtdg^ Evang. Kirchengesangverein Gießen Beginn der Proben: Dienstag den 28. Gept. 6808 Ein gut empfohlener Maschinist gesucht. Brauerei Klostermann- Zur gefl. Beachtung ! Wegen hoher Feiertage bleibt von im Cafe Leib Tagesordnung: 1) Berichterstattung. 2) Abänderung der Statuten und eventuell Ergänzungswahl des Vorstandes. -K 1Ä 6784 Ich suche zum 1. October ein Mädchen für Küche und Haus.' Lohn 180 JL Major von Heyden, Göthestraße 18. 6778 Ein Primaner ertheilt billig Nach- hülfestunden. Näh. in der Exp- d- Bl. Ntoöe'i Wta Henning wie tie § "lchln nt R1 b(8 baj, 6iünbe ds 'itz tsä vermischte Anzeigen. Oeffentlicher Vortrag über die Entrückung der Lebenden bei Christi Wiederkunft. (1. Tess 4, 16-18). Dienstag, den 28. d., Abends 8 Uhr, im Saale des Cass Leib. Zutritt frei. 6212 Dr. Paul Wigand. 6776 Eine Lauffrau gesucht. Näheres in der Exped- d. B!. ___________________ 6777 Zum 15. October ein möblirteS Aimmer mit Cabinet und Äurschengelaß gesucht. Gefl. Off- unter V. C. in der Exped. d. Bl- abzugeben. 6779] Möblirte freundl- Zimmer zu vermiethen. __________Kreuz 6 II. 6225 Ein möbl. Zimmer, 1. Stock, zu vermiethen.__________Bahnhofstraße 12. 6788 Ein Stübchen mit Bett zu ver- miethen bei PH. Müller, Teufelslustgartchen 26. 6sl0 Für Einjährige! Nahe der Kaserne ein möbl. Parterrezimmer zu vermiethen. Näheres ______________Neuenbäue 17, parterre. 6802] Großes möblirtes Zimmer zu vermiethen. Bahnhofstraße 33, II. St. 6801] Möblirte Zimmer, mit od- ohne Pension, zu vermiethen. _________Em. Schmidt, Neustadt 8. 6804 Ostanlage 15 ist per 15. Oktober der mittelste Stock, auf Wunsch mit Stallung rc. zu vermiethen. Näheres daselbst-___ 6807 Ein fein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Schulstraße 9. 6794] Schön möbl- Parterre-Zimmer billig zu vermiethen. Schillerstraße 7. 6618 Eine Familienwohnung an ruhige Leute alsbald zu vermiethen. Frau Brandes Wwe., Franks. Str. 43. 6690 Eine große Mansarden-Wohnung nebst Zubehör ist per 1. November zu vermiethen bei S. Rosenbaum, Westanlage 34. 6733 Ein kleines Logis an ruhiqe Leute zu vermiethen bei O. Lust, im Löwen. 6496 Durch Wegzug des Herrn Dampfmolkerei-Direktor Creutz ist dessen Wohnung, bestehend aus 5—6 Zimmern rc. und allem Zubehör, zu vermiethen. Näheres Löberstraße 6 H. 6770 Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen, und kann gleich bezogen werden. ___F. Appel Wwe., Liebigstraße 41. Für Einjährig-Freiwillige! 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September, Nachmittags 4 Uhr. 6814 gestern Abend 8V2 Uhr im Alter von 85 Jahren sanft verschieden ist. Giessen, den 27. September 1886. Die trauernden Hinterbliebenen