Scherl. ‘äu S^lle 5, u'ß* ÄL« 1 ®foÄ daselbst. »LLL ^Usm. 1 Juni: izuöppenroil I Petri, nladet ^Borstavd^ TÖGrbciteF Mnausschluß'arbeiten 1 angenommen. Kodewald, Grün- __M s Mädchen gesetzten nicht unerfahren sich unterzieht, wird MH. Fraukfurjer- rre. licht Jüjr alt, für leichte 4705 , fttfofaafie 16. lästiges Mädchen, txi t, MrÄ Km loten sind an Adolf u richten- WittN billig MchllüiKer, m 46. Ludivigsplatz^ Wemhandlun« hohes lu*i kükeMer betroffen wurde, oder bwindel, Labmungen, n krankhaften Nerven* eiie Broschüre .Leber r^u.HeilüDg^ä.Auflj Landw-BatailloDEarzt in Vilshofen, Bayern beziehen. _____ffl rt bÄä ,h 0. b-s-^t P(Ii(6e «•» ” neben-___/ *5^»» ..„rin- «, 31. Nr. 1»6 Grst-s Blatt. Sonntag den 27. Juni ISS« ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. WWWfct Kchuk-raße 7. Erscheint 6NW ** krf MstttsdL». $ 2 2® df «rinH«^ Durch kte Post bezogen vierieljkchrlich 2 Dark L» M. IM...... I, .iiii-wmm Amtlicher Theit. Betreffend: Den Abverdienst uneinbringlicher Feldstrafen. . Gießen, am 25- Juni 1886. Das Großherzögliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen BürgermeistereLen Allendorf a. d. Lda., Annerod, Garbeuteich, Gießen, Großen-Bufeck. Grüningen, Harbach, Haufen, Keffelbach, Lauter. Leihgestern, Londorf, Odenhausen, RüddingShausen, Saasen. Steinbach, Utphe, Watzenborn und Wieseck. 1 ' Wir erinnern Sie an die alsbaldige Erledigung und Rücksendung der Ihnen seiner Zeit zugesandten Specialverzeichniffe. ____________________________________________________Dr. Boekmann.___________________________________ Gefunden: 1 rother Kinderstrumpf, 1 schwere Brieftasche, 1 Maaßstab, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 lederner Spielball. GieHen, am 26. Juni 1886. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. .________________________________________________________Fresenius.________________________________________________ Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen a n d i e G r o ß h e r z o g l i ch e n Bürgermeister des L a n - b e z i r k s. Unter Bezugnahme auf die Ausschreiben in Nr. 129 und 135 des Gießener Anzeigers ersuchen wir Sie, unter Mitwirkung der örtlichen Einschätzungs- Commission, diejenigen zu ermitteln, welche bisher Kapitalrentensteuer noch nicht bezahlt oder einen um 100 JL. gegen das Vorjahr höheren Zinsenbetrag muthmaßlich zu beziehen, bis zum 31. l. M. aber nichtsdestoweniger eine Kapitalrentensteuer'Erklärung freiwillig nicht abgegeben haben- Das aufgestellte Verzeichniß wollen Sie, mit den etwa bis dahin eingelaufenen Erklärungen, ohnfehlbar am 1. Juli hierher einsenden. Gießen, 25. Juni 1886. Süffert. Darmstadt, 25. Juni. Die I. Kammer der Landstände trat heute zu einer zweitägigen Sitzung zusammen. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Präsident, Se. Großh. Hoheik Prinz Alexander von Hessen, des verstorbenen Mitgliedes I. Kammer, Justizrath Dr. Dorn seist, in warmen Worten und ersuchte die Mitglieder, zum An- denten an den Verstorbenen sich von den Sitzen zu erheben. — Hieraus trat man in die Berathung nachstehender Tagesordnung ein: 1) Gesuch der academisch gebildeten Lehrer an den höheren Lehranstalten des Grotzherzogthums, um anderweite Regelung der Gehaltsverhältnisse. Die Kammer beschließt ohne Debatte Beitritt zu den Beschlüssen der II. Kammer. Nur bei Punkt I. des Petitums tritt dieselbe dem Antrag II. Kammer: Großh. Regierung zu ersuchen, das Vorrücken in höhere Gehaltsklassen nicht von der Verwendung in den höheren Schlulklassen, sondern hauptsächlich — tadelloses Verhalten vorausgesetzt — von dem Dienstalter abhängig sein zu lassen, nicht bei. Der Ausschuß führt zur Begründung an, daß man Großh. Regierung das Recht nicht vorenthalten könne, im gegebenen Falle jüngere befähigte Lehrer in höhere Gehaltsklassen vorrücken zu lassen. — Es erfolgt nunmehr Beschlußfassung über 2) Mittheilung der II. Kammer über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Bewilligung von 654 JL für Anschaffung von Mobilien für das Schullehrer-Seminar Bensheim. 3) Desgl. über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Bewilligung von 3000 JL. für den Rest der laufenden Finanzperiode zur Unterstützung der landwirthschaftlichen Winterschule Büdingen. 4) Desgl. über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Verwilligung von 2300 behufs käuflicher Erwerbung der dem Easp. Grieser I. zu Lorsch gehörigen Hofraithe für die Zwecke des dortigen Haftlocals. 5) Desgl. über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, betr. Verwendung der im laufeirden Staatsbudget zur unverzinslichen Vorlage der Baukosten eines Ersatz- und Erweiterungsbaues der männlichen Abtheilung des Landeshospitals Hofheim vorgesehenen Mittel zur unverzinslichen Vorlage der Baukosten eines Erweiterungsbaues der weiblichen Abtheilung. 6) Desgl. über den Antrag des Abg. Freiherrn von Nordeck zur Rabenau, betr. die Erhöhung der staatlichen Unterstützung der Arbeiter-Colonie Neu-Ulrichstein und tritt die I. Kammer ohne Debatte den Anträgen II. Kammer einstimmig bei; ebenso dem Punkt 7) Mittheilung über den Gesetzentwurf: Die Ausführung des Art. IX. des Staatsvertrags vom 30. Januar 1884, wegen Regulirung der Rheinstrecke Mainz— Bingen.^rner die I. Kammer einstimmig, entsprechend den Beschlüssen II. Kammer den nachstehenden Gesuchen keine Folge zu geben: 8) Vorstellung des G. Höpperih sen. aus Stuttgart, bezüglich des Verhaltens des Generalsecretärs Dr. Weidenhammer zu dessen Anerbieten, seine Kenntnisse zur Hebung der Milchwirthschaft im Großherzogthum in ansvruchslosester Weise zu Dienst zu stellen. 9) Gesuch des Gg. Pfeiffer IV. zu Wohnbach, um Ertheilung eines Jagdwaffenpasses. 10) Gesuch des M. Isaak Joseph zu Reichelsheim i./O., Bewilligung einer Entschädigung für ein ihm getödtetes rotzkrankes Pferd. 11) Gesuch des P. Hertel zu Unter-Schönmattenwag, Rückzahlung von Seitens seiner Mutter zur .Abhaltung von Seelenämtern an die kath. Kirche gemachten Schenkungen. 12) Beschwerde des Gastwirths Kübel von Herbstein wegen der Gerichtsfahrten nach Freiensteinau. 13) Gesuch des früheren Kon- ducteurs der M.-N.-B. B. PH. Metzger von Darmstadt, betr. Rückzahlung von Beiträgen zur Eivildienerwittwenkasse. 14) Vorstellung der Gemeinde Kirtorf, die Herstellung eines Feldwegs betr. 15) Beschwerde des Adam Kraus I. von Auerbach wegen Schlächtereibetriebes des Löb Hahn daselbst betr. Hierauf wurde über die Vorlage Großh. Staatsregierung, die Tilgung des Darlehns aus dem Großh. Domänenacquisitionsfond an die Großh. Cabinetskasse, in geheimer Sitzung verhandelt. Morgen 9Va Uhr Sitzung. Deutschland. München, 25. Juni. Der „Allg. Ztg." zufolge entspricht die jüngste Auffassung des „Moniteurs de Rome" keineswegs der Anschauung der Kurie über die tragischen Vorgänge in Bayern; es sollen vielmehr authentische Belege hier vorliegen, daß die Ueberzeugung der leitenden Kreise des Vatikans, übereinstimmend mit denjenigen besonnener Politiker in Bayern, entschieden dahin gerichtet seien, daß unter den gegenwärtigen kritischen Zeitverhältniffen die'unab- weisbare Verpflichtung bestehe, vor Allem durch ein einmüthiges Zusammen- wirken aller Fraktionen unter Verzichtleistung aus jede Parteibestrebung die Ge- müther zu beruhigen und die Regierung des Prinz-Regenten zu stärken. ? — Die „Allg. Ztg." theilt den Wortlaut des Condolenz-Schreibens des Emsers Wilhelm an den Prinz-Regenten Luitpold vom 17. d. Mts. mit. Dasselbe lautet: Durchlauchtigster Fürst, freundlich lieber Vetter und Bruder! Mit innigster Betrübniß hat mich die Nachricht von dem schmerzlichen Verluste erfüllt, welchen Ew. König!. Hoheit und das Haus Bayern durch das Ableben Sr. Maj. Königs Ludwig II. erfahren haben. Ew. Königl. Hoheit wollen sich überzeugt halten, daß ich an diesem schweren Trauerfall, welcher allerorten tiefste Betrübniß erweckt hat, herzlichsten Antheil nehme. Ich habe meinen Sohn, den Kronprinzen, beauftragt, denselben den Ausdruck meiner beileidsvollen Gesinnung zu überbringen und mich bei den Beisetzungs-Feierlichkeiten zu vertreten. Indem ich die schmerzliche Veranlaflung dieses Schreibens mit Ew. Königl. Hoheit tief beklage, ist es mir Bedürsniß, Ew. Königl. Hoheit die Versicherung auszusprechen, daß ich von den freundschaftlichen Gefühlen, welche unsere Königl. Häuser nach ihren Traditionen und nach ihrer nahen Verwandtschaft verbinden, in gleichem Maße, wie für den verewigten König, auch für Ew. Königl. Hoheit als Regenten des Landes beseelt bin, und daß ich die vertrauensvollen gegenseitigen Beziehungen der regierenden Häuser als dir unentbehrliche Grundlage der inneren und äußeren Sicherheit Deutschlands ansehe. Ueberzeugt von der vollen Gegenseitigkeit der Gesinnung Ew. Königl. Hoheit benutze ich gern diesen Anlaß, um Ew. Königl. Hoheit die Versicherung meiner vollkommensten Hochachtung und freundschaftlichen Gesinnung auszudrücken, womit ich verbleibe Ew. Königl. Hoheit sreundwilliger Vetter und Bruder (gez.) Wilhelm. England. London, 25. Juni. Zn der bei dem Parlamentsschluß verlesenen Thronrede heißt es, die Königin habe den Entschluß gefaßt, das Unterhaus aufzulösen, um die Meinung des Volkes über Die Errichtung einer Legislatur in Irland für die Leitung der irischen Angelegenheit kennen zu lernen. Die auswärtigen Beziehungen sind die freundschaftlichsten. Die Thronrede weist mit Genugthuung hin auf das Aushören des serbisch-bulgarischen Krieges, Dank der weisen Rathschläge der Mächte und der Langmuth des Sultans; erwähnt die Annahme der friedlichen Rathschläge Seitens Griechenlands und die Entwaffnung, welche dasselbe jetzt bewerkstellige, indem es so die schwere Bedrohung des Friedens des orientalischen Europas beseitige. Die gebesserte Lage Egyptens gestatte, die englischen Streitkräfte zu reduciren und dieselben in die Grenzen des eigentlichen Egyptens zurückzusühren. Die Thronrede drückt schließlich die Hoffnung aus, die mit Spanien abgeschlossene Convention werde nach erfolgter Genehmigung durch die Cortes die Einfuhr von Colonialwein heben und schließt mit dem Wunsche, das neue Parlament möge den Frieden und die Zufriedenheit des Volkes stärken und die Eintracht des Reiches sichern. Reichstag. E. L. Bern«, 25. Juni 1886. Bei Wiederaufnahme der Sitzungen des Reichstages hielt Präsident v. Wedell- Piesdorf vor Eintritt in die Tagesordnung eine Ansprache an das Haus, in der er in warmen Worten der Verdienste des verstorbenen Königs Ludwig II. von Bayern um die Wiedererrichtung des Deutschen Reiches heroorhob. Die Anwesenden hatten sich während dieser Ansprache von den Plätzen erhoben. Zur Berathung stand die allgemeine Rechnung über den Reichshaushalt für das Etatsjayr 1882/83. Dse Commission beantragte die nachträgliche Genehmigung mehrerer Ausgaben, will aber dabei den Vorbehalt ausgesprochen wissen, daß der Reichskanzler bezüglich diverser Beträge die Verantwortlichkeit für die ergangenen Allerhöchsten Ordres durch seine Gegenzeichnung nachträglich zu übernehmen habe. Unter diesem Vorbehalte solle die Decharge ertheilt werden. Das Haus beschloß dementsprechend. ! Große Aui vierteljäh thaten des Unfalloersicherungsgesetzes zu Gute. (W. A.) Es wurde 3m: Stopper oon L SS« Es folgt die erste und zweite Berathung der am 2. Juni d. I. zwischen dem Reich und Großbritannien abgeschlossenen Uebereinkunfl zum gegenseitigen Schutze der Rechte an Werken der Literatur und Kunst. Abg. v. Str o mb eck (Ctr.) machte einige Bedenken geltend und beantragte die Verweisung des Gesetzes an eine Commission zur Vorberathung. Commissarius des Bundesraths Geh. Rath Reichardt hält diese Bedenken, zumal bei dem provisorischen Charakter des Gesetzes, nicht für erheblich. Staatssecretair v. Bötticher ersuchte, von einer Ccmmissionsberathung, die unnothig sei, abzusehen. Die Uebereinkunft wurde danach in beiden Berathungen angenommen. Der Gesetzentwurf, betreffend die Errichtung eines Seminars für orientalische Sprachen wurde auf Antrag des Abg. v. Köller zur Vorberathung an die Budgetcommission verwiesen. Nächste Sitzung morgen. Denkschrift über die gegen die Socialdemokratie erlassenen Anordnungen und Branntweinsteuer-Gesetz in zweiter Berathung. Wriji Driginali Mie zah ' In Fol Publikum uiu vereinbart wo' zwar als Mar Die zur an der Wien Tagen ist bere und Requisitei des „Bettelst» pflegen. Zn der; Hansstängl AOilg M Sc«: g, ®onotri(f) colorirt d Arb. Material, gleichzeitig mit dem Kartoffelstößer seiner Frau auf den Kopf, so daß diese zurücktaumelte. Hedderich verließ darauf das Haus und begab sich zu Verwandten in's Dorf, bei welchen er kurze Zeit verweilte, bis er von seiner 13 Jahre alten Stieftochter gerufen wurde mit dem Bemerken, daß seine Frau todt sei. Der im Hause des Hed- dcrich wohnende Vater der Ehefrau Hedderich, sowie die ebengenannte Stieftochter hatten die Hedderich vor dem Bette liegend gefunden und alsbald in dasselbe verbracht, woselbst sie an der erhaltenen Verletzung verstarb. Die Sektion der Leiche ergab einen durch einen kräftigen Schlag entstandenen Schädelbruch, in Folge dessen alsbald der Tod eingetreten sei. Die heute vernommenen Zeugen konnten zwar über die That selbst nichts aussagen, bestätigten jedoch fast sämmtlich, daß die Ehesrau Hedderich eine herrische, jähzornige und streitsüchtige Person gewesen sei, welche gar häufig mit ihrem Manne in Streit gelebt und solchen oft ohne alle Veranlassung vom Zaune gebrochen habe. Der Angeklagte behauptet, sogar mehrfach von ihr mißhandelt worden zu sein, welche Angabe durch die Zeugenaussage unterstützt wurde. Die Zeugen schilderten Hedderich als einen friedfertigen und fleißigen Mann. Die Verteidigung machte geltend, daß Hedderich die Thal nicht vorsätzlich vollbracht habe, sondern die Handlung durch Noihwehr geboten gewesen wäre. Die den Geschworenen vorgelegte Schuldfrage wurde bejaht, jedoch dem Angeklagten mildernde Umstände bewilligt; worauf der Gerichtshof auf eine Gefängnißstrafe von sechs Monaten erkannte. Gießen, 26. Juni. (Schwurgerichts Der ledige Georg Reinhardt von Klein-Karben ist beschuldigt, in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai d. I. die Scheuer der Philipp Schäfer Wittwe in Klein-Karben vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben. Der Angeklagte gibt die That zu, entschuldigt sich jedoch damit, daß er sich in jener Nacht in sehr betrunkenem Zustande befunden habe und sich deßhalb der Folgen seiner Handlungsweise nicht recht bewußt gewesen sei. In der Verhandlung wurde festgestellt, daß der Angeklagte bereits mehrfach vorbestraft ist und in keinem guten Rufe steht. Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegte Schuldfrage und verneinten die auf mildernde Umstände gerichtete Nebenfrage, worauf der Gerichtshof auf eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren erkannte; auch die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren aussprach. Gießen, 26. Juni. Das Huhn'sche Besitzthum in der Bleichstreiße wurde durch Vermittelung des Herrn K. Klees an Herrn Kaufmann Siegel für 30,500 x verkauft. Gieße: ^0.75-0-80, MsemÄte 3-i 0,80 4, W per Stück ■* 62-56 4 Sü Kartoffeln per * 10.00-0.01 Telegraphische Depesche«. Wollst'r tele-r. Lsrresporr-erH-Grrieearr. Berlin, 25. Juni. Das heutige Künstlerfest im Ausstellungspark verlief, vom Wetter begünstigt, in glänzendster Weise. Vor dem pergamenischen Tempel erhob sich der Zeus-Altar, ebenso in der Mitte des Parks der Dionysos-Tempel mit Altar, im Park standen zahlreiche antike Verkaufszelte. Gleich nach Erscheinen des Kronprinzen, welcher mit der Kronprinzessin und seinen Töchtern um 6 Uhr eintraf, begann der Zug, welcher den Triumphzug des Königs Attalos darstellte. An demselben nahmen an 1500 Mitwirkende Theil, viele zu Pferde. Zahlreiche Wagen, Opferthiere. Kameele befanden sich im Zuge. Derselbe machte einen überaus großartigen Eindruck und bewegte sich durch die Feststraße gegen den pergamenischen Tempel, wo Opfer, Tänze, Kampfspiele und Pantomimen stattfanden. Ein auf dem Dionysos-Altar dargebrachtes Opfer schloß die eigentliche Festlichkeit, alsdann folgte ein Volksfest im glänzend beleuchteten Park. München, 25. Juni. Der bekannte Thiermaler Professor Friedrich Volz ist heute gestorben. Paris, 25. Juni. Der Graf von Paris erließ ein Manifest, worin er im Namen des Rechtes gegen die an ihm verübte Gewaltthätigkeit protestirt und auf seine Liebe zum Vaterlande hinwcist, dessen Gesetze er nie verletzt habe und dessen man ihn in dem Augenblicke beraubte, da er ein neues Band zwischen Frankreich und einer befreundeten Nation hergestellt habe. Die Ausweisung sei die Rache für die 3Va Millionen Stimmen vom 4. October. Man wolle Frankreich von dem Haupte der Familie trennen, welche die nationale Einheit bildete. Frankreich werde sich weder über die Ursache noch über die Urheber der Schäden täuschen, unter welchen es leide; es werde die traditionelle Monarchie anerkennen, denn diese allein könne durch ihr modernes Princip und ihre Institutionen Hilfe gewähren, nur sie vermöge die politische und religiöse Freiheit zu sichern, die öffentliche Wohlfahrt herzustellen, der demokratischen Gesellschaft eine starke, allen zugängliche und über allen Parteien stehende Regierung zu bieten, deren Beständigkeit für Europa eine Bürgschaft dauerhaften Friedens sein werde. Mit Gottes Hilfe und unter dem Beistände seiner Freunde werde er seine Aufgabe erfüllen, er vertraue auf Frankreich und werde zur entscheidenden Stunde bereit sein. — Die republikanischen Blätter sagen, das Manifest des Grafen von Paris, worin derselbe sich als Prätendenten erklärte, rechtfertige die Ausweisung. Die monarchistischen Zeitungen loben den Grafen, daß er als König gesprochen. — Mehrere Blätter wollen wissen, Montebello, Gesandter in Brüssel, gehe als Botschafter nach Wien. 1 — Bei den gestern im Bergwerk von Ronchamp (Departement Haute Saone?- stattgehabten schlagenden Wettern ist oon 27 Arbeitern einer lebend, 15 todt herausgezogen worden. London, 25. Juni. Gladstone ist Nachmittags in Manchester eingetroffen; er wurde von der dichtgedrängten Volksmenge mit sympathischen Zurufen, worin sich hin und wieder Rufe des Mißfallens mischten, empfangen. Eine enthusiastische Begrüßung wurde dem Premier beim Eintritt in den Saal zu Theil, wo er eine längere Rede hielt. Gladstone sprach die Ueberzeugung aus, die Nation stehe in der irischen Frage auf seiner Seite. Konstantinopel, 25. Juni. (Meldung des Reuter'schen BureausZ Der russische Botschaftsrath Onou theilte der Pforte mit, daß ihm aus Petersburg eine Note zugegangen sei, worin die Aufmerksamkeit der Pforte auf verschiedene durch den Fürsten Alexander hervorgerufener Verletzungen des organischen Statuts gelenkt werde. Juni: Hrm'M M Eisendrehn do geb. Georg, $ Emil Ludwig non hier. 25. von hier. 25. Eingelaufene Gesuche um Erlassung der Pachtgelder von Triebvierteln aus Anlaß der durch den schweren Hagelschlag am 1. Juni vernichteten Saat, sollen durch Feldgeschworene, nach vorhergehender Prüfung der entstandenen Schäden, entschieden werden. — Die Verwerthung von verschiedenem Gehölz aus der Hand wird genehmigt. Die Verpachtung der Kellerräume unter der neuen Mädchenschule soll öffentlich ausgeschrieben werden. — Die vor Kurzem entworfene Baufluchtlinie im Teufelslustgärtchen hat die Zustimmung Großh. Kreisamtes nicht erhalten und da diese bei der hierzu gewesenen Veranlassung nicht direkt in Betracht kommt, soll vorerst von der Feststellung derselben abgesehen werden. — Das eingereichte Baugesuch des Herrn Wilh. Ockel kann nach Artikel 45 der Bauordnung nicht genehmigt werden. — Großh. Kreisamt hat die Beschwerde der Stadtverordneten - Versammlung gegen die Genehmigung des Baugesuches des Bäckermeisters Horn verworfen. T2 ___ beschlossen, gegen rc. Horn auf dem Klagewege vorzugehen, falls er von dieser und nicht von der in der Sitzung vom 10. d. Mts. ertheilten Genehmigung Gebrauch machen sollte. Das Gesuch des Herrn I. Seibel um Erlaubniß zur Anbringung eines Luftschachtes wird nach Antrag der Baudeputation gutgeheißen. Genehmigung finden ferner das Gesuch des Herrn Ernst Müller um Herstellung eines Wasserabflusses, auf Widerruf, und das Gesuch um Ueberlassung der Turnhalle an das Bezirkscommando zur Abhaltung einer ärztlichen Untersuchung von Mannschaften, worauf die öffentliche Sitzung geschlossen wird. ' 1334. Mi dm Slal 1794. 1858. 1866. Schl 1712. M 1813. Ge l 1815. Robe 1875. Der * Dr. May in Aurich. Lran Keiheitsberan Mkau. — Eine Zusammenstellung von Spitznamen der preußischen Regimenter bringt das letzte Heft von „Schorer's Familienblatt". Danach wird die Infanterie von der Cavallerie im Allgemeinen als „Sandlatscher", „Sandhasen" und „Furchenhopfer" bezeichnet, wofür sie sich mit dem Ausdruck „Pferdeknechte" etwas ungenügend entschädigen. Die Garde nennt die Linienregimenter verächtlich „Feldratzen", die Musketiere heißen „Weißgerber", „Schmierlacksjungen" die Füsiliere. Dann folgen die sehr drastischen, wohl meist dem schlagfertigen Berliner Volkswitz entstammenden Bezeichnungen für die verschiedenen Gattungen der Cavalleiie: Cürassiere — „Mchl- säcke", Dragoner — „Tobakreiter", Husaren — „Bindfäden" und Ulanen — „Padden- stecher". Die Artilleristen heißen „Kuhsoldaten" und die Pioniere „Maulwürfe", während sich der Train der würdevollen Bezeichnung „Reitende Bäcker" oder „Droschken erster Jüte" erfreut. Ueberhaupt schießt, wie beinahe selbstverständlich, bei allen diesen „Ekelnamen" der Berliner Volkswitz int Punkte treffender Präg.ianz den Vogel ab. Das 1. Garde-Regiment nennt er auf Rechnung der bei der ersten Compagnie noch gebräuchlichen Blechmütze „Blechlöppe" und das vierte „blaue L Uscher". Die Alexander werden als „Kartoffelpeller", die Franzer als „Hackenputzer", die Elisabether als „Kronenengel'' bezeichnet, die Krongardisten (eine Sammlung ausgedienter Feldwebel) heißen „Kronensöhne". Die Gardejäger heißen „Laubfrösche", dagegen kommt der Name „Neufchateller" für die Gardeschützen wohl allmählich außer Gebrauch. Tie Garde-du-Corps werden als „Sandjungen" bezeichnet, die rothen Husaren als „Glühwürmer", die Pioniere auch als „Regenwürmer" und die Artillerie als „Leichcn- bitter", weil sie wie solche hinter den Geschützen einhergehen sollen. Woher das 6. Regiment den Namen „Gurkenzwicker" hat, ist nicht ersichtlich. Das 8. Regiment heißt wegen der Form der Acht die „Bretzelgarde" und das 11. nennt sich „Streichhölzer" oder „Trommelichlägel". Die 20er und 35er, die sich meist aus Berlin rekru- tiren, heißen wegen ihrer Flottheit und ihres Feuers „Zuaven" nnd„Turkos"; minder wohlwollend ist dagegen die Bezeichnung „Flickjchneider" für die 72er und „Schwamm- klopper" für die 37er. In Sachsen führen die „Leibhasen" (Nr. 100) und „Sandhasen" (Nr. 101) den bezeichnenden Namen „Kloß.r-Brigade" und das Füsilier-Regiment Nr. 108 heißt wegen der schwarzen Kragen „Rußbutten", „Wichsschachteln", „Feuerrübel" oder auch „Dammichbrüder". Unter den Husaren verdienen die 6. (grüne Uniform mit gelben Schnüren) als „Spinat mit Eiern" hervorgehoben zu werden. Das 1. Manen-Regiment heißt „Oder-KosakerU'. Das 3. Arttllerst-Regimmt führt dir lQ6 von ft Weinen ftube« cj >ur leicht »teil s?s Don »n«r “«eiten i N Lokale-. Gießen, 26. Juni. (Stadtverordnetensitzung vom 24. Juni, Nachmittags 4 Uhr.j Anwesend Herr Bürgermeister Bramm und Herr Beigeordneter Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Bai st, Georgi, Grüneberg, Dr. Gutfleisch, Haustein, Hoch, Hornberger, Kauf, Lüdeking, Ad. Noll, Aug. Noll, Petri, Scheel, Schopbach, Simop, Vogt und Wortmann. Nach Eröffnung der Sitzung wird die Ausloosung der zur Rückzahlung bestimmten städtischen Schuldverschreibungen vernommen; es wurden, gezogen 3h'2pro- zentige: Serie A ä 1000 fl Nr. 7, 19, 79, 80 und 151, Serie B ä 500 fl Nr. 31, 64, 77, 92, 128, 131, 146, 178, 186 und 195, Serie C ä 100 fl Nr. 73, 78 und 360. 4V2prozentige : Serie A Nr. 24, Serie B Nr. 4 und Serie C Nr. 86, zusammen ein Werth von circa 20,000 Mark. Gieße«, 25. Juni. (Schwurgericht.j Ein bedauernswerther Ehemann, der Wagner Friedrich Hedderich von Wallenrod, steht heute vor dem Schwurgerichte, um sich wegen der Beschuldigung, seine Ehefrau mittelst eines gefährlichen Werkzeuges verletzt und in Folge dieser Verletzung den Tod der ersteren herbeigeführt zu haben, zu verantworten. Die Verhandlungen ergeben das Folgende: Hedoerich war am Morgen des 17. April d. Js. von Wallcnrod nach Lauterbach gegangen, um dortselbst mehrere Geschäfte zu besorgen.1 Er kehrte am Nachmittag desselben Tags gegen 4 Uhr nach Wallenrod zurück, wo er von seiner Ehefrau mit einer Fluth von Schimpfmorten über sein langes Ausbleiben überhäuft wurde. Der Angeklagte ließ lange Zeit die Schimpfereien seiner Frau über sich ergehen; er mahnte sie zur Ruhe und ging seinen landwirthschaftlichen Arbeiten im Stalle nach. Als er .zurückkehrte, begann der Streit von Neuem und es kam zuletzt so weit, daß die Ehefrau Hedderich eine an der Zimmerwand stehende Axt ergriff und auf ihren Mann eindrang. Hedderich versah sich zu seinem Schutze mit einem auf dem Stubenboden liegenden Kartoffelstößer und griff mit der linken Hand nach der Axt, welche seine Frau gegen ihn zum Schlage erhoben hatte und entwand ihr dieselbe; schlug jedoch Vermischte-. Butzbach, 22. Juni. Der 24. Verbandstag der hessischen Vorschußvercine fand heute unter Leitung des Verbandsdirectors Diehls von Kassel und unter Vertretung der Anwaltschaft durch den Reichstagsabgeordneten Parisius statt. Von den 21 Vereinen waren Alsfeld, Bad Nauheim, Bleichenbach, Butzbach, Kassel (Creditoerein), Friedberg, Fulda, Gießen, Grünberg, Hersfeld, Melsungen, Reichelsheim, Wächtersbach, Wetzlar vertreten; nicht erschienen waren Kassel (Beamten Sp. u. D. Kasse), Dodenau, Großalmerode, Hünfeld, Lichtenau, Marburg, Schotten. Aus dem Berichte des Verbandsdirectors ist zu entnehmen, daß die Mitgliederzahl 15,121 betrug, der Gesammtkassenumschlag in Einnahme und Ausgabe 98,983,134 X war, daß auf Vorschüsse auf Wechsel und Schuldscheine X 7.447,282, auf discontirte Wechsel 6,569,330, auf Hypothek und Kausschillinge X 518,300, im Conto-Eorrent X 16,716,151 gegeben wurden. Zusammen X 31,251,063. Das eigene Vermögen war X 728,364, Reservefonds X 4019, 169 Geschäftsantheile X 7,747,533, fremdes Kapital als Darlehen X 4,531,527, Spareinlagen X 5,477,244 Guthaben, im Conto-Eorrent X 902,927, in laufender Rechnung X. 290,818. Gesammtbetrag 11,202,516 X. Das eigene Vermögen besteht zum Theil in Werthpapieren X 1,800,000, Hypotheken X 439,000, Kaufschillingen X 623,000, in Immobilien X 189,000. — Vereinnahmt wurden an Zinsen und Provisionen X 881,840. Verausgabt an Zinsen und Vereinsgläubiger X 446,136, an Verwaltungskosten X 115,892; Verluste betrugen X 4962, der Reingewinn dagegen 315,026. Dividenden wurden verthei^ von 4—15 pCt., im Durchschnitt 10"/,2 pCt. Von den 21 Vereinen gehören 9 dem Giro-Verkehr mit einem Umschlag von über 81 Millionen Mark an. Die Spesen darin betragen 82 4 pro 1000 X; ebenso ergibt die Mittheilung von 9 Vereinen, daß diese 1427 ausschließlich Landwirthschaft treibende Mitglieder und 617 nebenbei diese treibende haben. — 17 Vereine haben sich dem Revisionsoerbande angeschlossen, 4 (Gießen, Großalmerode, Marburg, Schotten) dagegen nicht. — Die Revision der Verbandsrechnung wurde richtig befunden. Zum allgemeinen Vereinstage in Colberg wurden Alsfeld und Butzbach mit je einem zu bestimmenden Vertreter erwählt und jedem derselben 150 X Vergütung gewährt. Der nächste Verbandstag für Hessen findet in Dielsungen statt. Als Verbandsdirector wurde per Acclamation Diehls-Kassel und zum Stellvertreter Preußler gewählt und damit der Verbandstag geschlossen. Wetzlar, 25. Juni. Durch einen schreckliche» Unglücksfall ist eine brave, achtbare Arbeiterfamilie ihres Ernährers beraubt worden. Der 12jährige Knabe des Fuhrmanns Jost Pausch wollte gestern Nachmittag seinem vom Kalksteinbruch an der Dalheimer Kapelle daherfahrenden Vater entgegengehen, als er den beladenen Wagen desselben sammt den Pferden allein herankommen sah. In der Meinung, daß sein Vater noch im Bruch zurückgeblieben sei, nimmt der Junge die auf dem Wagen befindliche Peitsche an sich und fährt ruhig eine ganze Strecke weiter. Endlich wird er von einem Arbeiter eingeholt, der ihm die Schreckensbotschaft verkündigt, daß sein Vater überfahren und todt oben auf dem Wege zum Steinbruch liege. Und richlig, so war's. Wahrscheinlich hatte der arme Mann den unglückseligen Fehler so mancher Fuhrleute begangen, sich vorne auf die Deichsel zu setzen, war dort, von Müdigkeit überwältigt, eingcschlasen und bei einem Stoße des Wagens heruntergefallen. Dabei sind ihm denn die Räder des brutto etwa 130 Centner wiegenden Gefährtes über die Brust, Arme und Oberschenkel gegangen und haben diese Körpertheile vollständig zermalmt, bezw. plattzedrückt. Natürlich mußte der Mann augenblicklich seinen Tod gefunden haben. Pausch stand schon lange im Dienste seiner Arbeitgeber, die ihn als einen fleißigen wackeren Arbeiter schätzten; hoffentlich kommen seiner Familie die Wohl- Jern^Hufaren"^^^^" ““b 12‘ Train-Bataillon in Dresden heißt gar „Guß- 1334. oer Bäcker der Brodverkäufer . 54 . 54 1 (2 (4 n Gießen, den 26. Juni 1886. Allgemeiner Anzeiger. Einladung zum Abonnement auf: Me Arbeitsstube 4725 4731 Louis Lotz bei Er ftfc« Conrad, riseur. 1 2 1 2 1 2 3 (4 (6 2 3 1 2 3 Große Ausgabe vierteljährlich 90 Pf. Kleine Ausgabe vierteljährlich 60 Pf. Ilettfedern, Daunen und ZloMaare sowie alle Eettwaaren empfehle in bester Qualität zu billigen Preisen. 17U4 Herrn, lug. Müller. Für s Haus (Dresden). — „Selbst der faulste Backfisch wird Lust zu Handarbeiten bekommen, schenkt das Mütterlein ihm die mit vielen Vorlagen für leichte und geschmackvolle Handarbeiten, sowie einer großen Menge farbiger Origmalmuster für Canevasstickerei versehene Zeitschrift: „Die Arbeits- stube". — Jugendschriften-Commifston des fchweiz Lehrervcreins. - „Diese Zeitschrift verdient warme Aufnahme am häuslichen Heerd". Germania (Berlin). — „Sowohl die zahlreichen farbigen und schwarzen Muster als auch der erklärende Text dreses für Hausfrauen höchst nützlichen Journals sind vortrefflich. —" Abonnements auf die Handlungen und Postäinter, sowie die Brodpreise vom 27. Juni bis 11. Juli 1886. Of Temperatur der Lahn. Am 26. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14°, Luft 20° R. im Schatten. L. Chr. Rübs am en. 1794. 1858. 1866. . 1712. 1813. 1815. 1875. Geschichts-Ralender. 27. Juni. Landgraf Heinrich II. (der Eiserne, regierte von 1328 bis 1377) bestätigt ben von weiland Ritter Reinhard von Schmalbach in der Marrkirehe her SEGich-n g-M-t-n Altar (St. Jacobs) und d-n ÄltarisL GiL?" Kaunitz Wenzel Anton Fürst von österreichischer Staatsmann, stirbt. Bianca Bianchi, die berühmte Opernsängerin, geboren. Schlacht bei Langensalza. 28. Juni. Jean Jacques Rousseau geboren. Gebhard David von Scharnhorst, preußischer General, gestorben. Robert Franz, Lledercomponist, geboren. RL^^N^^schtshof für kirchliche Angelegenheiten verurtheilt den Erzbischof Melchers von Köln zur Amtsentsetzung. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Siegel’s aoss Hühneiaugeu-Tod tirctbii/riiitse- von Blech mit Porzellanblüthen, in schöner Auswahl u. billigem Preise bei 461A <"S> Stoller, Neuen Baue 7^ Wald- und Kinderfest fämmtfidjerfreien6i(fs6, Enteneier St. 5-6 Ai, Käse pr. St. 5—9 A ^5^0112 3—0 A>, Erbsen pr. Liter 20 A>, Linsen 32 Ai, Tauben per Paar Ö 60 bis' 0,80 Ai, Hühner per Stück AL 1.10—1.50, Hahnen pr. Stück »AL 1 00_1 50 ' Cmien K^Meisch per Pfund 62-64 A>, Kuh- und Rindfleisch o2—Schweimflench 54—60 A>, Hammelfleisch 50-66 Ai, Kalbfleisch 40—48 8Utt 12-18 * 3mie6eIn ”£r 6entnn Weit: Cowrtrte Vorlagen für farbige Filet-Guipure und Häkel- Arbeiten. Monatlich ein Heft mit reich illustrirtem Text, einer farbigen Tafel mit fein colonrten, stylgerechten Originalmustern und einer Unterhaltungsbeilage. Die Arbeitsstube bietet sowohl Müttern als Lehrerinnen reiches Material, in ihren Töchtern und Schülerinnen den Sinn und die Neigung zur Handarbeit zu erwecken und zu fördern. 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod , " (4 „ ) „ . .... A4 ) Schwarzbrod 1. Sorte 24 ) Schwarzbrod 1. Sorte 48 ) Schwarzbrod 1. Sorte — ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 63 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. >>uni. 22. Friedrich Benzler von Staufenberg, Schreiner dahier, mit Caroline Dapper von Wreseck, wohnhaft zu Gießen. ' 1 . , 1ft . f _ Eh^chließungen. c- . Johannes Deuker von Großseelheim, Bäcker dahier, mit Luise Heniiette Ruckstuhl von hier. 23. Friedrich Jacob Wälti von Trub in der Schweiz ^hCnSrCrtr fliute mit Agnes Christine Georgine Marie Elisabeth Friederike Wundes s9'- ^?RA^?orbenen Wagners Karl Wunder dahier. 24. Kaufmann Ä-Ä! -?^Alm Mohl mit Katharine Auguste Gertrude Weigand, beide non hier. 25. Bernhard Lob, Kaufmann zu Frankfurt a. M. mit Johanna Katzenstein non hier. 25. Wilhelm ^oseph Siebourg von Köln, Monteur dahier mit Johannette Literarische s. - , DaS Tribunal, Zeitschrift für praktische Strafrechtspflege Verlag von F Richter in Hamburg) bringt im Juniheft: 9 Urkundenfälschungen mit Beleidigungen aus Schabernack und Bosheit. Von fls-!?aiVn J801’ 70 Jahren. Vom ersten Staatsanwalt Schwarz in Dr* ^uIb in Mainz. Schwere Körperverletzung und ^eiheitsberaubung behufs Erzwingung eines Geständnisses. Vrn Dr. Rosenblatt in jvd. arau. „Arbeitsstube" iiehmeii alle Buch- -} ... ■ ’ „- „ ' ........Verlagsbuchhandlung Gebhardt in Berlin W., Kurfürfteu'Straße 156 entgegen; 2 Probehefte franco gegen Einsendung von 20 A, in Briefmarken. ’ tt! «’S 'n baiidh, otfitet ? *1 Ä der die *c Hedderjck^ ^bst ’m roorL9 ro-d)en K lm b,t H°Ndüz GtzS ____Das Comite. Das Heugras von 3f/2 Morgen Wiesen im Heegstrauch ist zu verkaufen. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. des Dachdeckers Peeter RÜckUk D-'^Mck-r' und Luise H-nri-tt- Ruckstuhl, Tochtcv Kreilink T°chte?d°t WlU Locomottoführnki^P. J°hkn7Weigank"^""""' ®ertrub aBet®“,b- «'« des Herma,mJuttusİre?den * ein Karl August a»ar&tim&^?*b«27Mfm ®“r0 Gibmann tinc $od>to- Elisabeth gcboren®bennC22nma®em £ocomoti^£i3cr osfar Huwer ein Sohn, Ernst Gustav Franz, Ms's' Premierlieutenant Hermann Clößner ein Sohn Edmund Philipp Alexander Hermann, geboren den 26. Mai. 9 ' n0 Denselben. Ein unehelicher Sohn, Adolf, geboren den 11. Mai. Iw 9R R" unehelicher Sohn, Heinrich, geboren den 1. Juni. Georgine geboren-m 2 Juntz^ einC Xod)to' Wilhelmine Beerdigte» —Juni, August Huber, Kaufmann, alt 40 Jahre, starb den 20. Juni. ! h H V0N i ‘ y- big TchkNxr jUJ? 'n jener n?,er Folgen feiner ?bIun9 würbe festem guten W LjS verneinten 'e/'chtshof auf eine '"^erlichen ^rcn. ^leichM wurde lfl tur 30,500 ä Frankfurter Stadttheater. „ ' S« F^ge des ungewöhnlichen Beifalls, welchen Fräulein Emma Turolla bei Publikum und Kritik gefunden hat, ist mit der Künstlerin ein dritter Gastspiel-Abend ??nrnaartw°rben*^ T"selbe tritt demnach diesen Montag den 28. nochmals auf und zwar als Margarethe t« der gleichnamigen Gounod'schen Oper. nn Ensemble-Gastspiel im Opernhause erwartete Gesellschaft des Theaters an der Wien fuhrt einen bedeutenden Ausstattungs-Apparat mit sich. Vor einigen Tagen ist bereits em Waggon m Frankfurt angekommen, welcher lediglich die Costüme und Regulfiten enthielt, welche in Wien in den Vorstellungen des 8iaeunerbaron" Unb ^er "^acht in Venedig" zur Verwendung zu kommen 5anntnä^/[™eXXftf'n&eni’en3IUffÜ5lUn0 „Freischütz" singt Frau Schroder- Marlin Scheel 5. Marktplatz 5. Manutacturwaaren,Tuch-& Buckskin-Lager . Grosse Auswahl billige, feste Preise! ° ^chußvereine fand unter Vertretung .Von den 21 Ver- ffd (Srebitoerein, • 'l^heim, Wächters- A. u. D. Kasse), Aus dem Berichte 5,121 betrug, der w, daß auf Vor- ^chsel JL 6,569,330, 16.716,151 gegeben 728,364, Reseroe- ital als Darlehen mt JL 902,927, in Das eigene Ver- X 439,000, Kauf- lübmf wurden ail Vereinsgläubiger : 4962, der Rein- 1 p5t, im Durch- ?rfeBr mit einem rauen 82 $ pro 27 ausschließlich tnbt W&- - i, GroMinervbe, isrechnung wurde lllsseld und Buh- elben 150-LVer- ungen statt. Als Vertreter Preußler eine brave, acht- 5nabe des Fuhr- 'teinbruch an der beladenen Wagen linung, daß sein i dem Wagen be- tzndlich wird er ünbigt, daß sein Unb richtig, io Mr so mancher von Müdigkeit raesallen. Dabu ^fähnes über die e vollständig zerstich 'einen Tot eher, die ihn " s jimift t*®* ®. SI-). . ((jimai to Hin? ifan«* ”n X, ^urchenhop'er .hm", die W; *5 Padden- ? Mulwürse", i" r Troiebfen ■ ; i,n W1' lb2 'ffonttM1"' ’j! i: I n- j .oy, streik i«' fährt SK SL NsiS -äs nff 9ßUcj:- ^ieAric^ ^biß von Burkhardsfelden, Taglöhner dahier 58 Satire 2 §uh von Homberg a. d. Ohm, Maurer dahier, 5^ Jahre^ att ^iX^38ÄnÄ J°hre alt. 21. Justus Lotz, SchLchL Nrittnip : 23; Auralie Langermann, geb. Sellheim, 51 Jahre alt IM«""dg°r,chtz-Asscsi°r Georg L-ng-rman-.. 24. August Chr sich"' DOn Eisenbahnarbeiter Carl Winn^.r Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . » (4 Pfd.) Weißbrod . . . « (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 24 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 48 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 tt (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 ,, (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L. Keil, I. Lein, K. Haas, L. Schneider 63 47241 Ä‘r a?°" I ■ 4I'° Ein Mädchen vom Land- wird Melchiar Mauk m Wieseck. I ;n Dienst gesucht, Ludwigsplatz 8. Eiuige Nrtheile der Preffe: Vossische Zeitung (Berlin). Der Verlag von Gebhardi in Berlin bietet mit seiner hübsch ausgestatteten„Arbeits- stube^ eine reiche Fülle von Vorlagen für leichte und geschmackvolle Hand- ^bette". Was Alles nur auf diesem Gebiete Gefälliges geleistet werden kann, wird m lauber ausgeführten Mustern veranschaulicht. Eine große Anzahl von bunten Originalmustern dient zu Vorlagen von 6'aneoasstickerei, eine noch umfangreichere Menge schwarzer Muster für Häkel, Filet-, Stick- und Strickarbeiten aller Art. Natürlich fehlt es nicht an eingehenden Erklärungen zur Ausführung dieser schönen Vorlagen. GbrrMche Eiseudahites. Vergebung von Bauarbeiten. Die bei Herstellung einer einfachen Wagenreparaturhalle im Bahnhofe Gießen vorkommenden Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissionswege vergeben werden. Voranschlag, Bedingungen und Zeichnungen können von heute an im Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr. 4, eingesehen und die Offerten, welche verschlossen und mit bezüglicher Aufschrift versehen sein müssen, daselbst bis zur Submissionseröffnung am 3. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, abgegeben werden- Der Eisenbahnbaumeister. 4712_______________Roth._________ ArbeitsvergebiiDg. Zur Reparatur der Pfarrgebäude in Großen - Buseck sollen nachstehende Arbeiten im Submissionswege vergeben werden: veranjchl. zu Maurerarbeiten 374,84 JL. Zimmerarbeiten 35,— „ Dachdeckerarbeiten 219,50 „ Spenglerarbeiten 81,28 „ Schlosserarbeiten 61,80 „ Glaserarbeiten 179,— „ Schreinerarbeiten 212,50 „ Weißbinderarbeiten 523,24 „ Pumpenmachecarbeiten 19,50 „ Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großherzogl. Bürgermeisterei Großen-Buseck zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 3. Juli, Mittags l1/2 Uhr, einzureichen sind. Gießen, am 25. Juni 1886. Senßfelder, 4716 Bezirks-Bauaufseher. Holzverkauf Samstag den 3. Juli cr., Nachmittags 1 Uhr, bei Wirth Weißbrod in Salzböden aus dem Gemeindewalde Salzböden, Distrikt Hardt und Heuserberg. Eichenholz: 26 Stämme, 8,74 Festm., 18 Rm. Derbholz und 468 Rm. Reiser. Crofdorf, den 25. Juni 1886. 4734 Das Bürgermeisteramt. Ieikgeöotenes. 4730 Eine gut erhaltene Podesttreppe billig zu verkaufen bei Zugführer Rörig, Frankfurterstr. 89. Den allerfeinsten wirklich ächten Emmenthaler Schweizerkäse, Edamer-, Tilstter-, Neuchateler- «. Rahm-Käse 4736 bei C. ft. Kleinhenn. Die der Lang-Gönser Spar- und Leihkaffe gehörige Hofraithe mit Grabgarten, links am Wiesecker Weg Nr. 23, zusammen 2156 lUMtr. haltend, ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Geometer Henrich, 3312 Asterweg 8._______ Heugras von mehreren Wiesen zu verkaufen. 4720 C. Fr. Semmler. Prima Porstanü-Lement, Chr. Lothary Wwe. & Comp., Weisenau, b, Mainz. Lager in Gießen bei J. Happel, 4707 4 9. Neustadt 49. Grüne Nüsse u. Kirschen zu haben auf dem 4709 Schiffenberg. » Irihlarer Pferdeloose Ziehung am 15. Juli. 4706 Julius Wallach. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr L. Chr. Rübsawen zu Gießen unterm heutigen Tage mit den Eisenerz- Bergwerken „Anonym" und „Zukunft" in den Gemarkungen Lindenstruth und Leihgestern, Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situations- riffe bei der Bergmeisterei Gießen Zedern gestattet. Darmstadt, den 27. April 1886. Großherzogliche Obere Bergbehörde. 4713 Tecklenburg. Zur Erleichterung des Besuchs von Ems anläßlich dec daselbst am Sonntag den 4. Juli er. zu Ehren der Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers ftatt- findenden Regatta sowie zur Rückfahrt, werden an diesem Tage folgende Extra'Personenzüge eingelegt: A. Zur Hinfahrt: Im Anschlüsse an den von Frankfurt a. M. (Taunusbhf.) 6 Uhr 10 Min. Vorm. abgehenden und um 10 Uhr 3 Min. Vorm. in Oberlahnstein eintreffenden fahrplanmäßigen Personenzug wird ab Oberlahnstein ein Extrazug gefahren. Ankunft in Ems 10 Uhr 30 Minuten Vormittags. B. Zur Rückfahrt. Abfahrt von Ems um 8 Uhr 25 Min. Abends, mit Aufenthalt auf sämmtlichen Stationen der Strecke Ems-Oberlahnstein-Wiesbaden-Frankfurt a. M. Ankunft in Frankfurt um 12 Uhr 22 Minuten RachtS. Der um 8 Uhr 27 Min. Abends in Ems eintreffende Personenzug 285 wird bis Nassau weitergeführt. Ankunft daselbst 10 Uhr 46 Min. Abends. Gxtrazug von Limburg nach CmS. Abfahrt in Limburg 1 Uhr 20 Min. Nachm. mit Aufenthalt in Diez, .Fachingen, Balduinstein, Laurenburg, Obernhof und Nassau. Ankunft in Ems 2 Uhr 18 Min Nachm. Extrazug von Coblenz nach GmS. Abfahrt in Coblenz 2 Uhr 45 Min. Nachmittags. Ankunft in EmS 3 Uhr 16 Min. Für die vorstehend bezeichneten Züge wird eine Fahrpreisermäßigung von 50 % derart gewährt, daß auf Grund eines für die Hinfahrt gelösten einfachen Billets die Rückreise per Extrazug unentgeltlich erfolgt. Außerdem berechtigen solche Billets auch zur Rückfahrt bis Coblenz Mosel (nicht bis Coblenz Rheinbhf.) mit den fahrplanmäßigen Zügen 260 (ab Ems 7 Uhr 21 Min.) 284 (ab Ems 9 Uhr 2 Min.) und 266 (ab Ems 10 Uhr 12 Min.). Die gleiche Vergünstigung wird für die Stationen von Wetzlar biS excl. Limburg behufs Hinfahrt mit den regelmäßigen Personenzügen 252 und 254 (ab Wetzlar 5.46 bezw. 1005 Vorm.) gewährt. Die Rückfahrt muß nach allen Stationen der Strecke Nassau- Wetzlar mit dem Personenzuge 259 (ab Ems 805 Abends) erfolgen. Nach Nassau kann außerdem auch der ausnahmsweise bis dahin durch- geführte Zug 285 (ab Ems 10 Uhr 30 Abends) benutzt werden. Bei allen übrigen fahrplanmäßigen Zügen kommen die vollen Taxen zur Erhebung. Frankfurt a. M-, den 24. Juni 1886. 4718 Königliche Eisenbahn-Direktion. Bauerfcher Gesangverein. Eingetretener Hindernisse wegen findet die Partie nach dem Hirtenbrunnen heute (Sonntag) nicht statt.________(4719)________Der Vorstand. Generalfechtschule Lahr Verband Gießen. Sonntag den 27. Juni: Grosses Sommerfest auf der Schönen Aussicht. Volksbelustigung unö Loncerl. Abends: Illumination u. grosses Feuerwerk. Tanz-Unterhaltung. Anfang 4 Uhr. Gntrve 23 Pfg. Kinder unter IO Jahren frei. 4711 Plakat-Fahrplan aller auf Station Gießen ankommenden und abgehenden Züge für den Sommerdienst 1886 "TB© ist in der Expedition dieses Blattes, sowie durch die Zeitungsträger zum Preise von 20 Pf. zu haben. 4708] 1 Bureauschreibtisch, 1 Sie» I 4735 Ein zuverlässiger Bäcker, der ander, Gartenmöbel, Waschzuber zu selbstständig arbeiten kann, gesucht, verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. I Näheres in der Exped. d. Bl- Wernnethungen. 4732 Eine Familienwohnung, außer« halb der Stadt, billig, nur an ruhige Familie zu vermiethen. __Näheres bei der Erped. d. Bl.________ 4717] Schönes möblirtes Zimmer sofort zu^vermieth en._______Riegelpfad 1. 4557 Eine Werkstätte mit Bodenraum zu vermiethen bei _________Carl Heil, Schloßgasse. 4710 Ein Logis im dritten Stock zu vermiethen und Mitte August zu beziehen. __________________Kirchenplah 3. 4722 Ein Schlafstübchen zu vermiethen. ____Julius Möhl, Flügelsgasse 24. 4727 Ein kl. Logis sofort zu vermiethen. Neuenweg 2. Vermischte Anzeigen. 4729 Für eine hiesige Materials Färb- und Colonialwaarenhandlung en- ddtail wird ein Lehrling gesucht. Eintritt per 1. August- Selbstgeschriebene Offerten befördert unter Nr. 4729 die Exped- d. Bl- 4728 Ein junger tüchtiger Bursche gesucht. Restaurateur Hetz, __________________Röhrle's Brauerei. 4723 Eine Scheuer inmitten der Stadt unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen, eoentl. zu verpachten. Näheres in der Exped. d. 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